DE2222591A1 - Laufkatze mit Doppelflaschenzug fuer Kraene,Verladebruecken oder aehnliches - Google Patents
Laufkatze mit Doppelflaschenzug fuer Kraene,Verladebruecken oder aehnlichesInfo
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Description
44S HANAU - »CJMERSm 1» · POSTFACH TO · TEUtOiOJ · TELEQRAMME: HANAUPATENT ■>
TElEXi 41147« P«l
Laufkatze mit Doppelffaschenzug für Kräne,
Verladebrücken oder ähnliches
öle Erfindung betrifft eine Laufkatze oder einen Lastvertel!ersehtItten
mit doppeltem Flaschenzug für eine Lasthe- ,
bemaschlne, beispielsweise einen Kran oder eine Verladebrücke.
Es ist bekannt, einen derartigen VertallerschI Itten mit einem
ersten FIsschenzugrollensatz zu versehen, der Über ein
Hebesel I mit einem zweiten Flaschen2ugrotlensatz des Lasthakens
verbunden Ist. Es Ist auch bekannt, daß die Anzahl
<ϊβγ Seile zwischen diesen beiden Rollensätzen verändert werden
kann.
Indessen muß bei einem Wechsel von der einen Betriebsart In
eine andere Betriebsart, beispielsweise beim Wechsel vom
einfachen zum doppelten Flaschenzug oder zurück. Jede Veränderung von Hand vorgenommen werden, die im allgemeinen recht
schwierig Ist und die In Jedem Fall eine längere Umstellungs-
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phase bedingt. In welcher das Hebegerät nicht arbeiten kann.
Es Ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachte!fe
zu vermelden und einen vollständig selbsttätigen aber einfachen
Wechsel der Betriebsarten verfügbar zu machen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schlitten
aus einem Restschlitten und einem Schlitten besteht,
von denen Jeder einen Rollensatz aufweist, über welchen ein Hebesel I durch einen F I aschenzugbIock und eine Ausgleichsvorrichtung
mit Rollen und Lasthaken läuft und wobei beide Schlitten entweder miteinander verkuppelt auf ein und derselben
Laufbahn verfahrbar sind oder daß nach Abkuppeln und Verriegeln des RestschI Ittens auf der Laufbahn der Schlitten mit
einfachem Flaschenzug sich verschieben kann, und wobei FIaschenzugbIock
und Ausgleichsvorrichtung durch Anziehen des
Lastseiles miteinander vereinigbar sind oder daß sie dadurch
trennbar sind, daß der Flaschenzugblock unter dem Restschfltten
angelegt verbleibt, während die Ausgleichsvorrichtung
nach Anheben des Lastseiles und seitlicher Verfahrbewegung am
Schlitten mit einfachem Flaschenzug aufgehängt Ist.
Der große Vorteil der Erfindung liegt darin, daß das Ab- und
Ankoppeln der FlaschenzUge vöI I Ig automat I sch und durch Ausklinken
aus der Entfernung gesteuert werden kann, nämlich von dort, wo alle anderen üblichen Steuerfunktionen ausgeübt
werden. Darüber hinaus brauchen keine zusätzlichen Steuerfunktionen vorgesehen zu werden. Alle Vorgänge lassen sich
mit Hilfe des üblichen Hebe- und Bewegungsmechanismus des
Schlittens von der Kabine her oder von einer auf dem Boden befindlichen Fernsteuerung In aller Sicherheit auslösen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung von zeichnerisch dargestellten
AusfUhrungsbelsplelen.
— 3 —
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Es zeigen :
Fig. 1 Im schematischen Aufriß einen Kran, an dessen
Ausleger sich ein Doppe J-FIaschenzug-SchI Itten
gemäß der Erfindung befindet, und zwar In einer Position, In der die Doppel w-i rkung eingesetzt wird,
Flg. 2 einen schematischen Aufriß wie FIg, 1, jedoch mit
einem einfach eingesetzten Flaschenzug,
Flg. 3 eine Seltenansicht einer zusammengesetzten Schlitteneinheit,
des dazugehörigen Flaschenzuges und der Ausgleichsvorrichtung*
Flg. 5 einen abgekoppelten Restschlitten für sich allein
betrachtet.
Flg. 7 eine Seitenansicht des Schlittens mit
einfachem Flaschenzug,
Fig. 9 den Verlauf des Hebeseils, wenn die beiden
Schlitten aufeinander verriegelt sind, ο
Fig. 10 den gleichen Verlauf, wenn die beiden Schlitten
voneinander getrennt sind,
Verbindungsphasen und der Trennung der Ausgleichsvorrichtung
vom Flaschenzug,
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- .4 FIq. 15 eine Seitenansicht entsprechend der F|g» tl#
der beiden Schlitten und des auf §e!ner
/ Laufbahn verbleibenden Schlitten«
23 einen Schnitt entlang tier Linie XX)M- XJtHf
I« FIg. 22.
/
An den Zeichnungen I und 2 Ist ein Kran dargestellt, dessen Aufleger I mit einem erfIndungsgemißen VertellerichlItten versehen ist. Dieser Schlitten weift tin wesentlichen einen Schlitten 2 mit einfachem Fieschenzug, einen fUstschl Itten 3,
An den Zeichnungen I und 2 Ist ein Kran dargestellt, dessen Aufleger I mit einem erfIndungsgemißen VertellerichlItten versehen ist. Dieser Schlitten weift tin wesentlichen einen Schlitten 2 mit einfachem Fieschenzug, einen fUstschl Itten 3,
•Ine am Schlitten 2 »It einfache« Flaschenzug aufgehlngte
und einen am Restech 11tten 5 aufgehingten Flaschenzug auf.
0Ie Schlitten 2 und 3 können entlang einer gemeinsamen Dehn <S
bewegt werden, die auf dem Ausleger I vorgesehen 1st*
Ein gemeinsames Hebesel I 7 liuft über die Rollen der Grundschütten
2 und 3, sowie über die der Ausgleichsvorrichtung 4
und einen Block 5. CIn Ende des Hebesells 7 Ist wie üb Hch
en der Spitze 8 des Auslegers I des Krans befestigt, während
das andere Ende dieses Seils auf einer nicht dargüfstetitfft
Windetrommel des Krens festgelegt Ist,
Öle Schlitten 2 und 3 bewegen sich entlang einer Laufbahn aus Schienen 9 am Ausleger I (Flg. 20). Öle Anzahl der ftollstellen,
mit denen sich die Schlitten 2 und 3 auf den Schienen 9 bewegen, Ist beliebig. Nur als Beispiel 1st in den
Ausführungsbeisplelen In der Zeichnung folgende Stillung vor-
-S-
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ORIGINAL INSPECTED
geschlagen worden
fUr den SchHtten 2 mit einfachem flaschenzug
(Flg. 4, 7 und 8> ein Paar H Interro 11en 10 und
zwei Paar Vorderroi fen U und 12;
fUr den RestschMtten 3 (FIg* 4, 5 und 6) ein
einziges RoHenpaar 13, das derart angeordnet ist,
daß der Restschfttten 3 unter seinem Eigengewicht
und unter dem des Flaschenzugblocks 5, der dort aufgehängt
ist, dazu neigt, nach vorn und nach unten zu kippen» wie es In Flg. 5 durch den Pfeil t4 angezeigt
Ist« Hinten weist der Schlitten 3 zwei Arme 15 auf,
die jeder mit einem Anschlag 16 versehen sind, welcher
steh Jeweils auf der Unterkante der Schienen 9 abstützen
kann, wenn sich der Schlitten Im Ruhezustand und
damit unter der zuvorbeschriebenen Kippwirkung befindet.
Schließlich Ist der vorder* Tel I des RestschIIttens 3 mit
•Inem mittig angeordneten Dorn 17 versehen, der sich horizontal
nach vorn schiebt und der Im Innern einer Ausnehmung 18
des Schlittens 2 (Flg. 4> eingreifen kann. Um die Einführung
zu erlelchternf Ist der Dorn an seinem vorderen Ende konisch.
Ein Paar aus Rollen 19 und 20 (Flg. 4 und 5) Ist an diesem
Dorn 17 aufgehängt.
An seinem Unterteil weist der Restschlitten 3 eine Aufnahmevorrichtung
21 auf, In welche der obere Tel! des Flaschenzugblockes
5 eingelassen werden kann (Flg. 5). Dieser Block ist mit »Iner Rolle 22 versehen, über welche ebenfalls das
HebesalI 7 läuft.
Unten am Flaschenzugblock 3 befindet steh mit querlaufender
Achse ein Bolzen 23, durch den ein Zusammenkoppe In mit der
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Ausgleichsvorrichtung 4 ermöglicht wird, so wie es nachfolgend
noch zu beschreiben Ist.
Der Schlitten 2 mit einfachem Flaschenzug hat ein Paar Rollen
24 und 25, über welche das Seil 7 läuft, und zwar zur
Ausgleichsvorrichtung 4, die Ihrerseits mit zwei Rolfen 26
und 27 versehen Ist.
Die Ausgleichsvorrichtung 4 Ist fest mit einem Haken 28 verbunden,
der nach oben überragt und dessen Schnabel nach hinten gerichtet Ist. Der Schnabel hat an seinem unteren Teil
eine Kerbe 30, die In den Bolzen 23 des Flaschenzuges eingehängt
werden kann, wenn der Kran mit einfachem Flaschenzug arbeitet {Flg. 1).
In den Figuren 20 bis 23 Ist der Blocklerungs- und der Verriegelungsmechanismus
der Schlitten 2 und 3 dargestellt. Der Restschlitten 3 ist mit einer vertikalen Buchse 31 versehen,
In welcher sich ein Stück 32 frei bewegen kann. Oben geht dieses Stück 32 in einen Riegel 33 über,von dem ein Dorn 34
vertikal nach unten abragt. Wenn das Stück 32 angehoben ist, (Flg. 22 und 23) liegt der Riegel 33 zwischen den die Untergurte
bildenden Schienen 9 des Kranauslegers, wodurch der Schlitten 3 festgelegt wird, während der Dorn 34 nach oben
über zwei mit Löchern versehene und fest mit dem Schlitten 3
verbundene Laschen 35 angehoben Ist. Zwischen diesen beiden Loch-Laschen kann eine ebenfalls mit einem Loch versehene
Platte 36, die Jedoch mit dem Schlitten 2 mit einfachem Flaschenzug
fest verbunden ist, eingreifen. Daraus folgt, daß bei Ineinandergeschobenen Schlitten, wobei sich der Dorn 17
des Schlittens 3 innerhalb der Ausnehmung 18 des Schlittens befindet (Fig. 4 und 20) der Dorn 34 durch Wiederhochziehen
des Stückes 32 zum Eingriff mit den beiden überelnandergelegenen
Laschen bzw. Platten 35 und 36 kommt, wodurch die beiden
Schlitten 2 und 3 fest miteinander verbunden werden, wäh-
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■φ " ■
rend der Restschlittert 3 In bezug auf die Untergurte 9 des
Kranauslegers freigegeben ist.
Das Stuek 32 hat das Bestreben, entweder nur unter der Wirkung
seines Eigengewichtes oder unter der addierenden Wir*
kyng ·Ιπ·γ nicht dargesiei!ten frdekhotfeder sich wieder »fe—
zusenken. Zum Anheben dieses Stückes 52 wird des freie £n#e
einer Stange 38 verwendet, die an einen Punkt 59 des %Infachf
I *scbeiii:ug*S<:h litten« 2 angeienkt Ist, Diese Stange S8 *Ir4
»ich anheben, sobald »le vom senkrecht hochsteigenden Flaschenzugblock
5 angestoßen wird, der unter ihr zur Anlage kommt
(Fig. 21 und 22).
Wenn die Schlitten voneinander getrennt sind, bleibt der
Rettich litten 3 am Ausleger I nahe dem Kranmast iFlg, 5 und 6)
verriegelt, wobei der Flaschenzug^lock 5 unter dem 5chlitten
von Seil 7 gehalten wird (FIg, 5 und 15). Wehrend dieser Zelt
kann »Ich der Schlitten 2 allein und frei (Fig. 2, 7, β, 10)
zusaiftften mit der Ausgleichsvorrichtung 4 verschieben, die
mehr oder weniger in Abhängigkeit von der am Seil 7 wirkenden
Kräfte festgelegt Ist. Es genügt ein einfacher Flaschenzug,
um dia Ausgleichsvorrichtung 4 unter dem Schlitten 5 tu halten und Lasten zu handhaben. Um von dieser Stellung In die
Stellung mit doppeltem flaschenzug übergehen zu können (Flg. 1), wird zunächst der Elnfachflaschenzug-SchlItten solange verfahren,
bis der Dorn 17 vom RestschJ Itten 3 eufgenommen worden
Ist. Darauf wird durch Aufwickeln des HebeseHs 7 die
Ausgleichsvorrichtung 4 (Flg. 11, Pfeil 40) angehoben. Am Ende
dieses Vorganges gleitet der Schnabel oder Haken 29 mit seiner
Rampe auf dem Bolzen 23 entlang und Übersteigt die Achse . des
Solzens. Wenn von nun an die Ausgleichsvorrichtung 4 abgesenkt wird, bleibt sie auf dem Bolzen 23 verhakt (flg. 3
und 12). Zusätzlich wird bei dem Anheben der Flaschenzugbiock S
_ 8 » ■
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bis an die Stange 38 Im Schlitten 2 angehoben und bewegt sie
nach oben, wie es In FIg. 22 dargestellt wird. Hierdurch kann
In der Folge durch Absenken des Blockes 5 (FIg. 20) die Verriegelung
der beiden Schlitten 2 und 3 durch den Dorn 34 sichergestellt werden, während der Riegel 33 vom Ausleger gelöst
wird und den RestschI Itten 3 freigibt. Von nun an kann
sich die aus den beiden Schlitten 2 und 3 bestehende Einheit
entlang des Auslegers bewegen, Indem sie dabei die Einheit
aus FI aschenzugblock 5 und Ausglolchsvorrlchtung 4 frei
hängend mitbewegt, wie es In den Flg. 1 und 9 dargestellt
wird. Die Last läßt sich In dieser Betriebsstellung vortellhafterwelse
mit einem doppelten Flaschenzug handhaben.
Um zu einem Betrieb mit einfachem Flaschenzug zurückzukehren,
wird der zusammengesetzte Schlitten 2, 3 in die beabsichtigte
Position gebracht, In welcher die Scheiben 3 doppelt verriegelt werden sollen. Dann wird das Seil 7 angezogen, was
die Ausgleichsvorrichtung 4 in bezug auf den Block 5 anhebt,
wie es in Flg. 13 durch den Pfeil 41 angedeutet wird. Dies ermöglicht gleichzeitig, den Haken 29 Ober dem Bolzen 23 nach
rechts (Pfeil) freizugeben, zugleich hebt der Block 5 die Stange 38 an, wodurch d"as Stück 32 bewegt wird, um den Riegel
33 In den Ausleger 1 eingreifen zu lassen und den Dorn 34 herauszuziehen. Hierdurch werden die Schlitten 2 und 3 voneinander
getrennt (Flg. 22) und der Restschlitten vom Ausleger
festgelegt. Der Bolzen 23 und Haken 29 sind voneinander gelöst, und es genügt, In dieser angehobenen Stellung den
Schlitten 2 nach rechts oder vorn in Richtung auf die Auslegerspitze
zu verfahren, damit dieser sich allein bewegt und die Ausgleichsvorrichtung 4 mit sich nimmt (Flg. 14).
In den Figuren 16 bis 19 Ist eine abgewandelte Ausführungsform
dargestellt, gemäß der schnabelförmige Haken 29 sinngemäß
dem Block 5 zugeordnet sind und dementsprechend der quergerichtete Bolzen 23 sinngemäß oben In der Ausglelchs-
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vorrichtung oder Umlenkvorrichtung 4 angeordnet Ist. Die
Funktionsweise bleibt hierbei völlig gleich. Es handelt
sich nur um ein Beispiel, wie die grundsätzliche Idee anders
konstruktiv gestaltet werden kann. Im Funkt IonsabI auf entsprechen
die Flg. 16 der Flg. 11, die Flg. 17 der Flg. 12,
die Flg. 18 der Flg. 13 und die Flg. 19 der Fig. 14.
Ansprüche :
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Claims (9)
1. Vorrichtung zum Handhaben von Lasten mittels doppeltem Flaschenzug, insbesondere für einen Kran oder eine Verladebrücke,
in Form eines verfahrbaren Schlittens, dadurch gekennzeichnet , daß der
Schlitten aus einem Restschlitten (3) und einem Schlitten
(2) besteht, von denen jeder einen Rollensatz aufweist, über welchen ein Hebeseil (7) durch einen FIaschenzugbIock
(5) und eine Ausgleichsvorrichtung (4) mit
Rollen (26, 27) und Lasthaken läuft und wobei beide Schlitten (2, 3) entweder miteinander verkuppelt auf ein
und derselben Laufbahn (9) verfahrbar sind oder daß nach Abkuppeln und Verriegeln des Restsch'Ittens (3) auf der
Laufbahn (?)der Schlitten (2) mit einfachem Flaschenzug sich verschieben kann, und wobei FIaschenzugbIock (5) und
Ausgleichsvorrichtung (4) durch Anziehen des Lastselles (7)
miteinander vereinigbar sind oder daß sie dadurch trennbar
sind, daß der F!aschenzugblock (5) unter dem Restschtltten
(3) angelegt verbleibt, wahrend die Ausgleichsvorrichtung
(4) nach Anheben des Lastselles (7) und seitlicher Verfahrbewegung am Schlitten (2) mit einfachem Flaschenzug
aufgehängt Ist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuerung der An- und
Abkupplung der beiden Schlitten (2, 3) sowie des Blockes
(5) und der Ausgleichsvorrichtung (4) automatisch durch
einfaches Anziehen oder Nachgeben des Hebeseils (7) auslösbar Ist.
3. Vorrichtung gemäß einem der vorauf gegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Restschi Itten (3) mit einem waagerechten Dorn (17) ver-
-It-
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sehen Ist, auf welchen der Schlitten (2) mit einfachem
Flaschenzug paßt, wobei außerdem auf dem RestschI Itten (3)
für die Verriegelung entweder mit seiner Laufbahn (9) oder mit dem Schlitten (2) ein Riegel (32-34) vorgesehen
Ist, der durch eine auf dem Schlitten (2) angelenkte Stange
(38) betätigt werden und durch den Block (5) angehoben werden kann, wenn dieser am Ende eines Anhebevorganges,
oben anschlägt.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anheben des Flaschenzugblockes
(5) das Auseinanderkuppeln der beiden Schlitten
(2, 3), die Verriegelung des RestschIittens (3) auf
der Laufbahn (9) und schließlich die Trennung des Flaschenzugblockes
(5) und der Ausg I e I ch"svorr! chtung ( 4 ). verursacht,
5. Vorrichtung gemäß Ansprüchen 3 und 4, dadurch
gekennzeichnet , daß durch Betätigen des Verteilerseils zum Bewegen der Schlitten (2, 3) nach dem
Abkuppeln der beiden Schlitten (2, 3) diese sich trennen,
so daß der Schlitten (2) mit einfachem Flaschenzug sich allein mit der Ausgleichsvorrichtung (4) verschiebt, die
an Ihm aufgehängt bleibt, während der RestschI Itten (2)
und der FIaschenzugbIock (5) unter Anlage gegeneinander
unbewegt bleiben.
6. Vorrichtung gemäß einem oder mehreren der vorauf gegangenen
Ansprüche , dadurch gekennzeichnet,
daß die An- und Abkupp Iungsvorrlchtungen der beiden
Schlitten (2, 3) an dem einen eine Öse (36) aufweist, durch welche sich ein Dorn (34) unter der Wirkung der
Bewegung eines unteren Hebels (38). steckt, während auf dem anderen Schlitten (3) zumindest eine weitere Öse (35)
vorgesehen Ist, die sich mit der ersten überlagern kann,
- 12-
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wobei das Anheben des Hebels (38) durch den Stoß des
FIaschenzugbIockes (5) bewirkt wird, wenn dieser am Ende
des Anhebevorganges anschlägt.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6 , dadurch ge kennzeichnet , daß der VerrlegeIungsdorn (34)
der beiden Schlitten (2, 3) von einem Riegel (33) überragt wird, der In das feste Stutzgerippe (9) eingreifen kann,
wenn die beiden Schlitten (2, 3) getrennt sind und der
dagegen von diesem Gerippe (9) gelöst ist, wenn die beiden Schlitten (2, 3) miteinander verriegelt sind.
8. Vorrichtung gemäß einem oder mehreren der voraufgegangenen
Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Festmachen und Lösen des FIaschenzugbIockes(5)
und der AusgleichsvorrIchtung (4) am
unteren Teil des Flaschenzuges eine Querachse (23) aufweisen,
während dagegen die Ausgleichsvorrichtung (4)
von einem Haken (29) überragt wird, der über seinem Verankerungsschnabel
eine geneigte Rampe aufweist, die sich entlang der Achse (23) auf dem FIaschonzugbIock (5) abstützen kann, wenn die Ausgleichsvorrichtung (4) angehoben
w I rd.
9. Vorrichtung gemäß einem der voraufgegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß (fas Hebeseil (7) über eine Rolle (20) des RestschI Ittens (3),
über eine Rolle des FIaschenzugblockes (5), über eine
weitere Rolle (19) des Restschlittens (3), Über eine
Rolle (25) des Sch I Ittens (2) mit einfachem Flaschenzug,
über einen Rollensatz (26, 27) der Hebe-AusgleIchsvorrIchtung
(4) und über eine weitere Rolle (24) des Schlittens (2) mit einfachem Flaschenzug verläuft, wobei beide Enden
des Hebeseils (7) In üblicher Welse betätigt werden.
209848/0122
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7118058A FR2137333B1 (de) | 1971-05-12 | 1971-05-12 |
Publications (2)
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| DE2222591A1 true DE2222591A1 (de) | 1972-11-23 |
| DE2222591B2 DE2222591B2 (de) | 1976-11-04 |
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| GB (1) | GB1382495A (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |