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DE291537C - - Google Patents

Info

Publication number
DE291537C
DE291537C DENDAT291537D DE291537DA DE291537C DE 291537 C DE291537 C DE 291537C DE NDAT291537 D DENDAT291537 D DE NDAT291537D DE 291537D A DE291537D A DE 291537DA DE 291537 C DE291537 C DE 291537C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
rail
prism
driver
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT291537D
Other languages
English (en)
Publication of DE291537C publication Critical patent/DE291537C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C7/00Leno or similar shedding mechanisms
    • D03C7/06Mechanisms having eyed needles for moving warp threads from side to side of other warp threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 291537 KLASSE 86 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1912 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Apparat zur Herstellung der Bindung an den Schriittleisten der Webstoffe. Dabei sind, wie an sich bekannt, drei Lochnadelpaare angewendet. Um die feste Bindung zu erzielen, müssen die besonderen Kettenfäden halb umeinander gedreht werden, und solches erfolgt, wie bekannt, durch seitliche Verschiebung mehrerer Nadeln unter Verwendung eines Prismas,
ίο welches die auf und ab gehende Bewegung der fachbildenden Nadeln zur seitlichen Verschiebung der die Fäden überlegenden Nadeln überträgt. Hierbei bilden die sich auf und ab bewegten Nadelpaare in bekannter Weise je für sich Fach.
Neu an dem die Erfindung bildenden Apparat ist die Vorrichtung, welche zum abwechselnden Halten der auf und ab beweglichen Schieber in der Hochstellung dient. Durch diese Vorrichtung ist es möglich, die Lochnadeln derart eng nebeneinander anzuordnen, daß damit die Herstellung von Schnittleisten auch an sehr feinen und sehr dichten Geweben, wie Schirmstoffen, ermöglicht ist. Dabei ist Rücksicht darauf genommen, daß der Apparat an Webstühlen für Schirmstoffe nur hinter den Schäften angeordnet brauchbar ist. An sich ist bekannt, die Vorrichtungen zur Schnittleistenbildung hinter den Schäften anzuordnen.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι den Apparat in Ansicht mit links stehenden Unternadeln dar.
Fig. 2 ist die Seitenansicht dazu,
Fig. 3 Ansicht des Apparates mit rechts stehenden Unternadejn, wobei auch die Obernadeln gewechselt haben.
Fig. 4 zeigt einen Grundrißquerschnitt der Fig. ι nach A-B,
Fig. 5 die Fadenlegung.
An einer seitlich verschiebbaren Schiene 2 sind zwei nach oben führende Lochnadeln 1 senkrecht angeordnet. Von oben nach unten führend sind aber an je einem Schieber 4 und 14 je zwei Lochnadeln 3 und 15 befestigt. Die Schieber 4 und 14 werden gemeinsam hochgezogen, und in dieser Hochstellung wird abwechselnd der eine gehalten und der andere geht durch sein Eigengewicht tief. Es wird hier also abwechselnd der eine Faden und dann der andere unter die seitlich verschöbenen Fäden zu liegen kommen, so daß eine feste Bindung erfolgt. Das abwechselnde Halten der Schieber 4 und 14 in der Hochstellung geschieht dadurch, daß mit der Schiene 2 ein schmales Metallstück 16 verbunden ist und der Schieber 4 auf der einen Seite, Schieber 14 dagegen auf der anderen Seite einen Metallwinkel 17 bzw. 18 trägt, die sich auf das sich untergestellte Metallstück 16 abwechselnd aufsetzen oder an ihm vorbeigleiten.
Die Wirkung des Apparates ist folgende: Wird von einem Exzenter aus, das auf der Triebwelle des Webstuhles sitzt, Schnur 5 vor dem Schuß gezogen, so geht damit der tiefstehende Schieber 4 hoch, weil er sich mit einem Stift ig auf den Mitnehmer 20 legt, der mit der Schnur 5 verbunden ist. Schieber 14 steht inzwischen hoch, weil er mit seinem Winkel 18 auf dem Teil 16 der rechts stehenden Schiene 2 ruht. Bei diesem Hochgang des Schiebers 4 trifft der Mitnehmer 20 mit einer vorstehenden Nase 11 einer Sperr-

Claims (1)

  1. klinke ein Prisma 6 und dreht es um ein Viertel. Durch diese Drehung drückt der auf gleicher Welle mit Prisma 6 sitzende iDaumen 7 einen Hebel 8 zur Seite, und der entgegengesetzt vom Drehpunkt 9 liegende Hebelarm 10 wird in entgegengesetzter Richtung bewegt. Dieser letztere Hebelarm 10 greift an der Schiene 2 an, welche die eine Nadelreihe ι trägt, und schiebt sie somit zur Seite. Beim Tiefgang des Mitnehmers 20 wird Prisma 6 nicht gedreht; denn die Nase ii, welche zu diesem Zweck an einem, nach einer Seite nachgebenden Hebel sitzt, weicht dem Prisma beim Tiefgang aus.
    Sobald Schiene 2 zur Seite geschoben ist, wird Schieber 14 frei und kann am Tiefgang des Mitnehmers 20 teilnehmen, indem er sich mit Stift 21 auf den Mitnehmer setzt, während Schieber 4 nicht tief gehen kann, da ihn das Metallstück 16, welches sich beim Seitwärtsschieben der Schiene 2 unter seinen Anschlagwinkel 17 gestellt hat, daran hindert. Stifte 22 und 23 begrenzen den Tiefgang der Schieber durch Auflage auf das Gestellteil 24.
    Beim nächsten Hochgang des Mitnehmers 20 geht Schieber 114 mit, und das Prisma 6 wird wieder um ein Viertel gedreht. Daumen 7 kommt in Parallellage mit Hebelarm 8, so daß die Feder 12 den Schieber 2 zurückschieben kann und zugleich Hebel 8 zurückbewegt. Auf diese Weise werden Schieber 2 und die an ihm sitzenden Nadeln 1 nach einem Schuß links, nach dem nächsten Schuß rechts gestellt.
    -r, λ
    γατεντ-Ans pr υ c η :
    Vorrichtung zur Herstellung von Schnittleisten in Geweben, bei welcher zwei auf und ab bewegliche Schieber (4 und 14) und eine seitlich zu bewegende Schiene (2) als Lochnadelträger angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das abwechselnde Halten der Schieber (4 und 14) in der Hochstellung dadurch erreicht wird, daß mit der Schiene (2) ein schmales Metallstück (16) verbunden ist, und der eine Schieber (4) auf der einen Seite, der andere Schieber (14) auf der anderen Seite einen "Winkel (17 bzw. 18) trägt, die sich auf das sich unterstellende Metallstück (16) abwechselnd aufsetzen oder an ihm vorbeigleiten.
    'Hierzu 1 'Blatt Zeichnungen.
DENDAT291537D Active DE291537C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE291537C true DE291537C (de)

Family

ID=546410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT291537D Active DE291537C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE291537C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043971B (de) * 1953-10-30 1958-11-13 Sagem Vorrichtung zur Herstellung einer Mittelleiste in Webwaren auf Rundwebmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1043971B (de) * 1953-10-30 1958-11-13 Sagem Vorrichtung zur Herstellung einer Mittelleiste in Webwaren auf Rundwebmaschinen

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