DE2600758A1 - Wandbildungsvorrichtung einer ballenkammer - Google Patents
Wandbildungsvorrichtung einer ballenkammerInfo
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Description
Nürnberg, den 7. Jan. 1976
Lummus Industries, Inc., Columbus, Georgia (USA) Wandbildungsvorrichtung einer Ballenkammer
Die Erfindung betrifft die Wandbildungsvorrichtung einer Ballenkammer.
Es besteht der Wunsch bei der Bildung von Ballen beispielsweise aus Fasern automatische Umbindungsmaschinen einzusetzen,
die in der Lage sind, umbundene Ballen zu erzeugen, noch während die Fasern zwischen Platten zusammengedrückt
sind. Dabei ist es üblich, Ballen aus bestimmten Materialien, beispielsweise Baumwolle oder synthetischen
Fasern vor dem Umbinden mit einem Packmaterial zu umhüllen.
Konventionelle Ballenpressen haben vier separate Wände, welche es schwierig machen, den Ballen in Längsrichtung
zu umbinden, da die Wände den Umbindemechanismus hindern, den Ballen in die erforderliche Lage zu bringen. Desgleichen
ist es bei konventionellen Pressen schwierig, die Platten mit Schutzüberzügen zu versehen, beispielsweise
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ORIGINAL INSPECTiD
mit Aufsetzboxen, die manchmal verwendet werden„
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Wandbildung bei einer Ballenkammer vorgeschlagen,
die aus einem Rahmen besteht sowie aus einer ersten und zweiten Seitenwand, deren jede an einem Ende des Rahmens
drehbar angelenkt ist; die Seitenwände sind in eine Kamme rbildungs stellung zu bewegen und aus ihr heraus. Ferner
ist eine erste Endwand vorhanden, die gegenüber dem freien Ende der ersten Seitenwand angeordnet ist sowie eine zweite
Endwand, die bei der Drehbewegung der Seitenwände in bzw. aus der Kammerbildungsstellung bewegbar ist.
Wenn ein derartiger Apparat mit Platten und geformten sowie komprimierten Ballen bestückt ist, dann, wenn der
Ballen fertig gestellt ist und sich noch unter Druck zwischen den Platten befindet, kann jede der Wände in hinreichendem
Maße von dem Ballen abgehoben werden, um einen Bindemechanismus wirkungsvoll einsetzen zu können, insbesondere
einen derartigen Mechanismus, der Längsbänder um den Ballen legt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die erwähnte
zweite Endwand drehbar mit einer Seitenwand verbunden und zwar zwischen dem Rahmen und dem freien Ende dieser
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Seitenwand und sie ist desgleichen über ein Gestänge mit dem Rahmen verbunden. Es wird weiter bevorzugt, wenn diese
Endwand aus zwei Teilen besteht, wobei jedes Teil derart an der jeweiligen Seitenwand drehbar gelagert und durch
ein ihr gesondert zugeordnetes Gestänge mit dem Rahmen verbunden ist, daß sich die Teile bei der Bewegung der
Seitenwände aus der Kammerbildungsstellung heraus voneinander weg bewegen. Zusätzlich kann die erwähnte erste
Endwand am freien Ende der ersten Seitenwand angelenkt sein, wobei die Vorrichtung Verschlußmittel aufweist,
um das freie Ende der zweiten Seitenwand mit, dem freien Ende der ersten Seitenwand zu verbinden. Hierdurch können
alle Wände jeweils von einem gebildeten und komprimierten Ballen abgerückt werden, obgleich doch die Kammer während
der Ballenbildung geschlossen werden kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit den verschiedensten
Typen von Umhüllungs- und Packmaterialien angewandt und desgleichen zur Erzeugung der verschiedensten Bindemuster
wie beispielsweise Längsumbindungen und Querumbindungen
des Ballens eingesetzt werden„
Die Verschlußfähigkeit bewirkt, daß die Wände während der Kompression des im Rahmenwerk des Wand-Satzes enthaltenen
Ballens mit großen Seitenkräften beaufschlagt werden
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können, wobei die Notwendigkeit entfällt, diese Kräfte vom Rahmen der Presse selbst aufnehmen zu lasseno
Die Vorrichtung ermöglicht die Automation in Bezug auf öffnen, Schließen und Verschließen der Teile. Der Verschlußmechanismus
der Vorrichtung kann so hergestellt sein, daß sichergestellt ist, daß die Wände auch für den
Fall mit der geschlossenen Kammer verbunden bleiben, daß ein Fehler im Antriebsmechanismus diese veranlaßt sich
zu bewegenα
Die Vorrichtung kann mit auf- und abwärts packenden Pressen sowie mit links- oder rechtshändigen Anordnungen betrieben
werden. Die Vorrichtung kann hinsichtlich ihrer Längsmittellinie symmetrisch sein und dabei den Gebrauch
derselben Seitenwände und verschiedener anderer Mechanismen auf jeder Seite erlauben, ohne die Notwendigkeit,
gesonderte Teile für rechtshändigen oder linkshändigen Einsatz zu verwenden.
Die Erfindung betrifft desgleichen eine Ballenbildungsvorrichtung die eine derartige Wandbildungsvorrichtung enthält.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die 609830/0255
als Beispiel beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Es stellen dar:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, bei der die Teile in einer vollständig geschlossenen Ballenbildungsposition
dargestellt sind;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit den Teilen in der Stellung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf die Teile in völlig geöffnetem Zustand;
Figo 3a ein vergrößerter Ausschnitt der Endanschläge der
angelenkten Endwand der Kammer;
Fig. 4 eine vergrößerte Detail-Seitenansicht der Sperrstangen sowie der Kontrollstäbe und des Kniehebelgestänges
dafür;
Fig. 5-8 Ausschnitte aus speziellen in Fig. 4 näher angegebenen Teilen;
Fig. 9 eine vergrößerte Teildraufsicht auf das Verschlußsystem mit im wesentlichen geschlossener Kammer,
jedoch bevor der Verschlußmechanismus für die Wände in Tätigkeit tritt;
Fig» 10 eine der Fig. 9 entsprechende Ansicht, bei der jedoch die Türen in der völlig verschlossenen
Lage dargestellt sind;
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Fig. 11 eine den Fig. 9 und 10 entsprechende Darstellung, die die Lage der Teile im Augenblick der
Vollendung der Entriegelung zeigt.
Die dargestellte Vorrichtung, insbesondere in den Fig. 1,
2 und 3 hat ein tragendes Grundgerüst 10, welches auf dem Boden 11 angeordnet und mit einer Überkopf-Struktur
12 verbunden ist. Die Seitenwände 13 und 14 sind um vertikale Achsen des Rahmens 10 bei 16 und 17 drehbar gelagert,
wobei jeweils obere und untere Sätze 16 und 17 vorhanden sindo
An einem Träger 19 ist der Zylinder 21 einer Kolben-Zylinder-Einheit
bei 18 drehbar gelagert,, Die Kolbenstange, 22 dieser Anordnung ist bei 23 an einem Träger 24, der
an der Wand 14 angeordnet ist, ebenfalls drehbar gelagert. In ähnlicher Weise ist ein Zylinder 28 bei 26 am Träger
27 des Gerüstes 10 drehbar gelagert und eine zweite Kolbenstange 29 ist bei 31 am Träger 32, der mit der Wand
13 verbunden ist, drehbar gelagert. Diese Kolben-Zylinderanordnungen
sind beide doppelt wirkend, wobei ein hinreichender Preßdruck die Kolbenstangen veranlaßt, sich
aus der in Fig. 1 dargestellten Position in die Position gemäß Fig. 3 zu bewegen und umgekehrt, wobei die Wände
13 und 14 aus der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Lage in die völlig geöffnete Lage gemäß Fig. 3 bewegt wird.
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Angrenzend an die drehbar gelagerten Enden der Wände 13 und 14 ist eine Endwand 33 angeordnet, welche in vertikaler
Richtung in zwei Hälften 33a und 33b (Figo 3) aufgespalten
ist. Die Hälften werden jeweils von oberen und unteren Trägersätzen 34;37 getragen, welche bei 36 und
38 an oberen und unteren Rahmengliedern 13a;14a der Wände
13 und 14 drehbar gelagert sind.
Ein Gestänge 39 ist bei 41 am Tragrahmen 10 drehbar gelagert und am entgegengesetzten Ende bei 42 angrenzend
an das freie Ende des Teiles 33a angelenkte In ähnlicher Weise ist das Gestänge 43 bei 44 und 46 am Rahmen 10 und
am Teil 33b drehbar gelagert.
Es ist zu erkennen, daß, wenn die Seitenwände 13 und 14 um die Lagerzapfen 16 und 17 geschwenkt und dabei aus
der in Fig. 1 dargestellten Position in die Position gemäß Fig. 3 bewegt werden, auch die Teile 33a und 33b nicht
nur auseinander gleiten sonderi/sich auch von dem angrenzenden
Ende des Ballens B der bei geschlossenen Teilen gebildet wurde, entfernen und der zwischen oberen und
unteren nicht dargestellten Platten gehalten wird.
Am freien Ende dieser Wand 13 ist auf einem vertikal angeordneten Schaft 47 eine zweite Endwand 48 angeordnet,
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welche aus der in Fig. 1 dargestellten Position in die in Fig. 3 dargestellte Position geschwenkt werden kann,
wobei ein Halteglied 49 mit der Wand 48 zusammenwirkt,
um ein weitergehendes Drehen im Uhrzeigersinn, als in den Fig. 1 und 3 dargestellt ist, zu vermeiden. Eine Feder
51 ist vorhanden, um die Wand 48 gegen den Anschlag 49 anzudrücken, wie dies in Fig. 3a deutlicher gezeigt
ist.
In der Nähe des freien Endes der Seitenwand 14 ist ein doppelt wirkender Hydraulikzylinder 52 angeordnet, dessen
Kolbenstange 53 bei 54 drehbar an einem Arm 56 gelagert ist, der seinerseits mittels eines vertikalen Schaftes
57 in Lagern der Wand 14 angeordnet ist. Aus Fig. 4 ist zu ersehen, daß der Schaft 5 7 Bügelpaare 58 und 59 trägt.
Stifte 61 stellen am Ende des Gestänges 68 ein drehbares Lager für eine obere gerade Stange 63 und eine untere
gebogene Stange 64 dar. Stifte 62 am Ende des Armes 59 wirken in ähnlicher Weise als Drehlager für eine untere
gerade Stange 66 die der Stange 63 entspricht und eine obere gebogene Stange 67„
Auf dem anderen, äußeren Ende der Gestänge 63 und 64 ist eine obere Stange 68 und auf dem äußeren Ende der Gestänge
66 und 67 eine untere Stange 69 angeordnetβ
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Wenn die Kolben-Zylinderanordnung 53;52 in Tätigkeit gesetzt
wird, wird der Schaft 57 durch den Arm 56 verdreht und die Verschlußstangen 68 und 69 können sich frei bewegen
und zwar zum Schaft 57 hin und von ihm wego
Aus den Fig. 1,9,10 und 11 ist zu ersehen, daß die Wand
14, die den Zylinder 52 trägt mit oberen und unteren Fortsätzen 71 und 72 ausgestattet ist und zwar in der Form
von seitlichen Balken, die die Festigkeit der Wand erhöhen und die horizontale Platten 73 und 74 tragen,, Diese Platten
73 und 74 sind mit vertikal ausgedehnten, konturierten Durchbrechungen oder Öffnungen 76 ausgestattet, deren
Form in den Fig. 9,10 und 11 vergrößert dargestellt ist. Die Sperrstangen 68 und 69 reichen durch die Schlitze
in den Plattengliedern 73 und 74, wie dies in Figo 2 dargestellt
ist, so daß diese locker in den Schlitzen festgehalten werden.
Von den Fortsätzen 71 und 72 der Wand 14 werden Kammplatten 77 getragen. Wie in den vergrößerten Darstellungen
der Fig. 9,10 und 11 gezeigt, sind diese Platten im Winkel
zur Längsachse der Wand 14 angeordnet,,
An der Endwand 48 gesichert, angrenzend zu dessen freiem
Ende sind obere und untere Kammplatten 78 vorhanden, welche dazu dienen, mit den Platten 77 zusammen zu arbeiten
wenn und leicht an diesen zu gleiten,/die Wand in die endgülti-
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ge geschlossene Position gebracht wird« Das freie Ende der Wand 48 weist Kerben 79 auf, die sich in einem Fortsatz
81 befinden, der desgleichen die Platte 78 trägt.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Vorrichtung erklärt.
Mit den Teilen in der Lage gemäß den Fig. 1,2 und 10 ist die schwenkbare Wand 48 mit den Verschlußstangen 68 und
69 in eine geschlossene Position gerückt worden, in der bedingt durch das Kniehebelgestänge in Verbindung mit
dem Schaft 57 die Verschlußstangen 68;69 sowie die Gestänge
58 und 59 ein allseits geschlossenes Sperrgitter bilden. Wie in Fig. 10 dargstellt, liegt die Linie, die den
Mittelpunkt der Stange 68 und des Stiftes 61 verbindet, innerhalb der Wand mit Berücksichtigung des Mittelpunktes
von Schaft 57, so daß ein Mangel an Kraft oder auch ein Fehler im Zylinder 52 nicht dazu führen kann, daß die
Ballenkammer sich öffnet, wenn sie so verschlossen ist.
Falls die Öffnung dann erwünscht sein sollte, wird der Zylinder 52 die Tätigkeit gesetzt, wodurch dessen Kolbenstange
zur linken Seite der Abbildung bewegt wird und die Teile im wesentlichen in die Position die in Fige 11
dargestellt ist gebracht werden, weil die Verschlußstangen 68 und 69 nach links bewegt werden. Die Endwand 48
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wird durch die Feder 51 im Uhrzeigersinn um den Schaft
47 gedreht. Die Kerben 76 sind derart geformt (konturiert), daß die Stangen 68 und 69 im Hinblick auf die Drehung
des Schaftes 57 aus der Position gemäß Fig. 10 in die Position gemäß Fig. 11 gedreht werden können,, An diesem
Punkt werden die Kammplatten 77 und 78 gerade außer Funktion gesetzt. Die Sperrstangen greifen in die Kerben 79 des
von der Endwand 48 getragenen Gliedes 81 ein.
Wenn die Position gemäß Fig. 9 erreicht ist, haben die Sperrstangen bei weiterer Drehung des Schaftes 57 im Uhrzeigersinn
ihre Position relativ zum Schlitz 76, wie sie in Fig. 11 dargestellt ist, in die Position gemäß Fig.
verändert. Da der Anschlag 49 das freie Ende der Wand
48 daran hindert, sich weiter nach links als in Fig0 9
dargestellt ist zu bewegen, sind die Sperrstangen aus dem Spalt 79 herausbewegt worden und der Kamm 78 hat sich
aus dem projektierten Pfad des Kammes 77 bewegt«, Der Mechanismus kann nun durch Beaufschlagung der Zylinder
und 28 vollständig geöffnet werden, wobei sich die Teile in die Position gemäß Fig. 3 bewegenβ
Bei Einleitung der Schließbewegung nehmen die Teile wieder die Position gemäß Fig. 9 ein, so daß der Kamm 77
außer Eingriff mit Kamm 78 steht und so daß die Spalte
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hinter die Verschlußstangen 68 und 69 treten.
Es soll besonders betont werden, daß es die Kontur des Spaltes 76 ist, die die Lage der Sperrstangen bei der
Drehung des Schaftes 57 bestimmt. Denn die Lage der Teile entweder zum einleitenden Schließen oder endgültigen öffnen
diktiert die Kontur des Spaltes 76, so daß die Sperrstangen 68;69 in die Ecken gleiten, wie dies in Fig. 9
gezeigt ist. Ähnlich, wenn der Schaft 57 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird und die Sperrstangen in die Spalte
79 geführt werden und die Teile in vollständige Schließpositionen geraten, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist,
diktiert die Kontur des Spaltes 76, daß die Sperrstangen in diejenige Lage geraten, wie sie in Fig. 10 gezeigt
ist.
Die beschriebene Vorrichtung kann zusammen mit bekannten Standardmechanismen für die Erzeugung von Ballen aus Werkstoffen
wie Baumwolle oder künstlichen Faserstoffen verwendet werden. Wenn sich die Vorrichtung in der Offenstellung
befindet, sind alle Wände frei und der Ballen ist unbehindert, so daß automatische Umbindemaschinen, einschließlich
Bandbindevorrichtungen und die notwendigen Rutschen in ihre Position gebracht werden können und Bänder
und Bügel sowohl in transversaler wie in longitudina-
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ler Lage an dem Ballen angebracht werden können. Auch
automatische Bindemaschinen können angewandt werden.
Wegen der günstigen Anordnung der Teile ist nur wenig Kraft erforderlich, um diese aus der völlig geschlossenen
Lage in die offene Lage zu bewegen; dennoch verfügt die dargestellte Konstruktion über Wände, die stark genug
sind, um den Kräften zu widerstehen, die bei der Kompression des Materials innerhalb der Kammer auftreten. Abgesehen
von der Beanspruchung des Hauptgerüstes 10, der Spannung zwischen den Drehpunkten 16 und 17 sind keine
anderen Teile des Gerüstes von den auftretenden Kräften belastet, diese Kräfte werden vielmehr von den Wänden
getragen. Zusätzlich sind vier gleitend beanspruchte Glieder angewandt, so daß auch keine großen Reibungskräfte
auftreten.
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Claims (12)
1. !vorrichtung zur Wandbildung in einer Ballenkammer,
gekennzeiclanet^iurch ein Traggerüst (10) , eine erste und
zweite Seitenwand (13;14) deren jede drehbar am Traggerüst (10) gelagert ist, so daß die Seitenwände in eine
Kammerbildungsposition und aus ihr wieder heraus schwenkbar sind, eine erste Endwand (48) , die angrenzend an das
freie Ende der Seitenwand (13) angeordnet ist, sowie eine zweite Endwand (33), die mit der Schwenkbewegung der Seitenwände
(13;14) in eine Kammerbildungsposition und aus
ihr wieder heraus bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Endwand (33) drehbar an einer der Seitenwände
(13,14) zwischen dem freien Ende und dem Traggerüst
(10) gelagert und über ein Gestänge (43;39) mit dem Traggerüst
(10) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Endwand (33) in zwei Teile (33a;33b) unterteilt
ist, wobei jedes Teil an der zugeordneten Seitenwand (13,14) drehbar gelagert ist, und durch ein zugeordnetes
Gestänge (43; 39) mit dem Traggerüst (10) verbunden ist, so daß sich die Teile voneinander und aus der Kam-
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merbildungsposition weg bewegen, wenn die Seitenwände
aus der Kammerbildungsposition geschwenkt werdeno
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Endwand (48) drehbar am freien Ende der ersten Seitenwand (13) gelagert ist und Verschlußglieder
(68;69;77;78;79) vorhanden sind um das freie Ende der zweiten Seitenwand (14) mit dem freien Ende der ersten
Seitenwand (48) zu verbinden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Glieder
(51), die die erste Endwand (48) in geöffneten Zustand geneigt gegen die erste Wand (13) drücken sowie ein Anschlag
(49) der die Aufgabe hat, die Drehbewegung der Seitenwand (48) zu begrenzen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußglieder kammartige Oberflächen (77;78) an den freien Enden der ersten Endwand (48) und
der zweiten Seitenwand (14) aufweisene
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Andrückglied (51) und der Anschlag (49) der Kammoberfläche (77) des freien Endes der ersten Wand
(48) gestatten in eine Überlappstellung mit der Kammober-
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fläche (78) der zweiten Seitenwand (14) zu rücken, wenn die Seitenwände in die Kammerformungsstellung bewegt werden
und ferner durch Glieder (68;69) die an der zweiten Seitenwand (14) befestigt sind und die den Zweck haben,
das freie Ende der ersten Endwand (48) in eine Kammerformungsendposition
zu rücken und dabei die Kammoberflächen (77;78) in Eingriff zu bringen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4,5,6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußglieder frei bewegliche Stangen
(68;69) an einem Ende der zweiten Seitenwand (14) und der ersten Endwand (48) aufweisen, daß die Verschlußstangen
so angeordnet sind, daß sie mit dem freien Ende der anderen Seitenwände zusammenwirken, daß Glieder (76)
vorhanden sind, die die Stangen locker festhalten, um ihnen ein derartiges Zusammenwirken bei der Bewegung der
Seitenwände in die Schließstellung zu erlauben und daß Glieder (52; 53;56;63;64) vorhanden sind, die die Verschlußstangen
bewegen und die erste Seitenwand (48) in eine endgültige Schließposition bringen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließstangen (68;69) locker in einem Schlitz
(76) gehalten werden, der an das freie Ende der jeweiligen Wand angrenzt, daß dieser Schlitz (76) derart geformt
ist, daß er Verschlußstangen (68;69) aufnehmen kann, wenn diese sich in einer Stellung befinden, in der sie mit
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dem freien Ende (79) der anderen Seitenwand zusammenwirken und wobei diese desweiteren so geformt sind, daß sie
die freie Bewegung der Verschlußstangen (68;69) in die
endgültige Schließstellung sicherstellen.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder
einen exzentrischen Kniehebelmechanismus (56;58;59;63;
6 4; 6 6; 6 7) enthalten.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet
durch einen pendelnden Schaft (57) auf der Wand, die die erwähnte Verschlußstange trägt sowie einen exzentrischen
Kniehebelmechanismus (56;58;59;63;64;66;67) der den Schaft
(57) mit der Verschlußstange (68;69) verbindet mit dem Zweck, die Stange in und aus einer Position zu bewegen,
in der sie die zweite Seitenwand mit der ersten Endwand verbindet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen Antriebsmechanismus (52;53) auf der Wand, die die
Verschlußstange trägt, der kraftschlüssig mit der Pendelstange (57) verbunden ist.
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