DE2600455C3 - Hydraulisches Schildausbaugestell - Google Patents
Hydraulisches SchildausbaugestellInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/04—Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
- E21D23/0427—Shield operating devices; Hinges therefor
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/0004—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face
- E21D23/0034—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face comprising a goaf shield articulated to a base member
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Description
a) Der Bruchschild (4) ist wie an sich bekannt mit zwei daran an Gelenkachsen (7,9) angreifenden
und in an sich bekannter Weise gegeneinander verkröpft ausgebildeten Lenkern (5, 6) einer
Lemniskatenführung auf der Sohlkonstruktion (2) gelenkig verlagert, wobei jeder Lenker (5, β)
durch die Verkröpfung jeweils einen längeren und einen kürzeren Schenkel aufweist
b) Der versatzseitige Lenker ist mit seinem kürzeren Schenkeltcil an dem Bruchschild (4)
und der abbaustoßseitige Lenker (5} ist mit seinem kürzeren Schenkel an der Sohlkonstruktion
(2) angelenkt.
c) Der Abstand der beiden am Bruchschild (4)
angreifenden Gelenkachsen (7,9) der Lenker (5, 6) voneinander ist so gewählt, daß im eingefahrenen
Zustand des Schildausbaugestells die langen Schenkel der beiden Lenker (5, 6) der
Lemniskatenführung gegeneinander liegen und im ausgefahrenen Zustand c--,s Schildausbaugestells
der kürzere Schenkel des versatzseitigen Lenkers (6) an einem an dem ?' -baustoßseitigen
Lenker (5) angeordneten Anschlag (12) anliegt.
Die Erfindung betrifft ein Schildausbaugestell gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Es sind hydraulische Schildausbaugestelle bekannt, bei denen die Hangendkappe unmittelbar von auf einer
Sohlkonstruktions gelagerten Stempeln unterstützt und ein versatzseitig an der Sohlkonstruktion gelenkig
gelagerter Bruchschild am versatzseitigen Ende der Hangendkappe höhenverschwenkbar angelenkt ist. Die
Hangendkappe ist am Bruchschild durch einen Anstellzylinder abgestützt, der ein Ausknicken des Verbindungsgelenks
von Kappe und Bruchschild verhindern soll. Da die Hangcndkappc dieses Schildausbaugestell
beim Ausfahren der Stempel um das Verbindungsgelenk des Bruchschildes mit der Sohlkonstruktion einen
Kreisbogen beschreibt, ist der Bruchschild relativ lang ausgeführt, um ein zu weites Abwandern der Kappenspitze vom Abbaustoß zu verhindern.
Es sind auch Schildausbaugestelle bekannt, bei denen der Bruchschild von den Stempeln unterstützt und
versatzseitig auf der Sohlkonstruktion durch zwei mit Abstand voneinander angeordnete Lenker einer Lemniskatenführung
geführt ist. Die an dem Bruchschild und an der Sohlkonstruktion angelenkten Enden der Lenker
sind S-förmig gegeneinander verkröpft geformt. Die Hangendkappe ist mit einem Gelenk am abbaustoßseitigen
Ende des Bruchschildes gelagert und ebenfalls durch einen am Bruchschild abgestützten Abstellzylinder
stabilisiert. Auch bei diesem für mittlere und große Flözmächtigkeiten vorgesehenen Schildausbaugestell
ist der Bruchschild im Vergleich zur Hangendkappe sehr lang ausgebildet.
Es sind ferner hydraulische Schildausbaugestelle bekannt, bei denen die Hangendkappe von hydraulisch
höhenverstellbaren Stempeln unterstützt und ein am versatzseitigen Ende der Hangendkappe angelenkter,
schräggestell'.er Bruchschild an zwei auf der Sohlkonstruktion gelenkig gelagerten Lenkern einer Lern! iskatenführung
verschwenkbar geführt ist. Mit der Lemniskatenführung wird erreicht, daß sich die Hangendkappe
beim Ausfahren der Stempel auf einer nahezu senkrechten Bahn bewegt. Zur Stabilisierung der
Lemniskatenführung ist ein zusätzlich auf der Sohlkonstniktion
verlagerter Stempel vorgesehen, der den Bruchschild gelenkig unterstützt. Durch den Zusatzstempel
wird jedoch verhindert, daß das Schildausbaugestell eine geringe Einfahrhöhe einnimmt.
Die vorliegende Erfindung verwendet daher einen Anstellzylinder zur Stabilisierung der Gelenkverbindung
von Hangendkappe und Bruchschild. Außerdem ist der Bruchschild des erfindungsgemäßen Ausbaugestells
in an sich bekannter Weise mit zwei Lenkern einer Lemniskatenführung auf der Sohlkonstruktion verlagert
Bei einer solchen Bauweise besteht jedoch die Gefahr, daß das Schildausbaugestell bei hohlliegendem
Verbindungsgelenk von Hangendkappe und Bruchschild überkippt, wenn sich das zwischen Hangendkappe
und Bruchschild vorgegebene Winkelverhältnis infolge eines Ausbruches über dem Stempelauflager und
dem Kappengelenk beim Ausfahren der Stempel über das zulässige Maß hinaus verkleinert, so daß die
Kappenspitze in Richtung auf das Liegende gedrückt wird. Dadurch kann das Schildausbaugestell in eine
Stellung geschoben werden, in der das Verbindungsgelenk mit den Gelenkachsen der hinteren Schwinge in
gleicher Ebene liegt, wodurch das Einschieben der Stempel blockiert wird.
Die eingangs beschriebenen Schildausbaugestelle, die den der Erfindung zugrunde liegenden Stand der
Technik repräsentieren, sind entweder als Kreisbogenschilde mit einem relativ langen und weit in das
Bruchfeld hineinragenden Bruchschild ausgeführt oder als Lemniskatenschilde für den Einsatz in mittleren und
hohen Flözmächtigkeiten ausgebildet.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Schildausbaugestell der im Oberbegriff beschriebenen
Gattung für geringe Flözmächtigkeiten zu schaffen, das eine gedrungene Bauform aufweist und bei dem
sichergestellt i«t, daß ein zu weites Einfahren des Schildausbaugestell sowie ein Überkippen von Kappe
und Bruchschild vermieden werden kann.
Diese Aufgabe wird mit der im Kennzeichen des Patentanspruches angegebenen Merkmalskombination
gelöst.
Das erfindungsgemäße Schildausbaugestell verwendet eine an sich bekannte Lemniskatenführung mit
gegeneinander verkröpft ausgebildeten Lenkern, die durch ihre spezielle Formgebung und Anordnung eine
kurze Baulänge des Bruchschildes und damit auch der Sohlkonstruktion zulassen. Es weist daher eine gedrungene
Bauform und eine sehr niedrige Einschubstellung auf, von der es auf eine vergleichsweise große Höhe
ausgefahren werden kann. Da sich die gegeneinander verkröpft ausgebildeten Schwingen in der Einschubstellung
ineinander legen, wird ein zu weites Einschieben der Stempel vermieden. Durch den Anschlag am
abbaustoßsejtigen Lenker, an dem der kürzere Schenkel
des versatzseitigen Lenkers im ausgefahrenen Zustand des Schildausbaugestells anliegt, wird verhindert, daß
das Verbindungsgelenk von Hangendkappe und Bruchschild bei Ausbrüchen ausknickt. Das erfindungsgemäße
Schildausbaugestell wird daher bei jeder Ausfahrstellung der Stempel in einer funktionsfähigen Lage
gehalten, die es ermöglicht, das Hangende bei Ausbrüchen ohne weiteres wieder anzubauen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung im tolgenden näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht des Schildausbaugestells bei ausgefahrenen Stempeln,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Schildausbaugestells b* j
eingefahrenen Stempeln.
Die mit 1 bezeichnete Hangendkappe des Schildausbaugestells ist von auf einer Sohlkonstruktion 2 gelenkig
gelagerten, hydraulisch höhenverstellbaren Stempeln 3 gelenkig unterstützt. Am versatzseitigen Ende der
Hangendkappe 1 ist ein schräggestellter Bruchschild 4 verschwenkbar angelenkt, der versatzseitig durch zwei
hintereinander angeordnete Lenker 5 und 6 einer Lemniskatenführung auf der Sohlkonstruktion 2 hchenverschwenkbar
abgestützt ist. Die Lenker 5 und 6 sind so gegeneinander verkröpft, daß bei jedem Lenker 5
und 6 durch die Verkröpfung jeweils ein längerer und ein kürzerer Schenkel ausgebildet sind. Der abbaustoßseitige
Lenker 5 ist mit seinem längeren Schenkel in einer Gelenkachse 7 am Bruchschild 4 mit seinem
kürzeren Schenkel in einer Gelenkachse 8 an der Sohlkonstruktion und der versatzseitige Lenker 6 ist mit
seinem kürzeren Schenkel in einer Gelenkachse 9 an
to dem Bruchschild 4 und mit dem längeren Schenkel in einer Gelenkachse 10 an der Sohlkonstruktion 2
angelenkt. Zur Stabilisierung und Beeinflussung der Winkellage zwischen Hangendkappe 1 und Bruchschild
4 ist, wie in Fig. 1 dargestellt, ein Anstellzylinder 11
vorgesehen, der am Bruchschild 4 abgestützt ist und an der Hangendkappe 1 angreift.
Im eingefahrenen Zustand des Schildausbaugestells liegen die langen Schenkel der beiden Lenker 5 und 6
der Lemniskatenführung gegeneinander an. Im ausgefahrenen Zustand des Schildausbaugestells liegt der
kürzere Schenkel des versatzseitigen Lenkers 6 an einem an dem abbaustoßseitigen Lenl ■ ■>: 5 angeordneten
Anschlag 12 an.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Hydraulisches Schildausbaugestell mit gelenkig auf einer Sohlkonstruktion gelagerten, hydraulisch höhenverstellbaren Stempeln und einer von diesen gelenkig unterstützten Hangendkappe, an deren versatzseitigem Ende ein schräggestellter Bruchschild angelenkt ist, der versatzseitig an der Sohlkonstruktion verschwenkbar geführt ist, wobei zwischen Hangendkappe und Bruchschild ein ihre gegenseitige Winkellage beeinflussender Anstellzylinder vorgesehen ist, gekennzeichnet durch die Vereinigung der folgenden Merkmale:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762600455 DE2600455C3 (de) | 1976-01-08 | 1976-01-08 | Hydraulisches Schildausbaugestell |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762600455 DE2600455C3 (de) | 1976-01-08 | 1976-01-08 | Hydraulisches Schildausbaugestell |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2600455A1 DE2600455A1 (de) | 1977-07-21 |
| DE2600455B2 DE2600455B2 (de) | 1981-04-16 |
| DE2600455C3 true DE2600455C3 (de) | 1981-12-24 |
Family
ID=5967129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762600455 Expired DE2600455C3 (de) | 1976-01-08 | 1976-01-08 | Hydraulisches Schildausbaugestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2600455C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IN152998B (de) * | 1978-09-16 | 1984-05-19 | Fletcher Sutcliffe Wild Ltd |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2309009A1 (de) * | 1973-02-23 | 1974-08-29 | Dommann Guenther Dr Ing | Schreit-ausbau |
-
1976
- 1976-01-08 DE DE19762600455 patent/DE2600455C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2600455A1 (de) | 1977-07-21 |
| DE2600455B2 (de) | 1981-04-16 |
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Legal Events
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