[go: up one dir, main page]

DE1692108C3 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen eines Räuchermittels - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen eines Räuchermittels

Info

Publication number
DE1692108C3
DE1692108C3 DE19661692108 DE1692108A DE1692108C3 DE 1692108 C3 DE1692108 C3 DE 1692108C3 DE 19661692108 DE19661692108 DE 19661692108 DE 1692108 A DE1692108 A DE 1692108A DE 1692108 C3 DE1692108 C3 DE 1692108C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sawdust
contact space
steam
lock
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661692108
Other languages
English (en)
Other versions
DE1692108B2 (de
DE1692108A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1692108A1 publication Critical patent/DE1692108A1/de
Publication of DE1692108B2 publication Critical patent/DE1692108B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1692108C3 publication Critical patent/DE1692108C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen eines durch Einleiten von überhitztem Wasserdampf in Sägemehl erhaltenen Räuchermittels, in der eine Fördervorrichtung für das Sägemehl über Ausnehmungen mit einem Dampferhitzer verbunden ist.
Bei einer solchen bereits vorgeschlagenen Vorrichtung (DT-PS 12 36 309) wird das Sägemehl mit einer Fördervorrichtung, die aus einer Rinne und einer an einem Ende der Rinne vorgesehenen Förderschnecke gebildet ist, über den Dampferhitzer geführt. Im Boden der Rinne sind Ausnehmungen für den Durchtritt des überhitzten Wasserdampfes vorgesehen. Dieser durchströmt das in der Rinne geförderte Sägemehl, wobei das Räuchermittel gebildet wird, das nach oben ungcrichtet frei abströmen und der Vorrichtung entnommen werden kann.
Bei dieser an sich bewährten Vorrichtung werden während des Dampfdurchtrittes durch das Sägemehl die Sägemehlpartikel vom überhitzten Dampf aufgeschlossen und geben Aroma- und Farbstoffteilchen ab. Es entsteht ein von gesundheitsschädlichen Stoffen wie Benzpyren, Dibenzanthrazen, Koronen und dergleichen freies Räuchermittel.
Mit der Erfindung soll diese Vorrichtung gemäß dem älteren Vorschlag dahingehend verbessert werden, als vermieden werden soll, daß während des Durchströmens von Dampf durch das Sägemehl dieses infolge des ungehindert freien Dampfaustrittes hochgewirbelt oder sogar vom Dampfstrom mitgerissen werden kam wobei ein hoher Aufschließungsgrad des Sägemehle und damit ein hoher Wirkungsgrad erreicht und ein ur kontrolliertes Entweichen des Wasserdampfes vermie den werden soll.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch ge löst, daß für das Sägemehl ein geschlossener Sägemehl Kontaktraum vorgesehen ist, an dessen einer Seite eil Dampferhitzer angeordnet ist, wobei die Wand zwi sehen Dampferhitzer und Sägemehl-Kontaktraun einen Eintrittsquerschnitt für den strömenden Damp aufweist und auf der gegenüberliegenden Seite des Sä gemehl-Kontaktraumes Austrittsöffnungen für da Räuchermedium vorgesehen sind.
Obwohl das Sägemehl nach dem Durchgang de: überhitzten Dampfes an Volumen abnimmt, anderer seits aber durch den thermischen Abbau zusammenbak ken kann, wird der Durchlauf des Sagemehles durch den Kontaktraum erleichtert, wenn der Querschnitt de; Sägemehl-Kontaktraumes in Transportrichtung des Sagemehles vorzugsweise konisch erweitert ist.
Wenn nach einem weiteren Merkmal der an dem Ein'rittiquerschnitt anschließende abgedichtete Sägemehl-Kontaktraumteil länger bemessen ist als der Dampfweg durch den Sägemehl-Kontaktraum beträgt wird erreicht, daß der Dampf auf kürzestem Weg von oben nach unten strömt, so daß unkontrollierte Nebenwege des Dampfes im geschlossenen Kontaktraum, die zu partiell unterschiedlicher Aufschließung führen können, vermieden werden.
Bei einer bevorzugten Ausführung ist im Austrittsbereich des Sägemehl-Kontakraumes eine Schleuse mit wenigstens einer Kammer für das Sägemehl vorgesehen. Durch diese Schleuse kann einerseits das verbrauchte Sägemehl stets aus dem Kontaksraum abgeführt werden, während andererseits des Entweichen des in dem Kontaktraum befindlichen Dampfes durch das Ende des Kontaktraumes ausgeschlossen ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es ist dargestellt in
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung im Vertikalschnitt und vereinfachter Darstellung,
F i g. 2 eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung in einer Darstellung gemäß F i g. 1,
F i g. 3 eine schematische, vergrößerte Darstellung des Kontaktraumes der Vorrichtung im Vertikalschnitt gemäß Fig. 1,
Fig. 4 ein Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 3, und
F i g. 5 eine Schleuse der Vorrichtung in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung.
Wie F i g. 1 zeigt, weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einem isolierten Gehäuse 1 einen sich annähernd horizontal erstreckenden, kanalförmigen Kontaktraum 2 für die Aufnahme von Sägemehl 7 auf, an dessen in Förderrichtung Pfeil 3 hinterem Einde 4 eine Förderschnecke 5 in Verlängerung des Kontaktraumes 2 angeordnet ist. Im Bereich des hinteren Endes der Schnecke 5 mündet in deren Schneckengehäuse 6 ein Fülltrichter 8, über den das Sägemehl 7 in das Schnekkengehäuse 6 gefördert werden kann.
An seiner oberen Wandung 9 ist der Kontaktraum 2 mit Eintrittsöffnungen 10 für überhitzten Wasserdampf versehen. Unmittelbar oberhalb des die Eintriusöffnungen 10 aufweisenden Abschnittes des Kontaktraumes 2 ist ein Dampferhitzer 11 angeordnet, dessen Eintrömquerschnitt 12 der unteren Wandung 13 des Kontakt-
raumes 2 gegenüberliegt, wobei diese Wandung 13 Austrittsöffnungen 14 für den überhitzten Dampf bzw. das Räuchermedium aufweist Der an den Eintrittsquerschnitt 12 sich anschließende abgedichtete Kontaktraumteil 15 ist langer als der Dampfweg zwischen den Eintrittsöffnungen 10 und den Austrittsöffnungen 14 des Kontaktraumes Z Der unmittelbar und deshalb ohne Abkühlung aus dem Dampferhitzer 11 :n den Kontaktraum einströmende überhitzte Wasserdampf drückt das Sägemehl 7 gegen die die Austrittsöffnungen 14 aufweisende Wandung 13 des Kontaktraumes 2, so daß das Sägemehl 7 in dem Kontaktraum 2 nicht aufgewirbelt werden kann.
Der Kern 17 der Schnecke 5 nimmt im Durchmesser in Förderrichtung Pfeil 3 zu, so daß das Sägemehl in Förderrichtung in dem Schneckengehäuse 6 verdichtet wird und so der Kontaktraum 2 an seinem in Förderrichtung Pfeil 3 hinteren Ende 4 abgedichtet ist. Der Antrieb der Schnecke 5 erfolgt über eine Welle 18 durch einen Getriebemotor 19.
Wie die F i g. 3 und 4 zeigen, ist der Querschnitt des Kontaktraumes in Förderrichtung Pfeil 3 erweitert, wobei bei dem in den F i g. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich die obere und untere Wandung 9 und 13 in Förderrichtung Pfeil 3 divergieren. Die Austrittsöffnungen 14a sind durch parallel zueinander liegende und beispielsweise quer zur Förderrichtung Pfeil 3 verlaufende, hintereinanderliegende Schlitze 14a gebildet.
An dem in Förderrichtung Pfeil 3 vorderen Ende des Kontaktraumes 2 ist eine Einkammer-Schleuse 31 vorgesehen, die aus zwei Schleusenteilen 32, 33 gemäß F i g. 5 besteht. Jedes Schleusenteil 32, 33 weist zwei koaxial zueinander liegende Ringteile 34, 35 bzw. 36, 37 auf. Das eine Schleusenteil 33 ist fest am vorderen Ende 38 des Kontaktraumes 2 angeordnet, wobei der von dem inneren Ringteil 37 dieses Schleusenteiles 33 eingeschlossene Raum mit dem Kontaktraum 2 verbunden ist. An der Außenfläche des inneren Ringteiles 37 des feststehenden Schleusenteiles 33 gleitet das innere Ringteil 35 des anderen Schlcuscnteiles 32, das an einer koaxial zu ihm liegenden Welle 39 befestigt ist und in Drehbewegung versetzt werden kann. In ähnlicher Weise gleitet an der Außenfläche des äußeren Ringteiles 36 des feststehenden Schleusenteiles 33 das äußere Ringteil 34 des drehbaren Schleusenteiles 32. Die dem Kontaktraum 2 abgewandte Stirnseite des drehbaren Schleusenteiles 32 ist mit einer Bodenwandung 40 verschlossen. Die Ringteile 36, 37 des feststehenden Schleusenteiles 33 weisen in ihrem unteren Bereich rechteckige Ausnehmungen 41, 42 auf, die übereinanderliegen. Entsprechende Ausnehmungen 43, 44 sind an den Ringteilen 35, 34 des drehbaren Schleusendes 3'/ vorgesehen, wobei jedoch diese beiden Ausnehmungen 43, 44 um 180° versetzt zueinander angeordnet sind.
Wird das Sägemehl 7 in dem Kortaktraum 2 in Förderrichtung Pfeil 3 bewegt, so gelangt es in den von dem inneren Ringteil 37 des feststehenden Schleusenteiles 33 umschlossenen Raum, aus dem es in die Ringkammer 45 der Schleuse 31 fallen kann, sobald sich die Ausnehmungen 43 des inneren Ringteiles 35 des drehbaren Schleusenteiles 32 mit der Ausnehmung 41 des inneren Ringteäles 37 des anderen Schleusenteiles deckt. Da die Ausnehmungen 43, 44 versetzt zueinander angeordnet sind, ist in dem Augenblick, in dem das Sägemehl in die Ringkammer 45 der Schleuse 31 fällt, die Ringkammer 45 nach außen verschlossen. Bei der weiteren Drehbewegung des drehbaren Schleusenteiles 32 kommt die an deren äußerem Ringteil 34 vorgesehene Ausnehmung 44 in den Bereich der Ausnehmung 42 des feststehenden Schleusenteiles 33, so daß das in der Ringkammer 45 befindliche Sägemehl nach außen fallen kann. Unterhalb der Schleuse 31 ist in dem Isoliergehäuse ein Auffangbehälter 46 für das verbrauchte Sägemehl lösbar angeordnet.
Die Welle 39 für den Antrieb der Schleuse 31 ist durch den Kontaktraum 2 geführt und an der Förderschnecke 5 befestigt, so daß die Schleuse 31 gemeinsam mit der Förderschnecke 5 über den Regel-Getriebemotor angetrieben wird.
Bei dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kontaktraum 2a lotrecht angeordnet, wobei die Förderrichtung Pfeil 3a für das Sägemehl 7 nach unten vorgesehen ist. An einer Seitenwand 9a mit Fintrittsöffnungen ist ein Dampferhitzer lla angeordnet, der sich in unmittelbarer Nähe der Wandung 9a befindet. Auf der dem Dampferhitzer 11a gegenüberliegenden Wand 13a ist der Kontaktraum 2a mit Austrittsöffnungen versehen. An das obere Ende des Kontaktraumes 2a ist eine Förderschnecke angeschlossen, die über einen in dem Fülltrichter 8a liegenden Winkeltrieb 49 von einem Motor 19a angetrieben wird.
Am unteren Ende des Kontaktraumes 2a ist eine Schleuse 31a vorgesehen, die sich oberhalb eines Auffangbehälters 46a innerhalb des Isoliergehäuses la befindet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen eines durch Einleiten von überhitztem Wasser- s dampf in Sägemehl erhaltenen Räuchermitteis, in der eine Fördervorrichtung für das Sägemehl über Ausnehmungen mit einem Dampferhitzer verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß für das Sägemehl (7) ein geschlossener Sägemehl-Kontaktraum (2,2a) vorgesehen ist, an dessen einer Seite (9,9a) ein Dampferhitzer (11, lla) angeordnet ist, wobei die Wand (9,9a) zwischen Dampferhitzer (11, Ua) und Sägemehl-Kontaktraum (2, 2a) einen Eintrittsquerschnitt (10) für den strömenden Dampf aufweist und auf der gegenüberliegenden Seite des Sägemehl-Kontaktraumes (2, 2a) Austriitsöffnungen (14, 14a) für das Räuchermedium vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt des Sägemehl-Kontaktraumes (2,2a) in Transportrichtung (Pfeil 3, 3a) des Sagemehles (7) vorzugsweise konisch erweitert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an den Eintrittsquerschnitt (10) anschließende abgedichtete Sägemehl-Kontaktraumteil (15) langer bemessen ist als der Dampfweg durch den Sägemehl-Kontaktraum (2) beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Austrittsbereich des Sägemehl-Kontaktraumes (2, 2a) eine Schleuse (31, 31a) mit wenigstens einer Kammer (45) für das Sägemehl (7) vorgesehen ist.
DE19661692108 1966-07-08 1966-07-08 Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen eines Räuchermittels Expired DE1692108C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF0049652 1966-07-08
DEF0049652 1966-07-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1692108A1 DE1692108A1 (de) 1971-07-22
DE1692108B2 DE1692108B2 (de) 1975-07-10
DE1692108C3 true DE1692108C3 (de) 1976-03-18

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2821052C2 (de) Dosier- und Abfüllvorrichtung für flüssige Medien
DE2245960C3 (de) Durchlauftrockner für Bahnmaterialien
EP0103900B1 (de) Fliessbettapparatur
DE1269145B (de) Waermeaustauscher
DE1454128B2 (de) Vorrichtung zur Abgabe heißer Ge tränke mit einem Luftumwalzsystem zur Ab führung der entstehenden Dampfe
DE1692108C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen eines Räuchermittels
DE2547261A1 (de) Einrichtung zur bestrahlung von fluessigen und pastoesen bestrahlungsguetern
DE1692108B3 (de)
DE2144358C3 (de) Vorrichtung zur Wärmebehandlung von stückigen Nahrungsmitteln v
DE1241249B (de) Kontinuierlich arbeitender Druckkocher fuer die Zellstoffherstellung
DE1577804B2 (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Überziehen von zwei strangförmigen Werkstücken, insbesondere von zwei Rohren
DE1692108B2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen eines Räuchermittels
DE2728370C2 (de) Mischer
DE2349305B2 (de) Vorrichtung zum Durchführen eines physikalisch-chemischen Austauschvorgangs
DE3318797C2 (de) Zellenradschleuse
DE2400547B2 (de) Bunker mit austragvorrichtung
DE2607265A1 (de) Rotierende vorrichtung zur kuehlung von gusstuecken und formsand besonders in giessereien
DE1906295A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entrippen von Tabakblaettern
DE325611C (de) Verfahren zum Trocknen von Sprengstoffen
DE961525C (de) Vorrichtung zum Behandeln von Schuettgut mit einem Gas
DE358608C (de) Vorrichtung zum Auslaugen fester Stoffe
DE183788C (de)
DE277883C (de)
DE1263596B (de) Vorrichtung zum Einschleusen von Schuettgut aus einem unter atmosphaerischem Druck stehenden Aufgabetrichter in eine unter UEberdruck stehende Foerderleitung mittels eines zwischen dem Trichter und der Foerderleitung vorgesehenen Zellenrades
DE2857748C2 (de) Stopfwerk für Kunststoffextruder