DE2655892A1 - Lichtabtastvorrichtung - Google Patents
LichtabtastvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lichtabtastvorrichtung. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf
eine Lichtabtastvorrichtung mit einer Ablenkvorrichtung, die entsprechend ihrer Ablenkfunktion eine Verschiebung der
Lichteinfallstelle an ihrer ablenkenden und reflektierenden Fläche bewirkt.
Eine Ablenkvorrichtung, die auf ihrer ablenkenden und reflektierenden Oberfläche entsprechend ihrer Ablenkfunktion
eine Verschiebung der Lichteinfallstelle hervorruft, ist durch einen Polygonaldrehspiegel gebildet.
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VI/13
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-3.
Da diese Ablenkvorrichtung durch ihre Ablenkfunktion
die Verschiebung der Lichteinfallstelle auf ihrer ablenkenden und reflektierenden Fläche hervorruft, wird der einfallende
Lichtstrahl an der Grenze der reflektierenden Fläche unregelmäßig gestreut, wenn die Lichteinfallstelle die Grenze
der reflektierenden Fläche erreicht (die nachstehend vereinfacht als "Eckteil" bezeichnet ist). Aus diesem Grund ist
eine Ablenkvorrichtung dieser Art insofern nachteilig, als bei der Anwendung bei einem sog. "Laserstrahldrucker11 , bei
dem mittels der Ablenkvorrichtung ein Schreiblichtstrahl zur Aufzeichnung in ihm enthaltener Information auf lichtempfindlichem
Material verschoben wird, das lichtempfindliche Material unvermeidbar mittels des an diesem Eckteil gestreuten
Lichts sensibilisiert wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lichtabtastvorrichtung zu schaffen, bei der eine Sperrung
des Einfalls des Lichtstrahls auf dem Eckteil der ablenkenden Fläche dann möglich ist, wenn die Lichteinfallstelle den
Eckteil der ablenkenden Fläche erreicht.
Zu diesem Zweck weist die erfindungsgemäße Lichtabtastvorrichtung eine Detektorvorrichtung zum Ermitteln einer
Einfallstelle des Lichtstrahls auf der ablenkenden Oberfläche und eine Vorrichtung zum Sperren des Einfalls des
Lichtstrahls auf die ablenkende Oberfläche auf, wobei die · genannte Sperr-Vorrichtung zu dem Sperren des Einfalls des
Lichtstrahls auf die ablenkende Oberfläche in Übereinstimmung mit einem Erfassungssignal aus der genannten Detektorvorrichtung
betätigt wird, das anzeigt, daß die Lichteinfallstelle den Eckteil der ablenkenden Fläche erreicht hat.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert.
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Fig. 1 ist eine schematische Draufsicht auf eine herkömmliche Lichtabtastvorrichtung.
Fig. 2 (A) bis (D) zeigen optische Aufbauten eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Ablenkvorrichtung, wobei die.Fig. 2 (A) die Einfallage eines ortsfesten Lichtstrahls
auf die ablenkende Fläche an dem Anfang einer ablenkenden Fläche eines Polygonaldrehspiegels
zeigt, die Fig. 2 (B) die Einfallage des Lichtstrahls an einem Abschlußende der ablenkenden Fläche zeigt,
die Fig. 2 (C) die Einfallage des Lichtstrahls an dem Eckteil der ablenkenden Fläche auf dem Polygonaldrehspiegel zeigt
und die Fig. 2 (D) die Einfallage des Lichtstrahls auf der nachfolgenden ablenkenden
Fläche des Polygonaldrehspiegels für die Abtastfunktion zeigt.'
Fig. 3 ist ein Schaltbild eines Lichteinfallagendetektors für die Verwendung bei dem in
Fig. 2 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel.
Fig. 1J ist ein Zeitablaufdiagramm für die in Fig.
3 gezeigte elektrische Schaltung.
Fig. 5 ist ein Schaltbild eines Lichteinfallagendetektors
für die Verwendung bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der Lichtabtastvorrichtung.
Fig. 6 ist ein Zeitablaufdiagramm für die in Fig.5 gezeigte elektrische Schaltung.
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''.'-<- B 7822
.Γ.
Pig. 7 ist ein Schaltbild eines Lichteinfall-
lagendetektors für die Verwendung bei einem
dritten Ausführungsbeispiel der Lichtabtast
vorrichtung .
Fig. 8 ist ein Zeitablaufdiagramm für die in
Fig. 7 gezeigte elektrische Schaltung.
Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht eines schematischen optischen Aufbaus eines
Laserstrahldruckes, in dem die Lichtabtastvorrichtung eingebaut ist.
Fig. 10 ist ein Blockschaltbild für die elektrische Steuerung der in Fig. 9 gezeigten Vorrichtung.
In Fig. 1, die eine herkömmliche Lichtabtastvorrichtung
zeigt, wird ein auf einen Polygonalspiegel 1 auftreffendes
Lichtbündel 2 an einem Eckteil Pc des Polygonalspiegels bei dessen Drehung bestimmt gestreut. Obgleich das
in der Nähe des Eckteils Pc des Polygonalspiegels reflektierte Lichtbündel üblicherweise nicht als Abtastlicht verwendet
wird, wird dieses an dem Eckteil Pc reflektierte Strahlbündel zu Streulicht 3 und wird auf die Abtastfläche *\
gerichtet. Auf diese Weise bildet dieses Streulicht eine
überstrahlung, die die Bildausbildung, das Ablesen der Information
usw. auf der Abtastfläche schwerwiegend beeinträchtigt. Zum Beispiel wird durch die genannte überstrahlung der Kontrast
in dem sensibilisierten Bild unvermeidbar verringert, während im Falle des Laserstrahldruckers das Abtastlichtbündel
möglicherweise eine Gefahr für den menschlichen Körper bildet.
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Die Pig. 2 (A) bis (D), 3 und 4 zeigen die erste
Ausführungsform der Lichtabtastvorrichtung, bei der die
Erzeugung von Streulicht 3 verhindert ist.
In den Fig. 2 (A) bis 2 (D) bezeichnet 5 eine Sperrvorrichtung, die entsprechend einem Signal aus einem Lichteinfallagendetektor
betätigt wird, das anzeigt, daß die Lichteinfallage den Eckteil des Polygonalspiegels erreicht
hat (und das nachstehend einfach als "Eeklagenerfassungssignal"
bezeichnet wird), so daß dadurch der Lichteinfall des ortsfesten Lichtbündels auf den Polygonalspiegel unterbrochen
wird. Mit dem bei dieser Beschreibung verwendeten Ausdruck "Unterbrechung" ist gemeint, daß das Lichtbündel
am Auftreffen auf die ablenkende Polygonalfläche gehindert wird, wodurch gleichfalls gemeint ist, daß das Lichtbündel
von der ablenkenden Polygonalfläche weggeleitet wird. Als
Sperrvorrichtung wird vorzugsweise ein AO-Modulator bzw. Tastmodulator, eine Ablenkvorrichtung aus einer Kombination
eines Galvanometerspiegels und eines Spalts, ein Laser mit interner Modulation, bei welchem eine Lichtquelle und eine
Sperrvorrichtung in einem Stück kombiniert sind, und so weiter verwendet. 6 bezeichnet einen in dem Lichteinfallagendetektor
eingegliederten Strahldetektor, der später beschrieben wird.
Wenn der Polygonalspiegel 1 in Richtung des Pfeils Al
dreht, wird das ortsfeste Lichtbündel 2 durch eine ablenkende Fläche S. abgelenkt und in einen Abtaststrahl 2' umgewandelt.
Die Abtastlage auf der Abtastfläche entspricht der Lichteinfallage auf der ablenkenden Fläche S.. Demgemäß wird es durch
die Ermittlung der Abtastlage auf der Abtastfläche möglich, die Lichteinfallage auf der ablenkenden Fläche zu erfassen.
Da ferner die Verschiebungsgeschwindigkeit der Lichteinfalllage
im Voraus ermittelt werden kann, ist es möglich, im Voraus eine Zeitdauer zu ermitteln, innerhalb der sich die
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Lichteinfallage von einer bestimmten Lage zu dem Eckteil
des Polygonalspiegels verschiebt. Wenn folglich einmal eine gewisse bestimmte Abtastlage auf der Abtastfläche erfaßt
ist, wird es möglich, im Voraus die Zeitdauer zu erkennen, innerhalb der sich die Lichteinfallage zu dem Eckteil
bewegt.
Bei dem in Fig. 2 (A) gezeigten Zustands bei welchem
sich der Abtaststrahl an dem Anfang der ablenkenden Fläche befindet, kann durch Verzögerung eines Signals aus dem
Strahldetektor 6 um eine bestimmte Zeitdauer ein Eeklagenerfassungssignal
erhalten werden.
Der Aufbau eines Ecklagendetektorsignal-Generators
ist in den Fig. 3 und 4 gezeigt; in diesem Generator wird von dem Strahldetektor 6 ein Signal SGl als Triggereingangsimpuls
an einen Eingangsanschluß B eines monostabilen Multivibrators
7 eingespeist, nach dem es einer Kurvenformung
unterzogen wurde. Der in dieser Schaltung verwendete monostabile Multivibrator 7 ist eine integrierte Schaltung 74123N
von Texas Instruments, Inc. USA (SN 74123N) Von einem Ausgangsanschluß Q dieses monostabilen Multivibrators
7 wird ein Signal SG2 erhalten, das im Ansprechen auf das Triggerimpuls-Signal SGl ansteigt und das nach einer
Zeitdauer t abfällt. Diese zeitliche Breite bzw. Zeitdauer t^ entspricht einer Zeitdauer R-, für die Abtastung eines
Schreibbereichs auf der Abtastfläche 4 und wird mittels eines Widerstands 9 und eines Kondensators 10 des monostabilen
Multivibrators 7 hervorgerufen.
Das Ausgangs-Signal SG2 aus dem monostabilen Multivibrator 7 wird als ein Eingangssignal an einen Eingangsanschluß
eines zweiten monostabilen Multivibrators 8 angelegt. Dieser zweite monostabile Multivibrator 8 ist gleichfalls
aus einer integrierten Schaltung 74123N von Texas
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Instruments Inc. gebildet. Von einem Ausgangsanschluß Q dieses zweiten monostabilen Multivibrators 8 wird ein Ausgangssignal
SG3 erhalten, das im Ansprechen auf das Abfallen des Eingangs-Signals SG2 abfällt und das nach einer Zeitdauer
tp ansteigt. Diese Zeitdauer t„ entspricht einer Zeitdauer
R2 , innerhalb der ein Einfall-Lichtbündel 2 über
den Eckteil auf der ablenkenden Fläche läuft. Jedoch überschreitet diese Zeitdauer tp niemals einen Zeitpunkt,an dem
ein einfallendes Lichtbündel eine Lage auf einer ablenkenden Fläche S2 erreicht, an der ein in den Strahldetektor 6
tretender Abtaststrahl erhalten wird. Das Ausgangssignal SG3 dieses zweiten monostabilen Multivibrators 8 gelangt als
Eingangssignal an die Sperrvorrichtung 5. Als Ergebnis davon wird das ortsfeste Lichtbündel 2 gemäß der Darstellung
in den Fig. 2 (a) bis 2 (D) daran gehindert, auf den Eckteil Pc des Polygonalspiegels 1 zu treffen, so daß gemäß der
vorangehenden Beschreibung kein Streulicht erzeugt wird.
Im folgenden wird ein Fall erläutert, bei dem durch Aufbringen einer Modulation auf das ortsfeste Strahlenbündel
entsprechend einer Bildinformation aus einem Rechner eine Bildinformation auf einer an einem Teil der Abtastfläche 4
liegenden Schreibfläche aufgezeichnet wird. Hinsichtlich des Verfahrens zur Aufzeichnung der Bildinformation gibt es
zwei Arten der Belichtung, nämlich der Belichtung des Bildinformationsteils ohne Belichtung eines Randteils (positives
Verfahren) und der Belichtung des Randteils ohne Belichtung des Bildinformationsteils (negatives Verfahren).
Im Falle des positiven Verfahrens wird die der Bildinformation aus dem Rechner entsprechende Modulation des
ortsfesten Lichtbündels nur ausgeführt, während der Abtaststrahl den Schreibbereich abtastet (siehe Zeitdauer R, in
Fig. 4). Dementsprechend wurde das ortsfeste Lichtbündel unterbrochen bzw. gesperrt, wenn es auf den Eckteil des Polygonalspiegels
projiziert wurde (siehe Zeitdauer R2 in Fig.4).
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'J.
Aufgrund dessen kann im Falle des gewöhnlichen positiven Verfahrens kein Streulicht auftreten.
Bei einer Schreibvorrichtung der in der DT-OS 25 46 928 vorgeschlagenen Art ist jedoch ein dem Strahldetektor
6 in Fig. 2 (A) entsprechender Detektor zum Erhalt eines. Schreibstartsignals vor dem Beginn eines Abtastvorgangs
angeordnet , wobei nach Abschluß des Abtastvorgangs in dem Schreibabtastbereich das Lichtbündel zu dem Zweck
eingeschaltet wird, das Lichtbündel auf diesen Detektor zu richten. Wenn dieses Lichtbündel auf den Eckteil des Polygonalspiegels
projiziert wird, entsteht unvermeidbar Streulicht. .
Das in den Fig. 5 und 6 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel ist so aufgebaut, daß das Lichtbündel für die
Strahlerfassüng eingeschaltet wird, nachdem es den Eckteil
des Polygonalspiegels überlaufen hat. Ferner sind bei diesem Ausführungsbeispiel die Sperrvorrichtung 5 und der Modulator
zum Modulieren des ortsfesten Lichtbündels in Übereinstimmung mit einer Bildinformation zusammengefaßt.
Bei der elektrischen Schaltung für den bei dem zweiten Ausführungsbeispiel verwendeten Lagedetektor wird von
dem Strahldetektor 6 ein Signal SGl als Eingangssignal an einen Eingangsanschluß B eines monostabilen Multivibrators
13 angelegt, der durch die integrierte Schaltung SN74123N
von Texas Instruments Inc. gebildet ist. Aus einem Ausgangsanschluß Q dieses monostabilen Multivibrators 13 wird ein
Ausgangssignal SG4 abgegeben, das im Ansprechen auf das
Ansteigen des Signals SGl abfällt und das nach Ablauf einer Zeit t, ansteigt. Diese Zeit t, reicht dafür aus, daß
das ortsfeste Lichtbündel 2 über den durch die ablenkenden Flächen S. und Sp gebildeten Eckteil Pc läuft. Dieses Ausgangssignal
SG1! wird als Eingangssignal an ein ODER-Glied
14 angelegt. Andererseits wird das Signal SG. aus dem
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-Vtf.
Strahldetektor 6 an einen (nicht gezeigten) Auslesestartsignalgenerator
als Eingangssignal angelegt. Aufgrund des Auslesestartsignals aus diesem Generator wird von dem
Rechner als Ausgangs signal ein Bildsignal SG,- erzeugt. Aus
diesem Ausgangssignal wird ein Ausgangssignal SGg erzielt. Durch Anlegen dieses Ausgangssignals SG6 an die mit dem Modulator
kombinierte Sperrvorrichtung 5 als Eingangssignal wird die Modulation des ortsfesten Lichtbündels während
dessen Abtastvorgang auf dem Schreibbereich durchgeführt und zugleich das Lichtbündel für die Strahlerfassung erhalten,
nachdem dieses an dem Eckteil des Polygonalspiegels vorbeigekommen ist.
Die Fig. 7 und 8 stellen das dritte Ausführungsbeispiel der Lichtabtastvorrichtung dar, bei dem das negative
Verfahren verwendet ist . Ein Signal SGl aus dem Strahldetektor 6 wird als Eingangssignal an einen Eingangsanschluß
B eines monostabilen Multivibrators 17 angelegt, der aus einer integrierten Schaltung SN74123N von Texas Instruments
Inc. besteht. Von einem Ausgangsanschluß O. dieses monostabilen Multivibrators 17 wird ein Signal SG 7 erzielt, das im
Ansprechen auf das Ansteigen des Signals SGl ansteigt und das nach Ablauf einer Zeitdauer tj, abfällt. Diese Zeitdauer
tjj entspricht der für das Abtasten des Schreibbereichs auf
der Abtastfläche k entsprechenden Zeit. Das Ausgangs-Signal
SG7 aus dem monostabilen Multivibrator 17 wird als Eingangssignal an einen Eingangsanschluß A eines zweiten monostabilen
Multivibrators l8 angelegt, der gleichfalls aus einer integrierten
Schaltung SN7^123N von Texas Instruments Inc. gebildet
ist. Aus einem Ausgangsanschluß Q dieses zweiten monostabilen Multivibrators l8 wird ein Ausgangssignal SG8
erhalten, das im Ansprechen auf das Abfallen des Signals SG7 abfällt und das nach Ablauf einer Zeitdauer t^ ansteigt.
Diese Zeitdauer tj- entspricht einer Zeitdauer R2 , innerhalb
der das Lichtbündel 2 über den Eckteil Pc des Polygonal-
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spiegeis laufen würde. Dieses Ausgangssignal SG8 wird als Eingangssignal in ein UND-Glied 21J eingegeben. Auf
gleiche Weise wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel wird ein Bildsignal SG9 mittels eines Inverters 23 in ein
Signal SGlO umgesetzt, das an das UND-Glied 24 als Eingangssignal angelegt wird. Als Folge davon wird aus diesem UND-Glied
24 ein Ausgangssignal SGIl erhalten. Das Ausgangssignal
SGIl wird weiter als Eingangssignal an die Kombination Sperrvorrichtung 5/Modulator angelegt, was zur Folge hat,
daß dem stationären Lichtbündel 2 während'der für die Abtastung
des Schreibbereichs auf der Abtastfläche 4 erforderlichen Zeitdauer R-, eine Modulation erteilt wird,
während dieses modulierte ortsfeste Lichtbündel 2 gesperrt wird, wenn es gerade auf den Eckteil des Polygonalspiegels
projiziert werden sollte.
Im Nachstehenden wird als Beispiel ein Laserstrahldrucker erläutert, bei dem die Lichtabtastvorrichtung eingebaut
ist.
Die Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des optischen Systems für den Laserstrahldrucker.
In der Darstellung wird ein Laserstrahl, der von einem Laseroszillator 101 erzeugt worden ist, über Umlenkspiegel
102 in die Eingabeöffnung eines Modulators 103 eingeleitet. Diese Modulator 103 entspricht dem vorangehend
genannten Modulator bzw. der Sperrvorrichtung 5. Als Modulator 103 wird ein bekanntes akustisch-optisches Modulationselement oder elektrisch-optisches Element mit Verwendung
des elektrisch-optischen Effekts benutzt. Der Laserstrahl wird mittels eines später beschriebenen Eingangssignals sowohl
einer starken als auch einer schwachen Modulation unterzogen. Der Laserstrahl aus dem Modulator 103 wird an einen
Strahldehner 104 weitergegeben, in welchem sein Strahl-bzw. Bündeldurchmesser erweitert wird, während er als Bündel
paralleler Strahlen beibehalten wird. Weiterhin wird das
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Laserstrahlenbündel aus dem Strahlendehner Io4 auf einen
Polygonaldrehspiegel 105 projiziert, der auf seiner Umfangsfläche eine Spiegelfläche oder eine Mehrzahl von Spiegelflächen
hat. Der Polygonaldrehspiegel 105 ist an einer in einem hochpräzisen Lager gelagerten Achswelle angebracht
und wird mittels eines Motors 106 mit einer konstanten Drehgeschwindigkeit gedreht. Ein Laserstrahl 109, der mit'tels
des Polygonaldrehspiegels 105 abgelenkt und gespiegelt worden ist, wird mittels einer f-6-Linse 1Θ7 auf einer
lichtempfindlichen Trommel 108 fokussiert. 110 bezeichnet einen Strahldetektor, der einen kleinen Einfallspalt und
ein fotoelektrisches Wandlerelement mit schnellen Ansprecheigenschaften aufweist. Ein Ausgangssignal aus dem Strahldetektor
110 bestimmt abgesehen davon, daß es den auf den Polygonaldrehspiegel 105 auftreffenden Laserstrahl gemäß
der vorstehenden Beschreibung unterbricht,auch die Zeitgabe für das Ablassen eines Eingangssignals an den Modulator
103, um damit durch Erfassen einer Lage des Laserstrahls 109 eine gewünschte Lichtinformation auf die lichtempfindliche
Trommel 108 aufzubringen. 111 bezeichnet einen ersten Koronalader und 112 bezeichnet einen Wechselstrom-Koronaentlader,
die beide bei dem elektrofotografischen Verfahren eine Rolle spielen. Wie vorangehend gesagt wurde, wird der
Laserstrahl 109, der abgelenkt und moduliert worden ist,
auf die lichtempfindliche Trommel 108 gestrahlt. Ein Bild auf der mittels des Laserstrahls IC9 bestrahlen lichtempfindlichen
Trommel wird zur Umwandlung in ein sichtbares Bild mittels des elektrofotografischen Verfahrens entwickelt,
wonach es auf gewöhnliches Papier übertragen und fixiert wird und schließlich als Klarschriftausgabe 113
ausgegeben wird.
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. 3-
Als nächstes wird unter Bezugnahme auf Pig. IO eine Reihe von Betriebsvorgängen von der Aufnahme von Muster-und
Zeicheninformationen aus einem Rechner bis zur Herstellung einer gewünschten Hartkopie durch "Verwendung der Lichtabtastvorrichtung
beschrieben. Informationen aus einem Rechner H2I werden als Eingangssignal in eine Schnittstellenschaltung
115 der Lichtabtastvorrichtung entweder direkt oder
über ein Aufzeichnungsmedium wie ein Magnetband, eine Magnetscheibe
usw. in der Gestalt eines Formats bzw. Formatinhalts
eingespeist. Unterschiedliche Befehle und Anweisungen aus dem Rechner werden entschlüsselt und in einer Befehlsausführungsschaltung
117 ausgeführt. In einem Datenspeicher
116 werden in einer bestimmten festgelegten Menge Daten gespeichert. Die in die Speicherschaltung einzugebenden
Daten werden im Falle einer Zeicheninformation in Form eines Binärcodes eingegeben, während sie im Falle einer
Musterinformation entweder in Form eines das Muster bildenden
Bildeinheitselements oder das Muster bildender Linien (als sog. Vektorendaten)· eingegeben werden. Diese Datenarten
für die Speicherung sind vor der Datenspeicherung festgelegt, wobei die Befehlsausführungsschaltung 117 den Datenspeicher
116 und einen Zeilendatengenerator II9 so steuert, daß diese
Daten entsprechend der festgelegten Art verarbeitet werden. Der Zeilendatengenerator 119 erzeugt einen Enddatenwert für
eine jeweilige Abtastzeile. D.h., wenn die Daten als Zeichencodes gegeben sind, werden die Daten für die Modulation
des Laserstrahls für eine Abtastzeile aufeinanderfolgend entweder durch Auslesen von Zeichenmustern aus einem Zeichengenerator
118 und Anordnen der Zeichenmuster für eine Zeile zur Bildung eines Pufferinhalts oder durch Bildung eines
Pufferinhalts der Zeichencodes für eine Zeile zum aufeinanderfolgenden
Auslesen der Zeichenmuster aus dem Zeichengenerator 118 aufeinanderfolgend bereitgestellt. Selbst wenn
die Daten Musterinformationen sind, werden die Daten für das
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Modulieren des Laserstrahls für eine Abtastzeile aufeinanderfolgend
durch Umsetzen dieser Daten in Abtastzeilendaten erzeugt. Die Daten für eine Abtastzeile werden unter
Steuerung durch eine Pufferschalt-Steuerschaltung 122 abwechselnd als Eingangssignale in Zeilenpuffer 120 und 121
eingegeben, die Schieberegister und dergl. mit einer bestimmten Anzahl von Binärstellen aufweisen, die gleich der
Anzahl der Bildelemente für eine Abtastzeile ist. Ferner steuern die Daten aus den Zeilenpuffern 120 und 121 die
Pufferschalt-Steuerschaltung 122 unter Verwendung eines Strahlerfassungssignals aus dem Strahldetektor 110 als
Auslösesignal, wobei jeweils eine Binärstelle für eine Abtastzeile aufeinanderfolgend ausgelesen wird. Die Signale
aus den Zeilenpuffern 120 und 121 gelangen zusammen mit dem Signal aus dem Strahldetektor 110 als Eingangssignale in eine
Videosignalgeneratorschaltung 123. Diese Videosignalgenerätorschaltung
123 entspricht den in den Fig. 3, 5 bzw. 7 gezeigten
Schaltungen_, wobei die als Eingangssignale aus den
Zeilenpuffern 120 und 121 in die Videosignalgeneratorschaltung 123 gelangenden Signale den vorangehend genannten Bildsignalen
SG5 und SG9 entsprechen. Das Signal aus der Videosignalgeneratorschaltung gelangt als Eingangssignal in eine Modulatorsteuer
schaltung 124 zum Steuern des Modulators 103. Wenn daher der Abtaststrahl auf den Eckteil des Polygonaldrehspiegels
105 projiziert werden würde, wird er mittels des Modulators 103 gesperrt, wodurch die Entstehung der überstrahlung
verhindert werden kann.
Wie vorangehend angeführt ist, ist erfindungsgemäß angegeben, daß Einfallen des abtastenden Strahlenbündels
auf die Abtastvorrichtung zu verhindern, wenn ein Strahlungsbündel mittels der Abtastvorrichtung mit reflektierenden
Flächen abgelenkt und abgetastet wird und das auf diese Weise abgelenkte Strahlenbündel auf einen Eckteil der Ablenkvorrichtung
gerichtet wird, so daß dadurch eine unerwünschte überstrahlung bei dem Strahlungsbündel vermieden wird, die
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möglicherweise an dem Eckteil der Ablenkvorrichtung erzeugt werden würde. Daher ergibt die Lichtabtastvorrichtung im
Vergleich zu herkömmlichen Ablenkvorrichtungen ein hervorragendes Ergebnis.
Bei den voranstehend erläuterten Ausführungsbeispielen wird die Einfallage des ortsfesten Lichtstrahls auf die ablenkende
Fläche am Ort des Abtaststrahls erfaßt. Jedoch ist der Einfallagendetektor nicht allein auf diese Ausführungsform
beschränkt, sondern es kann auf gleiche Weise eine andere Ausführungsart des Detektors verwendet werden,
die die Erfassung der Lichteinfallage an einer Drehstellung des Polygonaldrehspiegels ausführt. Zum Beispiel wird ein
Magnet an einer festgelegten Stelle an der Drehwelle des Ablenkspiegels oder des Polygonalspiegels befestigt, um damit
das Vorbeilaufen des Magneten mittels eines Hall-Elements zu erfassen, dessen Erfassungssignal auf die gleiche Weise
wie das aus dem Strahldetektor erhaltene Erfassungssignal verwendet wird.
Mit der Erfindung ist eine Abtastvorrichtung zum Ablenken eines Lichtstrahls geschaffen, die mit einer Ablenkvorrichtung
wie beispielsweise einem Polygonaldrehspiegel/ der in Übereinstimmung mit seiner Ablenkfunktion
bewirkt, daß die Lichteinfallage auf seiner ablenkenden und reflektierenden Fläche verschoben wird einer
Detektorvorrichtunq ,die erfaßt', daß die Lichteinfalllage
an einem Eckteil der ablenkenden und reflektierenden Oberfläche liegt, und einer Lichtsperrvorrichtung aufgebaut ist,
die in Übereinstimmung mit einem Erfassungssignal aus der Detektorvorrichtung betrieben wird, wenn die Lichteinfalllage
den Eckteil der ablenkenden und reflektierenden Fläche erreicht, um damit das Einfallen des Lichtstrahls auf die
ablenkende und reflektierende Fläche zu unterbrechen.
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, 6
L e e r s e i t e
Claims (1)
- - V5 - B 7822PatentanspruchLichtstrahlabtastvorrichtung zum Erzielen eines Abtastlichtstrahls durch Projizieren eines Lichtstrahls von einer Lichtquelle auf eine ablenkende und reflektierende Fläche einer Ablenkvorrichtung, gekennzeichnet durch eine Detektorvorrichtung (6) zum Erfassen einer Einfallage des Lichtstrahls (2) auf die ablenkenden und reflektierenden Flächen (Sp, S2), und eine zwischen die Lichtquelle (101) und die ablenkenden und reflektierenden Flächen eingefügte Lichtsperrvorrichtung (5;1O3), die die Unterbrechung des Lichts in Übereinstimmung mit einem Erfassungssignal aus der Detektorvorrichtung bewirkt, welches anzeigt, daß die Lichteinfallage zu einem Eckteil (Pc) der ablenkenden und reflektierenden Flächen verschoben worden ist, so daß der Lichteinfall des Lichtstrahls auf die ablenkende Fläche gesperrt ist, wenn die Lichteinfallage auf den ablenkenden und reflektierenden Flächen deren Eckteil erreicht.709825/0730
Applications Claiming Priority (1)
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| JP50147862A JPS5823604B2 (ja) | 1975-12-11 | 1975-12-11 | ソウサコウガクケイ |
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Family Applications (1)
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-
1975
- 1975-12-11 JP JP50147862A patent/JPS5823604B2/ja not_active Expired
-
1976
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- 1976-12-10 FR FR7637397A patent/FR2356172A1/fr active Granted
Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| US3812371A (en) * | 1972-09-22 | 1974-05-21 | Itek Corp | Scanning beam position indicator |
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