DE269321C - - Google Patents
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- DE269321C DE269321C DENDAT269321D DE269321DA DE269321C DE 269321 C DE269321 C DE 269321C DE NDAT269321 D DENDAT269321 D DE NDAT269321D DE 269321D A DE269321D A DE 269321DA DE 269321 C DE269321 C DE 269321C
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- Germany
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- horn tip
- leather
- footwear
- horn
- tip
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D71/00—Elements of nailing machines; Nail-feeding devices
- A43D71/02—Driving mechanisms for moving the horn; Nail-cutting apparatus connected with the horn
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269J321 KLASSE 71c. GRUPPE
WILHELM HAGLE in VILLINGEN i. B.
Maschine zum Eintreiben von Holznägeln in Schuhwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1913 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine neue Hornspitze für Maschinen
zum Eintreiben von Holznägeln in Schuhwerk, welche sich gegenüber manchen bisher bekannten
Ausführungen dadurch auszeichnet, daß die Brandsohle und die Laufsohle fest zusammengepreßt und zusammengenagelt werden,
wobei der Schuh bedeutend leichter über die Auflagestelle hinweggleiten kann, weil das
ίο Leder an der Nagelstelle eine sichere Unterlage
findet. Bei manchen bekannten Maschinen zum Eintreiben von Holznägeln in
Schuhwerk ist der Mangel zu verzeichnen, daß infolge der Größe und vollständigen Ausbohrung
der Hornspitzen das Leder beim Nageln in die große Öffnung durch den Hammer und
die Ahle hineingetrieben wurde, wodurch das Schuhwerk zerstört wird, mit der nachteiligen
Begleiterscheinung, daß alsdann kein Vorschub mehr stattfindet, so daß mehrere Stifte nacheinander
auf eine und dieselbe Stelle getrieben werden und der Schuh auseinandergeht.
Die Neuerung bezieht sich hauptsächlich auf Reparaturzwecke und eignet sich für die
Verwendung bei der Herstellung neuerer leichterer Schuhwaren.
Diese Mängel beseitigt die vorliegende Erfindung durch Anordnung einer neuen und
besonders ausgeformten Hornspitze.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in vier Figuren veranschaulicht, und zwar
zeigt:
Fig! ι ein Gesamtbild,
Fig. 2 den Grundriß,
Fig. 2 den Grundriß,
Fig. 3 eine Detailansicht, Fig. 4 den Längsmittelschnitt.
Gemäß der Erfindung wird auf einen federnden Gegenhalter (Horn) α der Nagelmaschine
eine besonders ausgeformte Hornspitze b abnehmbar aufgesetzt und durch eine Schraube c
festgehalten. Nachdem nunmehr die Brandsohle und die Laufsohle in die richtige Lage
zueinander gebracht sind, wird der Schuh so über die Hornspitze eingelegt, daß er an der
Ausrundung bx der Hornspitze b anliegt, an
welcher er während der Nagelung bequem und leicht vorbeigleiten kann. Das freie
Ende der Hornspitze besitzt eine Tiefbohrung, welche mit Leder oder einem gleichwertigen
Stoff d ausgeschlagen ist. Die Unterfläche der Hornspitze weist eine kleine öffnung e auf,
durch welche beim Eintreiben des Stiftes von unten her die Ledereinlage d im Bedarfsfalle
bequem aus der Hornspitze herausgeschlagen werden kann. ,
Setzt man nun, nachdem der Schuh in die richtige Lage zu der Hornspitze gebracht ist,
die Nagelmaschine in Bewegung, so erfolgt eine durchaus gleichmäßige Nagelung und Zusammenfügung
der Einzelteile, wobei die Hornspitze jegliche Hemmung an der Nagelstelle verhindert, insofern, als das Leder nicht mehr
in eine öffnung der Spitze eintreten kann, sondern bequem auf der Ebene der Einlage d
weitergleiten muß. Ein weiterer Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß es nunmehr
auch möglich ist, defekte oder zerschlissene Lederteile, wie dies bei den älteren Schuhen
der Fall ist, so zu nageln, daß ein guter Schluß sowie ein leichter Vorschub an der
Nagelstelle erzielt ist. Es ist also nunmehr einem weniger geübten Arbeiter ohne weiteres
möglich, die Maschine bequem zu bedienen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Maschine zum Eintreiben von Holznägeln in Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Hornspitze (b) an der Nagelstelle durch Einlegung eines Lederstückes oder ähnlichen Stückes (d), welches bequem ausgewechselt werden kann, elastisch, aber widerstandsfähig gemacht ist, um den Vorschub des. Werkstücks zu erleichtern und eine gleichmäßige und einwandfreie Zusammennagelung der Brandsohle und der Laufsohle zu erzielen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269321C true DE269321C (de) |
Family
ID=526194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269321D Active DE269321C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269321C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2502594A (en) * | 1948-07-09 | 1950-04-04 | Sava Amabil | Sock-liner protector for automatic shoe nailing machines |
-
0
- DE DENDAT269321D patent/DE269321C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2502594A (en) * | 1948-07-09 | 1950-04-04 | Sava Amabil | Sock-liner protector for automatic shoe nailing machines |
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