DE2618142A1 - Schere zum abscheren von mit hoher geschwindigkeit laufendem gewalzten metall, insbesondere einem draht - Google Patents
Schere zum abscheren von mit hoher geschwindigkeit laufendem gewalzten metall, insbesondere einem drahtInfo
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Description
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Morgärdshammar Aktiebolag, Smedjebacken / Schweden
Schere zum Abscheren von mit hoher Geschwindigkeit laufendem gewalzten Metall, insbesondere einem Draht
Die Erfindung betrifft eine Schere zum Abscheren von gewalztem Metall, insbesondere einem Draht, das mit hoher Geschwindigkeit
läuft, mit zwei sich drehenden und zum Abtrennen des gewalzten Metalls überlappenden Schneidkörpern in Form von kreisförmigen
Scherscheiben, deren Ebenen unter einem Winkel zueinander stehen, und mit einer Einrichtung zur Schaffung einer Relativbewegung
zwischen dem gewalzten Metall und den Scherscheiben zur Durchführung des Abschervorgangs.
Die vorderen und hinteren Enden von gewalztem Draht weisen Ungleichmäßigkeiten
auf und müssen daher abgeschert werden, bevor der Draht vom Walzwerk ausgeliefert wird. Dieses Abscheren oder
Abkappen ist schwierig und zeitaufwendig, sobald der Draht auf-
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gewickelt wurde. Daher wird das Abscheren oder Abkappen zwischen dem letzten Paar Walzen und der Aufspulrolle vorgenommen. Desweiteren
ist es erwünscht, eine Probe aus jeder Charge für Qualitätskontrollen auszuschneiden. Zusätzlich zu runden Querschnitten werden
auch ovale und rechteckförmige Querschnitt abgeschert.
Die bislang verwendeten sogenannten fliegenden Scheren können nicht
für höhere Vialzengeschwindigkeiten als etwa 20 m/s aufgrund der Massenkräfte ausgelegt werden, die bei höheren Geschwindigkeiten
in den notwendigerweise ziemlich schweren beweglichen Teilen der Vorrichtung auftreten. Kontinuierlich sich drehende Scheibenscheren
können demgegenüber bei Walzengeschwindigkeiten bis zu 30-35 m/s verwendet werden, doch weisen sie bei noch höheren Geschwindigkeiten
den Nachteil auf, daß die notwendige Lateralbewegung des Drahtes zu einem Verklemmen desselben in den Führungsrohren führen
kann.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schere
der eingangs erwähnten Gattung zum Abscheren von gewalztem Metall, insbesondere Draht, das bei gegenwärtig verwendeten Walzengeschwindigkeiten
und bei solchen in Zukunft zu erwartenden läuft, zu schaffen, die mit der kleinstmöglichen Änderung des Weges des
Drahtes arbeitet und die es ermöglicht, daß der Draht unmittelbar nach dem Abschneiden auf seinem neuen Weg weiterbewegt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Winkel
zwischen den Ebenen der Scherscheiben ein rechter Winkel ist, und daß ein schmaler Bereich der Umfangsoberflache von einer Scherscheibe
durch einen schmalen Bereich von einer seitlichen Oberfläche der anderen Scherscheibe überdeckt ist, so daß sich die
beiden Scherscheiben an dieser Stelle zum Abscheren des gewalzten Metalls einander überlappen. Der Ausdruck "so daß sich die beiden
Scherscheiben an dieser Stelle überlappen" soll so verstanden werden, daß damit nicht notwendigerweise eine direkte Berührung der
beiden Scherscheiben gemeint ist. Selbst ein kleiner Raum zwischen den beiden Scheiben ergibt ein Abtrennen des
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- 3 laufenden gewalzten Metalls.
Bei einem insbesondere bevorzugten Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Schere sind die Drehachsen der beiden Scherscheiben
in der Bewegungsrichtung des gewalzten Metalls durch die Schere versetzt. Diese Versetzung verringert die Beanspruchungen
auf die Wellen und Lager der Scheiben.
Die Scherscheiben selbst können auf zahlreiche unterschiedliche Arten ausgebildet sein. Die einfachste und zuverlässigste Form
für die Scherscheiben ist die zylindrische Gestalt. Indem jede Scherscheibe aus mehreren koaxialen und terrassenförmig aufeinander
angeordneten Zylindern gebildet wird, kann eine Vielzahl von Überlappungsstellen zwischen den beiden Scherscheiben an ein-und
derselben Schere vorgesehen werden. Bei einer erfindungsgemäß aufgebauten Schere, bei der die Scherscheiben beispielsweise aus drei
Absätzen bestehen, wird der Vorteil erzielt, daß lediglich durch Anhalten der. Bewegung eines Umsteuerrohres nach dem ersten oder
zweiten Abtrennvorgang das vordere und hintere Ende abgeschert und eine Probe aus dem durch die Schere laufenden gewalzten Metall
entnommen werden kann.
Um eine genaue Abscherung mittels der Scherscheiben bei einer erfindungsgemäß
aufgebauten Schere zu erzielen, sollten die Scherscheiben mit einer Umfangsgeschwindigkeit rotieren, die höher als
die Laufgeschwindigkeit des gewalzten Metalls durch die Schere ist.
Die Scheren können an Ständern angeordnet werden, die sich relativ
zueinander an jeder Seite des Laufweges des gewalzten Metalls bewegen lassen. Bei einer'erfindungsgemäß so aufgebauten Schere
kann nach dem Auseinander fahren.. der Scherscheiben mit Hilfe der
beweglichen Ständer die gesamte Schere in bezug auf den Laufweg des gewalzten Metalls angehoben oder abgesenkt werden, ohne daß
die Scherscheiben in Berührung mit dem gewalzten Metall kommen. Wird eine Schere dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform mit
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Scherscheiben versehen, die zwei Absätze aufweisen, kann das Abscheren als auch die Entnahme einer Probe sowohl am Anfang
als auch Ende des gewalzten Metalls vorgenommen werden. Nach dem Abscheren und der Probeentnahme am vorderen Ende werden die
beweglichen Ständer auseinandergefahren und die gesamte Schere vertikal in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht, worauf die
Ständer wieder zusammenbewegt werden und die Schere erneut einsatzbereit
ist, um eine Probe zu entnehmen und das hintere Ende abzuscheren.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Ansicht von einem ersten Ausrungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Schere,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Scherscheiben in der Schere,
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht von einem zweiten Ausführungsbeispiel von einer erfindungsgemäßen Schere,
wobei die Drehachsen der Scheiben in zwei parallelen Ebenen liegen,
Fig. 4 eine Ansicht der beiden Scherscheiben von Fig. 3 bei Betrachtung unter einem rechten Winkel zur Ebene von
einer Scheibe,
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht der beiden Scherscheiben nach Fig. 3 und 4 in Kombination mit einem Umsteuerrohr,
welches so angeordnet ist, daß es die Bewegungsrichtung des gewalzten Metalls durch die
Schere bestimmen kann,
Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht mit Darstellung des Umsteuerrohres in einer anderen Stellung,
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Fig. 7 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht von einem dritten Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße
Schere, bei der die absatzförmig ausgebildeten Scherscheiben in Ständern angeordnet sind,
die relativ zueinander an jeder Seite des Laufweges des gewalzten Metalls bewegbar sind, und
Fig. 8 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht bezüglich der beiden Scherscheiben in der Anordnung nach Fig. 7.
Wie in der Zeichnung dargestellt, enthält eine erfindungsgemäße Schere zum Abscheren von gewalztem Metall, insbesondere einen
Draht, der mit hoher Geschwindigkeit läuft, einmal zwei sich drehende Schneidkörper in Form von kreisförmigen Scheiben 2, 3; 15,16,
die sich überlappen, um das gewalzte Metall zu durchtrennen. Zum
anderen weist die Schere eine Einrichtung, beispielsweise in Form eines Umsteuerrohres 13 auf, das von einem Druckzylinder 14 betätigt
wird, um zwischen dem gewalzten Metall und den Scherscheiben eine Relativbewegung zur Durchführung des Abscherens aufzubringen.
Anstelle der gezeigten Einrichtung zur Vornahme der Relativbewegung kann natürlich auch ein Ständer 1, 20 mit den darin
gelagerten Achsen der Scherscheiben um die notwendige Wegstrecke relativ zum gewalzten Metall bewegt werden.
Wie insbesondere aus Fig. 1 und 7 hervorgeht, werden die Scherscheiben
2,3; 15,16 bei der erfindungsgemäßen Schere beispielsweise
durch Keilriemen angetrieben, die , wie dargestellt, über Kexlriemenscheiben 9, 10 mit den Achsen der Scherscheiben verbunden
sind.
Aus den verschiedenen Figuren ist zu erkennen, daß die Scherscheiben
2,3; 15, 16 bei der erfindungsgemäßen Schere unter einem Winkel von 90 zueinander angeordnet sind, so daß der Winkel zwischen
den Ebenen der Scheiben ein rechter Winkel ist. Desweiteren geht aus den Figuren hervor, daß ein kleiner Teil der Umfangsoberfläche
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von einer Scheibe 2,15 einen schmalen Bereich von einer seitlichen
Oberfläche der anderen Scheibe 3, 16 überdeckt, so daß die beiden Scheiben zum Abscheren des gewalzten Metalls einander
überlappen. Desweiteren ist es zweckmäßig, daß die beiden Scherscheiben axial einstellbar sind, so daß sie sich unter einem
sehr geringen freien Abstand einander überlappen.
Der Antrieb der Scherscheiben sollte so sein, daß ihre Umfangsgeschwindigkeiten
größer als die Laufgeschwindigkeit des abzuscherenden gewalzten Metalls sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 läuft ein gewalztes Metall
in Form eines Drahtes 7 ohne Berührung direkt unterhalb der Stelle, wo sich die beiden Scherscheiben 2,3 überlappen. Wenn der Draht 7
beispielsweise mit Hilfe des Umsteuerrohres 13 und des Druckzylinders
14 nach oben zu der mit 8 in Fig. 1 angedeuteten Stellung geführt wird, wird der Draht an der Überlappungsstelle zwischen den
Scherscheiben abgekappt. Ein weiteres Abscheren oder Abkappen erfolgt, wenn der Draht bei Rückkehr in die Stellung 7 mit Hilfe des
Umsteuerrohres 13 wieder die Überlappungsstelle zwischen den Scherscheiben passiert.
Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, bilden die Kanten 4, 5 der
Scherscheiben 2, 3 der erfindungsgemäßen Schere nach Fig. 1 eine V-förmige Eingangsstelle zu dem Schneidpunkt 6. In diese V-förmige
Eingangsstelle wird das gewalzte Metall geführt und hier durch die Scheiben zum Abtrennen erfaßt.
Die Gefahr des Auftretens von nachteiligen Beanspruchungen auf den
Achsen und in den Lagern der Scheiben wird verringert, wenn die Drehachsen der beiden Scherscheiben gemäß Fig. 3 und 4 in unterschiedlichen,
jedoch parallelen Ebenen angeordnet werden. Die Drehachsen der beiden Scherscheiben werden dadurch relativ längs des
Weges des gewalzten Metalls durch die Scheren versetzt. Die einander zugewandten Kanten 4, 5 der Scherscheiben 2,3 treffen sich,
wenn die folgende Bedingung erfüllt ist:
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b = /R2 - a2
darin bedeuten: b = Abstand zwischen den beiden parallelen Ebenen
R = Radius der Scherscheiben, und
a = Abstand zwischen dem Drehmittelpunkt der einen Scheibe 3 und der benachbarten Seiten der anderen
Scheibe 2.
Fig. 5 und 5 zeigen die Führung des gewalzten Metalls mittels des Umsteuerrohres 13 unter die Scherscheiben 2, 3 vor dem Abscheren
und Fig. 6 zeigt wie das gewalzte Metall nach dem Abscheren oberhalb der Scherscheiben verläuft.
Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel von einer erfindungsgemäßen Schere, die wenigstens zwei Abtrennvorgänge ermöglicht. Zwei Scherscheiben
15, 16 sind im Ständer 20 gelagert und unter einem Winkel
von 90° zueinander angeordnet. Jede Scheibe besteht aus zwei zylindrischen Teilen mit unterschiedlichen Radien, wobei die Teile
mit den kleineren Radien einander zugewandt sind.
Wenn das gewalzte Metall 17 in Form eines Drahtes von der durch
17 angedeuteten Stellung in die durch 18 angedeutete Stellung bewegt
wird, wird das gewalzte Metall abgeschert. Der nächste Schervorgang erfolgt, wenn das gewalzte Metall von der Stellung 18 in
die Stellung 19 gelangt. Wenn das gewalzte Metall zwischen den
verschiedenen Stellungen mit Hilfe des umsteuerrohres 13 bewegt
wird, kann die Bewegung des Rohres unterbrochen werden, wenn das gewalzte Metall die Stellung 18 erreicht hat. Die Scheren können
dazu verwendet werden, zunächst das Vorderende und dann das Hinterende des gewalzten Metalls abzuscheren, wenn der Hub des Umsteuerrohres
abgeschlossen ist. Falls andererseits das Umsteuerrohr 13 direkt von der Stellung 17 in die Stellung 19 bewegt wird,
wird sowohl ein Abscheren als auch eine Probenentnahme erzielt.
Wenn die Scherscheiben in der gleichen Weise jedoch mit drei Absätzen
ausgebildet werden, liegt eine Schere vor, die sowohl das
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vordere und hintere Ende abscheren kann als auch eine Probeentnahme
ermöglicht, indem lediglich die Bewegung des Umsteuerröhres
nach dem ersten oder zweiten Schervorgang unterbrochen wird. Aufgrund des Umstandes, daß das Äusführungsbeispiei für die erfindungsgemäße
Schere gemäß Fig. 7 mit Scherscheiben 15, 16 versehen
ist, die in Ständern 20a, 20b angeordnet sind, wobei die Ständer relativ zueinander an beiden Seiten des Weges des gewalzten Metalls
bewegbar sind, kann ein Abscheren und eine Probeentnahme sowohl an dem vorderen als auch hinteren Ende des gewalzten Metalls durchgeführt
werden. Nach dem Abscheren und der Probeentnahme am vorderen Ende des gewalzten Metalls können die Ständerhälften 20a, 20b
voneinander getrennt werden, so daß sich die gesamte Schere über die stellung 19 anheben läßt, wonach die Ständer wieder zusammenbewegt
werden und die Schere einsatzbereit in der Stellung 17 vorliegt, um das hintere Ende abzuscheren und dort eine Probeentnahme
vorzunehmen. Sämtliche trennenden anhebendenund zusammensetzenden Bewegungen können automatisch mit Hilfe einer einfachen, z.B.
hydraulischen oder pneumatischen Hilfseinrichtung erfolgen.
Damit zwischen den beiden Scheiben 15, 16 an der Schere gemäß
Fig. 7 zwei Scherstellen vorliegen, müssen drei Bedingungen erfüllt
sein:
Zunächst muß die Länge des Zylinders mit dem kleineren Radius an der einen Scheibe 16 gleich dem Unterschied zwischen den größeren
und kleineren Radien an der anderen Scheibe 15 sein.
Zweitens muß i.ie folgende Gleichung erfüllt sein:
b = /R1 2 - a2
worin bedeuten: b= Abstand zwischen den beiden Ebenen der Drehachsen
der Scheiben,
R-= Radius des kleineren Zylinders der einen Scheibe
16,
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a = kürzester Abstand zwischen der Drehachse der einen Scheibe 16 und der nahen Seite der anderen Scheibe
-15.
Drittens muß die Gleichung erfüllt sein, daß
ist. Darin bedeuten:
R~ = größter Radius von einer der Scheiben, c = Abstand zwischen der Drehachse der einen Scheibe
16 und der nahen Seite der anderen Scheibe 15
mit dem größeren Radius, und
b = Abstand zwischen den parallelen Ebenen,in denen die Drehachsen der beiden Scheiben 15, 16 liegen.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Innerhalb des Schutzbereiches der nachfolgenden Ansprüche können vielmehr
zahlreiche Modifikationen vorgenommen werden.
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Claims (6)
1.J Schere zum Abscheren von gewalztem Metall, ins-3esondere
einem Draht, das mit hoher Geschwindigkeit läuft, mit zwei sich drehenden und zum Abtrennen des gewalzten Metalls überlappenden
Schneidkörpern in Form von kreisförmigen Scherscheiben,
deren Ebenen unter einem Winkel zueinander stehen, und mit einer Einrichtung zur Schaffung einer Relativbewegung zwischen dem gewalzten
Metall und den Scherscheiben zur Durchführung des Abschervorganges, dadurch gekennzeichnet, daß der
Winkel zwischen den Ebenen der Scherscheiben (2,3; 15,16) ein
rechter Winkel ist,und daß ein schmaler Bereich der Umfangsoberflache
von einer Scherscheibe (2;15) durch einen schmalen Bereich von einer seitlichen Oberfläche der anderen Scherscheibe (3;16)
überdeckt ist, so daß sich die beiden Scherscheiben an dieser Stelle zum Abscheren des gewalzten Metalls einander überlappen.
2. Schere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der beiden Scherscheiben (2,3?
15,16) relativ in der Richtung versetzt sind, in der sich das
gewalzte Metall (7,8;17-19) durch die Schere bewegt.
3. Schere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherscheiben (2,3; 15,16) zylindrisch
sind.
4. Schere nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Scherscheibe (15,16) die Form
von einer Vielzahl von koaxialen Zylindern hat, die terrassenförmig aufeinander angeordnet sind.
5. Schere nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennz eichnet, daß die Scherscheiben
mit einer Umfangsgeschwindigkeit drehbar sind, die größer als die Geschwindigkeit des gewalzten Metalls durch die
Schere ist.
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6. Schere nach einem oder mehreren der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherscheiben (15, 16) an Ständern (20a, 20b) angeordnet sind,
die relativ zueinander an jeder Seite des Weges des gewalzten Metalls bewegbar sind.
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