DE2658069C2 - Sicherheitsschaltung für elektrisch betätigte Waffenabfeuersysteme - Google Patents
Sicherheitsschaltung für elektrisch betätigte WaffenabfeuersystemeInfo
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- 238000010304 firing Methods 0.000 title claims description 47
- NIOPZPCMRQGZCE-WEVVVXLNSA-N 2,4-dinitro-6-(octan-2-yl)phenyl (E)-but-2-enoate Chemical compound CCCCCCC(C)C1=CC([N+]([O-])=O)=CC([N+]([O-])=O)=C1OC(=O)\C=C\C NIOPZPCMRQGZCE-WEVVVXLNSA-N 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/58—Electric firing mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Keying Circuit Devices (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
15
Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherheitsschaltung
für elektrisch betätigte Waffenabfeuersysteme, mit einer das Abfeuersignal erzeugenden Äbfeuerungslogik
(Relais- bzw. Halbleitertechnik), die von mindestens einem Abfeuertaster aus ansteuerbar ist und deren Ausgang
mit der Abfeuervorrichtung verbunden ist
Derartige Waffenabfeuersysteme sind an sich bekannt Bei ihnen können durch tinen Bauteildefekt in
der das Abfeuersignal erzeugenden Äbfeuerungslogik zwei elektrisch unterschiedliche Zustände entstehen,
entweder wird die Schaltung unterbrochen oder es entsteht ein SchalturujskurzschluB.
Der erste Fall der Schaltungsunterbrechung führt in der Regel nicht zu gefährlichen ietriebszuständen. Bei
einem Kurzschluß in der Abfeuerungslogik kann dagegen
an ihrem Ausgang ein Signaä ,-rzeugt werden, das
auf die Abfeuervorrichtung der Waffe einwirkt und diese auslöst. Es kommt dann zu einer ungewollten Abfeuerung,
d. h. der Schuß bricht, ohne daß ein Abfeuertaster betätigt worden ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, bei einem elektrisch betätigten Waffenabfeuersystem
der oben beschriebenen Art zu den üblichen elektrischen Sicherheitsvorkehrungen noch eine
zusätzliche Sicherheitsschaltung zu schaffen, durch die verhindert wird, daß bei einem Bauteildefekt in der üblichen
elektrischen Sicherheitsvorrichtung bzw. der das Abfeuersignal erzeugenden Äbfeuerungslogik ein unkontrolliertes
Abfeuern möglich ist.
Die Lösung der Aufgabe geschieht dadurch, daß zwischen den Ausgang der Abfeuerungslogik und der Ab- Ld
feuervorrichtung der Arbeitskontakt eines Relais geschaltet ist, dessen Spule so mit den Abfeuertastern verbunden
ist, daß der Arbeitskontakt nur bei Betätigung mindestens eines Abfeuertasters schließt. Dies hat zur
Folge, daß ein durch einen Fehler in der Abfeuerungslogik an ihrem Ausgang auftretendes Signal nicht zur Abfeuervorrichtiing
gelangen kann, wenn keiner der Abfeuertaster betätigt ist, da in diesem Falle der Relaiskontakt
geöffnet ist.
Die Schaltung kann beispielsweise so erfolgen, daß die Abfeuertaster mit den Eingängen eines ODER-Schaltgliedes
verbunden sind, dessen Ausgang einerseits mit einem Eingang der Abfeuerungslogik und andererseits
mit der Relaisspule verbunden ist.
Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sicherheitsschaltung
näher erläutert.
Es sind in der Zeichnung nur jeweils die für die Erfindung
wesentlichen Teile der Schaltung aufgeführt. Die dargestellte Schaltung weist eine Versorgungsspannungsquelle
1 auf, an die drei Abfeuertaster angeschlossen sind. Der Abfeuertaster 2 kann beispielsweise zur
Fernabfeuerung, der Abfeuertaster 3 zur Bedienung durch den Kommandanten und der Abfeuertaster 4 zur
Bedienung durch den Richtschützen vorgesehen sein.
Jeder der Abfeuertaster 2, 3 und 4 ist reit einem der
Eingänge eines ODER-Schaltgliedes verbunden. Das Abfeuersignai wird in einer in ihren Einzelheiten nicht
näher dargestellten Abfeuerungslogik AL erzeugt die ein UND-Schlaltglied enthält bei dem ein Eingang mit
der Versorgungsspannungsquelle 1, ein weiterer Eingang mit Vorrichtungeii 7 zur Erzeugung der Feuerbereitschaftsbedingungen
und der dritte Eingang mit dem Ausgang 9 des ODER-Schaltgliedes 0 verbunden ist Der Ausgang 6 des UND-Schaltgliedes U ist über den
Arbeitskontakt 5a eines Relais 5 mit der Abfeuervorrichtung 8 verbunden. Die Spule des Relais 5 ist mit dem
Ausgang 9 des ODER-Schaltgliedes 0 verbunden.
Die Wirkungsweise der dargestellten Schaltung ist folgende:
Bei eingeschalteter Versorgungsspannungsquelle 1 liegt die Spannung an den Abfeuertastern 2, 3 und 4,
sowie an einem Eingang des UND-Schaltgliedes U der Abfeuerungslogik AL· Weiterhin muß von der Vorrichtung
7 aus ein weiteres Feuerbereitschaftssignal an das UND-Schaltglied angelegt werden. Wird jetzt einer der
Abfeuertaster 2,3 oder 4 betätigt, so entsteht am Ausgang 9 des ODER-Schaltgliedes 0 ein Signal, das einerseits
zum dritten Eingang des UND-Schaltgliedes Ugelangt,
wodurch an dessen Ausgang 6 ein Signal entsteht, und das andererseits zum Relais 5 gelangt und dadurch
den Arbeitskontakt 5a schließt Dadurch kann das am Ausgang 6 des UND-Schaltgliedes U entstandene Signal
zur Abfeuervorrichtutig 8 gelangen, wodurch die Abfeuerung bewirkt wird. Wenn durch irgend einen
Fehler am Ausgang 6 des UND-Schaltgliedes U ein Signal entsteht, ohne daß einer der Abfeuertaster 2,3 oder
4 betätigt wird, ist der Arbeitskontakt 5a des Relais 5 geöffnet und es kann kein Signal zur Abfeuervorrichtung
8 gelangen. Ein ungewolltes Abfeuern ist dadurch unmöglich gemacht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Sicberheitsschaltung für elektrisch betätigte Waffenabfeuersysteme, mit einer da£ Abfeuersignal erzeugenden Abfeuerungslogik, die von mindestens einem Abfeuertaster aus ansteuerbar ist und deren Ausgang mit der Abfeuervorrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgang (6) der Äbfeuerungslogik (AL) und die Abfeuervorrichtung (8) der Arbeitskontakt (5a) eines Relais (5) geschaltet ist, dessen Spule so mit den Abfeuertastern (2, 3, 4) verbunden ist daß der Arbeitskontakt (5a) nur bei Betätigung mindestens eines Abfeuertasters (2 bzw. 3 bzw. 4) schließt10
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762658069 DE2658069C2 (de) | 1976-12-22 | 1976-12-22 | Sicherheitsschaltung für elektrisch betätigte Waffenabfeuersysteme |
| IT3083577A IT1088825B (it) | 1976-12-22 | 1977-12-16 | Dispositivo di sicurezza per i meccanismi di sparo azionati elettricamente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762658069 DE2658069C2 (de) | 1976-12-22 | 1976-12-22 | Sicherheitsschaltung für elektrisch betätigte Waffenabfeuersysteme |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2658069A1 DE2658069A1 (de) | 1978-07-06 |
| DE2658069C2 true DE2658069C2 (de) | 1985-09-05 |
Family
ID=5996201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762658069 Expired DE2658069C2 (de) | 1976-12-22 | 1976-12-22 | Sicherheitsschaltung für elektrisch betätigte Waffenabfeuersysteme |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| IT (1) | IT1088825B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10204292A1 (de) * | 2002-02-02 | 2003-08-14 | Rheinmetall Landsysteme Gmbh | Vorrichtung zur Erhöhung der Sicherheit einer Maschinenwaffe |
-
1976
- 1976-12-22 DE DE19762658069 patent/DE2658069C2/de not_active Expired
-
1977
- 1977-12-16 IT IT3083577A patent/IT1088825B/it active
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2658069A1 (de) | 1978-07-06 |
| IT1088825B (it) | 1985-06-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F41D 11/00 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |