DE267101A - - Google Patents
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Description
-JVl 267101 -' KLASSE 43 α. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine elektrische Fernregistriervorrichtung für Registrierkassen,
bei der mehrere, von verschiedenen Verkäufern zu bedienende Sendemaschinen, auf denen die zu registrierenden Beträge in bekannter Weise eingestellt werden,
mit einer einzigen Empfangsmaschine zusammenarbeiten können, wobei die Empfangsmaschine
außer mit mehreren für die Geschäftsvorgänge oder Warengattungen bestimmten Gesamtaddierwerken
noch mit je einem Sonderaddierwerk für jede Sendemaschine versehen ist. Die Neuerung besteht nun darin, daß ein und
derselbe Sondereinstellhebel einer Sendemaschine, durch dessen Einstellung die Art der
Registrierung der eingestellten Beträge auf der Sendemaschine bestimmt wird, gleichzeitig den
den Antrieb der Empfangsmaschinei bewirkenden Strom derart beeinflußt, daß der auf der
Sendemaschine registrierte Betrag auf einem oder mehreren Addierwerken der Empfangsmaschine registriert wird.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß zum Beispiel bei Registrierung eines Barverkaufs
auf einer der Sendemaschinen sowohl das zu der eben bedienten Sendemaschine gehörige
Addierwerk für die Bareinnahme als auch das Gesamtaddierwerk für die Barverkäufe in der
Empfangsmaschine angetrieben werden, d. h.
es treten bei der Empfangsmaschine gleichzeitig zwei Addierwerke in Tätigkeit. In der
Zentrale, wo die Empfangsmaschine aufgestellt ist, kann somit jederzeit nicht nur die Gesamteinnahme
der mit einer Sendemaschine versehenen Filialen, sondern auch die Bareinnahme
jeder einzelnen Maschine festgestellt werden.
Wird dagegen ein Kreditverkauf in einer Sendemaschine registriert, so tritt auch bei der
Empfangsmaschine nur e i η Addierwerk, nämlich das für die Gesamtsumme der Kreditverkaufe
bestimmte, in Tätigkeit.
Diese Anordnung ermöglicht auch, daß in der Zentrale der Gesamtverkauf der verschie- ,
denen Warengattungen jederzeit festgestellt werden kann, so daß bei Einstellung des Sonderhebeis
einer Sendemaschine auf eine bestimmte Warengattung der Strom derart beeinflußt wird,
daß bei der Empfangsmaschine der Betrag außer auf dem Hauptaddierwerk für Barpinnahmen
noch auf einem zu dieser Warengattung 50' gehörigen Nebenaddierwerk registriert wird. Die
Zentrale kann durch diese Einrichtung ohne weiteres feststellen, welche Waren eventuell
einzukaufen sind, um den Bestand in den verschiedenen Filialen rechtzeitig ergänzen zu
können. '
Die Zeichnungen zeigen den Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und
zwar:
Fig. ι eine Sendemaschine im Schnitt;1
Fig. ia, ib, ic sind Einzelheiten;
Fig. 2 veranschaulicht einen Schnitt durch die Empfängermaschine;
Fig. 2a, 3, 3a, 4, 5, 6 sind Einzelheiten dcrselben, während
Fig. 2 veranschaulicht einen Schnitt durch die Empfängermaschine;
Fig. 2a, 3, 3a, 4, 5, 6 sind Einzelheiten dcrselben, während
Fig. 7 die .Druckvorrichtung der Empfängermaschine, und
Fig. 8 eine Kontaktvorrichtung derselben veranschaulicht ;
Fig. 9 und 10 sind schematische Darstellungen des Strom verlauf es 'zwischen zwei Sendemaschinen
und einer gemeinsamen Empfangsmaschine. .
Die Sendemaschine ist mit Einstellhebeln 20 versehen, die auf einer Welle 21 gelagert sind. An ihrem unteren Ende sind dieselben mit je einem Zahnsegment 22 versehen, das mit je einer die Anzeigescheibe 24 antreibenden Zahnstange 23 in Eingriff stellt. Die Hebel 20 können
Die Sendemaschine ist mit Einstellhebeln 20 versehen, die auf einer Welle 21 gelagert sind. An ihrem unteren Ende sind dieselben mit je einem Zahnsegment 22 versehen, das mit je einer die Anzeigescheibe 24 antreibenden Zahnstange 23 in Eingriff stellt. Die Hebel 20 können
ao gegenüber einer an der vorderen Wand der Maschine angebrachten Skala dem zu registrierenden
Betrage entsprechend in bekannter Weise eingestellt werden. An der Seite ist jede Zahnstange
mit einem Block 25 versehen (Fig. ic), der durcli einen Streifen 26 von der Stange 23
isoliert ist. In dem Block 25 sind zwei unter Federdruck stehende Kontaktstifte 30, 31 angeordnet.
Der Stift 30 stellt den Kontakt mit auf einer Stange 34 befestigten Scheiben 32
her, die durch Streifen 33 voneinander isoliert sind. Der Stift 31 stellt den Kontakt mit der
Stange 35 her, die durch Büchsen 36 von dem Maschinenrahmen isoliert ist.
In der Normallage, d. h. der Nullstellung der
Hebel 20, liegen die Kontäktstifte 30 auf den untersten Scheiben 32 auf (vgl. Fig. 1). Wird
jedoch einer der Hebel verstellt, so wird die Zahnstange 23 nach oben und damit der Kontaktstift
mit der der zu registrierenden Zahl
40. entsprechenden Kontaktscheibe 32 in Berührung gebracht. Letztere sind mit Ansätzen 37
versehen, an denen die zugehörige Fernleitung 353 befestigt ist. Der Kontaktstift 31 steht dauernd
mit der Stange 35 in Verbindung, ganz gleichgültig, in welche Lage die Zahnstange 23 gebracht
wird. Die Stange 35 hat daher auch nur einen Leitungsdraht 3510. Der Strom fließt,
von der Batterie o. dgl. kommend, durch den Kontaktstift 31, Block 25, Kontaktstift 30 und
durch die Scheibe 32, welche gerade von dem Stift 30 berührt wird, zu der Empfängermaschine.
■ ■ ■> .
An dem unteren Ende der Stange 23 ist eine Sperrzahnung40 befestigt, in die ein unter Federdruck
stehender Sperrstift 41 eingreift (Fig. 1). Gegen das vordere Ende dieses Stiftes legt sich
eine Stellschraube an, die in einem Schwingrahmen 42 sitzt. Der Rahmen ist auf einer
Stange 43 angeordnet und trägt an seinem Arm 44 eine Rolle 45, die mit einer auf der
Antriebswelle 47 befestigten Scheibe zusammenarbeitet. In der Normallage steht die Rolle 45
einer Aussparung 46 dieser Scheibe gegenüber. Während der Verstellung einer Zahnstange 23
wird durch den zurückgeschobenen Sperrstift 41 der Rahmen 42 derart zum Ausschwingen gebracht,
daß seine Rolle 45 in die Aussparung 46 der Scheibe eintritt, wodurch' ein Ingangsetzen
der Maschine verhindert wird; Dasselbe tritt ."
auch ein, wenn einer der Hebel 20 nicht genau in seine richtige Lage eingestellt worden ist.
Der Rahmen 42 wird andererseits, sobald das Kassengetriebe durch Drehen der Kurbel o. dgl.
in Gang gesetzt ist, durch eine Klinke 48 derart gesperrt gehalten, daß eine nachträgliche Verstellung
der Hebel 20 verhindert wird. Der Antrieb der Klinke 48 erfolgt durch einen Elektromagneten 49, der bei seiner Erregung
einen Winkelhebel 50 verstellt und damit die Klinke 48 anhebt (Fig. 1).
Die für gewöhnlich gesperrte Sendemaschine wird erst durch die Verstellung eines Vcrkäufereinstellhcbels
freigegeben. Zu diesem Zweck ist der zu dem ■ Verkäufcrhebel gehörige Zahnsektor
22 mit einer Zahnung 60 versehen, in die 85t
ein Ansatz 61 eines Armes 62 eingreift. Dieser trägt an seinem freien Ende einen Stift 63,
welcher in der Bahn einer Sperrklinke 64 liegt. Beim Bewegen der Hebel 20 wird der Stift 63
aus der Bahn der Klinke 64 bewegt, so daß diese unter dem Einfluß einer Feder 65 rückwärts
zum Ausschwingen gebracht wird, wobei sie aus dem Einschnitt einer auf der Hauptantriebswelle
der Maschine befestigten Scheibe herausbewegt wird und damit die Maschine
freigibt. Hat die Welle 47 eine volle Umdrehung ausgeführt, so trifft ein Ans'atz 66
der Scheibe gegen einen Arm, 67 der Sperrklinke 64 und bewegt diese in die Sperrstellung
zurück, so daß die Maschine am Ende einer Umdrehung der Welle 47 wieder gesperrt ist.
Eine auf der Welle 47 befestigte Daumenscheibe 70 hebt bei dem Ingangsetzen der Maschine
die Rolle eines Armes 71 und preßt hierbei den Kontakt 72 gegen einen Kontakt 73
und letzteren wiederum gegen einen Kontakt 74.
Soll eine Sendemaschine nach einer beendeten Registrierung gesperrt werden, so · wird die
Klinke 48 mit einem Arm 80 versehen, der mit einem Stift 81 einer Scheibe 82 zusammenarbeitet (Fig. ib). Wird die Welle 47 in der
Pfeilrichtung gedreht, so kommt der Stift 81 aus der Bahn des Armes 80. Sobald jedoch die
Empfängermaschine in Gang gesetzt ist, wird die Klinke 48 nach oben bewegt, und damit
werden die Einstellhebel 20 in ihrer Lage gesperrt. Da hierbei der Arm 80 sich in der Bahn ·
des Stiftes 81 befindet, ist die Welle 47 und damit die Maschine so lange gesperrt, bis die
Klinke 48 wieder abwärts bewegt wird.
Außer den Hebeln 20 für den Betrag und
dem Vcrkäuferhcbel, ist ein Hebel für die
Sonderregistrierungen vorgesehen, der mit einer Zahnstange 90 zusammenarbeitet (Fig. ia).
Letztcrc trägt eine isolierte Rolle 91, die sich
in der unteren Stellung der Zahnstange auf eine Kontaktfeder 92 legt. Diese Hegt zwischen
zwei Kontakten 93 und 94. In der Normallage berühren sich die Kontakte 92, 93 und
bilden so den Stromschluß für die Empfängcrmaschine. Wird die Zahnstange 90 gesenkt,
so gibt der Kontakt 92 den Kontakt 93 frei und schließt unter dem Einfluß der Rolle 91
einen neuen Stromschluß mit dem Kontakt 94, wodurch ein Sonderaddierwerk der Empfängcrmaschine
in Tätigkeit gesetzt wird.
, Die Sondereinstellhebel haben also zwei verschiedene Stellungen. In der einen, d. h. oberen Lage der Zahnstange 90 wird das Addierwerk für die Gcsamtbarvcrkauf-Bctriige der Emp-
, Die Sondereinstellhebel haben also zwei verschiedene Stellungen. In der einen, d. h. oberen Lage der Zahnstange 90 wird das Addierwerk für die Gcsamtbarvcrkauf-Bctriige der Emp-
ao fängermaschine und in der anderen Stellung ein
Sonderaddierwerk der Empfängermaschine in Gang gesetzt. Selbstverständlich kann die Anordnung
auch so getroffen werden, daß noch andere Stromschlüsse durch die Sondereinstcll-
*5 hebel herbeigeführt werden können, durch die
wieder andere Sonderaddierwerke in Tätigkeit ,gesetzt werden.
Die Empfängermaschine (Fig. 2) ist mit einer Anzahl horizontal gelagerter Zahnstangen 100
versehen, die den Zahnstangen 23 der Sendemaschine (Fig. I) entsprechen. Die Stangen 100
sind an ihrer oberen Seite mit einer Anzahl Zahnungen 101 versehen, die zum Antriebe
von Addierwerken dienen, von denen eins in der Fig. 2 dargestellt ist. Es sei hierbei angenommen,
daß beispielsweise das Addierwerk Nr. I dem Ilauptaddicrwerk der Sendemaschine
Nr. I entspricht, Addierwerk Nr. II dem Hauptaddierwerk der zweiten Sendemaschine; das
III. Addierwerk soll als Hauptaddierwerk für den gesamten Barverkauf dienen, während auf
dem IV. Addierwerk sämtliche Kreditverkäufe o. dgl. registriert werden können. Das vordere
Ende der Zahnstangen 100 ist mit einem Block 102 versehen, der auf einer Stange 103
gleitet. Letztere ist isoliert gelagert und steht durch eine Leitung mit der Stange 35 der Sendemaschine
in Verbindung. Der Block 102 trägt zwei federnde Kontaktslifte 104 und 105, von
denen der eine mit der Stange 103 in Berührung ist, während der andere 105 mit einer der Kontaktscheiben
106 in Verbindung steht. Letztere stehen durch. Leitungen mit den zugehörigen
Kontakten 32 der Sendemaschine in Verbin-
dung. In die Leitung, welche die Stknge 103
des Empfängers mit der Stange 35 der Senders verbindet, ist ein Elektromagnet 110 (Fig. 2)
eingeschaltet, welcher bei seiner Erregung einen Kniehebel in dreht und dadurch eine Sperrklinke
112 entgegen, der Wirkung einer Feder-113
in die Sperrlage bewegt. Die Klinke greift dabei in Sperrnuten 114 eines auf einer
Welle 116 befestigten Segments 115. Die Stangen 100 sind an ihrer unteren Seite mit
einer A^erzahnung 117 versehen, die in eine an
dem zugehörigen Segment 115 starr befestigte Segmcntplattc 118 eingreift. Die Segmente 115
werden in ihre Normallagc durch eine Feder 119
zurückbewegt, wobei sie die Stangen 100 dem zu registrierenden Betrage entsprechend verstellen.
Gegen die Unterseite der Segmente 115 legt sich eine Stange 120, die von auf der
Welle 116 befestigten Armen 121 .gehalten wird.
Beim Vorschieben der Zahnstangen 100 werden auch die zugehörigen Blöcke 102 und damit
die Kontaktstifte 105 über die Kontaktschciben 106 verschoben, so daß, wenn eine
Scheibe 106 von dem Kontaktstift 105 berührt wird, eine Verbindung mit dem zugehörigen
Kontakt der Sendemaschine hergestellt wird. Infolgedessen wird zwischen den Scheiben 106
und 32 unter Vermittlung der Stangen 103 und . 35 sowie des Magneten 110 ein Stromschluß
herbeigeführt. Befindet sich beispielsweise ein Einstellhebel der Sendemaschine auf der dritten
Scheibe 32, so wird der Stromschluß herbeigeführt, sobald die dritte Scheibe 106 von dem
Kontaktstift 105 der Zahnstangen 100 berührt wird. Sobald nun durch den Kniehebel in die
Klinke 112 zum Ausschwingen gebracht wird, 9"
so daß sie in eine der Nuten 114 eingreift, wird die Abwärtsbewegung der Segmente 115, welche
durch die Feder 119 bewirkt wird, gesperrt. Die Zahnstangen 100, durch welche die Addierwerke
der Empfängermaschine angetrieben werden, werden also um dasselbe Stück verstellt
wie die . Zahnstangen 23 der Sendemaschine (Fig. 1). Selbstverständlich ist für jede Tastenbank
eine Zahnstange 100 vorgesehen. Nachdem die Zahnstangen 100 in dieser Weise eingestellt
sind, werden sie durch Anheben der : Stange 120 zwangläufig in ihre Normallage zurückbewegt.
Hierbei erfolgt der Antrieb des gewünschten Addierwerkes, welches zu diesem Zweck abwärts bewegt wird. '
Das Ausschwingen der Stange 120 geschieht
in folgender Weise: ' . .
Die Welle 125 (Fig. 3) erhält ihren Antrieb von einem Elektromotor, der bei Stromschluß
in Tätigkeit tritt. Auf der Welle 125 ist. ein Zahnrad 126 befestigt, das mit einem Rade 127
der Welle 128 in Eingriff steht. Letztere trägt eine Scheibe, in deren Kurvennut 129 ein
Zapfen 130 eines Zahnsegmentes 131 eingreift,
das wiederum mit einem Segment 132. der Welle 116 im Eingriff steht.: Die Kurvennut
ist derart ausgebildet, daß bei einer Drehung des Rades 126 in der Pfeilrichtung die Stange 120
nach unten zum Ausschwingen gebracht wird, so daß die Verstellung der Segmente 115 in der
vorbeschriebenen Weise erfolgen kann, um darauf unter Mitnahme der verstellten Segmente
wieder in die Norinallage zurückbewegt zu
werden.
Der Antrieb der Addierwerke erfolgt in nachstehender Weise: Wie aus den Fig. 2 und 4 zu
ersehen ist, sind die Addierräder 140 in. einem um die Stange 141 schwingbaren Rahmen gelagert,
der an einem abwärts gerichteten Arm 142 mit einer Klinke 143 versehen ist;
diese Klinke wird vermittels einer Klinke 144, die. sich gegen einen Ansatz 145 der Klinke 143
legt, in ihrer Normallage# (Fig. 4) gehalten. Die Klinke 144 legt sich mit einem Stitt 148 gegen
den oberen Arm des Ankcrhebels 147 des Elektromagneten 146. Wird dieser erregt, so zieht
er den Ankcrhebel 147 an, so daß dieser die Klinke 144 zurückdrückt; letztere wiederum
gibt die Klinke 143 frei, so daß diese unter dem Einfluß einer Feder in die Bahn eines An-
• Schlages 149 an einer die Addierwerke zum Ausschwingen bringenden Stange 150 gelangt
'. (Fig. 4). Diese Stange wird bei jeder Registrierung durch einen Arm 151 (Fig. 2), der mit einer
Rolle 152 in eine Nut 153 einer auf der Welle 125
.'· befestigten Scheibe greift, vor- und zurückbewegt.
Das Addierwerk, dessen Klinke 143 unter Vermittlung des Magneten 146 in die Bahn des
Anschlages 149 der Stange 150 gelangt ist, wird von ihr mit seinem um den Zapfen 141 schwin- ·
' gendcn Rahmen abwärts bewegt, so daß die
Addierräder mit den Antriebsorganen 101 in Eingriff kommen. Wird die Stange 150 zurückbewegt,
so stößt ein Stift 154 (Fig. 4) gegen den Arm 142, so daß das abwärts bewegte Addierwerk
zwangläufig wieder in seine Normallage zurückbewegt wird.
Auf der Welle 141 ist ein Daumen 155 befestigt
(Fig. 2 und 4), der nach einer vollen Umdrehung gegen den oberen Arm der Klinke 143 trifft und diese wieder in ihre Normallage
zurückbewegt.
Der Antrieb der Welle 141 geschieht in folgender
Wreise:
Das Rad 126 (Fig. 3) steht mit einem Zahnrade 160 im Eingriff, welches nur zeitweise von
dem Rade 126 angetrieben wird. Zu diesem Zweck ist das Rad 126, wie Fig. 3a erkennen
läßt, an seinem Umfange 161 mit Aussparungen 162 versehen. Während das Rad 127 mit
der vollen Seite des Rades 126 im Eingriff steht, liegt das Rad 160 in der Bahn der Aussparungen
162. Das Rad 160 ist mit Aussparungen 163
versehen, in welche eine Scheibe 164 eingreift und so das Rad 160 sperrt, solange es nicht mit
dem Rade 126 in Eingriff steht (Fig. 3). Die Anordnung ist so getroffen, daß bei einer vollen
Umdrehung des Rades 126 das Rad 160 eine halbe Umdrehung ausführt. Letzteres überträgt
wiederum seine Bewegung durch ein Zwischenrad 165 auf das auf der Welle 141 befestigte
Rad 166, so daß letzteres wiederum eine volle Umdrehung ausführt. An dem Ende der
Welle 141 ist ein Kegelrad 170 (Fig. 6) befestigt,
das mit einem Rade 171 einer Welle 172 in Eingriff steht und so unter Vermittlung
weiterer Räder 170, 171 auch die Ubertragungswellen
173 der übrigen Addierwerke in Umdrehung versetzt.
Wie in Vorstehendem schon gesagt, ist die Empfängermaschine mit vier Addierwerken versehen,
von denen das erste dem Bctragsaddierwerke der Sendemaschine Nr. 1 entspricht,
während das zweite Addierwerk dem Betragsaddierwerk der 2. Sendemaschine entspricht.
Das dritte Addierwerk dient zur Aufnahme der Gesamtsumme der Bareinnahmen beider Sendemaschinen
und das vierte Addierwerk zur Aufnahme der Gesamt-Kreditverkäufe. Der genaue
Stromverlauf soll später eingehender behandelt werden. Es sei jedoch schon jetzt darauf hingewiesen,
daß, sobald z. B. die Sendemaschine Nr. ι zwecks eines Barverkaufes angetrieben
wird, in der Empfängermaschine sowohl das Addierwerk für die Barcinnahmen der Sendemaschine
Nr. ι als auch das Gesamtaddierwerk für die Barverkäufe beider Scndemaschinen
geschaltet werden, d. h. es treten bei der Empfängermaschine gleichzeitig zwei Addierwerke
in Tätigkeit. Wird dagegen ein Kreditverkauf bei einer Sendemaschine registriert,
so tritt auch bei der Empfängermaschine nur e i η Addierwerk, nämlich das für die Gesamtsumme
der Kreditverkäufe in Tätigkeit.
Die Druckvorrichtung hat folgende Einrichtung. Jedes der Zahnsegmente 118 (Fig. 2)
steht mit einem auf der Welle 181 bzw. der Röhre 182 befestigten Zahnsektor 180 im Ein- ·
griff, dessen Verstellung in bekannter Weise durch Bügel 183 (Fig. 7 und 8) auf die Typensegmente
184 übertragen wird. Der Kontrollstrcifen
185 (Fig. 7) läuft von der Rolle 186 über Führungswalzen zu der Aufwickelrolle 187.
Die Fortbewegung des Streifens erfolgt durch eine Klinke 188, die auf einem Arm eines Segmentes
189 angeordnet ist. Letzteres erhält seinen Antrieb von einem Zahnsegment der
Welle 116. Auf einem Schwingrahmen 191 ist
.ein Farbband 190 angeordnet. Der Rahmen
ist bei 192 drehbar gelagert und steht mit einem abwärts gerichteten Arm 194 mit einer auf der
Welle 125 befestigten Daumenscheibe 195 in »0
Berührung. Sobald der Arm 194 von der höchsten Stelle des Daumens 195 abgleitet, wird der
Rahmen 191 von einer Feder 193 abwärts bewegt,
wobei eine Gegendruckwalze 196 das Farbband 190 gegen die Typensegmente 184 "5
schlägt, uiri den Streifen in bekannter Weise zu bedrucken. Bei 198 ist in dem Rahmen 191
eine Spannrolle 197 für das Farbband gelagert. Die Walze 200 ist gleichzeitig als Farbwalze für
das Band ausgebildet; außerdem ist sie mit einem Schaltrade 201 versehen, in das eine an
dem Maschinenrahmen befestigte Klinke 202
eingreift. Die Rückbewegung des Schaltrades
201 wird durch eine an dem Schwingrahmen 191 befestigte Sperrklinke 203 verhindert.
Der Antrieb der Empfängermaschine durch eine Sendemaschine geschieht wie folgt:
Seitlich von der Welle 125 ist ein Solenoid 210
angeordnet (Fig. 8), dessen Eisenkern 211 an einen Arm 212 angclenkt ist. Letzterer trägt
ίο an seinem äußeren Ende einen Stift 213, der
mit einer Klinke 214 eines lose auf der Welle 125
gelagerten Armes 215 zusammenarbeitet. Der Arm 215 ist wiederum mit einem isolierten Stift
216 versehen, der sich gegen eine der Kontaktfedern 217, 218 legt. In der Normallage liegt
ein Stift 220 des Armes 215 in einer Aussparung eines Spcrrhebels 221 (vgl. auch Fig. 5). Der
Hebel 221 ist mit einer Aussparung 222 versehen, in die eine auf der Welle 125 befestigte
Sperrscheibe 223 greift. In der Normalstellung wird, der Sperrhcbcl 221 durch'eine Feder 224
abwärts und der Eisenkern 211 des Solenoids 210 durch eine Feder 225 aufwärts gezogen.
Wird dem Solenoid 210 Strom zugeführt, so
wird der Kern 211 nach unten gezogen, wobei der Stift 213 gegen die Klinke 2T4 trifft; dadurch
wird der Arm 215 zum Ausschwingen ' gebracht, imd die Kontakte 217, 218 kommen
miteinander in Berührung. Hierdurch wird der Strom durch die Leitung 2171 und 2181
für den Elektromotor der Empfängermaschine geschlossen. Beim Ausschwingen des Armes 215
gibt dieser auch den Sperrhebel 221 frei, so daß dieser unter dem Einfluß der Feder 224 zwecks
Freigabe der Maschine abwärts schwingen kann. Sobald der Hebel 221 abwärts geschwungen ist,
legt sich der Stift 220 gegen seine Vorderseite, wodurch bewirkt wird, daß die Kontakte 217
und 218 durch den Arm 215 gegeneinander gepreßt werden, bis die Welle 125 eine volle Umdrehung
ausgeführt hat, d. h. eine Nase 226 der Scheibe 223 gegen einen Ansatz 227 des Sperrhcbels
221 trifft und so denselben in seine Normallagc zurückbewegt. Der Strom bleibt somit
während einer ganzen Arbeitsperiode geschlossen. Nur der Strom des Solenoids 210 wird vorher
unterbrochen, so daß die Teile 211, 212 vor dem Arm 215 in ihre Normalstellung zurückgegangen
sind.,
Wie -vorher beschrieben, wird die Lage der Zahnstangen 100 durch die Kontaktscheiben 106
(Fig. 2) bestimmt. Würden die Kontaktscheiben bei der Rückbewegung der Zahnstangen 100
noch mit Strom verschen sein, so würde eine starke Funkenbildung stattfinden, durch welche
die Scheiben bald abgenutzt würden. Um dieses zu vermeiden, ist eine besondere, allen Scheiben
106 gemeinsame, Stromunterbrechungsvorrichtung vorgesehen.
Diese Kpntakteinrichtung besteht aus einem am Rahmen der Maschine angelenkten Arm 232
(Fig. 2), dessen Stift 232' sich gegen eine auf der Welle 128 befestigte Daumenscheibc 233
legt. In der Normalstellung ist der Kontakt geschlossen, d. Ii. der Arm 232 preßt die beiden
Kontaktfedern 230 und 231 zusammen. Beim Antrieb der Maschine, d.h. nachdem die Segmente
115 abwärts geschwungen sind, gibt die Daumenscheibe 233 den Arm 232 frei, so daß
dieser unter dem Einfluß einer Feder nach oben ausschwigt, wobei die Kontaktfedern 230, 231
auseinandergehen und der Strom unterbrochen wird. Der Strom ist somit während der Zeit
unterbrochen, in der die Zahnstangen zwecks Antriebes der Registrierorgane in ihre Normalstellung
zurückbewegt werden.
Wie vorher beschrieben," werden die einzelnen Addierwerke auf elektrischem Wege unter Vermittlung
des Magneten 146 mit ihren Zahnstangen
100 in Eingriff gebracht. Würde dem Magneten 146 zu lange Strom zugeführt, so könnte es
vorkommen, daß die Klinke 144 noch außerhalb des Anschlages 145 gehalten wird, nach-,
dem die Welle 141 eine \'ollc Umdrehung ausgeführt
hat, wobei das Sperren der Klinke 143 in ihrer Normallage unterbleiben würde. Um
diesen Übelstahd zu vermeiden, ist für den Magneten 146 eine besondere Kontakteinrichtung
(vgl. Fig. 2a) \rorgeschcn. Letztere besteht aus
den Kontaktfedern 240, 241, die von einer auf •der Welle 125 befestigten Daumenscheibe 243
mittels des Armes 242 zwecks Stromschlusses gegeneinander bewegt werden. In der Normalstellung
(Fig. 2a) ist der Strom unterbrochen,, d. h. die Kontaktfedern 240, 241 berühren sich
nicht. Beim Antrieb der Maschine wird jedoch der Arm 242 durch die Daumenscheibe 243 entgegen
der Federwirkung abwärts bewegt; damit wird der Strom für den Magneten 146 geschlossen,
und die Klinken 143 werden freigegeben, so daß die zugehörigen Addierwerke abwärts in die
Arbeitsstellung schwingen können. Die Daumenscheibe 243 ist derart ausgebildet, daß nach
der Freigabe der Klinken 143 der Arm 242 wieder freigegeben und damit der Strom für
den Magneten 146 unterbrochen wird.
Im Nachstehenden ist der schematische Verlauf der Stromverteilung beschrieben, wie sie
in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist.
Den Strom liefert eine Batterie 300 o. dgl., von der die in starken Strichen wiedergegebenen
Hauptleitungen 301 und 302 abzweigen (Fig. 10). In der Fig. 9 sind die Sendemaschinen nur
schematisch dargestellt und durch eine strichpunktierte Linie 303 voneinander getrennt.
Angenommen, die Einstellorgane der Sendemaschine Nr. ι werden der Registrierung entsprechend
von Hand eingestellt, d. h. zwischen der Stange 35 und einer zugehörigen Scheibe 32
wird ein Kontakt hergestellt. Zu der Fig. 9 iao ist nur ein Satz Kontaktscheiben 32 der Einfachheit
halber dargestellt. Nach der EJnstcl-
lung dieser Organe wird die Kurbel der Sendemaschine
Nr. ι gedreht und damit die Maschine angetrieben. Hierdurch werden (vgl. Fig. i) die
Kontakte 72, 73 und 74 zwecks Stromschlusscs gegeneinander bewegt. Der Kontakt 74 ist mit
dem Draht 301 verbunden, Feder 73 mit einer Leitung E und Feder 72 mit einer Leitung F\
Der Draht F führt zuerst nach deir^ Magneten 210
, und dann zur Hauptleitung 302. Magnet 210 dient zum Antrieb der Kontaktfedern 217 und
21S (vgl. Fig. 8). Letztere werden durch den Arm 221 so lange zusammengehalten, bis der
Motor der Empfängermaschine seine Arbeit vollendet hat. Durch den Kontakt 217, 218
wird der Strom durch die Batterie 310 und den Motor 311, der mit der Welle 125 der Empfängermaschinc
(Fig. 2) durch eine Magnetkupplung 312 verbunden ist, geschlossen. In diese
■Leitung ist ein Kontrollrelais 313 einge-
ao schaltet. Wird dem Magneten des Relais 313
Strom zugeführt, so wird der Ankcrhcbcl 314 so bewegt, daß er die Kontaktfedern 315, 316
gegeneinander bewegt. Der Draht Zs führt zu einem Sperrelais Nr. 1, welches aus dem Magneten
320 besteht, und von dort zu der negativen Hauptleitung 302. Durch den Ankerhebel 321
werden die Kontaktfedern 322 und 323 sowie
324 und 325 gegeneinander bewegt; die Federn 323, 324 sind voneinander isoliert. Die Feder
322 ist mit dem Draht E verbunden und 323 mit einem Draht 3230, der wiederum mit der
Kontaktfeder 316 verbunden ist. Letztere bildet durch Feder 315 eine -Verbindung mit
der positiven Hauptleitung 301. Da der Kontakt 315,316 durch den Magneten 313 geschlossen
wird, der so lange Strom erhält, als der Motor der Empfängermaschinc arbeitet, so bleibt der
Strom für die Empfängermaschine, unabhängig von der Stromunterbrechung durch die Sendemaschine,
durch den Magneten 320 des Relais Nr. ι geschlossen. Hierbei fließt der Strom von
der positiven Hauptleitung 301 durch die Kontaktfedern 315, 316, Draht 3230, Kontakt 323,
322, Magnet 320 nach der negativen Hauptleitung 302.
Da hierbei auch der Kontakt 324, 325 geschlossen ist, wird auch den gemeinsamen Kontaktorganen
Strom zugeführt. Die Konfaktfeder
325 steht mit der negativen Hauptleitung 302
in Verbindung, während die Feder 324 durch den Draht A mit der Wicklung 330 eines Sperrmagneten
der Sendemaschinc Nr. 2 verbunden ist. Letzterer trägt noch eine Wicklung 331
und ist derart eingerichtet, daß, durch welche der Wicklungen der Strom auch immer fließt,
stets der Ankerhebe] 333 angezogen und damit der Arm zwecks Schließung des Kontaktes 334,
335 nach oben bewegt wird. Von der Wicklung 330 fließt der Strom durch den Draht 336 zu
einem Relais 337 und dann über den Draht j 3381 zur Wicklung 338, die wieder mit einer j
Wicklung 339 die Wicklung für einen Sperrmagneten der Sendemaschine Nr. I bildet. Die
Wicklung 339 ist mit der Leitung D verbunden. Wird eine der Wicklungen 338, 339
mit Strom verschen, so tritt der Magnet in Tätigkeit, und der Hebel 50 sowie der Arm 48 ·
wird zwecks Schließung des Kontaktes 340, 341 und Sperrung der Sendemaschine' Nr. 1
(vgl. Fig. ι und ib) zum Ausschwingen gebracht, so daß die Einstellorgane und die
Kurbel derselben nicht bewegt werden können. Der, Magnet 338 wird erst wieder stromfrei, _
wenn die Empfängermaschine die zu einer Registrierung erforderlichen Bewegungen ausgeführt
hat. Das Schließen des Kontaktes 340, 341 bewirkt das Aufleuchten einer mit der negativen
Hauptleitung verbundenen Lampe 342. Diese zeigt dem die Sendemaschine bedienenden
Manne, solange sie brennt, an, daß die Em])-fängermaschine noch in Tätigkeit ist. Die vor- '
beschriebene Sperrvorrichtung 332, 333 der
Sendemaschinc Nr. 2 sowie die Lampe 343 dienen genau demselben Zweck Wie die Sperreinrichtung der Sendemaschine Nn 1. Die An-
Ordnung ist derart, daß die Lampen 342 und 343 aufleuchten, sowie die Empfängermaschine
in Tätigkeit ist, und sie zeigen auch gleichzeitig an, wenn die andere Maschine bedient wird;
da mit dem Aufleuchten der Lampen aber auch eine Sperrung der Sendemaschinen eintritt,
können niemals die beiden Sendemaschinen gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt werden.
Wird dem Magneten 337 Strom zugeführt, so schließt der Ankerhebcl 350 die acht Kontakte
351. Der untere dieser Kontakte ist mit der positiven Hauptleitung 301 und der obere mit
einem Draht 352 verbunden, der zur Kontaktfeder 92 des Schalters für die Sonderregistrierungen
führt (vgl. Fig. ia). Die übrigen Kontaktfedern 351 sind mit den gemeinsamen Kontakten
der Betrags- und Verkäuferbank verbunden. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist nur das gemeinsame Kontaktorgan
einer Tastenbank dargestellt. Aus Vorstehendem dürfte zu ersehen sein; daß die gemeinsamen
Kontakte der sämtlichen Bänke der Sendemaschine Nr. 1 einschließlich des gemeinsamen
Kontaktes der Sonderregistriervorrichtung mit der positiven Hauptleitung ver- bunden sind. Durch die Kontakte 35 und 32,
die Kontaktscheiben 106 und die Leitungen 353 wird der Strom geschlossen.
Sobald die Zahnstangen der Empfängermaschine der Registrierung entsprechend verstellt
sind, d. h. der Kontaktstift 105 die mit dem Kontakt 32 der Sendemaschine verbundene
Kontaktscheibe 106 berührt, wird der Strom geschlossen, wobei er durch den Draht 1030,
Magnet 110, Draht 1100 zu der negativen iao
Hauptleitung 302 fließt; indem zwischen .1100
und 302 ein Kontakt 230, 231 vorgesehen ist.
Letzterer ist normal geschlossen, so daß ein Strom durch die gemeinsamen Kontaktorgane
(Fig. 2) hindurchfließt. Der Kontakt unterbricht jedoch den Strom, bevor die Zahnstangen
der Empfängcrmaschinc in die Normallage zurückbewegt
werden. Kurz vor der Beendigung der Betätigung der Empfängermaschinc wird
der Kontakt 230, 231 wieder geschlossen.
Die Einstellung der Addierwerke der Empfängcrmaschine bei Verstellung der Sonderrcgistricrorgane der Sendemaschine ist im Nachstehenden beschrieben. Die Kontaktfeder 92 für das Einstellorgan der Sonderregistrierungen stellt mit dem Draht 352 in Verbindung, während die obere Kontaktfeder 93 mit dem Draht 360 und die untere Kontaktfeder 94 mit dem Draht 361 verbunden ist. Diese Drähte sind, wie die Fig. 10 erkennen läßt, mit der dritten lind vierten Kontaktscheibe. 362 einer Anzahl Sonderregistrierkontaktscheiben verbunden. Das gemeinsame Kontaktorgan 363 für diese Scheiben ist durch einen Magneten mit dem Segment 115 der die Sonderregistrierungen über-' tragenden Zahnstange 100 verbunden. In der Normallage des Sondereinstellhebels der Sendemaschine Nr. ι liegt die Kontaktfeder 92 an der Feder 93, so daß der Strom durch den Draht , 360 in die dritte Scheibe 362 fließt. Es wird somit die Zahnstange 100 der Empfängcrmaschine um drei Einheiten verstellt, wodurch das Wort »Kasse Nr. 1« des Typenrades in die Druckstellung gebracht wird.
Die Einstellung der Addierwerke der Empfängcrmaschine bei Verstellung der Sonderrcgistricrorgane der Sendemaschine ist im Nachstehenden beschrieben. Die Kontaktfeder 92 für das Einstellorgan der Sonderregistrierungen stellt mit dem Draht 352 in Verbindung, während die obere Kontaktfeder 93 mit dem Draht 360 und die untere Kontaktfeder 94 mit dem Draht 361 verbunden ist. Diese Drähte sind, wie die Fig. 10 erkennen läßt, mit der dritten lind vierten Kontaktscheibe. 362 einer Anzahl Sonderregistrierkontaktscheiben verbunden. Das gemeinsame Kontaktorgan 363 für diese Scheiben ist durch einen Magneten mit dem Segment 115 der die Sonderregistrierungen über-' tragenden Zahnstange 100 verbunden. In der Normallage des Sondereinstellhebels der Sendemaschine Nr. ι liegt die Kontaktfeder 92 an der Feder 93, so daß der Strom durch den Draht , 360 in die dritte Scheibe 362 fließt. Es wird somit die Zahnstange 100 der Empfängcrmaschine um drei Einheiten verstellt, wodurch das Wort »Kasse Nr. 1« des Typenrades in die Druckstellung gebracht wird.
Der Kontakt 230, 231, ,welcher den Strom
für die gemeinsamen Kontaktorgane 103 unterbricht, dient auch gleichzeitig ?um Unterbrechen
des Stromes des Kontaktorganes 363
• der Sonderregistrierungsbank. Der Draht 360
ist durch einen Draht 364, Magnet 365 mit der negativen Hauptleitung 302 verbunden. Sobald
Strom hindurchflicßt, wird durch den Magneten 365 ein anderer Strom geschlossen, der von der
Leitung 302 durch den Magneten 146 des Betrag-Addierwerkes Nr. ι durch einen zu dem Hauptaddierwerk
gehörigen Magneteni44zuderHauptleitung 301 fließt. Es sei hierbei nochmals darauf
hingewiesen, daß bei einer Erregung des Magneten 146 die zugehörige Klinke 144 zum
Ausschwingen und damit das betreffende Addierwerk mit den Antriebsorganen in Eingriff
gebracht wird. Hieraus ergibt sich, daß, sobald durch die Leitung 364 Strom fließt, bei der
Empfängermaschinc das Betragsaddierwerk Nr. ι und das Addierwerk für die Gesamtbeträge
in Tätigkeit gesetzt wird. Die Leitung 361 ist durch die Leitung 366 und den Magneten 367
mit der negativen Hauptleitung 302 verbunden.
Durch den Magneten 367 wird ein Hebel 3670 bewegt, der auf den Kontakt 3671 einwirkt.
Letzterer bewirkt einen Stromschluß für das Gesamtaddierwerk der Kreditverkäufe. Dieses
Gesamtaddierwerk tritt in Tätigkeit, sobald der Sonderhebel der Senclemaschine Nr. 1 so weit
verstellt wird, daß durch die Rolle 91 die Kontaktfeder 92 gegen die Kontaktfeder 94 gedrückt
wird. Hierbei fließt der Strom durch 65 · den Draht 361 zu der vierten Kontaktscheibe ■
362 der zu der Spezialbank gehörigen Anzahl von Scheiben der Empfängermaschinc Hierdurch
wird die zugehörige Zahnstange 100 um vier Einheiten vorbewegt, wodurch das Wort
»Kreditverkauf« o. dgl. in die. Druckstellung ■ gelangt.
Wie aus den Fig. 9 und 10 zu ersehen ist, ist die Empfängermaschine mit nur einem Satz
Zahnstangen 100 versehen, die von. den Einstellorganen
der Sendemaschine Nr. 1 bzw. der Sendemaschine Nr. 2 beeinflußt werden, je
nachdem, welche Sendemaschine in Gang gesetzt wird. Dieses gilt sowohl für die Ogane,
durch welche die Beträge, als auch für die Organe, durch welche die Sonderverkäufe usw.
registriert werden.
Wie vorstehend beschrieben, wird, sobald die Empfängermaschine in Gang gesetzt worden ist,
der Kontakt 240, 241 (Fig. το) der negativen Hauptleitung 302 geschlossen. Hierdurch .wird
erreicht, daß der Strom von der negativen Hauptleitung durch die verschiedenen Kontrollmagnete
zu der positiven Hauptleitung geleitet wird. Wird dieser Kontakt 240, 241 geöffnet, 9"
d. h..der Strom unterbrochen, so ist es unmöglich, einen dieser Magnete mit Strom zu versehen
; die Klinken 143 werden frei, so daß sie in ihrer Normallage zwecks Sperrung der Klinken
143 zurückgehen können. Dieses bewirkt, daß die zu den Kinken gehörigen Addierwerke
nur durch eine neue Bedienung der Sendemaschine in die Arbeitsstellung bewegt werden
können.
Sobald die Sendemaschine Nr. 1 ihren Gang vollendet hat, werden die Kontaktfedern 72, 73
und 74 auseinanderbewegt. Hierdurch wird jedoch weder der Stromlauf der Empfängermaschine
noch der für die Sperrvorrichtungen der Sendemaschinen Nr. 1 und 2 beeinflußt,
denn sobald dem Antriebsmotor 311 der Empfängermaschine Strom zugeführt wird, wird
auch der Magnet 313 erregt und damit ein Stromschluß für die beiden Sendemaschinen und die
Empfängermaschine herbeigeführt, der voll- nc ständig unabhängig von der Stellung der Kontaktfedern
72, 73 und 74 ist. Der Strom für die Verstellung der Antriebsorgane der Empfängermaschine
wird selbsttätig durch den Kontakt 230, 231 unterbrochen, bevor die Sendemaschine
ihren Gang vollendet hat. Ebenso wird der Strom für die die Addierwerke der Empfängermaschine
in die Arbeitsstellung bringenden'Organe selbsttätig durch den Kontakt 240 und 241
unterbrochen, bevor die Empfängermaschine ihre Tätigkeit ganz ausgeführt hat. Die Sperrmagnete
330 und 338 behalten jedoch den
Claims (5)
1. Elektrische Fernregistriervorrichtung für mehrere Senderegistrierkassen und eine
Empfangsmaschine, welche mit mehreren, für die Arten des Geschäfts oder der Warengattungcn
bestimmten Addierwerken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein und derselbe Sondereinstellhebel jeder Sendemaschine bei der Einstellung der Art der
Registrierung der eingestellten Beträge auf
dieser Sendemaschine gleichzeitig den elektrischen Antrieb der Empfangsmaschine
derart beeinflußt, daß der auf der Sendemaschine registrierte Betrag auf einem oder
mehreren Addierwerken der Empfangsmaschine registriert wird.
2. Elektrische Fernregistriervorrichtung nach Anspruch i,' dadurch gekennzeichnet,
daß die in bekannter Weise jn Schwingrahmen gelagerten Addierwerke der Empfängermaschine
außer Eingriff mit den Antriebsorgancn (100, 101) durch Klinken (143,
, 144) gehalten werden, die derart mit Elektromagneten
(146) in Verbindung stehen, daß durch Erregung derselben der zugehörige
Anker (147) und die Klinke (144) zum Ausschwingen und damit das betreffende Ad- ·
dierwerk in die Arbeitsstellung gebracht wird.
3. Elektrische Fernregistriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stromschluß der mit den Einstellorganen (20, 23) der Sendemaschine in Verbindung
stehenden Kontaktscheiben (32) mit den die Antriebsorgane (100, 101) für die
Addierwerke, der Empfängermaschine beeinflussenden Kontakten (106) durch einen
Sonderkontakt (72, y^, 74) herbeigeführt
wird, der erst nach der Einstellung der Einstellorgane (20, 23) der Sendemaschine einen
Stromschluß. bewirkt bzw. vor der Rückbewegung der Antriebsorgane (100, 101) für
die Addierwerke der Empfängermaschine den Strom unterbricht.
4. Elektrische Fernregistriervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß durch den für den Antrieb der Empfängermaschine eingeschalteten Strom gleichzeitig ein oder mehrere Magnete
(49) erregt werden, durch welche die nichtbedienten Sendemaschinen so lange gesperrt
gehalten werden, bis die Registrierung auf der Empfängermaschine beendet ist.
5. Elektrische Fernregistriervorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sendemaschine mit einer
- Signallampe (342, 343) versehen ist, welche bei dem Ingangsetzen einer der Sendemaschinen selbsttätig aufleuchtet und so anzeigt,
daß die Empfängermaschine bereits durch eine der Sendemaschinen in Tätigkeit gesetzt worden ist. \ /
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDBUl-KT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Family
ID=
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