DE1951113B2 - Verfahren zum pressen und emballieren von ballen aus bei nachlassendem druck expandierendem gut - Google Patents
Verfahren zum pressen und emballieren von ballen aus bei nachlassendem druck expandierendem gutInfo
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Description
Erfindung bezieht sich aui ein Verfahren
Diefcmn ε^^ ^ ßallen b mch^
expimdierendem Gut, insbesondere
^ Ballenpresse unter Verwen£
^^ Boden d Seltenwanden
J BUdung der Emballage dienenden
g biegsamem Stoff, von denen jede vor dem aus J^ ^tihremBoden an einer der
^ inander verschiebbaren Stowande des
geg ht ^5n, und die be,den Hüllen
56n ^1 ihren Seitenwanden ineinandcrgomiteinander verbunden,
insbesondere £ ^^ wuiauf das Volumen z*^h,n
J^Stirnwänden des Preßkastens vergroß en vs.;d.
den *™ Verfahren ist aus der deutschen oc-
E Serschrift 1 875 947 bekannt brauchsrnu^ ^^^ Verfahren wird d,e obere
abei dcn Preßkasten gestülpt. Dadurch
sich erhebliche Nachteile. Es ist namhch zu
d ß das pressen des Ballens außerordentbe
, ^^ erfordert) die im Bereich von 40
"Pn ROk„/cm2 iiegen. Man ist daher benotigt, dem
bis; »J Kg ^ b B eträchtiiche Wandstärken zu geben,
"d ZWar meist unter Versteifung üuich RiPpen Es
unu ^ _ die Rippen mit eingerechnet
^se°e"d tärken von rund 160mm. Preßkasten mit
Wandung unterliegen nicht nur der Gefahr,
ounn Druck gesprengt zu werden. Denn
untei u^ ^ ^^ ^^ ausreicht? dle Wandung
^ sprengen, bleibt noch immer die Gefahr bleiben-
^T,fng so daß beispielsweise ein im QuerSS
Preßkasten sich bleibend wölbt, ^ J^ Zerstörung der Wandung Ballen
so u■ Außenflächen entstehen, die im Lade™Jgewwm naturgemäß wesentlich mehr
raum ein« κ. ^ ^n m[t ebenen
Platt m Ansp aderförmige Ballen, wie sie
™u"ge ' ^.^^ Gründen wecks voller
schon■ jus ve Laderaums erwünscht sind.
Au^n« ^01 bekannten Verfahren die Wandung
wira D« wie es aus den vorstehenden
^,.Jf. DJwendi; ist, dann würde man nach dem
Gründen f*™$ · erhalteri) dessen ^baj)age
Auswnren e umhüllten Material anhegi,
den Preßkastcn gestülpte Hülle
ein Maß breiter sein muß,
^ ^^^ke des Preßkastens entspricht.
lif eine Urnschnürung könnte daran nichts än-Auch
me Um cün g ^^ UmschnürungS-dem.
^ηη zwse ker sdQ als0 am
banden^ wurde^ge ^ Sj lose Falten bilden.
ZustU ändert sich wenig
dem
in der
*r"
anliegt, sind aber unbrauchbar, weü die dann unverme.;.5lUchen
Falten in der Emballage beim Verladen der Ballen in den laderaum des Schiffes, wo Ballen
dicht an Ballen liegen soll, reißen würden. Alles dies
würde eintreten, wenn man gemäß dem bekannten Verfahren die obere Hülle außen über den Preßkasten
stülpt. Überdies würde, bedingt durch die große Wandstärke des Preßkastens, auch der entsprechend
größere Öffnungsquerschnitt der oberen Hülle zu Shierigkeiten vor allem Materialverdopplungen
4 eine BesdtuckungseinricJitw«7 für
A1bS
Hüllen 6 und
ober? lange Hüllen 8 .
Beschickungseinrichtung können in
reits bekannte Einrichtungen dienen, m voru jj
den Beispiel werden die kurzen HuUen 6imnsj*
be-
r
m voru jj
g S den Beispiel werden die kurzen H
heb- und senkbaren sowie um eine Säule
gelagerten Saugplatte? dem Speichers und über eine aus der Nachpresse neE
g gq Schnürplatte 10 gestülpt Die längen
Schwierigkeiten, vor allem Materialverdopplungen, iq z. B. mittels daran befestigter Schlaufen U ■»»'"._
beim Verschweißen der ineinandergeschubenen Hül- migen Haken 12 der Beschickun^einncniuBg /
len führen. gehängt. Die Beschickungseinnchtung 7 Kann, je
Im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren wird nach ihrer Länge, eine Vielzahl von Hüllen8 ^\~
erfindungsgemäß die obere Hülle mit ihren Seiten- men und besteht aus zwei parallel zueimano« *u
wänden innerhalb des Preßkastens liegend in diesen 15 geordneten Hängeförderern 7 a, etwa in roriu ν
eingebracht. Dann befinden sich das Fasergut und Förderketten, die an gegenuberüegenaen »™*"
die beiden Hüllen innerhalb des Preßkastens, so daß oberen Schnürplatte 13 den Preßkasten 4 durcnque
dessen Seitenwinde kein störendes Zwischenglied ren. * ,e„fnrm ent-
zwischen Fasergut und Emballage mehr bilden und Die Hüllen 6 und 8 sind der Preßkastentorm en
sich somit ein Ballen ergibt, dessen Emballage an al- 20 sprechend gestaltet. Jede besteht aus einem du
len vier Seitenwänden satt an dem umhüllten Faser- und vier Seitenwänden aus biegsamem, scnweiDue
gut anliegt rem Kunststoff. Die unteren Hüllen 6 haben medi ige
Die vorstehend angegebene, das Hauptmerkmal die oberen Hüllen 8 dagegen hohe Seitenwand,
der Erfindung bildende Maßnahme ist Gegenstand Gemäß F i g. 3 enthält die Nachpresse einen, wacn
des Anspruchs 1. Ballenpressen, die zur Durchfüh- a5 preßstempel 14, einen in den Arbeitsfreien
rung dieses Verfahrens geeignet sind, können in viel- Nachpreß>icmpels drehbaren Preßkasten 3 α, <der aen
fach verschiedener Weise ausgebildet werden. Beson- einen Teil des Doppelpreßkastens 3 bildet, und den
ders zweckmäßige Maßnahmen hinsichtlich dieser Preßkasten 4, der feststehend angeordnet und mu
Ausbildung sind in den Ansprüchen 2 bis 9 angege- mindestens einer Tür 15 versehen ist, sowie c_
ben sr 3o preßstempelseitige, untere Schnurplatte 10 undI eine
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausfühmngs- im Preßkasten* angeordnete Schnurplatte IJ. bm
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausfühmngsbeispiel
der Erfindung, aus der auch die in den Unteransprüchen angegebenen und deshalb hier nicht
nochmals wiederholten Maßnahmen ersichtlich sind. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine vertikale Doppelkasten-Ballenpresse in Vorderansicht mit den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 2 die schematische Anordnung eines Speiehe»
für die die Emballage bildenden Hüllen und einer Beschickungseinrichtung,
F i g. 3 einen Schnitt durch den Preßkasten, in welehern
der Ballen fertiggestellt wird,
F i g. 4 den Preßkasten nach F i g. 3 bei geöffneter Tür während des Ballenausstoßes,
ppg
im Preßkasten* angeordne p
Preßkästen des Doppelpreßkastens 3 and
ren Innenraum einschwenkbaren R™
16 für das Füllgut versehen. An der der
Preßkastens 4 gegenüberliegenden Wand 1' is
hydraulisch angetriebener Ausschiebe 18 bete
dessen Arbeitsfläche 19 in der **»%$
mit der inneren Seitenflache der Wand
Der Ausschieber 18 ist mit der P^
Schnürplatte 10 kuppelbar. Der zur langen Hü'len 8 vorgesehene Bereich des
mes des Preßkastens 4 weis , wjeauch jj FΛ
entnehmen ist, einen etwas 8roßer^n ^1^"
schnitt auf als der restliche Innenraum
rÄÄtem Maßstab ein Ge-
^ ssrsrvon Fingern'wdche die obere
FU ^8 bSll schematische Darstellungen de, Emballiefverfahrens
in vier verschiedenen Phasen.
Die in der Zeichnung dargestellte Doppelkasten-Ballenpresse besteht im wesentlichen aus einer Vorpressel
mit von oben wirkendem Stempel, einer Nachpresse 2 mit von unten wirkendem Stempel,
einem horizontal drehbaren Doppelpreßkasten 3 mit Einzelkästen 3a und 3b, einem im Bereich der
Presse 2 angeordneten, ortsfesten Preßkasten 4, in
schwenken von als
gern 21 auf. J^^ beweglichen Scheibe 22 od von einem um eine erntete Lenker 24 im G^P™Jt hung der Scheibe 22 entgegen
gern 21 auf. J^^ beweglichen Scheibe 22 od von einem um eine erntete Lenker 24 im G^P™Jt hung der Scheibe 22 entgegen
vollfuhrt der «^gJ^
Fig.7 mit I, II " gek^mizejh
^bkuf, wobei das· freie Ende jedes
dem
Dre-V
gers
* sas
ist der Nachpresse 2 ein Speicher 5 für kurze, untere
SSäSS
eingefahrenen Hülle 8 ragen eine
Blasdüsen 26 zum Aufblähen der Hülle 8 in den Gemäß F i g. 9 werden zum Verschweißen der
Preßkasten 4. Das Aufblähen erfolgt jedoch erst. Hüllen die Schweißbacken 32 ausgefahren, wobei die
nachdem die Tür 15 geschlossen worden ist. Dabei Schnürplatte 10 als Gegenpol und Widerlager für
muß vermieden werden, daß die Hülle 8, welche ihre den Schweißvorgang dient. Im Bereich der Schnürrilendgültige
Form noch nicht erreicht hat, zwischen 5 len findet keine Verschweißung statt. Diese Stellen
der Tür und den angrenzenden Wandkanten einge- werden beim anschließenden Verschnüren des Baiklemmt
wird. Gemäß einer Weiterbildung der Erfin- lens gemäß Fig. 10 von Schnürbändern 34 verdeckt,
dung sind zu diesem Zweck die Kanten der Tür 15 Nach dem in bekannter Weise in der Nachpresse
und die die Türöffnung umgebenden Wandkanten durchgeführten Verschnürvorgang wird der fertige,
mit kammartig ineinandergreifenden Verzahnungen io zunächst noch lose verschnürte Ballen gemäß
27, 28, 29, 30 (Fig.5 und 6) und mit entsprechen- Fig. 11 durch Absenken des Stempels 14 und der
den Taschen in den Gegenteilen versehen. Ein unter Schnürplatte 10 entlastet, so daß das Gut expandiert
Umständen an der Türöffnung hängengebliebener und dabei die untere kurze Hülle 6 gemäß F i g. 11 · ■
Teil einer Hülle 8 wird somit beim Schließen der Tür umstülpt. Dabei kommt zugleich die Emballage fest t|
von den Nasen 27 bis 30 schonend in die Ballenkam- 15 an der Verschnürung zur Anlage und setzt diese un- "
mer eingeführt. In den Wänden des ortsfesten Preß- ter Spannung. ;
kastens 4 sind Schweißvorrichtungen 31 (F i g. 4) mit Es ist auch möglich, die Hüllen 6 und 8 durch eine
ausfahrbaren Schweißbacken 32 angeordnet. Die ununterbrochene Schweißnaht miteinander zu ver-Schweißbacken
liegen etwas höher als die Kanten der binden. Das wird dadurch erreicht, daß man den an \
Seitenwände der Hüllen 8, so daß die Finger 21 ge- 20 der Verschweißung beteiligten Bereich der Hülle 6
rade noch darunter arbeiten können. über den mit Schnürrillen versehenen Bereich der j
Der Ablauf eines Preß- und Emballierungsvorgan- Schnürplatte 10 bis in den glatten Umfangsbereich f
ges wird nachfolgend beschrieben: der Schnürplatte 10 oder des Stempels 14 hinaus-
Nach dem Ausfahren eines fertigen Ballens 33 führt. Bei diesem Verfahren ist es für den Fall, daß
(Fig.4) aus der Nachpresse2 wird über die preß- 35 eine zusätzliche Verschnürung gewünscht wird, er-
stempelseitige, untere Schnürplatte 10 gemäß Fig. 2 forderlich, den Ballen nach dem Verschweißen in der
im Arbeitsbereich des Speichers 5 eine kurze Hülle 6 Ballenkammer expandieren zu lassen, bis die kurze
gestülpt so daß ihre Seitenwände nach unten ragen. Hülle 6 die Schnürrillen der Schnürplatte 10 zur Ver-
Die so mit einer Hülle versehene Schnürplatte wird schnürung freigibt.
sodann vom Ausschieber 18 in die Nachpresse bis 30 Das Ausfahren des Ballens kann entweder gemäß :
auf den hochgefahrenen Preßstempel 14 zurückgezo- Fig.4 auf der Schnürplatte 10 oder in dem L-förmi- |
gen. Anschließend fährt der Stempel 14 im Preßka- gen Haken 12 der Beschickungseinrichtung 7 hän- Ii
sten 3 a, der sich im Bereich der Nachpresse befindet, gend erfolgen. Das erfindungsgemäße Verfahren {■
abwärts aus diesem Preßkasten heraus, wobei die kann ebenso wie an einer Doppelkastenpresse, wie |
Schnürplatte 10 mit der Hülle6 in der in Fig.2 35 sie hier als Beispiel gewählt ist an einer entspre- !;
strichpunktiert angedeuteten Stellung im Preßkasten chend gestalteten Einkantenpresse, ferner nicht nur ι
3 a verbleibt. Der Doppelpreßkasten 3 wird nun um an vertikal arbeitenden Ballenpressen, sondern ^
180° geschwenkt, wobei der Preßkasten 3 a unter die ebenso an horizontal arbeitenden Ballenpressen an-
Vorpressel gelangt, wo Füllgut in den Preßkasten gewendet werden.
3 α eingefüllt und vorgepreßt wird. Gleichzeitig ge- 40 In der bevorzugten Ausführung der Erfindung, die
langt der bereits mit vorgepreßtem Füllgut versehene hohen Ansprüchen an die Emballage genügt, haben
Preßkasten 3 b in den Bereich der Nachpresse 2. In- die Hüllen vier zusammenhängende Seitenwände,
zwischen ist von der Fördereinrichtung 7 eine lange also die Form einseitig offener unstarrer Kästen. Im
Hülle 8 in den ortsfesten Preßkasten 4 der Nach- Rahmen der Erfindung können der Ballenpresse bei
presse bis unter die Schnürplatte 13 gefahren wor- 45 geringeren Verpackungsansprüchen an Stelle von aus
den. Nach dem Schließen der Tür 15 werden die Boden und ringsum laufenden Seitenwänden beste-
Rückhaltefinger 16 ausgeschwenkt, wobei das Füll- henden, also vorgeformten Hüllen auch flächige Fo-
gut expandiert Anschließend bläht die von dem auf- lienstücke zugeführt werden. Solche Folienstücke ha- j
waits bewegten Füllgutstopfen gemäß Fig. 3 ver- ben nach dem Einführen n-förmige Gestalt, also \
drängte Luft die Hülle 8 auf, so daß sie allseitig an 5° einen Boden und zwei einander gegenüberstehende
der Wand der Ballenkammer zur Anlage kommt Seitenwände. Sie können an der Beschickungsein- t
Das Aufblähen kann noch durch Einblasen von Luft richtung 7 oder an der Saugplatte 9 hängend mittel-
durch die Luftdüsen 26 unterstützt werden. Während bar oder unmittelbar in die Ballenpresse eingeführt
des Aufblähvorganges werden die !Finger 21 gemäß und dann ähnlich wie die oben beschriebenen Hollen
F i g. 7 in Bewegung gesetzt, tauchen in die öffnung 55 z«r Embaliierung verwendet werden. Bei einer derar-
der Hülle 8 ein, spreizen sich auf und halten sie an tigen Verpackungsart wird die Vorfertigung der Em-
der Wand der Preßkammer 4 fest Der Stempel der ballageteile weitgehend vereinfacht Diese Verpak-
Nachpresse schiebt nun das Füllgut so weit in die tengsart ist auch wegen des geringen Materialbedarfs
Mülle8, bis gemäß Fig.8 die HuHeU in die Hülle8 Sehr wirtschaftlich. Eine derartige Verfahrensweise
-von unten eingetaucht ist Die Finger 21 werden spä- «o ist vor allem zur Emballiertmg von Lumpen, Pntz-
testens vor Beginn des Rücklaufes der Schnurplatte wolle od. dgl. vorgesehen, wo eine allseitige Verpak-
JtO zurückgezogen. kuag des Ballens vielfach nicht erforderlich ist
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- Patentansprüche:,. Verfahren zum Pressen und Emballieren von Ballen aus bei nachlassendem Druck expandierendem Gut, insbesondere fasengem Gut, u einer Ballenpresse unter Verwendung zweier je aus einem Boden und Seitenwänden bestehenden, Sr Büdung der Emballage dienenden Hüllen aus bkgSmemStoff, von denen jede vor dem Fülkn xodes Preßkastens mit ihrem Boden an einer der den gegeneinander verschiebbaren Sürnwande des Preßkastens angebracht wird und die beiden Hüllen beim Pressen mit ihren Seitenwagen m-Sergeschoben und miteinander verbunden ^5 ^besondere verschweißt werden, worauf das Volumen zwischen den Stirnwänden des Preßkastens vergrößert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Hülle (8) mn ihren Seitenwanden innerhalb de, Preßkastens (4) he- »o gend in diesen eingebracht wird.
- 2 Ballenpresse zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Saugdüsen in der Wandung des Preßkastens zum Festlegen derjenigen Hülle (8), in welche die an- *5 dere Hülle (6) einschiebbar ist.
- 3 Ballenpresse zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Blasdüsen (26) zum Aufblasen derjenigen Hülle (8), in welche die andere Hülle einschieb-bar ist. A .. . ,
- 4. Ballenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis3 mit eckigem Preßkasten, gekennzeichnet durch an den Ecken des Preßkastens (4) in diesen einführbare Finger (21) zum Ausnchten und Vorspannen derjenigen Hülle (8), in welche die andere Hülle (6) eingeschoben wird.
- 5. Ballenpresse zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 nut nundestens einer seitlichen Tür zum Ausbringen des Ballens, dadurch gekennzeichnet, daß die freien vertikalen Kanten der Tür oder Türen und die Gegenkanten der feststehenden Wandungsteile mit Verzahnungen (27, 28, 29, 30) versehen sind, die beim Schließen ineinandergreifen, bevor sie mit der oberen Hülle (8) in Berührung kommen.
- 6. Ballenpresse zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem Preßkasten mit mindestens einer beweglichen Stirnwand dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sjrnwand eine Beschickungseinrichtung (7, 9) fur die Hüllen (6, 8) zugeordnet ist, wobei die jewei ige Beschiß kungseinrichtung an die zugeordnete Stirnwand oder die jeweilige Stirnwand an die zugeordnete Beschickungseinrichtung heranfahrbar ist. M
- 7. Ballenpresse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Beschikkungseinrichtungen (7, 9 als den Preßkasten (4) durchquerender Hängeförderer (7 a) ausgebildet iSt 8. Vertikale Ballenpresse nach Anspruch6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der obedes Verfahrens aacb. Anspruch 1, dadurch ge-KnzSehnet, daß die wtere Schnurplatte (10) £ΓΪΑ*ruhenden Bauen (33) seitlich ausfahrbar^
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE757192D BE757192A (fr) | 1969-10-10 | Procede de pressage et d'emballage de balles notamment de balles de matiere fibreuse, et presse pour la mise en oeuvre de ce procede | |
| DE19691951113 DE1951113C (de) | 1969-10-10 | Verfahren zum Pressen und Embalhe ren von Ballen aus bei nachlassendem Druck expandierendem Gut | |
| GB4514270A GB1280932A (en) | 1969-10-10 | 1970-09-22 | Process and apparatus for the forming and packaging of bales |
| NL7014105A NL7014105A (de) | 1969-10-10 | 1970-09-24 | |
| FR7036535A FR2065250A5 (de) | 1969-10-10 | 1970-10-09 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691951113 DE1951113C (de) | 1969-10-10 | Verfahren zum Pressen und Embalhe ren von Ballen aus bei nachlassendem Druck expandierendem Gut |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE1951113B2 true DE1951113B2 (de) | 1973-02-15 |
| DE1951113C DE1951113C (de) | 1973-08-30 |
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ID=
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1280932A (en) | 1972-07-12 |
| DE1951113A1 (de) | 1971-04-22 |
| FR2065250A5 (de) | 1971-07-23 |
| NL7014105A (de) | 1971-04-14 |
| BE757192A (fr) | 1971-03-16 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |