DE2613161A1 - Balgeneinstellgeraet fuer fotografische kameras - Google Patents
Balgeneinstellgeraet fuer fotografische kamerasInfo
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Description
Patentanwalt
Dipl.-ing. HELMUT PFISTER
894 MEMMINGEN/BAYERN Buxacherstraße 9 Telefon (08331) 3183
Postscheckkonto München Nr. 134339 Bcnlckonlo: Bayerische Versinsbank Memmingen
21/3
-M '
Firma IJovoflex Fotogerätebau Karl Müller, 891IO Hemmingen-Amendingen
Balgeneinstellgerät für fotografische Kameras
Die Erfindung betrifft ein Einstellgerät, insbesondere ein Balgeneinstellgerät für fotografische Kameras mit einer vorderen
Standarte zur Befestigung der Kamera, mit einem Führungsgestell, das die beiden bezüglich des Abstandes zueinander
einstellbaren Standarten trägt, und mit einer Einrichtung zur
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Für das Auftragsverhältnis gilt die Gebührenordnung der Deutschen Patentanwaltikammer.
Erfullungsorl und Gerichtsstand Memmingen.
Koppelung der Steuerelemente der Blende am Objektiv und an der Kamera mittels einer Getriebegliederkette an den
Standarten und am Führungsgestell.
Nachstehend wird die Erfindung in Zusammenhang mit einem Balgeneinstellgerät beschrieben, ohne die Erfindung auf
die Anwendung bei Einstellgeräten zu beschränken, die einen Balgen aufweisen. Die Erfindung ist grundsätzlich
mit gleichen Wirkungen auch b..-i anders aufgebauten Einstellgeräten,
beispielsweise mit Tuben, anwendbar.
Wenn eine Kamera mit einem Balgeneinstellgerät kombiniert
wird, wird bekanntlich das Objektiv von der Kamera abgenommen, beispielsweise abgeschraubt oder aus der Bajonettverriegelung
ausgerastet. Die Kamera wird dann an der hinteren Standarte eines Balgeneinstellgerätes angebracht,
während die vordere Standarte sinngemäß das Objektiv aufnimmt. Zwischen den beiden Standarten erstreckt sich der
Balgen und beide Standarten sind auf dem Führungsgestell relativ zueinander beweglich.
Es sind mit Balgeneinstellgeräten kombinierbare Kameras
bekannt, bei denen der am Objektiv eingestellte Blendenwert durch besondere Übertragungsglieder auf die Kamera übertragen
wird, um insbesondere einem dort angeordneten Rechner das betreffende Signal zur Einstellung der jeweiligen
Belichtungszeit zu geben. Es ist klar, daß ein Balgeneinstellgerät hierfür die Steuerelemente am Objektiv
und an der Kamera sinngemäß koppeln muß, zu welchem Zweck an den Standarten und am Führungsgestell eine Getriebegliederkette
vorgesehen ist.
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Besitzt die Kamera und das zugehörige Objektiv die Möglichkeit einer Blendenvorwahl, so ist es ebenfalls notwendig,
daß das betreffende, dafür eingesetzte Balgeneinstellgerät eine Getriebegliederkette besitzt, die die entsprechenden
Steuerelemente am Objektiv und an der Kamera miteinander koppelt. Beim Auslösevorgang durch den Auslösekopf an der
Kamera wird dann die Blende im Objektiv auf den vorgewählten Wert eingestellt und nach der Belichtung durch den Verschluß
in der Kamera wird die Blende wieder in die frühere Öffnungsstellung gebracht.
Wenn das Objektiv direkt mit der Kamera verbunden ist, also ohne Verwendung eines Balgeneinstellgerätes, sind in
der Regel die Steuerelemente der Kamera und des Objektivs direkt mit einander gekoppelt und das unvermeidbar auftretende
Spiel ist so gering, daß es die richtige Punktion nicht beeinträchtigt.
Durch das zwischengeschaltete Balgeneinstellgerät ergibt sich nun aber die Notwendigkeit der Anordnung
einer Getriebegliederkette zur Koppelung der Steuerelemente der Blende an der Kamera und am Objektiv und da diese Getriebegliederkette
auch die Abstandsänderung der beiden Standarten zulassen muß, besteht diese Kette aus verhältnismäßig
vielen Gliedern. Zwischen den einzelnen Gliedern ist jeweils ein Spiel gegeben und bei der Vielzahl der Glieder
addiert sich dieses Spiel zu einem beträchtlichen Wert. Die Verringerung des Spiels durch Anwendung höchster Präzision
ist nur in begrenztem Umfang möglich und führt zu einem beträchtlichen
Herstellungsaufwand.
Das durch die Getriebegliederkette entstehende Spiel ist bei solchen Kameras ohne weiteren Nachteil, bei denen der
Bewegungsablauf beispielsweise bei der Belichtung aktiv von der Kamera aus gesteuert wird. Die einzelnen Glieder der
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Getriebegliederkette liegen bei der Auslösung des Bewegungsablaufes
aneinander an und ein Spiel tritt nicht in Er- · scheinung. Der Mechanismus der Kamera muß nur hinreichend
stabil und leistungsfähig sein, um die entsprechenden Widerstände überwinden zu können.
Diejenigen Bewegungsübertragungsglieder, die die Vorwahl der Blende zulassen und die diese Blendenvorwahl jeweils auf
die Kamera übertragen, bringen dagegen häufig Probleme mit sich. Soweit es darum geht, daß die Kamera einen unter Federdruck
stehenden Hebel gegen entsprechende Glieder drückt, läßt sich ebenfalls erreichen, daß der eingestellte Wert am
Objektiv korrekt und ohne Spiel auf die Kamera übertragen wird. Auch in diesem Falle liegen die einzelnen Glieder der
Getriebegliederkette aneinander und da die Objektiveinstellunf von Hand erfolgt, bereitet auch ein etwaiger Widerstand, der
das dichte Anliegen der einzelnen Glieder sicherstellt, keine Schwierigkeit.
Es sind aber Kameras und Objektive bekannt, bei denen keine unter Federdruck stehenden Elemente vorgesehen sind. Vielmehr
sind hier die Steuerelemente an der Kamera und am Objektiv so ausgebildet, daß diese bei Nichtbetätigung jeweils in der
eingestellten Stellung stehen bleiben.
Das vorerwähnte Spiel der Getriebegliederkette am Balgeneinstellgerät
führt bei diesen Kameras dazu, daß beispielsweise bei der Einstellung eines bestimmten Blendenwerts am
Objektiv die entsprechenden Steuerefemente an der Kamera erst
dann mitgenommen werden, wenn die Blendeneinstellung um einen größeren Wert erfolgt, als dem Spiel entspricht. Dadurch
hinkt die Blendeneinstellung an der Kamera hinter der Blendeneinstellung am Objektiv nach. Vor allem dann, wenn die Blende
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stufenlos verstellbar ist oder wenn Zwischenwerte zwischen vollen Blendenwerten angestrebt und eingestellt werden sollen,
wirkt sich dieser Umstand nachteilig aus. Aber auch bei stufenweise einstellbaren Blendenwerten ist es u.U. nicht vermeidbar,
daß der eingestellte Blendenwert am Objektiv eine ganze
Stufe verschieden ist von demjenigen in der Kamera.
Zu beachten ist hierbei, daß durch das Nachhinken der einen Steuerelemente gegenüber den anderen Steuerlementen die
Differenzen jeweils davon abhängen, von welcher Seite aus ein Blendenwert eingestellt wurde. Wird beispielsweise das
Objektiv zur Blendenvorwahl von einem großen Blendenwert (z.B. 2,0) auf den Wert 5,6 verstellt, dann ergibt dies bezüglich
der Einstellung der Stellelemente an der Kamera einen anderen Wert, als wenn das Objektiv von einem kleinen
BlendenwerL (z.B. 16) auf diesen Blendenwert 5,6 verstellt wird. Im ersten Fall wird die Kamera eine größere Blendenöffnung
als 5,6 annehmen, im zweiten Fall aus den gleichen Gründen dagegen eine kleinere Blendenöffnung. In beiden
Fällen ist aber am Objektiv der Wert 5,6 eingestellt.
Die Anordnung einer Einstellmöglichkeit für den Blendenwert an der Kamera beseitigt das Problem nicht, weil dann sinngemäß
jeweils die Einstellung des Objektivs nachhinkt.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Einstellgerät, insbesondere ein Balgeneinstellgerät der eingangs beschriebenen
Art dahingehend zu verbessern, daß ohne Veränderung des Bedienungsaufwandes und insbesondere ohne Vergrößerung
der Präzision bei der Herstellung zum Zwecke der Verringerung des Spiels der Getriebegliederkette erreicht
wird, daß ein eingestellter Blendenwert bezüglich der Kamera und bezüglich des Objektivs übereinstimmt.
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Die Erfindung geht aus von einem Einstellgerät der eingangs beschriebenen Art und schlägt vor, daß ein Betätigungsorgan
für die Steuerelemente vorgesehen ist, das etwa auf das mittlere Glied der Getriebegliederkette einwirkt.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß sich das durch das Spiel der Getriebegliederkette ergebende Problem
beseitigen läßt, wenn die Einstellung des Blendenwerts, also insbesondere der Blendenvorwahl am Objektiv, vom mittleren
Glied der Getriebegliederkette aus vorgenommen wird. Bei einer Verstellbewegung des Betätigungsorgans zur Einstellung
eines anderen Blendenwert wird dann zunächst das gesamte Spiel beseitigt und die Steuerelemente am Objektiv und an
der Kamera werden nach Überwindung dieses Spiels jeweils gleichsinnig und praktisch gleichzeitig bewegt. Eine Verstellbewegung
in der anderen Richtung am Betätigungsorgan hat dann ebenfalls zur Folge, daß zunächst weder das Spiel der Getriebeglieder
beseitigt wird und anschließend erfolgt dann wiederum gleichzeitig und gleichsinnig die Verstellbewegung an den
entsprechenden Teilen der Kamera und des Objektivs.
Wird davon ausgegangen, daß das Spiel zwischen den einzelnen Gliedern einer Getriebegliederkette immer ungefähr gleich
groß ist, ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Lösung, daß
für die Einstellgenauigkeit das vorhandene Spiel unerheblich ist. Lediglich eine etwaige Differenz zwischen dem einen
und dem anderen Teil der Getriebegliederkette könnte sich noch nachteilig äußern. Dieser Betrag ist aber so gering, daß
er praktisch bedeutungslos ist.
Weiter ist von Vorteil, daß auch das Spiel des Betätigungsorgans nur die Hälfte des Gesamtspiels ist, so daß auch am
Betätigungsorgan keine nennenswerte Leerbewegung auftritt.
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Bei Balgeneinstellgeräten, bei denen am Führungsgestell eine Übertragungsstange drehbar gelagert ist, wird diese
Stange in der Regel das mittlere Glied der Getriebegliederkette sein und die Erfindung schlägt vor, daß das Betätigungs
organ auf diese Übertragungsstange einwirkt.
Das Betätigungsorgan, eine Scheibe, ein Hebel od. dgl., kann
beispielsweise direkt auf der Übertragungsstange angeordnet werden. Es ist aber auch möglich und die Erfindung bevorzugt
diese Ausführungsform, zwischen dem Betätigungsorgan und der Übertragungsstange übertragungsZahnräder anzuordnen.
Das Spiel dieser Übertragungszahnräder ist ohne Nachteil bezüglich der Präzision der Einstellung des jweiligen Blenden
werts am Objektiv und an der Kamera. Durch diese Übertragungs zahnräder kann aber eine bessere übersetzung erhalten werden,
so daß die exakte Einstellung des Blendenwertes erleichtert, wird.
Günstig ist es, wenn das Betätigungsorgan als drehbare Scheibe ausgebildet ist, die an der hinteren Standarte gelagert
ist. Dadurch gelangt das Betätigungsorgan in die Nähe der anderen Bedienungselemente der Kamera, beispielsweise des
Auslöseknopfes, was das Hantieren mit der Kamera erleichtert.
In der Zeichnung ist ein hevorzugstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit weiteren erfindungsgemäßen Merkmalen
schematisch dargestellt. Es zeigen:
eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Einstellgeräts, das mit
einer Kamera und einem Objektiv kombiniert ist,
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Fig·2 eine Draufsicht auf die Darstellung
der Pig.1,
Fig.3 eine Ansicht der hinteren Standarte des
Einstellgeräts bei abgenommener Kamera, wobei einige Bauteile der Standarte
weggelassen sind,
Fig.k eine der Darstellung der Fig.3 ent
sprechende Darstellung, wobei jedoch weitere Bauteile abgenommen sind und
Fig.5 eine vergrößerte, schematische Darstel
lung von Teilen des Balgeneinstellgeräts, Die Schnittlinie V-V in der Fig.3
deutet die Lage der gezeigten Teile in der Fig.5 an.
Das Balgeneinstellgerät 23 besteht im wesentlichen aus der vorderen Standarte 1 und der hinteren Standarte 2, die durch
das Führungsgestell 5 miteinander verbunden sind. Die vordere Standarte 1 trägt das Objektiv 3 und die hintere Standarte 2
trägt die zugehörige Kamera k. Zwischen den Standarten 1 und
erstreckt sich der Balg 55·
Die Einzelheiten des Objektivs und der Kamera werden nachstehend nicht näher beschrieben. Diese Einzelheiten sind bekannt.
Insbesondere gilt dies für die Ausbildung aller Steuerelemente, die die Blende steuern oder von der Blende gesteuert werden
und die zum einen Teil im Inneren des Objektivs und zum anderen Teil im Inneren der Kamera angeordnet sind. Die Erfindung befaßt
sich nur mit dem Balgeneinstellgerät und denjenigen Elementen am Balgeneinstellgerät, die diese Steuerelemente
von Kamera und Objektiv miteinander koppeln. Von den Steuerelementen der Kamera ist das Element 7 und von den Steuerelementen
des Objektivs das Element 6 in den Fig.l und 5 ge-
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Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Führungsgestell 5
des Balgeneinstellgerätes im wesentlichen aus einer Anordnung von 4 Führungsstangen 24, 25, 26 und 27, die parallel zueinander
ausgerichtet sind und die am vorderen Ende durch eine Platte miteinander verbunden sind, während das hintere Ende der
Führungsstange durch das Unterteil 29 der hinteren Standarte zusammengehalten wird.
Die Führungsstangen besitzen je eine Zahnung 30, wie beispielsweise
aus der Fig. 2 erkennbar ist. Die beiden unteren Führungsstangen 24 und 26 führen einen Schlitten 31, beispielsweise zur
Befestigung des Balgeneinstellgeräts auf einem Stativ, und mittels der Betätigungsorgane 32 und 33 kann der Schlitten 31
in Richtung der optischen Achse 20 verstellt bzw. das Balgeneinstellgerät gegenüber dem Schlitten entlang der Führungsstangen
24 und 2 6 bewegt werden.
Ein weiterer Schlitten 34 wird von den beiden oberen Führungsstangen 25 und 27 geführt, die ebenfalls Betätigungsorgane 35
und 36 aufweisen und in Richtung der optischen Achse gegenüber
den Führungsstangen beweglich sind. Dieser Schlitten 34
bildet das Unterteil der vorderen Standarte 1 und ist mit dieser baulich vereinigt.
Zwischen den beiden oberen Führungsstangen 25 und 27 und parallel hierzu erstrecken sich die beiden Betätigungsstangen
13 und 37, wie dies insbesondere aus der Fig.2 erkennbar ist.
Die hinteren Enden der Betätigungsstangen 13 und 37 sind dabei im Unterteil 29 der hinteren Standarte 2 gelagert,
während die vorderen Enden der Stangen 13 und 37 in der Platte 28 gelagert sind. Beide Stangen 13 und 37 sind drehbar
und besitzen eineonehrkantige Ausbildung, wie sich beispielsweise
aus der Fig.4 erkennen läßt.
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Auf den beiden Betätigungsstangen 37 und 13 sind im Inneren des Schlittens 3'J kurze Hülsen mit Zahnrädern
geführt, die bei der Bewegung des Schlittens 3'I entlang
der Stangen 13 und 37 gleiten, so daß eine Drehbewegung, die am hinteren Ende in die Führungsstangen 13 und 37
eingeleitet wird, über diese Hülsen und Zahnräder auf die vordere Standarte 1 übertragbar ist. Die Führungsstange
37 dient dabei im gezeigten Ausführungsbeispiel zur Übertragung der beim Auslösevorgang notwendigen Bewegungen,
also beispielsweise der Bewegung, die die Blende auf den vorgewählten Blendenwert einstellt und die Blende nach
der Auslösung wieder auf den vollen Wert öffnet. Die Funktion dieser Betätigungsstange 37 und der zugehörigen
Einrichtungen ist bekannt.
Die Funktion der Betätigungsstange 13 wird nachstehend noch näher beschrieben werden.
In der hinteren Standarte 2 ist ein Antriebsring 10 gelagert und zwar so, daß er um die optische Achse 20 verdrehbar
ist. In der Fig.5 ist dieser Antriebs^ing 10 ohne die
ihn umgehende Standarte schematisch dargestellt.
Der Antriebs ring 10 trägt ein Kupplungselement 22, das
aus der Standarte herausragt und dessen oberes Ende gabelartig gestaltet ist, wie beispielsweise aus den Fig.3 und
hervorgeht. Dieses Kupplungselement wirkt mit dem Steuerelement 7 zusammen, das aus der Kamera h herausgeführt ist.
Es ist klar, daß jede Bewegung des Kupplungselementes 22 auf das Steuerelement 7 übertragen wird.
in der vorderen Standarte 1 ist ein gleichartiger Antriebsring 16 drehbar gelagert, der mit dem Kupplungselement
verbunden ist, das auf das Steuerelement 6 am Objektiv 3
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einwirkt. Auf diese Weise nimmt der Antriebsring 16 bei einer Drehbewegung über das Kupplungselement 21 das Steuerelement
6 mit und das Objektiv 3 wird sinngemäß betätigt, beispielsweise wird ein Blendenwert vorgewählt.
Die beiden Antriebsringe IO und 16 sind je mit einem Zahnsegment
38 und 39 verbunden und im Unterteil 29 der Standarte
und|im Schlitten 34 der Standarte 1 ist je ein Zwischenzahnrad
11 bzw. 15 um die Achse 40 bzw. 41 verdrehbar gelagert, so daß die Drehbewegung je auf das Zahnrad 12 bzw. 14 übertragen
wird. Diese beiden Zahnräder 12 bzw. 14 in der hinteren Standarte 2 bzw. der vorderen Standarte 1 sind jeweils auf
der Betätigungsstange 13 gegen Verdrehung gesichert gelagert, wobei das Zahnrad 14, wie oben erwähnt, noch in der Lage ist,
eine Schiebebewegung des Schlittens 34 mitzumachen, während
das Zahnrad 12 relativ zur Betätigungsstange 13 unbeweglich ist.
Aus den obigen Ausführungen ergibt sich, daß eine Verdrehung der Betätigungsstange eine gleichförmige Bewegung der Zahnräder
12 und 14 und dann der Zahnräder 11 und 15 und davon abgeleitet der Antriebsringe 10 und l6 durchführt, wodurch
sich wiederum eine gleichartige Bewegung der Steuerelemente und 6 ergibt.
Die Fig.4 zeigt die Lage des Zannrades 11 und des Zahnrades
auf dem hinteren Ende der Betätigungsstange 13· Auf dem hinteren Ende der Betätigungsstange 37 ist ein Hebel 42 gelagert,
der unter der Wirkung einer Feder 43 steht und in der vorderen Standarte 1 sind für die Betätigungsstange 37
gleichartige Elemente vorgesehen, die jedoch, wie schon ausgeführt, in Zusammenhang mit der Erfindung eine nebensächliche
Bedeutung haben.
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Der Raum des Hebels 42 und der Zahnräder 11 und 12 ist, wie insbesondere aus der Fig.3 hervorgeht, durch eine
Platte 44 abgedeckt und auf einem Lagerzapfen, für den die Bohrung 45 (vgl. Fig.4) vorgesehen ist, ist die Scheibe 8
drehbar gelagert. Die Scheibe besitzt eine Ausnehmung 18, die die beiden Ritzel 17 und 19 aufnimmt. Das Ritzel 17
ist dabei fest mit der Scheibe 8 verbunden und treibt das Ritzel 19 an, das seinerseits auf dem Ende der Betätigungsstange
13 angeordnet ist.
Um die Unterbringung einer möglichst großen Scheibe 8 zu ermöglichen, ist im rückwärtigen Ende der Führungsstange
eine Ausnehmung 46 vorgesehen, in die die Scheibe 8 eingreifen kann. Das rückwärtige Ende der Führungsstange 2 5
ist etwas verkürzt, um Platz für die Scheibe 8 zu schaffen.
Die Scheibe 8 wird durch einen' weiteren Gehäusedeckel 47
gehalten, der in der Fig.l mit strichpunktierten Linien angedeutet, sonst aber nicht dargestellt ist.
Das Kupplungselement 2, das vom Antdebsring 10 getragen ist,
trägt seinerseits einen Ring 48, der die Drehbewegung des Antriebsringeii 10 um die optische Achse 2o mitmacht und auf
dem die Blendenwerte vermerkt sind. Der Ring 48 dient zur optischen Kontrolle der richtigen Funktion und kann bei einer
praktischen Ausführungsform der Erfindung auch weggelassen werden.
Es wird bemerkt, daß die in der Zeichnung gezeigte Gestalt der Antriebsringe 10 und 16 natürlich auch abgewandelt
werden kann. Anstelle von die optische Achse ganz umschliessenden Ringen können auch Teilringe bzw. Sektoren vorgesehen
werden bzw. es kann die Getriebegliederkette zwischen den Kupplungselementen 21 und 22 auch durch andere Getriebeglieder,
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Hebelarme usw. verwirklicht werden.
Bei der Betätigung des erfindungsgemäßen Einstellgerätes
ergibt sich folgendes.
Das als Scheibe gestaltete Betätigungsorgan besitzt auf seinem Außenumfang 49 eine Riffelung und durch Verdrehung
der Scheibe 8 läßt sich durch die beschriebene Anordnung ein bestimmter Blendenwert am Objektiv 3 einstellen. Dies
geschieht beispielsweise dadurch, daß der Antriebsring verdreht wird, wodurch auch die Skala 50 verdreht wird, so
daß ein bestimmter Wert gegenüber der Ablesemarke 51 erscheint.
In den Fi.g 4 und 5 ist mit den Pfeilen 53 und
jeweils der Verstellbereich des Kupplungsteiles 22 angedeutet .
Unabhängig von jeweiligen Spiel wird auch der Antriebsring verdreht und damit auch das Steuerelement 7, sowie der Ring
4 8, der die gleiche Skala trägt. Gegenüber der Ablesemarke erscheint dann der gleiche eingestellte Blendenwert. Die
Einstellungen der Steuerelemente 6 und 7 stimmen exakt überein.
Wird die Kamera und wird das Objektiv ohne das Balgeneinstellgerät
benützt und wird das Objektiv 3 unmittelbar an der Kamera in die Bajonettverriegelung eingerastet, umgreift
das Steuerelement 6, das in gleicher Weise gabelartig gestaltet ist wie das Kupplungselement 22, das Steuerelement
der Kamera 4. "
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Claims (10)
- PatentansprücheEinstellgerät, insbesondere Balgeneinstellgerät für fotografische Kameras, mit einer vorderen Standarte zur Befestigung des Objektivs und einer hinteren Standarte zur Befestigung der Kamera, mit einem Führungsgestell, das die beiden bezüglich des Abstandes zueinander einstellbaren Standarten trägt, und mit einer Einrichtung zur Koppelung der Steuerelemente „der Blende am Objektiv und an der Kamera mittels einer Getriebegliederkette an den Standarten und am Führungsgestell, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betätigungsorgan (8) für die Steuerelemente (6, 7) vorgesehen ist, das etwa auf das mittlere Glied der Getriebegliederkette (10 - 16) einwirkt .-P-7098 h 0/0259
- 2. Einstellgerät nach Anspruch 1 mit einer am Führungsgestell gelagerten, drehbaren Übertragungsstange in der Getriebegliederkette, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (8) auf die Übertragungsstange (13) einwirkt.
- 3. Einstellgerät nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan als drehbare Scheibe (8) ausgebildet ist, die an der hinteren Standarte (2) gelagert ist.
- 4. Einstellgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Scheibe (8) und der Übertragungsstange (13) Übertragungszahnräder (17, 19) angeordnet sind.
- 5. Einstellgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (8) eine Ausnehmung (18) aufweist, in der ein mit der Scheibe verbundenes Ritzel (17) angeordnet ist, das mittels einer Außenverzahnung ein weiteres Ritzel (19) antreibt, das ebenfalls in der Ausnehmung der Scheibe untergebracht ist und das auf der Übertragungsstange (13) befestigt ist.
- 6. Einstellgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder der Standarten (1, 2) ein drehbarer Antriebsring (10, 16) gelagert ist, dessen Drehachse im wesentlichen mit der optischen Achse (20) übereinstimmt, daß jeder Antriebsring über Getriebeglieder (11, 12; 15, I1O mit der Übertragungsstange (13) verbunden ist und daß jeder Antriebsring ein nach außen abstehendes Kupplungselement (21, 22) trägt.7098 4 0/0259 _3_
- 7. Einstellgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsring (10, 16) jeweils in der Standarte gelagert ist und daß das Kupplungselement (21, 22) aus der Standarte herausragt.
- 8. Einstellgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelemente der Kamera bzw. des Objektivs je mit dem zugehörigen Kupplungselement zusammenwirken.
- ). Einstellgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsring (10, 16) über ein Zwischenzahnrad (11, 15) auf ein auf der Übertragungsstange (13) angeordnetes Ritzel (12, 1*1) einwirkt .
- 10. Einstellgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsglieder (ίο, 11, 12; 16, 15, 14) in den beiden Standarten (2, 1) im wesentlichen gleichartig ausgebildet sind.11 tDer PathvocAnwalt7098 4U /0259
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Also Published As
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| JPS52119315A (en) | 1977-10-06 |
| DE2613161C2 (de) | 1983-12-22 |
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