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DE268175C - - Google Patents

Info

Publication number
DE268175C
DE268175C DENDAT268175D DE268175DC DE268175C DE 268175 C DE268175 C DE 268175C DE NDAT268175 D DENDAT268175 D DE NDAT268175D DE 268175D C DE268175D C DE 268175DC DE 268175 C DE268175 C DE 268175C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridge
hammer
pawl
spring
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT268175D
Other languages
English (en)
Publication of DE268175C publication Critical patent/DE268175C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/20Audible signals, e.g. detonator audible signalling
    • B61L5/22Devices for initiating the release of detonators in a certain position of a signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISER
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 268175 KLASSE 201 GRUPPE
. ARTHUR KUHN in BERLIN.
Knallsignalvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Knallsignalvorrichtung, bei der die auf einer federnd bewegten Trommel befindlichen Patronen durch einen unter Feder- oder Gewichtswirkung.
stehenden Hammer entzündet werden, wenn durch den vorbeifahrenden Zug eine den Hammer haltende Sperre aufgehoben wird. Der Erfindung gemäß wird der Hammer beim Einstellen des Streckensignales auf freie Fahrt gespannt und gibt dabei die Trommel frei. Diese dreht. sich nach Beseitigung einer durch den Luftdruck einer abgeschossenen Patrone auszulösenden Klinke weiter bis zum Wiedereinfallen dieser Klinke in die ^Patronenteilung.
Vorteilhaft wird die Klinke durch ein Hebelgestänge mit einer das Gehäuse abschließenden, durch eine Feder in der Schließlage gehaltenen Klappe verbunden, die durch den Luftdruck der entzündeten Patrone geöffnet wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung und
Fig. 2 eine Aufsicht.
Zwischen den Schienen α sind die Radtaster b, c angeordnet. Diese Taster werden durch die beiden parallel wirkenden Federn d, d1 in der Arbeitstellung gehalten. Beim Durchfahren eines Zuges werden die Taster durch die Räder des Zuges herabgedrückt. Sie drehen sich dabei um die Bolzen f. Der Taster b trägt an seinem inneren Ende den Haken g, der unter den am Hebel h angebrachten Stift i faßt und beim Niederdrücken des Tasters den Hebel um seinen Bolzen k dreht, so daß sein freies Ende den sich gegen dieses freie Ende stützenden Ansatz I1 des Hammers I freigibt. Der unter der Einwirkung der Zugfedern m stehende Hammer schlägt infolgedessen gegen die Zündkapsel der Patronen η und bringt diese zum Entzünden. Der Hebel h gelangt durch die Wirkung der Zugfedern 0 nach dem Vorbeifahren des Zuges und dem infolgedessen erfolgten Wiederhochgehen des Tasters b wieder in seine Ruheläge. Durch das Entzünden der Patrone η wird die gleichfalls von den Federn m beeinflußte Klappe p des sonst allseitig geschlossenen Kastens q geöffnet. Infolgedessen dreht sich der mit der Klappe durch die Stange r verbundene Hebel s um seinen Drehbolzen t und hebt die mit ihrem einen Ende u1 sich gegen das Ende des Hebels s legende Sperrklinke u aus einer Sperrzahnlücke der Patronenkammer ν heraus.
Damit die Klinke u nicht gleichzeitig mit dem sofort wieder erfolgenden Schließen der Klappe p in die Sperrzahnlücke unter der Wirkung der Feder w einschnappt, ist die Sperrklinke auf ihrem Drehbolzen u2 achsial federnd verschiebbar gelagert, und zwar erfolgt das Verschieben entgegengesetzt dem Drehsinne der Patronenkammer. Mit dem Streckensignal ist durch den Seilzug χ die Seilscheibe y verbunden, an der der Stift ζ angeordnet ist.
, Solange das Signal auf Halt steht, nehmen die Seilscheibe y und der daran angebrachte Stift ζ die gezeichnete Stellung ein. Wird dagegen das sichtbare Streckensignal auf freie Fahrt gestellt, so dreht es gleichzeitig die Scheibe und mit ihr den Stift ζ in die punk-
tiert eingezeichnete Lage. In dieser Stellung legt sich der Stift gegen den Ansatz I1 des Hammers I und spannt den Hammer noch um ein geringes. Die Bewegungen des Tasters b und mit ihm des Hebels h müssen also in dieser Stellung des Signales und damit des Stiftes ζ wirkungslos bleiben. Das Knallsignal kann also durch den durchfahrenden Zug mittels des Tasters b nur bei der Haltstellung des
ίο Streckensignales ausgelöst werden. Die Patronenkammer ν steht unter der Wirkung der Spiralfeder v1. Sobald demgemäß der Hammer I wieder abgehoben wird, bewegt sich die Kammer um ihre Achse, bis der nächste Sperrzahn wieder gegen die Klinke u trifft und bis diese Klinke durch die Wirkung der Feder v1 und gegen die Wirkung der auf der Achse u2 angebrachten Feder in die ursprüngliche Lage zurückgebracht worden ist. In dieser neuen Stellung steht eine neue Patrone dem Hammer I gegenüber.
Der Taster c wird nur auf eingleisig betriebenen Strecken angeordnet, und zwar liegt er, in der Fahrtrichtung des durch das Streckensignal zu sichernden Zuges gerechnet, hinter dem Taster b.
Kommt ein Zug in umgekehrter Fahrtrichtung, so drückt er zuerst den Taster c hinunter. Dieser bewegt mittels der Verbindungstange cl den Haken g nach rechts, so daß dieser bei dem kurz darauf erfolgenden Herabdrücken des Tasters b den Stift i nicht mehr trifft und infolgedessen auf das Knallsignal nicht mehr einwirken kann.
An der Patronenkammer sind Kontaktstücke ι angebracht, und zwar in gleicher Anzahl, wie Patronen vorhanden sind, und in gleichen Abständen wie diese Patronen. Diese Kontakte schließen während des Drehens der Patronenkammer auf eine gewisse Zeit einen elektrischen Strom, der auf der Station ein hörbares oder sichtbares Signal auslöst und damit anzeigt, daß das Knallsignal wirksam gewesen ist.
Das vor der letzten Patrone angebrachte Kontaktstück ist länger- als die anderen, gegebenenfalls so lang, daß es den Stromschluß noch in der Endstellung der Patronenkammer bewirkt, d. h. noch in der Stellung, in der , die letzte verfügbare Patrone bereitgestellt ist. Durch das dadurch ausgelöste längere Signal wird die Station darauf aufmerksam gemacht, daß der Patronen vorrat in dem Apparat nahezu erschöpft ist.
Statt des Kontaktes kann mit der Patronenkammer ein mechanisches oder sonstiges Mittel verbunden sein, das die soeben beschriebenen Signale auf der Station auslöst.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Knallsignal vorrichtung, bei der die auf einer federnd bewegten Trommel befindlichen Patronen durch einen unter Federwirkung stehenden Hammer entzündet werden, wenn durch den vorbeifahrenden Zug eine den Hammer haltende Sperre aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer (I) beim Einstellen des Streckensignales auf freie Fahrt gespannt wird und die Trommel (v) freigibt, die sich nach Beseitigung einer durch den Luftdruck einer abgeschossenen Patrone (n) auszulösenden Klinke (u) bis zum Wiedereinfallen dieser Klinke in die Patronenteilung weiterdreht.
  2. 2. Knallsignal vorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (u) durch ein Hebelgestänge (r, s) mit einer das Gehäuse (q) abschließenden, durch eine Feder (m) in der Schließlage gehaltenen Klappe (p) verbunden ist,, die durch den Luftdruck der entzündeten Patrone geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT268175D Active DE268175C (de)

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