DE1862988U - Wiederverwendbare schalungsform fuer den bau von gebaeuden. - Google Patents
Wiederverwendbare schalungsform fuer den bau von gebaeuden.Info
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Description
Es ist ein Verfahren zum Bau von Gebäuden bekannt, das darin
besteht, Schalungsformen an die Baustelle zu bringen, die die Abmessungen der herzustellenden Räume aufweisen und die jeweils
benachbarten Formen parallel zueinander anzuordnen, so daß zwischen ihnen eine Art von Zwischenraum von einer Breite
entsteht, die gleich der Dicke ist, die die Außen- oder Innen-Mauern
haben sollen und in diese Zwischenräume ein Material, wie etwa Beton einzugießen, das die genannten Mauern oder
Zwischenwände bildet.
Zweck der Neuerung ist es, eine Schalungsform zu schaffen, die sich insbesondere zur Durchführung dieses allgemeinen Verfahrens
eignet.
,1 Eine solche Schalungsform ist im wesentlichen dadurch ge- fF kennzeichnet, daß sie ein waagerechtes Grundgestell aufweist,
das aus vier Winkelelementen besteht, die miteinander durch abnehmbare Profilelemente verstellbarer Länge
verbunden sind, wobei eine gewisse Anzahl von Platten senkrecht auf die Prcfilteile des waagerechten Gestells aufgesetzt
ist und eine gewisse Anzahl von Platten waagerecht auf die oberen Seiten der senkrechten Platten aufgelegt ist.
Außerdem können die waagerechten Platten, die die Decke der Form bilden, an den senkrechten Platten gelenkig angebracht
sind, so daß sie, nachdem der Beton um die Wandungen der Form gegossen ist und abgebunden hat, im Inneren des Raumes
^ geschwenkt und heruntergeklappt werden können. Die Form kann
auf diese Art und Weise ohne Schwierigkeit auseinandermontiert werden und ihre verschiedenen Elemente können durch die Öffnung
Türe oder Fenster - hinausgebracht werden, die stets in einem Raum eines Gebäudes vorhanden sind.
Ebenso können die verschiedenen Platten, die die Seiten der Form bilden, aus einem Rahmen gebildet sein, der auf der äußeren
Seite eine Schalungsoberfläche tragt, wobei die Batten durch eine Verstrebung, die auf der Innenseite angeordnet ist,
starr gemacht sind. Die Verstrebung besteht z.B. aus Stangen oder Rohren, die in Form einer Pyramide zusammenmontiert sind.
Im weiteren Verlauf wird der die Spitze der Pyramide bildende Knotenpunkt der Verstrebung nur noch als Pyramidenspitze bezeichnet.
Die Lage des Scheitelpunktes dieser Spitze wird so festgelegt, daß die Platte eine pyramidenförmige Einheit bildet,
die in optimaler Weise dem hydrostatischen Druck Widerstand leistet, der auf die Schalungsoberfläche von dem an
deren Außenseite eingegossenen Beton ausgeübt wird. Selbstverständlich können die Platten aus jedem beliebigen Material
bestehen und unter jeder beliebigen anderen Form ohne Begrenzung zusammengebaut werden, um die notwendige Starrheit zu
erreichen.
Zweckmäßigerweise können die senkrechten Platten, die nebeneinander
in beliebiger Art und Weise angeordnet sind, um eine Form mit den gewünschten Abmessungen zu bilden, mit den Platten
der gegenüberliegenden Wand und/oder den waagerechten Deckenplatten mit Hilfe von Kabeln, an den Pyramidenspitzen der genannten
Platten miteinander verbunden sein, wobei die Kabel so gespannt werden können, daß eine absolut starre und unver«
formbare Form gebildet wird.
Die Neuerung weist ebenfalls Einrichtungen auf, um das Anbringen, Übereinanderlegen und das leichte und schnelle Herausnehmen
der Formen zu gewährleisten.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung mehrerer in den beigefügten
schematisohen Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele.
Eig. 1 zeigt eine Gesamtansicht des waagerechten Grundgestells,
Pig. 2 ist eine Einzelansicht eines Winkelelementes des Grundgestells nach Fig. 1,
Fig. 3 ist eine Befestigungseinrichtung für die die Seiten
des Grundgestells bildenden Profilteile an den Winkelelementen,
Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht nach der Linie A-A der
Fig. 1 eines Abstützzwischenstückes des Profilteiles, der die Seiten des Grundgestells bildet,
Fig. 5 ist eine senkrechte Platte,
Fig. β ist eine Einzelansicht der Pyramidenspitze der Platte nach Fig. 5,
Fig. 7 zeigt wie die senkrechte Platte auf dem Profilteil
des Grundgestells angebracht wird,
Fig. 8 zeigt eine waagerechte Deckenplatte,
Fig. 9 zeigt eine Pyramidenspitze der Platte nach Fig. 8,
Fig.10 zeigt, wie die waagerechte Platte nach Fig. 8 auf
der senkrechten Platte nach Fig. 5 angebracht wird,
Pig. 11 zeigt die Gesamtheit einer Sehalungsform und die Art ihrer Demontage, sowie das Herstellen der Winde
zwischen den benachbarten Formen und den Passaden,
Fig. 12 zeigt die Gesamtheit einer Sohalungsform mit ihrer
Verspannungseinrichtung durch die Kabel.
In Fig. 1, die einen waagerechten Grundrahmen zeigt, ist mit
eines der vier Winkelelemente bezeichnet, an denen die Profilelemente 2 befestigt sind, deren Länge in Abhängigkeit von den
Abmessungen gewählt wird, die der Form gegeben werden sollen. Diese Profilelemente können, wenn sie nicht lang genug sind,
um in einem einzigen Stück die Winkelelemente zu verbinden, durch das Aneinandersetzen einer gewissen Zahl von Elementen
beliebiger Längen gebildet werden. Sie können vorteilhafterweise
Abstützzwischenstüeke J5 aufweisen, deren Aufgabe nachstehend beschrieben wird. Die Abstützzwisehenstücke j5 können
untereinander durch Kabel 4 verspannt werden, um die Starrheit des Rahmens zu erhöhen.
Fig. 2 zeigt perspektivisch ein Winkelelement, entsprechend dem Element 1 der Fig. 1. Es besteht aus U-förmigen Profilteilen
5, 5*, deren Flanschen nach oben gerichtet sind und die rechtwinklig mit Hilfe eines sehr starren Knotenbleches
verbunden sind. Eine Muffe 7> in die ein senkrechtes Rohr 8
eingesteckt werden kann, dessen Rolle später erläutert wird,
ist in dem Knotenblech β im inneren Winkel der beiden Profilteile 5* 5* angebracht« Schließlich trägt das Knotenblech
ein mit Innengewinde versehenes Loch, in das eine senkrechte Gewindespindel
9 eindringt, die mit einer Beta;igungs-Handkurbel
versehen ist und deren unterer Teil direkt oder nicht direkt auf einer Sohle ruht, auf der das Grundgestell aufgelegt ist.
Durch die Verstellung der Gewindespindeln 9 der vier Winkelelemente
kann erreicht werden, daß das Grundgestell völlig magereeht liegt, trotz der gegebenenfalls vorhandenen Unebenheiten
des Bodens. Andererseits tragen die Profilstücke 5, 5*
an ihren Enden und unter ihrem Grundteil Blöcke, wie dbwa 10,
die mit einer Mutter 11 versehen sind.
Diese Muttern dienen zur Befestigung der Profilelemente 2 (Pig. 1) an den Winkelelementen, die sie miteinander verbinden
und auf diese Art und Weise die Seiten des Rahmens bilden. Pig. j5 zeigt diese Anordnung im einzelnen. Zu diesem Zwecke sind
die Profilelemente 2 beispielsweise mit einer Winkelplatte 12 versehen, die schräg angeordnet ist und eine mit einem Loch
versehene Fläche aufweist, in die ein Gewindebolzen 14 eingeführt wird, der in die Mutter 11 des Blockes 10 des Winkelelementes
eingeschraubt wird.
Diese Befestigungsart, die keinerlei Organ über dem Grundteil der U-Eisen des Winkelelementes aufweist, läßt diese Eisen
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vollständig frei, um die unteren Seiten der senkrechten Platten
aufzunehmen, wie es nachstehend beschrieben wird. Selbstverständlich kann jedoch jede beliebige andere Befestigungsart
verwendet werden, ohne den Bereich der hier beschriebenen und an einem Beispiel erläuterten Neuerung zu verlassen.
Pig. 4 ist eine Schnittansieht eines Abstützzwischenstückes
des Grundgestells, das in Fig. 1 mit 3 bezeichnet ist. Dieses
Abstützzwischenstück trägt, wie die Winkelelemente, eine Schraube oder Spindel 9a und befindet sich auf einer Seite des U-Eisens
5, das dazu bestimmt ist, den Unterteil des senkrechten Gestells aufzunehmen. (Fig. 5)· Auf der anderen Seite trägt das
Abstützzwischenstüek vorteilhafterweise einen Ansatz 15, durch den ein Loch 16 verläuft, welches es gestattet, daran ein Kabel
4 (Fig. 1) zu befestigen, das außerdem an anderen Abstützzwischenstücken befestigt ist, um dem Rahmen Starrheit zu verleihen.
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines genormten Plattenelementes.
Dieses Element besteht aus einem Rahmen 17, der auf einer Seite eine Schalungsplatte 18, beispielsweise aus
Sperrholz trägt. Auf der anderen Seite besteht das Element aus einem Gerippe starrer Streben I9, wobei dieses Gerippe an einer
Platte 20 endet und auf diese Art und Weise eine Montagegruppe bildet, die als Pyramidenspitze bezeichnet wird. Die Unterseite
des Rahmens trägt Beschläge 21, die dazu bestimmt sind, in die
U-Eisen des waagerechten Grundgestells (Pig. 7) einzugreifen. Die Oberseite des Rahmens trägt eine runde Stange 22, deren
Rolle nachstehend erläutert wird. Schließlich tragen die Seiten des Rahmens beliebige Vorrichtungen, um den Zusammenbau
des Rahmens mit den Nachbarrahmen zu gestatten, beispielsweise Ausnehmungen, wie etwa 23, in die ein Keil eingeführt wird.
Fig. 6 ist eine Einzelansicht der Platte 20, der Pyramidenspitze,
auf der Winkelplatten 24 befestigt sind, die Bohrungen 25 tragen, die zum Befestigen von Verspannungskabeln dienen,
wie es nachstehend gezeigt wird.
Fig. 7 zeigt, wie eine senkrechte Platte 17, der unter Hinweis
auf Fig. 5 beschriebenen Art in dem U-Eisen des Grundgestells eingesetzt wird.
Fig. 8 zeigt eine Platte, die waagerecht angeordnet einen Teil der Decke der Schalungsform bildet. Diese Platte unterscheidet
sich von der senkrechten Platte nach Fig. 5 dadurch, daß sie
an ihren Enden U-förmige Elemente 26 aufweist, die nach unten
offen sind, um an die runde Stange 22 der senkrechten Platte angehängt zu werden (vergleiche Fig. 10).
Fig. 9 zeigt die Pyramidenspitzenplatte der waagerechten Platte
nach Fig. 8. Diese Platte weicht in nichts von der Platte 20 der senkrechten Platte nach Fig. 5 ab, die in Fig. 8 dargestellt
ist.
Pig. 10 zeigt den Zusammenbau einer senkrechten und einer waagerechten Platte. Die U-förmigen Elemente 2β der waagerechten
Platte passen sich, wie oben beschrieben worden ist, auf der runden Stange 22 der senkrechten Platte an. Ein Beschlag
27 ist am Scheitelpunkt des Winkels angeordnet, der von den beiden Platten gebildet wird. Es ist darauf hinzuweisen,
daß die Sperrholzplatten 18, 18!, die fest an den Rahmen If,
17* befestigt sind und demgemäß die Außenwandungen der Form bilden, eine wiederverwendbare Verschalung bilden und mit
weiteren Platten 28, 28* aus einem Material, wie etwa Gips-Bims-Platten
abdeckbar sind, die eine verlorene Verschalung bilden und die Sperrholzplatten 18, l8f vor der Berührung
mit dem Beton schützen. Die wiederverwendbare Verschalung bleibt auf diese Art und Weise immer vollständig sauber.
Fig. 11 zeigt die Bauweise eines Gebäudes mit Hilfe von Schalungsformen
nach der Neuerung, die auf der Außenseite mit Verkleidungsplatten 28 bedeckt sind. In dieser Figur sind zwei
Formen gezeigt, die einander gegenüberliegend angeordnet sind und zwischen die eine Betonschicht eingegossen worden
ist, um eine Mauer 29 zu bilden. Weiter wird Beton auch auf die Formen gegossen, um ein Dach oder den Fußboden eines
oberen Stockwerkes zu bilden. Schließlich wird, um die Außenmauer herzustellen, die sich auf der linken Seite der Form
befindet, dieser Seite gegenüber eine oder mehrere Platten
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angeordnet, die den Platten der Schalungsform entsprechen und
mit Hilfe von Distanzs'tücken Jl parallel zu diesen letzteren
gehalten werden, wobei diese Distanzstüeke herausgezogen werden, wenn der Beton eingegossen worden ist.
Nachdem der waagerechte Boden gegossen worden ist, wird die Form, die mittels ihrer Spindeln 9 in etwas erhöhten Zustand
gehalten ist, aufgestellt, wie es bei der rechten ;.Form der ;
Fig. 11 gezeigt ist, bevor das Gießen der Mauer und der Decke erfolgt.
Der Zweck dieses Hachsteilens ist folgender: Wenn der ;
Beton der Mauern und der Decke abgebunden hat, wird das Grundgestell
mit Hilfe seiner Spindeln abgesenkt, um den unteren Teil der senkrechten Platten freizugeben. Danach ist es möglich, die
senkrechten Platten um ihr oberes Rohr zu kippen, so daß sie '. nach innen geschwenkt werden können, wie es in Fig. 11 dargestellt
ist. Auf diese Art und Weise kann die Form ohne jede Schwierigkeit auseinandermontiert werden und ihre Elemente
können durch eine Öffnung des Raumes herausgebracht werden. Eine oder mehrere provisorische Stützen 32 halten die waagerechten
Platten bis der Beton der oberen Decke vollständig abgebunden hat.
Die Bewegung der Formen erfolgt mit Hilfe eines Hilfsrahmens mit senkrechten Stangen 33>
die in die Muffen 7 der Winkelelemente
des waagerechten Grundgestells eindringen (Fig. 2). Diese senkrechten Stangen sind an der Außenseite der Form mit
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einer gewissen Anzahl von waagerechten Stangen 3^ verbunden,
so daß eine Einheit entsteht, die mit Hilfe eines Kranes oder jeder beliebigen anderen Hebevorrichtung, deren Haken 35 gezeigt
ist, bewegt werden kann.
Um die Demontage dieser Stangen zu ermöglichen, sind Papprohre oder Rohre aus anderem Material vorgesehen, durch welche
die Stangen hindurchgeführt sind und die nach dem Abbinden des Betons in dem Boden oder Dach verbleiben.
Fig. 12 zeigt in teilweise auseinandergezogener Darstellung
eine Form entsprechend der Neuerung, wobei die Gesamtanordnung der Platten gezeigt ist. Wie bereits oben erwähnt, wird die
Starrheit dieser Gruppe mit Hilfe von Kabeln J>k& sichergestellt,
die zwischen den Pyramidenspitzen der senkrechten Platten und den Pyramidenspitzen der waagerechten Platten gespannt
werden. In dteser Figur ist auch gezeigt, daß Leitungen 35 im voraus auf der äußeren Oberfläche der verlorenen Schalungen
28 der Platten angeordnet werden können, so daß diese Leitungen zwischen dieser Verkleidung und dem Beton, der zwischen die benachbarten
Formen gegossen wird, eingegossen sind.
Die Schalungselemente werden vom Baumaterialien-Lagerplatz zur Baustelle gebracht, an Ort und Stelle gemäß den Erfordernissen
aneinandergefügt und dann sofort nach dem Abbinden des Betons wieder auseinandermontiert und zum Baulagerplatz
oder direkt zu einer anderen Baustelle transportiert. Auf
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diese Art und Weise können sie in fast unbegrenzter Art und Weise immer wieder verwendet werden, was ihre sehr schnelle
Amortisierung sicherstellt und es gestattet, die Baukosten in beträchtlichem Maße zu senken.
Spezial- und Ergänzungsplatten, die einer gewissen Anzahl von Normplatten beigegeben werden, die eine Fläche der Form
bilden, gestatten es, dieselben Standardelemente für die Herstellung von Formen verschiedener Abmessungen zu verwenden,
die den Erfordernissen des durchzuführenden Projektes entsprechen.
Claims (32)
1. Wiederverwendbare Schalungsform für die Herstellung von
Gebäuden durch das Eingießen von Beton zwischen die Wandungen benachbarter Schalungsformen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungsformen aus aneinander
gelenkig befestigten Platten gebildet werden, so daß die Platten durch Einklappen in das Innere der Schalungsform
auseinandergenommen und durch eine Öffnung des Raumes abtransportiert werden können, der durch das Gießen des Betons
um die Schalungsform herum gebildet wurde.
2. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungsform ein
waagerechtes Grundgestell aufweist, das aus vier Winkelelementen (1) besteht, die untereinander durch Profilstücke (2)
verstellbarer Längen verbunden sind, aus einer gewissen Anzahl von Platten, die sich senkrecht auf die Profilteile
des waagerechten Grundgestells legen und einer gewissen Anzahl von Platten, die sieh waagerecht auf die oberen
Seiten der senkrechten Platten legen.
3. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 2, dadurch
gekenn: .zeichnet , daß die senkrechten,
die Seiten der Schalungsform bildenden Platten an den
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waagerechten Platten gelenkig befestigt sind.
4. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet , daß die die Seiten der Schalungsform bildenden Platten aus einem unverformbar
gemachten Rahmen gebildet werden.
5. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die die Seiten
der Schalungsform bildenden Platten durch ein Gerippe von Stangen oder Rohren (19) gebildet werden, die miteinander
in einer sogenannten Pyramidenspitze verbunden sind.
6. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 5*
dadurch gekennzeichnet, daß die die Seiten der Schalungsform bildenden Platten aus einem unverformbaren
Rahmen (17) aus Metall hergestellt sind.
7. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet , daß die die Seiten der Schalungsform bildenden Platten aus einem Rahmen (17)
gebildet werden, der durch Preß-Spanplatten unverformbar
gemacht wird.
8. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 7*
dadurch gekennzeichnet, daß die die Seiten der Schalungsform bildenden Platten aus einem Rahmen (17)
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gebildet werden, der durch Kunststoffplatten unverformbar gemacht wird.
9. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Stellung
des Scheitelpunktes der Pyramidenspitze so bestimmt wird, daß die Platte einen besseren Widerstand gegen den hydrosta
tischen Druck des Betons bildet, der um die Schalungsform herum gegossen ist.
10. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet , daß die Schalungsform mit Hilfe von Kabeln unverformbar gemacht ist, die die
Pyramidenspitzen verschiedener Platten miteinander verbinden.I
11. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß die die Seiten
der Schalungsform bildenden Rahmen auf der der Pyramidenspitze gegenüberliegenden Außenseite der Schalungsform eine
wiederverwendbare Schalungsoberfläche aufweisen.
12. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet , daß die die Seiten der Schalungsform bildenden Rahmen aus einem Material, wie
etwa Sperrholz gebildet werden.
13. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Seiten
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der Schalungsform bildenden Rahmen aus einem Material hergestellt sind, wie etwa Preßspanplatten.
14. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis IJ,
dadurch gekennze i ehnet, daß die die Seiten
der Schalungsform bildenden Rahmen aus einem Material, wie etwa Kunststoff hergestellt sind.
15· Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der wiederverwendbaren Schalungsoberfläche der Schalungsform eine verlorene
Schalungsoberfläche aus einem Material wie etwa Bims-Gips angeordnet ist.
16. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet , daß verschiedene Leitungen (35) auf der verlorenen Schalungsoberfläche ange~
sich
bracht sind, so daß die Leitungen/zwischen dieser und der Betonwand nach dem Gießen dieser letzteren eingehüllt befinden.
bracht sind, so daß die Leitungen/zwischen dieser und der Betonwand nach dem Gießen dieser letzteren eingehüllt befinden.
17· Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Leitungen in Schutzhüllen eingeführt sind.und diese auf der
verlorenen Schalungsoberfläche befestigt sind, so daß sie
zwischen dieser und der Betonwandung nach dem Gießen dieser letzteren eingelassen sind.
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18. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß Sanitär-, Gas-
und Wasser-Installations-Elemente auf der verlorenen Schalungsoberfläehe
so angebracht sind, daß sie zwischen dieser und der Betonwandung nach deren Eingießen eingeschlossen
sind, wobei diese Elemente provisorisch am Gerippe der wiederverwendbaren Schalung befestigt werden.
19. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet , daß die Windekelemente (1) des Grundgestells mit Höheneinstellungsmitteln, wie etwa
Gewindespindeln (9) versehen sind, um insbesondere ein richtiges
waagerechtes Ausrichten des Grundgestells zu ermöglichen.
20. Wiederverwendbare-Schalungsform nach Anspruch 1 bis I9,
dadurch gekennze Lehnet , daß die Abstützzwischenstücke
(3) der Profilteile (2) des Grundgestells ebenfalls Höheneinstellungsmittel (9&) tragen.
21. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet , daß die Winkelelemente
(1) des Grundgestellts Muttern (11) tragen, die dazu bestimmt
für
sind, Gewindebolzen (l4)/die Verbindung der Profilteile aufzunehmen
.
22. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet , daß die Winkelelemente
(1) des Grundgestells aus nach oben offenen U-Eisen
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(5j> 5f) bestehen, die rechtwinklig verbunden und durch
ein Knotenblech (6) versteift sind.
23. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 22,
dadurch gekennzeichnet , daß die unteren Seiten der senkrechten Platte einfach in die U-Eisen des
Grundgestells eingesetzt sind.
24. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 2j5,
dadurch gekennzeichnet , daß die Winkelelemente (1) eine senkrechte Muffe (7) aufweisen, die dazu bestimmt
ist, eine Haltestange der Schalungsform aufzunehmen.
25· Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzei chnet , daß die Muffe (7)
der Winkelelemente (1) durch ein Rohr aus Karton oder gleich-! artigem Material geschützt ist, während die Decke gegossen
wird.
26. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 25,
dadurch gekennzeichnet , daß die senkrechten
Platten auf ihrer Oberseite eine rohrförmige Stange (22)
tragen, an der sich die Deckenplatten anhaken.
27· Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet , daß die verschiedenen
Platten Montageeinrichtungen aufweisen, die es gestatten,
sie aneinander zu befestigen.
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28. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 27*
dadurch gekennzeichnet, daß das Grundgestell gegenüber der Betonsohle im Augenblick des Gießens der seitlichen
Wandungen und der Decke leicht angehoben wird, damit es später nach dem Anziehen des Betons gesenkt werden kann,
um das Schwenken der senkrechten Platten zu ermöglichen.
29. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 28,
dadurch gekennzeichnet , daß eine provisorische Stütze die Decke der Schalungsform beim Abnehmen der
senkrechten Platten hält.
50. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 29,
dadurch gekennzeichnet , daß für das Gießen der Passladenmauern senkrechte Platten einer Seite der
Schalungsform gegenüber angebracht und mit Hilfe von Distanzstücken (31) ari der Schalungsform befestigt werden.
31. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 30,
dadurch gekennzeichnet , daß die senkrechten äußeren Platten, die für die Passadenmauern bestimmt sind,
durch eine Hilfseinrichtung an ihrem Platz angebracht werden.
32. Wiederverwendbare Schalungsform nach Anspruch 1 bis 3I*
dadurch gekennzeichnet , daß das Handhaben der Schalungsform mit Hilfe eines Hilfsrahmens erfdgt, der senk-
- 20 -
rechte durch die Decke der Schalungsform verlaufende Stangen (35) aufweist, die in die Muffen (7) der Winke leleinente (I)
des Grundgestells eingesteckt werden.
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1960
- 1960-05-19 FR FR827688A patent/FR1265337A/fr not_active Expired
- 1960-11-22 DE DE1960W0025287 patent/DE1862988U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3205790A4 (de) * | 2014-10-09 | 2018-04-04 | Hui Linda Technology Co. Ltd. | Montiertes gebäudeschalungssystem zur frühen entfernung und errichtungsverfahren dafür |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1265337A (fr) | 1961-06-30 |
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