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DE2645077A1 - Mehrzweck-schwimmbecken - Google Patents

Mehrzweck-schwimmbecken

Info

Publication number
DE2645077A1
DE2645077A1 DE19762645077 DE2645077A DE2645077A1 DE 2645077 A1 DE2645077 A1 DE 2645077A1 DE 19762645077 DE19762645077 DE 19762645077 DE 2645077 A DE2645077 A DE 2645077A DE 2645077 A1 DE2645077 A1 DE 2645077A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pool
swimmers
wave
swimming
swimming pool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762645077
Other languages
English (en)
Inventor
Friedhelm Dr Ing Krieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762645077 priority Critical patent/DE2645077A1/de
Publication of DE2645077A1 publication Critical patent/DE2645077A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

  • Mehrzweck-Schwimmbecken
  • Die Erfindung betrifft ein Mehrzweck-Schwimmbecken, das in einer etwa quadratischen Beckenanlage Beckenteile zumindest für Nichtschwimmer, Schwimmer und Springer enthält.
  • Bei einem Hallenbad ist ein Mehrzweck-Becken dieser Art bekanntgeworden, bei dem das Mehrzweck-Becken und das Lehr-Schwimmbecken eine insgesamt quadratische Beckenanlage bilden, derart, daß der mittlere Teil eines Hauptbeckens, der dem Lehr-Schwimmbecken gegenüber liegt und von diesem durch einen zentralen Baukörper getrennt ist, das Sprungbecken bildet und daß jeder der beiden Randbereiche des Hauptbeckens zusammen mit dem benachbarten Restteil der quadratischen Beckenanlage eine Bahn zum Strekkenschwimmen bildet (DT-PS 1 929 366). Ein derart ausgebildetes Mehrzweck-Becken besitzt ein großes Angebot an nutzbarer Wasserfläche, da die beiden Bahnen zum Streckenschwimmen gleichzeitig von verschiedenen Gruppen von Schwimmern benutzt werden können, während das Sprungbecken den Springern und das Lehr-Schwimmbecken den Nichtschwimmern oder den Schwimmschülern zur Verfügung steht.
  • Um den gegenüber einem normalen Bad an sich schon höheren Freizeitwert eines solchen Mehrzweck-Beckens noch zu erhöhen und die Benutzung eines Hallenbades mit einem solchen Becken attraktiver zu gestalten, um eine bessere Frequentierung zu erreichen, ist es zur Vermeidung der engen, sachlich und damit unpersönlich wirkenden Gänge im Bereich der Nebenanlagen zu vermeiden bekannt geworden, in weiteren Nebenanlagen Möglichkeiten für sportliche und spielerische Betätigungen, Ruhen in einer Liegehalle mit Solarium, Saunabetrieb und dergleichen zu schaffen und alle Nebenanlagen an die Schwimmhalle angrenzend und vom Beckenumgang her über einen von der Eingangshalle unmittelbar betretbaren Zugangsbereich zugänglich anzuordnen, der vom Beckenumgang optisch- durch Pflanzenkübel, Sitzbänke, Sportgeräte oder dgl. - abgetrennt ist (DT-AS 23 58 920).
  • Wenn auch das bekannte Mehrzweck-Becken durch die Gliederung der großen Wasserfläche schon eine abwechslungsreiche Betätigung erlaubt, wobei beispielsweise um eine inselartige Plattform herumgeschwommen werden kann, so hat sich doch die durch die Aufteilung der Wasserfläche bedingte Anordnung der zum Streckenschwimmen geeigneten Bahnen zu beiden Seiten der Beckenanlage als nachteilig für die Durchführung sportlicher Wettkämpfe erwiesen. Dazu kommt, daß die bei Hallenbädern üblichen Schwimmbahnen von 25 m Länge Wettkämpfe nach internationalen Bestimmungen nicht zulassen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, um ein Mehrzweck-Becken der eingangs genannten Art noch attraktiver zu gestalten, insbesondere den Freizeitwert eines solchen Bades zu erhöhen, um eine bessere Frequentierung zu erreichen. Dabei soll der Aufwand für Herstellung und Unterhaltung des verbesserten Bades, insbesondere aber auch der Grundflächenbedarf gering bleiben, um eine möglichst große Konzentration des Angebots zu erreichen und die MöglicSeit zu behalten, die Beckenanlage auch als Hallenbad betreiben zu können.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein für Wettkämpfe geeigneter, sich längs eines Randes der Beckenanlage über dessen ganze Länge erstreckender Beckenteil z.B.
  • durch eine Hubwand in Querrichtung in etwa gleich große Teile teilbar ist, von denen der eine Teil zugleich Bestandteil eines sich längs des senkrecht dazu verlaufenden Randes erstreckenden Wellenbeckens ist, während in dem dem anderen Teil benachbarten, vom Wellenbecken durch eine Wand getrennten Restteil der Beckenanlage zumindest ein Nichtschwimmerbecken und ein Springerbecken vorgesehen sind.
  • Die Sprunganlage ist zweckmäßig inselartig neben dem im zentralen Bereich des Restteils der Beckenanlage liegenden Springerbecken angeordnet. In dem Beckenteil zwischen der Sprunganlage und dem ihm zugeordneten Teil des Beckenumgangs kann eine Vorrichtung zur Bewegung der Wasserfläche vorgesehen sein.
  • An der Stirnseite des Wellenbeckens, die zugleich Längs seite des Wettkampfbeckens ist, kann eine Vorrichtung zur Erzeugung von Wellen vorgesehen sein.
  • Schließlich können entlang der Längsseite des Wettkampfbeckens Tribünenanlagen vorgesehen sein.
  • Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Mehrzweck-Beckens besteht in der mehrfachen und einander überschneidenden Nutzbarkeit der einzelnen Beckenteile. Bei.
  • versenkter Hubwand steht an einer Längsseite des Beckens eine von Tribünen begleitete, für die Durchführung von Wettkämpfen nach internationalen Bestimmungen geeignete Schwimmbahn von 50 m Länge zur Verfügung. Während auf dieser Bahn geschwommen wird, können die übrigen Beckenteile zum Teil von Schwimmern, Nichtschwimmern und Springern benutzt werden. Bei hochgefahrener Hubwand ist der dadurch abgetrennte Teil des Wettkampfbeckens Teil eines quer dazu verlaufenden Wellenbeckens, in dem durch eine an dessen Stirnwand, die zugleich Längswand des Wettkampfbeckens ist, angeordnete Wellenanlage Wellen erzeugt werden können.
  • Zugleich kann der andere durch die Hubwand abgetrennte Teil des Wettkampfbeckens mit 25 m Bahnen zum Streckenschwimmen für Trainingszwecke-verwendet werden, während nach wie vor der Nichtschwimmer- und Springerbereich und die Möglichkeit bleiben, um die inselartige Sprunganlage herumzuschwimmen. Durch Einbau eines Wellenerzeugers zwischen der Sprunganlage und dem ihr zugeordneten Teil des Beckenumgangs kann eine zusätzliche Wellenbewegung mit Wildwassereffekt erreicht werden.
  • Es kann nach all dem damit gerechnet werden, daß eine Badeanlage, sei es ein Freibad oder ein Hallenbad, mit einem derartigen Mehrzweck-Becken nach der Erfindung eine größere Anziehungskraft ausüben und daher besser frequentiert werden wird als das zu verbessernde bekannte Mehrzweck-Becken.
  • Zur Verstärkung der Frequentierung können selbstverständlich die weiteren bekannten Nebenanlagen wie Restaurant, Milchbar und Sauna sowie Solarium Spiel- und Gymnastikgeräte sowie Ruhe flächen vorgesehen sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung nachstehend erläutert.
  • -In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Mehrzweck-Beckens im Grundriß dargestellt und sind die dazugehörigen Nebenanlagen angedeutet.
  • Das Mehrzweck-Becken 1 bildet eine im Grundriß etwa quadratische Beckenanlage. Es besteht aus einem Beckenteil 2, der über die gesamte Seitenlänge des Mehrzweck-Beckens 1 reicht und eine Anzahl von 50 m langen Bahnen für die Durchführung von Wettkämpfen besitzt. Die Tiefe des Beckenteils 2 beträgt 1,80 m bis 2,25 m. Längs diesen Beckenteils 2 sind Tribünen 3 angeordnet.
  • Das Wettkampfbecken 2 ist durch eine mittig angeordnete Hubwand 4 in zwei Beckenteile 2' und 2t' unterteilt. In Fortsetzung der Hubwand 4 befindet sich eine feste Wand 5 die bis zum jenseitigen Rand des Mehrzweck-Beckens 1 reicht.
  • Der durch die Hubwand 4 abgetrennte Beckenteil 2' bildet mit dem anschließenden Beckenteil 6 quer zu dem Wettkampfbecken 2 ein Wellenbecken, in dem durch eine Wellenanlage 7 Wellen erzeugt werden können, die zum gegenüberliegenden Strand 8 hin brandungsartig auslaufen. Der Strandbereich 8 kann durch Aufstellen von Liegestühlen mit Strohschirmen und dgl. attraktiv gestaltet und durch die Anordnung von natürlichen oder künstlichen Felsen 9 mit Wasserfall und einer Bepflanzungszone ergänzt sein. In der Nachbarschaft dieser für die Freizeitgestaltung besonders attraktiven Zone können Terrassen 10, ein Restaurant 11 und ggf. ein Übergang 12, z.B. ein Schwimmkanal zu einem Freibecken sein.
  • Nach der gegenüberliegenden Seite setzt sich der Strand in eine Bucht 13 fort, die zu dem Restteil 14 des Mehrzweck-Beckens überleitet. An der Bucht 13 können Kleinkinder und Nichtschwimmer ihre Badefreuden finden. In dem zentralen Bereich diesen Beckenteils 14 befindet sich ein Springerbecken 15 mit einer inselartig angeordneten Sprunganlage 16. Durch die inselartige Anordnung der Sprunganlage 16 kann unter Benutzung des durch die Hubwand 4 abgetrennten Teils 2" des Wettkampfbeckens 2 um die Insel und die Sprunganlage herumgeschwommen werden. Um das Erlebnis dieses Schwimmens zu erhöhen, kann in dem Beckenteil 17 zwischen der Sprunganlage und dem dieser zugeordneten Teil des Beckenumgangs ein Wellen'erzeuger zur Bewegung der Wasserfläche vorgesehen sein. Dadurch läßt sich in diesem relativ schmalen Beckenteil ein Wildwassereffekt erzielen.
  • Zugleich kann in dem bezüglich der Sprunganlage 16 gegenüberliegenden Beckenteil 18 durch entsprechende DUsen, die an der Wand 5 angebracht sein können, ein Nieselregen erzeugt werden, so daß der Badegast das Gefühl bekommt, durch eine Regenwand zu schwimmen. In einer Ausbuchtung 19 können Sitzbänke mit Massagedüsen vorgesehen sein.
  • Diesem Bereich des Mehrzweck-Beckens kann ein Bereich zur gesundheitlichen sowie sportlichen und spielerischen Betätigung zugeordnet sein. Dieser Bereich ist in seiner Gesamtheit mit 20 bezeichnet. Er kann ein Solarium mit Ruheräumen, Räume für Spiele, Trimmgeräte usw. enthalten.
  • Diesem Bereich vorgelagert sind die Nebenanlagen 21 mit Umkleiden, Duschen, Toiletten usw.. Der Eingang ist durch den Pfeil 22 gekennzeichnet.
  • Als besondere Attraktion zur Erhöhung des Freizeitwertes der Anlage kann im Bereich der Zwischenwand 5 eine Wasserorgel 23 vorgesehen sein, die im zentralen Bereich zwischen Wellenbecken und Bucht 13 liegt und mit Licht und Musik gekoppelt sein kann.
  • Die Beckenumgänge sind breit und vielfach gestaltet.
  • Hier können weitere Spiele und Trimmgeräte sowie Strandkörbe und Liegestühle aufgestellt sein, so daß der Badegast die Möglichkeit findet, zu promenieren, als auch körperlich und geistig tätig zu werden. Viele Voraussetzungen sind gegeben, um zwischenmenschliche Beziehungen zu knöpfen.
  • Dazu dient auch das Restaurant, das in Barfuß- und Stiefelbereich unterteilt ist.
  • L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1./Mehrzweck-Schwimrnbecken, das in einer etwa quadratischen Beckenanlage Beckenteile zumindest fur Nichtschwimmer, Schwimmer und Springer enthält, dadurch gekennzeichnet, daß ein für Wettkimpfe geeigneter, sich längs eines Randes der Beckenanlage über dessen ganze Länge erstreckender Beckenteil (2), z.B. durch eine Hubwand in Querrichtung in etwa gleich große Teile (2', 2") teilbar ist, von denen der eine Teil (2') zugleich Bestandteil eines sich längs des senkrecht dazu verlaufenden Randes erstreckenden Wellenbeckens (6) ist, während in dem dem anderen Teil (2??) benachbarten, vom Wellenbecken (6) durch eine Wand (5) getrennten Restteil der Beckenanlage zumindest ein Nichtschwimmerbecken (14) und ein Springerbecken (15) vorgesehen sind.
  2. 2. Mehrzweck-Schwimmbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprunganlage (16) inselartig neben dem im zentralen Bereich des Restteils der Beckenanlage liegenden Springerbecken (15) angeordnet ist.
  3. 3. Mehrzweck Schwimmbecken nach Anspruch 1 oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß in dem Beckenteil (17) zwischen der Sprunganlage (15) und dem ihm zugeordneten Teil des Beckenumgangs eine Vorrichtung zur Bewegung der-Wasserfläche vorgesehen ist.
  4. 4. Mehrzweck-Schwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite des Wellenbeckens (6), die zugleich Teil der Längsseite des Wettkampfbeckens (2) ist, eine Vorrichtung (7) zur Erzeugung von Wellen vorgesehen ist.
  5. 5. Mehrzweck-Schwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der Längsseite des Wettkampfbeckens Tribünenanlagen (3) vorgesehen sind.
DE19762645077 1976-10-06 1976-10-06 Mehrzweck-schwimmbecken Pending DE2645077A1 (de)

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