DE2614895C3 - Betonpumpen-Rohrweiche - Google Patents
Betonpumpen-RohrweicheInfo
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Description
folge der Massenkräfte beim schnellen Durchschalten
zu heftigem Schlagen der Pumpe mit den entsprechenden Geräuschen.
Aus der DE-AS 23 15 857 ist des weiteren eine Rohrweiche bekannt, bei der zum Zweck einer selbsttätigen
Nachstellung der verschleißenden Teile auf den Förderzylindern ein brillenartiges Zwischenstück frei beweglich
gelagert ist, dessen Öffnungen so ausgebildet sind, daß ihr Durchmesser in Richtung auf das Schwenkrohr
konisch reduziert ist, so daß beim Förderhub eines Zylinders auf das Zwischenstück hydrostatische Kräfte
wirken, und so der auf der betreffenden Öffnung des Zwischenstücks angeordnete Verschleißring gegen den
auf der Mündung des Schwenkrohrs angeordneten, denselben Innendurchmesser wie die Öffnungen des Zwischenstücks
und die auf diesen angeordneten Verschleißringe aufweisenden Verschleißring und dieser
gegen das Schwenkrohr gepreßt wird.
Aufgabe dieser Erfindung ist es eine Vorrichtung zu schaffen
a) weiche den Verschleiß automatisch ausgleicht,
b) welche trotz elastischen Nachgebens cfer Abstützung
des Schwenkrohrs selbsttätig eine gute Dichtwirkung entwickelt, damit der Beton im Schieberspalt
nicht ausgepreßt wird,
c) den im Schwenkrohr auftretenden Verschleiß möglichst
auf ein leicht auswechselbares und preisgünstiges Teil zu konzentrieren mit der Folge, daß das
dann möglichst zylindrisch auszubildende Schwenkrohr geringerer Wandstärke leicht, preisgünstiger
und ruhiger laufend ausgebildet werden kann. -
In der Zeichnung sind Ausfuhrungsbeispiele der erfindungsgemäßen Rohrweiche in schematischer
Weise dargestellt. Es zeigt
Fig.! einen senkrechten Schnitt durch die Rohrweiche gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
F i g. 2 einen senkrechten Schnitt durch das untere Ende des vor einen Förderzylinder geschwenkten
Schwenkronres gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
F i g. 3 einen senkrechten Schnitt wie in F ^g. 2 gemäß
einem dritten Ausführungsbeispiel.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausfuhrungsbeispiel
ist zwischen dem Schwenkrohr 1 und dem Verschleißring 7 ein Zwischenring 8 angeordnet, dessen Zentrierdurchmesser
12 größer ist als der Wirkdurchmesser 13 des Verschleißrings 7, mit welchem dieser gegen die
VerschleiSplatte 6 anliegt.
Der Zwischenring 8 kann mit dem Rohrende des Schwenkrohrs 1 fest verbunden sein. Wahlweise ist es
denkbar, daß dieser Ring dort lose, mit hinreichender Axiaiführung und einem axialen Anschlag aufgesteckt
ist.
Sobald der Kolben 4 im Zylinder 3 durch Vorwärtsbewegung
Druck erzeugt, führt dieser Druck zu einer Anpressung des Verschleißringes 7 gegen die
Vcrschleißplatteo. Andererseits wird der Zwischenring
8 gegen das Rohrende 1 gedrückt. Letzteres erklärt sich dadurch, daß der Durchmesser 12 größer
ist als der Zentrierdurchmesser 11.
Der Verschleißring 7 wird deshalb gegen die Verschlcißbrille 6 dichtend durch den Betondruck selbst
angepreßt, weil der Zentrierdurchmesser 12 größer ist als der Wirkdurchmesser 13, mit welchem der Ver
schleißring 7 gegen die Verschleißplatte 6 anliegt. Dieser Wirkdurchmesser 13 ist geringfügig größer als
der Innendurchmesser 14 des Verschleißrings 7.
Wird nun durch hohen Betondruck das Maschinengestell der Betonpumpe so verformi, daß sich die
Rohrweiche 1 geringfügig vom Zylinder 1 wegbewegt, so führt dies nicht zu einem Abheben des Verschleißringes
7 von der Platte 6, sondern dazu, daß der Zwischenring 8 geringfügig aus dem Verschleißring
7 austaucht. Der zwischen den beiden Ringen im Zentrierdurchmesser 12 verbleibende Ringspalt kann
hierbei abgedichtet werden durch eine Dichtung 9 von in beliebiger, bekannter Bauart, z. B. einem einfachen
O-Ring.
Die Länge der zylindrischen Überlappung zwischen dem Verschleißring7 und dem Zwischenringe im
Zentrierdurchmesser 12 beträgt wenigstens 10 is bis 15 mm, so daß keine Gefahr besteht, daß durch
die elastische Entfernung des Schwenkrohres 1 vom Zylinder 3 der Zwischenring 8 aus dem Verschleißring
7 austaucht.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Zwischenring in Du.^äiflußrichtung konisch
verjüngt und das Schwenkrohr I nahezu mit konstantem oder nur leicht abnehmendem Durchmesser
ausgeführt ist. Dies geschieht vorzugsweise so. daß er die gesamte Reduzierung zwischen dem
Durchmesser 14 der Säugöffnung bzw. Durchmesser 15 des Zylinders 3 und dem Durchmesser der abgehenden
Druckleitung 2 übernimmt. Dies hat zur Folge, daß das Schwenkrohr 1 über seine gesamte
Länge mit gleichem Durchmesser oder nur ganz leicht 3" konisch gemacht zu werden braucht. Die Folge davon
ist, daß dieses Rohr preisgünstig herstellbar und leicht ist. Die Folge ist auch ein ruhiger Lauf und geringes
Schlagen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Tatsache, daß der gegenüber dem GJeitverschleiß an
einem zylindrischen Rohr um Vielfaches höhere Reduzierungsverschleiß konzentriert wirdaui den !eicht
auswechselbaren Zwischenring 8. Letzterer kann darüber hinaus auf seiner Innenseite mit Kirtele^troden
gepanzert werden, so daß dieser Verschleiß weiter herabgesetzt wird. Die im allgemeinen bestehende
Befürchtung, daß hier durch die starke Verjüngung vermehrt Verstopfungen auftreten, ist unbegründet.
Bei den an dieser Stelle noch vorhandenen, relativ großen Durchmessern von 150-200. mm laßt sich im
allgemeinen Beton in der üblichen Körnung um max. 30-40 mm noch sehr leicht reduzieren. Diese von früher
her befürchtete Verstopfungsneigung bei steilen Verjüngungen ist im übrigen hauptsächlich dadurch
aufgetreten, daß vor diesen Verjüngungen unter dem so hohen Betondrucjk, Spalten entständen sind, welche
zu Auspressungen führten. Die dort entstandenen, harten Betonknollen konnten dann natürlich die Verjüngung
nicht mehr passieren. Die Ursache lag also nicht in der Verjüngung selbst, sondern in der Tatsaehe,
daß diese Stpyfer in davorliegenden 7-onen produziert
wurden. ;'
Bei dieser Ausführung der Rohrweiche dagegen und der oben geschilderten automatischen Dichtwir»
kung durch selbsttätige Anpressung des Verschleißen ringes 7 gegen die Verschleißplatte 6 werden deshalb
in der Praxis solche Nachteile e?ner steilen Verjüngung
im Zwischenring 8 nicht beobachtet.
Die Wirkung der erfindungsgemäßen Gestaltung der Verschleißringe unterscheidet sich auch grundsätzlich
von jenen bekannten Ringen von ähnlichem Aussehen, bei welchen jedoch Verschleißring 7 im
ganzen konisch ausgebildet war, wie wenn im gezeigten Beispiel die Ringe 7 und 8 eine Einheit wären.
Diese konischen Ringe waren auf dem zylindrischen Ende des !Schwenkrohrs 11 axial verschiebbar gelagert.
Gana: natürlich wurden diese Verschleißringe unter Druck an das Ende der Rohrweiche 1 stark angepreßt
und mit den geschilderten nachteiligen Wirkungen vom der Verschleißpiatte 6 unter Spaltbildung
abgehoben.
Die Wirkung der erfindungsgemäßen Rohrweiche erweist sich dann, wenn mit einer so gestalteten Betonpumpe
Wasser an Stelle von Beton gepumpt wird. Hierbei zeigt sich eine absolute Dichtwirkung, die jener
eines !Sitzventils entspricht.
Wird diese Rohrweiche bei Förderung von Beton gegen hohe Drücke eingesetzt, dann zeigen sich auf
der Innenseite keine sogenannten Kranzbilduingen, weder am Ende der Rohrweiche 1 noch am 21ylinderendc
bzw. in der Bohrung der Verschleißpiatte 6. Jene führein bekanntlich zu Verengung der Durch-
IO
15
: ufiu flauen Verstopfungen zur
Folge.
Ein weiterer Vorzug der Erfindung ist es, daß sich der Verschleiß, welcher beim gegenseitigen Verschieben
des Ringes 7 gegen die Verschleißplatte 6 beim Schaltvorgang der Rohrweiche entsteht, automatisch
ausgleicht. Eine Verringerung des Abstandes zwisehen Rohrweiche 1 und Zylinder 3 durch Nachstellen
der Anschläge 9 und 10 - bei anderen Rohrweichen-Konstruktionen der entsprechenden Nachstell-Lagerung
etc. - entfällt. Damit entfällt auch die Fehlbedienung. Die Maschine wird weitgehender
wartungsfrei.
Das in der Abbildung gezeigte Beispiel zeigt die erfindungsgemäße Gestaltung am Beispiel einer
C-förmigen Rohrweiche. Der im Zylinder 3 laufende Förderkolben 4 saugt zunächst den Beton durch die
Rückwand 5 und die Verschleißplatte 6 des Vorfülltrichters an. Nachdem der Zylinder gefüllt ist,
schwenkt die Rohrweiche, welche im Druckrohr 2 etwa oberhalb der Zylinder gelagert ist, mit Hilfe des
Verschiebezylinders 17 und dem Hebel 18 vor die Zylinderöffnung. Das C-förmige Schwenkrohr 1 ist abgestützt
durch das Querjoch 10 und die Fersenstütze 29. Daraufhin bewegt sich automatisch gesteuert der
Förderkolben zum Druckhub vorwärts und befördert den Beton zur Druckleitung 2 während die übrigen
Förderzylinder gleichzeitig ansaugen. Hier kann es sich um 1-, 2- oder mehrzylindrige Pumpen handeln.
Während des Druckhubs wird auf die geschilderte Weise der Verschleißring 7 gegen die Verschleißplatte
6 gepreßt, während sich durch elastische Ver- ^0
formung des Manhinengestells und des Querjochs 10
der Zwischenring 8 leicht aus dem Verschleißring 7 im Zentrierdurchrnesser 12 aushebt Der dortige Umfangsspalt
ist jedoch durch die Dichtung 9 leckfrei.
Anstelle der gezeichneten O-Ring-Dichtung 9
kanß auch eine Vierkant-, Nutring- oder Umfiingsring-Dichtung
angewendet werden. Auch ohne elastische Dichtung arbeitet die erfindungsgemäße Vorrichtung
unter Beton recht zuverlässig, weil sich der Umfangsspalt am Zentrierdurchmesser 12 unter M
Druck nicht weitet
Der Zwischenring 8 kann auf dem Schwenkrohr 1 entweder lose aufliegen, leicht festgeklemmt oder
durch Schweißen etc. fest verbunden sein, ohne daß sich die geschilderte Wirkung ändert. 6_
Die Größe des Zwischenrings 8 kann weitgehend zusammenschrumpfen oder es kann auf die Anordnung
des Zwischenrings auch vollkommen verzichtet wer
den, wenn die Durchmesser der Förderzylinder bis in
die Nähe der Größe des Durchmessers des Schwenkrohrs 1 reduziert werden, beispielsweise um hohe Förderdrücke
mit ölhydraulischen Maschinen zu erzeugen. In Extremfällen ist sogar denkbar, daß der Durchmesser
des Schwenkrohrs 1 größer ist als derjenige der Förderzylinder 3, wie dies in der unteren Hälfte der F i g. 2 dargestellt
JSt1
Erfahrungsgemäß genügt es, den Zentrierdurchmesser 12 gegenüber dem Wirkdurchmesser 13 um
wenige Millimeter größer zu machen, um die geschilderte Wirkung zu erzielen. Diese geringe Vergrößerung
hat eine für die Dimensionierung der Maschine nur unwesentliche Vergrößerung der Axialkräfte in
der Rohrweiche zur Folge. Eine dadurch erzeugte, höhere Axialdehnung durch elastische Verformung
des Maschinengestells oder des Zuggestänges für das Querjoch 10 wird ohne weiteres durch Austauchen
uc5 ^ZwiSCncnringS 8 äüS dein VcfSCniciufiiig &igr; im
Selbstverständlich ist die Erfindung ebenso wie am C-förmigen Schwenkrohr auch an S-förmig und sonst
gestalteten Rohrweichen mit dem gleichen Effekt zu verwenden.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung in leicht veränderter Bauweise. Hier ist der Zwischenring 8 ganz über den
dichtenden Verschleißring 7 gezogen und eine Dichtung 9 eingelegt. Deren radiale Vorspannung erbringt
nicht nur eine Dichtwirkung zwischen Verschleißring 7 und Zwischenring 8, sondern auch eine leichte
Anpressung von Verschleißring 7 an Verschleißplatte 6. Diese Ausführung karm unter bestimmten
Voraussetzungen Vorteile haben, insbesondere führt sie zu einfach gestalteten, billig herzustellenden Verschleißringen
7. Ihre Wirkung ist im Prinzip dieselbe wie bei Fig. 1.
Zur besseren Anpressung an die Verschleißplatte 6 kann der Verschleißring 7 außen eine Fase 16 aufweisen.
Der Dichtring kann auch hier im Querschnitt rund oder rechteckig sein bzw. eine sonst dem geschilderten
Zweck dienende Querschnittsform aufweisen. Zudem ist denkbar, auf bekannte Weise in die elastische
Dichtung metallische Spreizvorrichtungen einzulegen oder einzuvulkanisieren. So wird Dichtung 9 auch bei
Saugbetrieb sicher in ihren Sitz bzw. ihren Rillen gehalten.
Claims (4)
1. 3etonpumpen-Rohrweiche, bei der einem Abstandes zwischen dieser Gleitschiene oder dem
Rohrende einer Druckleitung ein Verschleißring 5 dahinter befindlichen Querjoch und den Zylinderölfzugeordnet
ist und das Rohrende zusammen mit nungen kann hier der Verschleiß ausgeglichen und eine
dem Verschleißring in einem Betonfülltriehter vor hinreichende Dichtwirkung erzielt werden.
einer der kreisförmigen Öffnungen, die durch das Obwohl die Rohrweiche als beste und1 einfachste
Einmünden der einzelnen Zylinder der mehrzylin- Lösung für die Gestaltung eines Betonschiebers seit
drigen Kolbenpumpe in den Betonfülltriehter gebil- in Mitte der 30er Jahre bekannt ist, wurden erst ab etwa
det und jeweils dem Durchmesser der Zylinder ent- 1970 Konstruktionen bekannt, welche den Anfordesprechen,
abwechselnd schwenkbar ist, wobei an der rungen der Praxis genügten. Die wesentliche Schwienach
innen weisenden Rückwandseite des Beton- rigkeit, welche zu überwinden war, ist die der Abdichfüliirichters
eine mit dem Verschleißring zusam- tung unter hohem Druck bei gleichzeitig noch
menwirkende, die kreisförmigen Öffnungen aufwei- 15 möglicher Verschiebbarkeit zum Zwecke der Umsende
Verschleißplatte vorgesehen ist, dadurch schaltung von einem Zylinder zum andern,
gekennzeichnet, daß zwischen dem vom Rohr- Bei den meisten Pumpen dieser Art wird durch die
gekennzeichnet, daß zwischen dem vom Rohr- Bei den meisten Pumpen dieser Art wird durch die
ende der Druckleitung gebildeten Schwenkrohr (1) große Flächenwirkung des Drucks die Lagerung des
und dem diesem gegenüber zentrierten Verschleiß- Schwenkrohrs mehr oder weniger elastisch verformt.
ring(7)eitt iom Schwenkrohr (1) lösbarer Zwischen- 20 AJs Folge davon hebt das Rohrende von der Zylinderring
(8) angeordnet ist, der den Verschleißring (7) Öffnung um einige Millimeter ab. Als Folge davon tritt
axial verschieblich führt und ihn dabei übergreift hier Zementschlempe aus mit der Folge einer soge-
oder von ihm übergriffen wird, und daß für die nannten Kranzbildung. Unter hohem Druck oder bei
hydraulische Anpressung des Verschleißringes (7) zum Bluten neigendem Beton führt dies sehr schnell
an die Verschleißplatte (6) der Zentrierdurchmesser 25 zu einer Verstopfung und Betriebsstörung. Diese
(12) des Zwischenringes (8) größer ist als der sich bei Verformung mit ihren nachteiligen Folgen wird dader
Anlage an der Verschleißplatte (6) ergebende durch begünstigt, daß die Rohrweichen im allgemei-Wirkdurchmesser
(13) des Verschleißringes (7). nen in großen Dimensionen gebaut werden müssen.
2. Betonpumpen-Rohrweiche nach Anspruch 1, Bei einem spezifischen Druck von 50-80 kp/cm2 und
dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenring (8) 30 dem in der Regel üblichen Durchmesser der Zylinderin
Durchfluß ichtung sich verjüngend ausgebildet öffnung von 180-200 mm, ergeben sich dann so hohe
ist. Axialkräfte, welche auch bei robuster Ausführung zu
3. Betonpumpen-Rohrweiche nach den Ansprü- elastischen Dehnungen von oft mehreren Millimetern
chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ver- führen, mit der Folge, daß der Beton unter Druck im
schleißring (7) im Zentrierdufchmesser (12) des 35 Spalt ausblutet und die Öffnung auf die geschilderte
Zwischenringes (8) eintaucht Weise verstopft. Dazu kommt jedoch noch der Nach-
4. Betonpumpen-Rohrweiche nach einem der teil, daß bei Wegnahme des Drucks die Rohrweiche
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß oft verklemmt ist, weil sich der so gebildete Spalt zwizwischen
dem Verschleißring (7) und dem Zwi- sehenden Verschleißteilen KjitSar**und ausgepreßter
schenring (8) eine Dichtung (9) angeordnet ist. 40 Zementschlempe gefüllt hat. Hierdurch wird manchmal
der Schaltvorgang unmöglich gemacht. Wird dann eine große Kraft zum Durchschalten aufgewendet,
dann entsteht entsprechend hoher Verschleiß.
Ein weitere Nachteil der bekannten Vorrichtungen ■15 ist es, daß bei vielen Konstruktionen der auftretende
Die Erfindung bezieht sich auf eine Betonpumpen- Verschleiß nicht mit geeigneten Nachstellvorrichtun-Rohrweiche
nach dem Oberbegriff des Patentan- gen ausgeglichen werden kann. Wenn diese jedoch
spruchs 1. vorhanden sind, wird häufig falsch oder gar nicht
In der Vergangenheit ist eine Vielzahl solcher nachgestellt. Dies hat zur Folge, daß in zunehmendem
Betonpumpen bekannt geworden. Dabei ist die so Maße Betriebsstörungen und noch höherer Verschleiß
Rohrweiche entweder S-förmig gestaltet und ihr auftritt.
Schwenklager auf der den Zylinderöffnungen gegen- Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtun-
überliegenden Seite des Vorfüllbehälters gelagert - gen ist, daß die Schwenkrohre meistens als Reduzierso
beschrieben z. B. in DP 1285 319 - andererseits rohr konisch ausgebildet sind. Dies hat u. a. den Vorist
auch eine Pumpe bekannt, bei welcher das Druck- 55 zug, daß derjenige Durchmesser, an welchem das
rohr C-förmig ausgeführt ist. Dabei verläuft das Schwenkrohr gelagert und in seiner Drehbewegung
Druckrohr beispielsweise oberhalb der.zylinderseiti- gegen die dahinterliegende, feste Druckleitung abgegen
Trichterwand in Richtung der Antriebszylinder dichtet wird, kleiner ausgeführt werden kann als die
nach hinten und ist auch dort gelagert, wie dies in der Zylinderöffnung. Letztere muß wegen der erforderli-DE-AS
21 62 406 dargestellt und beschrieben ist. Diese «) chen guten Saugfähigkeit für das steife Fördergut groß
Rohrweiche hat an ihrem Ende, das vor den Zylinderöff- gehalten sein. Die Drehlagerung und ihre Abdichtung
nungen hin- und hergeschwenkt wird, einen austausch- muß zur Vermeidung von Bauaufwand und zur Verbaren
Verschleißring, der wie bei der Konstruktion nach ringcrung der Kräfte und des Verschleißes klein geder
DE-AS 23 62 165 gegen die Stirnfläche des halten sein. Deshalb tritt an dem demzufolge konisch
Schwenkrohrs anliegt und mit seinem Ringbund das « gestalteten teuren Schwenkrohr erheblicher Vcr-Schwcnkrohrende
übergreift. Damit das Rohr durch schleiß auf, der zu hohen Kosten führt. Wird das
den Förderdruck von den ZylinderölTnungcn nicht weg- Schwenkrohr, um dem zu begegnen, mit großer
gedrückt wird, ist an seinem anderen, unteren Ende Wandstärke ausgeführt, so ist es schwer und führt in-
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2614895B2 (de) | 1980-10-30 |
| DE2614895A1 (de) | 1977-10-20 |
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