DE266435C - - Google Patents
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- DE266435C DE266435C DENDAT266435D DE266435DA DE266435C DE 266435 C DE266435 C DE 266435C DE NDAT266435 D DENDAT266435 D DE NDAT266435D DE 266435D A DE266435D A DE 266435DA DE 266435 C DE266435 C DE 266435C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
- F16H1/28—Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
- F16H1/46—Systems consisting of a plurality of gear trains each with orbital gears, i.e. systems having three or more central gears
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47/*. GRUPPE
Planetenrad-Übersetzungsgetriebe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Übersetzungsgetriebe, durch das bezweckt wird,
eine sehr hohe Übersetzung auf verhältnismäßig geringem Räume zu ermöglichen, ohne
Schneckenräder mit ihrem verhältnismäßig hohen Arbeitsverlust in Kauf nehmen zu müssen.
Das neue Getriebe bedient sich der bekannten doppelten Dreiradanordnung, bei der eines
ίο der beiden miteinander gekuppelten Dreiradsysteme
ein Planetenrad aufweist.
Während nun aber bei dem bekannten Getriebe nur ein Rad des einen Getriebes mit
einem Rade des anderen starr verbunden ist, und Übersetzungsproportionalität zwischen den
beiden Getrieben besteht, ist nach der Neuerung sowohl das Außenrad des einen Getriebes
mit dem Außenrade des Nachbargetriebes verbunden, als auch das Innenrad des einen
Getriebes mit dem Innenrade des anderen. Und des weiteren ist dafür zu sorgen, daß
Unproportionalität besteht, so daß, wenn die Radien der Außen- und Innenräder des einen
Systems mit r\ und r\ und diejenigen des
anderen Systems mit r\ und r'\ bezeichnet
werden, die folgende Ungleichheit besteht:
K-r} g rl: rl
Hierbei ist das Planetenrad des einen Getriebes mittels eines Kurbelarmes mit der
einen Welle verbunden. Das Zwischenrad der anderen Radgruppe liegt im Räume fest; es
kann auch als Antriebsrad benutzt werden.
Wird in das Radgetriebe, welches das PIanetenrad nicht enthält, Antrieb eingeleitet, so
sind wegen der Kupplung einerseits der Außenräder miteinander und anderseits der Innenräder
untereinander zwar die Winkelgeschwindigkeiten gleich, anderseits bestehen aber wegen
der oben genannten Unproportionalität für das Planetenrad andere Ablaufverhältnisse
wie für das feste Zwischenrad des anderen Radgetriebes, und infolgedessen muß das Planetenrad
eine Bewegung im Raum erfahren, die mittels eines Kurbelarmes auf die eine.
Welle übertragen wird.
Im Grenzfalle, d. h. wenn die Ungleichheit in Gleichheit übergeht, wird die Geschwindigkeit
der Achse des Planetenrades gleich Null, d. h. will man eine sehr hohe Übersetzung
erzielen, so wird man sich mit der zu wählenden Ungleichheit möglichst wenig von der ,
Proportion
'α· '< — ·α·'ι
entfernen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Fig. ι zeigt die eine Ausführungsform im Längsschnitt, Fig. 2 die andere Ausführungsform in Draufsicht mit teilweisem Schnitt,
und Fig. 3 ist eine Seitenansicht zu Fig. 2.
In dem Gestellblock A sind bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die beiden miteinander
zu verbindenden Wellen V und W mit ihren Enden gelagert.
Die Welle V trägt durch Keile fest mit ihr verbunden das Stirnrad F, das mittels des
fest im Gestellblock A gelagerten Ubertragungsstirnrades G mit dem Innenzahnrade C in Verbindung
steht. Dieses aus den drei Rädern
F, G, C gebildete Getriebe ist mit einem anderen
aus den Rädern D, E, C gebildeten Getriebe in doppelter Weise verbunden.
Auf der Nabe des Rades F sitzt ein Stirnrad D, das mit dem Rade F durch Verschrau-
' bung s verbunden ist. Infolgedessen sind die Winkelgeschwindigkeiten^der Räder F und D
die gleichen. Ebenfalls miteinander verbunden sind die Räder C und C, deren Winkelgeschwindigkeitcn
daher ebenfalls die gleichen sind. Das Rad C ist frei drehbar auf einer Büchse e gelagert, die mittels der Kurbel k
mit dem Planeten rade E verbunden ist. Die Kurbelbüchse· e ist mit der Welle W durch
Verkeilung fest verbunden.
Gibt man dem System F1 G, C den Index 1
und dem Getriebe D, E, C den Index 2 und bezeichnet man C, C als Außenräder, F und D
als Innenräder, so würde im Falle von
r1·/ = r-r
die Achse des Planetenrades E eine Drehung im Räume nicht erfahren, denn es würden ja"
die Verhältnisse des Rades E durchaus dem des Rades G entsprechen.
Verwandelt man aber diese Gleichung in eine Ungleichung, verringert man z. B. den
Teilkreisdurchmesser des Rades D etwas gegenüber dem Teilkreisdurchmesser des Rades F,
wobei man natürlich den neuen Verhältnissen auch bezüglich der Zähnezahl der Räder D
und E Rechnung tragen muß, so weist das Planetenrad E andere AbroUverhältnisse als
das Rad G auf, und infolgedessen wandert das Rad E im Raum, und diese Drehung wird
mittels der Kurbel k auf die Welle W übertragen.
Da nach Wahl der Unproportionalität diese Wanderung ganz langsam von statten gehen
kann, so ist ein sehr hohes Ubersetzungsverhältnis ermöglicht. Man kann die Störung
der Proportionalität, wie eben angegeben, in das Rad D legen, ebenso gut aber auch in das
Rad C oder auch in beide.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ist das im Gestell A festgelagerte Rad G
als Antriebsrad gewählt worden, wodurch für die Übersetzung auch noch das Verhältnis der
Räder G: F maßgebend wird.
Claims (1)
- Patent-An SPR ucii:Planetenrad-Übersetzungsgetriebe mit je . zwei Innen-, Außen- und Zwischenrädern, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur die Außenräder (C, C) miteinander, sondern auch die Innenräder (F, D) unter sich starr verbunden sind, und daß eines der letzteren mit einem ortsfest gelagerten Zwischenrade (G) kämmt, während das andere Innenrad in ein Planetenrad (E) eingreift, welches mit einer der Wellen durch einen Kurbelarm (k) verbunden ist, wobei das Verhältnis der Übersetzungen zwischen den Rädern (C, F, G) der einen *>5 Radgruppe unproportional zu demjenigen der benachbarten Radgruppe (C1 D, E) bemessen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266435C true DE266435C (de) |
Family
ID=523571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266435D Active DE266435C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266435C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284777B (de) * | 1965-10-01 | 1968-12-05 | Koerner Helmut | Kombiniertes Reibrad-Zahnrad-Getriebe |
-
0
- DE DENDAT266435D patent/DE266435C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284777B (de) * | 1965-10-01 | 1968-12-05 | Koerner Helmut | Kombiniertes Reibrad-Zahnrad-Getriebe |
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