[go: up one dir, main page]

DE279609C - - Google Patents

Info

Publication number
DE279609C
DE279609C DENDAT279609D DE279609DA DE279609C DE 279609 C DE279609 C DE 279609C DE NDAT279609 D DENDAT279609 D DE NDAT279609D DE 279609D A DE279609D A DE 279609DA DE 279609 C DE279609 C DE 279609C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
columns
hammer
lever
bear
movable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT279609D
Other languages
English (en)
Publication of DE279609C publication Critical patent/DE279609C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
    • B21J7/42Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS!
KLASSE
'S a
■Rf n
(S

S3
CF-* ■ S.
Ä
as»
Es ist bekannt, den Bär von Fallhämmern dadurch zu bremsen, daß in den Säulen des Hammerständers liegende Bremsbacken gegen den Bär geklemmt werden. Demgegenüber bestellt die Erfindung darin, daß eine oder jede der beiden Säulen selbst derart beweglich ausgebildet ist, daß der Bär zwischen den Säulen eingeklemmt werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise ο Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ansicht derselben von rechts der Fig. 2,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Fallhammers von links der Fig. i, und
! Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach' der j L V lie III-III der Fig. i.
! r£; Der Fallhammer besitzt in bekannter Weise ' !%; i einem Amboßstock ι ein auswechselbares [ f. gesenk 2 und zu beiden Seiten desselben zwei aus je zwei U-Eisen bestehende Säulen 3, 4, j an denen oben die übliche Reibungsrolle 5 ; zum Anheben des zwischen den Säulen ge- - ' führten Hämmerbare 6 angeordnet ist. Die : 25 exzentrische Achse der beweglichen Rolle ist ; durch einen Hebel 7, eine Stange 8 und einen Hebel 9 mit einer unten an der Säule 3 gelagerten wagerechten Welle 10 verbunden, die mittels eines an ihr festsitzenden Handhebeis 11 so gedreht werden kann, daß der Hammerbär durch die von einer nicht dargestellten Transmission angetriebene Rolle 5 angehoben und fallen gelassen wird.
Um nun den Hammerbär zwecks langsamen Senkcns bzw. Regeins des Schlages ohne Inanspruchnahme der Reibungsrolle bremsen zu können, ist folgende Einrichtung vorhanden. Bei 12 ist die Säule 3 durchschnitten und der untere und der obere Teil derselben durch Laschen 12' so miteinander verbunden, daß die Säule 3 in geringem Maße nach einwärts geknickt und dadurch der Hammerbär zwischen den beiden Säulen eingeklemmt und gebremst werden kann. Damit der den Hammer steuernde Arbeiter dies mit geringer Kraft an seinem Standort veranlassen kann, ist in der Säule 3 eine Welle 14 gelagert, durch deren Drehung mittels Hebels 17 an Exzentern 13 angreifende und an Drehpunkt 15 angelenkte Laschen 16 die Säulen 3 und 4 einandern nähern.
Das Abstützen des Bars geschieht in bekannter Weise durch einen unter ihn greifenden Arm. Im vorliegenden Fall ist zwischen den beiden U-Eisen der Säule 3 auf der Welle 14 ein zweiarmiger Hebel 18, 19 lose drehbar gelagert. Der Arm 18 desselben ist nach unten umgebogen und greift unterhalb einer an der Säule 3 befestigten Leiste 20 hindurch, die dem Hebel 18, 19 in seiner Arbeitsstellung als Anschlag dient. Der Arm 19 ragt nach oben, befindet sich mit seinem oberen' Ende in der Ruhestellung des Hebels innerhalb der U-Eisen und ragt in der in Fig. ι durch strichpunktierte Linien angedeuteten Arbeitsstellung in die Bahn des Hammerbärs. ■ Wird letzterer über den Hebelarm 19 angehoben und mit Hilfe der Bremse 14 bis 17 langsam auf den von Hand in die Arbeitsstellung gebrachten Hebel 18, 19 heruntergesenkt, so wird er von letzterem getragen bzw. in vom Gesenk abgehobener Stellung gegen Herunterfallen gesichert. In dieser Stellung kann das Gesenk 2 ausgewechselt
werden, ohne daß ein Unfall durch Herunterfallen des Hammerbärs zu befürchten ist. Nach dem Abheben des Hammerbärs vom Hebel i8, 19 fällt dieser infolge des Übergewichts des Armes 18 selbsttätig in seine Ruhelage zurück und gibt die Bahn des Hammerbärs frei.
Die eine Säule des Fallhammers könnte auch dadurch beweglich gemacht werden, daß sie z. B. am unteren Ende lose ist, nur hat dann der Hammerbär unten nicht die genaue Führung wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel.

Claims (3)

  1. *5 Patent-Ansprüche:
    i. Fallhammer mit zwischen senkrechten Säulen geführtem Hammerbär, dadurch gekennzeichnet, daß die eine oder jede der beiden Säulen (3, 4) quer zur Fallrichtung beweglich ausgebildet ist, so daß der Hammerbär (6) zwischen die Säulen geklemmt und dadurch gebremst werden kann.
  2. 2. Fallhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Säule (3) an einer Stelle (12) durchschnitten ist und die beiden Teile beweglich miteinander verlascht sind.
  3. 3. Fallhammer nach Anspruch 1, da-' durch gekennzeichnet, daß die beiden Säulen durch Stangen (16) miteinander verbunden sind, deren eines Ende mit einem Exzenter (13) verbunden ist, durch dessen Drehen die bewegliche Säule etwas eingeknickt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    CEnuucKT in »κ« «k.chsduuckkrei.
DENDAT279609D Active DE279609C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE279609C true DE279609C (de)

Family

ID=535507

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT279609D Active DE279609C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE279609C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2449647A (en) * 1945-05-21 1948-09-21 Pneumatic Drop Hammer Company Drop hammer
DE1024310B (de) * 1953-04-04 1958-02-13 Gutehoffnungshuette Sterkrade Staender, insbesondere fuer schwere Pressen und Schmiedehaemmer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2449647A (en) * 1945-05-21 1948-09-21 Pneumatic Drop Hammer Company Drop hammer
DE1024310B (de) * 1953-04-04 1958-02-13 Gutehoffnungshuette Sterkrade Staender, insbesondere fuer schwere Pressen und Schmiedehaemmer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE279609C (de)
DE19801561C2 (de) Bördelvorrichtung
DE2336709C2 (de) Fallwerk für die Schlagprüfung von Schotter und dergleichen
DE192835C (de)
DE120903C (de)
DE125018C (de)
DE29561C (de) Maschine zum Schräglochen ebener und gewölbter Bürstenhölzer u. drgl
AT118182B (de) Maschine zur Herstellung von Warzen an Sensenhammen.
DE220646C (de)
DE34413C (de) Neuerung an einem Apparat zur selbstthätigen Entfernung von Thonplatten und dergl. aus Prefsformen
DE122463C (de)
DE92543C (de)
DE61666C (de) Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Stiefeleisen aus profilirtem Draht
DE627357C (de) Maschine zum Perforieren von in Stapel gelegten Papierstuecken o. dgl.
DE296275C (de)
DE239259C (de)
DE91419C (de)
DE132041C (de)
DE284763C (de)
DE29581C (de) Nagelapparat an einer Maschine zur Herstellung cylindrischer Fässer aus Fourniren
DE124445C (de)
AT55165B (de) Verfahren zur Herstellung von Zuckerbroten oder dgl. in ununterbrochenem Betriebe.
DE64885C (de) Kachelpresse
DE230490C (de)
DE269110C (de)