DE260105C - - Google Patents
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- DE260105C DE260105C DENDAT260105D DE260105DA DE260105C DE 260105 C DE260105 C DE 260105C DE NDAT260105 D DENDAT260105 D DE NDAT260105D DE 260105D A DE260105D A DE 260105DA DE 260105 C DE260105 C DE 260105C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 260105-KLASSE 25 b. GRUPPE
Firma A. RUDOLPH in WIEN.
Klöppel für Flecht- und Klöppelmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1912 ab.
Längste Dauer: 6.JuIi 1927.
Um die Spule von ihrer Achse abziehen bzw. auf diese aufstecken oder aber um das die
Spulenachse tragende Gleitstück vom Klöppelgestell abnehmen bzw. auf dieses aufschieben
zu können, muß beim Gegenstande des Hauptpatents 259371 vorerst das den oberen Abschluß
des Klöppelgestelles bildende Winkelstück um sein Scharnier abseits verschwenkt
werden. Vorliegende Erfindung bezweckt u. a., das Abnehmen und Aufbringen der Spule bzw.
des sie tragenden Gleitstückes zu erleichtern und erreicht dies hauptsächlich durch den
Fortfall des erwähnten Winkelstückes sowie dadurch, daß der Fadenführungsarm derart
abgekröpft ist, daß ' er abseits der Bahn des Gleitstückes liegt und dessen Vorbeibewegung
gestattet. .
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfmdungsgegenstand beispielsweise, und zwar
zeigt Fig. ι dessen Seitenansicht teilweise im Schnitt und Fig. 2 die zugehörige Draufsicht.
In den Raum' α zwischen den stützenden
Flanschen b greifen die (nicht dargestellten) Gangplatten, und der obere Flansch b trägt
das aus zwei lotrechten Schienen c, d bestehende Klöppelgestell. Auf der Schiene c führt sich,
wie bei der Stammerfindung, das lotrecht verschiebbare Gleitstück f, das die wagerechte
Achse g für die an ihrem einen Flansch mit einer Sperrverzahnung h versehene Spule i
trägt, und an dem Gleitstück f ist der Sperrhebel k angelenkt, der durch die Feder m gegen
die Sperrzähne h gedrückt wird und ständig in den lotrechten Schlitz η der kürzeren Schiene d
greift. Der vorliegenden Erfindung gemäß weist das Klöppelgestell zwischen der Führungsöse 0 für den von der Spule i ablaufenden
Faden ft und dem Kopf der Schiene d eine ständig offene Lücke auf, durch welche hindurch
die Spule i bei entsprechender Hochlage von der Achse g abgezogen bzw. auf diese aufgesteckt
werden kann, und der mit der Schiene c starr verbundene Fadenführungsarm e ist am
Grunde derart abgekröpft, daß er abseits der Bahn des Gleitstückes f liegt, damit dessen
einer Führungslappen sich durch die Öffnung dieser Kröpfung e' hindurchbewegen kann.
Infolgedessen läßt sich das Gleitstück f ohne weiteres von der Schiene c abnehmen, wenn die
Spule i von ihrer Achse g abgezogen und der Hebel k außer Eingriff mit dem Schlitz η
gebracht worden ist.
Ein weiteres Erfindungsmerkmal liegt darin, daß das Gleitstück f einen in die Bahn des
Hebels ragenden Vorsprung f besitzt, der die Abwärtsverschwenkung des Hebels k begrenzt.
Bekanntlich wird der während des Ganges der Maschine sich ergebenden Verlängerung
bzw. Verkürzung des Fadens durch das Gleitstück f insofern Rechnung getragen, als dieses
unter Mitnahme der Spule i sich längs der Schiene c der Höhe nach verschiebt, so daß
der Faden stets gleich gespannt bleibt, und eine
Nachlieferung des Fadens erfolgt dadurch, daß die Spule i bei der Entfernung des Klöppels
vom Flechtpunkt so weit emporgezogen wird, daß sie samt dem Gleitstück f und dem Scharnier
des Hebels k gehoben, das freie Ende des letzteren hingegen durch die obere Kante
des Schlitzes η zurückgehalten wird, wobei der Hebel k entgegen der Wirkung der Feder m
aus der Sperrverzahnung A ausgehoben, die
ίο Spule um einen Zahn weitergedreht und das
Ablaufen des Fadens p um ein entsprechendes Stück gestattet wird, welcher Vorgang sich
jedesmal wiederholt, sobald das nachgelieferte Fadenmaterial wieder in die Ware eingearbeitet
worden ist.
Wenn bei mehrfach gespultem Material ein einzelner Faden reißt, so kann leicht eine Verwickelung der anderen Fäden bewirkt und deren
Ablauf von der Spule gehindert· werden. Dadurch würde nun die Spule entsprechend der
Einarbeitung der Fäden in die Ware weitergehohen und diese fehlerhaft werden können,
wenn nicht der Hub der Spule durch den Anschlag f begrenzt wäre, wie Fig. 1 der
Zeichnung zeigt, so daß sämtliche Fäden in verläßlicher Weise rechtzeitig abreißen, worauf
das Gleitstück f herabfällt, dessen seitlich vorragender Stift r dann in bekannter Weise die
selbsttätige Abstellung der Maschine bewirkt.
Eine Belastungsänderung des Fadens bzw. die erforderliche Spannung desselben kann
z. B. durch Anhängen entsprechend bemessener Gewichte an das Gleitstück f erreicht werden.
Solche Gewichte besitzen zum Aufschieben auf die Gestellschiene c und zur Führung des
Gewichtes entlang der letzteren geeignete Ansätze, welche die Schiene c umfassen.
Claims (3)
1. Klöppel für Flecht- und Klöppelmaschinen nach Patent 259371, dadurch
gekennzeichnet, daß das Klöppelgestell (c, d) zwischen der Fadenführungsöse (0) und
dem Kopf der Schiene (d) eine ständig offene Lücke aufweist, durch welche hindurch
die entsprechend gehobene Spule (i) von ihrer Achse (g) unbehindert abgezogen
bzw. auf diese aufgesteckt werden kann.
2. Klöppel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführungsarm
(e) am Grunde derart abgekröpft ist, daß er abseits der Bahn des Gleitstückes
ff) liegt und dessen Vorbeibewegung gestattet.
3. Klöppel nach Patent 259371, dadurch gekennzeichnet, daß das den Sperrhebel (k)
tragende Gleitstück ff) einen die Abwärtsverschwenkung des Hebels (k) und
damit die Aufwärtsbewegung der Spule (i) begrenzenden Anschlag (f) trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. öedruCkt m Des RnicHSD
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260105C true DE260105C (de) |
Family
ID=517769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260105D Active DE260105C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260105C (de) |
-
0
- DE DENDAT260105D patent/DE260105C/de active Active
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