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DE2551236A1 - Lichtsetzmaschine - Google Patents

Lichtsetzmaschine

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Publication number
DE2551236A1
DE2551236A1 DE19752551236 DE2551236A DE2551236A1 DE 2551236 A1 DE2551236 A1 DE 2551236A1 DE 19752551236 DE19752551236 DE 19752551236 DE 2551236 A DE2551236 A DE 2551236A DE 2551236 A1 DE2551236 A1 DE 2551236A1
Authority
DE
Germany
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data
character
control
size
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752551236
Other languages
English (en)
Other versions
DE2551236C3 (de
DE2551236B2 (de
Inventor
Barry D Gilbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AB Dick Co
Original Assignee
Multigraphics Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Multigraphics Inc filed Critical Multigraphics Inc
Publication of DE2551236A1 publication Critical patent/DE2551236A1/de
Publication of DE2551236B2 publication Critical patent/DE2551236B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2551236C3 publication Critical patent/DE2551236C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B17/00Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography
    • B41B17/04Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount
    • B41B17/10Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount with a continuously-movable carrier
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B21/00Common details of photographic composing machines of the kinds covered in groups B41B17/00 and B41B19/00
    • B41B21/16Optical systems

Landscapes

  • Controls And Circuits For Display Device (AREA)
  • Variable Magnification In Projection-Type Copying Machines (AREA)
  • Exposure Or Original Feeding In Electrophotography (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Lichtsetzmaschine.
Mit den Jahren sind viele Lichtsetzmaschinen vorgesehlagen oder hergestellt worden. Die ältesten Maschinen waren angepaßte Ausführungsformen der Schmelzmetall-Zeilengießmasehine, bei denen das Metallgußstück durch einzelne fotografische Zeichenelemente ersetzt war. Bei späteren Vorrichtungen wurden zum Auswählen, Belichten und Spationieren der Zeichen an einem fotografischen Film oder Papier fotomechanische und elektronische Verfahren angewandt. Einige dieser Vorrichtungen hatten die Form von manuellen Schreibmaschinen mit Permutationstasten mit denen über einen mit einer Steuerschaltung und mit Zählern gekoppelten mechanischen Speicher Breiten- oder Dicktencodes für die verschiedenen Zeichen erzeugt wurden. Der fotografische Teil dieser Vorrichtungen wies eine sich ständig drehende Scheibe, eine Blitzlampe und einen sich schrittweise verstellenden Filmschlitten für die Zeilenschaltung auf. Bei diesen älteren Systemen, deren Tastatur direkt an die Setzmaschine angeschlossen war, mußte geübtes Bedienungspersonal eingesetzt werden, wenn ein Satz mit Zeilenausschluß gesetzt werden sollte.
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Mit der Einführung der Rechnertechnik kamen später Vorrichtungen auf den Markt, bei denen das Zeilenausschließen über einen Rechner gesteuert wurde. Die Entwicklung führte zu in hohem Maße komplexen Vorrichtungen, bei denen eine Eingabe durch mehrere Setzer möglich war. Derartige Vorrichtungen sind auch in der Lage, pro Sekunde mehrere tausend Zeichen zu verarbeiten und die Worttrennung und das Zeilenausschließen selbsttätig vorzunehmen. Bei solchen Vorrichtungen ist es üblich, daß der Setzer mit der Tastatur einschreibt, die einen Lochstreifen herstellt. Dieser wird abgelesen und die ihm entnommene Information wird bis zur entsprechenden Verarbeitung mit Steuerung durch ein Rechnerprogramm in einem Speicher gespeichert.
Wenngleich diese aufwendigen Vorrichtungen viele automatische Punktionen bieten, sind sie in der Herstellung sehr teuer und erfordern zu ihrer Bedienung noch immer eine umfangreiche Ausbildung. Die Gesamtkosten für Aufstellung und Betrieb solcher Licht setzmaschinen übersteigen häufig die finanziellen Möglichkeiten der kleineren Druckereien.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in der Herstellung verhältnismäßig billige Lichtsetzmaschine zu schaffen, die sich bei einem Minimum an Ausbildung für das Bedienungspersonal zuverlässig und fehlerfrei bedienen läßt. Ferner soll die Lichtsetzmaschine dem Setzer die Möglichkeit bieten, durch entsprechende Eingaben an der Tastatur innerhalb einer Schriftzeile Wechsel in der Größe in Punkt und in der Schriftart auszulösen, und das Setzen von Zeichen verschiedener Größe in Punkt innerhalb einer Schriftzeile ermöglichen, ohne daß das optische System durch den Setzer von Hand gewechselt oder nachgestellt werden muß. Die Vorrichtung soll sich weiterhin durch besondere Anpassungsfähigkeit auszeichnen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgenäß mit der in Anspruch 1 und bezüglich vorteilhafter Ausgestaltungen in den Unteransprüchen gekennzeichneten Vorrichtung gelöst.
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Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine Optik für veränderbare Vergrößerung entsprechend den vom Setzer gewählten Größenwerten in Punkt gesteuert. Die Steuerung hierfür erkennt die Änderungen in der Größe in Punkt und erzeugt Signale zum Verstellen von Variator- und Kollimatorlinsen-Schlitten in neue* der gewünschten Vergrößerung entsprechende Stellungen» Dies geschieht, ohne daß Optikteile o.dgl. wie bei vielen herkömmlichen Vorrichtungen von Hand ausgewechselt werden müßten. Zum Verstellen der Linsen in der gewünschten Vergrößerung entsprechende neue Stellungen liefert die Optiksteuerung Stellungssteuersignale als Funktion der vorher und neu gewählten Größenwerte in Punkt.
Die anpassungsfähige Optiksteuerung der erfindungsgemäßen Lichtsetzmaschine bestimmt die Daten für die vorherige und die neue Stellung der Optik als Funktion entsprechend eingegebener Größenwerte in Punkt und erzeugt Steuersignale, die der Differenz zwischen den Daten für die vorherige und für die neue Optikstellung entsprechen.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen eines Auführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Lichtsetzmaschine nach der Erfindung,
Fig. 2 ein Anordnungsschema einer typischen Tastatur-Konfiguration zur Verwendung in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Lichtsetzmaschine,
Fig. 3 eine Vorderansicht eines Kathödenstrahlröhren-Anzeigeschirms, zeigend die verschiedenen, im Funktionsfeld auftretenden Funktionen,
Fig. 4 ein Blockschaltbild des gesamten Lichtsetzersystems nach der Erfindung,
Fig. 5a eine Draufacht auf einen Teil der Schriftzeichenscheibe zur erfindungsgemäßen Lichtsetzmaschine,
Fig. 5b eine perspektivische Ansicht des Variator-/ Kollimatorlinsen-Systems und der Vorrichtung für den horizontalen Zeichenabstand nach der Erfindung,
Fig. 6a ein Blockschaltbild eines ersten Teils der Tastatur-Schnittstellenplatte,
Fig. 6b ein Blockschaltbild eines zweiten Teils der Tastatur-Schnittstellenplatte,
Fig. 7 ein Blockschaltbild eines Teiles der Zeichengeneratorplatte ,
Fig. 8 ein Blockschaltbild der Schriftart-Schnittstellenplatte,
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Fig. 9 ein Schaltbild der Verknüpfungsschaltung der Schrittschalt-/Zeichenvorschubsteuerung,
Fig. 10a ein Schaltbild der Verknüpfungsschaltung für die Reihenauswahl an der Schrittschaltplatte,
Fig. 10b ein Schaltbild der Verknüpfungsschaltung für die Variator-/Kollimatorlinsensteuerung an der Schrittschaltplatte,
Fig. 10c ein Schaltbild der Verknüpfungsschaltung für die Zeilenvorschubsteuerung und
Fig. 11 ein Fließdiagramm der Steuerschaltung, die der Programmroutine der Variator-/Kollimatorlinse zugeordnet ist.
Gemäß Fig. 1 weist die Lichtsetzmaschine nach der Erfindung eine in ihrer Gesamtheit mit 20 bezeichnete Eingabeeinheit mit einer Eingabetastatur 22 und einem Kathodenstrahlröhren-Anzeigeschirm 24 auf. Die Tastatur 22 und der Anzeigeschirm sind nahe beieinander angeordnet, so daß der Setzer auf dem Anzeigeschirm 24 sowohl die laufenden als auch die voraufgegangenen Tastatureingaben bequem beobachten kann. Die Lichtsetzvorrichtung ist in ihrer Gesamtheit mit 26 bezeichnet und weist eine Kassette 27 auf, die den nach dem nachstehend erläuterten Lichtsetzverfahren hergestellten Film oder anderes lichtempfindliches Material nach dem Belichten aufnimmt. Bei der Filmkassette 27 handelt es sich vorzugsweise um den Typ, der in der US-PS 3 724 945 besehrieben ist.
Ein größerer Teil der zur erfindungsgemäßen Vorrichtung gehörenden Steuerschaltung ist auf einer Vielzahl von Schaltungsplatten untergebracht, die in einem Bereich 28 angeordnet sind. Die verschiedenen Bauteile für die Zeichenauswahl und die Optik sind innerhalb der Lichtsetzmaschine in einem Bereich angeordnet. Die Anschlüsse für den Antrieb und die Stromversorgung sind in einem Bereich 30 untergebracht.
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Fig. 2 und 3 zeigen die bevorzugte Ausführungsform der Tastatur-Konfiguration und des Anzeigeschirms 24 in Einzelheiten. Die Tastatur 22 hat siebzig Tasten, von denen jede bei Betätigen durch den Setzer ein alphanumerisches Zeichen oder einen Befehl erzeugt. Jede Taste weist einen Halleffekt-Festkörperschalter in Form einer magnetisch betätigten integrierten Schaltung auf, die acht codierte Datenbits und zusätzlich einen Abtastimpuls liefert. Die bei jedem Tastendruck erzeugten codierten Daten werden anfänglich in einen Datenpuffer eingegeben, der mit einem Randomspeicher (RAM) verbunden ist. Das Letterzeichen und die Befehlsdaten aus der Tastatur 22 werden dann durch eine Zentraleinheit (ZE) in einen "Anzeigen-Teil des RAM geschoben und durch einen Zeichengenerator am Anzeigeschirm 24 angezeigt. Dies liefert dem Setzer eine optische Aufzeichnung jeder Eingabe, ob diese nun in Form eines Befehls oder eines alphanumerischen Zeichens vorgenommen wurde. Der Datenpuffer weist tatsächlich zwei Puffer auf, von denen der eine von der Tastatur 22 aus geladen wird, während gleichzeitig der andere in den Anzeigeteil des Speichers eingelesen wird. Dies ermöglicht es dem Setzer, ständig Daten einzutasten.
Die ersten zwei Zeilen des Anzeigeschirms 24 bilden ein Funktionsfeld zum Anzeigen verschiedener Funktionen und deren Werte, die dem Setzer während oder nach der Eingabe mitgeteilt werden. Abkürzungen oder zweckdienliche Symbole für die verschiedenen Funktionen werden durch den Zeichengenerator in einem vorbestimmten Format innerhalb des Funktionsfeldes angezeigt. Wo notwendig, ist neben jeder angezeigten Funktion Raum geschaffen für die Anzeige numerischer Werte, die der Setzer ausgewählt hat oder die von der Zentraleinheit geliefert werden. Beispielsweise wird die Funktion Zeichengröße in Punkt an einer Stelle 31 angezeigt. Ihr ist ein entsprechender Raum 32 für die Anzeige eines numerischen Wertes zugeordnet, der vom Setzer über die Eingabe-Tastatur 22 gewählt wurde. In der ersten Zeile des Funktionsfeldes sind Wertanzeigeräume vorgesehen für die Schriftart, die Zeilenlänge (ZL), den
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Primär-Zeilenvorsehub (PV), den Sekundär-Zeilenvorsehub (SV) und, den akkumulierten Zeilenvorschub (AV). Auf der zweiten Zeile des Punktionsfeldes sind entsprechende Wertanzeigeräume vorhanden für die verbleibende Zeilenlänge (VZI), den Ausschließbereich (AB —bis—), für Letterabstandseinheiten (LAE), für Führungspunkte (FP), Festabstand (PA) für Tabulator, und für Tabulator-Benutzungs-Akkumulation (TAB) (tab usage accumulation). Die Tastatur 22 weist entsprechende Funktionstasten für Schriftart, Größe, Zeilenlänge, Primär-Zeilenvorschub, Sekundär-Zeilenvorschub, Ausschließbereich (AB und bis), Letternabstand, Führungspunkte und Pestabstand für Tabulatorfunktionen auf.
Beim ersten Einschalten der Maschine werden in die Wertanzeigeräume neben jeder dieser Punktionen vorzugsweise Buchstaben X eingeschrieben, die dem Setzer anzeigen, daß die Werte gewählt werden müssen. Aus Granden der besseren Übersichtlichkeit wurden diese Räume in Pig. 3 leer gelassen. Die Werte für die Wertanzeigeräume neben den Punktionen AV, VZL und TAB werden von der Zentraleinheit-Steuerung geliefert. Während des Füllens der Zeilenlänge wird beispielsweise der neben der Punktion VZL erscheinende Wert entsprechend aktualisiert. In ähnlicher Weise wird beim Vorwärtsschalten jeder Zeile der Wert für die Punktion AV verändert. Die Benutzung des Tabulators wird ebenfalls von der Zentraleinheit verfolgt und als TAB am Ende der zweiten Zeile des Punktionsfeldes angezeigt. Das in der ersten Zeile des Punktionsfeldes erscheinende "A" gibt an, daß die Lichtsetzmaschine im automatischen Betrieb arbeitet. An der gleichen Stelle erscheint ein Buchstabe M, wenn die Lichtsetzmaschine manuell gefahren wird. Im Automatikbetrieb füllt die Lichtsetzmaschine mit Steuerung durch das Programm der Zentraleinheit automatisch die Schriftzeile, wodurch die vorher beschriebenen Lösch-, Umsetz- und anderen Vorgänge automatisch ausgeführt werden. Paßt das letzte eingegebene Wort nicht mehr in die Zeile, wird es automatisch auf den Anfang der nächsten Zeile verschoben. Bei Handbetrieb muß sich der Setzer entscheiden, wo
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er die Zeile beenden will und ob er das letzte Wort trennen soll oder nicht. Das Fertigstellen der Zeile und das Auslösen des Lösch- und Umsetzvorganges und anderer Vorgänge geschehen nur, wenn der Setzer die Rückstell-Taste drückt. Zum Eingeben einer Zeichengröße in Punkt wird eine Größen-Taste 33 (Fig. 2) gedrückt, wonach Zifferntasten entsprechend dem Größenwert betätigt werden. Das Eingeben der Zeilenlänge geschieht in ähnlicher Weise durch vorheriges Niederdrücken einer Taste Befehle für den Primär- und den Sekundär-Zeilenvorschub werden mit einer Taste 35 bzw. 36 eingegeben. In ähnlicher Weise wählt der Setzer die Schriftart aus, indem er zuerst eine Taste 38 drückt.
Der Setzer muß zuerst entsprechende Werte für mehrere der Punktionen zur Verfügung stellen, bevor die Tastatur 22 zum Eingeben von auf die Schriftzeile bezogenen Zeichen in den Anzeigeteil des Speichers freigegeben wird. Werte für die Größe in Punkt, die Zeilenlänget die Schriftart und den Primär- und Sekundär-Zeilenvorschub müssen vom Setzer ausgewählt sein, bevor die lichtsetzmaschine Letternzeichen-Eingänge annimmt. Der Setzer erkennt, wann er den Wert nicht gewählt oder nicht richtig eingegeben hat, da dann die von ihm eingetasteten gewählten Letternzeiehen am Anzeigeschirm 24 nicht erscheinen.
Sobald der Setzer die erforderlichen Punktionswerte gewählt hat, wird die Tastatur 22 zum Überstellen der vom Setzer gewählten ersten Schriftzeilenzeichen-Information freigegeben. Die gewählten Letternzeiehen erscheinen in einem Bereich "laufende Zeile" auf Zeilen 7 bis 10 während ihrer Eintastung durch den Setzer. Eine auf dem Anzeigeschirm 24 angezeigte Positionsanzeigemarke 40, vorzugsweise in Form einer kleinen rechteckigen Marke, gibt dem Setzer den Raum an, in den er als nächstes zu setzen hat. Vorauf gegangene Eingaben können durch Betätigen einer Taste 42 "Einzellöschung" oder einer Taste 44 "Wortlöschung" gelöscht werden. Hat der Setzer Schriftzeileneintragungen gemacht, die bis in den Ausschließbei^.ch reichen, wird ihm dies durch Aufblinken einer entsprechend η
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Marke, wie z.B. der Marke 46, am Anzeigeschirm 24 angezeigt. Der an der Stelle 48 angezeigte Wert für die "verbleibende Zeilenlänge" gibt dem Setzer den noch zur Verfügung stehenden Raum an. Der Setzer entscheidet dann, wann er eine Worttrennung vornimmt oder die Zeile beendet. Bei Handbetrieb wird durch Betätigen einer "Rücklauf"-Taste 49 durch den Setzer die Zeile zum Setzen freigegeben. Dies bewirkt auch, daß die beendete Schriftzeile auf den Zeilen 7 bis 10 des Anzeigeschirms 24 gelöscht und in einen Bereich "vorherige Zeile" des Anzeigeschirms 24 umgesetzt wird, der von den Zeilen 3 bis 6 gebildet ist.
Beim Eintasten einer Schriftzeile kann der Setzer Änderungen in der Größe in Punkt und in der Schriftart vornehmen. Damit der Setzer über diese Änderungen laufend unterrichtet ist, wird jeder derartige Befehl und Wert innerhalb der Schriftzeile angezeigt, wie mit beispielhaften Eintragungen 50 und 52 (Fig. 2) angegeben. Die Befehle und Werte für die Größe in Punkt und die Schriftart erscheinen in derselben Reihenfolge, wie sie vom Setzer eingegeben wurden. Außerdem werden diese Befehle und Werte festgehalten, wenn die Zeile in den Bereich "vorherige Zeile" verschoben oder umgesetzt wird. Beim Umsetzen der Zeile werden die im Punktionsfeld angezeigten Werte für Punkt-Größe und Schriftart so aktualisiert, daß sie den vom Setzer zuletzt eingegebenen Werten entsprechen. Nimmt somit der Setzer während zwei aufeinanderfolgenden Zeilen keine Änderung der Punkt-Größe oder der Schriftart vor, kann er bei Bedarf dem Funktionsfeld entnehmen, welche Werte für Punkt-Größe und Schriftart zuletzt gewählt wurden. Zur Unterrichtung des Setzers werden auch die Werte für die verbleibende Zeilenlänge und den Ausschließbereich kontinuierlich auf den letzten Stand gebracht.
Fig. 4 zeigt ein vereinfachtes Blockschaltbild des Lichtsetzersystems einschließlich der Eingabeeinheit. Das System wird gesteuert von einer entsprechend programmierten Zentraleinheit (ZE) 53 und einem Festspeicher (ROM) 54, der ein
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Anwendungsprogramm enthält. In der bevorzugten Ausführungsform ist die Zentraleinheit ein handelsüblicher Mikrorechner, wie z.B. das Mikrorechner-Chip Fr. 8008 der Firma Intel Corp.. Zusammen mit dem ROM 54 verarbeitet die ZE 53 alle vom Setzer durch Tastendruck gewählten Eingangsbefehle und Letternzeichen. Außerdem gibt der Rechner alle Tastaturdaten in den Anzeigeteil des Speichers zur Anzeige am Anzeigeschirm 24 ein. Das Auslesen gespeicherter Zeichenbreitencodes aus einer nachfolgend näher beschriebenen Schriftzeichenscheibe und das Berechnen der mit Punkt-Größe und Zeilenlänge zusammenhängenden Funktionen werden ebenfalls vom Rechner vorgenommen. Zusätzlich steuern der Mikrorechner und der ROM 54 die verschiedenen Befehle zum Steuern der nachstehend näher beschriebenen Schrittschaltmotoren und das Belichten der ausgewählten Zeichen. Da die ZE 53 und der ROM 54 so eng miteinander verbunden sind, kann die hier gebrauchte Bezeichnung "Zentraleinheit ZE" so verstanden werden, daß sie auch den Fe st speicher ROM 54 einschließt.
Alle am Anzeigeschirm 24 angezeigten Informationen werden von einer Zeichengenerator-Platte 56 geliefert, die weiter unten näher beschrieben wird. Die Zeichengenerator-Platte weist den oben erwähnten Randomspeicher RAM auf, von dem ein großer Teil als der "Anzeigespeicher" bezeichnet werden kann. Andere Speicherstellen des RAM werden für die Tastatur-Puffer und für Zwischenarbeiten benutzt, beispielsweise zum Speichern von Daten, die von der ZE 53 benutzt werden. Alle Funktionen, Werte, Befehle und Letternzeichen, die der Setzer ausgewählt hat, werden sit Steuerung durch die Zl 53 über eine Tastatur-Schnittstellenplatte 58 in den Speieher überstellt. Daten aus der ZE 53 gelangen über eine Datenhauptleitung 59 und eine Schnittstelle 60 ebenfalls durch die Tastatur-Schnittstellenplatte 58.
Eine Scnriftart-Schnittstellenplatte 61 enthält eine Verknüpfungsschaltung, die auf Befehl der ZE 53 bestimmt, wann Zeichenbreitecodedaten aus der Schriftzeichenscheibe ausgelesen werden sollen. Diese Verknüpfungsschaltung steuert ebenfalls
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die Betätigung der Belichtungseinrichtung, die die gewählten Zeiehenbilder erzeugt, wenn das richtige Zeichen an der Schriftzeichenscheibe in der optischen Achse steht. Hierzu sei auf die nachstehende Beschreibung verwiesen.
Steuerschaltungsregister und Steuerungen für die Motoren der Kollimatorlinse, Variatorlinse, des Schriftzeichenscheiben-Antriebs, des Zeilenvorschubes und der Reihenauswahl sind an einer Schrittsehalt-Platte 62 untergebracht. Eine Sehrittschalt-Zeichenvorschub-Platte 64 enthält die Verknüpfungsschaltung, die bei Erhalt von Eingangsbefehlen und -daten von der ZE 53 die Einrichtung für den Schlitten- und Zeichenvorschub steuert. Steuersignale von der Schritt schal t-Platte 62 und der Schrittschalt-Zeichenvorschub-Platte 64 werden einer Motor-Ansteuerungs-Platte 66 zugeleitet, welche die Signale zur ordnungsgemäßen Motorbetätigung in höhere Spannungs- und Stromwerte umwandelt.
Zu den über die Motor-Ansteuerungs-Platte 66 angetriebenen Motoren gehören ein Motor 68 für den Zeilenvorschub, ein Motor 70 für die Kollimatorlinse, ein Motor 72 für die Variatorlinse, ein Motor 74 für die Reihenauswahl, ein Motor 76 für den Antrieb der Schriftzeichenseheibe und ein Motor 78 für den Zeichenvorschub. Die Motor-Ansteuerungs-Platte 66 steuert ebenfalls einen Verschluß-Magneten 80. Der Zeilenvorschub-Motor 68 bewirkt den Weitertransport eines lichtempfindlichen Films 82, sobald das Setzen jeder Zeile beendet ist. Der Verschluß-Magnet 80 dient dazu, unter verschiedenen Bedingungen, beispielsweise wenn die Schranktüren zum Auswechseln der Schriftzeichenscheibe geöffnet werden, den Film oder Papier abzudecken, um weitere Belichtung zu verhindern.
Der Motor 70 hat die Aufgabe, auf Befehle von der ZE 53 hin eine Kollimatorlinse 84 in Stellung zu bringen. Der Motor wird ebenfalls von der ZE 53 gesteuert und dient dazu, eine Variatorlinse 86 so in Stellung zu bringen, daß in Übereinstimmung mit den gewählten Punkt-Größen eine entsprechende
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Vergrößerung der Zeichenbilder erzielt wird. Die Kollimatorlinse 84 wird gegenüber der Variatorlinse 86 so verstellt, daß das virtuelle Bild der Variatorlinse 86 für die Kollimatorlinse 84 das Gegenstandsbild ist und mit parallelen Strahlen ins Unendliche projiziert wird.
Die alphanumerischen Zeichen sind an einer Schriftzeichenscheibe 88 gespeichert. Die Scheibe 88 ist aus einem undurchsichtigen Film oder Folie hergestellt. Die alphanumerischen Zeichen und andere Informationen sind als durchsichtige Muster dargestellt. An der Scheibe 88 befindet sich eine Mehrzahl von konzentrischen Kreisen verschiedener Radien, die jeweils eine spezielle Schriftgarnitur enthalten. Vorzugsweise sind die Zeichen an verschiedenen Eadien vom Zentrum nach außen gehend so angeordnet, daß das gleiche Zeichen der verschiedenen Schriftgarnituren innerhalb desselben bogenförmigen Scheibensegmentes erscheint.
Die Scheibe 88 ist auch mit Takt- oder Zeitmarken und Breitencodes versehen, die innerhalb eines vorbestimmten konzentrischen Kreises rings um die Scheibe 88 angeordnet sind. Die Zeitmarken und Breitencodes sind mit einer lichtempfindlichen Abtastvorrichtung 90 feststellbar, die einer Schriftart-Aufnahme-Platte 92 Signale zusendet, die die Winkelstellung der Schriftzeichenscheibe 88 angeben und insbesondere mitteilen, welches Zeichen sich in BeIichtungsstellung befindet* Sobald die Schriftzeichenscheibe 88 die zum Belichten eines ausgewählten Zeichens richtige Stellung einnimmt, sendet die Schriftart-Au nahme-Platte 92 einen Befehl an die Schriftart-Schnittstellen-Platte 60, die ihrerseits eine Belichtungsenergiequelle 94 erregt. Durch einen von dieser ausgesandten Lichtblitz von hoher Intensität wird das ausgewählte Zeichen durch die Variatorlinse 86 und die Kollimatorlinse 84 hindurch auf eine Dekollimationslinse 96 und einen Spiegel 98 projiziert, die mit einsr Einrichtung für den Zeichenvorschub-vBEbtzden sind. Das Auswählen der Schriftart geschieht durch radiales Verstellen der Schriftzeiehenscheibe 88 gegenüber der Blitzbzw. Belichtungsenergiequelle 94. Die lichtempfindliche
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Abtastvorrichtung 90 verschiebt sich zusammen mit der Schriftzeichenseheibe 88, wenn diese zum Auswählen von Schriftart-Reihen körperlich verstellt wird.
Die Arbeitsweise der der Optik zugeordneten Schriftzeichenscheibe 88 ist in Pig. 5a und 5b näher erläutert. Wie weiter oben erwähnt,sind die Zeichen an der Schriftzeichenscheibe 88 so angeordnet, daß die verschiedenen Schriftarten für jedes Zeichen innerhalb desselben bogenförmigen Scheibensegmentes liegen. Dies ist in Fig. 5a beispielsweise anhand des mit 100 bezeichneten Buchstabens "M" verdeutlicht. Die Schriftzeichenscheibe 88 weist auch eine Mehrzahl von Codespuren 102 und 104 und eine Taktspur 106 in Form von durchsichtigen und undurchsichtigen Bereichen auf. Die Godespuren 102 und 104 enthalten Zeichenbreitencodes, die den innerhalb desselben bogenförmigen Segmentes angeordneten Zeichen entsprechen. Diese Codes bestehen vorzugsweise aus 18 Bits, die durch entweder durchsichtige oder undurchsichtige, nebeneinanderliegende Linien dargestellt sind. Das erste feste Bit bezieht sich auf die Abtastspur, und jede nachfolgende Gruppe zu drei Bits steht im Zusammenhang mit dem Zeichen im bogenförmigen Segment. Da die Breiteninformation von zwei Spuren geliefert wird, sind jedem Zeichen sechs Datenbits zugeordnet. Die Breitencodes je Zeichen stellen fünf Datenbits und ein zusätzliches Paritätsbit dar. Die faktspur 106 enthält Zeitmarken, die, vorzugsweise, je Bogensegment I8mal zwischen durchsichtig und undurchsichtig wechseln.
Der Motor 76 für den Schriftzeichenscheibenantrieb bewegt die Zeichen zyklisch durch einen Projektionsbereich hindurch, der sich nahe einer Blitzlampe 108 befindet, die der Blitzenergiequelle 94 zugeordnet ist. In der Praxis können zum Abdecken des eigentlichen Projektionsbereiches in allgemein bekannter Weise Verschlüsse und Irisblenden verwendet sein. An einer Seite der Schriftzeichenscheibe 88 ist nahe deren Codespuren 102 und 104 eine Lichtquelle 110 angeordnet. An der gegenüberliegenden Seite der Schriftzeichenscheibe 88 ist
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eine Mehrzahl von die lichtempfindliche Abtastvorrichtung 90 bildenden Fotozellen 112 angeordnet r die eine Reihe von Impulsen aussenden, die durch die Unterbrechung des Lichtes durch die undurchsichtigen Bereiche an jeder Codespur 102 bzw. 104 erzeugt werden. Diese Ausgangsimpulse werden der Schriftart-Aufnahme-Platte 92 zugeleitet und schließlich von der ZE 53 verarbeitet. Tatsächlich geben die Taktimpulse dem System die Stellung der Schriftzeichenscheibe 88, und insbesondere das Zeichen an, das mit dem Projektionsbereich in Deckung steht. Die Breitencodeimpulse geben die Breite oder Dickte des Zeichens an, das sich innerhalb des Projektionsbereiches befindet. Diese Information dient der ZE 53 dazu, die Breite jedes belichteten Zeichens zu verfolgen und durch Steuern der Schrittschalt-Zeichenvorschub-Einrichtung für richtigen Zeichenabstand zu sorgen. Pur die Zwecke dieser Anmeldung wird eine ins einzelne gehende Beschreibung der Ausbildung der Codespur nicht für notwendig erachtet. Die Art und Weise, wie die Codeimpulse verarbeitet bzw. gehandhabt werden, wird in einer getrennten Patentanmeldung mit dem Titel "Lichtsetzmaschine" beschrieben.
Bei jeder Erregung erzeugt die Blitzlampe 108 ein Zeichenbild, das von der Variatorlinse 86 empfangen und in die Kollimatorlinse 84 projiziert wird. Die Lichtstrahlen in der aus der Kollimatorlinse 84 austretenden Lichtsäule verlaufen parallel und vereinigen sich nicht. Das Fokussieren geschieht mit der Dekollimationslinse 96» die an beliebiger Stelle entlang der optischen Achse angeordnet sein kann, um das Zeichenbild am lichtempfindlichen PiIm 82 scharfeinzustellen. Die Dekollimationslinse 96 und der mit ihr verbundene Spiegel 98 sind an einem Schlitten 79 angebracht, der durch den Schrittsehaltmotor (Motor für den Zeiehenvorschub) 78 verstellt wird, um eine Aufeinanderfolge von Zeichenbildern zu schaffen, die am lichtempfindlichen Film 82 eine gesetzte Zeile bilden. Die Betätigung des Schrittschaltmotors 78 geschieht mit Steuerung durch die ZE 53 entsprechend der Gleichung:
Anzahl _ Zeichenbreite-Einheiten χ Punkt-Größe
der Schritte =
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' 15 2υ51236
Die Stellungen der Variatorlinse 86 und der Kollimatorlinse 84 bestimmen die Größe des projizierten Bildes. Die Sehrittschalt-Motoren 70 und 72 werden dazu verwendet, die Variatorlinse 86 und die Kollimatorlinse 84 mit Steuerung durch die ZE 53 entlang der optischen Achse in Stellungen zu verstellen, f in denen sich für jedes Zeichen die ausgewählte Punkt-Größe ergibt. Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf diese
/ spezielle Linsenanordnung beschränkt. Andere Linsen- bzw. Objektiv-Typen, beispielsweise Zoom-Objektive, können, wenn
/ zweckmäßig,verwendet werden, wobei Brennpunkt und Vergrößerungsbedingungen in zweckentsprechender Weise durch die ZE 53 gesteuert werden.
Die Funktionen und die Arbeitsweise der Schaltungsplatte für die Tastatur-Schnittstelle sind in Pig. 6a und 6b näher erläutert. Diese Schaltungsplatte bildet die Anschlußstelle zwischen der Datenhauptleitung 59 UBdder Zeichengenerator-Platte 56. Außerdem ist durch diese Schaltungsplatte die Tastatur 22 an den übrigen Teil des Systems angeschlossen. Somit werden , wie nachstehend erläutert wird, alle Tastatur-Daten mit Steuerung durch die Tastatur-Schnittstelle in den Anzeigespeicher eingegeben. Die der Zeiehengenerator-Platte 56 durch die Tastatur-Schnittstelle zugeführten grundsätzlichen Signale sind:
a) Taktsignale und Daten zur Eingabe in den Anzeigespeicher,
b) Tastatur-Schreibsignale zur Eingabe in den Anzeigespeicher,
c) Steuersignale für den Adressen-Multiplexer, die erforderlich sind, um die Adressierung des AnzeigeSpeichers während Austastung zu sperren, wenn ein Tastatur- oder ZE-Eingang in den Anzeige speicher verarbeitet wird; die Schaltungsplatte liefert auch die echten Adressen für diese beiden Eingänge und zusätzlich im Anzeige speicher zu speichernde Daten; und
d) nachstehend beschriebene Taktsignale für die vierzeilige Umsetzung.
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Schaltungen zum Steuern der Verstellung der Positionsanzeigemarke 40 am Anzeige schirm 24 befinden sich an dieser Schaltungsplatte. Wie weiter oben erwähnt, steuert der Setzer die Bewegungen der Positionsanzeigemarke 40 von der Tastatur 22 aus mittels zwei entsprechenden Tasten. Niederdrücken der einen Taste bewirkt Bewegung der Positionsanzeigemarke 40 am Anzeigeschirm 24 nach rechts, Niederdrücken der anderen Taste Bewegung nach links. Ein einzelner Tastendruck mit der einen oder der anderen Taste für die Positionsanzeigemarke 40 bewirkt, daß sich diese um einen Zeichenblock verstellt. Wird die eine oder die andere dieser Tasten gedrückt gehalten, bewirkt ein Zähler 114 für die Geschwindigkeit der Positionsanzeigemarke 40, daß diese sich mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit verstellt, bis die Taste losgelassen wird. Während der Geschwindigkeitszähler 114 die Bewegungsgeschwindigkeit steuert, liefert eine Positionsanzeigemaxke-Ein-/Ausgabe-Steuer schaltung 116 über entsprechende Ein-/Ausgabe-Verknüpfungsglieder 118 Bewegungsbefehle für die Positionsanzeigemarke 40 an die Datenhauptleitung 59.
Positionsanzeigemarke-Steuerschaltungen 120 erhalten von der Tastatur 22 Hechts- und Links-Signale, statt in Impulsform, in Form von analogen Signalen (Pegelsignalen). Ein einzelner Tastendruck erzeugt eine Pegeländerung, die der E/A-Steuerschaltung 116 übermittelt wird. Wird die eine oder die andere Taste langer als während eines vorbestimmten ZeitIntervalls gedrückt, beispielsweise 800 ms, verstellt sich die Positionsanzeigemarke 40 automatisch mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit, von beispielsweise zehn Zeichenblocks per Sekunde, bis die Taste losgelassen wird. Jeder vom Setzer ausgeführte Tastendruck wird in einem Tastatur-Zähler 122 gezählt. Die Tastatur-Tastendrucksignale sind mit dem Symbol EBDP bezeich-, net. Die Daten des Tastendruckzählers 122 werden von einem Tastatur-Register 124 empfangen, wenn das ZE-Programm ein Eingabebefehl-Abtastsignal erzeugt (IIS). Als Antwort auf ein (IIS) Eingabebefehl-Abtastsignal führt das Register 124 diese Daten dem E/A-Verknüpfungsglied 118 zu und wird auf die Datenhauptleitung geschaltet.
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Der Randomspeieher auf der Zeichengenerator-Platte 56 weist zwei Tastatur-Datenpuffer auf, die jeweils abwechselnd Daten aus der Tastatur 22 empfangen. Wenn der eine Puffer mit Tastatur-Daten "beaufschlagt wird, werden die zuvor eingegebenen Daten des anderen Puffers in den Anzeigeteil des Speichers zur Anzeige durch den Anzeigeschirm 24 eingelesen. Diese Operation wird durch das Programm der Zentraleinheit 53 gesteuert, das periodisch einen der Tastatur-Puffer ansteuert und die darin gespeicherten Codes herausholt. Es holt nur jene Anzahl von Codes heraus, die im Tastatur-Register 124 enthalten sind. Somit werden Daten, die von der vor auf gegangenen Eingabe her noch in einem der Puffer verblieben sein können, nicht in den Anzeigespeicher überstellt. Das ZE-Programm wechselt ständig zwischen den beiden Tastatur-Puffern hin und her, so daß ein Puffer immer entladen wird, während der andere bereit ist, vom Setzer über die Tastatur 22 eingegebene Daten zu empfangen. Diese Anordnung gestattet dem Setzer, das Eintasten von Daten fortzusetzen, ohne darauf zu warten, daß das ZE-Programm diese in den Hauptanzeigespeicher überstellt.
Die Tastatur-Schnittstelle ist auch mit einem Daten-Multiplexer versehen, der Daten von der ZE über die normale Schnittstelle 58 und Tastatur-Daten von der Eingabe-Tastatur 22 bearbeitet. Diese Daten werden mit Steuerung durch das Auswahl-Signal ZBDP ausgewählt, das vom nachstehend beschriebenen Steuer-Flip-Flop der Tastatur 22 empfangen wird. Dieses Signal hat normalerweise den Sehaltwert "0" und überträgt sich durch den Daten-Multiplexer der Zentraleinheit 53, sobald es den Schaltwert "1" (fEÖF) annimmt. Bei Schaltwert "0" (KBDF)gibt es Tastatur-Daten den Weg zur Zeichengenerator-Platte 56 frei. Der Daten-Multiplexer erfüllt auch eine Funktion, die mit der vierzeiligen oder Vier-Zeilen-Umsetzung zusammenhängt, durch die eine Anzeige fertiggestellter Schriftzeilen von den Zeilen 7 bis 10 auf die Zeilen 3 bis 6 des Anzeigeschirms 24 umgesetzt wird. Vor dem Umsetzen dieser Zeilen müssen die oberen vier Zeilen gelöscht werden. Diese Routine wird ausgelöst durch eine Lösch-Eingabe in den Daten-Multiplexer, der sowohl Eingänge als auch Ausgänge zum bzw. aus dem
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Anzeigespeicher sperrt. Eine Lösch-Steuerschaltung 128 dient dazu, die Anzahl der Anzeigespeicher-Stellen zu steuern, die durch Einschreiben von Nullen gelöscht werden sollen. Die Löschoperation wird eingeleitet durch einen Ausgabebefehl von der ZE 53 und durch ein Taktsignal YFD von der Zeichengenerator-Platte 56. Die Löschoperation wird beendet durch ein Signal EMDER (Löschung Ende), das ebenfalls von der Zeichengenerator-Platte 56 kommt. Der Anzeigespeicher wird ständig mit Anzeigespeicheradressen beaufschlagt. Sobald die der ersten Textzeile entsprechende Adresse zugeführt wird, gibt die Planke des Taktsignals YFD die Erzeugung des Lösch-Signals frei, wodurch "Null"~Daten ausgewählt werden. Die Löseh-Steuerschaltungen 128 erzeugen auch ein Signal "Erase B" (Löschung B), das zur Zeichengenerator-Platte 56 geht, um das Einschreiben von Nullen in den Anzeigespeicher freizugeben, wodurch jeder Zeichenblock gelöscht wird, sobald seine Adresse zugeführt wird.
Das Signal ENDER (Löschung Ende) wird an der Zeichengenerator-Platte 56 erzeugt, nachdem die vierte Zeile des Bereiches "laufende Zeile" des Anzeigeschirms 24 gelöscht worden ist. Dieses Signal bewirkt die Rückstellung der Lösch-Steuer3Chaltung 128 und beendet dadurch den Löschbetrieb. Die Lösch-Steuerschaltung 128 gibt während der Löschoperation auch ein Signal "Erase Ready" (Lösehbereit) ab, das den E/A-Verknüpfungsgliedern 118 der Datenleitung zugeführt wird, um die Zentraleinheit 53 anzuweisen, während der Löschoperation keinerlei neue Daten zu schreiben. Nach beendeter Löschung wird dieses Signal durch ein Signal "Erase Complete" (Löschung beendet) ersetzt.
Nach Durchführen der Löschoperation bewirkt eine TJmsetz-Steuerschaltung 130, daß die unteren vier Textzeilen am Anzeigeschirm 24 auf einen ZE-Befehl hin umgesetzt werden. Diese Operation wird, wie nachstehend beschrieben, dadurch ausgeführt, daß die Y-FeId-Adresse an den Anzeige speicher modifiziert wird. Diese Modifikation wird an der Zeichengenerator-Platte 56 susgBführt, in Antwort auf ein t3mset2-3±gnal,
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das die Adressenmodifikation auslöst. Die Adressen bleiben bis ztun Empfang des nächsten Umsetzbefehls modifiziert. Zu diesem Zeitpunkt kehrt die Y-PeId-Adressierung in ihren Ausgangszustand zurück. Fahrend der Umsetzoperation werden aus dem Anzeige spei eher keine Daten herausgeholt, sondern es wird eher die Anzeigefolge der Information geändert.
Bei Bedarf ist eine Summer-Steuerschaltung 132 vorhanden, die eine akustische Warneinrichtung an der Ansteuerungs-Platte 66 steuert. Durch Betätigen der Warneinrichtung wird der Setzer an der Tastatur 22 darauf aufmerksam gemacht, daß beispielsweise die Tastatureingaben die Zeilenlänge überschreiten, oder auf verschiedene andere Zustände hingewiesen.
Die am Anzeigeschirm 24 angezeigten bzw. dargestellten Zeichen ergeben sich, wie nachfolgend erläutert, aus Ausgangssignalen des Zeichengenerators. Der Zeichengenerator erhält Daten aus dem Anzeigeteil des Speichers und erzeugt daraufhin Zeichensignale. Damit die Anzeige deutlich bleibt, ist es wesentlich, daß der Zeichengenerator keine Daten aus dem Speicher erhält, während Daten aus der Datenleitung oder aus der Eingabe-Tastatur 22 eingeschrieben werden. Dieses Problem wird dadurch gelöst, daß Lesen und Schreiben aus bzw. in den Anzeige speicher nur während der horizontalen Austastzeit der Anzeige gestattet wird. Die Tastatur-Schnittstelle erhält Taktsignale für die horizontale Austastung, damit die Übertragung von Daten in den Anzeigespeicher so gesteuert wird, daß diese nur während der horizontalen Austastzeit geschieht. Diese Punktionen sind in Pig. 6b mit Blocksymbolen 134 und 136 dargestellt.
Es ist ebenfalls notwendig, daß der Anzeigespeicher für das Auslesen und Einschreiben sowohl der Datenleitung als auch der Tastatur zur Verfugung steht. Diese zeitlich verzahnte Verarbeitung wird durch ein Preigabe-Glied I38 der Zentraleinheit 53 und ein Preigabe-Glied 140 der Tastatur 22 und durch diesen angeschlossene Steuerflops 142 bzw. 144 gesteuert. Eine Taktschaltung 134 für die horizontale Austastung erzeugt
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ein Ausgangssignal, das einen Eingang zum Freigabe-Glied 138 steuert. Der andere Eingang zum Freigabe-Glied 138 der Zentraleinheit 53 ist ein KHDF-Signal vom Steuer-Flop 144 der Tastatur 22. Dieses Signal zeigt an, ob die Tastatur 22 bedient wird oder nicht. Ein Ausgangssignal mit dem Schaltwert "1" vom Freigabe-Glied 138 der Zentraleinheit 53 gibt das Steuer-Flop 142 der ZE 53 frei. Dies tritt nur ein während einer horizontalen Austastperiode des Anzeigeschirms 24, und wenn eine Tastatureingabe nicht bearbeitet wird.
Das Steuerflop 142 der ZE 53 stellt Bedingungen her, die erforderlich sind, damit die ZE 53 aus dem Anzeigespeicher im Zeichengenerator lesen oder in diesen einsehreiben kann. Sobald das Steuer-Flop 142 der ZE 53 durch das Verknüpfungsglied I38 freigegeben ist, wird es durch eine gepufferte Version eines ZE-Taktsignals getaktet. Die Rückstellung des Steuer-Flops erfolgt durch eine Schreibimpuls-Verzögerungsschaltung 146, welche die Lese- oder Schreiboperation der Zentraleinheit 53 beendet. Die von der Schaltung 146 erzeugte Verzögerung ist notwendig, da der Ausgang des Steuer-Flops 142 der ZE die Adressierung des Anzeigespeichers steuert. Eine dem Anzeigespeicher zugeführte Adresse muß, nachdem etwaige "Abruf-" oder "Schreib"-Impulse beendet worden sind, während eines vorbestimmten Zeitintervalls festgehalten werden. Da die Abruf- (FCH) und Schreibsignale (WRT) zum Rückstellen des Steuer-Flops 142 benutzt werden, ist die Verzögerungsschaltung notwendig. Im Schaltzustand "1" des Ausganges (TRF) aus dem Steuer-Flop 142 der ZE sperrt das Tastatur-Freigabe-Glied 140, welches seinerseits das Tastatur-Steuer-Flop 144 sperrt.
Die normale Schnittstelle 60 liefert Adressen von der Zentraleinheit 53 an den Anzeige speicher an der Zeichengenerator-Platte 56. Diese Adressen werden von einem Adressen-Multiplexer 148 bearbeitet, der auch Adressen von der Tastatur 22 empfängt. Die vom Multiplexer 148 ausgewählte Adresse wird von einem Ansteuerungsleitung-Signal KBDF gesteuert, das vom Tastatur-Steuer-Flop 144 kommt. Dieses Signal bewirkt, daß
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der Multiplexer 148 Adressen entweder aus der Datenleitung (Zentraleinheit) oder aus der Tastatur 22 ausgibt.
Die Tastatur-Schnittstelle ist ebenfalls mit einem 16tes-K-Decodier-Grlied 150 versehen, das Adressen aus der normalen Schnittstelle decodiert, um festzustellen, wann das letzte K des Speichers unter Zugriff steht. Dieser Teil des Randomspeichers ist es, der von der Zentraleinheit 53 für Zwischenarbeiten benutzt wird. Die normale Schnittstelle 60 bearbeitet auch ein Lese/Schreib-Signal für das 16te K, das von einem Decodierer 152 erkannt wird. Dieses Signal zeigt an, ob die Zentraleinheit 53 im Begriff ist, aus dem 16ten K des Speichers zu lesen oder in dieses einzuschreiben. Dieser Decodierer ist notwendig für den Pail, daß die Verknüpfungsschaltung am Anzeigeschirm 24 eine Zeile darsteUlfc. Die Zentraleinheit 53 kann in einen "Warte"-Zustand versetzt werden, bis eine horizontale Austastperiode erreicht ist. Dies wird von einem Warte-Flop 154 ausgeführt. Sobald eine horizontale Austastperiode erreicht ist, wird das Warte-Flop 154 durch das THF-Signal aus dem Steuer-Flop 142 der Zentraleinheit 53 zurückgesetzt. Das Lese/Schreib-Decodier-Signal für das 16te K setzt auch die Taktschaltung 134 für die horizontale Austastung zurück.
Vier Eingangsbedingungen müssen erfüllt sein, damit das Freigabe-Glied 140 für die Tastatur 22 freigegeben wird. Wie weiter oben erwähnt, ist einer dieser Eingänge das TRF-Signal vom Steuer-Flop der Zentraleinheit 53. Ein zweites Signal kommt von der normalen Schnittstelle 60 über einen Tastatur-E/A-Decodierer 156 und ein Tastatur-E/A-Flip-Flop 158. Wie weiter oben erwähnt, zählt der Tastatur-Zähler 122 die Tastenbetätigungen der Tastatur 22 und übergibt diesen Zählstand auf einen TTS-Eingabebefehl hin an das Register 124. Es ergäbe sich ein Fehler, wenn die Überstellung in das Register zur gleichen Zeit geschähe, wie vom Zähler 122 ein KHDF-Zählimpuls empfangen wird. Der IIS-Eingabebefehl wird daher vom Tastatur-E/A-Decodierer 156 festgestellt, der seinerseits ein Flip-Flop 158 zurücksetzt, um durch Sperren des
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Tastatur-Freigabe-Gliedes 140 jede weitere Tastatur-Eingabe (KBDF-Impulse) zu sperren. Sobald der Eingabebefehl beendet ist, setzt das IIS-Signal von der normalen Schnittstelle das Flip-Flop 158 und gibt die Tastatur-Eingabe erneut frei. Der dritte Freigabe-Eingang zum Verknüpfungsglied 140 kommt von einem Tastatur-Flop 160, das durch ein Tastatur-Abtastsignal KBST gesetzt wird. Der Zweck des Abtastsignals besteht darin, anzugeben, daß der Tastatur-Eingang bereit ist zum Speichern im Tastatur-Pufferteil des AnzeigeSpeichers.
Ein Tastatur-Schreibimpuls-Generator 162 bewirkt die Rücksetzung des Tastatur-Steuer-Flops 144 nach Beendigung eines taktmäßigen bzw. getakteten Schreibimpulses zum Anzeigespeicher. Der Ausgang beider Steuer-Flops 142 und 144 geht zu einem Anzeige-Sperrglied 164, dessen Ausgang die Adressierung des Anzeigespeichers sperrt und entweder ZE-Adressen oder Tastatur-Puff er-Adressen freigibt.
Die Funktionen der Zeichengenerator-Platte 56 werden anhand Fig. 7 näher beschrieben. Wie weiter oben erwähnt, ist der Zeichengenerator an sich zusammen mit dem Randomspeicher an der Zeichengenerator-Platte 56 angeordnet. Die Hauptaufgabe des Zeichengenerators besteht im Anzeigen bzw. Darstellen von Symbolen am Anzeige schirm 24 in Übereinstimmung mit Codes, die in ganz bestimmten Speicherstellen eines 1-K-Speicherteils des Randomspeichers enthalten sind. Von den 1024 Speicherstellen werden 640 dazu benutzt ,/all Zeilen-Anzeige schirm 24 zwei Zeilen des Funktionsfeldes und acht Zeilen des Textes, einschließlich der Bereiche "laufende Zeile" und "vorherige Zeilen" darzustellen. Sechzehn Stellen in diesem Speicher sind den beiden weiter oben beschriebenen Tastatur-Puffern zugewiesen, und die übrigen Stellen stehen dem ZE-Programm je nach Bedarf als Arbeitsbereich zur Verfügung. Die Code-Bits aus dem RAM werden zum Adressieren von Stellen eines mit dem Zeichengenerator verbundenen Festwertspeiehers (ROM) benutzt.
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Die Länge aller Zeilen am Anzeigeschirm 24 beträgt vorzugsweise 64 Zeichen. Auf die beiden für das Funktionsfeld vorgesehenen Zeilen folgen zwei Leerzeilen, die dazu dienen, das Funktionsfeld von den beiden Textbereichen zu trennen. Die Anzeige bzw. Darstellung von Symbolen am Anzeige schirm 24 geschieht durch Steuern der Ein-Aus-Zeit eines Elektronenstrahls und seiner horizontalen und vertikalen Ablenkung. Die Symbole setzen sieh aus einer Anordnung von Lichtpunkten am Anzeigeschirm 24 zusammen. Ein Lichtpunktmuster, Zeichenblock genannt, besteht vorzugsweise aus 7 Lichtpunkten in der Breite und 11 Lichtpunkten in der Höhe. Die Zeichenblocks sind durch 2 Lichtpunkte ür den waagerechten Zwischenabstand und durch 5 Zeilen für den vertikalen Zwischenabstand getrennt. Die Symbole sind in einem speziellen Pestwertspeicher (ROM) gespeichert, der 128 in Zeichenblöcken angeordnete Symbole enthält. Diese Zeichenblöcke werden durch sieben der acht Code-Bits ausgewählt, die im Anzeigeteil des Randomspeiehers gespeichert sind. Codes für die verschiedenen Befehle und Funktionen des Funktionsfeldes sind im Festwertspeicher (ROM) festgehalten, so daß sie am Anzeigeschirm 24 ständig angezeigt werden. Vier weitere Adressen-Eingänge gestatten es dem Zeichengenerator, Daten für 1 horizontale Zeilen-Scheibe des ausgewählten Symbols abzugeben. Durch aufeinanderfolgendes Adressieren horizontaler Scheiben wird Zugriff auf den gesamten Zeichenblock gewonnen.
Die grundsätzlichen Funktionen der Zeichengenerator-Sehaltung sind in Fig. 7 dargestellt. Für die Zwecke dieser Patentanmeldung wird eine ins einzelne gehende Beschreibung der Kathodenstrahlröhre und ihrer angeschlossenen Schaltung nicht für notwendig erachtet, da solche Schaltungen allgemein bekannt sind. Die Haupt st euer taktung für die Kathodenstrahlröhre wird von einem Quarz-Oszillator 166 abgeleitet, wobei jeder Zyklus des Oszillators 166 einen Lichtpunkt am Anzeigeschirm 24 darstellt. Die Frequenz des Oszillators 166 beträgt vorzugsweise 11,059 MHz. Ein Lichtpunkt am Anzeigeschirm 24 stellt einen Lichtstrahl mit einer Dauer von 90,4 ns dar. Der
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Haupttakt aus dem Oszillator 166 wird in einen X-Lichtpunkt-Zähler 168 eingegeben, der die Haupttaktfrequenz um den Faktor 9 unterteilt. Er wird auch dazu benutzt, 7 horizontale Lichtpunkte jedes Zeichenblocks und 1 Lichtpunktabstand beiderseits davon zu erzeugen. Der Ausgang des Zählers 168 wird in ein Video-Schieberegister 170 überstellt und mit Steuerung durch den Haupttakteingang zu einem Video-Steuerglied 172 verschoben.
Der X-Lichtpunkt-Zähler 168 beaufschlagt auch einen X-FeId-Zähler 174, der bestimmt, zu welchem der 64 Zeichen auf der Zeile die X-Lichtpunkt-Scheibe gehört. Ausgänge des X-FeId-Zählers 174 liefern die Adressen-Eingänge niedriger Ordnung zum Anzeigeteil eines Handomspeichers 176. Das Auswählen der im ROM des Zeichengenerators 178 gespeicherten Symbole geschieht mit 8-Bit-Codes aus dem RAM. Der Ausgang des X-FeId-Zahlers 174 erzeugt ebenfalls ein Signal, das der Schaltung 180 für die horizontale Ansteuerung und Austastung der Kathodenstrahlröhre zugesandt wird. Der X-FeId-Zähler 174 ist ein Modulo-80 Zähler, wobei 64 an den Ausgängen verfügbare Zählerstände 64 Zeichen auf einer Zeile darstellen und 16 Zählerstände für die Freigabezeit zum horizontalen Rücklauf verfügbar sind.
Der Ausgang des X-FeId-Zählers 174 wird auch von einem Y-Lichtpunkt-Zähler 182 empfangen, der zum Bestimmen der vertikalen Scheibe eines Symbols benutzt wird. Sobald das anzuzeigende Symbol vom Anzeigespeicher ausgewählt ist, gibt der Y-Li chtpunkt-Zähl er 182 Adressen der richtigen Y-Seheibe des Zeichenblocks ab. Dies gestattet die Oberstellung der richtigen X-Lichtpunkt-Information in das Video-Register 170. Der Y-Lichtpunkt-Zähler 182 ist ein Modulo-16 Zähler, wobei 11 Zählerstände für den Zeichenblock und 5 Zählerstände für den Leerraum zwischen den Zeilen verfügbar sind.
Der Y-Lichtpunkt-Zähler 182 beaufschlagt einen Y-FeId-Zähler 184, der bestimmt, welche vertikale Zeile angezeigt werden soll. Die Ausgänge aus dem Zähler 184 bilden die Adresse höherer Ordnung für den Anzeige-Speicher 176. Der Zähler 184 ist ein
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Modulo-16 Zähler, wobei die ersten zwei Zählerstände für zwei Leerzeilen über dem festen Funktionsfeld verfügbar sind. Die nächsten zwei Zählerstände stellen die beiden Zeilen des Funktionsfeldes dar und die beiden darauffolgenden Zählerstände entsprechen den beiden Leerzeilen, die das Funktionsfeld von den Bereieehn des Anzeigeschirme 24 trennen, in denen die Zeilen 3 bis 10 angezeigt werden. Die folgenden 8 Zählerstände sind für die Anzeigeschirmbereiche "laufende Zeile" und "vorherige Zeilen", und die letzten beiden Zählerstände entsprechen der für den vertikalen Rücklauf erforderlichen Zeit.
Mit dem Ausgang des Y-PeId-Zählers 184 werden auch eine Schaltung 186 für die vertikale Ansteuerung, eine Schaltung für vertikale Austastung und eine Lösch-Sehaltung 190 beaufschlagt. Die Schaltungen 186 und 180 für vertikale bzw. horizontale Ansteuerung werden benötigt, um der Kathodenstrahlröhre richtig getaktete Ansteuerungssignale zuzuführen. Die horizontale Ansteuerung wird vom X-PeId-Zähler 174 abgeleitet und durch die Schaltung 180 für horizontale Ansteuerung und Austastung getaktet. Die vertikale Ansteuerung führt der Kathodenstrahlröhre in ähnlicher Weise ein Paar Ansteuerungssignale zu, die jedoch vom Y-PeId-Zähler 184 abgeleitet sind.
Die horizontale und vertikale Austastung der Kathodenstrahlröhre ist erforderlich, damit am Anzeigeschirm 24 das richtige Format angezeigt wird. Das Signal für horizontale Austastung bewirkt die Video-Austastung zwischen dem Zeitpunkt, in dem der letzte horizontale Lichtpunkt des vierundsechzigsten Zeichens auf einer Zeile angezeigt wurde, und dem Zeitpunkt, in dem der erste horizontale Lichtpunkt des ersten Zeichens auf der nächsten Zeile angezeigt wird. Dadurch werden Lichtstreifen und Hachzieheffekte vor und nach den Zeilen vermieden. Auch werden Lichtstreifen durch die Symbole am Anzeigeschirm verhindert. Genau während dieser Zeit ist die Adressierung des Randomspeichers durch die Tastatur 22 und die Zentraleinheit 53 gestattet. Das Signal für horizontale Austastung kommt aus
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dem X-FeId-Zähler 174 und wird durch die Schaltung 180 für horizontale Ansteuerung und Austastung geformt. Das Signal (HBLAHK) für horizontale Austastung steuert auch einen der Eingange der Video-Steuerglieder 172, um das Laden der Video-Register zu sperren, wodurch Video-MAUSII-Signale in die Video-Steuerglieder geschoben werden.
Das Signal (VBLAM) für vertikale Austastung tastet Zeichenzeilen aus und überlappt die horizontale Austastung von einer Seite der Zeile zur anderen. Auch tastet es das Video-Signal lange genug aus, damit dieses vom unteren zum oberen Hand der Anzeige schirme 24 zurücklaufen kann. Dies verhindert, daß während des vertikalen Rücklaufes Lichtstreifen gesehen werden. Das Signal (VBLAKK) gelangt auch zu den Video-Steuergliedern 172 und dient dazu, diese während der Dauer des Signals auszuschalten.
Von der Zeichengenerator-Platte 56 erhaltene Adressen werden in einem Adressen-Multiplexer 192 verarbeitet, der mit den Adressenleitungen des Anzeigespeichers verbunden ist. Um Lichtstreifenbildung an der Kathodenstrahlröhre auszuschließen, ist das Einschreiben in den Randomspeicher nur während der horizontalen Austastzeit möglich. Während dieser Zeit werden die Daten über acht Daten-Eingabeleitungen und Lese/Sehreib-Steuerglieder 194 eingegeben.
Wie weiter oben erwähnt, steht Zeichen-Information im Randomspeicher unter Zugriff durch die X-FeId- und Y-FeId-Zähler 174 bzw. 184» welche die Zeichencodes aus dem RAM in den Festwertspeicher (ROM) des Zeichengenerators 178 einlesen. Zum Ausgleich von Laufzeitverzögerungen des Randomspeicher s ist zwischen diesen und den Zeichengenerator 178 ein Puffer-Register 196 zwischengeschaltet. Dieses speichert den Ausgang des Randomspeiehers , damit die Anzeigespeicher-Adressen auf das als nächstes anzuzeigende Symbol umgeschaltet werden können, während der Zeichengenerator 178 das im Puffer-Register 196 gespeicherte Symbol bearbeitet. Die X-Y-Adressierung
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eilt somit dem angezeigten Zeichen tatsächlich um ein Zeichen voraus. Das Y-Idchtpunkt-Signal wird dazu benutzt, das Puffer-Register 196 kurz vor dem Umschalten des X-PeId-Zählers zu laden. Da das erste Zeichen auf der Zeile gespeichert ist, ist außerdem das Zeichen, das zu diesem Zeitpunkt angezeigt wird, falsch und muß ausgetastet werden. In der gleichen Weise wird das letzte Zeichen auf der Zeile mit einer Verzögerung von einem Zeichen angezeigt, und das Signal "horizontale Austastung" muß für dieses Zeichen unterdrückt werden. Dies geschieht dadurch, daß das Signal "horizontale Austastung" (HBLABK) um die einem Zeichen entsprechende Zeit verzögert wird. Dadurch sind sowohl für den Anzeigespeieher als auch für die mit ihm verbundene Schaltung und zusätzlich für den Zeichengenerator und die mit ihm verbundene Schaltung Verzögerungszeiten möglich, die sich dem*Wert der X-Lichtpunkt-Frequenz* nähern.
Wie weiter oben erwähnt, ist die Positionsanzeigemarke 40 ein vollständig dargestellter Zeichenblock, der für Satzaufbereitung und andere funktionsgebundene Arbeiten benutzt wird. Durch schrittweises Verstellen der Positionsanzeigemarke 40 Über den Anzeigeschirm 24 erscheint sie als Zeiger, der vom Setzer als Markierung, Warnsignal oder für die Satzaufbereitung benutzt werden kann. Die Positionsanzeigemarke 40 wird durch das Vorhandensein oder Hichtvorhandensein des achten Bits in der adressierten RAM-Stelle gesteuert. Ist das achte Bit vorhanden, empfängt die Steuerung 198 für die Positionsanzeigemarke 40 dieses Bit aus dem Puffer-Register 196 und invertiert im Bedarfsfall den Ausgang des Video-Registers.
Der Zeichengenerator weist ebenfalls eine Blink-Steuerung 200 auf, die dazu benutzt wird, den Setzer durch Aufblinkenlassen der Ausschließbereich-Marke darauf aufmerksam zu machen, wenn der Ausschließbareich erreicht ist. Die Blinkgeschwindigkeit wird durch einen Blinker-Zähler 202 gesteuert, der mit einer vorgewählten Frequenz arbeitet. Die Blink-Steuerung 200 dient dazu, den Videoteil in periodischen Abständen, die durch die
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Frequenz des Blinker-Zählers 202 bestimmt sind, auszutasten. Dies wird durch Steuern eines der Eingänge zu den Video-Steuergliedern 172 erreicht.
Die Lösch- und Umsetz-Operationen werden zum Teil von Elementen der Zeichengenerator-Platte 56 ausgeführt. Wie weiter oben beschrieben, wird bei der Durchführung der Lösch-Operation zuerst das Einschreiben von "Hüllen" in den Speicher für die ersten vier Zeilen (Zeilen 7 bis 10 am Anzeigeschirm 24) erzwungen. Bei horizontaler Austastung nach der vierten Zeile wird auf ein Signal "Umsetzen" hin, das von der Umsetz-Steuerschaltung 130 an der Tastatur-Schnittstellen-Platte empfangen wird, der Ausgang des Y-PeId-Zählers 174 durch eine Y-PeId-Modifizierschaltung 204 modifiziert. Dies modifiziert die Adressierung durch den Y-PeId-Zähler und bewirkt, daß die Anzeige der fertiggestellten Schriftzeilen auf die Zeilen 3 bis 6 am Anzeige schirm 24 verschoben wird. Eine indirekte Steuerung der Umsetzung durch den Setzer kommt zustande, wenn der Setzer durch Drücken der "Rücklauf-Taste eine Schriftzeile übergibt. Außer der Auslösung der Umsetz-Operation bewirkt Drücken der Rücklauf-Taste Einleitung in der Satzoperation mit Steuerung durch die Zentraleinheit 53. Wenn der Setzer die nächste Zeile fertigstellt, wird durch Drücken der "Rücklauf-Taste das Signal "Umsetzen" an die Modifizier schaltung 204 aufgehoben und dadurch der Y-PeId-Zähler 174 in seinen Ausgangs- oder unmodifizierten Zustand zurückgestellt.
Es ist eine Unterlängen-Steuerung 205 vorhanden, welche die Ausgänge des Y-Lichtpunkt-Zählers modifiziert. Unterlängen werden bearbeitet, indem während der ersten Abtastung die oberen drei Reihen des Zeichenblocks ausgetastet werden und danach, wenn während einer teilweisen zweiten Abtastung ausgetastet wird, die Unterlänge angezeigt wird. Die Unterlänge wird ausgetastet durch Steuern des dritten Einganges zu einem Video-Regiöter-Glied 207, welches das Eingeben der Austast-Daten sperrt und deren Verschieben zum Video-Ausgang erzwingt.
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Eine Möglichkeit zum Sperren von Schriftlinien-Eintragungen von der Tastatur 22 aus ist durch Speichern der verschiedenen Befehle und ihrer ausgewählten Werte im Randomspeicher erzielt. Das ZE-Programm steuert das Eintragen aller Tastatur-Daten über die beiden Tastatur-Puffer. Vor jeder Überstellung von Daten aus einem dieser Puffer in den Anzeigeteil des Randomspeichers hat das Programm Zugriff zu diesem RAM, um festzustellen, ob die erforderlichen Funktionswerte in den RAM eingegeben worden sind. Wenn nein, werden die Schriftzeilen-Daten im Puffer zur Überstellung in den RAM nicht freigegeben. Sie werden somit nicht angezeigt oder bearbeitet. Andererseits werden die Schriftzeilen-Daten in den RAM eingegeben und von der Kathodenstrahlröhre angezeigt, wenn alle erforderlichen Werte eingegeben worden sind. In der bevorzugten Ausführungsform müssen durch den Setzer Werte für die Zeilenlänge, die Schriftart, Punkt-Größe und für den Primär- und Sekundär-Zeilenvorschub eingegeben werden.
Die Schriftart-Schnittstellen-Platte 60 führt die meisten der Operationen durch, die für die Auswahl des richtigen Zeichens an der Schriftzeichenscheibe 88 und für dessen Belichtung am lichtempfindlichen Film 82 erforderlich sind. Sie steuert auch das Lesen von Breiten-Daten aus der Schriftzeichenscheibe 88 und liefert Geschwindigkeits-Bezugssignale, die der Schrittschalt-Platte 62 zugeführt werden, um die Geschwindigkeit der Schriftzeichenscheibe 88 zu steuern. Geschwindigkeitsänderungen der Schriftzeichenscheibe 88 werden ebenfalls durch die Schriftart-Schnittstellen-Platte 60 auf Signale vom ZE-Steuerprogramm hin bearbeitet. Die Erregung der Belichtungsenergiequelle 94 wird auch von der Schriftart-Schnittstellen-Platte 60 gesteuert.
Die verschiedenen Funktionen und die Arbeitsweise der Schriftart-Schnittstellen-Platte 60 werden des näheren anhand Fig. 8 erläutert. Ein verstärktes Signal aus der Abtast- oder Taktspur 106 der Schriftzeichenscheibe 88 wird einem Abtast- Monovibrator 206 zugeführt, der ein Signal-Paar abgibt. Eines der
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Signale, das als die "negativ(gehende) Planke" (HEDG) gekennzeichnet ist, wird für jeden Schwarz/Weiß-Übergang erzeugt, der in der Taktspur 106 festgestellt wird. Das Signal wird zum Rückstellen eines/Za£feri 208 für die Geschwindigkeitssteuerung (prescale speed control counter) und eines "Fehlimpuls"-Zählers 210 ("missing pulse" counter) benutzt. Der Ausgang des Vorschalt-Zählers 208 wird einem Zähler 212 für die Geschwindigkeitssteuerung zugeführt, der seinerseits ein Geschwindigkeits-Bezugssignal liefert, welches schließlich "bewirkt, daß sich der Antriebsmotor 76 für die Schrift zeichenscheibe 88 mit der angestrebten Geschwindigkeit dreht.
Die in den Vorsehalt-Zähler 208 eingegebene Negativflanke (HEDG) synchronisiert den Zählerausgang mit einem Haupttakteingang, vorzugsweise von 5 MHz. Der Eingang zum Zähler 212 wird rückwärtsgezählt und wird zum Bezugswert für die Geschwindigkeit der Schriftzeichenscheibe 88. Dieser Zähler 212 hat einen veränderbaren Zählumfang , und seine Zählung kann durch einen Verbindungsdraht oder durch eine Programmsteuerung geändert werden. Das Geschwindigkeits-Bezugssignal aus dem Zähler 212 und das Negativflanken-Signal (KEDG) werden an der Schrittschalt-Platte 62 hinsichtlich ihrer Frequenz verglichen und dienen zur Steuerung der Geschwindigkeit der Schritzeichenscheibe 88. Werden Negativflanken mit einer Geschwindigkeit erzeugt, die derjenigen des Gesehwindigkeits-Bezugssignals proportional ist, dann dreht sich die Schriftzeichenscheibe 88 mit der angestrebten Geschwindigkeit. Das Signal HEDG wird auch zum Zurückstellen des "Fehlimpuls"-Zählers 210 auf Zehn benutzt. Geschwindigkeits-Bezugssignale stellen den Zähler 210 normalerweise vorwärts weiter auf Acht. Der Zähler 210 wird dann durch das nächste Negativflanken-Signal zurückgestellt.
An einer vorbestimmten Stelle an der Schriftzeichenscheibe 88 befinden sich in der Taktspur 106 vier schwarze Bits in einer Heihe. Das Feststellen dieser vier Bits bewirkt, daß der Zähler 210 überläuft, wodurch ein "Fehlimpuls"-Signal (MP)
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geliefert wird, das zum !Takten der Belichtung benutzt wird. Dieses Merkmal der Licht setzmaschine wird im einzelnen in einer getrennten anhängigen Patentanmeldung mit dem Titel "Lichtsetzmaschine" beschrieben.
Das Signal MP wird mit dem verstärkten Signal aus einer der Breitendaten-Spuren durch ein "Ursprungs"-Glied 214 (Origin Gate) verknüpft, welches zwei Verknüpfungsglieder enthält. Das erste davon läßt das Signal MP passieren, wenn die Spur-1-Daten "weiß" sind. In diesem Zustand kann je Zeichen an der Schriftzeichenscheibe 88 nur ein Impuls durchgehen. Dieser Impuls wird dazu benutzt, den Ursprung bzw. Entstehungsort (origin) zu bestimmen und nimmt eine Voreinstellung eines Zeichen-Zählers 216 auf einen Zählstand Eins vor, der für das erste Zeichen an der Schriftzeichenscheibe 88 steht.
Das zweite Verknüpfungsglied des "Ursprungs"-Gliedes 214 läßt Impulse durch, wenn die Spur-1-Daten "schwarz" sind. In diesem Zustand kann eine vorbestimmte Gesamtzahl von Impulsen, die vorzugsweise 111 beträgt, je Umdrehung der Schriftzeichenscheibe 88 verknüpft werden. Diese Impulse stellen die übrigen Zeichen an der Schriftzeichenscheibe 88 dar und werden dazu benutzt, den Zeichen-Zähler 216 vorwärts weiterzustellen. Der Ausgang des Zählers 216 gibt die jeweilige Stellung der Schriftzeichenscheibe 88 in binärer Form an. Der Ausgang des Zeichen-Zählers 216 wird einem Zeichen-Vergleicher 218 zugeführt, der auch einen Ausgang von einem Zeichen-Register 220 empfängt. In dieses werden auf einen Befehl ("ö"5d"!?) aus der Zentraleinheit 53 kio. Daten aus der Datenleitung eingegeben, die die Hummer des als nächstes zu bearbeitenden Zeichens enthalten. Der Ausgang des Vergleiehers 218 geht zu einer Be-Iiehtungs-Steuerschaltung 222, die mit einem Schriftart-Vergleicher 224 gekoppelt ist. Dieses Signal dient zum Freigeben der Belichtungs-Steuerschaltung 222 und wird in Verbindung mit einem Schriftart-Gleichheits-Signal (FEQ) zum Freigeben einer Breitenlese-Schaltung benutzt.
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Der als "Abtastflanke" (SED(J) gekennzeichnete zweite Ausgang des Abtast-Monovibrators 206 wird einem Beliehtungs-Austastimpuls-Flip-Flop 226 und einem Austast-G-lied 228 zugeführt. Das Signal SEDG besteht aus einer Folge von Impulsen, die mit einem Übergang an der Abtast- oder Taktspur 106 zusammenfallen und durch diesen erzeugt werden. Diese Übergänge können entweder Schwarz/Weiß-Übergänge oder Weiß/Schwarz-Übergänge sein. Jeder Impuls oder Übergang ist auf das Zentrum eines Breitendaten-Bits an den Breitendaten-Spuren 102 und 104 bezogen. Eine Folge von drei Bits an jeder Spur stellt die Breitendaten für eine Schriftart dar. Indem Folgen zu je drei dieser Abtastflanken gezählt werden, kann bestimmt werden, welche Schriftart bearbeitet wird. In der bevorzugten Ausführungsform bestehen je Sektor oder bogenförmigem Segment zwei Übergänge, die keine Sehrifbartdaten darstellen. Diese Impulse werden durch weiße Felder erzeugt, die vier aufeinanderfolgenden schwarzen Feldern folgen und nachfolgend als "Blitzfenster" bezeichnet werden. Das Flip-Flop 226 und das Austast-Glied 228 erfüllen die Funktion, diese beiden Impulse zu sperren. Das Fehlimpuls-Rückstell-Flip-Flop 226 und dessen Ausgang (BIiET) sperren das Austast-Glied 228, wodurch die Abtastkanten der Blitzfenster nicht beachtet werden. Die nacheilende Kante des Blitzfensters setzt dann das Flip-Flop 226 und gibt nachfolgende Abtastkanten oder -flanken für den Durchgang frei.
Diese modifizierten Kanten oder Flanken werden dann durch einen Zähler 230 durch drei geteilt. Der Ausgang des Zählers 230 wird in einen Schriftart-Zähler 232 eingegeben. Der Modulo-3 Zähler 23O wird durch das Signal MP vorbereitet, das auch zum Überstellen jeder Zählung in den Schriftart-Zähler 232 dient, wodurch dieser die laufende Stellung der Schriftzeichenscheibe 88 festhält. Als Antwort auf einen Ausgabebefehl (Ü5ÜÖ wird ein Schriftart-Segister 234 mit Schriftart-Information aus der Zentraleinheit 53 geladen. Schriftart-Daten aus dem Schriftart-Begister 234 werden dem Vergleiche 224 zugeführt und dort nach einem CHEQ-Freigabe-Signal aus des Zeichen-Tergleicher 218 mit den Daten aus dem
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Schriftart-Zähler 232 verglichen. Nach dem Vergleichen liefert der Vergleicher 224 einen Ausgang, der als das Schriftart-Gleichheits-Signal (EEQ) bezeichnet wird. Das Lesen der Zeichenbreiten aus der Schriftzeichenscheibe 88 geschieht in der folgenden Weise. Ein Ausgangsbefehl (O5D5) aus der Zentraleinheit 53 bewirkt zusammen mit Steuerschaltungen 236 eine Breitenlesung. Sobald sich Gleichheit der Schriftart ergibt, wie durch das Signal I1EQ angegeben, werden Schriftart-Taktimpulse freigegeben und bewirken das Überstellen von Spur-1- und Spur-2-Daten in ein Breiten-Register 238. Das Signal FEQ tritt während nur drei Impulsen auf. Danach sind die Breiten-Steuer schaltungen 236 gesperrt. Dadurch werden die Daten im Breiten-Register 238 stabil gehalten, bis das Programm Zeit hat, die Breitendaten zu lesen und zu bearbeiten. Sobald das erste lesen (von drei FEQ-Impulsen) durchgeführt ist, wird der Datenhauptleitung ein Signal "Zeichen bereit" zugeführt. Als Antwort auf einen Eingangsbefehl aus der Zentraleinheit werden Breitendaten aus dem Register 238 über ein Freigabe-Glied 240 ausgegeben.
Die Erregung der Belichtungsenergiequelle 94 zum Projizieren eines an der Sehriftzeichenseheibe 88 ausgewählten Zeichens auf den lichtempfindlichen Film 82 wird in der folgenden Weise ausgeführt. Der (O5D5)-Befehl aus dem ZE-Programm wird über ein Verknüpfungsglied 242 der Belichtungs-Steuerschaltung 222 nur dann zugeführt, wenn das achte Bit der Zeichendaten und das Register 220 den Schaltwert 11O" haben. Dieser "Blitzbefehl" schaltet die Steuerschaltung 222 ein, so daß, wenn die anderen Eingangsbedingungen erfüllt sind, ein Blitz aufleuchtet. Zu diesen Bedingungen gehört die Eingabe des Zeichen-Gleichheits-Signals (CHEQ), das angibt, daß der Zeichen-Vergleicher 218 einen Vergleich durchgeführt hat. Außerdem ist es wesentlich, daß die Linsen- bzw. Objektivschlitten stabilisiert sind, um am lichtempfindlichen Film 82 ein Bild guter Qualität zu gewährleisten. Dieser Zustand wird der Belichtungs-Steuerschaltung 222 durch ein Schlittenbereitschaf ts-Signal (CARRDY) angezeigt. Außerdem muß der Blitz
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exakt an der voreilenden Kante des Blitzfensters an der Schriftzeichenscheibe 88 ausgelöst werden. Diese Bedingung wird angezeigt durch den Abtastspur-Eingang zur Steuerschaltung aus der Taktspur an der Schriftzeichenscheibe 88.
Die Belichtungs-Steuerschaltung 222 weist einen Verzögerungs-Zähler auf, der den Breiten-Steuerschaltungen 236 ein Sperr-Signal (DISA) zusendet, wenn zwei aufeinanderfolgende Blitzbefehle erforderlich sind. Dies läßt dem Kondensator der Belichtungsenergiequelle 94 Zeit, sich für den zweiten Blitz wieder aufzuladen.
Die Arbeitsweise und die Punktionen der Schaltplatte für den Schrittschalt-Zeichenvorschub werden anhand Pig. 9 näher beschrieben. Diese Schaltplatte läßt sich in fünf grundsätzliche Betriebsgruppen unterteilen, nämlich in
1) eine Takt-Schnittstelle,
2) eine Verknüpfungsschaltung zum Steuern der Befehlsfolge für den Schlitten,
3) eine Steuerung zum Weit er schalten der Frequenz,
4) eine Polgesteuerung für den Schlittenmotor,
5) Obgektiv-Konstant-Schalter und eine E/A-Steuer schaltung.
Die ersten vier Betriebsgruppen stehen im Zusammenhang mit der Verstellung des Zeichenvorschub-Schlittens, während die fünfte Gruppe sich mit dem Zustand des Schlittens und mit optischen Konstanten befaßt.
Die Takt-Schnittstelle 246 weist einen Taktgeber, vorzugsweise einen 16 kHz-Oszillator, und einen Frequenzteiler auf, der den 16 kHz-Takt in zwei phasenverriegelte Ausgangsfrequenzen von 2 kHz und 1 kHz umwandelt. Diese liefern die Basis für nachfolgend näher beschriebene Schrittsehalt- und Stabilisier-Relais.
Die in ihrer Gesamtheit mit 248 bezeichnete Verknüpfungsschaltung zum Steuern der Befehlsfolge für den Schlitten
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steuert die Ereignisfolge vom ersten Abruf für Schalt schritte "bis zur Beeidigung des letzten Sehrittes und Ablauf der Stabilisierzeit. Sie weist eine Vorwärts/Rückwärts-Steuerung 25O auf, welche Daten (D8) decodiert und einen Ausgang in Porm von Richtungssteuerungsdaten liefert, die einer Motor-Polgesteuerung 252 zugeführt werden. Die Vorwärts/Rückwärts-Steuerung 250 blockiert auch die Motor-Polgesteuerung 252, indem sie Verknüpfungsgliedern 254 für den Schlitten ein Sperrsignal sendet, falls entweder der rechte oder der linke Endschalter 256 geschlossen sein sollte. Dies verhindert, daß der Zeichenvorschub-Motor die rechte oder linke Wegbegrenzung überfährt.
Die Polgesteuerung 248 weist auch eine Start-Steuerung 258 auf, die die Polge "einleitet", sobald ein Befehl 05BI empfangen wird. Als Antwort auf diesen Befehl hebt die Start-Steuerung 258 das Sperrsignal an eine Schrittschalt-ZVerzögerungssteuerung 260 auf, wodurch das System in einen Schrittschaltbetrieb geschaltet wird. Gleichzeitig wird eine Synchronisiersteuerung 262 freigegeben, damit synchronisierte 1 kHz-Impulse an das Verknüpfungsglied 254 ausgegeben werden können, welche auch von der Schrittschalt-Steuerung 264 benutzt werden, die ein Signal "letzter Schritt" erzeugt, wenn die Gesamtzahl der abgerufenen Sehritte ausgegeben ist. Die Anzahl der abgerufenen Schritte wird durch die Daten bestimmt, welche die Schrittschalt-Steuerung 264 von einer internen Datenleitung 266 erhält. Das Signal "letzter Schritt" bewirkt, daß die Schrittschalt-/Verzögerungssteuerung 260 ein Signal "Verzögerungsbetrieb START" erzeugt, das die Schrittschalt-Impulse zur Sehrittschalt-Steuerung 264 beendet. Sobald das Verzögerungszeitintervall abgelaufen ist, sendet die Schrittschalt-Steuerung 264 ein Signal "Verzögerung abgelaufen" an die Start-Steuerung 258, welche die Verknüpfungsschaltung rückstellt und den Empfang der Daten für den nächsten Schritt erwartet. Zu diesem Zeitpunkt wird von der Start-Steuerung 258 ein "Bereitschaft"-Signal erzeugt.
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Die Schrittschalt-Steuerung 264 läßt sich in zwei Hauptsektoren, 264a und 264b, unterteilen. Der Sektor 264a vermag acht Bit Eingangsdaten anzunehmen und nimmt diese an, sobald ein Befehl "Schrittschalten Stop" oder "Einleiten" empfangen wird. Die acht Bit Daten, die in den Sektor 264a eingegeben werden, sind Schlitten-Schritte niedriger Ordnung. Die Gesamtzahl der möglichen Schritte beträgt 255.
Der Sektor 264b der Schrittschalt-Steuerung 264 vermag sieben Bit Daten anzunehmen, sobald ein (05D1) Befehlssignal "Schrittschalten Start" empfangen wird. Diese sieben Bits stellen die Schlitten-Schritte höherer Ordnung dar. Die Schrittschalt-Steuerung 264 als Ganzes kann eine Gesamtzahl von 32 767 Schritten enthalten. Im Betrieb wird bei Empfang eines Befehls "Schrittschalten Stop" oder "Einleiten" das achte Bit der Daten niedriger Ordnung zuerst geladen. Die sieben Bits der Daten höherer Ordnung werden dann eingegeben, wenn der Befehl "Schrittschalten Start" empfangen wird. Dieser Befehl löst die Schrittsehaltfolge mit Steuerung durch die Synchronisiersteuerung 264 aus. Die Schrittschart-Steuerung 264 zählt die Eingangsimpulse, wobei jeder Impuls den Gesamtzählstand der Schritte um 1 vermindert. Sobald der Zählstand Null erreicht ist, wird der Impuls "letzter Schritt" erzeugt, der bewirkt, daß die Schrittsehalt-/Verzögerungssteuerung 260 die Übertragung weiterer Impulse sperrt und den Verzögerungsbetrieb ändert. Dies gibt eine 1 kHz-Impulsreihe frei, die durch ein Verknüpfungsglied 268 geht und den Zählstand der Schritt schalt-Steuerung 264 vorwärtsstellt. Bei seinem Auftreten schaltet das Signal "Verzögerung abgelaufen" die Verknüpfungsschaltung in einen Wartebetrieb und bewirkt auch die Erzeugung eines Signals (CAEHDX) "Schlitten Bereitschaft".
Die Schrittsehalt-Zeiehenvorsehub-Platte weist auch Linsenbzw. Objektiv-Konstant-Sehalter 270 und damit verbundene Multiplexer 272 auf, die 16 Bit Daten einer E/A-Verknüpfungsschaltung 274 zuführen, um vorbestimmte optische Konstanten zu schaffen, die für das ordnungsgemäße Arbeiten der Variator- und KoTllmatorlinsen 86 und 84 notwendig sind. Die E/A-Steuer-
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schaltung dient auch dazu, der Datenleitung Information über Wegendstellungen des Schlittens, Bereitschaft des Schlittens und Erschöpfung des Filmvorrates zu liefern. Diese Signale werden durch einen Datenleitungs-Puffer 276 geleitet.
Die 1 kHz-Synchronisierimpulse werden am Verknüpfungsglied 254 mit einem 2 kHz-Signal verknüpft, wodurch der Ausgang des Verknüpfungsgliedes 254 ein 1 kHz-Signal mit einer positiven Impulsbreite ist, die derjenigen einer 2 kHz-Rechteckwelle entspricht. Dieses Signal dient als Takt für einen Gray-Code-Generator über die Motor-Folgesteuernng 252. Die Folge des Gray-Code-Ausganges wird bestimmt durch das Richtungssteuerungssi gnal aus der Vorwärts/Rückwärts-Steuerung 250.
Zur näheren Erläuterung der Funktionen der Schrittschalt-Platte sei auf Fig. 10a, 10b und 10c verwiesen. Grundsätzlich enthält die Schrittschalt-Platte Schaltungen, die die erforderliche Steuerung für die Auswahl der Schriftgarnitur-Reihe, der Zeichengröße und des Zeilenvorschubes liefern. Die Taktung für die gesamte Schaltung und für die Verzögerungskonstanten liefert eine Takt-Schnittstellenschaltung 278 (Fig. 10b), die ein 16 kHz-Eingangs signal in eine Anzahl phasenverriegelter Frequenzen umwandelt. Die Auswahl von Schriftgarnitur-Stellungen an der Schriftzeichenscheibe 88 erfolgt durch Verwendung von Eingangssignalen aus einem Reihen-Verstell-Detektor und einer Reihen-Verstell-Steuerung (Fig. 10a). Die Geschwindigkeit der Schriftzeichenscheibe 88 wird bestimmt durch eine Steuerschaltung für die Sehriftgarnitur-Geschwindigkeit, welche ein differenziertes Signal benutzt. Die ausgewählte Bildgröße ergibt sich dureh richtiges Positionieren der Kollimatorlinse 84 und der Variatorlinse 86, die zum Teil durch eine Schaltung gesteuert werden, die an der Schrittschalt-Platte angebracht ist. In ähnlicher Weise wird der Zeilenvorschub des lichtempfindlichen Films oder Papiers über eine an dieser Platte vorhandene Schaltung durch den Zeilenvorschub-Motor gesteuert.
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Wie insbesondere in lig. 10a zu erkennen, weist die Reihen-Verstell-Steuerung eine Detektorscheibe 280 auf, an der rings um ihren Umfang mit ZwisQhenabstand eine Vielzahl von undurchsichtigen Segmenten 282 angeordnet ist. Mit der in Segmente aufgeteilten Detektorscheibe 280 steht betriebsmäßig eine geeignete lichtempfindliche Abtastvorrichtung 284 in Verbindung, welche ein lichtbündel erzeugt, das von den durchsichtigen Abschnitten der Detektorscheibe 280, welche zwischen den undurchsichtigen Segmenten 282 angeordnet sind, durchgelassen wird. Die Detektorscheibe 280 ist durch eine entsprechende Verbindung mit einem Reihenauswahl-Motor 285 so drehantreibbar, daß der mit der lichtempfindlichen Abtastvorrichtung 284 zusammenwirkende Lichtstrahl durch die undurchsichtigen Segmente 282 periodisch unterbrochen wird. Jede Unterbrechung des Lichtstrahles durch das Vorhandensein eines undurchsichtigen Segmentes 282 zeigt eine Schriftgarnitur-Arretierstellung der Schriftzeichenscheibe 88 an. Wann immer Licht durch den durchsichtigen Bereich der Schriftzeichenscheibe 88 durchtreten kann, zeigt dies an, daß sich die Schriftzeichenscheibe 88 in dem entsprechenden Zeitpunkt nicht in einer Schriftgarnitur-Arretierstellung befindet. Es ist ein Eingaberegister 286 für Reihen-Daten vorhanden, welches Reihenauswahl-Informationen in Form von Daten-Bits empfängt. Diese Daten werden bei Erhalt eines Ladebefehls in das Register 286 eingespeichert. Diese Daten werden parallel dazu einem Reihenstellungs-Vergleicher 288 zugeführt.
An die lichtempfindliche Abtastvorrichtung 284 sind zwei Eingänge eines Nullreferenz-Zählers 290 angeschlossen. Dieser erhält ein Rückstellsignal, wenn ein undurchsichtiges Segment 282 festgestellt wird, wodurch die Zählerschaltung rückgestellt wird. Ein Zählungsfreigabesignal wird geliefert, wenn die Abtastvorrichtung 284 einen durchsichtigen oder transparenten Bereich der Sehriftzeiehenseheibe 88 feststellt* Oies versetzt den Zähler 290 in die Lage, den Rechteckwellen-Eingang von vorzugsweise 62,5 Hz zu zahlen, Der zwischen den undurchsichtigen Segmenten 282 liegende transparente Bereich,
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welcher der ersten und der letzten Schriftgarnitur-Stellung entspricht, ist im Bogenmaß größer als diejenigen transparenten Bereiche, welche die anderen undurchsichtigen Segmente 282 voneinander trennen. Somit werden vom Zähler 290 zusätzliche Eingangsimpulse gezählt, wenn der größere transparente Bereich von der Abtastvorrichtung 284 festgestellt wird. Dies ist mit der in ihrer Gesamtheit mit 291 bezeichneten Impulsfolge angedeutet. Der Zählumfang des Zählers 290 ist bo gewählt, daß er während des Durehlaufes dieses Bereiches der Schriftzeichenscheibe 88 überschritten wird. Das Überlaufen des Zählers dient als Rückstellsignal für einen Reihenstellungs-Zähler 292. Der Zählumfang des Zählers 290 ist so gewählt, daß diese Zählung nicht überschritten wird, wenn der Detektor die kleineren transparenten Bereiche abtastet, welche undurchsichtige Segmente 282 der Schrfffczeichenscheibe 88 voneinander trennen. Die Rückstellung aufgrund des Überlaufsignals dient als Anzeige einer Bezugs- oder Startstellung äsr Schriftzeichenscheibe 88.
Jedesmal wenn die Abtastvorrichtung 284 ein undurchsichtiges Segment 282 feststellt, wird in den Reihenstellungs-Zähler 292 ein Zählimpuls eingegeben, wodurch der Ausgang die laufende Schriftgarnitur-Stellung anzeigt. Sobald sich die die laufende Schriftgarnitur st ellung anzeigenden Daten mit jenem Eingang vom Register 286 vergleichen lassen, befindet sich der Reihenverstellwähler in der gewünschten Stellung, und es wird einer Motor-Ansteuerung 294 ein Signal "Nicht ansteuern" zugeführt. Die Motor-Ansteuerung 294 ihrerseits stoppt den Reihenauswahl-Motor 285.
Das Auswählen der Schriftarten an der Schriftzeichenscheibe geschieht durch radiales Verschieben gegenüber der Belichtungsenergiequelle 94. Dieses Versehieben wird von einer entsprechenden Vorrichtung ausgeführt, zu der u.a. eine Reihenverstellkurve 296 gehört. Diese Kurve 296 ist synchron mit der in Segmente aufgeteilten Detektorscheibe 280 antreibbar, und somit entspricht jedes undurchsichtige Segment 282 an der
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Detektorscheibe 280 einem "Ansteuer"-Signal, das weitere Drehung des Reihenauswahl-Motors 285 gestattet, Ms die Detektorscheibe 280 und die Kurve 296 die gewünschte Winkelstellung erreichen. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Vergleich vorgenommen, und ein Signal "Nicht ansteuern" ausgegeben.
Nähere Einzelheiten über die Arbeitsweise der Steuerschaltung für die Variatorlinse 86 sind insbesondere Fig. 10b zu entnehmen. Es sei darauf hingewiesen, daß die Steuerschaltung für die Kollimatorlinse 84 der vorgenannten gleich ist, mit Ausnahme daß in der Schritt schalt-Steuerung für die Kollimatorlinse 84 zur Weiterschaltung Daten einer einzigen Ordnung verarbeitet werden. Grundsätzlich gilt für die Steuerschaltung sowohl der Variatorlinse 86 als auch der Kollimatorlinse 84» daß sie die Ereignisfolge vom anfänglichen Abruf für Schaltschritte für den Linsen- bzw. Objektivschlitten bis zur Beendigung des letzten Schrittes und Ablauf der Stabilisierverzögerung steuern.
Eine Start-Steuerung 296 leitet d£e Folge ein, sobald ein Befehl "Einleiten" empfangen wird. Empfängt die Start-Steuerung 296 einen Befehl "Schrittschalt Start", hebt sie das Sperrsignal an einer Schrittschalt-/]?reigabe-Steuerung 298 auf und gibt gleichzeitig eine Synchronisier-Steuerung 3OO frei, um Synchronisierimpulse, vorzugsweise von 500 Hz, verfügbar zu machen. Diese Impulse werden zum Starten der Verstellungcter Variatorlinse 86 von einer Schrittschalt-Steuerung 302 und einer Motor-Polgesteuerung 304 benutzt. Sobald die Schrittschalt-Steuerung 302 die Ge samt schrittzahl ausgegeben hat, wird der Sehrittschalt-/Verzögerungs-Steuerung 298 zum Beginnen des Verzögerungsbetriebes ein Signal "letzter Schritt" zugeführt. Dieses Signal beendet die Schrittschaltimpulse zur Schrittschalt-Steuerung 302, und es werden Verzögerungsimpulse gesandt, bis die Verzögerungszeit abgelaufen ist. Die Sehritt schal t-Steuerung 302 gibt dann ein Signal "Verzögerung abgelaufen" an die Start-Steuerung 296, welche die Verknüpfungsschaltung rücksteilt. Zu diesem Zeitpunkt leitet die Start-Steuerung 296 ein "Bereitschaft"-Signal zur
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Datenleitung. Es leuchtet ein, daß, sobald die Folge gesetzt ist und sich die Variator- oder die Kollimatorlinse verstellt, der Empfang eines nachfolgenden Befehls "Einleiten" die der Start-Steuerung zugeführte Folge beenden wird. Dies hält die Variatorlinse 86 an, und die Start-Steuerung 296 erzeugt ein Bereitschaftssignal, wodurch die Steuerung in einen Zustand versetzt wird, in dem sie neue Daten erwartet.
Die Schrittschalt-Steuerung 302 weist zwei Zähler-Gruppen, 302a und 302b, auf. Die Zähler-Gruppe 302a vermag bei Empfang des Befehls "Einleiten" acht Bit Daten einzugeben. Diese acht Bits haben niedrige Ordnung. Die Zähler-Gruppe 302b empfängt auf einen Befehl "Schrittschalt Start" fünf Bit Daten höherer Ordnung. Diese Ausbildung der Schrittschalt-Steuerung mit Verarbeitung von Daten niedriger und höherer Ordnung ist derjenigen ähnlich, die im Zusammenhang mit der Schrittschalt/Zeichenvorschub-Schaltung beschrieben wurde. Eine nähere Erläuterung wird daher nicht für erforderlich gehalten.
Sobald ein Befehl "Schrittschalt Start" empfangen wird, gibt er die Synchronisier-Steuerung 300 frei, die Eingangsimpulse in den rückwärts zählenden Eingang der Schritt schalt-Steuerung 302 gibt. Der Impuls "letzter Schritt" sperrt ein Verknüpfungsglied 306, wodurch keine weiteren Impulse zur Motor-Folgesteuerung 304 übermittelt werden. Er verändert auch die Folge des Verzögerungsbetriebes, wodurch eine 1 kHz-Impulsreihe durch das Verknüpfungsglied 305 zum vorwärts zählenden Eingang der Schrittschalt-Steuerung 302 gelangen kann. Sobald der Wert 32 erreicht ist, wird durch die Schrittschalt-Steuerung 302 ein Impuls "Verzögerung abgelaufen" erzeugt und an die Start-Steuerung 296 gegeben, wodurch die Folge beendet und die Verknüpfungsschaltung in einen Wartezustand zurückgestellt wird.
Das Verknüpfungsglied 3O6 empfängt die 500 Hz-Synchronisierimpulse zusammen mit einem 1 kHz-Signal, wodurch der Ausgang des Verknüpfungsgliedes 306 ein Signal von 500 Hz mit
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einer positiven Impulsbreite ist, die derjenigen einer 1 kHz-Rechteckwelle entspricht. Dieses Signal dient als Takt für einen Gray-Code-Generator über die Motor-Folgesteuerung 304. Eine Vorwärt s/Rückwärts-Steuerung 308 liefert Richtungssignale an die Motor-Folgesteuerung 304, die die Folge des Gray-Code-Ausganges bestimmt. Der mit der Motor-Folgesteuerung 304 verbundene Gray-Code wandelt jeden Eingangsimpuls aus dem Verknüpfungsglied 306 in einen Motorschritt der richtigen Folge, vorwärts oder rückwärts, um. Diese Eingangsimpulse lassen sich auf zwei verschiedene Weisen beenden:
1) durch Ausführen der gesamten Anzahl der durchzuführenden Schritte (Impuls "letzter Schritt"), oder
2) durch Empfang eines Befehls "Einleiten" niedriger Ordnung.
Die Schaltungsplatte für die Schritt schaltung weist auch eine geeignete E/A-Verknüpfungsschaltung auf, die der Datenleitung Informationen liefert. Zu diesen Informationen würden Daten gehören, welche die Zustände der Endschalter (home switches) für die Variatorlinse 86 und die Kollimator linse 84 und zusätzlich die Zustände der Motoren für diese Linsen und für den Zeilenvorschub bestimmen.
Die Schrittschalt-Platte enthält weiterhin eine Steuerschaltung für den Zeilenvorschub (Fig. 10c). Deren Arbeitsweise ist im Grunde die gleiche wie diejenige der weiter oben beschriebenen Steuerschaltung für die Variatoi?- und Kollimatorlinsen. Der Hauptunterschied besteht darin, daß die gesamte Operation auf einem einzigen Befehl "Schrittschalt Start" an eine Start-Steuerung 310 beruht. Außerdem liefert eine Synchroni sier steuerung 312 Synchro nisi er impulse von 125 kHz statt von 500 Hz. Dieser Synchronisierimpuls wird zusammen mit einem 250 kHz-Signal über ein Verknüpfungsglied 316 in eine Motor-Folgesteuerung 314 eingegeben. Die Schrittschalt-Steuerungen unterscheiden sich ferner dadurch voneinander, daß sie nur einen Daten niedriger Ordnung bearbeitenden Sektor enthält, der bei Empfang eines Befehls "Schrittschalt Start"
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acht Bit Daten einzugeben/ Der Zahler arbeitet in der gleichen Weise wie der mit Daten niedriger Ordnung beaufschlagte Zähler zur Schrittschalt-Steuerung, der mit der Steuerung für die Variator- und Kollimatorlinsen verbunden ist. Die Arbeitsweise der Motor-Folgesteuerung 314 für den Zeilenvorschub ist gleich mit derjenigen der weiter oben beschriebenen Motor-Polgesteuerung, ausgenommen daß die Richtung der Weiterschaltung fest ist, somit die Notwendigkeit für eine Vorwärts/ Rückwärt s-Steuerung ausgeschlossen ist. Wenn für die Lichtsetzmaschine eine Funktion "Zeilenvorschub rückwärts" in Betracht gezogen wird, kann selbstverständlich eine geeignete Eückwärts/Vorwärts-Steuerung hinzugefügt werden, beispielsweise diejenige, die im Zusammenhang mit der Steuerschaltung für die Variator- und Kollimatorlinsen beschrieben wurde.
Wie weiter oben erwähnt, sind die Stellungen der Schlitten für die Variator- und Kollimator lins en eine Funktion der ausgewählten Größe in Punkt. Jeder Befehl und jeder zugehörige Wert für die Größe in Punkt wird in den Anzeigeteil des Randomspeichers eingegeben. Das ZE-Programm beobachtet ständig die Daten im Randomspeicher, so daß das Vorhandensein eines auf die Größe in Punkt gerichteten Befehles erkannt wird und die Routine für die Variator- und Kollimatorlinsen eingeleitet wird. Diese Routine liefert Informationen für die Steuerung der Linsen- bzw. Objektivstellung in Form von Schritt-Daten an die Schrittschalt-Steuerungen für die Variator- und Kollimatorlinsen.
Fig. 11 zeigt ein vereinfachtes Flußdiagramm der Positionierroutine für die Variator- und Kollimatorlinsen. Die Zentraleinheit 53 hat im Festwertspeicher (ROM) eine Naehsehlagtabelle für die umwandlung des Tastatur-Code in ZE-Code. Während die Zentraleinheit die im Randomspeieher gespeicherten Daten beobachtet, vergleicht sie ständig die Codes miteinander, wie dureh das Bloeksymbol 318 angegeben. Sobald ein auf die Größe in Punkt gerichteter Befehl erkannt wird, wie mit dem Bloeksymbol 320 angedeutet, führt das Programm die
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Routine aus. Andererseits, wenn der Eandomspeicher nicht mit einem Befehl für die Größe in Punkt beaufschlagt wurde, führt das Programm verschiedene andere Punktionen aus.
Wird ein auf die Punkt-Größe bezogener Befehl erkannt, wird der mit dem Befehl verbundene Wert für die Punkt-Größe aus dem Anzeigespeicher ausgelesen. Dieser Vorgang ist mit dem Blocksymbol 322 angedeutet. Da dieser Wert der Punkt-Größe in Tastatur-Code geschrieben ist, wird dieser, wie funktionsmäßig mit dem Blocksymbol 324 angegeben, anhand der Nachsehlagtabelle des ROM in ZE-Code umgewandelt. Das Programm überprüft weiterhin, ob es sich bei dem Wert der Punkt-Größe um eine "gültige Größe" handelt, da es möglich ist, daß der Setzer unbeabsichtigt Zahlen eingibt, die nicht innerhalb des Bereiches der Werte für die Punkt-Größe liegen. In einem solchen Falle wird die Routine durch eine Entscheidung beendet (Blocksymbol 326). Ist der Wert für die Punkt-Größe »gültig", wird er zum Adressieren einer anderen ROM-Hachschlagtabelle benutzt, die die 'heuen" Positionsdaten für die Variatorlinse liefert. Dies ist mit den Blocksymbolen 328 und 330 angegeben.
Die laufende Stellung der Variatorlinse 86 wird in einem Register o.dgl. gespeichert, das an die Zentraleinheit 53 angeschlossen ist. Diese Daten werden als die "vorher" gewählten Positionsdaten für die Linse bzw. das Objektiv bezeichnet, da sie der zuvor gewünschten Stellung entsprechen. Die der gewünschten neuen Stellung entsprechenden Positionsdaten werden "neue" Positionsdaten genannt. Das Programm bestimmt die Differenz zwischen den "neuen" und den "vorherigen" Positionsdaten und die Richtung, in die der Schlitten der Variatorlinse 86 verstellt werden muß. Dieser Vorgang ist vereinfacht durch das Blocksymbol 332 dargestellt.
Die "Differenz-Daten" werden vom Programm dazu benutzt, Signale an die Schrittschalt-Steuerung der Variatorlinse zu geben, wodurch die Sehlitten der Variatorlinse schrittweise in Übereinstimmung mit der vorstehenden Beschreibung verstellt werden. Die "neuen" Positionsdaten für die Variatorlinse werden, wie
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mit Blocksymbol 336 angegeben, in ein ZE-Register überstellt, um die "vorherigen" Positionsdaten verfügbar zu machen, wenn das Programm, aufgrund cfer Feststellung eines neuen auf die Punkt-Größe gerichteten Befehls im Anzeige speicher, die nächstfolgende Routine ausführt.
Nachdem die Schrittsehalt-Steuerung für die Variatorlinse mit dem Ausgang beaufschlagt wurde, läuft die vorgenannte Routine zum Erzeugen von PοsitionssteuerSignalen für die Kollimatorlinse 84 in ähnlicher Weise ab. Der Punkt-Größen-Code wird zum Adressieren einer Nachschlagtabelle im Festwertspeicher (ROM) der Zentraleinheit 53 benutzt, die "neue" Positionsdaten für die Kollimatorlinse liefert (Blocksymbole 338 und 340). Die "vorherigen" Positionsdaten für den Schlitten der Kollimatorlinse 84 sind in einem geeigneten Register o.dgl. der Zentraleinheit 53 gespeichert. Das Programm bestimmt die Differenz zwischen den "neuen" und den "vorherigen" Positionsdaten, um "Differenz-Daten" zu liefern (Blocksymbol 342), die an die Schrittschalt-Steuerung der Kollimatorlinse 84 ausgegeben werden (Blocksymbol 344). Die "neuen" Positionsdaten der Kollimatorlinse 84 werden dann in das Register überstellt, das für die "vorherigen" Positionsdaten der Kollimatorlinse vorgesehen ist. Dies ist mit dem Blocksymbol 346 angedeutet. Das Programm geht dann zum Randomspeicher zurück, um die Routine zu wiederholen oder andere Funktionen auszuführen, je nachdem, welche Befehle im Speicher erkannt wurden.
Die Routine kann in geringem Umfange geändert werden, damit sieh eine Steuerung für eine Optik ergibt, die andere Linsen als die oben beschriebenen Variator- und Kollimatorlinsen verwendet. Beispielsweise kann zur Erzielung der angestrebten Vergrößerung eine Zoom-Optik verwendet werden, wobei das Steuerprogramm die relativen Stellungen oder Zustände der Zoom-linsen verändert.
/Ansprüche
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ORIGINAL INSPECTED

Claims (4)

  1. ANSPRUCHE
    Lichtsetzmaschine mit einem Eingabe-Peripheriegerät zum Bereitstellen von Daten, die ausgewählte Eingabebefehle, Werte und Schriftzeichen darstellen, wobei zu den Eingabebefehlen solche Befehle gehören, die sich auf die Größe in Punkt spezieller Schriftzeichen für eine Schriftzeile beziehen, einem Speicher zum Speichern eingegebener Daten, einer Ein-/ Aus gäbe-Schaltung, mit der sich in bzw. aus dem Speicher Daten ein- bzw. ausgeben lassen, zu denen der Eingabebefehl, Wert— und Schriftzeichen-Daten gehören, welche vom Eingabe-Peripheriegerät geliefert werden, einer Vorrichtung zum Speichern von vorbestimmten Schriftzeichen, auf die sich optisch Zugriff gewinnen läßt, mit lichtempfindlichem Material zum Aufzeichnen vorgewählter Schriftzeichen, einer steuerbaren Belichtungsvorrichtung, die mit dem Schriftzeichenspeicher betriebsmäßig verbunden ist und das lichtempfindliche Material mit Bildern ausgewählter Schriftzeichen aus dem Schriftzeichenspeicher belichtet, einer steuerbaren optischen Vorrichtung zum Projizieren der ausgewählten Schriftzeichen in Form von Bildern auf das lichtempfindliche Material, die eine veränderbare Optik zur Größenbestimmung der Schriftzeichenbilder am lichtempfindlichen Material aufweist, und mit einer Vorrichtung zum Verändern des Zustandes der veränderbaren Optik in Abhängigkeit von entsprechenden, auf den Zustand der Optik sich beziehenden Steuersignalen, dadurch g e k e η η ζ e i c hn e t, daß der Speicher eine Vorrichtung aufweist, mit der sich Daten festhalten lassen, die einen im voraus gewählten Wert für die Größe in Punkt darstellen, und daß eine Steuervorrichtung auf den Optikzustand gerichtete Steuersignale in Übereinstimmung mit den Differenzen zwischen dem vorherigen Optikzustand, der der vorherigen Größe in Punkt entspricht,
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    und einem neuen Optikzustand, der der neu gewählten Größe in Punkt entspricht, liefert, wobei die Antriebsvorrichtung die Optik (Kollimatorlinse 84, Variatorlinse 86, Dekollimationslinse 96, Spiegel 98) in Abhängigkeit von den auf den Optikzustand gerichteten Steuersignalen in einen neuen Zustand versetzt.
  2. 2. Lichtsetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer Schriftzeile wenigstens ein auf die Größe in Punkt bezogener Befehl erteilt ist, dessen Wert für die Größe in Punkt von dem zuletzt in den Speicher eingegebenen Wert für die Größe in Punkt abweicht und somit eine Änderung in der Größe in Punkt der Schriftzeichen innerhalb einer Schriftzeile anzeigt.
  3. 3. Lichtsetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuervorrichtung eine Einrichtung, die in Übereinstimmung mit den vorherigen und den neuen Werten für die Größe in Punkt Daten über den vorherigen und den neuen Zustand der Optik (84,86,96,98) bereitstellt, eine Einrichtung, die die Differenz zwischen den auf den vorherigen und den neuen Zustand der Optik (84,86,96,98) sich beziehenden Daten bestimmt, und eine Einrichtung gehören, die abhängig von dieser Differenz die auf den Optikzustand gerichteten Steuersignale bereitstellt.
  4. 4. Lichtsetzmaschine nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine Einrichtung aufweist, die im Speicher einen auf die Größe in Punkt gerichteten Befehl erkennt und abhängig davon die Differenz-Daten bereitzustellen vermag.
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