DE2649349A1 - Ausklinkvorrichtung zur mitfuehrung von tragfluegellasten unter dem flugzeug, wobei die lasten entweder mit ringen oder auflageteilen ausgeruestet sein koennen - Google Patents
Ausklinkvorrichtung zur mitfuehrung von tragfluegellasten unter dem flugzeug, wobei die lasten entweder mit ringen oder auflageteilen ausgeruestet sein koennenInfo
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Description
Patentanwalv
29 Oldenburg
tJieabc.thstr*fte 6
Patentanmeldung
Firma E. Alkan & Oie, Rue du 8 Mai 1945, 94450 VaIenton,
Frankreich
Ausklinkvorrichtung zur Mitführung von Tragflügellasten unter
dem Flugzeug, wobei die Lasten entweder mit Hingen oder Auflageteilen ausgerüstet sein können
Die unter dem Tragflügel mitgeführten Lasten umfassen normalerweise
zwei Gewindeschächte, die sjch auf der gleichen Leitlinie
in Längsrichtung und in einem genormten Abstand zueinander befinden. In diese Gewindeschächte sind Hinge eingeschraubt und
ermöglichen somit das Einhängen der Last unter mit Haken ausgerüsteten Mitnahmevorrichtungen, die in die genannten Ringe eingreifen
können.
In bestimmten Fällen und entsprechend einer Technik, die in
zunehmendem Maße Anwendung findet, treten anstelle der Ringe sogenannte Sattel- oder Auflageteile, die einerseits zwei seitliche
Aufnahmeteile aufweisen, in die die Vorderteile eines Doppelhakens eingeführt werden können und die andererseits eine
obere Planfläche zeigen, die mittels Keilen der seitlichen Verankerung der mitzuführenden Last dient. Diese Sattel- oder Auflageteile
weisen darüber hinaus eine zylinderförmige Aussparung
auf, deren Achse mit der des entsprechenden Gewindeschachtes zusammenfällt.
Diese Aussparung dient der Lagezentrierung eines
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zylinder!örmigeii Steckelementes, das mit der Verankerungsvorrichtung
kraftscnlüssig verbunden ist, um somit jegliche Translationsbewegung
in Längsrichtung und Querrichtung sowie jegliche Gierbewe^ung der beteiligten Last auszuschließen.
Die Benutzer können in die Lage versetzt werden, sowohl Lasten einzusetzen, die mit Hingen ausgerüstet sind als auch
solche, die mit sogenannten Sattel- oder Auflageteilen ausgerüstet
sind. Die Societe R. Alkan & Cie hat bereits am 1. Juli
1975 eine französische Patentanmeldung unter der Hummer 75*20577 (entspricht P 26 29 022.2) bezüglich einer Vorrichtung eingereiht^
die die Mitführung von Lasten ermöglicht, die in der einen oder anderen i'orm ausgerüstet sind, wobei die Vorrichtung durch einen
Haken mit doppelter Einsatzmöglichkeit ausgerüstet ist, wobei dieser Haken umzudrehen ist, um zu bewirken, daß dieser auf seiner
Nutzfläche je nach Einsatzfall einen einfachen oder einen
doppelten Haken hervortreten läßt.
In der Zielsetzung der Erfindung liegt somit die Schaffung
einer Vorrichtung, die ebenfalls die Mitnahme von Lasten ermöglicht und zwar unabhängig davon', ob die Lasten mit Eingen oder
mit Sattel- oder Auflageteilen ausgerüstet sind, wobei diese Vorrichtung jedoch darüber hinaus noch Elemente zur zusätzlichen,
seitlichen Lagezentrierung in dem Falle umfaßt, in dem ausschließlich
Ringe Verwendung finden.
Das Prinzip der Erfindung besteht in der Ausrüstung der
Ausklinkvorrichtung, an jedem Verankerungspunkt, mit einem er-r sten Tragehaken, der sich für einen der beiden Lasttypen eignet,
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wobei es sich, genauer ausgedrückt, um einen Doppelhaken für
die Tragfunktion der Lasten handelt, die mit Auflageteilen ausgerüstet
sind, wobei darüber hinaus an der Ausklinkvorrichtung ein Hilfsmittel für die Befestigung einer abnehmbaren Auflage
vorgesehen ist, mit einem zweiten Traghaken entsprechend der Konstruktion des anderen Lastentyps, wobei die Befestigung oder
die Abnahme der abnehmbaren Auflage ohne Demontage oder Änderung des inneren Mechanismus der Ausklinkvorrichtung erfolgt
und sich der zweite Haken beim Einsetzen seiner abnehmbaren Auflage
automatisch in seine entsprechende Lage bringt und zwar in Abhängigkeit vom ersten Haken, der direkt durch den Mechanismus
der Ausklinkvorrichtung oder in Abhängigkeit von irgendeinem anderen geeigneten Organ dieses Mechanismus gesteuert wird.
Die obengenannte abnehmbare Auflage kann darüber hinaus mit Organen zur seitlichen Lagezentrierung für eine Last versehen
sein, die mit Hingen ausgerüstet ist und kann außerdem gegen ein Lagezentrierorgan einer mit Sattel- oder Auflageteilen bestückten
Last austauschbar sein.
Im weiteren Verlauf wird, ohne einschränkenden Charakter, eine erfindungsgemäß aufgebaute Ausklinkvorrichtung sowie eine
Konstruktionsvariante unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen beispielhaft beschrieben, wobei
. 1 in seitlichem Aufriß, vertikalen Schnittdarstellungen
und unter Herausnahme des mittleren Teiles ein Auslöseelement darstellt, das normalerweise für die
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Mitführung von Lasten konzipiert ist, die mit sogenannten 'Sattel-Auflagen' ausgerüstet sind und das
zylinderförmige, abnehmbare Lagezentrierteile aufweist
;
Fig.2 in Längsschnittdarstellung die abnehmbare Vorrichtung,
die anstelle der Lagezentrierelemente befestigt
werden kann;
Fig.5 zeigt die gleiche Vorrichtung in Querrichtung gesehen;
Fig.4- zeigt in teilweiser Seitenansicht, mit einem Teil als
Querschnittsdarstellung, einen Ausklinkmechanismus abweichender Konzeption im Vergleich mit dem in Figur
1 dargestellten, jedoch ebenfalls ausgerüstet f$jiit
abnehmbaren zylinderförmigen Teilen, die für den flfiLnsatzfall
der sogenannten 'Sattel-Aulagen1 vorgesehen
sind;
Fig.5 zeigt in Seitenansicht eine abnehmbare Vorrichtung in
der Art der in den Figuren 2 und 3 dargestellten, jedoch mit abdeichender Befestigung und
Fig.6 diese Vorrichtung in Querrichtungs-Schnitt sowie die
Art der Befestigung.
Innerhalb der Darstellung der !'ig. 1 wird mit der Bezugsziffer 1 schematis±L das Auslöseelement bezeichnet, dessen Mechanismus
nicht Gegenstand der Erfindung ist; mit 2 und 3 werden die Doppelhaken bezeichnet, die den sogenannten 'Sattel-Auflagen'
entsprechen, die bereits in der französischen tatent-
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- 5 -ORIGINAL INSPECTED
anmeldung der Societe E. Alkan & Cie, Nr. 72.20897 (2 187 605)
vom 9. Juni 1972 (entspricht P 23 65 921.4) unter der Bezeichnung
Brückenelemente beschrieben wurden. Mit den Bezugsziffern
4- und 5 wurden die abnehmbaren Lanjezentrierteile bezeichnet,
dessen Gewindeteile 6 und 7 zur Befestigung der Aufhängevorrichtung am Flugzeug dienen, wobei, wie später ersichtlich, die
Art dieser Befestigung abgewandelt werden kann.
Innerhalb der Fig. 2 wurde eine Auflage dargestellt, die anstelle der Zentrierteile 4 und 5 befestigt werden kann. Diese
Auflage 8 umfaßt einen Gewindeabschnitt 6, der einem Teil 6 oder
7 der Zentrierteile 4 und 5 entspricht. Ein einfacher Haken 9
entspricht dem Ring 10 der Last. Eine Feder 11 bewirkt den Kontakt des Zapfens 12- des Hakens 9 gegen den Doppelhaken 2 zwischen
den beiden Nasen, die diesen Doppelhaken bilden. In einem in der Auflage 8 befindlichen Schlitz 13 kann hierbei der Ring
10 eindringen, wobei dieser Schlitz die Einführung der Nase 14 des Hakens 9 in die öse des Ringes 10 ermöglicht.
Sine Gelenkachse 15 ist auf einer Schale 16 befestigt, in
der der Haken 9 entsprechend der Lage des Doppelhakens 2 sich bewegen kann.
Innerhalb der Fig. 3 ist die Auflage 8 mit ihren seitlichen
Verlängerungen in Form der Arme 17 und 18 dargestellt, an deren Endpunkten Einstellschrauben 21 eines bekannten Typs vorgesehen
sind.
In Fig. 2 wurde als gestrichelte Linie ein Teil des Hauptabschnittes
des Auslöseelementes 1, mit der Vorrichtung 8 ausgerüstet, gezeigt; demgegenüber, als Schnittdarstellung und mit
durchgehenden Linien gezeigt, bei 19 die Erhebung des Auslöse-
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elementes, die anstelle des Zentrierteiles 4 die Auflage 8 aufnimmt,
gehalten durch, die Schraube 20 und durch den Zapfen 12 des Hakens 9» in Berührung mit dem Doppelhaken 2.
Aus dem Einsatz des Teiles 8 läßt sich die Funktionsweise eines solchen Mechanismus ohne weiteres ableiten.
Unter der Wirkung der Feder 11 folgt der Haken 9 dem Haken
2 bei seinen Bewegungen, die normalerweise beim Einhängen bzw. Auslösen der Last auftreten. Demzufolge führt sich der Haken 9
ohne Schwierigkeiten in den Hing 10 ein bzw. löst sich aus letzterem aus.
Die Achsen der Ringnuten entsprechen denen der Ausfräsungen der erhabenen Teile 19 in der Form, daß der Abstand der Haken
dem der Ringe 10 entspricht und daß die Ringe 10 in den Nuten 13 das erforderliche Spiel vorfinden, um die Lagezentrierung der
Last in Längsrichtung zu gewährleisten·
Ist die Last darüber hinaus durch die Ringe 10 verankert, so werden seitlich gerichtete Pendelbewegungen durch die Stellschrauben
21 verhindert, die als Stößel bzw. Puffer wirken.
Die Rückkehr in die Ausgangssituation der Fig. 1 erfolgt
naturgemäß durch Abnahme der Auflage 8 und des Einfachelementes,
das mit letzterer verbunden ist sowie durch den Austausch der Auflage 8 durch die eingangs vorgesehenen Lagezentrierteile M-
und 5·
Darüber hinaus ist festzustellen, daß die Befestigung der
Verankerungsvorrichtung über die Gewindeelemente 6 und 7 bestimmten
Einsatzbedingungen entspricht, Jedoch die Annahme die-
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-r-
ser YerankerungsVorrichtung erfordert, um den Austausch der abnehmbaren
Teile vornehmen zu können. In anderen Fällen ist die Verankerungsvorrichtung am Flugzeug mit Hilfe von Querbolzen befestigt,
die mit 22 und 23 in der Darstellung der Fig. 4 gezeigt
sind. Die abnehmbaren Teile zur Lagezentrierung 24, die den Teilen 4 und 5 cLer Fig. 1 entsprechen, sind ihrerseits an der Verankerungsvorrichtung"
über die Schrauben 25 befestigt.
In der Darstellung der Fig. 5 wurde bei 28 eine Auflage dargestellt,
die der Auflage 8 in den Fig. 1 bis 3 gleichzusetzen ist und ebenfalls gegen das abnehmbare Teil 24 austauschbar ist
und, wie die vorher beschriebene Auflage 8, einen einfachen Haken 9 mit seinem Zapfen 12, einen Schlitz 13 und eine Gelenkachse
15 umfaßt, die an einer Schale 16 befestigt ist. Als Variante
wurde ein Element 26 vorgesehen, das Teil des Hakens 9 bildet und auf dem ein Riickholkolben 27 aufliegt, der unter der
Wirkung einer Druckfeder 29 die Berührung des Zapfens 12 mit
dem Doppelhaken 2 gewährleistet. Diese Feder wirkt am Kolbenende 27 und ruht auf einer Gewindebuchse 30>
die -iß. cLas obere
Ende der Auflage 28 eingeschraubt ist.
In Fig. 6. wurden ebenfalls die Seitenarme 1? und 18 sowie
die Einstellschrauben 21 dargestellt, die somit Teil der Auflage 28 bilden. Zwei vertikale Schrauben 31 und 32 halten die
Auflage 28 an der Verankerungsvorrichtung 1 und zwar bei Eingreifen
in die entsprechenden Gewindebohrungen, die in den seitlichen Erhebungen 33 und 34- cLes Ausklinkmechanismus vorgesehen
sind.
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1o
Da die Functions weise dieses Iviechanismus der des eingangs
beschriebenen gleichzusetzen ist, kann hier auf eine weitere
Erklärung verzichtet werden. Sein Vorteil liegt in der Tatsache begründet, daii der Übergang von einem Lastenverankerungstyp zum anderen die Abnahme der Verankerungsvorrichtung nicht erfordert.
Erklärung verzichtet werden. Sein Vorteil liegt in der Tatsache begründet, daii der Übergang von einem Lastenverankerungstyp zum anderen die Abnahme der Verankerungsvorrichtung nicht erfordert.
Es gilt als selbstverständlich, daß der Zugang zu den Befestigungsschrauben
25 der Lagezentrierteile sowie der Zugang zu den Befestigungsschrauben 31 und 32 der Auflagen 28 keine
vorherige Demontage erfordern, wobei genannter Zugang vom unterteil der Verankerungsvorrichtung her möglich ist.
vorherige Demontage erfordern, wobei genannter Zugang vom unterteil der Verankerungsvorrichtung her möglich ist.
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Leerseite
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Ausklinkvorrichtung zur Mitführung von Tragflügellasten unter dem Flugzeug, wobei die Lasten entweder mit Hingen oder sogenannten 'Sattel-Auflagen' ausgerüstet sin können, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsvorrichtung des Ausklinkmechanismus an jedem Verankerungspunkt der Last einerseits einen ersten Traghaken umfaßt, der vom Mechnismus der Ausklinkvorrichtung betätigt wird, um direkt auf einen der beiden Lastaufnähmetypen einzuwirken und, andererseits, ein Mittel zur Befestigung, ohne Demontage oder Änderung des internen Mechanismus des Ausklinkelementes, um eine abnehmbare Vorrichtung aufnehmen zu können und zwar mit einem zweiten Traghaken für den anderen Lastaufnahmetyp, wobei sich dieser zweite Haken automatisch in seine entsprechende Lage bringt und zwar in Abhängigkeit vom ersten Haken oder irgendeines anderen geeigneten Organes des Mechanismus der Ausklinkvorrichtung.2. Ausklinkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abnehmbare Vorrichtung mit einem zweiten Haken Elemente zur seitlichen Lage zentrierung der Last umfaßt.5. Ausklinkvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Haken drehbar angelenkt ist, um eine horizontale Querachse schwenkt und durch eine Feder in Öffnungsrichtung gezogen wird, um mit einem Ring zusammenarbeiten zu können, der gegebenenfalls zur transportierten Last gehört.709839/06444. Ausklinkvorrichtung nach, einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Befestigung der abnehmbaren Auflage an einen zweiten Traghaken mit einem Zentrierorgan austauschbar ist, das für den Fall vorgesehen ist, in dem die Last mit sogenannten 'Sattel-Auflagen1 ausgerüstet ist.. Ausklinkvorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe zur Zentrierung sowie die abnehmbaren, austauschbaren Elemente mit übereinstimmenden G-ewindeabschlüssen ausgerüstet sind und zwar sowohl im Hinblick auf ihre Formen als auch bezüglich ihrer geweiligen Lage und zwar mit dem Ziel, die gleiche Art der Befestigung am Verankerungssystem des Fluzeuges sicherzustellen.6^ Ausklinkvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe zur Zentrierung sowie die abnehmbaren Elemente mittels Schrauben an der Ausklinkvorrichtung befestigt sind und zwar ohne daß ein Austausch dieser Elemente die Abnahme des Verankerungssystems des Ausklinkmechanismus erforderlich werden läßt.709839/0644
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