DE2618577A1 - Vorrichtung zum erzeugen von rauch durch verschwelen von spaenen u.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum erzeugen von rauch durch verschwelen von spaenen u.dgl.Info
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Description
Firma Vosswerke GmbH, Voss-Straße 11-13 3203 Sarstedt
Vorrichtung zum Erzeugen von Rauch durch Verschwelen von Spänen u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erzeugen von Rauch durch Verschwelen von Spänen u. dgl., mit
einem Behälter zur Aufnahme eines Volumens von Spänen, die einer Schwelkammer zugeführt werden,
Bekannt sind Vorrichtungen dieser Art mit einer Schwelkammer in Form eines Hohlkörpers zur Aufnahme der Späne.
Der Boden der Kammer kann dabei geschlossen sein, während die Wände in geeigneter Weise durchlässig gestaltet sind. Dies kann
beispielsweise durch Schlitze, Bohrungen oder aber durch eine Drahtspirale geschehen. Nach oben zu sind diese Schwelkammern
geöffnet, um Späne oder aber die zum Verschwelen erforderliche */
Luft der Schwelkammer zuführen zu können. ' ' \ <
Vorrichtungen dieser Art eignen sich lediglich für zeitlich begrenzte Schwelvorgänge. Nach erfolgter Verschwelung
einer einzigen Kammerfüllung muß die Kammer erst gereinigt
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werden, bevor sie mit Spänen erneut aufgefüllt werden kann. Ein kontinuierlicher Betrieb ist also insofern nicht möglich, als
durch die Rückstände des Schwelvorganges die Schlitze, Bohrunger u. dgl. in den Wänden dieser Schwelkammer sich zusetzen und damit
ein einwandfreier Betrieb in Frage gestellt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, diese bekannte Vorrichtung in der Weise zu verbessern, daß sie auch für einen kontinuierlichen
Betrieb geeignet ist, ohne dabei Gefahr zu laufen, daß sich die erforderlichen Schlitze, Bohrungen u. dgl. mit Rücfy
ständen zusetzen und damit einen einwandfreien Betrieb in Frage stellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schwelkammer aus zwei konzentrischen, relativ zueinander
verdrehbaren Ringkörpern besteht, deren in Längsrichtung der Dre|h
achse angeordneten Ringe kammartig mit Spiel ineinandergreifen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Ringkörper in entgegengesetzter Richtung verdrehbar gelagert.
j Zweckmäßig sind die Ringe eines jeden Ringkörpers über j am Umfang desselben angeordnete, mit Abstand zueinander liegenj
de und parallel zur Drehachse sich erstreckende Stäbe verbunden.
Bei einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Stäbe des innenliegenden Ringkörpers auf der der Drehachse zugewandten
Seite der Ringe angeordnet, während die Stäbe des außen liegen- ! den Ringkörpers auf der der Drehachse abgewandten Seite der
Ringe vorgesehen sind.
Vorteilhaft dient der oberste Ring des innenliegenden Ringkörpers als Stützring für einen Speichearing, der mit den
Stäben des äußeren Ringkörpers in Verbindung steht. Die Nabe des Speichenringes nimmt dabei die Drehachse auf.
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Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Schwelkammeij·
wird das Zusetzen der zwischen den einzelnen Ringen vorgesehenen Schlitze durch Teer - oder Ascheablagerungen weitgehend
verhindert. Dabei kann die Drehbewegung des einen oder der beiden Ringkörper sowohl kontinuierlich als auch diskontinuierlich
erfolgen.
Zweckmäßig wird die Drehbewegung mit dem Spänenachschub gekoppelt derart daß der Inhalt der Schwelkammer stets
aufgelockert und ein einwandfreier Zutritt der Verbrennungsluft einerseits und ein ungestörter Austritt des erzeugten Rauch-Luftgemisches
andererseits ermöglicht wird. Auf diese Weise werden die staubförmigen Aschenbestandteile ebenso wie die Teer
j rückstände weitgehend ausgetragen.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zum Erzeugen von Rauch durch Verschwelen von Spänen u, dgl. ist nachstehend
anhand der Zeichnung noch etwas ausführlicher erläutert© In dieser zeigen in rein schematischer Weise:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt in vergrößertem
Maßstab durch die Schwelkammer der Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 3 eine Teildraufsicht auf die Anordnung nach Fig. 2.
Mit 1 ist ein Nachfülltrichter bezeichnet, in welchem
das zum Verschwelen geeignete und bestimmte Material, z. B. Holzspäne u. dgl. eingeführt werden. An diesen Kanal 1 schließt
sich ein weiterer Kanal 2 an, der bei der dargestellten Ausführungsform gegenüber der waagerechten Ebene geneigt verläuft.
Dieser Kanal 2 mündet in den Behälter 3 zur Aufnahme eines ganz bestimmten Spänevolumenso In diesem Behälter 3 ist eine Trans-
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gelagert, welche bei der dargestellten Ausführungsiorja
eine Transportschnecke/ist, deren Welle 5 mit einem von einem Elektromotor angetriebenen Getriebe 6 in Verbindung
steht.
Oberhalb des Aufnahmebehälters 3 ist eine Schwelkammer 7 angeordnet, welche in den Figuren 2 und 3 der Zeichnung im
Detail gezeigt wird. Diese Schwelkammer 7 besteht aus zwei j konzentrisch zueinander liegenden Ringkörpern 8, 9, welche re- |
lativ zueinander verdrehbar sind. Dabei kann sich entweder lediglich
der eine Ringkörper drehen, während der andere Ringkörper feststeht; es besteht aber auch die Möglichkeit, daß
beide Ringkörper sich relativ zueinander drehen, in welchem Falle die Brenrichtungen entgegengesetzt sind.
Der innenliegende Ringkörper 8 besteht aus den Ringen 10,
10a, welche in Längsrichtung der Drehachse 11 mit Abstand zueinander
gelagert sind. In gleicher Weise besteht der außen liegende Ringkörper 9 aus den Ringen 12, die in Längsrichtung
der Drehachse 11 mit Abstand zueinander angeordnet sind.
Wie die Fig. 2 der Zeichnung deutlich zeigt, greifen die RingeTDzw. 12 der beiden Ringkörper 8 bzw. 9 kammartig mit Spiejl
s ineinander ein. Dabei wird das Spiel s so gewählt, daß ein ungestörter Austritt des Rauch-Luftgemisches sowie der Asche-Bestandteile
und Teerrückstände möglich ist. Durch die Relativbewegung der beiden Ringkörper 8 bzw. 9 wird ein Zusetzen der
durch das Spiel s gegebenen Zwischenräume zwischen den einzelnen Ringen 10r 12 verhindert.
Die Ringe 10 bzw. 12 eines jeden Ringkörpers 8 bzw. 9 sind über am Umfang desselben angeordnete, mit Abstand zueinander
liegende und parallel zur Drehachse 11 sich erstreckende
Stäbe 13 bzw. 14 verbunden. Dabei sind die Stäbe 13 des innenliegenden Ringkörpers 8 auf der der Drehachse 11 zugewandten
Seite der Ringe 10, 10a angeordnet, während die Stäbe 14 des
außenliegenden Ringkörpers 9 auf der der Drehachse 11 abge-
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wandten Seite der Ringe 12 vorgesehen sind.
Der oberste Ring 10a des innenliegenden Ringkörpers 8 dien
dabei als Stützring für einen Speicherring 15, welcher mit den
Stäben 14 des äußeren Ringkörpers 9 in Verbindung steht. Die
Nabe 15a des Speichenringes 15 nimmt dabei die Drehachse 11 auf
Mit der Bezugsziffer 16 ist eine Kupplung bezeichnet, welche bei der dargestellten Ausführungsform die Drehachse 11 mit
der Welle 5 der Transportschnecke 4 verbindet.
Die Verbrennungsluft wird der Schwelkammer 7 entsprechend den Pfeile» 17 in Fig. 1 zugeführt. In die Schwelkammer 7 ragt
eine der Übersichtlichkeit halber nicht weiter dargestellte Vor richtung zum Entzünden der Späne beim Anfahren hinein. Zweckmäßig
wird als Zündvorrichtung eine elektrisch betriebene Glühkerze verwendet. Die Schwelkammer 7 wird dabei von einem zylinderförmigen
Stutzen 18 mit Abstand umgeben.
Mit der Bezugsziffer 19 ist eine Aschekammer bezeichnet,
welche über eine Explosionsklappe 20 von außen zugänglich ist.
Der Schwelkammer 7 ist ein Rauchkammergehäuse 21 nachgeschaltet, in welchem durch Anordnung von Umlenkplatten 22 u.
dgl. ein Rauchkanal 23 gebildet wird, welcher in einem Stutzen 24 endet, über welchen der entstehende Rauch seiner Bestimmung
zugeführt wird.
Die die Schwelkammer 7 bildenden Teile können zusammengeschweißt sein; es besteht auch die Möglichkeit, diese Teile als
Gußteile auszubilden, wobei der äußere Ringkörper 9 aus zwei
Teilen aufgebaut sein kann.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die folgende:
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Die im Nachfülltrichter 1 befindlichen Späne gelangen I über den Kanal 2 in den Aufnahmebehälter 3» aus welchem sie von
der Transportschnecke 4 von unten der Schwelkammer κ* zugeführt
werden. Durch die Zündvorrichtung wird die obere Schicht der in! der Schwelkammer 7 befindlichen Späne gezündet, wobei der Schwel
kammer 7 Verbrennungsluft zugeführt wird.
Der sich während des Schwelvorganges entwickelnde Rauch ! wird über den Rauchkanal 23 und den Stutzen 24 seiner Bestimmung
zugeführt.
- Patentansprüche -
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE(ί> Vorrichtung zum Erzeugen von Rauch durch Verschwelen von Spänen u. dgl., mit einem Behälter zur Aufnahme eines Volumens von Spänen, die einer Schwelkammer zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwelkammer (7) aus zwei konzentrischen, relativ zueinander verdrehbaren Ringkörpern (8, 9) besteht, deren in Längsrichtung der Drehachse (1) angeordneten Ringe (10, 10a; 12) kammartig mit Spiel (s) ineinandergreifen.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ringkörper (8, 9) in entgegengesetzter Richtung verdrehbar gelagert sind.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (10, 10a; 12) eines jeden Ringkörpers (8, 9) über am Umfang desselben angeordnete mit Abstand zueinander liegende und parallel zur Drehachse (11) sich erstreckende Stäbe (13; 14) verbunden sind.;4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch g e kennzeichnet, daß die Stäbe (13) des innenliegenden Ringkörpers (8) auf der der Drehachse (11) zugewandten Seite der Ringe (10, 10a) angeordnet sind, während die Stäbe(14) des außen liegenden Ringkörpers (9) auf der der Drehachse (11) abgewandten Seite der Ringe (12) vorgesehen sind.ο Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oberste Ring (10a) des innen liegenden Ringkörpers (8) als Stützring für einen Speichenrin(15) dient, der mit den Stäben (14) des äußeren Ringkörpers (9) in Verbindung steht.7098U/0S11 - A 2 -ORIGINAL INSPECTED6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (15a) des Speichenringes (15) die Drehachse (11) aufnimmt.7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, wobei die Aufnahmekammer für die Späne unterhalb der Schwelkammer gelagert ist und eine Transportschnecke aufnimmt, dadurch gekenn zeichnet , daß die Welle (5) dieser Transportschnecke (4) mit der Drehachse (11) über eine Kupplung (16) verbunden1 ist.709844/061 1
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| US7758907B2 (en) | 2003-01-28 | 2010-07-20 | Nactis | Process for the production of alimentary smoke by pyrolysis, the use of means particularly adapted to said process, smoke and smoked foodstuffs obtained |
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| AU605592B2 (en) * | 1987-04-23 | 1991-01-17 | Karl-Jan Govenius | Method and equipment for the generation of smoke for use in smoke-curing of foods |
Also Published As
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