DE2609114C2 - Seitenbracke für einen Kettenkratzförderer - Google Patents
Seitenbracke für einen KettenkratzfördererInfo
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- E21F13/06—Transport of mined material at or adjacent to the working face
- E21F13/066—Scraper chain conveyors
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Seitenbracke für einen Kettenkratzförderer mit einer Anschlußeinheit für die
Niveausteuerung einer im Langfrontbau eingesetzten Gewinnungsmaschine, die wenigstens an einer an einem
Kettenkratzförderer befestigten Führungsschiene geführt ist und der Kettenkratzförderer aus Rinnenschüssen
aufgebaut ist, wobei bergeseitig das oder die Anschlußeinheiten mit den Rinnenschüssen verbunden sind
sowie einen im wesentlichen vertikalen, ersten Schenkel eines winkelveränderlichen Dreiecks bilden, dessen
zweiter Schenkel ein gelenkig mit einem Ende der Anschlußeinheit verbundenes Schubkolbengetriebe und
dessen dritter Schenkel ein mit dem anderen Ende der Anschlußeinheit gelenkig verbundener, zum Versatz hin
auskragender Auslegerbalken ist
Es ist nach DE-OS 23 19 910 eine Stütze und ein Brakkenblech
für eine niveaugesteuerte, im Langfrontbau untertägig eingesetzte Gewinnungsmasclane bekannt.
Die Gewinnungsmaschine ist längs eines Abbaustoßes an einer am Förderer angebauten Maschinenführung
geführt Der Förderer ist in üblicher Weise als Kettenkratzförderer ausgebildet
Diesem Förderer sind versatzseitig Stelleinheiten für die NiveaiKieuerung zugeordnet die als winkelveränderlich
einstellbare Dreieckverbunde ausgebildet sind. Der fördererrinnenseitige aufwärts gerichtete Teil des
Dreiecksverbundes ist die über den Förderer aufragende Stütze, die zur Aufhängung einer hydraulischen Hubvorrichtung
in Gelenken am oberen Ende der Stütze dient
Um den Füllquerschnitt des Förderers versatzseitig zu begrenzen, ist ein Brackenblech offenbart das die
versatzseitige Seitenwand des Förderers oder dessen Anbauteile zum Hangenden hin verlängert Außerdem
ist das Brackenblech an seinem oberen Ende mit einer Führungsschiene versehen, die einen den Förderer
übergreifenden Stützausleger des hoch aufragenden Hobels stützt und führt
Infolgedessen muß das von der Niveausteuerung ausgehende Kraftmoment von der Stütze und das von der
Gewinnungsmaschine erzeugte Kraftmoment vom Brackenblech aufgenommen werden. Die Stütze und
das Brackenblech sind dabei jeweils nach Art eines einseitig eingespannten Trägers ausgeführt Bei einer derartigen
konstruktiven Ausgestaltung der Stütze und des Brackenbleches müssen dieselben großen Biegemomente
standhalten.
Es hat sich dabei als Nachteil herausgestellt, daß das an der Stütze angreifende Kraftmoment ausschließlich
vom Widerstandsmoment der Stütze und das an der Seitenbracke angreifende Kraftmoment ausschließlich
vom Widerstandsmoment der Seitenbracke aufgenommen werden muß, da Stütze und Brackenblech mit Abstand
zueinander angeordnet sind.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Seitenbracke und eine Anschlußeinheit der eingangs genannten Art
derart anzuordnen und auszubilden, daß sie untereinander und durch benachbarte Bauteile versteift sind.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß die Seitenbracke das oder die Anschlußorgane für eine
die Seitenbracke außenseitig versteifende Anschlußeinheit und eine die Seitenbracke innenseitig versteifende
Portalführungsschiene trägt oder selbst bildet.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Einzelwiderstandsmomente
von Seitenbracke und Anschlußeinheit durch deren versteifende Anordnung untereinander kleiner gehalten
werden können, was zu einer gewichts- und raumsparenden Ausführung führt.
Um die Verbindungsmittel zwischen den Rinnenschüssen nicht zusätzlich zu belasten und eine möglichst
flächenhafte Befestigung der Anschlußeinheit für einen großen Kraftangriff zu erreichen, weist die Seitenbrakke
etwa auf halber Länge in Nebeneinander- und Übereinanderanordnung Ausnehmungen für den Durchgriff
von Verbindungsbolzen zur Verbindung mil der Anschlußeinheit auf. Durch die in der Seitenbracke vorgesehenen
Anschlußorgane (insbesondere Ausnehmungen) wird die Seitenbracke zwangsläufig geschwächt; da
an dieser Stelle die erfindungsgemäße Anschlußeinheit befestigt wird, wird diese Schwächung nicht nur ausgeglichen,
sondern es erfolgt eine zusätzliche Versteifung der Seitenbracke. Hier ist zu berücksichtigen, daß beim
Nachholen zweier Ausbaueinheiten in diesem Bereich die Anschlußeinheit mit etwa 30 Mp belastet wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung greifen die unteren, den Kettenkratzförderer, die Seitenbracke
und die Anschlußeinheit verbindenden Bolzen mit ihrem Bolzenkopf zwischen die V-förmig konvergierenden
Schenkel des Fördererseitenprofils ein und ist zwischen diesen Bolzen in der Seitenbracke eine dem Durchgriff
to des Kupplungsauges des Auslegerbalkens dienende Ausnehmung vorgesehen. Dadurch wird eine günstige
Kraftübertragung von den Führungsstangen auf den Förderer erzielt, da die Kräfte direkt in Höhe des Förderbodens
in den Förderer eingeleitet werden. Dieser Anschluß in Höhe des Fördererbodens ist auch aus
steuerungstechnischen Gründen zweckmäßig. An dieser Stelle werden Förderer, Seitenbracke und Anschlußeinheit
unmittelbar miteinander verbunden; die für den Durchgriff des Kupplungsauges vorgesehene Ausnehmung
in der Seitenbracke schwächt die Seitenbracke an dieser Stelle am wenigsten. Diese Schwächung wird
durch die hier verstärkt ausgebildete Anschlußeinheit kompensiert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind in fluchtender
Anordnung jeweils über dem unteren, den Kettenkratzförderer, die Seitenbracke und die Anschlußeinheit
verbindenden Bolzen in der Seitenbracke ein vertikales Langloch und eine rechteckige Ausnehmung
zur unmittelbaren Verbindung zwischen Seitenbracke und Anschlußeinheit vorgesehen. Hiermit sind relativ
einfache Anschlußorgane in der Seitenbracke verwirklicht, die der Verbindung zwischen der Seitenbracke und
der Anschlußeinheit bzw. zwischen der Seitenbracke und dem Kettenkratzförderer dienen.
Um die Seitenbracke gegenüber dem Förderer in Längsrichtung festzulegen, sind zwei zusätzliche Befestigungen an der Seitenbracke im Fördererseitenprofil zu beiden Seiten der Anschlußeinheit angeordnet, deren Brackenhalterschrauben gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert werden müssen, so daß die Seitenbracke neben den Ausnehmungen zur Verbindung mit der Anschlußeinheit im Bereich der V-förmig konvergierenden Schenkel des Fördererseitenprofils beidseitig Ausnehmungen für den Durchgriff der Zentriernocken von rnittels Brackenhalterschrauben befestigten Zentrierplatten aufweist. Dabei sind die Zentrierplatten spiegelbildlich zueinander angeordnet, so daß eine Bewegung nach links und rechts nicht möglich ist.
Um die Seitenbracke gegenüber dem Förderer in Längsrichtung festzulegen, sind zwei zusätzliche Befestigungen an der Seitenbracke im Fördererseitenprofil zu beiden Seiten der Anschlußeinheit angeordnet, deren Brackenhalterschrauben gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert werden müssen, so daß die Seitenbracke neben den Ausnehmungen zur Verbindung mit der Anschlußeinheit im Bereich der V-förmig konvergierenden Schenkel des Fördererseitenprofils beidseitig Ausnehmungen für den Durchgriff der Zentriernocken von rnittels Brackenhalterschrauben befestigten Zentrierplatten aufweist. Dabei sind die Zentrierplatten spiegelbildlich zueinander angeordnet, so daß eine Bewegung nach links und rechts nicht möglich ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung trägt die Seitenbracke innenseitig im Bereich der V-förmig
konvergierenden Schenkel des Fördererseitenprofils mit ihr unlösbar verbundene Zentrierstücke, die eine
vertikale Bohrung zur Aufnahme einer Schwerspannhülse aufweisen. Die im Bereich der beiden Rinnenschußenden
angeordneten Zentrierstücke legen die Seitenbracke gegenüber dem Förderer nach oben und unten
fest. Dabei kann in Abhängigkeit von der Höhe dieser gabelartigen Bleche das Backenblech relativ zum
Fördererseitenprofil weiter nach unten oder nach oben bo verschoben zentriert werden. Damit wird erreicht, daß
die Unterkante der verschiedenen Brackenblechausführungen stets mit dem Unterflansch des Fördererseitenprofils
abschließt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht die die Seitenbracke versteifende Anschlußeinheit aus einer
die Kupplungsachse des Auslegerbalkens tragenden Kupplungsplatte mit oberseitig daran anschließendem,
zur Versatzseile abgekröpftem Stegblech. Hierdurch ist
eine besonders steife Anschlußkonstruktion für das Schubkolbengetriebe verwirklicht, da die die Kupplungsachse
aufnehmende Kupplungsplatte eine besonders steife Gußplatte oder eine geschweißte Kastenkonstruktion
sein kann und das an die Kupplungsplatte nach oben anschließende Stegblech an der Seitenbracke
befestigt ist.
Durch die versteifende Wirkung der Abkröpfung des Stegbleches ist es möglich, daß die versatzseitige Abkröpfung
des Stegbleches die Halterung für die oberseitigen Anschlußmittel zur Verbindung der Anschlußeinheit
mit dem Schubkolbengetriebe bildet.
Erfindungsgemäß ist die die Seitenbracke innenseitig versteifende Portalführungsschiene eine an sich bekannte
Rohrführungsschiene und weist einen gegenüber der Rohrwandung verstärkten Steg auf. Diese
Stegverstärkung bildet nicht nur eine zusätzliche Versteifung der Seitenbracke, sie ist auch geeignet, die
Druckkräfte aus dem Portal günstig auf die Seitenbrakke und damit auf den Förderer zu übertragen. Dabei ist
die Führungsschiene an der Seitenbracke in einem Abstand zum Liegenden angeordnet, der durch den
Schnittpunkt der von der Gewinnungsmaschine zum Versatz hin gerichteten, auf einer Kreisbahn verlaufenden
Kraftkomponente mit der Seitenbracke bestimmt wird.
Da die Förderer- und die Brackenschüsse an ihren Enden besonders stark beansprucht sind, wird die die
Seitenbracke innenseitig versteifende Portalführungsschiene ihrerseits im Bereich der Brackenschußenden
durch außenseitig der Seitenbracke lösbar angeordnete, vertikale, mit ihren Schenkeln der Seitenbracke anliegende
und Kabelkanäle bildende U-Profile versteift.
Um die bei Abwinklungen der einzelnen Rinnenschüsse
zueinander entstehenden Zwischenräume abzudecken, können an den Rinnenstößen Dichtbleche angeordnet
werden, deren voneinander wegweisende Stirnkanten im unteren Bereich abgeschrägt und welche mittels
Langlöcher an die Seitenbracken angeschlossen sein können.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 in Seitenansicht einen Teil der Seitenbracke mit der Anschlußeinheit,
Fig.2 in Seitenansicht die Seitenbracke ohne Anschlußeinheit
in verkleinertem Maßstab mit ihren Anschlußorganen zu benachbarten Bauteilen,
F i g. 3 eine Einzelheit der Seitenbracken-Befestigung
und -fixierung gegenüber dem Förderer nach dem Schnitt A -B aus F i g. 2,
Fig.4 eine Einzelheit einer abbaustoßseitigen und
versatzseitigen Seitenbracken-Versteifung nach Schnitt C-D aus F ig. 2 und
F i g. 5 eine Seitenansicht gemäß F i g. 2.
Vor dem Abbaustoß liegt in bekannter Weise ein Kettenkratzförderer
2, der aus Rinnenschüssen aufgebaut ist Abbaustoßseitig ist an dem Kettenkratzförderer 2
eine Maschinenführung für eine Gewinnungsmaschine angebaut, die den Abbaustoß hereingewinnt Die Maschinenführung
besteht in herkömmlicher Weise aus einer Laderampe, die sich über eine Stirnkante auf dem
Liegenden abstützt. Außerdem ist der Kettenkratzförderer 2 zur Versatzseite hin über Auslegerbalken mit
Ausbaueinheiten verbunden. Da diese Anordnung allgemein bekannt ist, sind diese Bauteile in der Zeichnung
nicht besonders dargestellt
Die Seitenbracke 1 liegt versatzseitig am Kettenkratzförderer 2 an und ist an mehreren über ihre Länge
verteilten Stellen im unteren Bereich am Kettenkratzförderer 2 angeschlossen. Auf etwa halber Länge ist die
Seitenbracke 1 versatzseitig durch eine Anschlußeinheit 3 versteift. Die Anschlußeinheit 3 ist in F i g. 1 dargestellt,
während sie in F i g. 2 lediglich strichpunktiert angedeutet ist, um die Ausnehmungen 6,7,8 in der Seitenbracke
1 sichtbar zu machen. Im unteren Bereich der Anschlußeinheit 3 sind in Nebeneinander- und Übereinanderanordnung
nicht dargestellte Bohrungen angeordnet, welche mit den Ausnehmungen 6,7,8 in der Seitenbracke
1 korrespondieren und von (aus F i g. 1 ersichtlichen) Bolzen 9 durchgriffen werden, welche die Anschlußeinheit
3 mit der Seitenbracke 1 verbinden. Die beiden untenliegenden Bolzen 9 hinterfassen mit ihrem
Bolzenkopf Brackenhalter 27, welche zwischen die V-förmig konvergierenden Schenkel 10 des Fördererseitenprofils
11 eingeschweißt sind. Die unmittelbar darüber angeordneten Bolzen 9 greifen in eine hinterschnittene
Nut einer Verstärkungsleiste 28 des Fördererseitenprofils 11 ein. Mittig zwischen den aus Fig. 2
ersichtlichen Ausnehmungen 6 ist eine Ausnehmung 12 in der Seitenbracke 1 für den Durchgriff des in F i g. 1
dargestellten Kupplungsauges 29 des nicht näher dargestellten Auslegerbalkens vorgesehen. Die Anschlußeinheit
3 besteht aus einer Kupplungsplatte 19, an welche ein Stegblech 20 angeschweißt ist, welches am oberen
Ende eine zum Versatz hin abgewinkelte Abkröpfung 21 aufweist, die der oberseitigen Halterung eines lediglich
in F i g. 1 dargestellten Schubkolbengetriebes 24 dient. Da die Anschlußeinheit 3 über die Schraubverbindung
mittels der Bolzen 9 direkt mit der Seitenbracke verbunden ist, wird einerseits eine zusätzliche Stütze für
den Anschluß der Niveau-Steuerung der Gewinnungsmaschine überflüssig und andererseits wird die Seitenbracke
1 durch die Anschlußeinheit 3 versteift.
Etwa in halber Höhe der Seitenbracke 1 ist dieselbe zusätzlich durch eine Portalführungsschiene 4, welche in
den F i g. 4 und 5 dargestellt und in F i g. 2 lediglich gestrichelt angedeutet ist, innenseitig versteift. Es handelt
sich dabei um eine an sich bekannte Rohrführungsschiene, die durch einen gegenüber der Rohrwandung verstärkten
Steg 22 mit der Seitenbracke 3 verschweißt ist und der versatzseitigen Abstützung der Gewinnungsmaschine
dient.
Im Bereich der Brackenschußenden sind versatzseitig vertikal angeordnete U-Profile 23 an der Seitenbracke
lösbar befestigt. Diese U-Profile 23 bewirken einerseits eine weitere Versteifung der Seitenbracke 1 und bilden
andererseits Teile von versatzseitig an der Seitenbracke 1 angeordneten Kabelkanälen. Im Bereich der Brackenschußenden
in Höhe der V-förmig konvergierenden Schenkel 10 des Fördererseitenprofils 11 ist zum Festlegen
der Seitenbracke 1 gegenüber dem Kettenkratzförderer 2 die Seitenbracke 1 innenseitig mit je einem unlösbar
verbundenen Zeritrierstück 16 ausgerüstet, das eine vertikale Bohrung 17 zur Aufnahme einer Schwerspannhülse
18 aufweist Zwischen dieser Seitenbrackenfixierung der mittigen Seitenbrackenbefestigung am
Kettenkratzförderer 1 ist jeweils eine weitere Befestigung der Seitenbracke 1 mit dem Kettenkratzförderer 2
vorgesehen. Dabei durchgreift jeweils ein Verbindungsbolzen eine Ausnehmung 13 der Seitenbracke 1 und
hintergreift mit seinem Kopf im Bereich der V-förmig konvergierenden Schenkel 10 des Fördererseitenprofils
11 den Brackenhalter 27 in bekannter Weise. Auf das zum Versatz hin weisende Bolzenende dieses Verbindungsbolzens
9 wird eine Zentrierplatte 15 aufgeschoben, die mit ihrem Zentriernocken 14 an einer Inncnkan-
te der Ausnehmung 13 anliegt. Beide Zentrierplatten 15
sind durch die jeweilige Schraubverbindung der verbindenden Bolzen 9 gesichert.
sind durch die jeweilige Schraubverbindung der verbindenden Bolzen 9 gesichert.
Die zwischen den Stoßen der einzelnen Rinncnschüssc bei Abwinklungen derselben zueinander entstehenden
Zwischenräume sind durch Dichtbleche 25 abgedeckt, welche im unteren Bereich abgeschrägt und mittels
Langlöcher 26 an die Seitenbracken 1 angeschlossen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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65
Claims (14)
1. Seitenbracke für einen Kettenkratzförderer mit einer Anschlußeinheit für die Niveausteuerung einer
im Langfrontbau eingesetzten Gewinnungsmaschine, die wenigstens an einer an einem Kettenkratzförderer
befestigten Führungsschiene geführt ist und der Kettenkratzförderer aus Rinnenschüssen aufgebaut
ist, wobei bergeseitig das oder die Anschlußeinheiten mit den Rinnenschüssen verbunden sind, sowie
einen im wesentlichen vertikalen ersten Schenkel eines winkelveränderlichen Dreiecks bilden, dessen
zweiter Schenkel ein gelenkig mit einem Ende der Anschlußeinheit verbundenes Schubkolbengetriebe
und dessen dritter Schenkel ein mit d.^m anderen
Ende der Anschlußeinheit gelenkig verbundener, zum Versatz hin auskragender Auslegerbalken ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenbracke (1) das oder die Anschlußorgane (6, 7,8) für
eine die Seitenbracke außenseitig versteifende Anschlußeinheit (3) und eine die Seitenbracke innenseitig
versteifende Portalführungsschiene (4) trägt oder selbst bildet.
2. Seitenbracke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenbracke (1) etwa auf halber
Länge in Nebeneinander- und Übereinanderanordnung Ausnehmungen (6, 7,8) für den Durchgriff
von Verbindungsbolzen (9) zur Verbindung mit der Anschlußeinheit (3) aufweist.
3. Seitenbracke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren, den Kettenkratzförderer
(2), die Seitenbracke (1) und die Anschlußeinheit (3) verbindenden Bolzen (9) mit ihrem Bolzenkopf
zwischen die V-förmig konvergierenden Schenkel (10) des Fördererseitenprofils (11) eingreifen
und zwischen diesen Bolzen (9) in der Seitenbracke (1) eine dem Durchgriff des Kupplungsauges
(29) des Auslegerbalkens dienende Ausnehmung (12) vorgesehen ist.
4. Seitenbracke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß in
fluchtender Anordnung jeweils über dem unteren, den Kettenkratzförderer (2), die Seitenbracke (1)
und die Anschlußeinheit (3) verbindenden Bolzen (9) in der Seitenbracke (1) ein vertikales Langloch (Ausnehmung
7) und eine rechteckige Ausnehmung (8) zur unmittelbaren Verbindung zwischen Seitenbrakke
(1) und Anschlußeinheit (3) vorgesehen sind.
5. Seitenbracke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 —4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seitenbracke (1) neben den Ausnehmungen (6) zur Verbindung mit der Anschlußeinheit (3) im Bereich
der V-förmig konvergierenden Schenkel (10) des Fördererseitenprofils (11) beidseitig Ausnehmungen
(13) für den Durchgriff der Zentriernocken (14) von mittels Brackenhalterschrauben (Bolzen 9) befestigten
Zentrierplatten (i5) aufweist.
6. Seitenbracke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1—5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seitenbracke (1) innenseitig im Bereich der V-förmig konvergierenden Schenkel (10) des Fördererseitenprofiles
(11) mit ihr unlösbar verbundene Zentrierstücke (16) trägt, die eine vertikale Bohrung (17) zur
Aufnahme einer Schwerspannhülse (18) aufweisen.
7. Seitenbracke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1—6, dadurch gekennzeichnet, daß die
die Seitenbracke (1) versteifende Anschlußeinheit (3) aus einer die Kupplungsachse des Auslegerbalkens
tragenden Kupplungsplatte (19) mit oberseitig daran anschließendem, zur Versatzseite abgekröpften
Siegblech (20) besteht.
8. Seitenbracke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die versatzseitige Abkröpfung
(21) des Stegbleches (20)-die Halterung für die oberseitigen Anschlußmittel zur Verbindung der Anschlußeinheit
(3) mit dem Schubkolbengetriebe (24) bildet
9. Seitenbracke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 —8, dadurch gekennzeichnet, daß die
die Seitenbracke (1) innenseitig versteifende Portalführungsschiene (4) eine an sich bekannte Rohrführungsschiene
ist und einen gegenüber der Rohrwandung verstärkten Sieg (22) aufweist.
10. Seitenbracke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 —9, dadurch gekennzeichnet, daß die
die Seitenbracke (1) innenseitig versteifende Portalführungsschiene (4) ihrerseits im Bereich der Brakkenschußenden
durch außenseitig der Seitenbracke lösbar angeordnete, vertikale, mit ihren Schenkeln
der Seitenbracke anliegende, Kabelkanäle bildende U-Profile (23) versteift wird.
11. Seitenbracke nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 — 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Scitenbracke (1) in ihrem dem Fördererseitenprofil
(11) anliegenden Bereich langer ist als in ihrem oberen
abgekröpflen Bereich, derart, daß sich zwischen den Stirnflächen {5) benachbarter Seitenbracken
von unten nach oben divergierende Zwischenräume bilden.
12. Seitenbracke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwischen den Stirnflächen (5) benachbarter Seitenbracken (1) gebildeten, von unten
nach oben divergierende Zwischenräume durch an den Seitenbracken geführte, diesen oberhalb des
Fördererseitenprofils (U) außenseitig anliegend mit der Kontur der Seitenbracke (1) gleichsinnig verlaufende
Dichtbleche (25) abgedeckt sind.
13 Seitenbracke nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die der Seitenbracke (1) außenseitig anliegenden Dichtbleche (25) im unteren Bereich
an ihren voneinander wegweisenden Stirnkanten abgeschrägt sind.
14. Seitenbracke nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die der Seitenbracke (1)
außenseitig anliegenden Dichtbleche (25) in Über- und Nebeneinanderanordnung Langlöcher (26) auf-
weisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2609114A DE2609114C2 (de) | 1976-03-05 | 1976-03-05 | Seitenbracke für einen Kettenkratzförderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2609114A DE2609114C2 (de) | 1976-03-05 | 1976-03-05 | Seitenbracke für einen Kettenkratzförderer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2609114A1 DE2609114A1 (de) | 1977-09-08 |
| DE2609114C2 true DE2609114C2 (de) | 1984-11-29 |
Family
ID=5971603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2609114A Expired DE2609114C2 (de) | 1976-03-05 | 1976-03-05 | Seitenbracke für einen Kettenkratzförderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2609114C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202007000263U1 (de) * | 2007-01-02 | 2008-03-13 | Dbt Gmbh | Anschlussmittel zum Befestigen eines Anbauteils an einem Rinnenschuss sowie Rinnenschuss für untertägige Förderer |
-
1976
- 1976-03-05 DE DE2609114A patent/DE2609114C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2609114A1 (de) | 1977-09-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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