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DE2655167A1 - Hochdruckentladungslampe mit metallhalogeniden - Google Patents

Hochdruckentladungslampe mit metallhalogeniden

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DE2655167A1
DE2655167A1 DE19762655167 DE2655167A DE2655167A1 DE 2655167 A1 DE2655167 A1 DE 2655167A1 DE 19762655167 DE19762655167 DE 19762655167 DE 2655167 A DE2655167 A DE 2655167A DE 2655167 A1 DE2655167 A1 DE 2655167A1
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DE
Germany
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discharge lamp
pressure discharge
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iodine
μmol
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DE19762655167
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Juergen Dipl Ing Seehawer
Wolf-Juergen Dipl Phys Wagner
Erich Winzerling
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Osram GmbH
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Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/12Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature
    • H01J61/18Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature having a metallic vapour as the principal constituent

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Description

Patent-Treuhand-Gesel!schaft für elektrische Glühlampen BbH, München
*) Hochdruckentladungslampe alt Metal!halogeniden
Die Erfindung betrifft eine Hochdruckentladungslajnpe alt einea Entladungsgefäß aus lichtdurchlässigem, hochteaperaturfestea Material und in das Entladungsgefäß eingeschmolzenen Elektroden aus schwer schmelzbarem Metall und einer Füllung, die Mindestens ein Puffergas und Zusätze von Metallhalogeniden enthält, unter denen sich mindestens Zinn- und Natriumhalogenid befinden.
Aus der DT-OS 2 422 4ll ist bekannt, in einer Quecksilberdampfhochdruckentladungslampe als Füllung neben dem Quecksilber mindestens eines der Halogene Jod, Brom, Chlor, ein Halogenid von mindestens einem der Metalle der Alkali- bzw· Erdalkalimetalle und gegebenenfalls von Cadmium, Gallium, Indium, Thallium, Zinn, Scandium, Yttrium und Seltene Erden sowie ein leichtflüchtiges Halogenid zu verwenden· Als leichtflüchtiges Halogenid wird Aluminiumhalogenid oder Aluminiumhalogenid und zusätzlich die Halogenide des dreiwertigen Eisens, des zweiwertigen Zinns und/oder des dreiwertigen Indiums angegeben. Aus den zahlreichen Beispielen geht hervor, das im wesentlichen das Chlorid von Aluminium, seltener das Bromid zugesetzt wird. Es soll damit folgendes Problem gelöst werden: Infolge der Schwerflüchtigkeit der Alkalimetall- und Erdalkalimetallhalogenide befindet sich unter normalen Bedingungen nicht genug Halogenid im Dampfzustand in
*' H 01 J 6l/l2 - / -
der Lampe, vas eich auf die Lichtauebeute und die Farbwiedergabe der Lampe auswirkt· Durch das leichtflüchtige Aluminiumchlorid, das mit den schwerflüchtigen Alkalimetall- und Erdalkalimetallhalogeniden eine gasförmige Verbindung bildet, soll eine Erhöhung des effektiven Partialdruckes der schwerflüchtigen Verbindungen erzielt werden, ohne die Värenebelastung der Entladungsgefäßwand zu erhöhen. In der Offenlegungsschrift sind auch Lampen mit einer Füllung ron Natriumjodid und Zinnjodid mit und ohne Aluminiunchlorid angegeben. Danach ist es offensichtlich, daß nit einem Zusatz von Zinnjodid zum Natriumjodid ohne Aluminiumchlorid keine Lampe mit guter Lichtausbeute zu erhalten ist· Die Lampen haben einen großen Elektrodenabstand von 4o mm, der fast das Dreifache des Gefäßinnendurchmessers beträgt, so daß die Lampe nicht elektrodenstabilisiert ist.
Die Verwendung einer flüchtigen, komplexen Halogenidrerbindung Ton Zinn und Natrium, wobei - wie aus den Beispielen ersichtlich als Halogen immer das Chlor in der Füllung enthalten ist, ist aus der DT-OS 2 605 290 bekannt. Dagegen wird Jod als alleiniges Halogen nie Terwendet· Mit diesen Lampen wird nur eine Farbtemperatur zwischen 39OO und 4600 K erreicht. Der Elektrodenabstand beträgt in den angegebenen Beispielen 20 mm. Der große Elektrodenabstand läßt auf wandstabilisierte und nicht elektrodenstabilisierte Lampen schließen.
Es ist auch bereits eine Lampe Torgeschlagen worden, die zur be-Torzugten Anregung τοπ Moleküleeission neben Quecksilber und den Seltenen Erden Alkalimetall- und Erdalkalimetall-, Thallium- und Zinnhalogenid enthält·
Demgegenüber liegt der Torliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Lampe zu schaffen, die bei hoher Lichtausbeute O70 lm/W) und niedriger Farbtemperatur (unter 38ΟΟ K), guter Farbwiedergabe (allgemeiner Farbwiedergabeindex nach CIE ron R > 70), möglichst ge-
a.
ringer Leistungsaufnahme, Lageunabhängigkeit eine gute Lebensdauer erreicht und damit für die Raumbeleuchtung Terwendbar ist.
Die Hochdruckentladungslampe mit einem Entladungsgefäß au· lichtdurchlässigem, hochtemperaturfeatem Material und in das Entladungsgefäß eingeschmolzenen Elektroden aus schwer schmelzbarem Metall und einer Füllung, die mindestens ein Puffergas und Zusätze ron Metallhalogenide!! enthält, unter denen sich mindestens Zinn- und Natriumhalogenid befinden, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe als Halogenide nur Jodide oder Jodide und Bromide und als Halogen Jod oder Jod und Brom enthält und einen elektrodenstabilisierten Bogen mit einem Elektrodenabstand von weniger als 20 mm, eine spezifische Bogenleistung von 1OO bis 300 V/cm Bogenlänge, eine Wandbelastung von 15 bis 100 tf/cm , einen Betriebsdruck von 5 bis 50 Atmosphären und ein Entladungsgefäß aufweist, das eine isotherme Geometrie hat· Als Puffergas eignet sich Quecksilber oder ein Edelgas oder Kohlenmonoxid. Neben den Jodiden oder/und Bromiden von Natrium und Zinn, die Fluoride und Chloride sollen erfindungsgemäß ausgeschlossen sein, kann die Lampe noch weitere Metalljodide und -bromide enthalten, vorzugsweise von Thallium und Indium, auch Gallium, Germanium, Cadmium, Kupfer u.a., sowie zusätzliches Jod oder Jod und Brom. Dabei haben sich folgende Dosierungen pro cm für die jeweiligen Füllungsbestandteile als günstig erwiesen: 0,5 bis 50/UMol Zinn, 2 bis 50 ,uMol Natrium, 0,01 bis 20,uMol Lithium, 0,05 bis 3 ,uMol Thallium, 5 bis 200 ,uMol Quecksilber, O,05 bis 20yuMol zusätzliche Jodide oder Jodide und Bromide, die mit Natrium oder Zinn Komplexverbindungen eingehen können, 2 bis 200 .uMol Jod- und Brom-Atome, wobei das Atomzahlverhältnis Brom/Jod 0 bis 2 beträgt, 15 bis 80 Torr bei 20 °C Edelgase oder Penning-Gemisch« Die Elemente können als Metall oder als Jodid oder Jodid und Bromid vorliegen, wobei Natrium zum Beispiel vorzugsweise in Form des Halogenide eingebracht wird· Es ist von Vorteil, wenn bei den Elektroden aus schwer schmelzbarem Material, vorzugsweise Wolfram, als Emitter ein Oxid der Seltenen Erden, vorzugsweise Dysprosiumoxid, verwendet wird- Die Elektrodenstabilisierung des Bogens wird durch einen geringen Elektrodenabstand erreicht, der vorzugsweise ca· 10 mm beträgt, wodurch die Lampe brennlageunabhängig wird. Zur Erzielung guter Strahlungeeigenschaften bei hoher Lebensdauer der Lampe ist wichtig, daß das Entladungsgefäß optimal geformt ist, das heißt isotherm aus-
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gebildet ist. Dazu wurden theoretisch die Isothermen von zylinderförmigen Plasmaentladungen ermittelt, indem Berechnungen ron zjlinderförmigen Lichtbogen mit Oberflächenstrahlern, das heißt Bit Elektroden, durchgeführt wurden. Es ergab sich eine ellipsoidale Brennerform, die an den Brennerenden mit einem kleineren Ellipsoid überlagert ist, so daß sich an den Enden eine Art Glockenform ergibt. Diese isotherme Brennerform vermeidet kalte Stellen, in denen der Partialdruck der Metallhalogenide herabgesetzt wird. Mit derartig ausgebildeten Entladungsgefäßen wird erreichtι daß bei der Temperaturverteilung über die Außenoberfläche des Entladungsgefäßes die Temperaturdifferenz zwischen der kältesten und der wärmsten Stelle kleiner ist als 100 K. Eine solche Temperaturverteilung ist deswegen erstrebenswert, da der Dampfdruck im Entladungsgefäß durch die Temperatur der kältesten Stelle bestimmt, andererseits die zulässige Quarzwandbelastung durch die Temperatur der heißesten Stelle festgelegt ist. Die obere Grenze ist also nicht überschreitbar. Je näher aber die untere Grenze an der oberen liegt, das heißt je kleiner die Temperaturdifferenz ist, desto günstiger ist es im Hinblick auf den Dampfdruck. Das Entladungsgefäß ist vorzugsweise auf seiner Außenoberfläche teilweise oder ganz mattiert oder mit einem die Värme-•trahlen reflektierenden oder absorbierenden Belag versehen und von einem Außenkolben umgeben, der zweckmäßigerweise auf seiner Innenoberfläche ganz oder teilweise mit einem Leuchtstoff bedeckt sein kann oder/und mit einer die infrarote Strahlung absorbierenden oder reflektierenden Schicht. Durch den Leuchtstoff kann die Farbwiedergabe der Lampe im roten Spektralbereich weiter verbessert werden.
Die Kombination der Merkmale der erfindungsgemäßen Lampe ermöglicht ihre Verwendung für die Raumbeleuchtung. Im folgenden sei noch einmal kurz auf die Problematik einer für diesen Zweck geeigneten Lampe eingegangen. Ziel ist, daß die neuen Lampen gegenüber den Glühlampen und Halogenglühlampen etwa drei- bis fünfmal soviel Licht bei gleichem Energieverbrauch erzeugen sollen bei einer möglichst fünf- bis zehnmal so großen Lebensdauer. Die bisher bekannten Halogen-Metalldampflampen weisen zwar diese Eigen-
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schäften auf* doch sind sie trotz guter Lichtausbeute wegen ihrer hohen Färbtemperatur (Licht nicht warm genug) oder wegen der zu schlechten Farbwiedergabe (Natriumhochdrucklampe) nicht geeignet für die Raumbeleuchtung. Außerdem ist es für die Innenraumbeleuchtung erstrebenswert, zu kleineren Leistungsaufnahmen überzugehen· Lampen kleiner Leistungsaufnahmen weisen jedoch größere technologische Schwierigkeiten auf. Abschattung sowie elektrische und Wärmeverluste sind bei kleineren Lampen, die notwendigerweise auch kleinere Elektrodenabstände und kleinere Entladungsgefäße haben, größer. Verlustprozesse wirken sich aber negativ auf Strahlung«- und Lichtausbeuten aus. Höhere Wandbelastungen zur Erreichung höherer Ausbeuten sind aber wegen der dadurch bedingten Verkürzung der Lebensdauer zu vermeiden. Durch die Ausbildung der erfindungsgemäßen Lampen ist die Teilchendichte in der Lampe erhöht und wird die Molekülstrahlung ausgenutzt. Eine hohe Teilchendichte ist günstig, weil bei gleicher Temperatur die Besetzungsdichte der angeregten Atome bzw. Moleküle mit steigender Teilchendichte zunimmt und damit die Strahlungsleistung. Während man bisher annahm, ohne das sehr flüchtige, sehr aggressive, stark lebensdauerverkürzende Chlor nicht auskommen zu können, erreicht die erfindungsgemäße Lampe kleiner Leistungsaufnahme mit ihrer guten Isothermie, daß man bei optimierten Dosierungen mit den weniger aggressiven Jodiden und Bromiden bei etwa gleicher Lichtausbeute und Farbwiedergabe höhere Lebensdauern von mehr als 300O Stunden erzielen kann und damit um eine Größenordnung über dem bisher Erreichten liegt.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Lampe gemäß der Erfindung wiedergegeben.
Figur 1 zeigt die Lampe mit einem ellipsoidföraigen Außenkolben, Figur 2 mit einem röhrenförmigen Außenkolben. Figur 3 gibt die relative spektrale Strahlstärke wieder.
In Figur 1 ist das Entladungsgefäß 1 aus Quarzglas isotherm ausgebildet und hat einen maximalen Innendurchmesser von 10 mn und
3
ein Volumen von ungefähr 1 cm · An jedem Ende des Entladungego-
-J-
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fäßes befindet sich eine Elektrode 2 bzw· 3 aus Volfraa Bit einem Emitter aus Dysprosiumoxid zur Kaltzünderleichterung. Die Elektroden 2 und 3 sind mittels Folieneinschmelzungen k und 5 mit den Stromzuführungen 6 und 7 verbunden. Der Elektrodenabstand beträgt 10 mm. Die Enden des Entladungsgefäßes 1 sind mit einem die Värmestrahlen reflektierenden und absorbierenden Belag 8 bzw. 9 aus Zirkondioxid versehen. Das Entladungsgefäß 1 ist mit den Halterungen 10 bzw. 11 in einem an einem Ende mit dem Schraubsockel 12 versehenen ellipsoidförmigen Außenkolben 13 angeordnet· Der Stromzuführungsteil l4 ist von einem Quarzglasröhrchen 15 umgeben. Die Füllung des Entladungsgefäßes 1 besteht aus einem Zündgas, zum Beispiel einem Edelgas oder einem Penning-Gemisch, von 30 bis 40 Torr, und pro cm 6,uMol Zinn, 5/uMol Natrium, 0,15/UMol Lithium, 0,6,uMol Thallium, 70,uMol Quecksilber, 13 ,uMol Jod- und Brom-Atome, 0,5 ,uMol
Indium. Das Atomzahlverhältnis Brom/Jod beträgt 0,7· Die Konstruktionsdaten und die Füllmengen gelten für eine Lampe mit einer Leistungsaufnahme von 250 V, die mit 3 bis 3,8 A an 220 V Wechselspannung betrieben wird. Die Vandbelastung des Entladungsgefäßes 1 beträgt etwa 40 W/cm , die spezifische Bogenleistung etwa 250 V/cm. Die Lampe hat einen Druck von etwa 20 Atmosphären. Die Lichtausbeute beträgt 80 lm/W bei einer Farbtemperatur von 3°00 K und einem Farbwiedergabeindex R =75· In Figur 2 ist die Innenober-
fläche des röhrenförmigen Außenkolbens l6 zusätzlich zu einer das Infrarot reflektierenden Schicht 17 mit einem rot emittierenden Leuchtstoff 18, zum Beispiel aus Magnesium-Fluoro-Germanat bedeckt. Aus der relativen spektralen Strahlstärke einer 250 V-Lampe, die eine Füllung entsprechend dem Ausführungsbeispiel enthält, ist eindeutig der durch Molekülstrahlung bedingte starke Kontinuumsanteil erkennbar, dem sich zusätzlich fremddruckverbreiterte Linien überlagern (Figur 3)·
- Patentansprüche -
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Claims (10)

Patentansprüche
1. jHochdruckentladungslampe mit einem Entladungsgefäß aus lichtdurchlässigem, hochtemperaturfestem Material und in das Entladungsgefäß eingeschmolzenen Elektroden aus schwer schmelzbarem Metall und einer Füllung, die mindestens ein Puffergas und Zusätze von Metallhalogenide!! enthält, unter denen sich mindestens Zinn- und Natriumhalogenid befinden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer Halogen-Metalldampfhochdruckentladungslampe hoher Lichtausbeute, niedriger, unter 38OO K liegender Farbtemperatur, guter Farbwiedergabe und geringer Leistungsaufnahme die Lampe als Halogenide nur Jodide oder Jodide und Bromide und als Halogen Jod oder Jod und Brom enthält und einen elektrodenstabilisierten Bogen mit einem Elektrodenabstand von weniger als 20 mm, eine spezifische Bogenleistung von 100 bis 300 V/cm Bogenlänge, eine Wandbelastung von 15 bis 100 tf/cm , einen Betriebsdruck von 5 bis 50 Atmosphären und ein Entladungsgefäß aufweist, das eine isotherme Geometrie hat.
2· Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Puffergas Quecksilber oder ein Edelgas oder Kohlenmonoxid ist.
3· Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung der Lampe pro cm 0,5 bis 50/uMol Zinn, 2 bis 50/uMol Natrium, 0,01 bis 20,uMol Lithium, 0,05 bis 3yuMol Thallium, 5 bis 200,UMoI Quecksilber, 2 bis 200 ,uMol Jod- und Brom-Atome, wobei das Atomzahlverhältnis Brom/Jod 0 bis beträgt, und 15 bis 80 Torr bei 20 C Edelgas oder Penning-Gemisch enthält.
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4. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge-
3 kennzeichnet, daß die Füllung der Lampe pro cm 0,5 bis 50,uMol Zinn, 2 bis 50 ,uMol Natrium, 0,01 bis 20,uMol Lithium, 0,05 bis 3,uMol Thallium, 5 bis 200,uMol Quecksilber, 0,05 bis 20 /uMol Indium und/oder Gallium und/oder Cadmium und/oder Germanium und/oder Kupfer, 2 bis 200,uMol Jod- und Brom-Atome, wobei das Atomzahlverhältnis Brom/Jod 0 bis 2 beträgt und 15 bis 80 Torr bei 20 0C Edelgase oder Penning-Gemisch enthält.
5· Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Elektroden aus schwer schmelzbarem Material als Emitter ein Oxid der Seltenen Erden verwendet ist.
6. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß VoIframelektroden mit Dysprosiumoxid aktiviert sind.
7* Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladungsgefäß auf seiner Außenoberfläche teilweise oder ganz mattiert oder mit einer Infrarot absorbierenden oder reflektierenden Schicht versehen ist.
8· Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladungsgefäß von einem Außenkolben umgeben ist.
9· Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenkolben auf seiner Innenoberfläche teilweise oder ganz mit Leuchtstoff und/oder einer Infrarot absorbierenden oder reflektierenden Schicht versehen ist.
10. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladungsgefäß derart ausgebildet ist, daß bei der Temperaturverteilung über seine Außenoberfläche die Temperaturdifferenz zwischen kältester und heißester Stelle kleiner als 100 K ist.
Dr.Hz/Wb
80982 3/0377
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