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DE2655398A1 - Traegerstoff fuer biologisch aktive substanzen - Google Patents

Traegerstoff fuer biologisch aktive substanzen

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Publication number
DE2655398A1
DE2655398A1 DE19762655398 DE2655398A DE2655398A1 DE 2655398 A1 DE2655398 A1 DE 2655398A1 DE 19762655398 DE19762655398 DE 19762655398 DE 2655398 A DE2655398 A DE 2655398A DE 2655398 A1 DE2655398 A1 DE 2655398A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
biologically active
lignin
hydrolysis
substances
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762655398
Other languages
English (en)
Inventor
Tamas Detre
Jozsef Gyarmati
Geb Kupcsik Maria Jesztl
Ferenc Kovats
Adorjan Monostory
Endre Orosz
Gyoengyi Somogyi
Jozsef Sos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Peti Nitrogenmuvek
Original Assignee
Peti Nitrogenmuvek
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peti Nitrogenmuvek filed Critical Peti Nitrogenmuvek
Priority to DE19762655398 priority Critical patent/DE2655398A1/de
Publication of DE2655398A1 publication Critical patent/DE2655398A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing solids as carriers or diluents
    • A01N25/10Macromolecular compounds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing solids as carriers or diluents

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Agronomy & Crop Science (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • TRÄGERSTOFF FÜR BIOLOGISCH AKTIVE SUBSTANZEN
  • Die Erfindung betrifft einen Trägerstoff für biologisch aktive Substanzen, insbesondere für in der Landwirtschaft verwendete biologisch aktive Substanzen.
  • Es ist bekannt, daß die Lebensbedingungen lebender Organismen durch Chemikalien wesentlich beeinflußt werden können. So kann das Wachstum gesunder Organismen durch Nährstoffe oder Wachstumsregulatoren beschleunigt werden. In anderen Fällen werden kranke oder infizierte Organismen geheilt beziehungsweise ihre weitere Schädigung wird verhindert. In manchen Fällen ist es das Ziel, lebende Organismen ganz oder teilweise zu vernichten, eventuell ihre Aktivität zu vermindern oder zu beseitigen.
  • Schließlich besteht eine wichtige Funktion der biologisch aktive ven (im folgenden kurz: bioaktiven) Mittel auch im Vorbeugen unterschiedlIcher biologischer Schädigungen. Für die genannten Wirkungen können viele Beispiele sowohl aus dem Gebiet der Human- und Veterinärmedizin wie auch aus dem Gebiet des Pf lanzenschutzes genannt werden. Es ist ferner bekannt, daß die bioaktiven Stoffe im allgemeinen nicht in reiner Form, sondern zusammen mit biologisch nicht oder kaum wirksamen Stoffen (im folgenden: Trägerstoffen) verwendet werden.
  • Diese Trägerstoffe können die Aufgabe haben, die bioaktive Substanz zu verdünnen, wenn diese in einer bestimmten Konzentration verwendet werden soll. Ferner kann die Gegenwart der Trägerstoffe die biologische Wirkung der bioaktiven Substanz steigern oder fallweise auch verringern; die Wirkungsdauer der bioaktiven Substanz kann durch Trägerstoffe verkürzt oder verlängert, die Geschwindigkeit der Wirkung erhöht oder vermindert werden. Eine besonders wichtige Gruppe der Trägerstoffe sind körnige Stoffe, die die bioaktiven Substanzen, welche fest, flüssig oder gasförmig sein können, an den Teilchen gebunden enthalten.
  • Die Wechselwirkung zwischen Trägerstoff und bioaktiver Substanz kann chemischen oder physikalischen Charakters sein. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle handelt es sich jedoch um eine physikalisch-chemische Wechselwirkung und zwar um Adsorption.
  • Das aus Trägerstoff und bioaktiven Substanzen bestehende Produkt (im folgenden: Mittel) muß in erster Linie stabil sein, d.h. vor der Verwendung darf sich weder seine Zusammensetzung noch seine Homogenität ändern. Auch die Arbeitsgänge bei der Anwendung dürfen in der Zusammensetzung des Mittels keine Veränderung verursachen. Nachdem das Mittel jedoch an seinem Bestimmungs ort ausgebracht ist, muß sich die bioaktive Substanz mit der gewünschten Gesc1nwzindigkeit von dem Trägerstoff lösen und die gewünschte Wirkung hervorbringen. Aus diesen Forderungen ergibt sich, daß die Wechselwirkung zwischen Trägerstoff und bioaktiver Substanz bei der Wirksamkeit des Mittels von entscheidender Bedeutung ist. Deshalb ist die Oberfläche des Trägerstoffes eine seiner charakteristischsten Eigenschaften, wobei die Oberfläche nicht nur von der äußeren Oberfläche der Teilchen gebildet wird, sondern im Falle poröser Teilchen auch von der inneren Oberfläche der Poren, da die Adsorption auch an diesen Flächen vor sich geht.
  • Der Trägerstoff muß ferner über die erforderliche Festigkeit verfügen, damit bei der Lagerung und Verwendung die Teilchen nicht zerbröckeln, d.h. kleiner werden. Es darf aber auch nicht zur Bildung größerer Teilchen kommen, etwa durch Zusammenbacken, da dies bei der Anwendung zu Schwierigkeiten führen kann. Ein bedeutender Teil der bioaktiven Mittel wird nämlich in trockener, körniger Form verwendet oder aufgearbeitet, wobei das Mittel häufig durch Rohrleitungen oder Öffnungen aus dem Behälter an den Bestimmungsort gelangt. Das feste Material wird demnach auf ähnliche Weise wie eine Flüssigkeit geschUttet. So spricht man zum Beispiel von frei fließendem Granulat, und damit ist nicht der Flüssigkeitszustand gemeint, sondern die Eigenschaft eines aus einzelnen Teilchen bestimmter Größe und Form bestehenden Feststoffes, aus der Öffnung eines Behälters oder durch ein Rohr infolge der Schwerkraft herauszufliessen.
  • Die Teilchenform der Trägerstoffe ist im allgemeinen urnso günstiger, je mehr sie sich der idealen Kugelgestalt annähert. Die Teilchengröße der Trägerstoffe ist außerordentlich wich-tig: staubförmige Trägerstoffe (im folgenden werden unter dieser Bezeichnung Fraktionen unter 100 nm verstanden), insbesondere feinkörnig-staubförmige Trägerstoffe (Teilchengröße unter 10 um) neigen wegen der an ihrer großen spezifischen Oberfläche auftretenden Adhäsionskräfte selbst im trockenen Zustand zum Zusammenkleben, wodurch die Fließfähigkeit des Trägerstoffes verringert bzw. bei einem hohen Anteil dieser Fraktionen völlig aufgehoben wird. Die obere Grenze der Teilchengröße hängt vom Anwendungsgebiet ab: die maximale Teilchengröße ist offensichtlich geringer als das Maß der bei der Verwendung benutzten Öffnung. In der Praxis liegt die Teilchengröße der über gute Fließfähigkeit verfügenden körnigen Substanzen (im folgenden Granulate) zwischen 0,1 und 10 mm.
  • Es wurde bereits erwähnt, daß es hinsichtlich der Qualität der Trägerstoffe von außerordentlicher Bedeutung ist, welche Wechselwirkungen zwischen dem Trägerstoff und der bioaktiven Substanz auftreten. An der Oberfläche bzw. in den Poren des idealen Trägerstoffes sind keinerlei chemisch aktive Zentren vorhanden, die mit der bioaktiven Substanz in Reaktion treten und/ oder deren chemische Struktur verandern, d.h., das Binden der bioaktiven Substanz bzw. ihr Freiwerden ist lediglich das Ergebnis von Adsorptions- bzw. Desorptionsvorgängen.
  • Eine weitere Anforderung an den idealen Trägerstoff besteht darin, daß er nicht bodenfremd sein darf, sondern im Gegenteil nach Möglichkeit auf oder im Boden abgebaut werden kann und die dabei entstehenden Abbauprodukte im Boden verwertbar sind.
  • Die beste Zusalnmenfassung der erwhnten, an die Trägerstoffe gestellten Anforderungen gibt das Buch "Pesticide formulations" von W.N. Valkenburg (Marcel Dekker Inc., New York, 1973).
  • Es ist bisher kein Trägerstoff bekannt geworden, der sämtlichen der erwähnten Anforderungen gerecht wird bzw. alle der geforderten Digenschaften in sich vereint. Für bioaktive Substanzen werden gegenwärtig als Trägermaterial natürliche oder synthetische Mineralstoffe (unter synthetischen Mineralstoffen werden hier aufgearbeitete, z.B. kalzinierte Mineralstoffe verstanden) oder durch einfaches Vermahlen oder auf sonstige Weise zerkleinerte Stoffe pflanzlichen Ursprungs verwendet (s. das erwähnte Buch von Valkenburg, Tabelle auf S. 159). Diese Trägersubstanzen erfüllen jedoch eine oder mehrere der oben angefWarten Forderungen nicht. So verfügt z.B. der als charakteristischer Typ der natürlichen mineralischen Trägerstoffe anzusprechende gemahlene und gesiebte Kalkstein über geeignete Fe-Festigkeit und gutes Fließverhalten, jedoch ist er nich-t porös, und seine spezifische Oberfläche wird ausschließlich von der äußeren Oberfläche der Teilchen gebildet (seine Sorptionsfähigkeit aus einer Mischung von Xylol und Gasöl im Verhältnis 1:1 beträgt 0 g/100 g). Infolge dieser Eigenschaften kann der gemahlene Kalkstein als Trägermaterial für flüssige bioaktive Substanzen nicht oder nur mittels einer sehr umständlichen Technologie eingesetzt werden, aber auch feste bioaktive Substanzen können nur mit Hilfe von Bindemitteln auf seine Oberfläche aufgetragen werden. Die Kosten des Kalksteins als Trägerstoff sind zwar minimal, jedoch das Aufbringen der Wirkstoffe ist mit beträchtlichem Aufwand verbunden. Ein charakteristisches Beispiel für die Verwendung von synthetischen Mineralstoffen als Trägermaterial ist die kalzinierte Kieselerde, deren poröse Teilchen eine große spezifische Oberfläche aufweisen und daher auch zur Adsorption von Flüssigkeiten geeignet sind. 100 g kalzinierte Kieselerde sind im Stande, 20 g eines Gemisches von Xylol und Gasöl im Verhältnis 1:1 zu adsorbieren.
  • Die kalzinierte Kieselerde wie auch jeder der Trägerstoffe dieses Typs hat jedoch den Nachteil, daß ihre mechanische Festigkeit gering ist, so daß diese Trägerstoffe bei der Lagerung und beim Ausbringen leicht zerbröckeln, was ihren Gebrauchswert wesentlich vermindert (s. Ausführungsbeispiele 3 bis 6).
  • Die Adsorptionsfähigkeit der Trägerstoffe vom Typ der kalzlnierten Kieselerde kann zwar höher liegen als die der im folgenden beschriebenen erfindungsgemäßen Trägerstoffe, jedoch ist bei einem für bioaktive Stoffe verwendeten Trägerstoff die maximale Adsorptionsfähigkeit nicht unbedingt erforderlich, sondern die eventuell niedriger liegende AdsorptionsfähiKkeit kann durch sonstige vorteilhafte Eigenschaften, z.13. höhere mechanische Festigkeit und/oder größere chemische Inaktivität, mehr als ausgeglichen werden. In diesem Zusammenhang sei noch bemerkt, daß für zahlreiche, verbreitet angewendete bioaktive Substanzen, so z.B. für die allgemein angewendeten Phosphorssiureester, eine 'iorptions:,ähigkeit von 5 bis 10 g/100 g Trägerstoff völlig ausreichend ist, da die amrendungsfertigen Mittel im allgemeinen nicht mehr als 5 bis 10 Gew.-% bioaktive Substanz enthalten.
  • In dem zitierten Buch von Valkenburg werden bei der Klassifizierung der Trägerstoffe als dritte große Gruppe die durch einfaches Vermahlen oder durch sonstige Zerkleinerung pflanzlicher Materialien erhaltenen Stoffe genannt (solche Stoffe sind z.B. Sägemehl oder Lärchensägespäne). Der entscheidende Nachteil dieser Substanzen besteht in ihrem Gehalt an sauren und basischen Gruppen und katalytisch aktiven Zentren (s. das zitierte Buch von Valkenburg, Seite 160). Es handelt sich dabei vor allem um phenolische Hydroxylgruppen, Carbonsäuregruppen und sonstige chemisch aktive Gruppen. Diese aktiven Zentren können mit der auf den Trägerstoff aufgebrachten bioaktiven Substanz reagieren, was zu einer Zersetzung der bioaktiven Substanz noch vor ihrer Anwendung führt. Bei den genannten Stoffen pflanzlichen Ursprungs ist weiterhin nachteilig, daß ihre Sorptionsfähigkeit um das vier- bis zehnfache geringer ist als die des aus ihnen durch Hydrolyse hergestellten Granulates.
  • Ferner sind diese Materialien infolge ihrer elastischen Konsistenz ohne den Zusatz von Bindemitteln nicht granulierbar, ihre Flie,niähigkeit ist daher ungünstig, weil zwischen den einzelnen Teilchen starke physikalische TSechselwirkungen bestehen.
  • Es wurde nun gefunden, daß gegebenenfalls gemahlene und/oder grranuli.rte, auf jeden rall jedoch hydrolysierte, aus landwirtcI1aftlichem Abfallmaterial stammende, auf ihren Trockengehalt bezogen aus 35 bis 45 Ges Zellulose, 30 bis 40 Gew.-% Lignin und wasserlöslichen Sacchariden und/oder Carbonsäuren bestahende Stoffe ausgezeichnet als Trägerstoffe für bioaktive Substanzen verwendet werden können. Die Sorptionsfähigkeit der Teilchen der nur durch Hydrolyse hergestellten Stoffe entspricht den Anforderungen, der pH-Wert der Oberfläche liegt im sauren Bereich; die Teilchen sid nicht bodenfremd, sondern können, nachdem sie im Boden zersetzt worden sind, als Nährstoffe verwertet werden. Wird das bei der Hydrolyse erhaltene Material noch-granuliert, so erhält man Teilchen mit sehr guter mechanischer Festigkeit; infolge der Quasikugelgestalt der Teilchen ist das Fließverhalten des aus ihnen bestehenden Granulates ausgezeichnet.
  • Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Trägerstoff für biologisch aktive Substanzen. Für den erfindungsgemäßen Trägerstoff ist kennzeichnend, daß er aus hydrolysiertem landwirtschaftlichen Abfallmaterial stammt und auf seinen Trockengehalt bezogen 35 bis 45 Gew.-,eÓ Zellulose, 30 bis 40 Gew.-°ó Lignin sowie wasserlösliche Saccharide und/oder Carbonsäuren enthält.
  • Die Teilchengröße des erfindungsgemäßen Trägerstoffes liegt vorzugsweise zwischen 0,1 und 10 mm, was eine gute Ausbringbarkeit des Trägerstoffes gewährleistet. Der in 10,S-iger wässeriger Suspension meßbare pH-Wert des erfindungsgemäßen Trägerstoffes liegt zwischen 1 und 7.
  • Der erfindungsgemäße Trägerstoff wird in an sich bekannter Weise durch Hydrolysieren, ferner gegebenenfalls durch Mahlen und/ oder Granulieren hergestellt. Als Ausgangsstoffe werden aus der Landwirtschaft stammende Abfallstoffe, zum Beispiel Sägemehl, MaiskolbenstrXinke, Maisstengel, Holzschnitzel, Reisschalen, Schilf, Schilfbruch oder die Kerne von Steinobst, verwendet. Unter dem Ausdruck "landwirtschaftliche Abfallstoffe" werden hier sämtliche aus der landwirtschaftlichen, gartenbaulichen und forstwirtschaftlichen Produktion bzw. den weiterverarbeitenden Industriezweigen, z.B. der Holzverarbeitung und der Lebensmittelindustrie, stammende Abfallstoffe verstanden.
  • Besonders geeignete Ausgangsstoffe sind die bei der Furfurolherstellung als Rohstoff benutzten Maiskolbenstrünke, Maisblätter und Mais stengel sowie das Sägemehl.
  • Die Hydrolyse des Ausgangsmaterials erfolgt in an sich bekannter Weise, z.B. gemäß der ungarischen Patentschrift Nr. 164 886 oder nach einem der in dem Buch von 1.1. Korolkow, "Perkoljacionnüj gidroliz rastjitelnawa süi'ja1, (Verlag Lesnaja Promüschlennosti, Sowjetunion, 1968) beschriebenen Verfahren, d.h.
  • durch bei 150 bis 2000C durchgeführte Wasserdampfextraktion.
  • Bei der auf diese Weise durchgeführten Hydrolyse gehen außerdem noch Crackprozesse vor sich, und im Ergebnis des Zusammenwirkens dieser beiden Prozesse entweichen zusammen mit dem zur Hydrolyse benutzten Wasserdampf aus dem Ausgangsmaterial bzw.
  • aus dessen ursprünglichen Komponenten etwa 15 bis 20 unterschiedliche Verbindungen. Die Sorptionsfähigkeit des hydrolysierten, aber noch nich-t granulierten Materials ist zwei- bis sechsmal so groß wie die des Ausgangsstoffes. Der nach der Hydrolyse erhaltene Stoff weist wesentlich weniger aktive Zentren auf als der Äusgangsstoft und ist daher gegenüber den aufgebrachten bioaktiven Substanzen chemisch viel weniger aktiv als jener.
  • Der Pentosegehalt des Ausgangsstoffes, der von dessen Art abhangend 20 bis 30Có betrags, wird durch die Hydrolyse zu etwa zwei Drittel zu Furfurolharz umgewandelt und verbleibt als solches in dem hydrolysieren Material (etwa ein Drittel des Pentosegehalten entweicht in Form flüchtiger Verbindungen zusamen mit dem zur Hydrolyse verwendeten Wasserdampf). Durch den Gehalt an Furfurolharz ist das hydrolysierte Material gewünschtenfalls ohne den Zusatz von Bindemitteln granulierbar.
  • Die Granulierbarkeit wird weiter verbessert durch eine weitere Wirkung der Hydrolyse, nämlich dadurch, daß die dichte, faserige Struktur des landwirtschaftlichen Abfallstoffes zum Teil zers-tört wird und das Material in Elementarfasern zerfällt, dadurch seine ursprüngliche Elastizftät verliert und leicht granuliert werden kann.
  • Das bei der Hydrolyse erhaltene Material wird in an sich bekannter Weise auf einen Feuchtigkeitsgehalt von unter 5% getrocknet.
  • Falls hinsichtlich der mechanischen Festigkeit keine zu strengen Anforderungen an das Trägermaterial gestellt werden und hochwirksame, d.h. in geringer Konzentration verwendbare bioak-tive Substanzen zur Anwendung gelangen, kann das erhaltene Material unmittelbar bzw. gegebenenfalls nach einer durch Mahlen erfolgenden Einstellung der Teilchengröße als Trägerstoff verwendet werden.
  • Das bei der Hydrolyse erhaltene Material wird gegebenenfalls zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit und der Fließfähigkeit in an sich bekannter Weise, z.B. in einer Schlagnesserrohrgranuliervorrichtung hoher Drehzahl granuliert (derartige Vorrichtungen werden z.B. von der Pappenmeyer K.G. (Pivitscheide, BRD) und dem Unternehmen Schugi BV (Ams-terdam, Holland) hergestellt.
  • Falls das bei der Hydrolyse erhaltene Material granuliert wird, kann auf das vorherige Trocknen verzichtet werden. Das Trocknen auf unter 5:5 Feuchtigkeitsgehalt erfolgt dann nach dem Granulieren. Das Granulat wird in an sich bekan-nter Weise, z.B. in einen Fließbett-Trockner, getrocknet.
  • Die Vorteile des crfindungsgemäßen Trägerstoffes können wie folgt zusammengefaßt werden: a) In Form des erfindungsgemäßen yrägerstoffes kann landwirtschaftlicher Abfall als wertvolles Fertigprodukt verwertet werden.
  • b) Die erfindungsgemäßen Trägerstoffe sind natürlichen Ursprungs; gelangen sie in einen lebenden Organisrnus oder in den Boden, so rufen sie keine Schadigungen hervor, verschmutzen den Boden nicht, sondern können nach ihrem Zerfall in einzelne Komponenten vom Boden verwertet werden.
  • c) Die mechanische Festigkeit der granalierten Trägerstoffe ist außerordentlich gut. Sie neigen daher weder beim Auftragen der Wirkstoffe noch beim Ausbringen zum Zerkrümeln.
  • d) Die Sorptionsfähigkeit der erfindungsgemäßen Trägerstoffe (gemessen an einem im Verhältnis 1:1 bereiteten Gemisch aus Xylol und Gasöl) liegt zwischen 1 g/100 g und 80 g/100 g Trägermaterial, was bedeutet, daß das Material sämtlichen in der Praxis vorkommenden Fällen entspricht.
  • e) Die erfindungsgemäßen Trägerstoffe sind infolge ihrer Zusammensetzung bzw. ihrer Herstellung gegenüber biologisch aktiven Substanzen beinahe völlig inert.
  • f) Durch die bei der Herstellung als letzter Schritt meistens vorgenommene Granulierung weisen die Teilchen eine Quasikugelgestalt auf, was hinsichtlich des Fließverhaltens sehr vorteilhaft ist. Die erfindungsgcmäßen granulierten Trägerstoffe können außerordentlich vorteilhaft ausgebracht werden, sie neigen nicht zum Zusammenbacken.
  • Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele näher erlautet.
  • Beispiel 1 Ausgangsstoff: Maispflanzenteille (Ixolbenstrünke, Stiel, Blätter r Teilchengröße 4 bis 20 mm Feuchtegehalt 20,8 % Litergewicht 199 g/l Pentosegehalt (auf Trockengewicht 30 % Ligningehalt - " - 33 % Zellulosegehalt - fl - 36 % Aschegehalt - II - 1 %r, Stündlich 1360 kg des obigen Ausgangsstoffes werden bei 1800C mit Wasserdampf unter 12 at Druck hydrolysiert. Stündlich werden 1432 kg Hydrolysat folgender Parameter erhalten: Teilchengröße 0,02 bis 2 mm Feuchtegehalt 42 % Litergewicht (naß) 500 g/l Furfurolharzgehalt (auf Trockengewicht bez.) 16 % Ligningehalt - " - 35 % Zellulosegehalt -"- 40 %.
  • Das erhaltene Hydrolysat wird in einer Rohrgranuliervorrichtung (Pappenmeyer KG., BRD) granuliert und danach bei 70 bis -130°C getrocknet. Man erhält 612 kg Granulat, dessen Teilchengröße 0,1 bis 1 mm beträgt. Der pH-Wert einer 10%-igen wässerigen Suspension des Granulates liegt bei 5,7. Die Sorptionsfähigkeit (für im Verhältnis 1:1 bereitetes Gemisch aus Xylol und Gasöl) beträgt 26,8 g/1O0 g Trägerstoff.
  • Beispiel 2 Ausgangsstoff: Holzabfall Teilchengröße 20 bis 50 mm Wassergehalt 18 % Litergewicht 180 g/l Pentosegehalt (auf Trockengewicht bez.) 22 % Ligningehalt - " - 26 9b Zellulosegehalt - " - 42 % Aschegehalt - II - 0,8 %.
  • Stündlich werden 1200 kg des obigen Ausgangsmaterials eingespeist und bei 1800C mit unter 12 at Druck stehendem Wasserdampf hydrolysiert. Stündlich werden l Zr70 kg Elydrolysat folgender Parameter erhalten: Teilchengröße 0,02 bis 2 mm Wassergehalt 52 % Litergewicht (naß) 500 g/l Furfurolharzgehalt (auf Trockengewicht bez.) 10 % Ligningehalt - lE - 30 % Zellulosegehalt - " - 45 % Aschegehalt - " - 1,2 %.
  • Das erhaltene Hydrolysat wird auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise granuliert und dann bei 70 bis 1300C getrocknet.
  • Man erhlt 620 kg Granulat der Teilchengröße 0,1 bis 10 mm, dessen Sorptionsfähigkeit (fir im Verhältnis 1:1 bereitetes Gemisch aus Xylol und Gasöl) bei 78 g/100 g Trägerstoff und dessen in 10%-iger wässeriger Suspension liegender po erst bei 3,6 liegt.
  • Beispiel 3 (Vergleichsbeispiel) Durch Sieben klassifizierte, ausschließlich Teilchen der Fraktion 0,63 bis 1,0 mm enthaltende Granulate werden zur Entfernung eines eventuell vorhandenen Staubanteils auf einem Sieb mit 0,25 mm Maschenweite (Alpine LS 200) im Luftstrom eine Minute lang behandelt. 10 g des auf diese Weise von Staub befreiten Materials werden in eine 100 mm lange Kugelmühle des Durchmessers 100 mm eingebracht. Die Kugelmühle enthält 10 Stahlkugeln des Durchmessers 12 mm. Die Kugelmühle wird mit einer Drehzahl von 96 min 10 Minuten lang betrieben, dann wird die Probe zusammen mit den Kugeln auf die oben beschriebene Weise staubfrei geblasen. In der folgenden Tabelle ist der Verlust in Prozent der ursprünglichen Einwaage ausgedrückt. Die beschriebene Prüfung wurde mit kalzinierter Kieselerde (Hersteller: Orzságos Erc ès Asványbányák, Ungarn), sowie mit den Granulaten gemäß Beispiel 1 und 2 durchgeführt.
  • Probe Verlust Kalzinierte Kieselsäure 18 % Granulat Beispiel 1 5,5 % Granulat Beispiel 2 5,2 % Beispiel 4 (Vergleichsbeispiel) Die Prüfung wird auf die im Beispiel 3 beschriebene Weise durchgefQlrt, jedoch werden anstelle der Stahlkugeln 25 Gummikugeln des Durchmessers 20 mm verwendet. Folgende Ergebnisse werden erhalten: Probe Verlust Kalzinierte Kieselerde 5 % Granulat Beispiel 1 1,5 % Granulat Beispiel 2 1,3 ,°b.
  • Beispiel 5 (Vergleichsbeispiel) Granulatproben der in Beispiel 3 angegebenen Krongrößefraktion werden staubfrei gemacht und auf eine laboratoriumsmäßige Schüttelsiebvorrichtung aufgebracht (Schüttelsieb: Fritsch hnalysette 3), Die Schüttelamplitude beträgt 1,5 mm, die Schale enthält 10 S-tahlkugeln des Durchmessers 12 mm. Nach 10-minütiger Vibration werden folgende Ergebnisse erhalten: Probe Verlust Kalzinierte Kieselerde 28 % Granulat Beispiel 1 11 So Granulat Beispiel 2 9 SA.
  • Beispiel 6 (Vergleichsbeispiel) Es wird auf die im Beispiel 5 beschriebene Weise gearbeitet mit dem Unterschied, daß anstelle der Stahlkugeln 25 Gummikugeln des Durchmessers 20 mm verwendet werden. Folgende Ergebnisse werden erhalten: Probe Verlust Kalzinierte Kieselerde 7 % Granulat Beispiel 1 2 % Granulat Beispiel 2 2 %.
  • Beispiel 7 (Vergleichsbeispiel) Messung zur Fließfähigkeit von Granulaten Zwei Glastrichter (Volumen 500 ml, wrandwinkel 600, Durchmesser 14,5 mm, Durchmesser der Ausflußöffnung 12 mm, Länge des Ausflußrohres 13 cm) werden so übereinander angebracht, daß das Ausflußrohrende des oberen Trichters sich 2 bis 3 cm über dem unteren Trichter befindet. Gemessen wird auf folgende Weise: 1) In einen Neßzylinder werden 400 ml des zu untersuchenden Granulates eingebracht; 2) die Öffnung des oberen Trichters wird mit dem Finger verschlossen und das Granulat in den oberen Trichter geschüttet. Der Trichter wird mit der Sohle des Meßzylinders leicht beklopft.
  • 3) Die Öffnunur des unteren Trichters wird mit dem Finger verschlossen, die des oberen Trichters geöffnet und auf diese Weise dessen Inhalt in den unteren Trichter strömen gelassen.
  • 4) Unter den unteren Trichter wird ein Becherglas gestellt IIit der Stoppuhr wird die Ausflußzeit des Granulates aus dem unteren Trichter gemessen. folgende Zciten werden erhalten: Probe Ausfluß zeit Diatomeenerde 8,4 min Granulat Beispiel 1 8 min Granulat Beispiel 2 8 min.
  • (Die Diatomeenerde hat eine Teilchengröße von 0,63 bis 1,0 mm, Hersteller: Laporte Industries Limited, Bedfordshire).
  • Aus den Zeiten ist ersichtlich, daß die Fließfähigkeit des erfindungsgemäßen Trägerstoffes besser ist als die des Vergleichsmaterials.
  • Beispiel 8 Mit dem gemäß Beispiel 1 hergestellten Granulat werden folgende Verträglichke itsproben vorgenommen.
  • Wirkstoffe: Propachlor: N-Is opropyl-2-chlor-acetanilid, hoetochlor: 2-Chlor-2' -methyl-6 -äthyl-N- (äthoxymethyl)-acetanilid, Diazinon: 0,0-Diäthyl-0-(2-isopropyl-4-methyl-pyrimidi nyl) -thiophosphat.
  • Propachlor und Acetochlor sind bekannte Herbizide, während Diazinon ein bekanntes Insektizid is-t. Das Acetochlor und das Diazinon werden durch unmibtelbares Besprühen auf das Granulat aufgebracht. Das Propachlor (eine feste substanz mit dem Schmelzpunkt 700C) wird mit vorgewärmtem Granulat vermischt und dann das Gemisch auf 80 0C erwärmt, damit der Wirkstoff auf das Granulat aufschmilzt. Die Verträglichkeit der auf diese Weise erhaltenen anwendungsfertigen Präparate wird mit der Schnellmethode nach CIPAC (G. R. Raw: CIPAC Handbook, Coll. Int. Pesticides Analytical Lim. 1970, Volume I., S. 950) untersucht. Das Wesen dieser Methode besteht darin, daß das anwendungsfertige Präparat 4 Wochen lang bei 36 + 1 0C im Thermostaten gehalten und wöchentlich eine Probe genommen wird. Deren Wirkstoffgehalt wird gaschromatographisch untersucht (Gaschromatograph von Carlo Erba Linea, Typ GV,- Flanmenionis ations de te ktor).
  • 4 bis 5 g der gebrauchsfertigen Präparate werden auf einer Analysenwaage abgewogen. Die Proben werden mit je 100 ml Lösungsmittel (Lösungsmittel des Acetochlors: n-Hexan; Lösungsmittel des Diazinons: Aceton; Lösungsmittel des Propachlors: Toluol) in Jodzahlkolben von 250 ml Volumen gespült. Die Kolben werden 30 Minuten lang auf der Schüttelmaschine geschüttelt, damit die Wirkstoffe besser in Lösung gehen. Dann wird das Lösungsmittel abgegossen und der Vorgang mit 100 ml frischem Lösungsmittel wiederholt.
  • Die von dem Trägergranulat abfiltrierte Lösung wird in 250 ml-Kolben mit dem gleichen Lösungsmittel bis zur marke aufgefüllt.
  • Die Konzentration der auf diese Weise erhaltenen Lösung entspricht größenordnungsmäßig der Kalibrierung, die mit dem reinen Wirkstoff und dem gleichen Lösungsmittel bei Verwendung einer Stammlösung von 1 mgAnl Konzentration aufgenommen wurde.
  • Bei der Aufnahme der Kalibrierkurve wurden von der Stammlösung folgende Mengen verwendet: 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 yl. Von den zu analysierenden Proben (d.h. den eine unbekannte Menge Wirkstoff enthaltenden Proben) werden 2 bis 3 jil eingemessen.
  • Die Messungen werden auf der gleichen chromatographischen Säule, bei gleicher Temperatur und gleichem Gasdruck vorgenommen.
  • Kolonne: 2 m x 4 mm Glasrohr in U-Form; Kolonnenfüllung: 2,5 % SE-30 Chromosorb X (80 bis 100 mesh); Schleppgas: Helium; Eintrittsgasdruck: 1,5 kp/cm²; Temperatur: Kolonne 2200C Verdampfer 260 0C Detektor 2500C; Empfindlichkeit: 10² x 64 oder 102 x 128; eingeführte Menge: 2 bis 3 kl.
  • Zeit Acetochlor Diazinon Propachlor (Wochen) (%) (%) (%) o 10,83 11,48 11,50 1 10,70 11,15 11,20 2 10,65 10,90 10,90 3 10,70 11,20 10,80 4 10,72 11,30 10,80 Es ist ersichtlich, daß alle drei untersuchten Wirkstoffe mit dem erfindungsgemäßen Trägerstoff ausgezeichnet verträglich sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Trägerstoff für biologisch aktive Substanzen, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß er aus hydrolysiertem landwirtschaftlichen Abfallmaterial stammt und auf seinen Trockengehalt bezogen 35 bis 45 Gew.-%' Zellulose, 30 bis 40 Gew.-eO Lignin sowie wasserlösliche Saccharide und/oder Carbonsäuren enthält.
  2. 2. Trägerstoff nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß seine Teilchengröße zwischen 0,1 mm und 10 mm liegt.
  3. 3. Trägerstoff nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß er sauer reagiert und sein in 10%-iger wässeriger Suspension gemessener pH-Wert 1 bis 7 beträgt.
  4. 4. Trägerstoff nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß seine Basis der nach der Extraktion des Furfurols zurückbleibende Abfall ist.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Trägerstoffen nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a d u r G h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein lanclwirtschaftliches Abfallmaterial mit Wasserdampf bei einer Temperatur von 150 bis 2000C in an sich bekannter Weise hydrolysiert, danach das erhaltene Hydrolysat auf einen feste feuchtegehalt von höchstens 5 % getrocknet, seine Teilchengröße gewünschtenfalls auf 0,1 bis 10 mm eingestellt und anschließend das Hydrolysat gewünschtenfalls granuliert wird.
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