DE2648701A1 - Flammhemmende chlorhaltige aliphatische polymere massen - Google Patents
Flammhemmende chlorhaltige aliphatische polymere massenInfo
- Publication number
- DE2648701A1 DE2648701A1 DE19762648701 DE2648701A DE2648701A1 DE 2648701 A1 DE2648701 A1 DE 2648701A1 DE 19762648701 DE19762648701 DE 19762648701 DE 2648701 A DE2648701 A DE 2648701A DE 2648701 A1 DE2648701 A1 DE 2648701A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ester
- composition according
- acid
- aromatic
- parts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C17/00—Preparation of halogenated hydrocarbons
- C07C17/26—Preparation of halogenated hydrocarbons by reactions involving an increase in the number of carbon atoms in the skeleton
- C07C17/32—Preparation of halogenated hydrocarbons by reactions involving an increase in the number of carbon atoms in the skeleton by introduction of halogenated alkyl groups into ring compounds
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C17/00—Preparation of halogenated hydrocarbons
- C07C17/093—Preparation of halogenated hydrocarbons by replacement by halogens
- C07C17/10—Preparation of halogenated hydrocarbons by replacement by halogens of hydrogen atoms
- C07C17/14—Preparation of halogenated hydrocarbons by replacement by halogens of hydrogen atoms in the side-chain of aromatic compounds
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C29/00—Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
- C07C29/09—Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by hydrolysis
- C07C29/095—Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by hydrolysis of esters of organic acids
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C43/00—Ethers; Compounds having groups, groups or groups
- C07C43/02—Ethers
- C07C43/03—Ethers having all ether-oxygen atoms bound to acyclic carbon atoms
- C07C43/14—Unsaturated ethers
- C07C43/164—Unsaturated ethers containing six-membered aromatic rings
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K5/00—Use of organic ingredients
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
ClSA-GEiGY AG, Essel, Schweiz
Case 5-
/3VLA 1652/1+2
Deutschland
26Α8701
DR. RRLEND DINNi
PATKNTANVv1ALT 2 8 BREMEN
UHLANDbTRASSE
Flammhemmend^ chlorhaltige aliphatische
polymere Massen
0 9 8 1 8 / 1 IU
26A8701 J*
Vorliegende Erfindung betrifft neuartige flammhemmende
Massen auf Basis chlorhaltiger aliphatischer Polymerisate. Insbesondere betrifft sie Polymerisate und
Mischpolymerisate auf Basis von Vinylchlorid.
HerMmmlicherweise wird die Flammwidrigkeit weichgemachten
PVC*s durch Zugabe von phosphor-, halogen-, antimon-, bor-
oder aluminium-haltigen Verbindungen verbessert. Zum Beispiel v/erden Phosphatester oder Antimonoxyd dafür verwendet.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass die Flammwidrigkeit von PVC und insbesondere von weichgemachtem
PVC durch neuartige flammhemmende Massen weitgehend verbessert werden kann.
Insbesondere kann die flammheiamende Wirkung bestimmter
Phosphorsäureester oder auch anderer aromatischer Ester durch Verwendung bestimmter weiterer Zusatzmittel bedeutend verbessert
werden. Dadurch lässt sich entweder bessere Flammfestigkeit ohne Erhöhung des Phosphorgehalts oder die gleiche
Flammfestigkeit mit niedrigerem Phosphorgehalt erreichen. Weiterhin ist in einigen Fällen, wo flammhemmende Bestandteile
gegenwärtig sind, die durch die erfindungsgemässen Massen
erreichbare Flammwidrigkeit besser, als aufgrund des Gesamtinhalts der flammhemmenden Bestandteile zu erwarten wäre.
Gegenstand dieser Erfindung sind daher Massen auf Basis eines chlorhaltigen aliphatischen Polymerisats,
welche dadurch gekennzeichnet sind, dass sie
a) einen Ester einer phosphorhaltigen Säure, einen aromatischen
Carbonsäureester, Sulfonsäureester oder Kohlensäureester oder
708818/11U
— 2 —
ein Gemisch derselben, und
b) eine Verbindung der Formel I
R(CH2X)n (I)
in welcher R einen aromatischen Kohlenvmsserstoffrest oder heterocyclischen Rest bedeutet, η eine ganze Zahl von wenigstens
2 ist und die X gleich oder verschieden sind und jeweils eine Abgangsgruppe darstellen, enthalten.
Das chlorhaltige aliphatische Polymerisat ist vorzugsweise ein Thermoplast.
In den Verbindungen der Formel I kann jeder aromatische oder heterocyclische Ring O bis 6, vorzugsweise 1 bis
3 und besonders bevorzugt 1, -CHpX-Gruppen enthalten, vorausgesetzt,
dass mindestens 2 -CHpX-Gruppen im Molekül vorhanden sind.
So kann η von 2 bis 12, vorzugsweise von 2 bis 6 und besonders bevorzugt von 2 bis 4 sein.
Der aromatische Kern besitzt vorzugsweise eine freie ortho-Stellung in Nachbarstellung zur -CHpX-Gruppe, und die
Stellung der letzteren ist vorzugsweise so, dass intramolekularer Ringschluss verhindert wird.
Die Abgangsgruppe X in der Formel I ist Halogen, -OH,
-SH, -NH2, -CO2H, -PO3H2, OB(OH)2 und deren Derivate, z.B.
-OR1, -SR1, -NHR1, -NR1R2 oder -OB(OR1J(OR2). Beispiele
solcher Derivate und anderer X-Gruppen können, ohne die Erfindung darauf einzuschränken, durch die allgemeinen Formeln
/y1r1 Ϊ
-.γ-C-Z _ γ _ ρ' YS
709818/11U
- 3 -
- 3 -
1 2
in welchen Y, Y und "Y unabhängig voneinander -O-, -NH-,
in welchen Y, Y und "Y unabhängig voneinander -O-, -NH-,
-N- oder -S- sind oder fehlen, aber vorzugsweise -0-
oder -S- sind, ZH, R1, OR1, -SR1, NH2, HHR1 oder IiR1R2 oder
eine direkte Rückverbindung von. C an R oder an ein mit R
verknüpftes CHp, aber vorzugsweise H oder R ist, W 0, S, NH
oder NR , aber vorzugsweise 0 oder S ist, L 0 oder S ist oder fehlt, aber vorzugsweise 0 ist, M 0 ist oder fehlt, aber vorzugsweise
0 ist, und R geradkettiges oder verzweigtes Alkyl not
1 bis 12, vorzugsweise 1 bis 4, und besonders bevorzugt 1, Kohlenstoffatom(en), Alkenyl oder Alkynyl mit 2 bis 12, vorzugsweise
2 bis 4, Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl oder Cycloalkenyl mit 5 bis 12, vorzugsweise 6, Kohlenstoffatomen, Aralkyl,
Aralkenyl oder Alkaryl mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise Benzyl oder Naphtylmethyl, oder Aryl mit β bis 15,
vorzugsweise 6 bis 12, Kohlenstoffatomen, und besonders bevorzugt Phenyl oder Napthyl bedeutet, dargestellt werden.
R kann gegebenenfalls durch ein oder mehrere Halogen-, Hydroxyl-, Epoxy-, Nitril-, Amin-, Amid-, Aether-, Carboxyl-
oder Ester-gruppen oder deren Kombinationen substituiert
sein, ist aber vorzugsweise unsubstituiert. R entspricht derselben Definition wie R' und kann gleich R oder
verschieden von R sein. Die Abgangsgruppe kann auch ein Salz einer sauren oder basischen X-Gruppe sein.
Von den die Erfindung nicht einschränkenden Beispielen
> sind jedoch Verbindungen der Formel I, in welcher X = OH
709818/1 1U
_ 4 _
_ 4 _
oder ein Derivat dieser Gruppe ist, bevorzugt.
Der aromatische Rest R kann monocyclisch, dicyclisch
oder polycyclisch, anelliert oder nicht-anelliert sein und kann auch gleichzeitig aus anellierten und nicht-anellierten
Gruppen bestehen. Wenn R mehr als einen unabhängigen aromatischen Rest enthält, können solche Rest direkt oder über
kohlenstoffhaltige oder heteroatomhaltige Gruppen oder Gruppen, die sowohl Kohlenstoffatome als auch Heteroatome enthalten,
verknüpft sein. Diese Verknüpfungsgruppen lassen sich auch so wählen, dass sie aus wiederkehrenden Arylgruppen oder
heterocyclischen Gruppen bestehen, wobei die Verknüpfung oder Verknüpfungen durch -CH^X-Gruppen hergestellt wird oder werden,
in welchen X R und/oder R , von welchen mindestens eines eine R- oder -CHpR-Gruppe ist, enthält. So kann die R-Gruppe
eine oligomere Gruppe sein, die die obenerwähnten aromatischen Kohlenwasserstoffreste und heterocyclischen Rest enthält und
durch Additions- oder Kondensationsreaktionen entsteht. Sind solche Verbindungsgruppen gegenwärtig, sind jedoch vorzugsweise
auch andere, nicht-verknüpfende -CHpX-Gruppen gleichzeitig im Gesamtsystem zu finden.
Die Verknüpfungen sind vorzugsweise kurzkettige Gruppen, bevorzugt mit nicht mehr als 3 Kohlenstoffatomen. Besonders
bevorzugt enthalten die Verknüpfungen keine benachbarten C-Atome. Die R-Gruppe kann ansonsten unsubstituiert oder
durch ein oder mehrere Halogenatome oder Alkylgruppen mit 1 bis 12, vorzugsweise 1 bis 4, Kohlenstoffatomen, Alkenyl»
oder Alkynylgruppen mit 2 bis 12, vorzugsweise 2 bis
709818/1 1 1 4
— 5 _
26A8701
4, Kohlenstoff atomen, Cycloalkylgruppen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen,
Hydroxylgruppen, Alkoxy gruppen mit 1 bis 12, vorzugsweise 1 bis 4, Kohlenstoffatomen (die gegebenenfalls eine
Epoxidgruppe enthalten), Cycloalkoxygruppen mit 5 bis 12
Kohlenstoffatomen, Acyloxygruppen mit 1 bis 12, vorzugsweise
1 bis 4, Kohlenstoffatomen, Carboxylgruppen oder Carboalkoxygruppen mit 2 bis 12, vorzugsweise 2 bis 4, Kohlenstoffatomen,
oder deren Mischungen, substituiert sein. Vorzugsweise ist R aber ein ansonsten unsubstituierter oder alkyl-subs-cituierter,
vorzugsweise methyl-substituierter, di-, tri- oder tetracyclischer Rest. Ganz besonders bevorzugt ist R ein
ansonsten unsubstituierter di-, tri- oder tetracyclischer aromatischer Rest.
Die X-Gruppe ist vorzugsweise eine OH-, OR -, OCOH-
oder OCOR -Gruppe, in welcher R die obenangegebene Bedeutung hat, aber besonders bevorzugt ist X Methyl, Phenyl oder Benzyl.
Als Beispiele des Restes R der Formel I seien, ohne die Erfindung darauf einzuschränken, die aus folgenden Systemen
abgeleiteten Reste zu nennen:
R = ein monocvclischer Rest
R = ein monocvclischer Rest
1 Benzol
2 Toluol
3 Xylole
4 Aethylbenzol
5 Mesitylen
6 Durol
7 Isodurol
709818/1 114 - 6 -
8 V-Cymol oder Cymol
9 Aaisol
10 Phenylacetat
11 Chlorbenzol
12 Brombenzol
13 Pyridin
14 Triazin
15 Pyrimidin
16 Pyrazin
17 p-t-Butylphenol
Bevorzugt leitet sich R von Verbindungen 1-10 und 1?
ab. R = ein nicht anellierter-bicyclischer Rest
1 Biphenyl
2 Diphenylmethan
3 1,1-Diphenyläthan
4 1,2-Diphenyläthan
5 2,2-Diphenylpr opan
6 Diphenylcarbinol
7 Benzophenon
8 Phenylbenzoat
9 Diphenylessigsäure (und deren Ester)
10 * Diphenyläther
11 Diphenylacetonitril
12 Diphenylsulfid
13 Diphenyldisulfid
14 Diphenylsulfoxyd
709818/1 1 H - 7 -
So
15 Diphenylsulfon
16 Diphenylamin
17 N,N-Diphenylmethylamin
18 Diphenylmethylphosphin
19 Diphenylme thylpho spliinoxyd
20 Diphenylοctylphosphat
21 ■ Dipyridyl
22 3,31~DimethylMphenyl
23 2.21-DimethylMphenyl
24 4,41~Dimethylbiphenyl
25 2,2 -Diphenyldicarbonsäure
26 Stilben
27 Benzoin
28 Benzil
29 Benzilsäure
30 Dibenzylsulfat
31 Dibenzyloxalat
32 Bernsteinsäuredibenzylester
33 Diphenylcarbonat
34 Octyldistyrylphosphinat
35 Ferrozen
36 Bernsteinsäurediphenylester
37 Aethylendioxydiphenyl
Unter diesen sind die von Nr. 1, 2, 10 und 15 abgeleiteten Reste bevorzugt.
R = ein anellierter bicyclischer Rest
1 Naphtaiiii
. 709818/1 1 H - 8 -
2 Methylnaphtalin
3 Methoxynaphtalin
4 Tetralin
5 Chinolin
6 Isochinolin
7 Chinoxalin
8 Chinazolin
9 Phtalazin
10 Phtalimid
11 Indol
12 Benzofuran
13 Benzimidazol
14 Benzthiazol
15 Benztriazol
Unter diesen sind Naphtalin und Methylnaphtalin bevorzugt. R = ein nicht-anellierter tricyclischer Rest
1 Terphenyl
2 Triphenylmethan
3 Dibenzylbenzol
4 0,O-Diphenylhydrοchinon
5 O,O-Diphenylres orzin
6 Triphenylamin
7 ' Triphenylphosphin
8 Triphenylphosphinoxyd
9 Triphenylphosphat
10 Tricresylphosphat
709818/1114
11 Trixylylphosphat
12 ein Isopropylphenyl/Phenylphosphatgemisch (z.B. unter den Warenzeichen Reofos 50, 65 und 95 im Handel erhältlich
und gemäss der Beschreibung in G.B. Patentschrift Nr.
1 146 173 hergestellt)
13 Triphenylantimon
14 Tribenzylphosphat
15 Diphenylstyrylphosphonat
16 ortho-Ameisensäuretriphenylester
Unter den vorerwähnten Resten sind die von Nrn. 1, 2, 3, 5, 6, 8, 9, 10, 11 und 12 abgeleiteten bevorzugt.
R = ein anellierter tricyclischer Rest
1 Anthrazen
2 Phenanthren
3 Phenylnaphtalin
4 Azenaphten
5 Azenaphtylen
6 Dihydroanthrazen
7 Anthren
8 Xanthen
9 Xanthon
10 Fluoren
11 Fluorenoii
12 Acridin
13 Phenanthridin
14 Phenazin
15 Benzcinnolin
709818/1 1 U
- 10 -
16 Carbazol
17 Dibenzfuran
18 Dibenzthiophen
19 Phenothiazin
20 Phenoxazin
21 Dimeres a-Methylstyrol
22 Dimeres Styrol
23 Biphenylen
24 1-Methylanthrazen
Unter den vorerwähnten Resten sind die von Nm. 1, 2,
3, 4, 5, 10, 16, 17, 21, 22 und 24 abgeleiteten bevorzugt. R = ein nicht-annellierter tetracyclischer Rest
1 Quaterphenyl
2 Tetraphenylmethan
3 Triphenylbenzol
4 2,4,6-Triphenyltriazin
5 N, N1N11^-Tr iphenylmelamin
6 N,N N -Triphenylisocyanursäure
7 Zinn-tetraphenyl
8 Blei-tetraphenyl
9 Tetraphenyläthan
10 Tetrabenzylorthosilikat
11 2,4,6-Triphenoxytriazin
12 Tetraphenylsilikat
Unter den vorerwähnten Resten sind die von Nrn. 2, 4,
55 6 und 11 abgeleiteten bevorzugt.
709818/1 1 U
- 11 -
R = ein annellierter tetracyclischer Rest
| 1 | Dinaphtyl |
| 2 | Phenylanthraz en |
| 3 | Phenylphenanthren |
| 4 | N~Phenylacridon |
| 5 | N-phenylcarbazol |
| 6 | N-Phenylphenothiazin |
| • 7 | N-Phenylplienoxazin |
| 8 | 9-Piienyla cridin |
| 9 | 2,3-Diphenylchinoxalin |
| 10 | Triphenylen |
| 11 | Azeanthren |
| 12 | Pyren |
| 13 | Naphtacen |
| 14 | Fluoranthen |
| 15 | Chrysen |
| 16 | Dinaphtylme than |
| Unter den vorerwähnten Resten sind die von Dinaphtyl | |
| und | N-Phenylcarbazol abgeleiteten bevorzugt. |
| R = | ein polycyclischer (mehr als tetracyclischer) Rest |
1 9,10-Diphenylanthrazen
2 Sexiphenyl
3 Rubren
4 9,9-Diphenylxanthen
5 9,9-Diphenylacridan
6 Hexazen
7 Hexaphen
709818/1 1 1 4
- 12
8 Pyranthren
9 Hexaphenylmelamin
1 Polyphenyl
2 Poly(methylenphenylen)
3 Polyxylylene
4 Polystyrole
5 Polynaphtylene
6 Polybenzyläther
7 Polybenzylester
8 Polyphenyläther
9 Polyphenylester
Als die Erfindung nicht einschränkende Beispiele der X Gruppe der Formel I seien genannt:
-Cl, -Br, -OH, -OCH3, -OC2H5, -OC4H9, OCH2CH=CH2, OCH=CH2
-OCH
,-0COC „IIC-OCO-:
0 S V
Il .. Il
I!
i -OCJI » -OCCII >
-OCNHCH3, -OCN(CH3)2, -OCNHCH3, -OCN(CH3)2,
0
Il ,
-OCKH-Λ /> » -OSO
\J:
-0 C)I2CII - CII,
-0 BhO
709818/1 1 U
- 13 -
■ζ) -^Upiii-, -D-uon,,
SS S
11 Il Il , ,
-SCOCH3, -SC-OC2H5, -SCN(CH3)2,
O O
, Ν Il Il
-NHCH^, -N(CH,)p, NHC-CH,, -NHC-NHp,
NH
-NHC-OC0Hc-, -InTHC-NH^, -NHC-NH-C-NH0,
25 Il *' Il Il 2>
NH NH NH
0 0 0 - , -P(OH)2, -P(0CH3)2l
Beispiele von Salzen schliessen die Alkali-,
Ammonium- oder Amin-salze saurer Verbindungen und inorganische,
organische oder quaternäre Salze basischer Verbindungen, z.B.
0' 0
- CONa, - P(0NH4)2, - N^CH^ Cl" ein.
- CONa, - P(0NH4)2, - N^CH^ Cl" ein.
Im einzelnen seien folgende Verbindungen der Kon-•stitution
1 genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken:
R = ein monocyclischer Rest
R = ein monocyclischer Rest
1,4-Bis(carboxymethyl)benzol, 1,4-Bis(methoxycarbonylmethyl)benzol,
1,4—Bishydroxymethylbenzol, 1,4—Bismethoxymethylbenzol,
1,4-r-Bisbenzoxymethylbenzol, 1,4—BischLorinethylbenzol,
1,4—Bisacetyloxymethylbenzol, 2,4,6—Trischlormethylmesitylen,
3j6—Bismethoxymethylduren, 2,4,6—Trisacetoxymethylacetat,
2,6—Bishydroxymethylpyridin, 2,6—Bishydroxymethyl-
709818/11U
- 14 -
ä»
4-t-butylphenol, l,3>5-Tris-hydroxyinethyrbenzol und 1,4-Bis--
hydroxymethyl-2, 3 5 5,6-tetrachlorbenzol.
4,4 -Bis(chlormethyl)biphenyl, 4,4 -Bis(bromethyl)-biphenyl,
4,4 -Bis(carboxymethyl)biphenyl, 4,4 -Bis(methoxy-
η .'
carbonylmethyl)biphenyl, 4,4 -Bis(hydroxymethyl)biphenyl,
1 1
4,4 -Bis(methoxymethyl)biphenyl, 4,4 -Bis(phenyloxymethyl)-biphenyl,
4,4 -Bis(benzyloxymethyl)biphenyl, 4,4 -Bis-(acetyloxymethyl)biphenyl,
4,4 -Bis(formyloxymethyl)biphenyl,
α,α -Bitolyldiphosphonsaures Dinatrium-salz, 4-Hydroxymethyl-4~-methoxymethylbiphenyl,
4-Hydroxymethyl-4 -acetöxymethylbiphenyl,
4,4 -Bis(dimethylaminomethyl)biphenyl, 4,4"-Bis-(methylcarbamoyloxymethyl)biphenyl,
4,4 -Bis(trimethylaminomethyl)biphenyldichlorid,
2,4-Bis(acetoxymethyl)-6-phenylphenolacetat,
4,4 -Bis(hydroxymethyl)diphenylmethan, 4,4 -Bis(methoxymethyl)diphenylmethan,
4,4 -Bis(benzyloxymethyl)diphenylmethan, 4,4 -Bis(formyloxymethyl)diphenylmethan, 4,4 -Bis-(carbamoyloxymethyl)diphenylmethan,
3,3'-Bis-(acetoxymethyl)-4,4'-bis-acetoxydiphenylmethan,
4,4^-BiS(hydroxymethyl)benzophenon,
4,4 -Bis(hydroxymethyl)diphenyläther, 4,4 -Bis(methoxymethyl)diphenyläther,
4,4 -Bis(acetyloxymethyl)diphenyläther,
4,4 -Bis(hydroxymethyl)diphenylsulfon, 3,3'Bis-(acetoxymethyl
)-4,4'—bisacetoxydiphenylsulfon, N,N-Bis(4-hydroxymethylphenyl
)methylamin, Bis ( 4-hydroxymethylphenyl) octylphosphat,
4,4 -Bis(methoxymethyl)-3,3 -dimethyldiphenyl, 2,2-Bis-(3'-acetoxymethyl-4'-acetoxyphenyl)—propan
und 1,4-Butandiol-bis~(3-(2
-hydroxymethylphenoxy)-2-hydroxypropyl)-äther.
709818/11 U
- 15 -
le
R = ein annellierter bicyclischer Rest
1,4-Bis(chlormethyl)naphtalin, 1,4-Bis(hydroxymethyl)~
naphtalin, 1,4-Bis(methoxymethyl)naphtalin, 1,4-Bis(naphtalin)
diessigsäure, 2,3-Bis(hydroxymethyl)naphtalin, 1,5-Bis(chlormethyl)naphtalin,
2,6-Bis(hydroxymethyl)naphtalin, 1,4-Bis(hydroxymethyl)naphtalin, 1,5-Bis(hydroxyraethyl)-naphtalin,
1,5-Bis(methoxymethyl)naphtalin, 1,5-Bis(formyloxyine
thyl) naphtalin, 1,5-Bis ( ace toxymethyl )naphtalin, 1-Me thylbis-
( chlorme thyl) naphtalin, 2-Methyl-bis- (chlorme thyl) naphtalin,
l-Methyl-bis-(hydroxymethyl)naphtalin, 2-Methyl-bishydroxymethyl)naphtalin,
1-Methyl-bis(methoxymethyl)naphtalin,
2-Methyl-bis(methoxymethyl)naphtalin, 5,8-Bis(chlormethyl)tetralin.
5,8-Bis(hydroxymethyl)tetralin, 5,8-Bis-(methoxymethyl)tetralin,
4,8-Bis(chlormethyl)chinolin, 5,8-Bis(hydroxymethyl)chinolin,
4,8-Bis(methoxymethyl)chinolin,
4,8-Bis(hydroxymethyl)isochinolin, 4,8-Bis(acetoxymethyl)-isochinolin,
5,8-Bis(chlormethyl)chinoxalin, 5,8-Bis(hydroxyme
thyl) chinoxalin, 5,8-Bis(formyloxymethyl)chinoxalin, 5,8-Bis(chlormethyl)phtalazin,
3,6-Bis(chlormethyl)phtalimid,
4,7-Bis(hydroxymethyl)indol, 4,7-Bis(methoxymethyl)indol,
4,7-Bis(hydroxymethyl)benzofuran, 4,7-Bis(methoxymethyl)benzofuran,
4,7-Bis(chlormethyl)benzofuran, 4,7-Bis(hydroxymethyl)-benztriazol
und 4,7-Bis(formyloxymethyl)benztriazol.
R = ein nicht-annellierter tricyclischer Rest
l,4-Di(4~-chlormethy!phenyl)benzol, 1,4-Di(4 hydroxymethylphenyl)benzol,
1,4-Di(4 -formyloxymethylphenyl)-benzol,
Tri(4-methoxymethylphenyl)methan, Tri(4—hydroxymethyl-
709818/11U
- 16 -
26A8701
te
phenyl)methan, Tri(4-chlormethylphenyl)methan, 1,4-Di(4 methoxymethylbenzyl)benzol,
1,4-Di(4 -hydroxymethylbenzyl)-benzol, 1,4-Di(4 -formyloxymethylbenzyl)benzol, 1,4-Di-(4
-chlormethylbenzyl)benzol, 1,4-Di(4 -acetoxymethylbenzyl)--benzol,
0,0 -Di(4-chlormethylphenyl)hydrochinon, 0,0 -Di-(4-methoxymethylphenyl)hydrochinon,
0,0 -Di(4-benzoyloxymethylphenyl)hydrochinon,
0,0 -Di(4-dimethylaminomethylphenyl)-resorzin,
Tri(4-hydroxymethylphenyl)amin, Tri(4-methoxymethylphenyl)amin,
Tri(4-formyloxymethylphenyl)phosphin, Tri(4-benzoyloxymethylphenyl)phosphin,
Tri(4-carbamoyloxymethylphenyl) phosphin, Tri( 4-dime thylaminome thylphenyl) pho sphinoxyd,
Tri(4-brommethylphenyl)phosphinoxyd, Tri(4-benzoyloxyme
thylphenyl) pho sphinoxyd, Tr i ( 4- chlorme thylphenyl) pho sphat»
Tri(4-methoxymethylphenyl)pho sphat, Di(4-hydroxymethylphenyl)-mono(p-methoxymethylphenyl)pho
sphat, Tri(4-methoxymethylmeta-cr e syl) pho sphat, Monophenyl -di ( 4-£i.e thoxyme thylphenyl) phosphat,
Monophenyl-mono (4-hydroxymethylphenyl) -mono (pmethoxymethylphenyl)phosphat,
Di(methoxymethylphenyl)-mono-(2-isopropylphenyl)phosphat,
Di(hydroxymethylphenyl)-mono-(4-isopropy!phenyl)phosphat
und Tris(2,4-di-butoxymethyl-6-phenyl-phenyl)-bοrs
äureester.
R = ein annellierter tricyclischer Rest
R = ein annellierter tricyclischer Rest
1,4—Dihydroxymethylanthrazen, 5-Hydroxymethyl-1,4—di(methoxymethy1)anthrazen,
1,4-Di-(hydroxymethyl)-5,&-
di(methoxymethyl)anthrazen, 2,7-Di(acetoxymethyl)anthrazen,
1,4,7-Tris(acetoxymethyl)azenaphtylen, 1,4,7-Tris(dimethylaminome
thy! )azenaphtylen, 1,4,5,8-Tetra(hydroxymethyl)-
709818/1 1 U
- 17 -
26487Q1 30
fluoren, 1,4,5,8-Tetra(acetoxymethyl)xanthen, 1,4,5-Tri-(
bromine thyl )xanthen, 1,4,5,8-Tetra(dimethylaminomethyl) carbazol,
1,4,5,8-Tetra(carbamoyloxymethyl)acridin, 1,4,6,9-Tetra(benzoyloxymethyl)phenazin,
2,7,10-Tris( chlorine thyl)-phenanthridin,
1,4,6,9-Tetra(methoxymethyl)phenoxazin, 1,4,6,9-Tetra(hydroxymethyl)phenothiazin und 1,3,3— Trimethyll-phenyl-4,7-di(methoxymethyl)
indan.
R = ein nicht-annellierter tetracyclischer Rest
R = ein nicht-annellierter tetracyclischer Rest
Tetra(3j5—Dihydroxymethylphenyl)methan, Tetra(4~
methoxymethylphenyl)methan, Tetra(4-formyloxymethylphenyl)-methan,
Tetra(4-dimethylaminomethylphenyl)methan, 1,3,5-Tri-(
3 j 5—Di chlormethylphenyl) benzol, 1,3» 5-Tri ( 4-me thoxyme thylphenyl
)benzol, 1,3,5-Tri(4-carbamoyloxymethylphenyl)benzol,
1,3,5-Tri(4-benzoyloxymethylphenyl)benzol, N,N ,N -Tri(3,5-dihydroxymethylphenyl)melamin,
N,N ,N -Tri(3j5-diformyloxyme
thylphenyl) melamin, N, N ,N -Tri (4-me thoxyme thylphenyl )-melamin,
2,4,6-Tri(3,5-dichlormethylphenyl)triazin, 2,4,6-Tri(3,5-dicarbamoyloxymethylphenyl)triazin,
2,4,6-Tri(4-acetoxymethylphenyl)triazin, N,N ,N -Tri(3,5-dihydroxymethylphenyl)-isocyanursäureester,
Zinn-tetra(3,5-diformyloxymethylphenyl),
Zinn-tetra(4-hydroxymethylphenyl), Zinn-tetra(4-chlormethylphenyl),
Blei-tetra(4-acetoxymethylphenyl), Bleitetra(4-brommethylphenyl),
Blei-tetra(4-methoxymethylphenyl)
und Tetrakis(2-butoxymethylphenyl)-silikat.
R = ein annellierter tetracyclischer Rest
2-Phenyl-5,8-dibrommethylanthrazen, 2-Phenyl-5,8-dihydroxymethylanthrazen,
2-Phenyl~5,8-diformyloxymethyl-
709818/1114
- 18 -
26A87Q1 U
anthrazen, 3-Phenyl-3}6-dimethoxymethylphenanthren, 3-Phenyl-3,6-diacetoxymethylphenanthren,
3-Phenyl-3,6-dihydroxymethylphenanthren,
N-Phenyl-2,ö-dichlormethylcarbazol, N-Phenyl-2,6-dicarbamoyloxyniethylcarbazol,
N-Phenyl-2,7-dimethoxymethylphenothiazin,
N-Phenyl-2,4,6-tribrommethylphenothiazin,
N-Phenyl-2,4,6-triacetoxymethylphenoxazin, 2,3-Diphenyl-5,8-diforinyloxymethylchinoxalin
und 2,3-Diphenyl-5,8-dihydroxymethylchinoxalin.
R = ein polycyclischer (höher als tetracyclischer) Rest
R = ein polycyclischer (höher als tetracyclischer) Rest
2,6~-Dimethoxymethyl-9,10-diphenylanthrazen, 2,8-Dichlormethylrubren,
2,6-Dihydroxymethyl-9,9-diphenylxanthen,
2,6-Diacetoxymethyi-9,9-diphenylxanthen, 2,6-Dicarbamoyloxymethy1-9,9-diphenylxanthen,
1,4,6,9}12,15-Hexamethoxymethylhexazen,
Poly(4,4t-dibenzyl)-phtalsäureester, Polyäthylendioxy(4,4'-dibenzyl),
chlormethyliertes Polystyrol, der Polyester aus 4,4-Bis(hydroxymethyl)biphenyl und Phtalsäureanhydrid,
der Polyester aus 4,4'-Bis(hydroxymethyl)biphenyl und Bernsteinsäureanhydrid, das Polyurethan aus 1,5-Bis(hydroxyinethyl)naphtalin
und Toluoldiisocyanat, der Polyäther aus 1,5-Bis(hydroxymethyl)naphtalin und Aethylenglykol und der aus
4,4'-Bis(chlorinethyl)biphenyl durch Hydrolyse erhältlicher
Polybenzyläther.
Zu den phosphorhaltigen Säuren gehören Abkömmlinge der Phosphorsäure, Phosphonsäure, Phosphinsäure und phosphorigen
Säure, sowie deren Entwässerungsprodukte. Obzwar man auch Salze der Teilester "verwenden kann, sind die vollveresterten
Produkte vorzuziehen. Insbesondere werden die
709818/11U
- 19 -
Ester der phosphorhaltigen Säuren bevorzugt.
Als Beispiele der phosphorhaltigen Ester auf Basis der Phosphorsäure seien folgende Verbindungen genannt, ohne
die Erfindung darauf einzuschränken:.
1 Triphenylphosphat
2 Kresyldiphenylphosphat
3 Phenylxylylphosphat
4 TritoIylphosphat
5 Trixylylphosphat
6 Phenyl/Isopropylphenyl-phosphate (z. B. die unter den
Warenzeichen Reofos 95, 65 und 50 im Handel erhältlichen
und wie in der GB Patentschrift Nr. l" 146 173 beschriebsi,
hergestellt werden).
7 Phenyl/sek.-Butylphenyl-phosphate
8 Phenyl/ρ-t-Butylpheny1-phosphate
9 Di ( 2- cuinylphenyl) phenylpho sphat
10 Di(4-benzylphenyl)phenylphosphat .
11 Tri(4-t-buty!phenyl)pho sphat
12 Tri(4-nony!phenyl)phosphat
13 Tri(4-t-ämylphenyl)phosphat
14 Tri(4-chlorphenyl)phosphat
15 Tri[4-(bromisopropyl)phenyl]phosphat
16 Tri[4-(chlorisopropyl)phenyl!phosphat
17 Diphenyl ( 2-bromäthyl) pho sphat
18 Diphenyl(2-chloräthyl)phosphat
19 Diphenyl(2,3-dibrompropyl)phosphat
20 Diphenyl(2,3-dichlorpropyl)pho sphat
709818/1114
- 20 -
21 Diphenyl-n-octylphosphat
22 Diphenyl-n-decy !.phosphat
23 Phenyldi(2-tiromäthyl) phosphat
24 Phenyldi(2-chloräthyl)pho sphat
25 Phenyldi(2,3-dichlorpropyl)phosphat
26 Phenyldi(2,3-dibrompropyl)phosphat
27 Phenyldi-n-octylphosphat
28 Phenyldi-n-decylphosphat
29 Tri(2-chloräthyl)phosphat
30 Tri(2-brömäthyl)pho sphat
31 Tri(2,3-dibrompropyl)pho sphat
32 Tri(2,3-dichlorpropyl)phosphat
33 Trioßtylphosphat
34 Tridecylphosphat
35 Triallylphosphat
f Γ2°1(\\ /
ClCII CII O- POCH., CClI0OP.
3d ^ ^ ι a. . .2 \
ClCH2CII0O CII9Cl
37 Tri(metä-äthylphenyl)phosphate
38 Phosphorsäurediphenylester-Calciumsalz
Als Beispiele der Ester auf Basis der Phosphonsäuren seien folgende Verbindungen genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken:
39 Diphenyl-phenylphosphonat
40 Di(4-bromphenyl)-phenyIphosphonat
41 Di(4-t-buty!phenyl)-phenyIphosphonat
70981 8/ 1 1 U
- 21 -
26A8701
42 Di(2-isopropylphenyl)-phenylphosphonat
43 Di(4-benzylphenyl)-phenylphosphonat
44 Diphenyl-styrylphosphonat
45 Diphenyl-(l,2-dibrom-2-phenyläthyl)phosphonat
46 Diphenyl-n-octylphosphonat
47 Diphenyl-n-decylphosphonat
48 Di ( 4-chlorphenyl) -n-butylpho sphonat
49 Di(4-bromphenyl)-n-hexylpho sphonat
50 Di(2-isopropylphenyi)-n-o ctyIphosphonat
51 Phenyl-n-o ctyl-n-hexylpho sphonat
52 Bis-2,3-dibrompropyl-2,3-dibrompropylphosphonat
53 Diäthyl-phenylphosphonat
54 Diäthyl-diäthanolaminomethyl-phosphonat
Als Beispiele der Ester auf Basis der Phosphinsäuren seien
folgende Verbindungen genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken :
55 n-Octyl-distyrylphosphinat
56 n-Octyl-di (1,2-dibrom-2-phenyläthyl )phosphinat
57 Phenyl-distyrylphosphinat
58 n-Oc.tyl-distyrylphosphinat
Als Beispiele der Ester auf Basis der phosphorigen Säure seien folgende Verbindungen genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken:
59 Triphenylphosphit
60 Trioctylphosph.it
61 ' Tri-4-nonylphenylphosphit
62 Tri-2,3-dibrompropylpho sphit
63 Saures Diphenylphosphit
709818/1 1 U
- 22 -
26A8701 3S"
64 Saures Dioctylphosphit
Zu bevorzugten Verbindungen zählen die Ester des fünfwertigen Phosphors und besonders bevorzugt die Triaryl- ■
phosphate und Trihalogenalkylphosphate, z. B. die Verbindungen
1 bis 10 und 29 bis 32 und Gemische dieser Verbindungen, oder auch gemischte Ary!phosphate, Halogenalky!phosphate und Arylhalogenalkylphosphate.
Es ist zu bemerken, dass wenn ein Ester einer phosphorhalticBn
Säure gegebenenfalls auch der Formel R(CH2X)n entspricht,
der Ester dann als eine Verbindung der Formel R(CHpX)n zu betrachten ist und im Zusammenhang mit einem anderen
Ester einer phosphorhaltigen Säure, der nicht der Formel R(CH2X)n entspricht, zu verwenden ist. . Nur im Falle
der Anwesenheit einer anderen Komponente der Formel R(CH2X)n
kann "der Ester der phosphorhaltigen Säure der Formel R(CH2X)n
als die Esterkomponente betrachtet werden.
Es lassen sich verschiedene Arten von Carbonsäureestern mit aromatischen Gruppen verwenden, z.B. die Ester der
Phthalsäure, Benzoesäure und Mellithsäure.
Zu den Carbonsäureestern zählen die Di-n-butyl-, Dilsobutyl-, Di-2-äthylbutyl-, Isobutylnonyl-, Di-n-heptyl-,
Di-2-äthylhexyl-, Diisooctyl-, Dicapryl-, Di-n-o.ctyl-, Isooctylisodecyl-,
Linevol-7,9-, Linevol-9,11- (Linevol-7,9 und
Linevol-9,11 sind Gemische hauptsächlich geradkettiger Alkohole
mit 7 und 9, bzw. 9 und 11, Kohlenstoffatomen), Di-2-phenyläthyl-,
Ditridecyl-, Butyllybenzyl- und Dirnethylglykolester
der Phthalsäure, der Triisooctylester der Mellithsäure,
709818/1 1 U
- 23 -
der Butylester der Butylphthalylglykolsäure, der Trio.ctylester
der Mellithsäure, die Dibenzyl-, Diphenyl- und Di-2-phenoxyäthyl-ester
der Phthalsäure, der Triphenylester der Mellithsäure,
der Tetraphenylester der Pyromellithsäure, der Aethylester
der Benzoylbenzoesäure, die Dipropylenglykoldi ester- und Benzylester
der Benzoesäure, die Diphenoxyäthyl- und Bis(phenylpolyäthylenglykol)
-ester der Diglykolsäure, die Phenoxyäthylester der Laurinsäure und der Oelsäure, die Diphenyl-, Dibenzyl-,
Benzylyo ctyl-, O.cty^phenyl- und ButyHybenzyl-ester der Adipinsäure,
der Dibenzylester der Sebazinsäure, der Di-(2-phencxyäthyl)-ester der Adipinsäure, der Butyll/benzylester der Sebazinsäure,
die n-Octyl-n-decylester der Phthalsäure Lind Bernsteinsäure,
die Phenyldiglykol-, Kresyldiglykol- und Bis(dimethylbenzyl)
-ester der Kohlensäure und der Diäthylenglykol diester der Benzoesäure.
Es lassen sich auch verschiedene Polyester verwenden, z. B. von Phthalsäureanhydrid und einem oder mehreren GIy-kolen
abgeleitete Polyester, wobei die Endgruppen gegebenenfalls mit einem Alkohol oder einer einwertigen Säure umgesetzt
worden sind; von einem Phthalsäure/Adipinsäuregemisch und einem Glykol abgeleitete Polyester, wobei die Endgruppen
gegebenenfalls mit einem Alkohol oder einer einwertigen Säure umgesetzt worden sind und von einem Gemisch der Phthalsäure
und AGS-Säuren (ein handelsübliches Gemisch der Adipinsäure, Glutarsäure und Bernsteinsäure) und einem Glykol abgeleitete
Polyester, wobei die Endgruppen gegebenenfalls mit einem Alkohol oder einer einwertigen Säure umgesetzt worden sind.
709818/11U
- 24 -
Ausserdem lassen sich auch lacton-modifizierte, z.B. ε-caprolactonmodifizierte,
Polyester der oben genannten drei Typen verwenden.
Zu weiteren zweckmässigen Verbindungen des Typs a zählen der Diäthylenglykoldiester der Benzoesäure, der Tribenzylester
der Zitronensäure, Alkylsulfensäureester von Phenolen,
z.B. die unter dem Markennamgn "Mesamoll" im Handel erhältliche
Erzeugnisse, der o-Kresylester der p-Toluolsulfonsäure, der
Triphenylester der Orthoameisensäure und der Diphenylester der Carbonsäure.
Bevorzugte aromatische Ester sind die herkömmlicherweise als Weichmacher für Vinylchloridpolymerisate verwendeten
Ester, und besonders bevorzugt die von Phenolen abgeleiteten Ester.
Weitere bevorzugte aromatische Ester sind solche mit nicht-deaktiviertem Benzolkern, z.B. die Butyü/benzyl- und Bisphenoxyäthyl-ester
der Phthalsäure.
In den erfindungsgemässen Massen können die Verbindungen
(a) und (b) in jedem Verhältnis vorhanden "sein. Besonders zweckmässige Anteile des phosphorhaltigen Esters
(a) pro hundert Teile des chlorhaltigen aliphatischen Polymerisats liegen im Bereich von 0.1 zu 150 Teilai, vorzugsweise
1 bis 150 Teilen, besonders bevorzugt 2 bis 100 Teilenund
ganz vorteilhaft 5 bis 80 Teilen. Besonders zweckmässige Anteile der Verbindung (b) pro hundert Teile des chlorhaltigen aliphatischen
Polymerisats liegen im Bereich von 1 bis 50 Teilen, vorzugsweise 1 bis 35 Teilen, besonders bevorzugt 2 bis 25 Teilen
709818/11U - 25 -
und "besonders bevorzugt 2 bis 15 Teilen. Besonders zweckmässige
Anteile des aromatischen Esters (a) pro hundert Teile des
Vinylchloridpolymerisats liegen im Bereich von 1 bis 150 Teilen, vorzugsweise 2 bis 100 Teilen und ganz vorteilhaft 5 bis 80
Teilen, Besonders zweckmässige Anteile der Verbindung (b) pro
hundert Teile des Vinylchloridpolymerisats liegen im Bereich von 1 bis 50 Teilen, vorzugsweise 1 bis 20 Teilen und besonders
bevorzugt 2 bis 15 Teilen. Zweckmässige Gewichts verhältnis se der
Verbindungen (a) und (b) sind von 20:3. zu 0,1:1, aber vorzugsweise von 10:1 zu 0,5 und ganz besonders bevorzugt von 1 zu 1:1.
Das chlorhaltige Polymerisat kann sowohl ein Homopolymerisat als auch ein Mischpolymerisat sein und enthält mindestens
5% Chlor, vorzugsweise mehr als 20% Chlor und ganz
besonders bevorzugt mehr als hO% Chlor. Als Beispiele solcher
Polymerisate seien folgende genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken: Polyvinylchlorid, chloriertes Polyäthylen,
chloriertes Polypropylen, chloriertes Polybuten, Polychloropren, Polyvinylidenchlorid, chloriertes Poly~4,4-dimethylpenten
und chloriertes Polyäthylen das zusätzlich einige Chlorsulfonylgruppen enthält, z.B. Hypalon.
Als Beispiele der Mischpolymerisate seien folgende genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken: Vinylchlorid-
Vinylacetat-, Vinylchlorid-Vinylidenchlorid-, Vinylchlorid-
Aethylen-, Vinylchlorid-Propylen-, Vinylchlorid-Acrylsäureester-
und Vinylchlorid-Acrylonitril-Mischpolymerisate, chlorierte Aethylen-Propylen-Mischpolymerisate und chlorierte
Aethylen-Buten-Mischpolymerisate. Polymerisatsverschnitte
709818/11U - 26 -
mix anderen Polymerisaten lassen sich auch verwenden; zu
diesen gehören, z.B. ohne die Erfindung darauf einzuschränken, die PVC-Kautschukverschnitte, wobei der Kautschuk insbesondere
auf Acrylnitril basiert.
PVC und chlorierte Polyolefine, wie chloriertes Polyäthylen, werden als Polymerisate bevorzugt. \ Zu den
Vinylchloridpolymerisaten zählen alle nach herkömmlichen oder anderen Verfahren, z.B. Massepolymerisation, Suspensionspolymerisation
oder Emulsionspolymerisation, hergestellten Polymerisate.
Als Beispiele der Gemische der Verbindungen (a) und (b), die sich bei den chlorierten aliphatischen Polymerisaten
oder Polymerisatsverschnitten verwenden lassen, seien folgende genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken:
Mit einem Ester einer phosphorhaltigen Säure als Ver-"
bindung a): 4,4'-Bishydroxymethylbisphenyl und Tris(2,3-dichlorpropyl)phosphat;
4,4'-Bishydroxymethylbiphenyl und Tris-(2-bromäthyl)
phosphat; 4,4'-Bis chlorine thy lbiphenyl und Reofos 95; 4,4l-Bishydroxymethylbiphenyl und Reofos 95;
4,4I-Bishydroxymethylbiphenyl und Tritolylphosphat; 4,4'-Bi
shydroxyme thy lbiphenyl und Triphenylphosphat; 4,4'-Bishydroxymethylbiphenyl
und Tris(2,3-dibrompropyl)phosphat;
4,4 '-Bi shydroxyme thy lbiphenyl und Phenyldi(2-bromäthyl) phosphate;
4,4'-Bis(hydroxymethyl)biphenyl und Tris(2-chloräthyl)-phosphat; 4,4t-Bismethoxymethylbiphenyl und Reofos 95; 4,4'-Bismethoxymethylbiphenyl
und Tritolylphosphat; 4,4'-Bis-
709818/11U
- 27 -
methcxyinethylbiphenyl und Triphenylphosphat: 4,4' -Bismethoxymethylbiphenyl
und Kresyldiphenylphosphat; 4,4'-Bis(acetoxymethyl)biphenyl und Reofos 95; 4,4T-Bis(acetoxymethyl)biphenyl
und Kresyldiphenylphosphat; 4,4'-Bis(acetoxymethyl)biphenyl
und Isodecyldiphenylphosphat; 4,4'-BisCacetoxymethylJbiphenyl
und Tris[2--(bromisopropyl)phenyl!phosphat; 4,4'-Bis(acetoxymethyl)biphenyl
und Tris(2,3-dibrompropyl)phosphat,· 4,4f~Bis-(acetoxymethyl)biphenyl
und phenyldi(2-bromathy1)phosphat;
1,5~Bishydroxymethylnaphtalin und Tris(2,3-dichlorpropyl)-phosphat;
1,5-Bishydroxymethylnaphtalin und Tris(2-brOmäthyl)-~
phosphat, 1,5-Bishydroxymethylnaphtalin und Reofos 95; 1,5— Bishydroxymethylnaphtalin und Tritolylphosphat; 1,5-Bishydroxymethylnaphtalin
und Triphenylphosphat; 1,5-Bishydroxymethylnaphtalin
und Tris(2,3-dibrompropyl)phosphat; 1,4-Bishydroxymethylnaphtalin
und Phenyldi(2-bromäthyl)phosphat, 1,5-Bishydroxymethylnaphtalin
und Tris(2-chloräthyl)phosphat; 1,5-Bishydroxymethylnaphtalin
und Kresyldiphenylphosphat; 1,4-Bismethoxymethylnaphtalin
und Tris(2,3-dichlorpropyl)phosphat;
1,5-Bismethoxymethylnaphtalin und Tris(2-brcmäthyl)phosphat;
1,5-Bismethoxymethylnaphtalin und Reofos 95; 1,5-Bismethoxymethylnaphtalin
und Tritolylphosphat; 1,5-Bismethoxymethylnaphtalin und Triphenylphosphat; !,^-Bismethoxymethylnaphtalin
und Tris(2,3-dibrompropyl)phosphat; 1,5-Bismethoxymethylnaphtalin und Phenyldi(2-bromäthyl)phosphat; 1,5-Bismethoxymethylnaphtalin
und Tris(2-chloräthyl)phosphat und 1,5-Bismethoxymethylnaphtalin und Kresyldiphenylphosphat,
Sowohl Gemische der Phosphorsäureester als auch Ge-
•7 0 9 8 1 8 / 1 1 H
- 28 -
mische der Verbindungen der Formel I können gewünsentenfalls
eingesetzt werden.
b) Als Beispiele von Gemischen der Verbindungen (a), die aromatische Carbonsäureester, Sulfonsäureester oder
Kohlensäureester darstellen, und Verbindungen (b), die sich mit Vinylchloridpolymerisaten verwenden lassen, seien folgende
genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken:
4,4!-Bischlormethylbisphenyl und Phthalsäuredi-2-phenoxyäthylester;
4,4'-Bischlormethylbiphenyl und Phthalsäuredioctylester;
4,4'-Bischlormethylbiphenyl und Phthalsäurebutylbenzylester;
4,4'-Bishydroxymethylbiphenyl und Phthalsäuredi-2~phenoxyäthylester; 4,4'-Bishydroxymethylbiphenyl
und Phthalsäuredioctylester; 4,4'~Bishydroxymethylbiphenyl
und Phthalsäurebutylbenzylester; 4,4!-Bishydroxymethyl- biphenyl
und Phthalsäure-Linevol-7,9-ester; 4,4'-Bishydroxymethylbiphenyl
und Adipinsäuredibenzylester; 4,4t-Bishydroxymethylbiphenyl
und Benzoesäurediäthylenglykoldiester; 4,4'-Bishydroxymethylbiphenyl
und Carbonsäurephenyldiglykolester; 4,4f-Bishydroxymethylbiphenyl und ein Polyester auf Basis des
Phthalsäureanhydrids, wobei die Endgruppen mit. einem Alkohol "■ oder einer einwertigen Säure umgesetzt worden ■ sind; 4,4'-Bismethoxymethylbiphenyl
und Phthalsäuredi-2-phenoxyäthylester; 4,4'-Bismethoxymethylbiphenyl und Phthalsäuredioctylester;
4,4!-Bismethoxymethylbiphenyl und Phthalsäure-Linevol-7,9; und
4,4'-Bismethoxymethylbiphenyl und Phthalsäurebutylbenzylester.
Besonders bevorzugte Verbindungen des Typs (b) entsprechen den Formeln . ■ ■
7098 18/11U
- 29 -
CH2 X
and
CH2X
worin X für Cl, OH, OR oder Acyloxy steht.
Diese Verbindungen werden vorzugsweise im Gemisch mit aromatischen
Phosphaten oder Halogenalkylphosphaten oder Arylhalogenalkylphosphaten,
oder deren Gemischen, eingesetzt. Gemische von Verbindungen der oben genannten Konstitution mit
aromatischen Phosphaten sind ganz besonders bevorzugt,
Verbindungen des Typs (b) lassen sich gegebenenfalls im Gemisch mit anderen nicht-deaktivierten aromatischen Verbindungen
mit freien Stellen am aromatischen Ring, vie Verbindungen der Formel R CHp X wobei R und X die oben genannten
Bedeutungen haben, verwenden. Dadurch wird -in einigen Fällen die Flammhemmung weiter verbessert. Als Beispiele
solcher Verbindungen seien folgende genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken: 4,4 -Acetoxydipheny!methan,
4,4 -Methoxydipheny!methan, 4,4 -Acetoxy(2,2-dipheny!propan),
4,4 -Methoxy(2,2-diphenylpropan) , 1,5-Acetoxynaphtalin,
1,5-Methoxynaphtalin, l-Acetoxy-4-phenylbenzol, l-Acetoxy-2-pheny!benzol,
1-Hydroxymethylnaphtalin, l~Hydroxymethyl-4-phenylbenzol,
Diphenyläther, Biphenyl, Terphenyl, Polybenzyl,
Novolake und deren Aether, z.B. Glycidyläther, Polyphenyläther, 4-Hydroxymethylbiphenyl, 4-Hydroxymethyldiphenyläther,
709818/1 1 H
- 30 -
4-Methoxymethyldiphenyläther, 4-Acetoxyinethyldiphenyläther,
l-Hydroxymethyl-2-phenylbenzol, 1-Hydroxymethylnaphtalin,
Monomethylmonohydroxymethylnaphtaline und Monohydrcxymethylphenanthren.
Gegebenenfalls können Gemische von phosphorhaltigen
Estern und/oder aromatischen Carbonsäureestern, Sulfonsäureestern und Kohlensäureestern, und auch Gemische der Verbindungen
der Formel I, eingesetzt v/erden.
Die erfindungsgemässen Massen können auch noch weitere Bestandteile enthalten, z.B. WärmeSchutzmittel, Lichtschutzmittel,
Antioxydantien, Füllmittel, Pigmente, Gleitmittel, Treibmittel, fungizide Mittel, Friedel-Crafts Katalysatoren
oder Vorläufer, Verschnittmittel, andere Verarbeitungshilfsmittel und weitere flammhemmende Zusatzmittel und Rauchverminderungsmittel,
Zu den zweckmässigen Antioxydantien zählen die sterische Hinderung aufweisenden Phenolverbindungen,
z.B.: 2,2f-Thiobis(4-methyl-6-tert.butylphenol), 4,4'-Thiobis(3-methyl-6-tert.butylphenol),
2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-tert.butylphenol),
2,2'-Bis(4,4t-phenylol)propan, 2,2f-Methylenbis(4-äthyl-6-tert.butylphenol),
4,4'-Methylenbis-( 2-methyl-6-tert. butylphenol), 4,4' -Butylidenbis ( 3-methyl-6-tert.butylphenol),
2,2'-Methylenbis[4-methyl-6-(a-methylcyclohexyl)phenol],
2,6-di(2-hydroxy-3-tert.butyl-5-methylbenzyl)-4-methylphenol,
2,6-ditert.butyl-4-methylphenol,
1,1,3-Tris- (2-me thy l-4-hydroxy-5-tert. butylphenyl) butan,
1,3,5 —Trimethyl-2,4,6-tri(3,5-ditert.butyl-4-hydroxybenzyl)-benzol,
Ester der ß-4-Hydroxy-3,5-ditert.butylphenylpropion-
709818/1 1 U
— 31 —
säure mit einwertigen oder mehrwertigen Alkoholen, wie Methanol, Aethanol, Octadecanol, Hexandiol, Nonandiol, Thiodiäthylenglykol,
Trimethyloläthan oder Pentaerythrit, 2,4-Bisoctylmercapto-6-(4-hydroxy-3,5-ditert.butylanilino)-s-triazin,
2,4-Bis(4-hydroxy-3,5-ditert.butylphenoxy)o-octylmercapto-s-triazin,
1,1-Bis(4-hydroxy-2-methyl-5-tert.butylphenyl)j5-dodecylmercaptot)utan,
2,6-di-t-butyl-p-cre8ol5 2,2-Methylenbis (4-methyl-6-t-"butylphenol), 4-Hydroxy-3
> 5-ditert. butylbenzylphosphonsäureester, wie der Dimethyl™, Diäthyl-
oder Dioctadecyl-ester, (3-Methyl-4-hydroxy-5-tert,butylbenzyl)-malonsäuredioctadecylester,
s-(3,5-Dimethyl-4-hydroxyphenyl)-thioglykolsöureoctadecylsäureester
und Bis(3,5-ditert.buty1-4-hydroxybenzyl)malonsäureester,
wie der Didodecylester, der Dioctadecylester und der 2-Dodecylmercaptoäthylester.
Unter den Lichtschutzmitteln und UV-Absorptionsmitteln seien zu nennen:
Sterische Hinderung aufweisende cyclische Amine der
Formel I
Ji,
■Ρ
3 k'
wobei q 1 oder 2 ist, X eine organische Gruppierung, die den stickstoffhaltigen
Ring zu einem 5-, 6- oder 7-gliedrigem Ring
ergänzt, darstellt, -R-. und R2 Methyl oder gemeinsam -
709818/1 1 H
- 32 -
26487Q1
darstellen, R3 Methyl darstellt, R^ Alkyl mit 1-5 Kohlenstoffatomen
oder, gemeinsam mit R,, die Reste -(CH2)^-, -(CH2)5-, -CH2-C(CH3)2-NH-C(CH3J2-CH2- oder
-CH2-C(CH3)2-N(0')-C(CH3)2-CH2- darstellt, und falls q
gleich 1 ist, Y Wasserstoff, -O*, Hydroxyl, Alkyl, substituiertes
Alkyl, Alkenyl, Alkynyl, Aralkyl, substituiertes Aralkyl
oder Acyl bedeutet oder, falls q gleich 2 ist, Y Alkylen,
Alkenylen, Alkynylen, Cycloalkylen oder Aralkylen bedeutet,
und Salze dieser Amine.
Als Beispiele der sterische Hinderung aufweisenden Amine der Formel I seien genannt 4-Benzoyloxy-2,2,6,6-tetrainethylpiperidin;
4-Capryloyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin;
4-Stearoyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin; Bis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-sebazat;
Bis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-dodecandicarboxylat und Bis-(l,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)-sebazat.
2-(21-Hydroxyphenyl)benztriazole, .wie z. B. das 51-Methyl-,
3',5'-ditert.butyl-, 5'-tert.Butyl-, 5'-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-,
5-Chlor-3',5'-Ditert.butyl-, 5-Chlor-3'-tert.butyl-5'-methyl-,
3'-sec.Butyl-51-tert.butyl-, 3'-a-Methylbenzyl-5'-methyl-,
3f-a-Methylbenzyl-5'-methyl~5-chlor-,
4'-Hydroxy-, 4'-Methoxy-, 4'-Octoxy-, 3',5'-Ditert.amyl-,
.3'-Methyl-5'-carbomethoxyäthyl- und 5-Chlor-3',5!-Ditert.amylderivat,
■
2,4-Bis(2'-hydroxyphenyl)-6-alkyl-s-triazine, wie z.B.
das 6-Aethyl-, 6-Heptadecyl- oder 6-Undecyl-derivat#
2-Hydroxy-benzophenone, wie z.B. das 4-Hydroxy-,
70 98 18/1 IU
- 33 -
26487Q1
4-Methoxy-, 4-Octoxy-, 4-Decyloxy, 4-Dodecyloxy-, 4-Benzyloxy-,
4,2',4'-Trihydroxy- oder 2'-Hydroxy-4,4!-dimethoxy-derivat.
1,3-Bis~(2'-hydroxybenzoyl)-benzole, wie z.B.
1,3-Bis-( 2' -hydroxy-4' -hexyloxybenzoyl)-benzol, 1,3-Bis-( 2' hydroxy-4t-octyloxybenzoyl)-benzol
und 1,3-Bis-(2'-liydroxy-4'-dodecyloxybenzoyl)-benzol.
Ester gegebenenfalls substituierter Benzoesäure^-,
wie z.B. Phenylsalizylat, Octylphenylsalizylat, Dibenzoylresorzin,
Bis--(4-tert,butylbenzoyl)-resorzin, Benzoylresorzin und die 2,4-Di-tert.butylphenyl- oder Octadecyl- oder 2-Methyl-4,6~di-tert.butylphenyl-ester
der 3,5-Di-tert.butyl-4-hydroxy~
benzoesäure.
Acrylsäureester, wie z.B. cc-Cyan-ß, ß-diphenylacrylsäureacrylester
und -isooctylester, a-Carbometho^zinitsaure"·
methylester, a-Cyan-ß-methyl-p-methoxyzimtsäuremethylester
oder -butylester und N-(ß-Carbomethoxyvinyl)-2-methylindolin.
Oxalsäurediamide, y/ie z.B. 4,4t-Dioctyloxyoxanilid,
2,2! -Dio.ctyloxy-5,5' -ditert. butyloxanilid, 2,2' -didodecyloxy-5,5·-ditert.butyloxanilid,
2-Aethoxy~2'-äthyloxanilid, N, N' Bis(3-dimethylaminopropyl)oxalamid,
2-Aethoxy-5-tert.butyl-2'-äthyloxanilid
und dessen Gemisch mit 2-Aethoxy-2'-äthyl~5,4lditert.butyloxanilid
sowie Gemische der ortho- und paramethoxy-disubstituierten und o- und p-äthoxy-disubstituierten
Oxaniliden.
Nickelverbindungen, wie z.B. Nickelkomplexe des 2,2'-Thiobis[4-(l,l,3,3-tetramethylbutyl)phenol],
wie der 1:1 oder 1:2 Komplex, gegebenenfalls mit weiterer. Liganden, wie n-Butyl-
709818/1 1 U
. - 34 -
aniin, Triäthanolamin oder N-Cyclohexyldiäthanolainin, Nickelkomplexe des Bis[2-hydroxy-4-(l,l,3j3j-tetramethylbutyl)-phenyl]sulfons,
wie der 2:1 Komplex, gegebenenfalls mit weiteren Liganden,wie 2-Aethylcapronsäure, Nickel-dibutyldithiocarbamat,
Nickelsalze der 4-Hydroxy-3,5-ditert.butylbenzylphosphonsäuremonoalkylester,
wie des -methyl-, -äthyl- oder -butyl-esters, Nickelkomplexe von Ketoximen, wie von
2-Hydroxy-4-methylphenylundecylketonoxim, und Nickel-3j5-ditert.butyl-4—hydroxybenzoat.
Als Beispiele der in den erfindungsgeinässen Massen gegebenenfalls vorhandenen Stabilisatoren seien genannt:
tribasisches Bleisulfat, basisches Bleicarbonat, basisches BIeiphosphit, Bleistearat, basisches Bleistearat, Cadmiumlaurat,
Cadmiumstearat, Cadmium-2-äthylhexanoat, Cadmiumbenzoat,
Bariumlaurat, Bariumstearat, Bariumphenolat, Bariumalkylphenolate,
Calciumlaurat, Calciumstearat, Zinkstearat, Zinklaurat, Zink-2-äthylhexanoat und weitere Metallsalze verzweigter
Fettsäuren, Dibutyl-zinndilaurat, Dibutyl-zinn-thiodiglykolat,
Dibutyl-zinn-thiocarbonsäureester, Dibutyl-zinnmaleinat,
weitere Stabilisatoren auf Basis von. Alkyl-zinnverbindungen,
Alkyl-ß-aminocrotonate und a-Bis-crotonate, Thioalkylß-aminocrotonate
und a-Bis-crotonate, a-Phenylindol, epoxidiertes Sojaöl (z.B. das unter dem Maikennamen Reoplas 39 im Handel
erhältliche Erzeugnis), weitere epoxyaliphatische oder epoxyaromatische
Ester, und Glycidyläther.
Diese Stabilisatoren lassen sich einzeln oder im Gemisch anwenden. Es wurde gefunden, dass bei niedrigeren
709818/1 IU
- 35 -
Stabilisatoren gehalten, die Flammwidrigkeit der erfindungsgemässen
Massen weitere Verbesserung zeigt; solche niedrigere Gehalte sind daher, wo möglich, wünschenswert, aber nicht unbedingt
notwendig.
Als Wärmeschutzmittel werden Organo-zinnstabilisatoren,
z.B. Dibutyl-zinn-maleinat, und stabilisierende
Epoxydverbindungen, z.B. epoxidiertes Sojaöl (z.B. das unter dem Markennamen Reoplas 39 im Handel erhältliche Erzeugnis)
bevorzugt.
Die WärmeSchutzmittel können auch in Gegenwart anderer
Stabilisatoren und Gleitmittel verwendet werden; als Beispiele dieser sind zu nennen: Pentaerythrit, Triphenylphosphit,
Decyldiphenylphospb.it. Didecylphenylphosphit, Trinonylphenylphosphite, Stearinsäure, Hydroxy-Stearinsäure,
"niedermolekulares" Polyäthylenwachs, Paraffinwachs, oxydiertes Paraffinwachs, Fettalkohole, Ester aus
geradkettigen Fettalkoholen und geradkettigen Fettsäuren (wobei die Säuren oder Alkohole natürlichen oder synthetischen
Ursprungs sein können), Monoester aus Glykolen und geradkettigen Fettsäuren, und Methylen-bis-stearamid.
Zu den zweckmässigen Pigmenten zählen sowohl organische
als inorganische Pigmente und deren Gemische. Als Beispiele der gegebenenfalls verwendeten organischen Pigmente seien
genannt Phthalocyaninverbindungen, wie Metallphthalocyaninverbindungen,
z.B. Kupferphthalocyaninverbindungen, metallfreie
Phthalocyaninverbindungen oder chlorierte Metallphthalocyaninverbindungen oder metallfreie Phthalocyaninverbindungen, z.B.
709818/11U
- 36 -
26487Q1
chlormethyliertes Phthalocyanin. Zu weiteren zweckmässigen organischen Pigmenten gehören Azo-(monoazo- oder diazo-)-pigmente,
Azo-metallsalze, Anthrachinon und Metallkomplexe. Zu Beispielen von gegebenenfalls verwendeten inorganischen
Pigmenten gehören Titandioxyd, Russ oder Eisenoxyd.
Durch Beimischung von Friedel-Crafts-Katalysatoren zu den erfindungsgemässen Massen lässt sich in einigen Fällen
eine deutliche Verbesserung der Flammwidrigkeit erzielen. Diese Wirkung zeigen insbesondere die aromatischen chlormethylierten
Zusatzmittel.
Als geeignete Friedel-Crafts-Katalysatoren, die sowohl Brönsted- als auch Lewis- Säur en sein können, seien genannt Aluminiumchlorid,
Zinkchlorid, Eisen(III)-chlorid, Magnesiumchlorid, Zinn(II)-chlorid, Zinn(IV)-chlorid, Butyl-zinn-trichlorid,
Phosphorsäure und p-Toluolsulfonsäure. Weiterhin lassen
sich auch latente Katalysatoren verwenden, z.B. solche die durch Hitzeeinwirkung, oder durch Einwirkung der bei der
thermischen Zersetzung eines Vinylchloridpolymerisats freigegebenen Salzsäure, zu einem Friedel-Crafts-Katalysatoren
umgewandelt werden. Zu solchen latenten Katalysatoren zählen Zinkcarbonat, Zinn(Il)-octoat, Zinn(II)-oxalat und
Trialky !phosphate.
Unter zweckmässigen Füllstoffen sind Asbest, Glasfasern, Kaolin und Talk zu nennen.
Zweckmässige Sekundärweichmacher bzw. Streckmittel sind das unter dem Markennamen Cereclor im Handel erhältliche
chlorierte Paraffin, das unter dem Markennamen Dow Resin 276-V2
709818/11U
- 37 -
im Handel erhältliche Styrolharz und das unter dem Markennamen
Iranolin PDL18 im Handel erhältliche Kohlenwasserstoffderivat.
Die erfindungsgemässen Massen können ferner v/eitere herkömmliche flammhemmende Zusatzmittel, z.B. Antimonoxyd,
enthalten.
Als Beispiele der gegebenenfalls verwendeten Ranchverminderungsmittel
seien Ferrozen, Aluminahydrat und Bleitetraphenyl genannt.
Gewünschtenfalls können Gemische der Ester der phosphorhaltigen
Säuren mit einem oder mehreren bekannten phosphorfreien Weichmachern eingesetzt werden, z.B. in der Form eines
Gemisches von Phosphatestern mit Phthalsäureestern oder eines Gemisches von Phosphatestern mit Adipinsäureester!!.
Vorzugsweise aber ist der Anteil des Esters der phosphorhaltigen Säure in solchen Gemischen mindestens 50%
und besonders bevorzugt 75%. Bei Anwendung bestimmter Halogenalky!phosphate,, allein oder im Gemisch mit Ary!phosphaten,
können jedoch befriedigende Ergebnisse noch mit Anteilen von bis zu 90% des phosphorfreien Weichmachers erreicht werden.
Gewünschtenfalls lassen sich auch Gemische der aromatischen Verbindungen mit weiteren PVC-Weichmachern, z.B.
Gemische von Phthalsäureestern mit Phosphatestern oder Gemische von Adipinsäuree stern mit Phosphatestern, verwenden.
Als Beispiele der phosphorfreien Weichmacher, die gegebenenfalls in den erfindungsgemässen Massen eingesetzt
werden können, seien folgende genannt, ohne die Erfindung darauf einzuschränken: Die Di(butoxyäthyl)-, Di-2-äthylhexyl-,
709818/11U
- 38 -
"linevo 1-7,9-, Diisooctyl-, Dicapryl-, Dinonyl-,
Isodecyl-, Linevol-9,11-, Diisodecyl- und Polybutylen-ester
der Adipinsäure, die Di-2-äthylbutyl und Di-2-äthylhexyl-ester
der Azelainsäure, Bis(dimethylbenzyl)äther, o-Nitrodiphenyl,
Polyäthylenglykolmonophenyläther, Toluoläthylsulfonamid,
Di(a-phenyläthyl)äther, Azelainsäuredicaprylester, die Di-nbutyl-,
Di-alphol-7,9-, Diisooctyl-, Dicapryl- und Dinonylester
der Sebazinsäure, Triäthylenglykoldicaprylat, die Isooctyl/lsodecyl-ester
der AGS-Säuren, Isooctylepoxystearat, die Nonyl-, Isooctyl-, Isodecyl- und n-Heptyl-ester der AGS-Säuren,
Bernsteinsäurediisodecylester, Kohlensäurebutoxyäthyldiglykolester,
Zitronensäuretributylester, die Triäthyl-, Tributyl-
und Tri(2-äthylhexyl)-ester der Acetylzitronensäure, 2,2(2-Aethylhexamid)diäthyldi(2-äthylhexanoat), Polyäthylenglykoldi-2-äthylhexanoat
und die 2-But.oxyäthyl- und Tetrahydrofurylester
derOelsäure, die Di-n-butyl-, Diisobutyl-, Di-2-äthylbutyl-,
Iso.butylnonyl-, Di-n-heptyl-, Di-2-athylhexyl-,
Diisooctyl-, Dicapryl-, Di-n-octyl-, Isooctyl/Isodecyl-, Linevol-7,9-,
Linevol-9,11- (Linevol-7,9 und Linevol-9,11 sind Gemische
vorwiegend geradkettiger Alkohole mit 7 und 9 bzw. 9 und 11 Kohlenstoffatomen)', Di~2-phenyläthyl-, Ditridecyl-, Butylbenzyl-
und Dimethylglykol-ester der Phthalsäure, Trimellithsäuretriisooctylester,
Butylphthalyl-butylglykollat, Triraellithsäuretrioctylester,
die Dibenzyl-, Diphenyl- und Di-2-phenoxyäthylester der Phthalsäure, Trimellithsäuretriphenylester, Pyro-
- 39 . 709818/1 1 H
mellithsäurete traphenylester, Aethylbenzoylbenzoat, Dipropylenglykoldibenzoat,
Benzylbenzoat, die Dipherioxyäthyl- und Bis(phenylpolyäthylenglykol)-ester der Diglykolsäure, Laurinsäurephenoxyäthylester,
Oelsäurephenoxyäthylester, die Diphenyl-, Dibenzyl-, Benzyloctyl-, Octylphenyl- und Butylbenzylester
der Adipinsäure, die Dibutoxyäthyl und Di-(2-äthylhexyl)-ester der Sebazinsäure, Stearinsäure-2-butoxyäthylester,
Acetophenon, Weichmacher des Epoxy-Typs, z.B. epoxidierte Fettsäureglyceride, polymere Epoxyweichmacher und epoxidierter
Oesäureäthylhexylester, aliphatische Nitrite, Sebazinsäurediben»
zylester, Adipinsäuredi-(2-phenoxyäthyl)-ester, Sebazinsäurebutylbenzylester,
Phthalsäure/Bernsteinsäure-n-octyl-n-decylester,
die Phenyldiglykol-, Kresyldiglykol- und Bis(dimethylbenzyl)
-ester der Kohlensäure, die Diäthylenglykol- und Dipropj^lenglykol-benzoesäurediester, Zitronensäuretribenzylester,
die Alkylsulfensäureester von Phenolen, z.B. die unter
dem Markennamen "Mesamoll" im Handel erhältlichen Erzeugnisse
und p-Toluolsulfonsäure-o-kresylester.
Ist Verbindung a) ein aromatischer Carbonsäure-, Sulfonsäure- oder* Kohlensäure-ester, so lassen sich Phosphatester,
z.B. Tri(2-äthylhexyl)phosphat, Tri(2-chloräthyl)-phosphat,
Trinonylphosphat oder Tri(butoxyäthyl)phosphat,
als Weichmacher verwenden.
Es lassen sich auch verschiedene Polyester verwenden,
z.B. von Adipinsäure und einem Glykol abgeleitete Polyester,
- 40 709818/11-U
Wobei' die Endgruppen mit einem Alkohol oder einer einwertigen
Säure umgesetzt worden sind; von AGS-Säuren (ein handelsübliches Gemisch der Adipinsäure, Glutarsäure und Bernsteinsäure)
und einem Glykol abgeleitete Polyester, wobei die Endgruppen mit einem Alkohol oder einer einwertigen Säure
umgesetzt worden sind; von Phthalsäureanhydrid und einem oder mehreren Glykolen abgeleitete Polyester, wobei die Endgruppen
gegebenenfalls mit einem Alkohol oder einer einwerti gen Säure umgesetzt worden sind; von einem Phthalsäure/
Adipinsäuregemisch und einem Glykol abgeleitete Polyester,
wobei die Endgruppen gegebenenfalls mit einem Alkohol oder einer einwertigen Säure umgesetzt worden sind; und von einem
Gemisch der -Phthalsäure und AGS-Säuren und einem Glykol abgeleitete Polyester, wobei die Endgruppen gegebenenfalls
mit einem Alkohol oder einer einwertigen Säure umgesetzt worden sind. Weiterhin lassen sich lacton-modifizierte,
z.B. ε-caprolacton-modifizierte, Polyester der oben genannten
Arten einsetzen. ·
Als Mischungen der vorzuziehenden Ester der phosphorhaltigen Säuren mit anderen Weichmachern, Stabilisatoren,
Füllstoffen usw. kommen. z.B. die folgenden in Betracht:
1. Phosphatester. + Ester aliphatischer Dicarbonsäuren (ADSE) + chlorierte Kohlenwasserstoffe oder Kohlenwasserstoffstreckmittel
2. Phosphatester + Phthalsäureester
3. Phosphatester + Phthalsäureester + chlorierte Kohlenwasserstoffe
oder Kohlenwasserstoff- streckmittel
709818/1 114
- 41 -
4. ' Phosphatester + Phthalsäureester + ADSE
5. Phosphatester + Phthalsäureester + ADSE + chlorierte Kohlenwasserstoffe oder Kohlenwasserstoff- streckmittel
6. Phosphatester + chlorierte Kohlenwasserstoffe oder Kohlenwasserstoff-streckmittel
7. Phosphatester + ADSE
8. Phosphatester + Polyester
9. Phosphatester + Polyester + ADSE
10. Phosphatester + Polyester + Phthalsäureester
11. Phosphatester + Polyester + Phthalsäureester + ADSE
12. Arylphosphatester -»- Halogenalkylphosphatester +
Phthalsäureester
13. Kalogenalkylphosphatester + Alkylphosphatester +
Phthalsäureester
14. Arylphosphatester + Halogenalkylphosphatester +
Phthalsäureester + ADSE
15. Phosphonatester + Phthalsäureester.
-. Weitere Beispiele der erfindungsgemässen Massen sind
Gemische von Halogenalky!phosphatestern und phosphor-freien
Weichmachern, unter welchen Gemischen die folgenden genannt seien: Tris(2-chloräthyl)phosphat + Alkansulforisäurearylester,
Tris(2-chloräthyl) phosphat + PhthalsäurebutyltenEylester,
Tris(-2-chloräthyl)phosphat + Phthalsäuredioctylester, Tris-(2-chloräthyl)phosphat
+ Triinellithsäureester, Tris(2-chlorä'thyl)phosphat
+ Adipinsäuredioctylester und Tris(2-chloräthyl)· phosphat + ein von Phthalsäureanhydrid und einem Glykoi abgeleitete
Polyester, wobei die Endgruppen mit einem Alkohol oder
709818/1114 - 42 -
sr
einer einwertigen Säure umgesetzt worden sind.
Als Mischungsverhältnisse des Halogenalkylphosphatesters
mit dem phosphor freien Weichmacher kommt ein Bereich
von l:'l bis 100:1, vorzugsweise 1:1 bis 10:1 und besonders bevorzugt 1:1 zu 5:1 in Betracht; ein Mischungsverhältnis von
1:1 wird ganz besonders bevorzugt.
Weiterhin können beliebige der oben genannten Korabinationen,
beliebige einzelne Ester phosphorhaltiger Säuren oder Gemische solcher Ester oder gegebenenfalls deren Kombinationen
mit gegebenenfalls phosphorfreien . Weichmachern, jeweils gemeinsam mit Silikondioxyd, Bariummetaborat, SbpO^
und deren Verstreckungen, Al(OH), oder "Aluminatrihydrat",
Kohlenstoff, Calciumcarbonat, tonartige Füllstoffe und mit Stearinsäure beschichtetes Calciumcarbonat, einzeln oder in beliebigen
Kombinationen, eingesetzt werden.
Ferner können beliebige der oben genannten Kombinationen gemeinsam mit PVC-Stabilisatoren, z.B. Calcium/Barium-stabilisatoren,
Cadmium/Barium/Zink-stabilisatoren, tribasischem Bleisulfat, pastösem Bleiweiss, carbonsauren Thio-zinnverbindungen
und carbonsauren Zinnverbindungen verwenden werden, wobei Anteile des PVC-Stabilisators von 0,01 bis 7 Teile pro
hundert Teile des Polymerisats in Betracht kommen.
Werden Esterkombinationen oder Weichmacherkombinationen verwendet, können sich die Mischungsverhältnisse in weiten
Grenzen bewegen; gewöhnlicherweise werden der Anwendungszweck des
Polymerisats und z.B. die Frage, ob es sich um ein . schwarzes oder durchsichtiges Polymerisat handelt, das Mischungsver-
709818/1 1 U
- 43 -
hältnis beeinflussen. Solche Abänderungen gehören zum allgemeinen
Wissen eines Fachmanns.
Die erfindun'gsgemäss verwendeten aromatischen Verb-indungen
der Formel R(CIO:I sind entweder bekannt oder lassen sich ohne
weiteres gemäss wohlbekannten Verfahren herstellen. Zum
Beispiel kann die aromatische Ausgangsverbindung durch Umsetzung
mit Formaldehyd und Chlorwasserstoffgas chlormethyliert werden. Diese Umsetzung ist in "Organic Reactions",
Vol.. I, 63 (1942) beschrieben. Andere .erfindungsgemässe
Verbindungen lassen sich durch weitere nukleophile Austauschreaktionen des Chloratoms herstellen.
Als Beispiele solcher Reaktionen seien genannt:
R.CH2Cl + EOH + CH3OH —>
R.CH2OCH3 R.CK0Cl + CH^COOK —>
R.CH0OCOCH^
+ KOH —-^ R.CH2OH
R.CH2OCOCH3
R.CH2Cl
R.CH2Cl + KCN —} R.CH2CN
R.CH2Cl + (CH3J2 NH —>
R.
R.CH2Cl + (C2H5)2NC-S-Na —>
R.CH2SCN(C2H^)2
S S
R.CH2Cl + HCOONa —>
R.CH2OOCH
R.CHpCl-Verbindungen lassen sich auch durch Seitenkettenchlorierung
von Methylgruppen, d.h. durch Umsetzung von
R.CH3-Verbindungen mit Chlorgas, herstellen.
Von -CH2Cl unterschiedliche Gruppen lassen sich direkt
durch einstufige Umsetzungen in den aromatischen Kern einführen. Ein Referat über .derartige Umsetzungen ist in
709818/11U
- 44 -
"Formation of C-C Bonds", Vol. I, von Jean Mathieu und Jean
Weill-Raynal, zu finden. Als Beispiele von CH2X~Gruppen,
die direkt in den aromatischen Kern eingeführt werden können, kommen folgende in Betracht:
-CH2Cl, -CH2OH, -CH2OCH3, -CH2OCOCH3, -CH2SC2H5,
-CH2SC6H5, -CH2N(CH3)2 und -CH2N (C2H5^.
Es lassen sich auch andere und weniger direkte Wege zur Herstellung der Verbindungen der Formel R(CHpX)
anwenden. Zum Beispiel kann man eine Aldehydgruppe entweder direkt,- durch Umsetzung mit Kohlenoxyd, oder durch Hydrolyse
eines dialkoxymethylierten oder dihalogenmethylierten Aromaten in eine aromatische Verbindung einführen. Die Aldehydgruppe
kann dann zur Hydroxymethylgruppe reduziert werden.
R.CHCl9 )
^ ) + H9O —} R.CHO
R.CH(0C2H5)2 ) ^ ·
R. CHO —> R. CH2OH
Die hydroxymethylierte aromatische Verbindung kann auch als Zwischenprodukt zur Herstellung anderer R(CH0X) Verbindungen
eingesetzt werden, z.B. nach folgenden Schemas. R.CH2OH + C6H5CH2Cl —>
R.CH2OCH2C6H5
R.CH2OH + (CH3CO)2O —>
R.CH2OCOCH3
R.CH2OH + CH3C6H4SO2Cl —> R.CH2OSO2C6H4CH3
R.CH2OH + CH3C6H4SO2Cl —> R.CH2OSO2C6H4CH3
Nähere Einzelheiten einiger Herstellungsverfahren der erfindungsgemässen Verbindungen sind nachfolgend beschrieben.
Die Ausführungsbeispiele dieser Methoden betreffen einige bestimmte Derivate, sj.nd aber ebenfalls zur Herstellung von
Derivaten anderer aromatischer R-Gruppen geeignet.
709818/11U - 45 -
Verfahren A. 4,4' -Bis (chlorinethyl)biphenyl
0,1 Mol Diphenyl, 0,075 Mol Paraforinaldehyd, 0,07
Hol Zinkchlorid und 50 ml Cyclohexan v/erden 20 Stunden lang unter -Rühren mit trockenem Chlorwasserstoffgas bei 55 60°C
behandelt. Man giesst das Reaktionsgemisch auf V/asser und schüttelt die organischen Bestandteile mit Cyclohexan
aus. Durch Eindampfen der Cyclohexanlösuiig zur
Trockne werden 0}06 Mol des Produktes = 60 Prozent d. Th.
vom Schmelzpunkt 137°-8 C erhalten. Derivate dieser Verbindung lassen sich nach herkömmlichen Verfahren herstellen.
Verfahren B. 4,4'-Bis(methoxymethyl)biphenyl·
Man rührt 0,1 Mol 4,4t-3is(chlormethyl)biphenyl
(nach oben genanntem Verfahren A hergestellt), 0,4 Mol Kaliumhydroxyd und 150 ml Methanol 4 Stunden unter Rückfluss,
Das Reaktionsgemisch wird mit konzentrierter Salzsäure neutralisiert und filtriert. Das Filtrat wird bei 80°C unter
Wasserstrahlvakuum zur Trockne eingedampft und der Rückstand der fraktionierenden Destillation unterworfen. Man sammelt
die von 1540C bis 156°C bei 0,2 Torr übergehende Fraktion.
Ausbeute = 0,075 Mol = 75 Prozent d.Th. Schmelzpunkt = 47°_49°C.
Man rührt 0,1 Mol 4,4f-Bis(chiοmethyl)biphenyl
(nach oben genanntem Verfahren A hergestellt), 0,25 Mol Kaliumacetat und 100 ml Eisessig 17 Stunden unter Rückfluss,
filtriert das Reaktionsgeraisch und dampft das Filtrat bei 800C unter Wasserstrahlvakuum zur Trockne ein. Durch Um-
709818/1 1 U - 46 -
kristallisation des Rückstandes aus Methanol werden 0,068 Mol Produkt = 68 Prozent d.Th. erhalten; Schmelzpunkt =
86°-87°C.
Man rührt 0,1 Mol 4,4t-Bis(acetoxymethyl)biphenyl
(nach oben genanntem Verfahren C hergestellt), 0,4 Mol Natriumltydroxyd (als 23 prozentige wässrige Lösung) und 50 ml
Aethanol 3 Stunden unter Rückfluss. Das Reaktionsgemisch wird filtriert und der Niederschlag mit V/asser gewaschen
und getrocknet; Ausbeute 0,08 Mol Produkt = 80 Prozent d.Th.; Schmelzpunkt = 195°-97°C.
Verfahren E. Polyester aus 4,4'-Bis(hydroxymethyl)biphenyl
und.Phthalsäureanhydrid
Man erhitzt 0,2 Mol 4,4'-Bis(hydroxymethyl)biphenyl
(nach oben genanntem Verfahren D hergestellt), 0,1 Mol Phthalsäureanhydrid, 10 ml Xylol und 1,0 g Dibutyl-zinn-oxyd auf
2000C und entfernt das entstehende Wasser azeotropisch.
Nach 3 Stunden entsteht kein Wasser mehr; man kühlt das Reaktionsgemisch ab und erhält ein weisses festes Produkt
vom Schmelzpunkt = 124 - 14O°C.
Verfahren F. Durch Hydrolyse von 4s4'-Bis(chloi-methvl)-biphenyl hergestelltes Polymerisat
r Man rührt 0,1 Mol 4,4'-Bis(chlorinethyl)biphenyl
(nach oben genanntem Verfahren A hergestellt), 0,5 Mol Kaliumhydroxyd und 250 ml Wasser 30 Stunden unter Rückfluss, kühlt
das Reaktionsgemisch und schüttelt dann wiederholt mit heissem Chlorform aus. . Man vereinigt die Chloroformauszüge
709818/1 114
- 47 -
und dampft zur Trockne ein, und erhält ein weisses festes
Produkt vom Schmelzpunkt== 14O° - 1550C.
Verfahren G. Bishydr-oxymethylbisphenol A bzw. 2,2-Bis(3-hydroxymethyl-4-hydroxyphenyl)propan
Man gibt 3,75 Mol Formaldehyd (als 37 Gew.-?oige
wässrige Lösung) zu einer Mischung aus 1,5 Mol Bisphenol A, 3s3 Mol Natriumhydroxyd und 1,200 g Wasser und rührt die
erhaltene Lösung 43 Stunden bei Raumtemperatur. Nach Neutralisieren des Reaktionsgemisches mit verdünnter Salzsäure fällt
das Produkt als plastischer Feststoff aus, und wird in Aether gelöst. Die Aetherschicht wird getrocknet und das Lösungsmittel
bei 60°C und 20 Torr abdestilliert. Man erhält einen braunen Feststoff mit Schmelzbereich 45 ~ 650C (1,48
Mol. d.h. 98% d.Th.).
Verfahren H. Bisacetoxymethylbisphenol A-diacetat
Verfahren H. Bisacetoxymethylbisphenol A-diacetat
Man gibt 16,0 Mol Essigsäureanhydrid und 0,98 Mol
wasserfreies Natriumacetat zu 1,0: Mol Bishydroxymethylbisphenol A und erhitzt das Gemisch, unter Rühren 5 Stunden
auf 1000C. Die Hälfte des Essigsäureanhydrids wird dann bei
20 Torr bis zu 500C abdestilliert. Man kühlt den Destillationsrückstand
auf Raumtemperatur, verdünnt ihn mit Wasser und schüttelt das Produkt mit Toluol aus. Nach Abdestillieren
des Toluols unter vermindertem Druck wird das Produkt als gelbes zähflüssiges OeI erhalten (0,12 Mol, d.h. 93?£ d.Th.).
Verfahren I. l,5~Bis(brommethyl)naphtalin
Man gibt ein Gemisch aus 0,32 Mol 1,5-Dimethylnaphtalin.
600 ml Tetrachlorkohlenstoff und 0,3 g Dibenzoylperoxyd in
709818/1 1 U - 48 -
einen mit Rührwerk, Thermometer und Viasserabscheider ausgerüsteten
Kolben. Der Inhalt des Kolbens wird auf 77 C erhitzt und 0,70 Mol N-Bromsuccinimid und 1,5 g Dibenzoylperoxyd
werden -abwechselnd im Laufe von 55 Minuten zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird dickflüssig und nach Zugabe von
900 ml Tetrachlorkohlenstoff wird die Umsetzung 3 Stunden unter Rückfluss fortgesetzt. Das Produkt wird abfiltriert und
mit 400 ml Tetrachlorkohlenstoff heiss gewaschen. Man engt das· Filtrat am Rotationsverdampfer auf die Hälfte des Ausgangsvolumens
ein und filtriert einen weiteren Anteil des Produktes ab. Man erhält einen beigen Feststoff (0,09 Mol,
d.h. 28% d.Th.).
Verf ahr e_n_ J. Bi s- (3- (2' -hydroxyphenoxy) -2-hydr oxypropyl) äther
des 1,4-Butandiols
Man erhält diese Verbindung durch Versetzen von 2 Mol o-Hydroxymethylphenol mit 1 Mol des Bis-2,3-epoxypropyläthers
des 1,4-Butandiols.
Zum Teil wird das Gemisch der Verbindungen (a) und (b) selbst als Weichmacher des chlorhaltigen Polymerisats
dienen; sollte das nicht der Fall sein, können herkömmliche Weichmacher zugegeben werden.
Zum Beispiel lässt sich die Geschmeidigkeit des Polymerisats durch Zusatz von 4,4t-Bis(methoxymethyl)biphenyl verbessern.
Verwendet man letztgenannten Weichmacher in verschiedenen Mischungsverhältnissen mit Reofos 95, bei konstantem
Gesamtweichmachergehalt von 70 Prozent, so werden folgende Resultate erhalten:
709818/1114
- 49 -
26A8701
| 4,4'-Bis(methoxyraethyl) biphenyi Teile |
Aromatischer Ester (Reofos 95) Teile |
Messwerte |
| 5 10 20 · 35 |
65 60 50 35 |
IKHG |
| 69,0 68,0 65,5 63,0 |
Zur Verwendung der erfindungsgemässen Massen lässt sich gewünschtenfalls die F'lammwidrigkeit verbessern ohne
Verschlechterung und gegebenenfalls sogar unter Verbesserung der Geschmeidigkeit der PVC-Massen. Durch Zugabe herkömmlicher
Weichmacher zwecks Verbesserung der Geschmeidigkeit von PVC wird die Flaimnwidrigkeit herabgesetzt. Ueberraschenderweise
wurde nun gefunden, dass mit bestimmten erfindungsgemässen Massen sich gute Flammwidrigkeit bei
gleichzeitiger guter Geschmeidigkeit erzielen lässt. Andererseits wird in einigen Fällen verbesserte Flammwidrigkeit ohne
gleichzeitige Erhöhung der Geschmeidigkeit wünschenswert sein. und auch das lässt sich mit den erfindungsgemässen Massen
erzielen.
Yfeiterhin zeigen bestimmte erfindungsgemässe Massen
verminderte Rauchentwicklung. Das muss als überraschend bezeichnet werden, da verbesserte Flammwidrigkeit normalerweise
zu erhöhter Rauchentwicklung führt.
Die erfindungsgemässen Massen lassen sich für die verschiedenartigsten Gegenstände verwenden. Beispielsweise
70 98 18/11 U
- 50 -
- 50 -
können erfindungsgemässe Hart-PVC~Massen in Dachbelägen,
Fensterrahmen, Hartschaumstrangpressprofilen, z.B. Scheuerleisten
und Türeinfassungen, Deckplatten und Anlagen für die chemische Industrie verwendet werden. Als Beispiele von
Anwendungen freitragender PVC-Massen seien Bodenbeläge, Folien, Platten, Isolierungskabel und Umkleidungen, elastomere
Schaumstoffe, Bänder für die elektrische Isolation und
für Verbandszwecke, Kraftwagenbestandteile, wie z.B. Armaturenbretter,
Crashpads und Fussmatten, Spielwaren und Neuheiten, verschiedene Formteile, z.B. durch Blasformen hergestellte
Flaschen, Schallplatten, Sportartikel, Werkzeuge . und Schläuche für Allgemeinzwecke und medizinische Zwecke
genannt. Zu beispielsweisen Anwendungen der PVC-beschichteten Gewebe oder PVC-beschichteten Papiere gehören Bodenbeläge,
wie '■ PVC-beschichteterFilz oder PVC-beschichtete
Jute oder auch mit PVC auf der Rückseite beschichtete Teppiche, Planen, Förderbänder, Ventilationsschläuche, luftgetragene
Hallen, Wettergardinen, Raumteiler, Wandbekleidungen,
Ledertuch, z.B. für Polsterung und Sitzbedeckung in Kraftfahrzeugen und im Hause, Bekleidung, z.B. Babyhöschen, Fussbekleidung
und Oberbekleidung, Zelte, Dachbelägen,_ Blechbeschichtung (sowohl durch Laminieren als durch Plastisol
beschichtet), Schläuche, Oberflächenbeschichtungen und tauchbeschichtete Gegenstände, z. B. Behälter.
Die nachfolgenden Beispiele, wobei Teile als Gewichtsteile zu verstehen sind, erläutern die Erfindung.
709818/1 1 U - 51 -
Beispiele 1 - 121
PVC-Massen werden mit den verschiedenen in den
Tabellen aufgeführten Zusammensetzungen hergestellt, wobei sich die angegebenen Mengen auf Gewicht beziehen. Die
Massen enthalten 100 Teile PVC und WärmeSchutzmittel.
Die Massen werden 15 Minuten lang auf einem Laborzweiwalzenstuhl
bei 165 C vermischt und dann auf einer geheizten Presse zu 150 mm χ 150 mm χ 2,5 mm Platten gepresst. Die
Platten werden dann 5 Tage bei konstanter Temperatur von 23°C gealtert.
Zum Abschluss dieser.Behandlung wird der IKHG (International Rubber Hardness Degrees = Internationaler
Kautschukshärtegrad nach BS9O3) und der Oxygen/Index = Sauerstoffwert
(01 nach ASTM 2863) der Platten gemessen.
Um einen Vergleich mit Massen ohne Verbindung (b) zu ermöglichen, sind auch Vergleichsbeispiele angegeben.
Die entsprechQiden Vergleiche sind den Tabellen zu entnehmen. Die Rauchentwicklung (Tabelle 3 und 17) wird mittels einer
Aminco NBS-Kammer unter Verwendung der "flammenden" Testmethode, gemessen. Dstellt die maximale spezifische
optische Dichte, als Messwert mit Korrektur wegen Russanlagerung an der Lichtquelle und den Fenstern der Photozelle,
dar.
Ein Vergleich der Beispiele A und D der Tabelle 1 zeigt, dass durch Abänderung der Zusammensetzung der Masse
von 70 Prozent Reofos 95 (Reofos 95 ist ein aus Isopropylphenol und Phenol hergestelltes Triarylphosphat) auf 50
709818/1114
- 52 -
Prozent Reofos 95 plus 20 Prozent Phthalsäuredi-2-äthylhexylester
der Oxygen Index um 4 Einheiten gesenkt wird. Ueber-raschenderweise
wurde aber gefunden, dass bei Abänderung ähnlicher Grössenordnung in Fällen der erfindungsgeraässen
Massen, iri Beispielen 1-13» der Oxygen Index sich erhöht.
■709818/1114
- 53 -
| O | U | O | r-l | O | t-1 | —/ | vO | O | in | OO | • | t | CO | vO | O | Il | • |
/—V
in |
O | vO | CN | in | in | |
| ■υ | (U | σ\ | VO | CN | in | VO | P-.O | <f | P | vO | r- | CT» | CT» | CO | ||||||||||
| ce | bO | M | O | o | in | O | VO | r-l | Sr- | rj | m | CS | Vw/ | CO | CN | m | co | VO | ||||||
| sw: | co | β | r-l | «V | et | co «: | O | «V | r-l | CO | r-l | «V | CN | in | ||||||||||
| co | W) | O | CN | CN | OO | I | CN | nCJ^-s | co | Cl | ||||||||||||||
| C | CO | CO | CO | CN | CO | Ö | "■* | UH ßrH | in | CT» | VO | |||||||||||||
| TJ | CN | CO | T | CN | CO^ | CTi | CO | CO | ||||||||||||||||
|
I
r-J |
r-l | i-l | PQ | 9 | r-l | O | <5 | |||||||||||||||||
| cd | •r-l | CJ/ | -N. | CJ/- | VO | CQ | ||||||||||||||||||
| +J | U | Φ | Cr-I | CN | ν—/ | CN | O | CM | ||||||||||||||||
| (U | I | cov | ' | I- | CO | U-4 | 1 | I | ||||||||||||||||
| W | U | ti | ^ | /-v O |
o" | yν O |
P^ | 1 | ο1 | CN | O | o" | • | 1 | ||||||||||
| co | υ | O | o" | vO | CJ | m | r-l | φ | r-l | in | in | CO | O | |||||||||||
| I | P-M | S-/ | Vw/ | P | in | V/ | O | CT» | CJ | Pi | CJ | Nw/ | ν—/ | VO | in | |||||||||
| •i-l | CQ | O | . | v_/ | v_y | |||||||||||||||||||
| 4-» | O | I (U |
O | CO | O | in | ||||||||||||||||||
| r-l | Xi | in | in | O | I | T | in | m | ||||||||||||||||
| JS | P. | CQ | er« | in | CT» | Y | M-I | O | T | CT» | CT» | m | m | |||||||||||
| U |
I
I |
o3 | O | CJ | CT» | CT» | ||||||||||||||||||
| O |
3
r-l |
CO | CO | CO | Φ | O | CO | CQ | ||||||||||||||||
|
U
ill |
Φ | O | CO | O | Pi | CO | O | O | CQ | CQ | ||||||||||||||
| r-l | <w | O | «W | i-l | CO | I | M-I | M-I | O | O | ||||||||||||||
| •rl | O | O | O | O | O | O | M-I | M-I | ||||||||||||||||
| Φ | φ | φ | O | φ | r-l | φ | Φ | O | O | |||||||||||||||
| Pi | φ | Pi | Pi | Pi | φ | φ | ||||||||||||||||||
| Pi | Pi | Pi | ||||||||||||||||||||||
| * | O | O | O | O | O | CO | ||||||||||||||||||
| P. | •Η | O | r-l | CN | r-l | r^ | O | |||||||||||||||||
| ε | Φ | CN | CN | |||||||||||||||||||||
| CO | r-l | CJ | ||||||||||||||||||||||
|
ι
r-ί |
Φ | CJ | O | |||||||||||||||||||||
| (U | •—I | Il ο | Il «^ | CJ | ||||||||||||||||||||
| -U | P. | Il ο | ||||||||||||||||||||||
| CQ | co | er» | • O | |||||||||||||||||||||
| (U | p.m | • I | ||||||||||||||||||||||
| • | E er» | PiO | ||||||||||||||||||||||
| P | CO «H | Evo | ||||||||||||||||||||||
| CO CO | ||||||||||||||||||||||||
| ß | ||||||||||||||||||||||||
| Φ | ||||||||||||||||||||||||
| £ | CJ | CJ | ||||||||||||||||||||||
| cö | , | CN | CN | |||||||||||||||||||||
| C | CN | CN | ||||||||||||||||||||||
| I | wCO | |||||||||||||||||||||||
| I | X | id | Ed | |||||||||||||||||||||
| Ti | O | O | Ed | O=CJ | ||||||||||||||||||||
| Q) | I | I | O | O | ||||||||||||||||||||
| PQ | O | O | ||||||||||||||||||||||
| I | I | O | Ol | |||||||||||||||||||||
| Pi | P | ¥ | ||||||||||||||||||||||
| < | PQ | Q | T | P | ||||||||||||||||||||
| • | in | vO | ||||||||||||||||||||||
| CO | ||||||||||||||||||||||||
709818/11U - 54 -
| Bei- Nr. |
R | X | CH. OH |
η | TABELLE 1 | Her stellungs verfahren |
Smp. oder Kp. |
■ | Verbind ung (I) Teile |
pho sphorhaltiger Ester (Teile) |
Kataly sator (Teile) |
MESSWERTE | IKffi | |
| 10 | -0-C CE- O |
2· 2 |
D | Smp. = 152°-5V |
10 20 |
Reofcs 95 ' (60) Reofos 95 (50) |
Yo 01 | 79 95 |
||||||
| 11 | Cl | 2 | \j » | Smp.. = | 20 · | Reofos 95 (50) | - | 58,5 41,5 |
64 | |||||
| *—I i | c?:_ CH- Ca5 |
Cl | 5 | A | Smp. = 175°-75°C |
20 | Reofos 95 (50) | SnCl- 0) 2 |
55,5 | |||||
| »9818/111 | 15 | · /^ | 5 ι |
20 | Reofos 95 (50) | SnCl- (0.2?) |
! 72 to CD |
|||||||
| C- | 55,2 | |||||||||||||
| VJI | ||||||||||||||
Den Massen wurden 2 Teile eines WärmestaMlisierungsmittels
auf Basis Barium/Cadmium zugemischt.
Tabelle 2 gibt die durch Zusatz von herkömmlichen Weichmachern zu den erfindungsgemässen Massen erzielte
Wirkung an. Die deutliche Erhöhung des Oxygen Index bei Verwendung der erfindungsgemässen Massen geht aus dem
Vergleich der Beispiele 14 und 15 mit den Vergleichsbeispielen EuF hervor.
709818/11
1Ψ-
O CO CO
OO
Ui -*
| Bei spiel Nr. |
R | - | X | η | Herstel lungsver fahren |
Smp. oder Kp. |
Verbin dung (I) (Teile) |
phosphorhalti- ger Ester (Teile) |
Kataly sator (Teile) |
MESSWERTE | IKHG |
| 14 | OH | 2 | D | Smp. = 95-1970C |
13 | Reofos 95 (40) DOP (10) |
- | % OI | |||
| Ver- gleichs- bei- spiel E |
- | - | - | - | - | - | Reofos 95 (40) DOP (10) |
- | 37,1 | ||
| 15 | OH | 2 | D | Smp. = 95-1970C |
13 | Reofos 95 (30) DOP (20) |
- | 32,3 | |||
| Ver- gleichs- bei- spiel F |
- | - | - | - | - | Reofos 95 (30) DOP (20) |
- | 33,0 | |||
| 30,3 |
LSi
cn
co
-j
CD
| R | X | η | TABELLE | 2 (Fortsetzung) | Verbind ung (I) |
pho sphorhalti ger Ester |
Kataly sator |
MESSWERTE | IKHG | . i I |
|
| OH OCH, 5 |
2 2 |
Srap. oder | Teile | (Teile) | (Teile) | % OI | 35 ■ | 58)4 I I |
|||
| Bei spiel |
OH | 2 | Her stellungs- |
Kp. | 10 ) · • ] 10 ] |
Rcofos 95 (50) | ;>3}0 | ||||
| Nr. | OH | 2 | vorfahren | Smp. = !.92-1970C Smp· = 47-490C |
20 | TXP (50) 1 |
|||||
| 16 | D ■ B |
Smp. = !.95-1970C |
τ?? (50) | — | |||||||
| 17 | D | Smp. = 1.9 3-197c ι- |
|||||||||
| 18 | D | ||||||||||
Der Masse wurden 2 Teile eines Wärmestabilisierungsmittels
auf Basis Barium/Cadmium zugemischt.
TXP = TrixyIylphosphat ,^
TPP - Triphenylphosphat
DOP = Phthalsäure-(di-2-aLfchylhexyl)-ester
cn
CO
CD
Die Raucb.dich.temesswerte erfindungsgemässer Massen
sind in Tabelle 3 angegeben. Von diesen geht hervor, dass bestimmte erfindungsgemässe Massen (Beispiele 19 und
20) weniger Rauchentwicklung und einen höheren Oxygen Index als Vergleichsbeispiel G zeigen. Das muss als überraschend
bezeichnet werden, denn Verbesserung der Flammwidrigkeit durch herkömmliche Flammhemmmittel ist normalerweise von
erhöhter Rauchentwicklung begleitet.
Man sieht, dass der Oxygen Index in Gegenwart der aromatischen Verbindung (b) bedeutend höher liegt und dass
weiterhin in bestimmten Fällen die Geschmeidigkeit auch verbessert wird. Die PVC-Massen sind also sowohl geschmeidig
als gut flammhemmend.
-.59 709818/1 1 U
TABELLE 3: Dichte des von PVC-Massen entwickelten Rauches
CD
CO
GO
CO
GO
Beispiel Nr.
Herstellungs
verfahren
verfahren
Smp. oder Kp.
Verbindung (I) Teile
phosphorhaltiger
Ester
(Teile)
Rauch
max
YESSWERTE
% OI
Vergleichsbeispiel G
19
20
Heofos 95
(70)
444
Smp. = 195-197^
20
Eeofos 95
(50)
521
Smp. = 195-19.7
Iteofoc 95
558
52,0
40,2
Der Masse wurden 2 Teile eines Wärmestabilisierungsmittels auf Basis Barium/Cadmium zugemischt.
CD
OQ O
26Α8701
Tabelle 4 en-thäli; Verbindungen des Typs b, die
gemeinsam mit Reofos 95 (einem gemäss GB Patentschrift
Nr. 1 146 173 hergestellte! Triarylphosphat) untersucht wurden. Aus Tabelle 4 ist ersichtlich, dass Beispiele 21 52 bessere Werte des Oxygen Index zeigen als Vergleichsbeispiel H. Weiterhin zeigen bestimmte Beispiele zusätzlich zum verbesserten Oxygen Index auch verbesserte Geschmeidigkeit nach der IKHG Methode gemessen. Zu diesen Beispielen gehören 21, 23, 25, 26, 35, 36, 42 und 51. Die Eigenschaft guter Geschmeidigkeit bei hohem Oxygen Index Hess sich nach dem Stand der Technik nicht erzielen. Beispiele 21, 23,
25, 29, 42 und 44 zeigen solche gute Geschmeidigkeit bei
hohem Oxygen Index.
gemeinsam mit Reofos 95 (einem gemäss GB Patentschrift
Nr. 1 146 173 hergestellte! Triarylphosphat) untersucht wurden. Aus Tabelle 4 ist ersichtlich, dass Beispiele 21 52 bessere Werte des Oxygen Index zeigen als Vergleichsbeispiel H. Weiterhin zeigen bestimmte Beispiele zusätzlich zum verbesserten Oxygen Index auch verbesserte Geschmeidigkeit nach der IKHG Methode gemessen. Zu diesen Beispielen gehören 21, 23, 25, 26, 35, 36, 42 und 51. Die Eigenschaft guter Geschmeidigkeit bei hohem Oxygen Index Hess sich nach dem Stand der Technik nicht erzielen. Beispiele 21, 23,
25, 29, 42 und 44 zeigen solche gute Geschmeidigkeit bei
hohem Oxygen Index.
- 61 -
Beispiel !ir.
■verfahren Kp
Her-
stel-
lungs-
Smp. oder
Verbind ung (I) Teile
phosphorhaltiger
Ester
(Teile)
Ester
(Teile)
Stabilisator
(Teile)
(Teile)
MESSWERTE
% OI IKHG
22
23 24
25 26
27
ti
IT
If
Il HGO
0 I! CHoCO
N(CH3)2 O
HO-/CH3CO
C2H5O
Polymerisat
H2OCCH2CH2-C-IOH
C C
A C/D
78° - SO0C
L15e~ll6cC.
35Ö-86°C.
20
65°-13O°C.
19o°-95eC.
ioofos 95
(50)
(50)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
45,7
Barium/Cadmium-]39 laurat (2,0)
Irgastab 17 MOK (0,5)
Barium/Cadmiumlaurat. (2,0)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Barium/Cadmiumlaurat (2,0)
,4 ^■5,2
33,3
51,9 54,5
69,5
83,0 67,0 73,0
69, θ! 64,5
Dibutyl-zinnjmaleinat
(2)
+2,1
91,0
CO .P-CO
Beispiel Nr.
28
29
H(OCH
- ] OH
PoIy-
merisat
Poly- ' merisat
Herstellungsverfahnai
Smp.oder Kd.
Verbind ung (I)
phosphorhaltiger Ester
(Teile).
(Teile).
20 '
Reofos 95
(50)
Stabilisator (Teile)
Dibuty1-zinnmal einat (2)
Dibuty1-zinnmaleinat (2)
MESSWERTE
%
OI IKHG
45,5
71,0
86,0
81
Beispie] Nr.
33
OH
! OH
CHCH2O-
-OH
Il OCCH,
Ηξγ-
stel-
lungs
imp. oder
Verbind ung (I) Teile
zähe
Flüssigkeit
Flüssigkeit
ZO
palbfeste
Miasse
ZO
:ähe
flüssigkeit
flüssigkeit
232-234c
'C
20
phosphorhaltiger
Ester
(Teile)
Ester
(Teile)
(70)
S 95
)
)
Stabilisator· (Teile)
MESSWERTE
% OI IKHG
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Reofos 95 I Dibutyl-zinn- 41,6
(50) Smaleinat (2)
Roofοs 95
(50)
(50)
fReofos 95
(50)
(50)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Dibuty1-ζinnmaleinat
(2)
Reofos 95
(50)
(50)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
35,5
34,9
71
90
72
36,7
CT) OO
Beispiel Sr.
Herstellungsverfäbren
top. oder
Kp.
Verbind ung (I) Teile
phosphorhaltiger
Ester
(Teile)
Ester
(Teile)
Stabilisator
(Teile)
(Teile)
MESSWERTE
% OI IKHG
3 C 00-iÖ)-@-OOCCH3
CC
OCCHL 3
HO -^5
S _
CH3CO-^)-
f3
OCCH3
OCH
I! CH3CO
OH
I! OCQi,
■Β
135-60C/
0,7 Torr)
0,7 Torr)
65-700C
45-65°C
20
20
20
20
zälie
Flüssigkeit
Flüssigkeit
20
Reofos 95
(50)
(50)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
35,5
76
37,0
65
37,0
34,8
66
96,0
34,0
75,5
Beispiel Nr.
39
40
41
42
44
C (WO)-CH9 O CH
CK
[οίο].
X η
!I
OCCKo
I!
OCCIL
OH
OH OCH,
COnH
OH
Herstellungsverfataran
Smp. oder
zähe
Flüssigkeit
Flüssigkeit
43-6O0C
Verbind ung (I) Teile
20
20
127-loOeC
phosphornaltiger
ster
(Teile)
ster
(Teile)
Reofos 95
(50)
(50)
MESSWERTE
Stabilisator
(Teile)
(Teile)
% OI
IKHG
Irgastab 17 MOK
(0,5)
(0,5)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
39,2
35,0
74,0
79,0
Barium/Cadmiumlaurat (2)
45,9
64,0
Dibutyl-zinnmal einat (2)
38,7
59,6
90,0
88,0
Beispiel
Nr.
Nr.
45
46
47
OH
OCCH,
OH
CH2-
T*
CH,
H0-<£
Eo
OH
CH.
OH
Herstellungsverfahren
(Umsetzungstemp.
= 650C)
= 650C)
Smp. oder Kp.
1O5-11OUC
zähe
Flüssigkeit
Feststoff, Zersetzung ab 220 C
Verbind ung (I) Teile
20
phosphorhaltiger
Ester
(Teile)
Ester
(Teile)
Reofos 95
(50)
(50)
Stabilisator (Teile)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
MESSWERTE
% OI IKHG
40,5
38,3
71
co
CXD CD
| Bei spiel Nr. |
R | X | η | Her- stel- lungs- verfabren |
Smp. oder Kp. |
Ver bind ung (I) Teile |
phosphor- haltiger Ester (Teile) |
Stabilisator (Teile) |
MESSWERTE | IKHG |
| 49 50 51 |
. OH OH -OCH2CH2OH Il C7H5OCO |
2 2 2 2 |
• D • A A |
/ t |
20 20. 20 20 |
Reofos 95 (50) It It It |
Dibuty 1- zinn male inat (2) It Dibutyl-zinn- maleinat (^T |
% 01 | 88 65 |
|
| 34,9 37,7 35,4 37,6 |
. Tabelle 5 gibt verschiedene Arten phosphorhaltiger
Ester an, die gemeinsam mit 4,4'-Bishydroxymethylbiphenyl
geprüft wurden. Beispiele 52 - 66 weisen bedeutende Verbesserung des Oxygen Index gegenüber den Vergleichsbeispielen
I bis Q auf. . :
- 69 -7 Π q β 1 Π / ι ι 1 /
Beispiel
Nr.
ier-3tel-Lungsverfatran
Smp
Kp.
Kp.
oder
Verbind ung (I) Teile
phosphorhaltiger Ester
(Teile)
(Teile)
Stabilisator (Teile)
% Oxygen Index
Zl ι
53
I 54
J 55
Smp.
195-197°C.
195-197°C.
Smp.
195-197°C
195-197°C
Smp.
195-1970C
195-1970C
20
20
20
Diphenyloctylphosphonat (50)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
P=O
mit X=H oder Br (Bromgehalt 28,5%)
(50)
" (70)
Diphenyldeoylphosphat (50)
" (70)
ti π ·
it
34,5
28 51,7
47,0 41,2
28,0
Beispiel Nr.
Herstellungs-■verfabren
Smp. oder
Kp.
Kp.
Verbind ung (I) Teile
phosphorhaltiger Ester (Teile)
Stabilisator (Teile)
MESSWERTE
% Oxygen Index
56
OH
OH
OH
OH
OH
OH
p
195-1970C
195-1970C
Smp.
195-1960C
195-1960C
p
195-1960C
195-1960C
20
20
20
20
20
20
Reofos 95 (10) Tris-(2-chloräthyl;-pho
sphat
Reofos 95 (25) Tris-(2-chloräthyl
)-pho sphat (25)
Reofos 95 (25) Tris-(2.3-dibrompropyl)-phosphat
(25)
Tris-(2-chloräthy1)pho sphat (50)
Tris-(2-chloräthyl)phosphat
Reoplast
Reoplast 39 (4)
Reoplast 39 (4)
Reoplast 39 (4) Dibutyl-zinnmaleinat (0,5)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
unter dem Markennamen Reoplast 39 im Handel erhältliches epoxidiertes Sojaöl (4)
69,4
71,6
76,9
72,4
69,1
82,3
Beispiel
Nr. 62
63 L M N-64 O
OH
OH
OH
Her-
stel-
lungs
Smp. oder
Kp.
Verbind
ung (I)
Teile
ung (I)
Teile
Smp.
195-196°C
195-196°C
Smp.
195-196°C
195-196°C
Smp.
195-196°C
195-196°C
20
20
20
phosphorhaltiger
Ester
(Teile)
Ester
(Teile)
Trioctylphosphat
(50)
(50)
Reofos 95 (70)
Tris-(2-chloräthvl)pho sphat
Trio.ctylphosphat
Tris-(2,3-dibrompropyl- phosphat (50)
Tris-(2,3-dibrompropyl)-phosphat (70)
Stabilisator
(Teile)
(Teile)
Dibutyl-zinnmaleinat (2,0)
Irgastab 17 MOK (0,5)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
MESSWERTE
% Oxygen Index
32,9
34,5 32,0 38,0
25,0 84,0 56,2
CD OO O
Tabelle 5 (Fortsetzimg)
ο
to
co
Beispiel Nr.
65
P 66
)CH,
OH
Herstel lungsverfahren
Smp. oder
Kp.
Kp.
Verbind
ung (I)
Teile
ung (I)
Teile
Smp.
47-49 C
47-49 C
Smp.
195-196°C
195-196°C
phosphorhaltiger Ester (Teile)
Γο>0! ρ
—0
CH3-C-CH3
O/O P —0 (50)
CH2Cl
Stabilisator (Teile)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
MESSWERTE
% Oxygen Index
49,6
41,6 61,5
40,0
Die Auswirkung verschiedener Stabilisatoren/Katalysatoren auf den Oxygen Index der erfindungsgemassen Massen
geht aus Tabelle 6 hervor. Bevorzugte Stabilisatoren/Katalysatoren sind (a) Organo-zinnverbindungen, wie in Beispielen
68, 69, 70, 71, 72, 73, 78, 79 und 81 angegeben, (b) Epoxyverbindungen, wie in Beispielen 74, 75 und 76 angegeben und
(c) Siliziumverbindungen wie in Beispiel 73 angegeben.
- 74 -
709818/1 114
| Bei spiel Nr. |
R | * | U | X | η | H er st el- 1 ungs- verfahrer |
Smp. oder Kp. |
Ver bind ung (I) Teile |
phosphor- haltiger Ester (Teile) |
Stabilisator (Teile) |
MESSWERTE % Oxygen Index |
| 67 | ft | OH | 2 | D | Smp. 195-1970C. |
20, | Reofos 95 (50) | tribasisches Bleisulfat (6) |
43,7 | ||
| 68 | u· | Il | OH | 2 | D | Smp 195-197*0. |
20 | ti | Dibutyl-zinn-oxyd (2) | 60,5 | |
| 69 | ft | Il | "OH | 2 | D-. | IT | 20 | It | Dibuty1-ζ inn-maleinat (2,5) |
66,7 | |
| 70 | It | OH | 2 | D | tf | 20 | Il | Irgastab 15 MOK (1,0) | 60,1 | ||
| 71 | OH | 2 | D | 20 | Il | Irgastab 17 (MOK) (0,5) | 55,0 ' | ||||
| 72 | OH | 2 | D. ·. | .■ tt | 20 | It | Irgastab T36 (2) | 65,2 | |||
| 73 | OH | 2 | D ·. | If | 20 | It | Si(OCH2CH2OCH3)4 (2) | 63,6 | |||
| 74 | OH | 2 | D | !I | 20 | Il | unter dem Markennamen Reoplast 39 im Handel erhältliches epoxi- diertes Sojaöl (4) |
63,3 | |||
| 75 | OH | 2· | D | Il | 20 | It | unter dem Markennamen Lankroflex L im Handel erhältlicher Stabilisator auf Epoxybasis (4) |
61,5 |
■<P co
(DO «DO
| Tabelle 6 (Forts« | R | ätzung) | η | Her- stel- lungs- ver&hcen. |
Smp. oder Kp. |
Ver bind ung (I) Teile |
phosphor- haltiger Ester (Teile) |
Stabilisator (Teile) |
MESSWERTE % Oxygen Index |
| X | 2 | D | Smp. 195-1970C |
20 | Reofos 95 (50) | OCH0CH0OR JL ROCH2-gj- CH2OR |
59,6 | ||
| Bei spiel Nr. |
OH | CH2OR | |||||||
| 76 | R « -CH2CH ^CH0 | ||||||||
| ti | 2 | B | Smp. _ 47-49°C |
20 | It | Barium/Cadmiumlaurat (2) |
37,7 | ||
| tt | OCH3 | 2 | tt | If | Il | ti | Dibutyl-zinn-maleinat (D |
49,6 | |
| 77 | Il | 2 | It | If | tt | It | Irgastab 17 MOK (0,3) | 48,2 | |
| 78 | ti | Il | 2 | C | Smp. 86-87 C |
ti | It | Barium/Cadmiumlaurat (2,0) |
36,5 |
| 79 | Il | U Il DCCH3 |
2 | C | It | It | Il | Irgastab 17 MOK (0,5) | 45,2 |
| 80 | It | Reofos 95 (70) | I Blindproben mit jeweils einem der vorerwähnten Stabilisatoren (1-4 Teile) |
31-32 | |||||
| 81 | |||||||||
| R |
CD CX)
26A8701
Tabelle 7 enthält Beispiele verschiedener Mischungsverhältnisse der Verbindungen (a) und (b) und verschiedener
Ge s anitkonz entr ati onen der Zusatzmittel. Es ist ersichtlich, dass selbst bei Zusatz von nur 5 Teilen der Verbindung (b)
(Beispiele 87 und 89) eine deutliche Erhöhung des Oxygen Index erreichbar ist.
Verwendet man 30 Teile der Verbindung (b), wie in Beispiel 83» wird ein PVC mit sehr hohem Oxygen Index bei
sehr guter Geschmeidigkeit erhalten; die Kombination dieser Eigenschaften lässt sich gemäss dem bisherigen Stand der
Technik nicht erreichen.
- 77 709818/11H
co
«ο
-j. CO
| Bei spiel |
R | X | η | Her- stel- lungs- |
Smp. oder | Ver bind ung (Jp) |
phosphor- haltiger Ester |
Stabilisator | MESSWERTE | IKHG |
| Nr. | OCH3 | 2 | verfahren | Kp. | Teile | (Teile) | (Teile) | % OI | 56,0 | |
| 82 | H | It | Il | B | Smp. 47-490C |
25 | Reofos 95 (50) | Dibutyl-ζinn- maleinat (1) |
48,2 | 51,5 |
| 83 | ti | tt | ti | tt | tt | 30 | Reofos 95 (70) | Il | 48,4 | 77 |
| 84 | tt | It | It | It | It | 20 | Reofos 95 (30) | ti ' | 43,6 | 68 |
| 85 | ti | tt | tt | ti | ti | 30 | Reofos 95 (30) | tt | 45,2 | 86,5 |
| 86 | !I | OH | ti | tt | tt | 11,5 | Reofos 95 (28,5) |
ti | 39,3 | 77,0 |
| •87 | tt | tt | tt | D | Smp. 195-1970C |
5 | Reofos 95 (70) | Dibutyl-zinn- maleinat (2) |
46,5 | 87,0 |
| 88 | ti | tt | tt | tt | tt | 20 | Reofos 95. (70) | tt | 61,7 | 94,0 |
| 89 | - | - | — | tt | tt | 5 | Reofos 95 .(5O) | tt | 49,2 | 99,0 |
| S | - | - | - | - | — | - | Reofos 95 (30) | it | 36,0 | 91,0 |
| T | — | — | — | - | - | - | Reofos 95 (50) | It | 33,2 | 71,0 |
| U | — | - | - | Reofos 95 (70) | ti | 32,0 |
Tabelle 8 zeigt Beispiele der erfindungsgemässen
Massen, die mit einem herkömmlichen PVC-Weichmacher, d.h.
Phthalsäuredioctylester, gemischt werden. Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, dass selbst bei Anwesenheit herkömmlicher PVC-Weichmacher die Oxygen Indexwerte bedeutend erhöht werden können.
Massen, die mit einem herkömmlichen PVC-Weichmacher, d.h.
Phthalsäuredioctylester, gemischt werden. Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, dass selbst bei Anwesenheit herkömmlicher PVC-Weichmacher die Oxygen Indexwerte bedeutend erhöht werden können.
- 79-7 0 9 818/1 1 14
Beispiel
Herstellungsverfahren
Sm-D. oder
Kp'.
Kp'.
Verbind
ung (I)
Teile
ung (I)
Teile
phosphorhaltiger Ester
(Teile)
(Teile)
PVC-Weichmacher
(Teile)
(Teile)
Stabilisator (Teile)
MESSWERTE
% Oxygen Index
90
| -J O co GO |
V 91 |
| co | |
| ^l -*co |
W |
| 92 | |
| X | |
| 93 |
94
95
OH
OH
OH
OCH,
Smp.
195-197°C
195-197°C
Smp.
195-197°C
195-197°C
Smp.
195-197 C
195-197 C
Smp.
47-490C
47-490C
15
15
15
10
Reofos 95 (40)
Reofos 95 (30)
Reofos 95 (25)
Reofos 95 (40)
Reofos 95 (30)
Reofos 95 (40)
Phthalsäurediobtylester
(10)
(10)
Phthalsäuredioatylester
(20)
(20)
Phthalsäuredio.cjtylester
(25)
(25)
Phthalsäuredio.ctylester
(10)
(10)
" (20)
" (10)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
I!
!!
Il
Il
48,5
32,1 39,0
30,6 35,0
29,6 37,1
34,1 35,9
In den in Tabelle 9 angegebenen Beispielen wird eine Verbindung b mit einer weiteren aromatischen Verbindung, mit
leeren Stellungen am aromatischen Ring, vermischt.
- 81 -
708818/.11U
H
Eh
Cd
Eh
Cd
CQ
CQ
OO
ι -ö η
in Ö ίΐΟ·Η
ω ·η ö ω
>».Q 3 Eh
O H O H
ω ο
to
•H
CQ
co -p
sd H ω
VO
■ I CO
CD
bOI ^
U ω d uxi
(D-P P O Cd
ffi CQr-J ><H
cn
O=J O
O=U O
ι ω
-H-H ·
a ca g;
νθ
νΤν
709818/1 1 1 k _ 82
co co
M O
| •Η | U | <ΰ |
| H | O | H |
| •Η | -P | ■Η |
| ,Q | CO | Φ |
| cd | P-I | |
| -P | ||
CO CQ-
H ω -P ω Η
CÖ-P ·Η
ω -ρ ω
3HE
U ^ Φ Φ faOhH
rrt Φ Ή
! "Η -ρ φ
co
O LO Ii ι ν_^·
O Φ ir,
ω ο
ο m
ο ω «η
Pd CTx
O H
Ö bO-H
η ö ό
O rH
t-4
Q>
a a
COW
P ο
VD
τ-4 O ο
ι-«
. ι
m cn
U ω C
ω-μ ρ
ffi CQH
CQ
W) I
φ cd
j. a
co
O^ CTv
- 83 ■
709818/11U
26487Q1
In den in Tabelle 10 angegebenen Beispielen werden Gemische monomerer und telomerer Verbindungen zusammen mit
Phosphatestern als Zusatzmittel verwendet.
Das in Beispielen 100, 101 und 102 eingesetzte TeIomerisat
wird folgenderweise hergestellt:
Man wärmt 4,4 -Bis(metyhoxymethyl)biphenyl (0,5 Mol),
Diphenyläther (0,5 Mol) und Zinn(IV)-chlorid als Katalysator (0,2 ml) unter Rühren auf 1500C und setzt die Behandlung bei
15O°C, unter Abdestillieren des gebildeten Methanols, fort, bis 16 g (0,5 Mol) Methanol gesammelt sind. Man lässt das
Reaktionsgemisch abkühlen, gibt es auf einen Rotationsverdampfer und treibt Spuren von Methanol und Zinn(IV)-Chlorid
unter Vakuum bei 80 C ab. Es bleibt ein sehr zähflüssiges braunes Produkt zurück.
Ausbeute = 190 g.
- 84 709818/1 1 U
| Bei spiel Nr. |
R | X | η | Her- stel- lungs- ver- fahren |
Smp. oder Kp. |
Ver bind ung (I) Teile |
phosphor- haltiger Ester (Teile) |
Zusat z- · mittel (Teile). |
Stabilisator (Teile) |
MESSWERTE | IKHG |
| 100 101 102 |
OH OCH3 |
2 2 |
D B |
195- - 1970C. 47-49eC. |
10 10 · ■ / 1 |
Reofos 95 (50) Reofos 95 (50) Reofos 95 (50) . |
* (10) * (10) * (10) |
Dibutyl-zinn- maleinat (2) Dibutyl-zinn- maleinat (2) Dibutyl-zinn- maleinat (2) |
% OI | 78,0 85,0 68,5 |
|
| 45,7 60,7 45,3 |
•x CH3OI
-CH9-OCH,
CJ9 OO O
26A8701
Tabelle 11 zeigt Beispiele der Verwendlang der erfindungsgemässen
Massen in einem Vinylchlorid/Vinylidenchloridmischpolymerisat. Aus der Tabelle 11 ist ersichtlich, dass
bei Gebrauch der erfindungsgemässen Massen im oben genannten Mischpolymerisat der Oxygen Index um mehr als 20 Einheiten
erhöht werden kann.
erhöht werden kann.
- "86 7098 18/1 1 H
Tabelle 11. Vinylchlorid/Vinylidenchlorid-copolymerisat (Breon CS.100/30)
| Bei spiel Nr. |
R | X | η | Her- stel- lungs- ver- fahren |
Smp. oder Kp. |
Ver bind ung (I) Teile |
phosphor- hal tiger Ester (Teile) |
Stabilisator (Teile) ' | MESSWERTE | IKHG |
| Y 103 |
OH | 2 | D | Smp. 195-1970C |
20 | Reofos 9.5 (50) Il |
Dibutyl-zinn-maleinat (2) It Il Il |
% 01 | 91 92 |
|
| 34,0 54,9 |
26A8701
Tabelle 12 dient zur weiteren Erläuterung der
Erfindung durch Angabe erfindungsgemässer Massen, die PVC-Weichrnacher oder Streckmittel enthalten. Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass alls erfindungsgemässen Beispiele einen höheren Oxygen Index als die Vergleichsbeispiele aufweisen.
Erfindung durch Angabe erfindungsgemässer Massen, die PVC-Weichrnacher oder Streckmittel enthalten. Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass alls erfindungsgemässen Beispiele einen höheren Oxygen Index als die Vergleichsbeispiele aufweisen.
- 88 -
709818/11U
Beispiel Nr.
104
105
A! 106
B! 107
108
D'
109
E'
OH
DCH,
OH
OH
OH
OH
Her-
stel-
lungs-
ver-
fahren
Smp. oder Kp.
Smp.
195-197°C
195-197°C
Smp.
47-490C
47-490C
195-197UC
195-1970C
195-197UC
195-197
Verbind- ung(I) Teile
phosphorhaltiger Ester (Teile)
20 20
20
20
20
20
Reofos 95 (25)
tt
I?
PVC-Weichmacher
oder
Streckmittel
(Teile)
Streckmittel
(Teile)
Cerechlor
S52 (25)
S52 (25)
Bisoxlex
PCB (25)
PCB (25)
Reoplex 903
(25)
(25)
Citroflex
A4 (25)
A4 (25)
Mesamol (25)
Stabilisator
(Teile)'
(Teile)'
MESSWERTE
96.01
IKHG
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
Reoplas 39
(4)
(4)
Dibutyl-zinnmaleinat (2)
44,5 35,7
33,5 31,7
28,6 31,6
29,2 36,5
29,2 36,6 27,1
64,8
■ ■ 26A8701
Tabelle 13 gibt Beispiele der Verwendung der
erfindungsgemässen Massen in chloriertem Polyäthylen, Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass eine bedeutende Erhöhung
des Oxygen Index erreichbar ist.
Diese Massen werden ähnlich den PVC-Beispielen
auf einem Laborzweiwalzenstuhl hergestellt, doch wird in Abwesenheit eines Yfärmeschutzmittels gearbeitet, und das
36%ig und 46%ig-chlorierte Polyäthylen bei 18O0C bzw. 1000C
gewalzt.
~ 90-709818/1 ίΗ
| Bei spiel Nr. |
R | — | X | n | Her- stel- lungs- verfahren |
Snrp. oder Kp. ' |
Ver bind ung (I) Teile |
phosphor- haltiger Ester |
Chlorgehalt des chlorierten Polyäthylens % |
Stabilisatoren | • | Oxygen Index |
| F1 | - | -, | - | - | - | Reofos 95 (50) |
36 | - | 22, ^ | |||
| 110 | - | OH | 2 | D | Smp. 195- 1970C. |
20 | Reofos 95 (50) |
36 | — | 39,9 | ||
| G1 | - | - | — | - | Reofos 95 .(5O) |
hz | - | 26 j I | ||||
| 111 | OH- | 2 | Smp. 195- 197eCi |
20 | Reofos 95 (50) |
kz | 59;7 |
Tabelle 14 dient zur weiteren Erläuterung der Erfindung durch Beispiele von erfindungsgemässen Massen, die
PVC-Weichmacher enthalten. Aus der Tabelle geht hervor, dass alle erfindungsgemässen Beispiele einen höheren Oxygen
Index als die entsprechenden Vergleichsbeispiele aufweisen.
- 92 709818/11U
| Bei spiel Nr, |
R | X | η | Her- stel- lungs- venßahren |
Smp» oder KP, |
Ver bind ung (I) Teile |
phösphor- haltiger Ester (Teile) |
Stabilisator (Teile) . . |
phosphorfreier ¥eichinacher (Teile) |
ί | Mess- •werte 0.1- |
| 112 | -CH2OH | 2 | D. | 127- i6o |
20 | Tris(2-chlor- ■äthyl)pbosphat (lÖ) |
ep oxidi er te s Sojaöl (4) |
Phthalsäure-. diöctylester (40) |
31,2 | ||
| J1 | - | — | - | - | » | f» | 25,4 | ||||
| 113 | -CH2OH | 2 | D | 127- 16 0 |
20 | Tris(2-chlor- äthyl)pho sphat (.15) |
Phthalsäure- diöctylester (35) |
4j,l | |||
| κ1 | - | - | - | - | ti | ff | 27,4 | ||||
| 114 | (ojo) I |
-CH2OH | 2 | D | 127- l60 |
20 | TrIs(2-chlor- Öthyl)pho sphat (20) |
tf | Phthalsäure- dio.ctylester (50) |
50,7 | |
| L1 | — | - | - | - | U , |
Jf | 28,3 |
co --α
Tabelle 15 enthält weitere erfindungsgemässe Beispiele.
- 94 -709818/1 114
-» VO
I
Beispiel Nr.
115
116
117
118
119
SH
OH
OCH2CH-CH2
ler-
stellungs-
/erfahren
Smp.
oder
Kp.
oder
Kp.
Verbind ung (I) Teile
phosphorhaltiger Ester
(Teile)
(Teile)
Reofοs 95
(50)
Reofos 95 (50)
Reofos 95 (50)
Reofos 9: (50)
Reofos 95 (50)
Stabilisator (Teile)
Dibutylz innmale inat (21)
MESSTORTE
O.I.
35,3
61.8
IKHG
39,7
33
84,5
Tabelle
15 (PortSetzung)
Beispiel Nr.
Her-
stellungs-
vonfäiren
Smp.
oder
oder
Kp.
Ψβν-
Dind-Jng (I)
Teile
Teile
phosphor haltiger Ester (Teile)
Stabilisator (Teile)'
MESSWERTE
O.I.
IKHG
120
121
OC-<g>
OH OCH
20
Rcofos 95 (50)
Dibutylzinnmaleinat (21)
20
Reofos 95
36,4
36,4
M1 HeοTos 95
(50) (70!
TI 1»
34,0
32.
26A8701
Beispiele 122-130
PVC-Massen werden mit verschiedenen in der Tabelle angegebenen Weichmachern und aromatischen Carbonsäureesterverbindungen,
in den in der Tabelle angefiührten Mengen (Gewichtsteilen)
hergestellt. Die Massen enthalten 100 Teile PVC und 2 Teile eines Cadmium/Barium-wärmeschutzmittels.
Die Massen werden 15 Minuten auf einem Laborzweiwalzenstuhl bei 1650C vermischt und dann auf einer geheizten
Presse zu 150 mm χ 150 mm χ 2,5 mm Platten gepresst. Die Platten werden dann 5 Tage bei konstanter Temperatur von
23°C gealtert.
Zürn Abschluss dieser Behandlung wird der IKHG
(International Rubber Hardness Degrees = Internationaler Kautschukshärtegrad nach BS903) und der Oxygen Index = Sauerstoffwert
(OI nach ASTM 2863) der Platten gemessen.
Um einen Vergleich mit Massen ohne Verbindung (b) zu ermöglichen, sind auch Vergleichsbeispiele A bis G angegeben.
Tabelle 16 zeigt die entsprechenden Vergleiche.
-'97 709818/ 1.1 U
O
CO
CO
VO
oo
Beispiel Nr.
ο η
•H (D
ω -η
η ρ, B
fclO W
Φ (D ρ
122
123
3 D1
P-, cd ω
124;
125
Cl
Cl
Cl
Cl
Herstellungsver-
fahren
Smp. oder
Kp.
Smp. =
137°_8°C
137°_8°C
Verbind ung (I) Teile
O O
Smp. =
137 -80C
137 -80C
20
10
O O
20
20
aromatischer Ester
(Teile)
(Teile)
Phthalsäuredioctylester
(DOP) (70)
(DOP) (70)
(70)
(50)
(50)
(50)
(60)
Katalysator (Teile)
SnCl, (D '
(70)
(70)
(70)
Phthalsäurebutyl-
benzylester
(BBP) (50)
(BBP) (50)
SnCl, (D '
SnCl,
MESSWERTE
% OI
22,3
22?7 24,2
27,8 25,4
SnCl,
(D £
SnCl,
(D c
24,7 25,3
33,4
27,7
IKHG
66
66 80
71 68,5
66
66
77
66
CX) CD
.TABELLE 16
130
rIn
CH
-0-C
-o-c
I!
ο
CH,
CH,
CH3O
Cl
Her-
stel-
lungs-
ver-
fahren
Smp.oder
Kp.
Sm. =
47ΰ-9°(
47ΰ-9°(
Verbind ung (I) Teile
20
20
20 aromatischer Ester
(Teile)
(Teile)
(50)
(50)
Phthalsäure-di-2-phenoxyäthylester
(50)
Phthalsäure-di-2-phenoxyäthylester
(50)
(50)
Phthalsäure-di-2-phenoxyäthylester
(70)
(70)
Katalysator
(Teile)
(Teile)
SnCl,
(I)''
(I)''
SnCl
SnCl,
(D '
SnCl,
(D '
DOP ist ein Phthalsäureester auf Basis 2-Aethylhexanol.
MESSWERTE
01
25,6
27,4
27,5
33,5
26,7
25,8 28,0
IKHG
60
60
76
84
78
90 91
Vergleicht man in Tabelle 16 Beispiel B mit Beispielen 122 und 123, so ist ersichtlich, dass mit den erfindungsgemässen
Massen eine deutliche Erhöhung des Oxygen Index erreichbar ist. In Beispiel 129 enthält weder der
als Weichmacher verwendete aromatische Ester noch die Verbindung I der Masse irgendwelche herkömmliche flammhemmende
Bestandteile, und dennoch lässt sich ein Oxygen Index von 33,5 Einheiten erreichen, der der Grössenordnung der gewöhnlicherweise
mit herkömmlichen flammhemmenden Weichmachern erreichbaren Werte entspricht.
Auch in Beispiel 124 ist der mit der angegebenen Masse erreichte Oxygen Index von 33,4 Prozent höher als vom
Chlorgehalt der Gesamtmasse voraussehbar war, obwohl die Verbindung I Chlor enthält.
Es ist ersichtlich, dass der Oxygen Index in Anwesenheit der aromatischen Verbindung (b) bedeutend höher liegt
und dass in bestimmten Fällen auch die Geschmeidigkeit verbessert wird. Also, weisen die PVC-Massen sowohl Geschmeidigkeit
als auch gute Flammv/idrigkeit auf.
- 100 -
709818/11H
Claims (1)
- PATENTANSPHÜECHE:1. . Masse auf Basis eines chlorhaltigen aliphatischen Polymerisats, dadurch gekennzeichnet, dass sie (a) einen Ester einer phosphorhaltigen Säure, einen aromatischen Carbonsäureester, Sulfonsäureester oder Kohlensäureester oder ein Gemisch derselben, und Cb) eine Verbindung der Formel IR(CH2X)nin welcher P. einen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder heterocyclischen Rest bedeutet, η eine ganze Zahl von wenigstens 2 ist und die X gleich oder verschieden sind und jeweils eine Abgangsgruppe darstellen, enthält.2. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ester ein Ester einer phosphorhaltigen Säure vorliegt.3* Masse nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass als Ester ein aromatischer Carbonsäureester, Sulfonsäureester oder Kohlensäureester vorliegt.4. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als chlorhaltiges aliphatisches Polymerisat ein Thermoplast vorliegt.5. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als chlorhaltiges Polymerisat ein Homopolymerisat oder Mischpolymerisat mit einem Chlorgehalt von mindestens 5% vorliegt.6. Masse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das chlorhaltige Polymerisat mehr als 20?ü Chlor enthält.7. Masse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das chlorhaltige Polymerisat mindestens 40% Chlor enthält.8. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass709818/1114- 101 -das chlorhaltige Polymerisat in Verschnitt mit einem weiteren Polymerisat vorliegt.9. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als chlorhaltiges Polymerisat ein Vinylchlorid-homopolymerisat oder -mischpolymerisat oder ein chloriertes Polyolefin vorliegt.10. Masse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Ester einer phosphorhaltigen Säure ein Ester der Phosphorsäure, einer Phosphonsäure, einer Phosphinsäure, der Phosphorigsäure oder deren Entwässerungsprodukte vorliegt«11. Masse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Ester eine vollveresterte Verbindung vorliegt.12. Masse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Ester ein Ester des fünfwertigen Phosphors vorliegt.13. Masse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Ester ein Triarylphosphat, ein Alkyldiarylphosphat, ein Tris-halogenalkylphosphat, ein Gemisch dieser Aryl-/Halogenalkyl-phosphate oder ein gemischtes Arylhalogenalkylpho sphat vorliegt.14. Masse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Carbonsäureester ein Phthalsäureester, Benzoesäureester oder Mellithsäureester vorliegt.15. Masse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als aromatischer Ester ein Ester mit nicht-deaktiviertem Benzolkern vorliegt.16. Masse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als aromatischer Ester Phthalsäurebutylbenzylester oder709818/11 U- 102 -Phthalsäure-bis-phenoxyäthylester vorliegt. YJ. . Masse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als aromatischer Ester ein herkömmlicherweise als Weichmacher für Vinylchloridpolymerisate verwendeter Ester vorliegt. 18. Masse nach Anspruch 1,' dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe R eine monocyclische, dicyclische oder polycyclische, anellierte oder nicht-anellierte Gruppe darstellt. 19· Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R mehr als einen unabhängigen aromatischen Rest enthält, wobei diese Reste durch kohlenstoffhaltige oder heteroatomhaltige Gruppen oder Gruppen, die sowohl Kohlenstoff atome als auch Heteroatome enthalten, verbunden sind.20. Masse nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ve rknüpfungs gruppe aus Wiederkehr enden Arylgruppen oder heterocyclischen Gruppen besteht, wobei die Verknüpfung von einer -CHpX-Gruppe abgeleitet ist.21. Masse nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass auch weitere, nicht-verknüpfende, -CI^X-Gruppen anwesend sind.22. Masse nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Verknüpfungen nicht mehr als 3 Kohlenstoff atome umfassen. 23· Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R durch ein oder mehrere Halogenatome oder Alkylgruppen mit1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenyl- oder Alkynylgruppen mit2 bis 12 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylgruppen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Hydroxylgruppen, Alkoxygruppen mit 1 bis Kohlenstoffatomen (die gegebenenfalls eine Epoxidgruppe enthalten) , Cyclοalkoxygruppen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen,709818/11U- 103 -Acyloxygruppen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Carboxylgruppen oder Carboxyalkoxygruppen mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, oder deren . Gemische, substituiert ist,
24. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R einen ansonsten unsubstituierten oder alkylsubstituierten dicyclischen, tricyclischen oder tetracyclischen Rest
darstellt.25* .Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X OH, SH, NH2, CO2H, PO3H2, OB(OH)2 oder ein Derivat derselben, oder Halogen, darstellt.26. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X OR1, SR1, NHR1, NR1R2, OB(OR1)(OR2)2, -Y-C-ZyV ο-Y-P oder -Y-S-Z.22 IlYR M1 2in vrelchen Y, Y und Y unabhängig voneinander -0-, -NH-,-NR1- oder -S- sind oder fehlen, ZH, R1, OR1, SR1, ITH2, NHR11 2
oder NR R oder eine direkte Rückverbindung von C an R oderCH2R ist, ¥ 0, S, NH oder NR1 ist, L 0 oder S ist oder fehlt, M 0 ist oder fehlt und R geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenyl oder Alkynyl mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl oder Cycloalkenyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, oder Aralkyl, Aralkenyl oder Alkaryl mit709818/11U- 104 -7 "bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet und R derselben Definition wie R entspricht und gleich R oder verschieden von R sein kann, darstellt.27· Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Äbgangsgruppe ein Salz einer sauren oder basischen Gruppe darstellt.28. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassX OH, OR1, OCOH oder OCOR1, wobei R1 der in Anspruch 26 angegebenen Definition entspricht, darstellt.29. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung R(CHpX) einer der FormelnXGlIXOHoderentspricht, in welchen X OH, OR1 oder OCOR1, wobei R1 der Definition in Anspruch 26 entspricht, darstellt.- 105 -709818/1 1 U26487Q130. Masse nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass R"1" Methyl, Phenyl oder Benzyl darstellt,31. Masse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass man 0,1 bis 150 Teile des Esters einer phosphorhaltigen Säure oder 1 bis 150 Teile des aromatischen Esters pro 100
Teile des chlorhaltigen Polymerisats einsetzt.32. Masse nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass man 2 bis 100 Teile des Esters einer phosphorhaltigen Säure oder des aromatischen Esters pro 100 Teile des chlorhaltigen Polymerisats einsetzt.33. Masse nach Anspruch 32, dadurch gekennz ei clone t, dass man 5 bis 80 Teile des Esters einer phosphorhaltigen Säure
oder des aromatischen Esters pro 100 Teile des chlorhaltigen Polymerisats einsetzt.34. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 bis 50 Teile einer Verbindung der Formel I pro 100 Teile des chlorhaltigen Polymerisats einsetzt.35. Masse nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 bis 35 Teile einer Verbindung der Formel I pro 100 Teile des chlorhaltigen Polymerisats einsetzt und dass die Masse
einen Ester einer phosphorhaltigen Säure enthält.36. Masse nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass man 2 bis 25 Teile einer Verbindung der Formel I pro 100 Teile des chlorhaltigen Polymerisats einsetzt und dass die Masse
einen Ester einer phosphorhaltigen Säure enthält.37» · Masse nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 bis 20 Teile einer Verbindung der Formel I pro 100 Teile- 106 -709818/1 1 Udes chlorhaltigen Polymerisats einsetzt und dass die Masse einen aromatischen Ester enthält.38. Masse nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass man 2 bis 15 Teile einer Verbindung der Formel I pro 100 Teile des chlorhaltigen Polymerisats einsetzt und dass die Masse einen aromatischen Ester enthält.39. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner eine nicht-deaktivierte aromatische Verbindung mit freien Stellungen am aromatischen Ring enthält.40. Masse nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht-deaktivierte aromatische Verbindung der Formel RCHpX, in welcher R und X dieselbe Bedeutung wie in der Verbindung R(CHpX) haben, entspricht.41. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dasssie ferner WärmeSchutzmittel, Lichtschutzmittel, Antioxydantien, Füllstoffe, Pigmente, Gleitmittel, Treibmittel, fungizide Mittel, Friedel-Crafts-Katalysatoren oder deren Vorprodukte, Streckmittel, Verarbeitungshilfsmittel, weitere flammhemmende Zusatzmittel oder Rauchverminderungsmittel, oder deren Gemische, enthält.42. Masse nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass als Stabilisator eine Organo-Zinnverbindung oder eine beliebige Epoxyverbindung vorliegt.43- " Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X Chlor darstellt und dass die Masse ferner einen Friedel-Crafts-Katalysator enthält.
44. Masse nach Anspruch 41 oder 43, dadurch gekennzeichnet,- 107 709818/1 1 Udass der Friedel-Crafts-Katalysator Aluininiumchlorid, Zinkchlorid, Eisen(3)-chlorid, Magnesiumchlorid, Zinn(2)-chlorid, Zinn(4)-Chlorid, Butyl-zinn-trichlorid, Phosphorsäure oder p-Toluolsulfonsäure ist.45. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen phosphorfreien Weichmacher und einen Ester einer phosphorhaltigen Säure oder einen aromatischen Ester und einen vom letztgenannten Ester verschiedenen Weichmacher enthält.46. Masse nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des phosphorfreien Weichmachers höchstens dem Anteil des Esters einer phosphorhaltigen Säure entspricht.47- Masse nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des phosphorfreien Weichmachers höchstens zu einem Drittel des Anteils des Esters einer phosphorhaltigen Säure entspricht.48. Masse nach Anspruch'45, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Halogenalkylphosphat enthält und dass der Anteil des phosphorfreien Weichmachers höchstens 90% des Phosphat/Weichmachergemisches entspricht.49. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindungen (a) und (b) im Gewichtsverhältnisvon 20:1 bis 0,1:1 einsetzt.50. " Masse nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindungen (a) und (b) im Gewichtsverhältnisvon 10:1 bis 0,5:1 einsetzt.51. Masse nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass- 108 709818/1.1 Uman die Verbindungen (a) und (b) im Gewichtsverhältnis von.5:l Ms 1:1 einsetzt.52. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Vinylchloridpolymerisat und(a) einen aromatischen Carbonsäureester, Sulfonsäureester oder Kohlensäureester oder vorzugsweise einen aromatischen Phosphatester und(b) eine Verbindung der FormelX) ,in weicher R einen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder aromatischen heterocyclischen R.est bedeutet, η eine ganze Zahl von 2 bis 12 ist und X eine gegebenenfalls negativ geladene Abgangsgruppe darstellt, enthält.53· Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass als Vinylchloridpolymerisat ein Homopolymerisat oder ein Mischpolymerisat mit weiteren Monomeren vorliegt,54. Masse nach Anspruch 52 oder 53, dadurch gekennzeichnet, dass als Vinylchloridpolymerisat PVC vorliegt.55. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass als aromatischer Ester ein herkömmlicherweise als Weichmacher für Vinylchloridpolymerisate verwendeter Ester vorliegt.56. Masse nach Anspruch 55, dadurch gekennzeichnet, dass der aromatische Phosphatester sich von einem Phenol oder Phenolgemisch ableitet.57· Masse nach Anspruch 51, "dadurch gekennzeichnet, dass als aromatischer Phbsphatester ein Triarylphosphat vorliegt. 58. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass der aromatische Carbonsäureester, Sulfonsäureester oder Kohlen-- 109 -7Q9818/11Usäureester sich von einem Phenol ableitet.59. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass als aromatischer Carbonsäureester ein Phthalsäureester,
Benzoesäureester oder Mellithsäureester vorliegt.60. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass die R-Gruppe monocyclisch, dicyclisch oder polycyclisch,
anelliert oder nicht-anelliert ist.61. Masse nach Anspruch 6O, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht-anellierten dicyclischen und polycyclischen aromatischen Reste direkt oder über Heteroatome oder kohlenstoffhaltige Gruppen verbunden sind.62. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass R durch ein oder mehrere Halogenatome oder Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylgruppen mit 5 bis 12
Kohlenstoffatomen, Hydroxylgruppen, Alk oxy gruppen mit 1 bis Kohlenstoffatomen, Cycloalkoxygruppen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Carboxylgruppen, Carboalkoxygruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder deren Gemische substituiert ist.63. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dassR einen unsubstituierten oder alkylsubstituierten dicyclischen, tricyclischen oder tetracyclischen Rest darstellt.64. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass X OH, SH, NHp oder ein Derivat derselben, oder Halogen, darstellt. '65. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass X OR1, SR1, NIIR1, NR1R2, OSO2R1,- 110 -70 9 S 1 g / 1 1 U-V-C-Z oder^V-PYR1in welchen V -0-, -NH-, -NR1- oder -S- ist, Y O oder S ist, ZH, R1, OR1, SR1, NH2, NHR1 oder NR1R2 ist, R1 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkyl oder Alkaryl mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Aryl mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls mit einem oder mehreren Halogen-, Hydroxyl-, Epoxy-,Nitril-, Aether- und/oder Ester-Substituenten,2 1bedeutet und R derselben Definition wie R entspricht undgleich R. oder verschieden von R~ sein kann, darstellt. 66. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass · X ein Halogenatom, OH, OR1, OCOH oder OCOR1, wobei R1 der in Anspruch 65 angegebenen Definition entspricht, darstellt. 67« Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung R(CH2X)n der FormelXCIl01 »1 1entspricht, in welcher X Cl, OH, OR oder -COR , wobei Rder in Anspruch 65 angegebenen Definition entspricht,darstellt.68. Masse nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner auch WärmeSchutzmittel, Lichtschutzmittel, Antioxydantien, Füllstoffe, Pigmente, Friedel-Crafts-Katalysa-- 111 -709818/1 IUtoren oder deren Vorprodukte, Streckmittel, Gleitmittel und/oder weitere flammhemmende Zusatzmittel enthält.
69· Verfahren zur Verbesserung der Flammwidrigkeit eines chlorhaltigen aliphatischen Polymerisats, dadurch gekennzeichnet, dass mana) einen Ester einer phosphorhaltigen Säure, einen aromatischen Carbonsäureester, Sulfonsäureester oder Kohlensäureester oder ein Gemisch derselben, undb) eine Verbindung der Formel I R(CH2X)n (I)in welcher R einen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder heterocyclischen Rest bedeutet, η eine ganze Zahl von wenigstens 2 ist und die X gleich oder verschieden sind und jeweils eine Abgangsgruppe darstellen,
in das Polymerisat einverleibt.70. Masse zur Verbesserung der Flammwidrigkeit eines
chlorhaltigen aliphatischen Polymerisats, dadurch gekennzeichnet, dass siea) einen Ester einer phosphorhaltigen Säure, einen aromatischen Carbonsäureester, Sulfonsäureester oder Kohlensäureester oder ein Gemisch derselben, undb) eine Verbindung der Formel I R(CH2X)n (I)in welcher R einen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder heterocyclischen Rest bedeutet, η eine ganze Zahl von wenigstens 2 ist und die X gleich oder verschieden sind und jeweils eine Abgangsgruppe darstellen,
enthält.709818/1 1 U - 112 -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB45613/75A GB1544417A (en) | 1975-11-01 | 1975-11-01 | Fire retardant chlorine containing polymer compositions |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2648701A1 true DE2648701A1 (de) | 1977-05-05 |
Family
ID=10437893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762648701 Withdrawn DE2648701A1 (de) | 1975-11-01 | 1976-10-27 | Flammhemmende chlorhaltige aliphatische polymere massen |
Country Status (13)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5257248A (de) |
| AT (1) | AT349764B (de) |
| BE (1) | BE847781A (de) |
| BR (1) | BR7607291A (de) |
| DD (1) | DD128162A5 (de) |
| DE (1) | DE2648701A1 (de) |
| ES (1) | ES452892A1 (de) |
| FR (1) | FR2329706A1 (de) |
| GB (1) | GB1544417A (de) |
| NL (1) | NL7612056A (de) |
| NO (1) | NO763705L (de) |
| SE (1) | SE7612052L (de) |
| ZA (1) | ZA766510B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0001421A1 (de) * | 1977-09-30 | 1979-04-18 | Ciba-Geigy Ag | Verwendung von Mercaptanen zur Wärmestabilisierung chlorhaltiger Thermoplaste |
| US4694098A (en) * | 1981-02-25 | 1987-09-15 | Hitachi, Ltd. | Colorless liquid crystalline compounds |
| US5612442A (en) * | 1994-09-20 | 1997-03-18 | Ube Industries, Ltd. | Phenol novolak condensate and bis(methoxymethyl)biphenyl for production thereof |
| DE19654072A1 (de) * | 1996-12-23 | 1998-07-09 | Buna Sow Leuna Olefinverb Gmbh | Weichmacher auf Basis von mono-, di- und polysubstituierten Diarylalkanen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| WO2019020699A1 (de) * | 2017-07-25 | 2019-01-31 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Halogenfreie sulfonsäureester und/oder sulfinsäureester als flammschutzmittel, flammschutzmittelsynergisten und radikalgeneratoren in kunststoffen |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1564074A (en) | 1977-02-12 | 1980-04-02 | Ciba Geigy Ag | Plastics composition |
| FR2417170A2 (fr) * | 1978-02-10 | 1979-09-07 | Novi Pb Sa | Condensateur electrique enroule |
| JPS53137239A (en) * | 1977-04-30 | 1978-11-30 | Ciba Geigy Ag | Polymer composition |
| JPS57174331A (en) * | 1981-04-21 | 1982-10-27 | Ajinomoto Co Inc | Stabilizer for halogen-containing resin |
| JPS59149937A (ja) * | 1983-02-17 | 1984-08-28 | Yokohama Rubber Co Ltd:The | ゴム組成物 |
| JP4505792B2 (ja) * | 2003-03-10 | 2010-07-21 | イハラケミカル工業株式会社 | ビス(メトキシメチル)ビフェニルの製造方法 |
| JP4979251B2 (ja) * | 2006-03-24 | 2012-07-18 | エア・ウォーター株式会社 | フェノール系重合体、その製法及びその用途 |
| ES2549031T3 (es) | 2010-10-14 | 2015-10-22 | Dow Global Technologies Llc | Compuestos marcadores de bifenil bencil éter para hidrocarburos líquidos y otros combustibles y aceites |
| US11932598B2 (en) * | 2018-07-17 | 2024-03-19 | Honshu Chemical Industry Co., Ltd. | Polyacyloxymethyl-4,4′-acyloxybiphenyl compound |
-
1975
- 1975-11-01 GB GB45613/75A patent/GB1544417A/en not_active Expired
-
1976
- 1976-10-27 DE DE19762648701 patent/DE2648701A1/de not_active Withdrawn
- 1976-10-29 AT AT804676A patent/AT349764B/de not_active IP Right Cessation
- 1976-10-29 BR BR7607291A patent/BR7607291A/pt unknown
- 1976-10-29 NO NO763705A patent/NO763705L/no unknown
- 1976-10-29 SE SE7612052A patent/SE7612052L/xx unknown
- 1976-10-29 FR FR7632726A patent/FR2329706A1/fr not_active Withdrawn
- 1976-10-29 ZA ZA766510A patent/ZA766510B/xx unknown
- 1976-10-29 BE BE171907A patent/BE847781A/xx unknown
- 1976-10-29 NL NL7612056A patent/NL7612056A/xx not_active Application Discontinuation
- 1976-10-30 ES ES452892A patent/ES452892A1/es not_active Expired
- 1976-11-01 DD DD7600195550A patent/DD128162A5/de unknown
- 1976-11-01 JP JP51131581A patent/JPS5257248A/ja active Pending
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0001421A1 (de) * | 1977-09-30 | 1979-04-18 | Ciba-Geigy Ag | Verwendung von Mercaptanen zur Wärmestabilisierung chlorhaltiger Thermoplaste |
| US4290942A (en) | 1977-09-30 | 1981-09-22 | Ciba-Geigy Corporation | Heat-stabilized chlorine-containing thermoplastic |
| US4694098A (en) * | 1981-02-25 | 1987-09-15 | Hitachi, Ltd. | Colorless liquid crystalline compounds |
| US5612442A (en) * | 1994-09-20 | 1997-03-18 | Ube Industries, Ltd. | Phenol novolak condensate and bis(methoxymethyl)biphenyl for production thereof |
| US5945501A (en) * | 1994-09-20 | 1999-08-31 | Ube Industries, Ltd. | Epoxy resin compositions including novel phenol novolak condensates produced from bis(methoxymethyl)biphenyls |
| DE19654072A1 (de) * | 1996-12-23 | 1998-07-09 | Buna Sow Leuna Olefinverb Gmbh | Weichmacher auf Basis von mono-, di- und polysubstituierten Diarylalkanen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| WO2019020699A1 (de) * | 2017-07-25 | 2019-01-31 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Halogenfreie sulfonsäureester und/oder sulfinsäureester als flammschutzmittel, flammschutzmittelsynergisten und radikalgeneratoren in kunststoffen |
| CN110945066A (zh) * | 2017-07-25 | 2020-03-31 | 弗劳恩霍弗应用研究促进协会 | 在塑料中用作阻燃剂、阻燃增效剂和自由基生成剂的无卤素的磺酸酯和/或亚磺酸酯 |
| EP3702401A1 (de) * | 2017-07-25 | 2020-09-02 | FRAUNHOFER-GESELLSCHAFT zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Halogenfreie sulfonsäureester und/oder sulfinsäureester als radikalgeneratoren in kunststoffen |
| CN110945066B (zh) * | 2017-07-25 | 2022-10-14 | 弗劳恩霍弗应用研究促进协会 | 在塑料中用作阻燃剂、阻燃增效剂和自由基生成剂的无卤素的磺酸酯和/或亚磺酸酯 |
| US11760865B2 (en) | 2017-07-25 | 2023-09-19 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Halogen-free sulphonic acid ester and/or sulphinic acid ester as flame retardant, flame retardant synergists and radical generators in plastics |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES452892A1 (es) | 1978-03-01 |
| GB1544417A (en) | 1979-04-19 |
| NL7612056A (nl) | 1977-05-03 |
| BE847781A (fr) | 1977-04-29 |
| NO763705L (de) | 1977-05-03 |
| FR2329706A1 (fr) | 1977-05-27 |
| JPS5257248A (en) | 1977-05-11 |
| DD128162A5 (de) | 1977-11-02 |
| SE7612052L (sv) | 1977-05-02 |
| ATA804676A (de) | 1978-09-15 |
| ZA766510B (en) | 1977-10-26 |
| AT349764B (de) | 1979-04-25 |
| BR7607291A (pt) | 1977-09-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| US4172858A (en) | Flame-resistant polymer compositions | |
| DE2648701A1 (de) | Flammhemmende chlorhaltige aliphatische polymere massen | |
| DE3850143T2 (de) | Antioxydante aromatische Fluorophosphite. | |
| DE60133047T2 (de) | Thermoplastische Harzzusammensetzungen mit gutem Flammverzögerungsvermögen | |
| DE2606026C2 (de) | 1-Oxa-3,8-diaza-spiro- [4,5] -decane, ihre Herstellung und ihre Verwendung als Lichtstabilisatoren | |
| DE2915116A1 (de) | Flammwidrig gemachte polyester- und polyamidharze | |
| DE2135238A1 (de) | Hydrolysenbestandige Phosphite und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| US4207224A (en) | Plastics composition | |
| EP0029522A1 (de) | s-Triazinderivate, ihre Herstellung aus Halogentriazinylaminen und Polyaminen, und ihre Verwendung als Stabilisatoren | |
| DE2418390C3 (de) | Pentaerythrit-diphosphonate und deren Verwendung | |
| CH533718A (de) | Verfahren zur Flammfestausrüstung von Textilmaterialien | |
| DE2219695A1 (de) | Bicyclische Phosphorverbindungen | |
| EP0374761B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von phosphororganischen Derivaten des 2,4-Di-t-butylphenols, der 4,4'-Dihalogenmagnesium-Verbindungen des Biphenyls und die Verwendung der phosphororganischen Derivate zur Stabilisierung von Kunststoffen, insbesondere in Polyolefinformmassen | |
| EP0435071B1 (de) | Verfahren zur Herstellung hydrolysestabiler organischer Phosphite | |
| EP0005497B1 (de) | Spirocyclische Borverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als flammhemmender Zusatz | |
| DE69721597T2 (de) | Neo-Diol Phosphitestern und polymere Zusammensetzungen davon | |
| EP0007460B1 (de) | Flammhemmende Polymermassen | |
| DE2016296A1 (de) | Neue chemische Zusammensetzungen und Verwendung derselben als Antioxidantien für Polyolefine | |
| DE2818963A1 (de) | Vernetzte polyurethane und verfahren zu deren herstellung | |
| DE2632749A1 (de) | Flammgehemmte cellulose | |
| EP0537223B1 (de) | NEUE 6-ARYL-6H-DIBENZO-[c,e][1,2]-OXAPHOSPHORINE, EIN VERFAHREN ZU IHRER HERSTELLUNG UND DEREN VERWENDUNG ZUR STABILISIERUNG VON KUNSTSTOFFEN, INSBESONDERE POLYOLEFINFORMMASSEN | |
| DE2047846B2 (de) | 4-piperidonenolaether, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung zum stabilisieren von synthetischen polymeren | |
| DE2818960A1 (de) | Nicht-aromatische kohlenstoff-, wasserstoff- und sauerstoffhaltige polymermassen | |
| DE1768750C3 (de) | Äther von 2,4,6, Tn s (di tert butyl hydroxy benzyl) phenolen | |
| JPH07145186A (ja) | ジホスファイト及びそれを熱酸化安定剤として含有する熱可塑性重合体組成物 |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |