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DE2658363A1 - Vorrichtung zum filtern von fluessigen medien, insbesondere des nutzwassers in wasserversorgungen - Google Patents

Vorrichtung zum filtern von fluessigen medien, insbesondere des nutzwassers in wasserversorgungen

Info

Publication number
DE2658363A1
DE2658363A1 DE19762658363 DE2658363A DE2658363A1 DE 2658363 A1 DE2658363 A1 DE 2658363A1 DE 19762658363 DE19762658363 DE 19762658363 DE 2658363 A DE2658363 A DE 2658363A DE 2658363 A1 DE2658363 A1 DE 2658363A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
water
baskets
filter baskets
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762658363
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Voelker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RATZEL GERHARD DR
Original Assignee
RATZEL GERHARD DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RATZEL GERHARD DR filed Critical RATZEL GERHARD DR
Priority to DE19762658363 priority Critical patent/DE2658363A1/de
Publication of DE2658363A1 publication Critical patent/DE2658363A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/66Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/114Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements arranged for inward flow filtration
    • B01D29/115Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements arranged for inward flow filtration open-ended, the arrival of the mixture to be filtered and the discharge of the concentrated mixture are situated on both opposite sides of the filtering element

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Filtern von flüssigen Medien,
  • insbesondere des Nutzwassers in Wasserversorgungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Filtern von flüssigen Medien, insbesondere des Nutzwassers in Wasserversorgungen, wie Haushaltungen oder Betrieben, bestehend aus einem Gehause mit einer Mediumeintritts- und -austrittsöffnung, in dem ein vom Medium durchströmter Filtereinsatz angeordnet ist, der in umgekehrter Mediumfließrichtung rückspülbar bzw. abspülbar ist.
  • In Wasserversorgungsanlagen sind eine Reihe von Schmutzfiltern bekannt, die dazu dienen, das angebotene Wasser für Haushaltungen oder Betriebe vor der Verwendung zu filtern, um dadurch dem Wasser Verunreinigungen zu entziehen, die ansonsten korrosion oder auch Betriebsstörungen von Wasserverbrauchsgeräten hervorrufen können.
  • Es sind Rückspülschmutzfilter bekannt geworden, bei denen innerhalb eines Gehäuses Filtereinsätze angeordnet sind, die rückgespült und somit von Verunreinigungen gesäubert werden können, wobei das rückgespülte Wasser nach außen hin abläuft. Diese Rückspülschmutzfilter gewährleisten aber keine ständige Schinutzabspülung des Siebgewebes der Filtereinsätze.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der der Filtereinsatz in verschiedenen Stufen entsprechend der Verschmutzung rückgespült werden kann, wobei natürlich gleichzeitig die Versorgung mit filtriertem Medium gewährleistet sein muß. Desweiteren soll die Vorrichtung nur eine geringe Mediumführungsumlenkung und einen geringen Druckverlust aufweisen, wobei die Vorrichtung als Massenartikel herzustellen geeignet sein soll.
  • Die lösung der Aufgabe besteht darin, daß erfindungsgemåß der Filtereinsatz aus mindestens zwei ansich bekannten Filterkörben mit Filtergewebe besteht, die axial von mindestens einer im Gehäuse verschiebbar gelagerten Steuerstange durchsetzt sind, die zum Verschließen der angeströmten oberen wie der unteren Filterkorböffnungen Verschlüsse aufweist und daß die angeströmten oberen Enden der Filterkörbe gemeinsam angeströmt sind, wobei die abgewandten, unteren Enden der Filterkörbe gemeinsam in eine Umgehungsleitung münden, die eine separate Abflußöffnung aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt gegenüber bekannten Filtern den hervorstechenden Vorteil, daß bei ihr bei Rückspülen der Filterkörbe eine vollständige Reinigung derselben von Schmutzpartikeln möglich ist. Da nämlich zwei Rückspülmögliclilceiten gegeben sind, kann je nach den Funktionserfordernissen, d.h. Abspülen oder Rückspülen, eine idividuelle Säuberung der Filterkörbe entsprechend ihrer Verschmutzung gewählt werden. Darüber hinaus findet in vorteilhafter Weise eine Säuberung der Filterkörbe immer dann statt, wenn der Vorrichtung ungefiltertes Medium, z.B. Wasser für den Garten oder zum Autowaschen, entnommen wird. Da bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung für Nutzwasser eine derartige Wasserentnahme von ungefiltertem Wasser in der Regel von Zeit zu Zeit stattfindet, kann eine vollständige Verschmutzung des Filtergewebes und dadurch unzulässige Druckerhöhung am Filtergewebe praktisch nicht mehr auftreten.
  • Darüber hinaus besitzt die erfindungsgemäße Vorrichtung eine geringe Wasserumlenkung und somit geringe Druckverluste. Aufgrund der kurzenpülkanäle läßt sich das Gehäuse leicht herstellen, obei ein geringer mechanischer Bearbeitungsaufwand notwendig ist.
  • Die Steuerwellen sind leicht zugänglich, die Filterkörbe können leicht ausgetauscht werden.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Verschlüsse Ventilteller, die mit Ventilsitzen an den oberen und unteren Enden der Filterkörbe zusanenwirken. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Filterkörbe senkrecht nebeneinander angeordnet, wobei die Steuerstangen aus je einer oberen und einer unteren Hälfte bestehen, die je einen Ventilteller tragen, wobei der untere Ventilteller zum Vers,chließen des abgewandten Endes des Filterkorbes federbeaufschlagt auf der unteren Hälfte der Steuerstange fest angeordnet ist. In diesem Falle sind also die Ventilteller mit den Steuerstangenhälften fest verbunden, die Steuerstangenhälften können separat mit den auf ihnen sitzenden Ventiltellern verschoben werden.
  • Darüber hinaus können die Steuerstangen einstückig ausgebildet sein, wobei auf den unteren Enden derselben die unteren Ventilteller gleitbar und federbeaufschlagt angeordnet sind.
  • In weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung können die Ventilteller Bohrungen aufweisen. Diese Bohrungen dienen zur Druckentlastung für den Fall, daß die Filtereinsätze gleichzeitig zur Rückspülung in Funktion gesetzt werden. Ohne diesen Bohrungen könnte sich der Druck zu schnell aufbauen, was sich als Schlag in der Rohrleitung darstellen vlürde. Es wird somit der RückspüldrUCk durch die Bohrungen gemindert.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die Filterkörbe auch einander gegenüber,liegend angeordnet sein und eine gemeinsame Steuerstange aufweisen, die drei Ventilteller trägt, wobei der mittlere Ventilteller zwischen den angeströmten, oberen Enden der Filterkörbe angeordnet ist und mit beiden Filterkörben zum Verschließen jeweils der einen oder der anderen Filterkorböffnung zusarninenwirkt.
  • Durch die Anordnung der Bilterkörbe entweder senkrecht nebeneinander oder einander gegenüberliegend lassen sich verschiedene Baumögliclikeiten erzielen, die entsprechend den zur Verfugung stehenden Einbau-Räumlichkeiten zweckmäßig eingesetzt werden können.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können für größere Nedien-Anschlußquerschnitte innerhalb des Gehäuses eine Vielzahl von Filterkörben angeordnet sein, die, ohne daß die Einzelfunktion derselben beeinträchtigt ist, gruppenweise zusamnengefaßt sind.
  • In weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung besitzen die Filterkörbe im inneren Anströmbereich axiale Längsrippen und im äußeren Abströmbereich quer dazu verlaufende, ringförmige Querrippen, wobei zwischen den Längs- und Querrippen das Filtergewebe angeordnet ist. Die axialen Längsrippen begünstigen in höchst vorteilhafter Weise die Schmutzabführung beim Abspülen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich für eine Vielzahl von flüssigen Vedien, vorzugsweise Nutæwasser.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Bes,chreibung anhand von vier in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen naher erläutert. Dabei zeigen: Figur 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung, bei der zwei Filterkörbe senkrecht nebeneinander innerhalb des Gehäuses angeordnet sind, wobei die unteren Ventilteller nur teilweise geschnitten sind, Figur 2 einen Längs schnitt durch eine Vorrichtung, bei der die beiden Filterkörbe einander gegenüberliegend in einer Achsrichtung angeordnet sind, wobei der Mediumeintritt oberhalb der Zeichenebene und der Nediumaustritt des filtrierten Mediums unterhalb der Zeichenebene liegen, Figur 3 einen Querschnitt durch eine weitere Vorrichtung mit vier Filterkörben, wobei je zwei Pilterkörbe paarweise zusammengefaßt sind und Figur 4 einen Querschnitt durch ein weiteres Beispiel, welches ähnlich der Figur 1 ausgeführt ist, wobei wiederum die unteren Ventilteller nur teilweise geschnitten dargestellt sind.
  • In der folgenden Beschreibung sind die erfindungsgemäßen Vorrichtungen beispielhaft für den Einsatz von Nutzwasser beschrieben.
  • Geräß der Figur 1 besteht die erfindungsgetnäße Vorrichtung zum filtern des Nutzwassers aus einem Gehause 1, welches oben eine Wassereintrittsöffnung 2 für das ungefilterte Wasser und unten eine Wasseraustrittsöffnung 4 für das filtrierte ; sehr aufweist. Innerhalb des Gehäuses ist eine waagrechte Wand 5 angeordnet, die einen oberen Pereich 3 abschließt, in dem sich ungefiltertes Wasser befindet. Innerhalb der Wand 5 finden sich zwei runde Durchtrittsöffnungen, die einen clii1 t< r firpi gen Absatz aufweisen können, wobei innerhalb der Durchtrittsöffnungen je ein Filterkorb 6, 7 durchgeführt ist die mit ihren unteren Enden in eine Umgehungsleitung 29 münden, was später noch genauer beschrieben wird. Die pilterkörbe 6 und 7 sind mittels eines Gewindes 37 in ein Gewinde 36 der Durchtrittsöff-.nungen der Wand 5 geschraubt.
  • Die Filterkörbe 6, 7 sind zylindrisch geformt und bestehen aus Längsrippen 8, die von kreisförmigen Rippen 9 in Abständen gehaltert sind. Zwischen den längs verlaufenden Rippen 8 und den quer verlaufenden Rippen 9 ist ein Filtergewebe 10 angeordnet, welches zur Zurückhaltung der Schmutzpartikel dient.
  • Aufgrund des Aufbaus des Filterkorbes kann das Filtergewebe in Durchströmrichtung von innen nach außen einem größeren Druck ausgesetzt werden, als in umgekehrter Strömriohtung von außen nach innen.
  • Die Filterkörbe besitzen je an ihren oberen und unteren Enden einen Ventilsitz, bestehend aus einer umlaufenden Abachrägung 12, 19, 34 und 35, die innerhalb eines massiven Abschlußringes angeordnet ist, wobei der obere und untere Abschlußring des Filterkorbes diLängsZippen 8 haltern. Die langsverlaufen Rippen 8 und die quer verlaufenden Rippen 9 bilden somit Fenster 11, durch die das gefilterte Wasser in einen Raum 20 austritt, von dem es durch die Austrittsöffnung 4 wegströmt.
  • Die Filterkörbe sind von je einer Steuerstange durchsetzt, die aus zwei Hälften 13, 21 für den Filterkorb 7, bzw. 14, 22 für den Filterkorb 19 besteht. Jede Hälfte der Steuerstange hält einen Ventilteller 15,23 bzw. 16, 24, wobei die Ventilteller ebenfalls eine rundumlaufende Abschrägung 17, 18 aufweisen, die mit der Abschrägung 12, 34 bzw. 19, 35 der Filterkörbe bei Verschließen der Filteröffnungen zusammen wirkt.
  • Die Enden der Steuerstangenhalften 13, 14 sind in Führungen 32, 33 des Gehäuses 1 verschieblich gelagert und nach außen gefiihrt. In der Zeichnung 1 sind die Enden abgebrochen gezeichnest, sie tragen noch je einen nicht gezeichneten Griff.
  • Die unteren Ventilteller 23, 24 der unteren Hlften 21,22 der Steuerstangen sind fest auf den unteren Enden 27, 28 der Steuerstangen angeordnet und werden mittels je einer Druckfeder 25, 26 nach oben in Schließrichtung gedrückt. Die unteren Ventilteller 23, 24 schließen die Umgehungsleitung 29 von den unteren Öffnungen der Filterkörbe ab, wobei die Urgehungsleitung 29 eine Austrittsöffnung 30 besitzt. Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: In Figur 1 ist der normale Betriebsfall dargestellt. Beide Steuerstangen sind nach oben bewegt, so daß die oberen Ventilteller 15, 16 die angeströmten, oberen Enden der Filterkörbe 6, 7 freigeben. Die unteren Enden der Filterkörbe sind durch die unteren Ventilteller 23, 24 verschlossen, wobei die separate Abflußöffnung 30 geschlossen ist. Das unfiltrierte Wasser tritt durch die Eintrittsöffnung 2 ein, verteilt sich innerhalb des Raumes 3 auf beide Filterkörbe gleichmäßig, die durchströmt werden, wonach das filtrierte Wasser in den Raum 20 tritt und durch die Austrittsöffnung 4 das Gehäuse filtriert verläßt. Da die separate Abflußöffnung 30 des Umgehungskanals 29 geschlossen ist, herrscht innerhalb des Umgehungskanals 29 der gleiche Wasserdruck, wie in der gesamten übrigen Vorrichtung.
  • Es erfolgt nun das sogenannte Abspülen)in die die separate Abflußöffnung 30 der Umgelwngsleitung 29 geöffnet wird. Da nunmehr der Druck innerhalb der Umgehungsleitung 29 abfällt,drückt das Wasser oberhalb der Ventilteller 23, 24 diese bei entsprechender Federauslegung gegen die Federvorspannung nach unten, wodurch beide Filterkörbe gleichzeitig durchströmt werden und somit Schmutzpartikel weggespült werden, die über die Abflußöffnung 30 ins Freie treten. Gleichzeitig ist über die Wasseraustrittsöffnung 4 die Entnahme von filtriertem Wasser gewährleistet.
  • Beim Rückspülen wird entweder die Steuerstange 13 oder 14 nach unten bewegt und somit eine der oberen Öffnungen der Filterkörbe 6, 7 geschlossen. Gleichzeitig wird gegen die Federvorspannung die untere Öffnung desselben Filterkorbes geöffnet, ebenso wird die Abflußöffnung 30 der Umgehungsleitung 29 geöffnet. Kunmehr durchströmt das Wasser den noch offenen i?ilterkorb, tritt aus dem Raum filtriert in umgekehrter Schlick richtung in den anderen Filterkorb ein, aus dem es nach unten über die Umgehungsleitung 29 und die Abflußöffnung 30 wegströmt.
  • Bei starker Verschmutzung der Innenbereiche der Filtergewebe öffnet zusätzlich auch der untere Ventilteller des in Irormalrichtung durchströmten Ventils und verhindert so das Durchdrücken des Filtergewebes.
  • Die Steuerstangen können auch einstückig ausgebildet ein, wenn die unteren Ventilteller verschieblich gegen einen Anschlag auf den unteren Enden der Steuerstangen mittels der Druckfedern gedrückt sind.
  • Figur 2 zeigt ein weiteres Ausfiihrungsbei spiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bestehend aus einem Gehäuse 38 mit einer Wassereintrittsöffnung 39, die einen Verteilerraum 40 umfasst.
  • Die Zuströmung des unfiltrierten Wassers geschieht oberhalb der Zeiche-nebene, die Wasseraustrittsöffnung liegt unterhalb der Zeichenebene unterhalb des Raumes 41 und ist in der Figur 2 nicht dargestellt.
  • Innerhalb des Gehäuses 38 sind wiederum zwri Filterkörbe 49, 51 mit F;ergewebe 50 angeordnet, wobei die beiden Filterkörbe längsachsengleich einandergegeniiber liegen. Die angeströmten Öffnungen der Filterkörbe münden in die Wassereintrittsöffnung 39, die wegweisenden Austrittsöffnungen der Filterkörbe münden in je einen Raum 59, 60 die mittels einer Umgehungsleitung 42 verbunden sind, welche eine separate Abflußöffnung 43 zum Gully aufweist. Die wegweisenden Austrittsenden der Filterkörbe besitzen einen umlaufenden Flansch, der innerhalb einer Schulter 47, 48 des Gehäuses aufsitzt.
  • Die Filterkörbe sind durchsetzt von einer Steuerstange 57, die in einem Abschlußdeckel 45 des Gehäuses geeignet geführt ist und einen Griff 58 aufweist. Die Steuerstange 57 besitzt drei feststehende Ventilteller 54, 55 und 56, die wiederum umlaufende Abschrägungen 61, 62 und 64 aufweisen, welche mit Ventilaitzen 52, 53, 65, 66 der jeweiligen Filterkörbe 49, 51 zusammenwirken. Der mittlere Ventilteller 55 dient dabei zum wechselseitigen Verschließen sowohl des einen als auch des anderen Filterkorbes.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausfü.hrungsform ist entsprechend derwenigen von Figur 1: as ungefilterte Wasser strömt über die Wassereintrittsöffnung 39 in den Raum 40 , verteilt sich hier auf beide Filterkörbe 49 und 51, tritt in den Raum 41 filtriert ein und strömt (nach unten aus der Zeichenebene) durch die Wasseraustrittsöffnung ab. Die separate Abflußöffnung 43 ist geschlossen, innerhalb der Umgehungslei tung 42 herrscht der normale Wasser druck. Die Steuerstange nimmt illre mittlere Stellung ein, bei der der mittlere Ventilteller genau zwi scilen beiden Filterkörben angeordnet ist; die beiden jußeren Venti ltel ler 54 und 56 iind von illren zugeordneten Ventilsitzen 52, 53 wegbewegt.
  • Zum kbspülen wird nun einfach die separate Abfluß öffnung 43 geöffnet, wodurch zusätzlich unfiltriertes Wasser in die Räume 59 und 60 tritt, die Umgehungsleitung 42 durchströmt und über die Abflußöffnung 45 dem Verbraucher von unfiltrierteim Wasser zuläuft. Dadurch werden beide Filterkörbe durchspiilt und somit von Schmutz freigehalten.
  • Zum Riickspülen wird die Steuerstange entweder in ihre obere oder in ihre untere Endstellung bewegt, wodurch einerseits die wegweisende Öffnung eines Filterkorbes geschlossen, andererseits die angeströmte Öffnung des anderen Filterkorbes geschlossen wird. Das Wasser durchströmt nun den noch in Anströmrichtung geöffneten Filterkorb tritt in den Raum 41 filtriert ein, durchströmt in Gegenrichtung den anderen Filterkorb und verläßt diesen über das geöffnete, abgewandte Ende, durchströmt die Umgehungsleitung und tritt durch die Abflußöffnung ins Freie.
  • Dadurch kann eine vollständige Reinigung der jeweiligen Filterkörbe geschehen. Gleichzeitig ist natürlich zu jedem Zeitpunkt gewährleistet, daß beim Rückspülen filtriertes Wasser für die Versorgung zur Verfiigung;teht.
  • In den Figuren 1 und 2 ånd mit den Bezugsziffern 31 bzw. 44 j-eweils zusätzliche Entnahmeöffnungen für filtriertes Wasser ge-kezze i chne t In Figur 3 ist ein weiteres Beispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt, bestehend aus einem Gehäuse 67 mit einer Wassereintrittsöffnung 68 und einer Wasseraustrittsöffnung 69.
  • Innerhalb des Gehäuses 67 sind vier Filterkörbe 70, 71, 72 und 73 angeordnet, wobei Jeweils die Filterkörbe 70, 72 und 71, 73 paarweise zusammengefaßt sind. Die paarweise zusammengefaßten Filterkörbe arbeiten entsprechend den Filterkörben der Figuren 1 oder 2. Das filtrierte Wasser strömt dabei in zwei Räurae 74, 75 innerhalb des Gehäuses 67, um von da der Wasseraustrittsöffnung 69 zu zuströmen.
  • Darüberhinaus sind innerhalb des Gehäuses 67 zwei essfühler 76, 77 angeordnet die zum Beispiel Temperaturfühler sein können und mit dem Wasser in Verbindung stehen und zum Beispiel zur Thermostatsteuerung einer Heizung dienen.
  • Darüberhinaus können innerhalb des die Filterkörbe aufnehmenden Gehäuses weitere Instrumente, wie zum Beispiel Wasserzähler, Indikatoren u.a.m. angeordnet sein.
  • Figur 4 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung, die derjenigen von Figur 1 sehr ähnlich ist, wobei gleiche Teile der Figuren 1 und 4 mit gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet sind.
  • Im Unterschied zur Ausführung der Figur 4 ist das Gehäuse 86 der Ausführungsform gemäß Figur 4 für den Wasserdurchgang querorientiert, d.h., das Wasser durchströmt das Gehäuse 86 quer zu den Filterkörben. Es tritt durch eine Eintrittsöffnung 80 in das Gehäuse 86 ein, verteilt sich innerhalb eines Verteilerkanals 82 auf beide Filterkörbe 6 und 7, durchströmt diese und tritt durch die Austrittsöffnungen 11 der Filterkörbe aus, durchströmt einen seitlich angeordneten Abströmkanal 83 und tritt durch die Austrittsöffnung 81 aus dem Gehäuse 86 aus. Der Abströmkanal 83 und die Austrittsöffnung 81 sind seitlich in einem Seitenteil 87 des Gehäuses angeordnet.
  • Die unteren Austrittsöffnungen der Filterkörbe 6 und 7 münden in einen gemeinsamen Kanal 84, der eine Abströmöffnung 85 zur Entnahme von ungefiltertem Wasser besitzt.
  • Die Ventilteller 23 und 24 der Figuren 1 und 4 besitzen mehrere Bohrungen 78, 79, die zur Druckentlastung dienen. Denn werden beide oder mehrere Filterkörbe gleichzeitig zur Rückspülung in Funktion gesetzt, so baut sich der Druck innerhalb der Vorrichtung und der Leitung sehr schnell auf, was sich mittels eines "Schlages" auf das Gehäuse und die Leitungen kunt tut.
  • Die Funktionsweise der Ausführungsform von Firgur 4 entsprach völlig derjenigen von Figur 1, weshalb hierzu bezüglich der Funktionsbeschreibung auf Figur 1 verwiesen wird.
  • Im Gehäuse können desweiteren zusätzlich Neßfühler- insbesondere Differenzfühler - angeordnet sein, die bei einstellbarer Druckdifferenz aus Zulauf- und Filterbereich mechanisch, hydraulisch bzw. mit Fremdenergie den Abspül- bzw. Rückspülvorgang automatisch auslösen. Wesentlich ist hierbei , daß der Rückspülvorgang immer mit filtrierter Flüssigkeit erfolgt.
  • L e e r s e i t e

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Filtern von flüssigen Medien, insbesondere des Nutzwassers in Wasserversorgungen, wie Haushaltungen oder Betrieben, bestehend aus einem Gehäuse mit einer Wassereintritt und -austrittsöffnung, in dem ein vom Wasser durchströmter Filtereinsatz angeordnet ist, der in umgekehrter Wasserfließrichtung rückspülbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Filtereinsatz aus mindestens zwei an sich bekannten Filterkörben (6,7,49,51,70,71,72,73) mit Filtergewebe (10,50) besteht, die axial von mindestens einer im Gehäuse (1,38,67, 86) verschiebbar gelagerten Steuerstange (13,21,14,22,57) durchsetzt sind, die zum Verschließen der angeströmten oberen wie der unteren Filteröffnungen Verschlüsse aufweist, und daß die angeströmten oberen Enden der Filterkörbe gemeinsam angeströmt sind, wobei die angewandten, unteren Enden der Filterkörbe gemeinsam in eine Umgehungsleitung (22,29,84) munden die eine separate Abflußöffnung (30,43,85) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlüsse Ventilteller (15, 16, 22, 24, 54, 55, 56) sind, die mit Ventilsitzen (125 19, 34, 35, 52, 53, 65, 66) an den oberen und unteren Enden der Filterkörbe zusammenlfirken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterkörbe (6, 7) senkrecht nebeneinander angeordnet sind, wobei die Steuerstangen aus Je einer oberen (13, 14) und einer unteren (21D 22) Hälfte bestehen, die Je einen Ventilteller tragen, wobei der untere Ventilteller zum Verschließen des abgewandten Endes des Filterkorbes federbeaufschlagt (250 26) auf der unteren Hälfte der Steuerstange fest ist.
  4. Patentansprüche 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstangen einstückig ausgebildet sind, wobei auf den unteren Enden derselben die unteren Ventilteller gleitbar und federbeaufschlagt angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterkörbe (49, 51) einander gegenüberliegend angeordnet sind und eine gemeinsame Steuerstange (57) aufweisen, die drei Ventilteller (54, 55, 56) trägt, wobei der mittlere Ventilteller (55) zwischen den angeströmten oberen Enden der Filterkörbe angeordnet ist und mit beiden Filterkörben zusammenwirkt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuses (67) mindestens vier Filterkörbe (7O, 71, 72, 73) angeordnet sind, die je paarweise (7O, 72; 71, 73) zusammengefaßt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren (23,24) oder die äußeren (54,56) Ventilteller Bohrungen (78,79,88,89) aufweisen.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterkörbe (6,7) im inneren Anströmbereich axiale B«ngsrippen (8) und iln äußeren Abströmbereich oruer dazu verlaufende, ringförmige Querrippen (9) besitzen, wobei zwis chen den längs- und den Querrippen das Filtergewebe (10) angeordnet ist0
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß irrerhalb des Gehäuses (67) Meßfühler-(76,77) angeordnet sind.
    Patentansprüche
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßfühler Differenzfuhler sind, die bei Einstellen der Druckdifferenz aus Zulauf- und Filterbereich mechanisch, hydraulisch oder mit Fremdenergie zum Abspülen oder Rückspülen selbsttätig auslösbar sind.
DE19762658363 1976-12-23 1976-12-23 Vorrichtung zum filtern von fluessigen medien, insbesondere des nutzwassers in wasserversorgungen Pending DE2658363A1 (de)

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