DE1772882A1 - Balgengeraet mit automatischer Springblendenfunktionsuebertragung - Google Patents
Balgengeraet mit automatischer SpringblendenfunktionsuebertragungInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
- r Balgengerät mit automatischer Springblendenfunktionsübertragung Die Erfindung betrifft ein nalgengerät mit automatischer Springblendenfunktionsübertragung,, einem überxragungsmechanismus, der die Kamera mit der Objektivblende verbindet, einer Standarte mit der das Objektiv und einer-Standarte, Mit der die Kamera lösbar verbindbar ist und einer Feder, die den übertragungsnechanismus in eine Endstellung, insbesondere in die Stellung der kleinsten Blendenöffnung zu verstellen sucht.
- Die automatische Übertragung der Springblendenfunktion von der Kamera mittels eines übertragunsgestä,nges auf die Objektivstandarte des Balgengerdtes ist bekannt. Diese Objektivstandarte den Balgengergtes nimmt das Objektiv mit der.vollautomatischen Blende auf. Die Befestigungsmittel zwischen dem Objektiv und der Stand- arte sind in der Regel als Bajonett ausgebildet. Der Kupplungs- vorgang ist also durch eine Axial- und eine Drehbewegung zu voll-ziehen.
- Damit die Blende mit Sicherheit auf ihren kleinsten Wertgebracht wird, wenn der Verschluß abläuft, muß der übertragungsmechanismus durch eine Feder in die Schließstellung gebracht werden. Nur denn ist die Gewähr gegeben,daß die Blende auf dem eingestellten- Wert steht, bevor der Verschluß abläuft. Diese Feder wirkt an irgend einer Stelle auf den Übertragungsmechanismus ein.
- Die Feder, die die Blende selbst in die Schließstellung bzw. die kleinste Blendenöffnung bringt, ist in der Regel zu schwach um den Übertragungsmechanismus'mitzuschleppen. Diese Feder genügt nur bei einer Verwendung des Objektives direkt an der Kamera, also ohne Balgengerät und somit auch ohne Übertragungsgestänge.
- Bei Balgengeräten dieser Art hat sich folgendes Problem ergeben. Wenn an einem Balgengerät, das von der Kamera getrennt ist, ein Objektiv angesetzt werden scll, dann steht bei verschiedenen Kamera. typen der in Schließstellung befindliche Nocken oder Zapfen am Balgengerät, das heißt an der vorderen Standarte dieses Gerätes in einer Stallung, die das Ansetzen des Objektives an der Standarte be. hindert bzcf. unmöglich macht. Die Hauptschw:brigkeit ist dabei das axiale Einführen des Objektivs in die Standarte. Die Ursache dieser Schwierigkeit ist, daß dieser Nocken oder Zapfen durch die vorer- wähnte Feder in die Schließstellung gedrückt wird, das Objektiv abe nicht mit Sicherheit die dazu Stellung der kleinsten BlendenüfNung einnimmt bzx. auch wegen des Kupplungsvorgangs,der eine Drehbewegung verlangt, auch gar nicht einnehmen kann.- Ferner sind am Objektiv häufig vorstehende Teile (Kurven, Kulissen od. der-i.) zur Steuerung des 3elichtunrsmessors in der Kaper:: vorrosehen, die eben:'alls dazu. beitrarren, den Kunplun@;svorranr zu behindern bz@@r.
- unn3r@lich zu machen. Zur Lösung dieses Problems geht die Erfindung aus einem Balgen- gerät der eingangs erwähnten Art. Die erfindungsgemäße Lösung ist in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß ein unter der Wirkung einer Betätigungskraft stehendes Element vorgesehen ist, das den tibertragungemeahanismus entgegen der Kraft der Feder in die andere Endlage verstellt und daß das Objektiv bzw. Teil des Ob- jektivs beim Verbinden des Objektivs mit der zugeordneten Stand- arte auf dieses Element mittelbar oder unmittelbar einwirken und das Element außer Funktion setzen.
- In der Regel sieht die erfindungsgemäße'Läsung einen zusätzlichen. Hebel vor, der unter der Wirkung einer Feder steht. Wenn dieser Hebel mit dieser Feder wirksam ist, wird der Ankupplungazapfen in der vorderen Standarte in eine Stellung gebracht, die der völligen öffnungsntellung der Blende entspricht. Zn einer solchen Stellung des Ankupplungszapfen, treten die oben erwähnten Schwierigkeiten nicht auf. Das Objektiv kann in dem Bajonettverschluß axial eingeführt werden und gedreht werden. Die Anordnung ist nun derart getroffen, daß bei der Drehbewegung insbesondere Teile des Bajonettverschlußes des Objektiv auf diesen zusätzlichen Hebel einwirken und diesem in eine funktionslose Stellung bringen. Auf diese Weise galant der Ankupplungszapfen nie den zugehörigen Teilen unter der 'Wirkung dereinatngs:erwähntenFeder in eine Stellung, die der kleinsten glendenbtfnung entspricht. Die Feder ist also wieder ;unktionaber#it um die Blendenfeder im Objektiv von der Arbeit der Betätigus@i 'des Übertragungsgestänges bzN. der Vorrichtung zu ent-.°-lasten. Zn der Zeichnung ist eine Pro' tansieht der objektvtrageAden Standarte mit abgenommen= Bajonett Aartsatellt, Die Standarte i besitzt in an sich bekanntet Weiss Mohnen 2,kit denen die Standarte auf dem nicht näher dargeställtah Führungage-@ stell aqleitet. Im Unterteil 3 der Standarte l Ist eine Büchse 4 drehbar gelagert, die einen profilierten Ausschnitt ,$ aufwelatdA mit einer profilierten Kupplungswelle susamunwirkt. Diese Küppm lungswelle überträgt die Steuerbewegungen' der Kamera auf, das ööjeit* tiv bxw, zwischen den beiden 3te@xdarten, Die äüahse 4 ist starr mit einem Hebel 6 verbunden der unter der. Wirkung der Zugfeder Z steht, welche Zugfader 7 den Hebel 6 in-Richtung des Pfeiles ßent1pn dem Uhrxeigersinn su verstellen sucht.
- Am Ende des Hebels 6 ist eine Sttt-Schlitz-Verbindung 22 vorresehim; Der Stift dieser Verbindung sitzt auf einem eichelartigen Hebel 9, dessen Drehzapfen fit 10 bezeichnet ist. Das Ende des Hebels 9 trägt einen ü. der dazu baxtimt .ist mit dem Objek:; tiv susamwsnsu- wirken, wenn dieses auf' die htandarte i sufgesetsi " ist.
- An der.Standarte i ist ferner am Zapfen 12 ein Hebel 13 gelagert, . der unter der-Xirkung der Druckfeder i4 steht, die denHebex i3-_r Richtung des Pfeiles. 35 tu verstelleAfsucht..Das dautsenarxigt. 99#4',t 'i6 dieses ,.Hebels 13 drückt auf die Hase 17 des Hebels dat der Hebel 9 entgeren der Wirkung der Feder 7 in eine ndlae;e gb, stellt wird, die in der Zeichnung mit auagvzogenen Linien darge#. . stellt ist. Die Stellung den Kupplungszapfens 11, die dieser in dieser tage des Hebels 9 einnimmt, entspricht dabei der Oftenstellung dar Objektivblende. In dieser $tell..zg des Kupplungszapfens 11 ergeben sich keine Schwierigkeiten beim Aufsetzen des Objektivs auf die Standarte I. - -In der Zeichnung ist der Bajonettverschlua des Objektivs teilweise mit strichpunktierten Linien angedeutet und mit 18 bezeichnet. Bei der Aufsetzbewegung wird der Bajonettlappen 19 in Richtung den Pfeiles 20 gedreht um die beiden Bajonetteile am Objektiv.und an der Standarte zu kuppeln. Die Anordnung Ist nun derart getroffen, daß am Ende dieser Kupplungabewegung der Bajonettlappen 19 auf einen Anschlag 21 am Hebel 13 einwirkt und diesen Hebel entgegen dem ührzeugersinn und entgegen der Wirkung der Feder 14 verstellt, so das das Ende 16 außer Eingriff mit der Nase 17 des Hebels 9 korLmt. Die Feder 7 kann dann den Hebel 9 in die mit gestrichelten Linien dargestellte Stellung bringen, in der der übertragungsmecha# nismus zwischen der Kamera und dem Objektiv in funktionsbereiter-Stellung ist.
- Es ist klar, daß die in der Zeichnung dargestellte Ausführunpsforn der Erfindung noch in verschiedener-leise. abgewandelt werden känn, ohne den Erfindungegedanken zu verlassen. Beispielaweiao kann-der Rehei 13 mit der * xumehörir;en 'Feder 14 auch durch andere Elemente -ersetzt werden, die in gleicher oder ähnlicher '.'eise auf den Hebel 9 oder ein gleichwertimes Ilenent einwirken um den Kupplunmszapten oder das entsprechende Bauteil aus einer den Ankupplunnsvorjang des 3ajonotta behindernden Stellung in eine Stallung zu bringen In der dieser Ankupplungsvorgang möglich ist:, Anstelle das Bajohett@apps 19 kann bei,. einer Variante der grfxndung auch einanderes Element Insbesondere des Objektivs auf den Hebel 13 oder das gleiahwsrtige Bauteil einwirken.
Claims (1)
- Patentansprüche 1 Balgengerät mit automatischer Springblendenfunktionsübertragung, einem Übertragungsmechanismus, der die Kamera mit . der Objektirblende verbindet, einer Standarte, mit der das Objektiv und einer Standarte mit der die Kamera lösbar verbindbar ist, einer Feder, die bei aufnahmebereitem Balgen- gerät den Obertragungsmechanismus in eine Endstellung insbesondere in die Stellung der kleinsten Blendenöffnunr, zu ver- stellen sucht, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter der Wirkung einer, Betätigungskraft (14) stehendes Element (13) vorgesehen ist, das den übertragungsnechanisrua (6,9) ent- gegen der Kraft der Feder (?') in die andere Endlage verstellt und daB das Objektiv bzw. Teile (19) des Objektives bei der Verbindung des Objektivs mit der zunehörigen Standarte (1) , auf das Elexent (13) mittelbar oder unmittelbar ein:-iirken und das Element (14) außer Funktion setzen. . z. Balreengerlt nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen vorschwenkbaren Hebel (13) der unter der fifirkune einer Feder (14)
steht, welcher Nebel auf den Übertragungsmechanismus ein- wi rkt. 3. Dalgengerät nach einem oder beider der vorgehenden Ansprüche :;=.t; eiNci# Dajonettkupplung zwischen den Objektiv und der zu- Zcordneten Standarte dadurc:i gekennzeichnet, daß ein Bajonett- 1;.zpen (19) bei der Drehbewegung auf den Hebel (13) einwirkt und dieser. auPer Funktion :iit den übertragungsr.!echanis:@@us bringt. nach einem oder mehreren der vorhergehenden "rüche dadurc:z gekennzeichnet, daß der Bajonettlappen (19) 'Irr, letzten Teil seiner Drehbewegunm; auf den Hebel (13) einairl,t. 5. 'alz engerol-t nach eine:, oder nehreren der vorhergehenden An- dadurch gekennzeichnet, da.3 an der das Objektiv tragenden Standarte (1) ein. sichelartiger Hebel (9) vorgesehen der an seinem freien Erde einen Kupplungszapfen trrUrt, ri. 4 den der t`bertragunrsmechanismus des Balgengerätes auf .@: Gb jekti vblende ein;rirl:t u.nd das der unter der '. lirXun,r, dc:r Feder (14) stehende Nebel (13) auf diesen Hebel- (9) ein- :; und z,.rar mittels eines daumenarti,en Ansatzes, der eine :'se in der :Jähe des @c:@@:renl:@apfens (10) dieses ie 3 s (9) drUct. nach einem oder hehreren der vorher-eaenden An- der unter der :-1«'Y:cunr der ?:cüci (13) c-nen @.nsatz (21) auf:reist (19) das (`b jel;tivs oineiz r@a:t .
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681772882 DE1772882C3 (de) | 1968-07-16 | 1968-07-16 | Balgengerät mit automatischer Springblendenfunktionsübertragung |
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| DE1772882A1 true DE1772882A1 (de) | 1971-06-16 |
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| DE1772882C3 DE1772882C3 (de) | 1978-08-24 |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1772882C3 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2613161A1 (de) * | 1976-03-27 | 1977-10-06 | Novoflex Fotogeraetebau Karl M | Balgeneinstellgeraet fuer fotografische kameras |
| DE2853027A1 (de) * | 1978-12-07 | 1980-06-19 | Fuss Fritz Kg | Elektrischer tueroeffner |
| US7562918B2 (en) | 2004-02-22 | 2009-07-21 | Assa Abloy Sicherheitstechnik Gmbh | Locking/unlocking device for a door opener swivel latch |
-
1968
- 1968-07-16 DE DE19681772882 patent/DE1772882C3/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2613161A1 (de) * | 1976-03-27 | 1977-10-06 | Novoflex Fotogeraetebau Karl M | Balgeneinstellgeraet fuer fotografische kameras |
| DE2853027A1 (de) * | 1978-12-07 | 1980-06-19 | Fuss Fritz Kg | Elektrischer tueroeffner |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1772882B2 (de) | 1977-06-16 |
| DE1772882C3 (de) | 1978-08-24 |
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