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DE269110C - - Google Patents

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Publication number
DE269110C
DE269110C DENDAT269110D DE269110DA DE269110C DE 269110 C DE269110 C DE 269110C DE NDAT269110 D DENDAT269110 D DE NDAT269110D DE 269110D A DE269110D A DE 269110DA DE 269110 C DE269110 C DE 269110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
rollers
chains
height
tissue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT269110D
Other languages
English (en)
Publication of DE269110C publication Critical patent/DE269110C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/10Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics between flat plates of a press
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/17Flat presses, pressing plates or heating devices for pressing plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 269110 -KLASSE Bb. GRUPPE
Spanpresse für Gewebe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1912 ab.
Es ist eine Vorrichtung für Spanpressen bekannt, bei welcher die Stapelbildung von Hand auf einem durch ein Windwerk verstellbaren Rahmen vorgenommen wird, der gegen den Preßtisch in verschiedene Höhenlage gebracht werden kann und von dem der Warenstapel über Rollen auf den Preßtisch abgeschoben wird.
Die Erfindung betrifft eine Spanpresse für
ίο Gewebe, bei welcher die Einspänarbeit ebenfalls nach gebräuchlicher Art von Hand erfolgt, wobei aber der Preßtisch selbst durch ein von der Bedienung ein- und ausrückbares Getriebe in eine im Standort der Bedienung angebrachte Versenkung absatzweise herabgelassen bzw. gehoben werden kann, zu dem Zwecke, das Einlegen und Herausnehmen der Gewebestücke, Preßspäne, Preßplatten usw., stets in derselben Arbeitshöhe ausführen zu können.
Bei dieser Einrichtung der Presse wird nicht nur eine Verminderung der Zahl der bisher notwendigen, die Presse bedienenden Arbeiter erreicht, sondern es wird der geringeren Zahl die Arbeit erheblich erleichtert, weil sowohl zur Stapelbildung als aμch zur Stapelauflösung weniger Kraft gebraucht wird, und weil die Arbeiter für das Hoch- bzw. Herabbringen der Stapel jeder Kraftaufwendung enthoben sind, indem diese Bewegung der Stapel maschinell bewirkt wird.
In der Zeichnung ist die Presse beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt, nach welcher sie in zwei übereinanderliegenden Stockwerken angeordnet ist. Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht. Fig. 2 stellt eine Seitenansicht gegen den senkrechten Schnitt nach A-B der Fig. 1 dar. Fig. 3 ist eine obere Ansicht auf das Triebwerk zum Heben und Senken des Preßtisches. Fig. 4 ist eine Seitenansicht gegen einen Teil des Triebwerkes in der Richtung des Pfeiles j> der Fig. 3.
Der Preßtisch α steht fest auf einem Träger b, der in einem im unteren Stockwerk angebrachten Gestell c Führung erhält. Der Träger hängt an den aus dem Gestell nach beiden Seiten vorstehenden Enden an Ketten f, die über Rollen g gelegt und auf dem Umfange derselben geeignet befestigt sind. Jede der Rollen g steht mit einer Rolle h in fester Verbindung, welche durch Ketten i in Umdrehung versetzt werden, wenn ein Anzug dieser Ketten erfolgt. Die Drehung der Rollen h und mit diesen auch der Rollen g findet dabei in dem Sinne statt, daß die Ketten f auf g aufgerollt, der Tisch α daher gehoben wird. Werden dagegen die Ketten i nachgelassen, so geht der Tisch durch sein Eigengewicht abwärts, die Rollen g h drehen sich in entgegengesetztem Sinne, und die Ketten i werden wieder auf die Rollen h aufgerollt.
Die Ketten i sind nach der Ausführung der Zeichnung an Schraubenspindeln k angeschlossen, die gegen Eigendrehung gesichert sind und deren Muttern I durch Kegelräder m, in welche die Triebe η eingreifen, in der Drej hungsrichtung nach rechts oder links in Umdrehung versetzt werden können. Dies wird von der Achse ο aus bewirkt, und zwar durch eine feste Scheibe q, auf welche nach der bekannten Antriebsweise je nach der verlangten Drehungsrichtung ein offener Riemen r oder ein gekreuzter Riemen Y1 von den Losscheiben s bzw. S1 gebracht wird. Hierzu dient die mit den Riemengabeln t tx versehene Ausrückstange u, die durch den Winkelhebel 2, Zugstange 3, das Hebel- und Gestängewerk 4, 5, 6 (Fig. 3) mit dem Ein- und Ausrücker 7,8 (Fig. 1) verbunden ist. Die Schraubenspindeln k sind an ihren hinteren Enden durch eine Querstange ν in Verbindung gesetzt, die auf einem Schlitten V1 o. dgl. ruht, der auf einem Führungsbalken ü2 nm un(i ner gleiten kann. An den 'vorderen Enden erhalten die Schraubenspindeln, wenn sie entsprechend weit nach vorn bewegt worden sind, geeignete Führung auf Rollen kv
Die Rolle g erhält zweckmäßig einen größeren Durchmesser als die Rolle h, so daß eine gewisse Zuglänge der Ketten i eine entsprechend größere Hubhöhe der Ketten f bedingt. Die Schraubenspindeln k können dann von kurzer Länge sein, und der Unterschied der Rollendurchmesser kann bei gleichbleibender Spindellänge der Höhe des Gewebestapels anpepaßt werden, für welche die Presse höchstenfalls zur Verwendung kommt.
Um ein selbsttätiges Aussetzen des Vorgeleges zu bewirken, wenn der Preßtisch in die tiefste oder in die höchste Stellung gelangt, ist an der Verbindungsstange ν ein Anschlag χ (Fig. 3) angebracht, der sich zwischen zwei Vorsprüngen y y1 bewegt, die auf der Zugstange 3 in einem Abstande befestigt sind, daß der Anschlag χ den Vorsprung y nach rückwärts drückt und die Ausrückstange u so weit nach links verschiebt, daß der offene Riemen r auf die Losscheibe s gelangt, das Vorgelege also zum Stillstand kommt, wenn der Preßtisch die tiefste Stellung erreicht hat, während an dem Vorsprung ^y1 durch Anstoßen von χ ebenfalls die Ausrückung des Vorgeleges zu dem Zeitpunkte erfolgt, wenn der Preßtisch die höchste Lage einnimmt.
Damit der Herabgang des Preßtisches je nach der Zahl der zu pressenden Gewebestücke oder je nach der Höhe des Aufbaues der Stücke begrenzt und in der entsprechenden tiefsten Stellung gestützt werden kann, sind in den Führungsbalken des Gestelles c Rasten ζ zur Aufnahme von Stelleisen vorgesehen, die von beiden Seiten des Gestelles in die Rasten eingesetzt werden und auf welchen der Träger b des Preßtisches ruht.
Die Pressung wird vorteilhaft durch einen über dem Tisch aufgehängten, herablaßbaren Wasserkasten bewirkt, dessen Gewicht leicht je nach dem Grade seiner Füllung verändert und der zu leistenden Arbeit angepaßt werden kann. Bei der Pressung durch Gewicht bleibt der Druck beständig in gleicher Stärke bestehen, d. h. es tritt ein Nachlassen des Druckes, wie es bei Spindelpressen oder hydraulischen Pressen der Fall ist, nicht ein.
Der Wasserkasten w hängt über dem Preßtisch so, daß die senkrechte Mittellinie des Tisches und die gleiche Linie des Kastens zusammenfallen. Zur Aufhängung dient eine Kette, ein Drahtseil o. dgl. W1, das über Rollen W2 w2 geleitet ist und ein Gegengewicht W3 trägt, dessen Schwere dem Gewicht des leeren Kastens entspricht, so daß die Auf- und Abbewegung desselben mit Leichtigkeit vorgenommen werden kann.
Die Kettenzüge i sind durch Leitrollen d dx so weit aus dem Arbeitsfeld gerückt, daß der Preßtisch von allen Seiten sowohl für die Arbeiter als auch für die Gewebezufuhr frei ist.
Der Hergang der Arbeit ist ^folgender:
Beim Beginn ist der Preßtisch so weit über den Fußboden des oberen Stockwerkes gebracht, daß die Tischfläche die der Bedienung passende Arbeitshöhe einnimmt; dann wird ein Gewebestück auf dem Tische eingelegt, nach teilweiser Fertigstellung der Tisch schon gesenkt, bis die Abschlußfläche 'des Gewebes in die Arbeitshöhe tritt; hierauf folgt die Einlegung des nächsten Gewebestückes, wobei wieder zu geeigneter Zeit die Senkung des Tisches vor sich geht usf. bis zur Vollendung des ganzen Aufbaues. Der leere Preßkasten ist während dieser Arbeit hochgezogen; er wird erst mit Wasser gefüllt, nachdem er auf den Gewebestapel herabgelassen ist. Je nach der Höhe des Stapels ruht der Träger des Tisches unten auf dem Boden des Führungsgestelles, oder der Träger wird durch die in entsprechender Höhe in die Rasten eingelegten Stelleisen gestützt. Nach beendigter Pressung wird das Wasser aus dem Preßkasten abgelassen, der leere Kasten hochgezogen, und dann werden zuerst aus den Gewebelagen nacheinander jeder Preßspan sowie jede Preßplatte usw. einzeln aus den Falten herausgenommen, alsdann erst das ganze Gewebestück selbst vom Stapel abgenommen usf., wobei der Tisch jedesmal gehoben wird, um die gewünschte Arbeitshöhe auch während
des Herausnehmens der gepreßten Ware stetig beizubehalten. In der Presse können kurze und auch ganz lange Stücke in gleich einfacher und bequemer Weise behandelt werden. Auch kann die Höhe des Aufbaues des Gewebestapels, d. h. die Einlegung der Zahl der Stücke dem Bedarfe ohne weiteres angepaßt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spanpresse mit in der Höhenlage verstellbarem Preßtisch, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch durch ein ein- und ausrückbares Wechselgetriebe in eine im Standort der Bedienung angebrachte Versenkung absatzweise herabgelassen bzw. aus ihr gehoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT269110D Active DE269110C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE269110C true DE269110C (de)

Family

ID=526006

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT269110D Active DE269110C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE269110C (de)

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