DE2646172A1 - Verfahren zur herstellung von trimethylhydrochinon - Google Patents
Verfahren zur herstellung von trimethylhydrochinonInfo
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Description
Dr. F. Zumstein sen. - Dr. E. Aasmann - Dr. R. Koenigsberger
Dipl.-Phys. R. Holzbaur Dipl.-Ing. F. Klingseisen - Dr. F. Zumstein jun.
8 MÜNCHEN 2, ·*■ J' . ' BRÄUHAUSSTRASSE 4
TELEFON: SAMMEL-NR 225341 TELEGRAMME: ZUMPAT TELEX 529979
Case R-2307
Verfahren zur Herstellung von Trimethylhydrochinon
Die Erfindung betrifft ein "Verfahren zur Herstellung von Trimethylhydrochinon
durch Aromatisieren von 3i5»5-Trimethylcyclohex-2-βη-Ί,4-dion.
Das Trimethylhydrochinon ist ein wichtiges organisches Produkt, das als Vorläufer für das Vitamin E verwendet wird.
Es ist" bekannt, daß man Trimethylhydrochinon, ausgehend von
3,5,5-Trimethylcyclohex-2-en-1,iL-dion, nach einem Verfahren herstellen
kann, das darin besteht, dieses Dion mit einem Acylie-
709817/1101 · "
rungsmittel, im allgemeinen einem Carbonsaureanhydrid, in Anwesenheit
eines sauren Katalysators umzusetzen und anschließend den so erhaltenen Diester einer sauren oder basischen Hydrolysebehandlung
zu unterziehen, um das Trimethylhydrochinon freizusetzen (vgl. DOS 2 14-9 159).
Es wurde nunmehr ein neuer Zugangsweg gefunden, der es gestattet, das 3,5i5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4-dion direkt in das Trimethylhydrochinon
umzuwandeln, ohne daß es notwendig ist, chemische Reagentien einzusetzen.
Insbesondere besteht der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in einem neuen Verfahren zur Herstellung von Trimethylhydrochinon,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in Dampfphase das 3j5>5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4~dion
mit einem festen Katalysator von saurem Charakter in Kontakt bringt.
Die Katalysatoren, die die Durchführung dieser Umsetzung ermöglichen,
sind feste Katalysatoren, die Stellen mit saurem Charakter aufweisen, deren Acidität entweder im Sinne von Brönsted
oder von Lewis zu verstehen ist. Man bedient sich saurer Katalysatoren, die üblicherweise zur heterogenen Katalyse verwendet
werden.
Als Katalysatoren kommen Oxide von Metallen der Gruppen Ha, Hb, IHa, IHb, IVb, Vb, VIb, VIIb, VIII des Periodensystems
der Elemente (Handbook of Chemistry and Physics, 51. Ed. 1970-71) entweder allein, in Mischungen oder in Form von Kombinationen
in Frage.
Insbesondere kann man die Oxide von Beryllium, Magnesium, Zink, Aluminium, Cer, Thorium, Uran, Titan, Zirkonium, Vanadium, Mob,
Tantal, Chrom, Molybdän, Wolfram, Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel, nennen. Zu diesen Metalloxiden können Zusatzstoffe gefügt werden,
wie die Oxide von Metalloiden, wie Phosphor, Silicium.
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Als spezielle Beispiele für Katalysatoren kann man nennen:
als Metalloxide: Berylliumoxid (BeO), Aluminiumoxid 25
Ceroxid (CeO2), Thoriumoxid (ThO2), Titanoxid (TiO2), die Vanadiumoxide
(V2O5-V2O^), Chromoxid (Cr2O,), Wolframoxid (WO5);
als Kombinationen von Metalloxiden; Al2O5 inid Cr2O,, Al2O5 und
Fe0O5, Al^A, «-ad GoO, Al2Ov und MnO, Al2O5 und Mo2O5, Al3O5 und
V2O3, Cr2O5 und Fe2O3;
als Kombinationen von Oxiden von Metallen und Metalloiden: Siliciumdioxid-
Aluminiumoxid, Siliciumdioxid-Magnesiumoxid, TiOp mit Siliciumdioxid, ThO2 mit Siliciumdioxid-Aluminiumoxid, MgO mit
Siliciumdioxid-Aluminiumoxid, Cr2O5 mit Siliciumdioxid-Aluminiumoxid,
VO5 mit Siliciumdioxid-Aluminiumoxid, ZrO2 mit Siliciumdioxid-Aluminiumoxid.
Als andere feste Katalysatoren mit saurem Charakter sind auch
geeignet: die natürlichen,Aluminiumsilicate, wie Kaolinit,
Montmorillonit, Attapulgit; die natürlichen Zeolithe, wie Chabazit,
Analzit, Heulandit, Natrolit, Stilbit, Thomsonit; die synthetischen
Zeolithe, unter denen man die Zeolithe X, Y vom Typ Faujasit, den Zeolith L, den Zeolith Z analog zum natürlichen
Mordenit, nennen kann.
Die vorstehend erwähnten Katalysatoren können sich gegebenenfalls auf einem Träger befinden und einer Behandlung unterzogen
sein, die ihre Wirksamkeit vergrößern soll.
Man kann sie einer sauren Behandlung unterziehen. Hierzu kann man Chlorwasserstoffsäure, Fluorwasserstoffsäure, Fluorkieselsäure
oder Bortrifluorid, gegebenenfalls eingesetzt zusammen mit
Fluorwasserstoffsäure nennen. Man kann auf diese gegebenenfalls behandelten Katalysatoren auch ein oder mehrere Edelmetalle der
Gruppe VIII aufbringen. Hierzu kann man Platin, Palladium, Eho-
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dium, Ruthenium, Osmium oder Iridium nennen. Es sei erwähnt, daß, falls man einen natürlichen oder synthetischen Zeolith
verwendet, die Aktivierungsbehandlung in einem Austausch der Kationen, die sich von Alkalimetallen ableiten, die in dem Zeolith
enthalten sind, durch Ionen, wie H+, HH^+ oder die Kationen
bestehen kann, die sich von mehrwertigen Metallen, insbesondere den Erdalkalimetallen und den seltenen Erden ableiten, worauf
man den Zeolith nach dem Austausch einer thermischen Behandlung unterzieht.
Eine Gruppe von Katalysatoren, die Aluminiumoxid allein oder in
Kombination mit Siliciumdioxid enthalten, die für die Erfindung besonders geeignet sind, umfasst: Aluminiumoxid allein oder
zusammen mit einem Oxid der Metalle der Gruppen Ha, Hb, IHa,
IHb, IVb, Yb, VIb, VIIb, VIII des Periodensystems der Elemente,
gegebenenfalls versetzt mit Siliciumdioxid} ein natürliches AIu-
miniumsilicat; ein natürlicher oder synthetischer Zeolith.
Geeignet sind auch die Kombinationen von Siliciumdioxid-Magnesiumoxid.
· Die genannten Katalysatoren können einer Aktivierungsbehandlung unterzogen werden, beispielsweise wie vorstehend beschrieben.
Die Katalysatoren, die man vorzugsweise zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens verwendet, sind: Aluminiumoxid, SiIiciumdioxid-Aluminiumoxid,
wobei das Aluminiumoxid oder das SiIiciumdioxJd-AluTniniumoxid
einer sauren Behandlung unterzogen wurden und/oder auf sie Platin oder Palladium zusammen mit gegebenenfalls
Iridium abgelagert wurde; ein Zeolith vom Typ Y, der einer Aktivierungsbehandlung unterzogen wurde.
Vorzugsweise verwendet man Siliciumdioxid-Aluminiumoxid als Katalysator.
Auf jeden EaIl kann der Katalysator in einem Fließbett bzw. Wirbelschichtbett
oder in einem Festbett verwendet werden. Der Ka-
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talysator kann eine spezifische Oberfläche von 0,1 bis 600 m /g aufweisen.
Me scheinbare Kontaktzeit des Gasstroms mit dem Katalysator, definiert als die Dauer in Sekunden, während der sich eine Volumeneinheit
der gasförmigen Mischung (gemessen unter den Druck- und Temperaturbedingungen der Reaktion) in Kontakt mit einer
scheinbaren Volumeneinheit des Katalysators befindet, kann zwischen 1/IOOstel und 50 Sekunden und vorzugsweise bei 1/10tel bis
10 Sekunden liegen.
Die Reaktionstemperatur kann bei 200 bis 6000C und vorzugsweise
bei 4-00 bis 5000C liegen. Der Druck ki
sehen Druck sein oder darüber liegen.
sehen Druck sein oder darüber liegen.
bei 4-00 bis 5000C liegen. Der Druck kann gleich dem atmosphäri-
Gemäß einer praktischen Ausführungsform wird das 3i5i5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4--dion
in flüssigem Zustand oder gelöst in einem inerten Lösungsmittel, ausgewählt aus der Art von Lösungsmitteln,
die unter den Reaktionsbedingungen völlig verdampft sind, eingespritzt. Beispielsweise kann man als Lösungsmittel das Benzol
nennen. Darüberhinaus führt man die Reaktion unter der Atmosphäre eines inerten Gases (Edelgase, Stickstoff) oder von Wasserstoff
durch. Verwendet man Katalysatoren, die aus einem Metalloxid allein oder in Kombination mit anderen Metalloxiden oder Oxiden
von Metalloiden bestehen und auf die ein oder mehrere Edelmetalle abgelagert wurden (Pt, Pd, Rh, Ru, Os, Ir), so arbeitet man
im allgemeinen in Anwesenheit von Wasserstoff, um die katalytische Aktivität dauerhaft zu erhalten.
Der Gehalt an 3,5,5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4-dion in dem Gasstrom
kann innerhalb weiter Bereiche variieren. In den meisten Fällen kann er bei 1 bis 50 Vol.-% der-Gasmischung liegen.
Am Ende der Reaktion kann man neben dem Trimethylhydrochinon die Anwesenheit einer geringen Menge an Trimethyl-p-benzochinon fest-
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stellen. Dieses Chinon stammt vom Trimethylhydrochinon und kann
insbesondere durch eine Oxidation, sei es im Verlaufe der Reaktion
oder anschließend in Kontakt mit der Luft auftreten. Es kann leicht in an sich bekannter weise reduziert werden.
Dj<=>
Arbeitsbedingungen des erfindungsgemäßen Verfahrens eignen sich besonders für seine Durchführung in kontinuierlicher Verfahrensweise.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung und zeigen wie sie in der Praxis durchgeführt werden kann.
In einen rohrförmigen Glasreaktor (Länge 9 cm, Querschnitt 1,25 cm ), der sich senkrecht in einem ringförmigen Elektroofen
befindet, bringt man 3 »13 g eines Katalysators ein, der 87 Gew.-%
Siliciumdioxid und 13 Gew.-% Aluminiumoxid enthält und eine spezifische
Oberfläche von 97 m /g aufweist (Grace Davison Chemical SMR 7.2213) ein.
Man calciniert den Katalysator an der Luft während 4- Stunden bei 5000C. Anschließend spült man den Reaktor mit Stickstoff und
spritzt auf das auf 4-50 C erwärmte Katalysatorbett
18 1/Std. trockenen Wasserstoff und 6.3 cnr/Std. einer Lösung von 52,6 g 3ϊ5»5-Trimethyl-
cyclohex-2-en-1,4~dion in einer zur Erzielung eines Gesamtvolumens
von 100 cm ausreichenden Menge an Benzol.
Man gewinnt am Ausgang des Reaktors die Reaktionsprodukte durch Kondensieren in einer Reihe von Kühlfallen mit einer Mischung
von Aceton-Trockeneis. Fach 4—stündigem "kontinuierlichem" Durchlauf
wird die Reaktion unterbrochen. Der Inhalt der Fallen wird zu einer einzigen Fraktion vereint und mit Aceton in ausreichender
Menge zur Bildung eines Gesamtvolumens von 50 cnr versetzt.
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Das 3i515-Trimethylcycloliex-2-en-1l zl—dion, das nicht reagiert
hatte, wird direkt in der erhaltenen acetonischen Lösung durch Gasphasenchromatographie bestimmt. Man findet so 8,9 g dieses
Dions, was einem Umwandlungsgrad von 32,9 % entspricht. Das gebildete
Trimethylhydrochinon wird durch Polarographie nach Reduktion der geringen, neben dem Trimethylhydrochinon vorhandenen
Menge an Trimethyl-p-benzocbJnoii mit Zink bestimmt. Man findet
so 2,15 g Trimethylhydrochinon, was, bezogen auf das umgewandelte J^^-Trimethyleyclohex-S-en-i^-dion, einer Ausbeute von
49,4 % entspricht.
Anschließend geht man in folgender Weise vor, um das Trimethylhydrochinon
zu isolieren. Man beginnt unter atmosphärischem Druck das Aceton zu destillieren und ersetzt es darauf durch
40 cm siedendes Hexan. Man isoliert das rohe Trimethylhydrochinon
nach dem Abkühlen durch Filtrieren.
Das Produkt wird aus 30 cm Toluol umkristallisiert und man erhält
nach dem Filtrieren 1,56 g Trimethylhydrochinon.
Man führt verschiedene Arten von Analysen an dem isolierten Trimethylhydrochinon
durch:
polarographische Bestimmung: 96,6 %
Schmelzpunkt: 169°C
Massenspektrum: entspricht der Theorie
In einen Reaktor, wie in Beispiel 1 beschrieben, bringt man 2,89 g des gleichen Katalysators ein und calciniert 3 Stunden
bei 5000C. Man spritzt mit einer Rate von 18 1/Std. Wasserstoff
und mit einer Rate von 12,4 cnr/Std. eine Lösung von 27 g
3,5,5-Ti'imethylcyclohex-2—en-1,4-dion in einer zur Erzielung
eines Gesamtvolumens von 100 cnr ausreichenden Menge Benzol ein,
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/0.
Nach 29-minütiger Umsetzung bestimmt man durch Gasphasenchromatographie
1,16 g 3i5»5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4-dion, das
nicht umgewandelt wurde, was einem Umwandlungsgrad von 28,4- %
entspricht. Each Reduktion mit Zink bestimmt man polarographisch 0,243 g Trime thylhydro chin on. Die Ausbeute, bezogen auf umgewandeltes
3,5,5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4-dion, beträgt 52,8 %.
In einen wie in Beispiel 1 beschriebenen Reaktor bringt man 1,482 g eines Zeoliths T ein, in dem die Na+-Ionen fast gänzlich
durch HH^+-Ionen ausgetauscht waren.
Das Kristallgitter weist folgende Struktur auf.· 2 Na+, 54 NH4 +, 136 SiO2, 28 Al2O5.
Man calciniert den Zeolith unter einem Luftstrom, wobei man die Temperatur während 5 Stunden nach und nach von 25° C auf 500 C
anhebt. Man hält darauf 15 Stunden bei 4500C. Man spritzt anschließend
bei dieser Temperatur von 450°C 10 1/Std. Wasserstoff und 12,6 cm^/Std. einer Lösung von 25 g 3i5»5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4-dion
in einer zur Bildung eines Volumens von 100 cur ausreichenden Menge Benzol ein. Nach 30-minütiger Reaktion hat
man so 1,575 g 3,5i5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4-dion eingespeist
und bestimmt durch Gasphasenchromatographie,daß 1,205 g dieses Dions nicht umgewandelt wurden, was einem Umwandlungsgrad von
23i5 % entspricht. Nach Reduktion mit Zink bestimmt man polarographisch
0,183 g Trime thylhydro chinon. Die Ausbeute, bezogen auf umgewandeltes 3,5*5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4-dion, beträgt
49,5 %.
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Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von Trimethylhydrochinon, dadurch,
gekennzeichnet, daß man 3i5i5-Trimethylcyclohex-2-en-1,4— dion
in der Dampfphase in Kontakt mit einem festen Katalysator mit saurem Charakter bringt. .
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, der aus einem oder mehreren Oxiden
der Metalle der Gruppen Ha, Hb, IHa, IHb, IVb, Vb,
VIb, VIIb, VIII des Periodensystems der Elemente, gegebenenfalls zusammen mit Oxiden von Metalloiden wie Phosphor und
Silicium; einem natürlichen Aluminiumsilicat; einem natürlichen oder synthetischen Zeolith besteht.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, der aus Aluminiumoxid allein
oder zusammen mit einem Oxid eines Metalls der Gruppen Ha, lib, IHa, IHb, IVb, Vb, VIb, VIIb, VIII des Periodensystems
der Elemente, gegebenenfalls zusammen mit Siliciumdioxid; einem natürlichen Aluminiumsilicat; einem natürlichen oder
synthetischen Zeolith; Kombinationen von Siliciumdioxid und Magnesiumoxid besteht.
4-, Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
als Katalysator Aluminiumoxid; Siliciumdioxid-Aluminiumoxid;
Aluminiumoxid oder Siliciumdioxid-Aluminiumoxid, das einer sauren Behandlung unterzogen wurde, und/oder worauf man Platin
oder Palladium, gegebenenfalls zusammen mit Iridium, abgelagert hatte; einen Zeolith Y vom Typ Faujäsit, der einer
Aktivierungsbehandlung unterzogen wurde, verwendet.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
als Katalysator Siliciumdioxid-Aluminiumoxid verwendet.
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6. Verfahren gemäß Anspruch. 1, dadurch, gekennzeichnet, daß man
bei einer scheinbaren Kontaktzeit des Gasstroms mit dem Katalysator von 1/1OOstel bis 50 Sekunden und vorzugsweise
1/10tel bis 10 Sekunden arbeitet.
1/10tel bis 10 Sekunden arbeitet.
7- Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
bei einer Reaktionstemperatur von 200 bis 600°C und vorzugsweise 400 bis 5000C arbeitet.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung unter einer Inertgasatmosphäre oder unter Wasserstoff
durchführt.
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Representative=s name: ZUMSTEIN SEN., F., DR. ASSMANN, E., DIPL.-CHEM. DR |
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