DE7529743U - Schuhleisten - Google Patents
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- A43D3/02—Lasts for making or repairing shoes
- A43D3/022—Lasts for making or repairing shoes comprising means, e.g. hooks, for holding, fixing or centering shoe parts on the last
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Description
peiUwchrHt MBertM 26, Pertort 4
München, den 19, Sep. 1975
Mein Zeichen:G2216
Anmelder: USM Corporation
Flemington, New Jersey
Zustelladresse:
140 Federal Street
Boston, Mass. 02107
USA
Die Neuerung betrifft einen Schuhleisten mit wenigstens einem Brandsohlenheftelement, das von der Leistensohle wegragt und wenigstens
eine in Leistenlängsrichtung verlaufende Schneidekante aufweist, die dazu bestimmt ist, eine unter Krafteinwirkung auf die Leistensohle
aufgebrachte Brandsohle einzuschneiden und in dieser eingebettet zu werden, so daß die Brandsohle während der Arbeitsgänge
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einer Schuhherstellung auf der Leistensohle festgehalten wird.
- \\^ D OS
In den Sa P 21 53 325.5 und P 23 56 137.7 sind Verfahren zum vorübergehenden Anheften von Brandsohlen an den
Sohlen von Leisten als Arbeitsschritte in der Folge der Arbeitsgänge bei der Schuhherstellung beschrieben, durch die die Verwendung
von Heftnägeln, Klebeband und ähnlichen Befestigungs-Ölementen vermieden wird, und die Notwendigkeit entfällt, in den
Brandsohlen Öffnungen vorzusehen, die zur Aufnahme von Stiften dienen, die von den L^istensohlen wegragen. Wie in diesen Patentanmeldungen
beschrieben, erfordert ein solches Anheften einer Brandsohle die Verwendung von Leisten, die wenigstens mit einem
Heftelement versehen sind, das eine von der Leistensohle wegragende Schneidekante aufweist. Im Falle des Verfahrens bzw. des
Leistens, wie sie in der erst erwähnten Patentanmeldung beschrieben sind, ist das Heftelement mit einer derart geformten Schneidekante
versehen, daß aus der Brandsohle ein Lappen ausgeschnitten wird. Im Falle des Verfahrens und des Leistens, wie sie in der letzterwähnten
Patentanmeldung beschrieben sind, weist das Heftelement ein Paar von Schneidekanten auf, die in Leistenlängsrichtung nahe
beieinander liegend verlaufen. »Venn diese Schneidekanten in däö
Brandsohleninaterial eindringen, bewirken sie eine Kompression desselben,
wodurch das Festhalten der Brandsohle unterstützt wird. Während die obenstehend beschriebenen Heftelemente sich zum Festhalten
von Brandsohlen der verschiedensten Materialien auf der Leistensohle während der Arbeitsgänge bei der Schuhherstellung
bewährt haben, hat sich bei Brandsohlen bestimmter Materialien, die weich, einer stärkeren Beanspruchung nicht gewachsen oder
sehr dünn sind, die neigung gezeigt, daß die Brandsohlen sich in
ihrer Lage verändern. So neigt z.B. eine Brandsohle aus einem Material, daj eine Schaumschicht aufweist, dazu, von dem Heftelement
abgehoben zu werden, wenn diese Schaumschicht sich ausdehnt, nachdem die Brandsohle auf das Heftelemcnt aufgespießt
worden ist.
Dementsprechend ist es die Aufgabe der vorliegenden Neuerung einen
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verbesserten Halt von Brandsohlen auf den Leistensohlen zu gewährleisten,
selbst wenn die Brandsohlen aus weichem, wenig widerstandsfähigem oder dünnen Material bestehen, wie dies obestehend erläutert
wurde.
Bei einem Leisten der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schneidekante unterschnitten
ist, wodurch ein Vorsprung entsteht, der ein Ablösen der Brandsohle verhindert.
üblicherweise ist das Brandsohlenheftelement am Vorderteil der Leistensohle
,und zwar in der Nachbarschaft des Zehenendes desselben angebracht.
Die Schneidekante ist dabei an dem zehenseitigen Ende unterschnitten, so daß ein hakenartiger Vorsprung entsteht. Das Heftelement
weist vorzugsweise ein Paar von praktisch parallel verlaufenden Schneidekanten auf, die quer zur Leistenlängsrichtung voneinander
beabstandet sind, und jeweils an ihrem zehenseitigen Ende zur Bildung eines hakenartigen Vorsprunges eine Unterschneidung aufweisen.
Das fersenseitige Ende der Schneidekante bzw. der Schneidekanten ist vorzugsweise abgeschrägt, so daß das Herausnehmen des
Leistens aus dem fertiggestellten Schuh erleichtert wird.
Nachstehend wird die vorliegende Neuerung unter Bezugnahme auf die
Zeichnung anhand von verschiedenen Ausführungsformen näher erläutert. Bei diesen Ausführungsformen handelt es sich jedoch/lediglich der
Erläuterung dienenden Ausführungsbeispiele , auf die die Neuerung nicht beschränkt ist.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen die Neuerung verkörpernder
Leisten, der mit einer ersten Ausführungsform des Leistenheftelementes versehen ist.
Fig. 2 die perspektivische Darstellung der ersten Ausführungsform des Brandsohlenheftelementes gemäß Fig. 1, jedoch in herausgezogenem
Zustand und in größerem Maßstab als in Fig. 1.
Fig. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie HI-III in Fig. 1 in Pfeilrichtung gesehen.
Fig. 4 die perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Heftelementes zur Realisierung der Neuerung.
Fig. 5 die perspektivische Ansicht eines dritten Brandsohlenheftelementes
zur Realisierung der Neuerung.
Ein die Erfindung verkörpernder Leisten ist in Fig. 1 dargestellt.
Er weist einen vorderen Teil 2 auf, der mit einem Fersenteil 3 gelenkig verbunden ist, so daß letzterer zwischen der in Fig. 1 gezeigten
gestreckten Lage und einer nicht dargestellten Unterbrechungslage hin und her bewegt werden kann, wodurch das Herausnehmen des
Leistens aus einem fertiggestellten Schuh erleichtert wird. Der
Leisten ist üblicherweise mit Sohlenplatten 4 und 5 versehen, die an dem Vorderteil bzw. an dem Fersenteil sind. Letzterer kann jedoch
auch einstückig ausgebildet sein, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Der in den Figuren 1 und 3 gezeigte Leisten ist im
vorderen Bereich mit einem Element zum Festheften einer Brandsohle versehen , daß das Bezugszeichen 6 trägt und von £r Leistensohle
absteht. Auf dieses Heftelement wird der Vorderteil einer an der Leistensohle festzuheftenden Brandsohle aufgespießt. Um das Festheften
der Brandsohle in der gewünschten Lage auf der Leistensohle zu unterstützen, kann der Leisten noch mit einem Brandsohlenheftelement
versehen sein, das von der Sohlenfläche des Leistens im Fersenbereich wegragt. Das Heftelement im Fersenbereich kann dem
Heftelement 6 im Vorderteil des Leistens ähneln, der Leisten kann aber auch, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, mit einem Fersenheftelement
7 einer anderen, einfacheren Ausgestaltung versehen sein. Das Element 7 kann zugespitzt oder aber als mit einer
Meiselspitze versehener Stift 8 ausgebildet sein , der über die Platte 5 der Leistensohle bezüglich des Fersenteils in mehr oder
weniger mittiger Lage hinausragt. An anderen Teilen der Leistensohle, wie z.B. in deren Schaftbereich können weitere Heftelemente
vorhanden sein. Der Stift 8 ist vorzugsweise so ausgerichtet, daß die Meiselkante sich in Längsrichtung des Fersenteils des Leistens
erstreckt und ist zweckmäßigerweise mit einem nicht dargestellten
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Schaft versehen, der durch eine Bohrung in der Platte in den Leisten getrieben ist.
Das Brandsohlenheftelement 6 des Vorderteils ist vorzugsweise nahe dem Zehenbereich des Leistens angeordnet und befindet sich
annähernd auf der Mittellinie des Leistenvorderteils. Das Heftelement 6 weist zwei messerartige Schneidekanten 1o (Fig. 2) auf, die
von der gemeinsamen Basis 11 wegragen, von welcher ein Schaft 12 ausgeht, mit dessen Hilfe der Basisteil am Leisten befestigt ist,
wobei er an der Sohlenplatte 4 anliegt oder in diese eingelassen ist, und wobei die beiden Schneidekanten über die Leistensohle
hinausragen. Wie man aus den Figuren 1 und 2 ersieht, sind die beiden Kanten 1o bogenförmig ausgebildet und verlaufen konzentrisch
zum Schaft 12. Der Durchmesser des Kreises, auf dem die Schneidekantenteile liegen, ist in der Größenordnung von 8 mm. Die Kanten
1o könnten natürlich auch geradlinig ausgebildet sein, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Wie die Figuren 1 und 3 zeigen, ist das vordere Heftelement 6 so ausgerichtet, daß die Schneidekantenteile 1o sich etwa in Längsrichtung
des Leistens erstrecken. Zwischen den einander gegenüberliegenden, zum Zehenbereich hin gerichteten Enden der Schneidekanten
1o befindet sich ein Zwischenraum 13 von etwa 3 rcn bis 5 mm. Die
Schneidekanten verlaufen genügend weit in Fersenrichtung, damit ihre fersenseitigen Enden wenigstens zum Teil auf dem vorstehend
erwähnten Kreis liegen. Aus den Figuren geht hervor, daß die fersenseitigen Enden 14 der Schneidekanten unter einem Winkel von
j etwa 35° zur Leistensohle geneigt sind, aus Gründen, auf die nachstehend noch eingegangen wird. Die einander gegenüberliegenden
; Enden der Schneidekanten sind, wie bei 15 gezeigt ist, unter-
\ schnitten, so daß ein hakenartiger Vorsprung 16 an den zehensei-■
tigen Enden der Schneidekanten entsteht. Die VorSprünge 16 sind
; geeignet, besonders wirl^ki werden, nachdem eine Brandsohle auf
das Heftelement aufgespießt ist, in-dem sie verhindern, daß die
Brandsohle (, die aus einem der üblicherweise zur Herstellung von Brandsohlen verwendeten Materialien besteht), sich von dem Heftelement
löst. Eine Unterschneidung 15 von annähernd 1,6 nun Tiefe,
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die ungeführ ο,8 mm von der Easis des Heftelenentes beabstandet
ist, kann besonders gut wirksam werden. Die Unterschneidung 15 kann, wie dargestellt, eine gerade Fläche a-ifweisen, kann aber
auch bogenförmig ausgebildet sein, um eine Anpassung an unterschiedliche Brandsohlenmaterialien zu erreichen, ohne daß der
Rahmen der Erfindung verlassen wird.
In der Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform eines Heftelementes
2o gezeigt, das als vorderes Heftelement bei einem neuerungsgemäßen Leisten verwendet werden kann, wobei der Leisten
im übrigen wie derjenige gemäß Fig. 1 ausgebildet ist. Das Heftelement 2o ist mit zwei messerartigen Schneidekanten 22 versehen,
die in Abweichung von den bogenförmigen Schneidekanten 1o des
Heftelementes 6 geradlinig sind und paralM zueinander und im wesentlichen in Längsrichtung des Leistens verlaufen. Sie liegen
nahe beisammen, sind jedoch mit zunehmendem Abstand von der Leistensohle etwas weiter voneinander beabstandet, so daß das Brandsohlenmaterial
zwischen ihnen etwas zusammengedrückt wird, wenn die Brandsohle auf das Heftelement 2o aufgespießt wird, was zu einer Fixierung
derselben auf diesem Element beiträgt. Die Schneidekanten sind an ihrem einen in Zehenrichtung gelegenen Ende jeweils mit
einer Unterschneidung 24 versehen, die geradlinig ausgebildet dargestellt ist, jedoch auch eine andere Form haben kann,und die jeweils
einen Vorsprung 25 bildet, der denselben Zweck wie die Vorsprünge 16 des Brandsohlenheftelementes 6 hat. Die anderen Enden
(aie fersenseitigen Enden)der Sehneidekanten 22 haben, wie dies
bei 26 gezeigt ist, einen geneigten Verlauf, wodurch das Entnehmen eines fertiggestellten Schuhes aus dem Leisten erleichtert wird.
Eine andere Ausführungsform eines Brandsohlenheftelementes, das als vorderes Heftelement des neuerungsgemäßen Leistens Anwendung
finden kann, ist in Fig. 5 dargestellt, wobei der Leisten ansonsten die Ausbildung gemäß Fig. 1 aufweist. Dieses Heftelement ist aus
flachem Bandmaterial hergestellt. Das Element 28 weist eine messerartige Schneidekante 29 auf, die mit einem Schaft 3o versehen ist,
der in einen Leisten eingetrieben werden kann, so daß lediglich noch die Schneide selbst über die Leistensohle hinausragt. Die
Sohneidekante ist ar einem Ende (im in den Leisten eingesetzten
Zustand zehenseltigen Ende) bei 31 mit einer Unterschneidung versehen, die einen Vorsprung 32 bildet, am anderen Ende (dem fersenseitigen) ist sie aus den oben erwähnten Gründen abgeschrägt.
Wie die Figuren zeigen, sind die Schneidekanten eher relativ stumpf als scharf, so daß sie bei der Handhabung der Leisten nicht
beschädigt werden können, üblicherweise beträgt die Dicke der Schneiden etwa 0,6 bis 0,8 mm. Die Einwirkung einer Stoßkraft auf
den Vorderteil der Brandsohle, die mit einem Hammer von Hand oder durch eine Maschine erzeugt wird, wie sie beispielsweise in der
Patentanmeldung P 23 02 796.5 beschrieben ist, führt jedoch dazu, daß die Brandsohle von den Schneidekanten durchstoßen wird. Die
Höhe der nach oben stehenden messerartigen Teile ist vorzugsweise geringer als die Dicke der anzuheftenden Brandsohle, so daß die
Schneidekanten an der äußeren Oberfläche der aufgespießten Brand sohle nicht frei-liegen. Derartige Verhältnisse sind günstig, jedoch
nicht für ein Funktionieren der Neuerung notwendig. So kommen auch Verhältnisse in Frage, unter denen die Schneidekanten die
ganze Dicke der Brandsohle durchschneiden und an deren Außenfläche
freiliegend ohne daß nachteilige Effekte auftreten.
Um eine Brandsohle vorübergehend an der Sohle eines Leistens unter
Verwendung der vorliegenden Neuerung anheften zu können, wird ein Leisten mit Brandsohlenheftelementen, wie die mit 6, 2o oder 28
bezeichneten versehen, in-dem diese an der Leistensohle derartig befestigt werden, daß die messerartigen Schneidekanten von der
Leistensohle wegstehen. Der Leisten ist mit solchen Element in seinem Vorderteil, seinem Schaftteil und/oder seinen Fersenteil
vssehen, wenn auch, wie oben beschrieben, ein einfacher ausgebildetes fersenseitiges Heftelement verwendet werden kann. Eine Brandsohle,
die zu einer Gestalt vorgeformt ist, die der Sohle des Leistens
entspricht, (oder im Vergleich zu ihr größer ist) wird nun genau entsprechend dem Umriß des Leistens, d.h. unter genauer Fluchtung mit
dessen Kanten auf die Leistensohle gelegt. Dann wird wenigstens auf die den Heftelementen gegenüberliegenden Teile der Brandsohle eine
Stoßkraft ausgeübt, um die Brandsohle auf die Heftelemente aufzu-
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spießen, wobei die Schneidekanten derselben In die Brandsohle
eindringen. Die Kraft wird vorzugsweise als Stoßkraft von Hand mit Hilfe eines Hammers oder unter Verwendung einer Maschine
erzeugt, wie sie in der erwähnten Patentanmeldung P 23 02 796.5 beschrieben worden ist. Die Schneidekanten dringen in die Brandsohle
ein, die hakenförmigen Vorsprünge werden in dieselbe derart eingebettet, daß ein unabsichtliches Lösen der Brandsohle von
den Heftelementen während der nachfolgenden Arbeitsgänge der Schuhherstellung praktisch nicht vorkommen kann.
Nachdem eine Brandsohle mit der Leistensohle verbunden worden ist, wird über den Leisten ein Schuhoberteil gegeb-en und die
üblichen Arbeitsgänge der Schuhherstellung abgewickelt, wie z.B. das Leisten und das Aufhingen einer Schuhsohle. Wenn der fertiggestellte
Schuh von dem Leisten abgezogen werden soll, wird letzterer "gebrochen", wonach das Fersenende des Schuhoberteils
und die Brandsohle von der Leistensohle abgenommen werden. Während die hakenartigen Vorsprünge eine Verschiebung des Brandsohlenmaterials
verhindern, setzen sie beim Abnehmen oder bei übermäßigem Zug keinen Widerstand entgegen. Der vordere Teil des Schuhes
wird dann in Zehenrichtung vom Leisten abgezogen und da der Vorderteil des Leistens dabei aus dem Schuh herausgleitet, tragen die
fersenseitigen Enden 14, 26 oder 33 des Heftelementes der Vorderseite dazu bei, den Vorderteil der Brandsohle von den Schneidekanten
abzuheben, so daß es nicht zu einer übermäßigen Einkerbung beim Entfernen des Leistens kommen kann.
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Claims (4)
1. Leisten mit wenigstens einem Brandsohlenheftelement, das von der Leistensohle wegragt und wenigstens eine in Leistenlängsrichtung
verlaufende Schneidekante aufweist, die dazu bestimmt ist, eine unter Krafteinwirkung auf die Leistensohle aufgebrachte
Brandsohle einzuschneiden und in dieser eingebettet au werden, so daß die Brandsohle während der Arbeitsgänge einer
Schuhherstellung auf der Leistensohle festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidekante (1o, 22, 29) unterschnitten ist, wodurch ein Vorsprung (16, 25, 32) entsteht, der
ein Ablösen der Brandsohle verhindert.
2. Leisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brandsohlenheftelement
(6, 2o, 28) am vorderai Teil der Leistensohle, und zwar in der Nachbarschaft von dessen zehenseitigem Ende
angebracht ist, und daß die Sjhneidekante (1o, 22, 29) nur an ihrem zehenseitigen Ende unterschnitten ist, so daß ein hakenartiger
Vorsprung (16, 25, 32) entsteht.
3. Leisten nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Heftelement (2o) ein Paar parallel verlaufender Schneidekanten (22) aufweist, die quer zur Leistenlängsrichtung voneinander
beabstandet sind, und jeweils an ihrem zehenseitigen Ende eine einen hakenartigen Vorsprung (25) bewirkende Unterschneidung
(24) aufweisen.
4. Leisten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidekante (29) bzw. die Schneidekanten (1o, 22) an ihrem fersenseitigen Ende schräg verlaufen, um ein
Herausziehen des Leistens (2, 3) aus dem fertiggestellten Schuh
zu erleichtern.
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