DE2660060C2 - Verfahren zum Erzeugen eines Kernmantelfadens - Google Patents
Verfahren zum Erzeugen eines KernmantelfadensInfo
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- D01H4/04—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen eines Kernmantelfadens durch Umspinnen eines durch
die Spinnzone geführten Kernfadens mit einzelnen, der Spinnzone zugeführten Spinnfasern.
In »Melliand Textilberichte 9/75«, Seite 690—692, ist
ein Spinnverfahren beschrieben, bei dem ein aus Stapelfasern bestehendes Krempelband mittels einer schnell
rotierenden Kardierwalze in Einzelfasern aufgelöst und als Faserwolke an eine rotierende zylindrische Siebtrommel
weitergegeben wird. In deren Innerem ist ein Saugstutzen vorgesehen, der längs einer inneren Mantellinie
der Siebtrommel mündet. Durch den Saugluftstrom sollen die Stapelfasern gegen die äußere Oberfläche
der Siebtrommel gedrückt und außerdem auf der den Saugstutzen auf der einen Seite begrenzenden Außenmantellinie
der Siebtrommel festgehalten werden. Durch die Rotation der Siebtrommel wird ein Torsignsmoment
in das Spinnvlies eingebracht, durch welches die Einzelfasern in der Fadenbildungslinie zu einem Faserverbund
geformt und mit einer echten Zwirnung zu einem Garn zusammengedreht werden. Diese Vorrichtung
hat den Nachteil, daß der Bearbeitungszustand der Einzelfasern auf der genannten Mantellinie lediglich labil
ist. Die Einzelfasern verlassen die Mantellinie und der Spinnprozeß bricht zwangsläufig zusammen, wenn
die Umfangsgeschwindigkeit der Siebtrommel sowie die Intensität der Saugströmung und der Titer des zu
spinnenden Garns nicht richtig aufeinander abgestimmt sind oder schwanken. Außerdem hemmt die Saugströmung
die Drehung des sich auf der Mantellinie formierenden Faserverbundes, da sie dessen Drehbewegung
an der in Trommeldrehrichtung liegenden Seite entgegengerichtet ist. Zwar findet Erwähnung, daß es auch
möglich sei, neben glatten, einfachen Garnen auch Effektgarne,
vorteilhaft Core-Garne, auszuspinnen. Es wird jedoch weder die Art der gemeinten Core-Garne
definiert noch ein Weg zur Herstellung eines Core-Garnes aufgezeigt
Durch die DE-OS 24 49 583 ist ein Verfahren zum Spinnen textiler Fasern bekannt bei dem die Fasern in
dem als Saugzone ausgebildeten Zwickel zwischen zwei gleichsinnig rotierenden achsparallelen Siebtrommeln
zu einem Faserband zusammengedreht werden. Die Saugzone wird durch in beiden Siebtrommeln vorgesehene
Luftabsaugeinrichtungen, deren Mündungen gegen den Zwickeibereich ais Ort der Fadenbiidung gerichtet
sind, gebildet Fliegend zugeführte Fasern sind als Faserstrom etwa normal zur Ebene durch beide
Trommelachsen gerichtet, bei Zuführung als Faserband soll dieses der sich zum Zwickel hin bewegenden Trommel
etwa tangential übergeben werden. Dtirch die Saugluftströme
werden die Fasern im Zwickelbereich an die Siebtrommelwände angedrückt Das Verfahren hat den
Nachteil, daß die sich vom Zwickel weg bewegende Siebtrommel und auch die dieser zugeordnete Saugströmung
der gewünschten Zwirnung entgegenwirken. Auch hier läßt sich ein stabiler Betrieb nur schwer und
nur dann erzielen, wenn das Faserband bzw. der Faden durch quer zum Zwickelbereich liegende Abzugswalzen
auf der Fadenbildungslinie gehalten wird.
Bei einem anderen, durch die DD-PS 1 00 290 bekanntgewordenen
Verfahren zum Umspinnen eines Kerngarnes wird dieses durch eine hohle Spinn-Nadel
dem Ummantelungsbereich zugefühit. Die rotierende
Spinn-Nadel ist mit einer strukturierten Oberfläche versehen und hat die Aufgabe, die ihr zugeführten Fasern
zu fangen und zu einer Art Faserröhrchen in Schraubenlinienform um sich herumzuwickeln. Ein Abzugswerk zieht dieses Gebilde von der Nadel ab und legt es
auf das aus der Nadel austretende Kerngarn. Zwar wird auch hier der Kernfaden durch die Spinnzone geführt,
jedoch durch die Spinn-Nadel von den der Ummantelung dienenden Fasern getrennt, so daß er mit den losen
Fasern garnicht in Berührung kommt. Es wird erst mit
so den Mantelfasern zusammengebracht, wenn diese bereits in Form einer Art Faserröhrchen ein verfestigtes
Gebilde darstellen, das durch die Wirkung des Abzugswerks als Ganzes von der Nadel heruntergezogen und
dabei auf das aus der Nadel austretende Kerngarn aufgelegt wird. Dabei entsteht ein Kern-Mantelfaden mit
eigenem Aussehen und auch eigenen Eigenschaften, das Verfahren fällt nicht unter die eingangs beschriebene
Gattung.
Der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist es, die vorhergehend beschriebenen, dem Stand der Technik
anhaftenden Nachteile durch ein Verfahren zu vermeiden, bei dem die Erzeugung eines Falschdralls im Kerngarn
in der Spinnzone möglichst ebenso vermieden werden kann, wie die Einwirkung von durch die bewegten
Oberflächen und/oder die Luftströmungen hervorgerufenen Torsionskräften auf das Hüllmaterial, die dem gewünschten
Drall entgegengerichtet sind.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Kenn-
zeichen des Anspruchs 1 mit vorteilhaften Weiterbildungen
nach den Ansprüchen 2 bis 5. Im Unterschied zur DE-OS 24 49 583, wo (Seite 4, Absatz 2) durch die
sich bewegenden Oberflächen ein Zwickel gebildet werden muß, ist derartiges nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren nicht erforderlich. So wird beispielsweise bei
der Verwendung von Siebtrommeln der Faden dort gebildet, wo die Siebtrommeloberflächen ihre geringste
Entfernung voneinander haben. Die Absaugungen sind erfindungsgemäß zu beiden Seiten der Fadenbildungslinie
angeordnet Sie überschneiden sich nicht oder allenfalls sehr geringfügig in dem Bereich zwischen den bewegten
Oberflächen, in dem die Fadenbildungslinie liegen solL
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung besitzen die auf die Fasern einwirkenden Kräfte auch Komponenten in
Fadenfördrrrichtung (Anspruch 5), beispielsweise die von als Hyperboloide ausgebildeten Siebtrommeln auf
den Faden ausgeübter, Kräfte, die sowohl die Ausrichtung der einzelnen Fasern in Richtung dzs zu bildenden
Faserverbundes besorgen als auch eine Förderung der Fasern und des Faserverbundes in der allgemeinen Förderrichtung
bewirken. Der am Ort der Fadenbildung gewählte Abstand zwischen den bewegten Oberflächen
ist vorzugsweise nicht kleiner als der Durchmesser des zu bildenden Faserverbundes.
In besonders vorteilhafter Weise kann das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Fadens
aus Fasern unterschiedlicher Provenienz genutzt werden. Es können also beispielsweise Naturfasern und synthetische
Fasern mit unterschiedlichen Eigenschaften gemischt werden, was bisher stets vor der Spinneinrichtung
zu geschehen hatte. Dieses neuartige Misch- und Spinnverfahren ergibt sich aus den Ansprüchen 3 und 4.
Zweckmäßigerweise sollten die durch die bewegten Oberflächen auf die Fasern bzw. den Faserverbund auszuübenden
Torsionsmomente relativ klein und vorzugsweise kleiner sein als das für die Zwirnung erforderliche
gesamte Torsinnsmoment.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. I ein Schema des Spinnverfahrens;
F i g. 2 Ausführung mit beidseitiger Faserzuführung;
Fig.3 Spinnverfahren mit Förderwirkung auf den
Faserverbund, Prinzipbild;
F i g. 4 Spinnverfahren nach F i g. 3 mit Hyperboloid-Siebtrommeln.
In Fig. 1 sind schematisch die Siebbänder 1 und 2 dargestellt, die sich gegersinnig mit den Bewegungsrichtungen 11 und 12 bewegen. Mittels Luftzuführungen
13 und 14 werden die Luftströmungen 3 und 4 erzeugt, welche die Siebbänder 1, 2 durchdringen. Einem oder
beiden Siebbändern 1 bzw. 2 werden die Einzelfasern 5 zugeführt. Diese Eintelfasern 5 werden durch die Luftströmung
3 zunächst gegen das Siebband 2 gedrückt. Die Einzelfasern 5 gelangen sodann bis in den Bereich
der Luftströmung 4 und werden von dieser gegen das Siebband 1 gedrückt. Da sich dieses gegenläufig zu
Siebband 2 bewegt, werden die Einzelfasern 5 wieder zurücktransportiert bis in den Bereich der Luftströmung
3. Durch diesen »Kreislauf« der Einzelfasern 5 werden die Einzelfasern 5 zu einem Faserverbund 8
zusammengedreht. Die Bewegungsvektoren der Siebbänder 1 und 2 sowie der Luftströmungen 3 und 4 umlaufen
die Fadenbildur.gslinie 9 (F i g. 2 bis 4) gleichsinnig und bewirken, daß dar Faserverbund 8 auf der Fadenbildungslinie
9 eine stabile Lage erhält. Der entstehende Faden wird kontinuierlich mittels nicht dargestellter
Aufwickeleinrichtung aus dem Bereich zwischen den Oberflächen der Siebbänder 1 und 2 herausgezogen.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 besteht aus den zylindrischen Siebtrommeln 1 und 2, die gleichsinnig
rotieren, so daß ihre Oberflächen im Bereich der Fadenbiidungslinie 9 eine gegensinnige Bewegung haben.
Beidseits der Fadenbildungslinie 9 sind im Inneren der Siebtrommeln 1 und 2 die Saugeinrichtungen 13 und 14
ίο angeordnet, die jeweils eine die Siebtrommeln 1, 2
durchdringende Luftströmung 3 bzw. 4 erzeugen.
Die Einzelfasem 5 werden durch die Faserzuführeinrichtung 6 oder aber die Faserzuführeinrichtung 7 oder
aber durch beide zugeführt Die Faserzuführeinrichtungen 6 und 7 sind als Kanal ausgebildet und münden auf
einem gebogenen Blech, welches seinerseits auf die Siebtrommel 1 bzw. die Siebtrommei 2 mündet. Die
Einzelfaserförderung in den Fadenzuführungseinrichtungen 6,7 kann jeweils durch einen Injektor 15 bewirkt
v/erden. Der Faserzuführungseinrichtiui; 6 bzw. 7 kann
jeweils eine Kardierwalze bekannter Bauweise vorgeordnet sein.
Die Einzelfasem 5, die von den Faserzuführungrsinrichtungen
6 bzw. 7 im Bereich der Luftströmungen 3 bzw. 4 au', die Siebtrommeln 1 bzw. 2 gegeben worden
sind, werden durch die Luftströmungen gegen die Trommeloberflächen gedruckt und in den Bereich der
Fadenbildungslinie 9 transportiert. Die Mündungen der Saugeinrichtungen 13, 14 überlappen sich im Bereich
der Fadenbildungslinie 9 nur geringfügig. Durch den in Verbindung mit F i g. 1 beschriebenen Umlaufsinn der
Bewegungsvektoren der Sieboberflächen einerseits und der Luftströmungen 3,4 andererseits wird in der Fadenbildungslinie
9 aus den Einzelfasem 5 ein Faserverbund ehergestellt
In Fig.3.sind die Siebbänder 1 und 2 dargesteiit.
welche sich in zueinander parallelen Ebenen in der Bewegungsrichtung 11 und 12 bewegen. Beidseits dei Fadenbildungslinie
9 sind die Saugeinrichtungen 13 und 14 — eventuell mit geringfügiger Überlappung ihrer Mündungen
— angeordnet. Die Einzelfasem 5 werden auf Band 2 oder aber zusätzlich auch auf Band 1 zugeführt
und durch die Saugeinrichtungen 13,14 gegen das Band
1 bzw. 2 gedrückt. Es kommt sodann zur Drallgebung nach dem bereits beschriebenen Wirkprinzip.
Gleichzeitig haben die Siebbänder 1 und 2 aber auch eine Bewegungskomponente in Förderrichtung. Es sei
erwähnt, daß auch die Luftströmungen 3, 4, die durch die Saugeinrichtungen 13 und 14 erzeugt werden, eine
so Bewegungskomponenie in Förderrichtung haben können.
Das zuvor beschriebene Verfahrensprinzip, bei dem gleichzeitig eine Drallgebung durch umlaufende
Kra.'tvtAitoren und eine Förderung erfolgt, ist in der
Praxis durch die Siebtrommeln nach Fig.4 verwirklicht,
welche als Hyperboloiden ausgebildet sird. Diese Hyperboloiden sind so angeordnet, daß ihre Achsen in
zueinander parallelen Ebenen liegen. Die Hyperboloiden sind weiterhin s" angeordnet, daß jede von ihnen
eine erzeugende Gerade hat, welche parallel zur Faden-
bo bildungslinie 9 liegt. Das bedeutet, daß der Winkel, den
die Projektion der beiden Achsen auf eine der beiden Ebenen miteinander bilden, doppelt so groß wie der
Kreuzungswinkel ist. unter dem die erzeugende Gerade die jeweilige Hyperbobidenachse schneidet.
b5 Die Hyperboloid-Siebtrommeln I und 2 werden
durch die Antriebsmotoren 18, 19 mit der Bewegungsrichtung 11, 12 angetrieben. In ihrem Inneren befinden
sich hier nicht im einzelnen dargestellte Saugeinrichtun-
gen 13, 14. deren Mündung sich über einen Teil des Innenumfangs der Hyperboloid-Siebtrommeln 1 bzw. 2
erstreckt und kurz vor, auf oder kurz hinter der Fadenbildungslinie
9 endet. Die Faserzuführeinrichtung bzw. Faserzuführeinrichtungen sind in F i g. 4 nicht dargestellt.
Die Faserzuführung kann z. B. auf Trommel 1 in Richtung des Pfeiles 20 erfolgen.
Auf die Stirnflächen der Hyperboloid-Siebtrommeln I, 2 sind an der Austrittsseite die Stirnflächenwülste 16
und 17 aufgesetzt, welche eine Klemmung des hier bereits zusammengeschlossenen Faserverbundes 8 bewirken.
Die Hyperboloid-Siebtrommeln 1, 2 besitzen im Bereich der Fadenbildungslinie 9 eine Bewegungskomponente,
welche die Drallgebung und eine andere Bewegungskomponente,
welche die Förderung des entste- ι ϊ henden Faserverbundes 8 und der Einzelfasern 5 bewirkt.
Die Förderwirkung wird durch die Stirnflächenwülste 16 und 17 unterstützt.
fviit 22 ist ein zusätzlicher Dtaiigeuer beliebiger Bauart
angedeutet. Bei 21 wird der entstehende Faden aufgewickelt.
Im Zusammenhang mil F i g. 2 sei noch darauf hingewiesen,
daß die Faserzuführung mittels der Faserzuführeinrichtung 6 oder 7 oder auch durch beide erfolgen
kann. Wenn die Faserzuführung durch beide Faserzuführeinrichtungen 6 und 7 erfolgt, so ist es erfindungsgemäß
auch möglich. Fäden aus Fasermischungen herzustellen, indem Fasern 5 einer Provenienz über die Faserzuführeinrichtung
6 und Fasern 5 der anderen Provenienz über die Faserzuführeinrichtung 7 eingegeben
werden. Die in F i g. 2 dargestellte Spannvorrichtung läßt sich also gleichzeitig zum Mischen und Spinnen von
Einzelfasern 5 verwenden. Dabei können die Faserzuführeinrichtungen 6 bzw. 7 gegeneinander in Richtung
der Fadenbildungslinie 9 versetzt sein oder es können hinter den Faserzuführeinrichtungen 6 bzw. 7 weitere
F^serzuführeinrichtui^cn ϋ€°ΐπ. Hierdurch ist es möglich.
Fäden zu spinnen, deren Kern sich hinsichtlich der Provenienz der Einzelfasern 5 und des Aufbaus von den
Außenfasern unterscheidet. Hierdurch lassen sich z. B. Effektgarne mit Kern-Manteleffekten herstellen.
Dabei kann — wie sich z. B. aus F i g. 4 ergibt, der Kernfaden als Endlosfaden — z. B. als endloser Chemiefaden auf der Fadenbildungslinie 9 von oben zugeführt und zwischen den Oberflächen der Siebtrommeln 1, 2 hin- 4ί durchgeführt werden. Dabei ist lediglich darauf zu achten, daß der Endlosfaden nicht in Kontakt mit den Oberflächen der Siebtrommeln 1, 2 gerät und eine ausreichend hohe Spannung hat, um zu verhindern, daß der Endlosfaden eine Falschzwirnung erhält. Durch dieses Verfahren kann ein Spinnfaden erzeugt werden, dessen Kernfaden aus Endlosfasern und dessen Mantelfasern aus Stapelfasern bestehen.
Dabei kann — wie sich z. B. aus F i g. 4 ergibt, der Kernfaden als Endlosfaden — z. B. als endloser Chemiefaden auf der Fadenbildungslinie 9 von oben zugeführt und zwischen den Oberflächen der Siebtrommeln 1, 2 hin- 4ί durchgeführt werden. Dabei ist lediglich darauf zu achten, daß der Endlosfaden nicht in Kontakt mit den Oberflächen der Siebtrommeln 1, 2 gerät und eine ausreichend hohe Spannung hat, um zu verhindern, daß der Endlosfaden eine Falschzwirnung erhält. Durch dieses Verfahren kann ein Spinnfaden erzeugt werden, dessen Kernfaden aus Endlosfasern und dessen Mantelfasern aus Stapelfasern bestehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (5)
1. Verfahren zum Erzeugen eines Kernmantelfadens
durch Umspinnen eines durch die Spinnzone geführten Kernfadens mit einzelnen, der Spinnzone
zugeführten Spinnfasern, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kernfaden längs des Spalts zwischen zwei eng benachbarten und gegensinnig bewegten Oberflächen,
Siebbändern, Zylindern, Hyperboloiden quer zur Bewegungsrichtung der Oberflächen unter
einer den Kontakt mit den Oberflächen vermeidenden Spannung im Grenzbereich eines die Oberflächen
durchdringenden Luftstromes hindurchgeführt wird,
und daß die Spinnfasern quer zu dem Spalt zwischen die Oberflächen eingeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der als Mantel eines Rotationskörpers ausgebildeten, bewegten Oberflächen ein
Teil der Fasern — in Bewegungsrichtung der jeweiligen Oberflächen betrachtet — vor der Fadenbildungslinie
zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern einer Provenienz dem einen
Rotationskörper und die Fasern einer anderen Provenienz dem anderen Rotationskörper zugeführt
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Fasern
der einen Provenienz gegenüber der Zuführung der Fasern der anderen Provenienz in bezug auf die
Fadenachse axial versetzt eriolgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bcwcgungsrichtungen
der Oberflächen derart kreuzen, daß den Spinnfasern eine Bewegungskomponente in Fadenlaufrichtung
erteilt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2660060A DE2660060C2 (de) | 1976-03-27 | 1976-03-27 | Verfahren zum Erzeugen eines Kernmantelfadens |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2613263A DE2613263B2 (de) | 1976-03-27 | 1976-03-27 | Verfahren zum Spinnen von Fasern und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens |
| DE2660060A DE2660060C2 (de) | 1976-03-27 | 1976-03-27 | Verfahren zum Erzeugen eines Kernmantelfadens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2660060C2 true DE2660060C2 (de) | 1985-09-05 |
Family
ID=25770264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2660060A Expired DE2660060C2 (de) | 1976-03-27 | 1976-03-27 | Verfahren zum Erzeugen eines Kernmantelfadens |
Country Status (1)
| Country | Link |
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