DE2643985B2 - Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren Ausgangsspannungen - Google Patents
Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren AusgangsspannungenInfo
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- H02H7/10—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
- H02H7/12—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
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Description
bO
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter, dessen
Übertrager eine Primärwicklung und wenigstens zwei Sekundärwicklungen zur Erzeugung mehrerer Ausgangsspannungen
aufweist. Eine solche Überlastschutzschaltung ist bekannt aus der DE-OS 23 64 060.
Sperrwandler geben wegen des als Speicher wirkenden Übertragers eine begrenzte Ausgangsleistung ab
und sind daher in gewissem Maße gegen Überlastung geschützt Durch eine Strombegrenzung im Primärkreis
des Sperrwandlers kann bei einer definierten Eingangsspannung die übertragbare Leistung weiter begrenzt
werden. Besitzt der Übertrager eines Sperrumrichters zur Erzeugung mehrerer Ausgangsspannungen eine
entsprechende Anzahl von Ausgangswicklungen, so muß jeder Ausgangskreis für die volle übertragbare
Leistung des Gerätes ausgelegt werden, da bei einem sekundärseitigen Kurzschluß jedem Ausgangskreis die
gesamte übertragbare Leistung entnommen werden kann. Der Aufwand für einen Sperrumrichter kann sich
dadurch beträchtlich vergrößern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine einfache Überwachungsschaltung anzugeben, die bei
Kurzschluß eines beliebigen Ausgangskreises den Betrieb des Sperrumrichters unterbricht.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Mit der Schaltung gemäß der Erfindung kann eine
beliebige Anzahl von Ausgängen eines Sperrumrichters mit einem einfachen Schaltungszusatz überwacht und
der Sperrumrichter beim Kurzschluß an einem beliebigen Ausgangskreis abgeschaltet werden. Wenn keine
galvanische Trennung zwischen Eingang und Ausgang des Sperrumrichters verlangt wird, kann die Summenspannung
von einer der Ausgangswicklungen abgeleitet werden. Die galvanische Trennung kann durch Verwendung
einer zusätzlichen Transformatorwicklung erreicht werden oder ohne zusätzlichen Aufwand auch
dann erzielt werden, wenn der Sperrumrichter eine Rückkopplungswicklung oder eine Wicklung zur Erzeugung
einer Vergleichs-EMK für eine Spannungsregelung aufweist, da dann die benötigten Hilfsspannungen
in der Regel bereits vorhanden sind.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines in der Figur dargestellten Eintaktsperrumrichters
näher erläutert.
Die Eif.ndung wird an einer Schaltung beschrieben,
die als geregelter, durch Rückkopplung selbsterregter Sperrumrichter ausgebildet ist und die getrennte
Ausgänge für drei Verbraucher aufweist. Die dieses Schaltungsprinzip kennzeichnenden Schaltungsteile
sind in der Figur durch eine gestrichelte Umrahmung hervorgehoben. Die Anwendung der erfindungsgemäßen
Lösung ist nicht von der Verwendung des Rückkopplungsprinzips und/oder von der Ausgangsspannungsregelung
abhängig.
Der an seine Spannungsquelle U\ angeschlossene Eingangskreis des Sperrumrichters besteht aus einer
Primärwicklung I eines Übertragers Ü und der Kollektor-Emitterstrecke eines Schalttransistors VI.
Über drei Sekundärwicklungen II, III und IV mit je einer Diode und einem Siebkondensator werden z. B. gleiche
Ausgangsspannungen U2 abgenommen. Über eine Rückkopplungswicklung V und die in Reihe geschaltete
Kollektor-Emitterstrecke eines Steuertransistors V4 wird der Schalttransistor Vl gesteuert. Die Gleichspannung
+ Uh für die Rückkopplung wird über eine Diode V5 an einem Kondensator C 1 gewonnen. Die Regelung
der Ausgangsspannung erfolgt mittels eines Regelverstärkers RVaIs EMK-Regelung. Die dazu erforderliche
dem Istwert proportionale Gleichspannung -Uh wird
über eine Diode V6 und einen Kondensator C2 ebenfalls aus der Rückkopplungswicklung V gewonnen.
Die für die Überlastschutzschaltung erforderliche Zusatzschaltung greift in das beschriebene Schaltprinzip
nicht ein, sondern wird in einfacher Weise zugefügt.
Die Überlastschutzschaltung wird im Kurzschlußfall als niederohmiger Nebenschluß zur Reihenschaltung der
Basis-Emitterstrecken der Transistoren V 4 und Vi. Dazu wird die Schaltstrecke eines Thyristors als
Halbleiterschalter V3 verwendet, die mit einem Widerstand Rj in Reihe geschaltet ist Für die Steuerung
des Thyristors benutzt die Überwachungsschaltung die Summe der zur Steuerung und Regelung des Schalt.i-ansistors
Vl vorhandenen Gleichspannungen + Uh und
— Uh- Die Gleichspannung + Uh wird während der
Einschaltphase des Schalttransistors transformatorisch erzeugt (Prinzip Durchflußumrichter). Sie steht daher
bereits unmittelbar nach dem Einschalten des Sperrumrichters zur Verfügung. An den Absolutwert dieser
Gleichspannung sind keine besonderen Anforderungen gestellt Die negative Gleichspannung — Uh ist nach
dem Sperrumrichterprinzip erzeugt und mittels des Regelverstärkers auf einen kostanten Wert geregelt.
Gegenüber der positiven Gleichspannung + Uh steht sie erst mit zeitlicher Verzögerung zur Verfugung. Da
beide Gleichspannungen aus der Rückkopplungswicklung abgeleitet werden, bildet diese zusammen mit den
Dioden V5, V 6 und den Kondensatoren Cl, C2 eine unter der Bezeichnung »Greinacher-Schaltung« bekannte
Schaltungsanordnung. Infolge der unterschiedlichen Spannungsimpulse an der Rückkopplungswicklung
während der Durchlaß- und Sperrphase erfolg jedoch keine Spannungsverdopplung sondern eine Summierung
der Gleichspannungen + Uh und — Uh- Die
Steuerung des Halbleiterschaftes V3 erfolgt mit'els eines Spannungsteilers, bestehend aus einer Zenerdiodc
V 2 und eines Widerstandes /?2, der an die Summe der beiden Gleichspannungen angeschlossen ist und wobei
der Abgriff des Spannungsteilers über eine Diode mit
der Steuerelektrode des Thyristors verbunden ist. Die Wirkungsweise der Überwachungsschaltung ergibt sich
daraus, daß im Falle des Kurzschlusses einer Ausgangsspannung der Absolutwert der negativen Gleichspannung
— Uh, absinkt, da sie ebenso wie die Ausgangsspannungen
U2 während der Sperrzeit des Schalttransistors Vi erzeugt wird. Die positive Gleichspannung
+ Uh dagegen bleibt zunächst in voller Höhe erhalten, da sie während der Durchlaßphase des Schaltti ansistors
erzeugt wird, und hierbei wegen der ausgangsseitig
ίο vorgesehenen Dioden der Eingang vom Ausgang
entkoppelt ist, d. h. der ausgangsseitige Kurzschluß nicht wirksam wird. Das Potential Ut am Abgriff des
Spannungsteilers steigt deshalb an und zündet den Halbleiterschalter V3, der dann den Schalttransistor
is Vi dauernd sperrt.
Da beim Einschalten die positive Gleichspannung + Uh schneller ihren Soliwert erreicht als die negative
Gleichspannung — Uh, muß das Zünden des Thyristors beim Einschalten verhindert werden. Dazu ist eine
einfache Hilfsschaltung mit einem RC-Glied C3, R 1
und einem Transistor V7 vorgesehen, dessen Kollektor-Emitterstrecke der Zenerdiode VI des Spannungsteilers
parallelgeschaltet ist. Das RC-G\ied C3, R 1 ist in Reihe mit einer Diode V8 an die Summe der
Gleichspannungen + Uh und — Uh angeschlossen und
der Verbindungspunkt zwischen der Diode und dem /?C-Glied mit der Basis des Transistors V7 verbunden.
Entsprechend der Ladezeitkonstanten des /?C-Gliedes wird der Transistor V7 kurzzeitig während des
3u Hochlaufens der Gleichspannungen leitend gesteuert
und verhindert somit einen Potentialanstieg an der Steuerelektrode und damit ein Zünden des Thyristors
bzw. Halbleiterschalters V3. V8 sorgt dafür, daß beim Ausschalten der Kondensator C3 schnell wieder
s"' entladen wird.
Claims (5)
1. Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter,
dessen Übertrager eine Primärwicklung und wenigstens zwei Sekundärwicklungen zur Erzeugung mehrerer Ausgangsspannungen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß von einer der sekundärseitigen Ausgangswicklungen
oder einer zusätzlichen Tertiärwicklung (V) des Übertragers (O) zwei Gleichspannungen (+Uh, ι ο
— Uh) verschiedener Polarität mit gemeinsamem Bezugspunkt abgeleitet sind, von denen die eine
(+ i/tf)nach dem Durchflußumrichterprinzip und die
andere (-Uh) nach dem Spernimrichterprinzip erzeugt ist, und daß an die Summe der Gleichspannungen
ein Spannungsteiler (R 2, V 2) angeschlossen ist, dessen Abgriff mit der Steuerelektrode eines
Hdbleiterschalters (VJ) verbunden ist, der mit seiner Schaltstrecke der Steuerstrecke des Schalttransistors
(Vi) des Sperrumrichters parallelgeschaltet
ist, und daß an die Steuerelektrode eine Hilfsschaltung (CX RI1 V7) angeschlossen ist, die
das Leitendsteuern des Halbleiterschalters (V3.) bei
Einschalten des Transistor-Sperrumrichters verhindert.
2. Überlastschutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem rückkopplungsgesteuerten
Sperrumrichter die Gleichspannungen (+Uh, — Uh) in einer als Greinacherschaltung
ausgebildeten Summierschaltung von der jo Rückkopplungswicklung abgeleitet sind und daß ein
Pol der Summierschaltung gegen den Schaltungsmittelpunkt ihres Ausganges gleichzeitig die Rückkopplungsspannung
für den Schalttransistor (Vl) liefert. ^
3. Überlastschutzschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem geregelten
Sperrumrichter die nach dem Durchflußumrichterprinzip erzeugte Gleichspannung (—UH) gleichzei
tig die Vergleichs- EM K für dessen Spavmungsrege- *'>
lung liefert.
4. Überlastschutzschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem geregelten rückkopplungsgesteuerten Sperrumrichter die beiden Gleichspannungen *">
(+Uh, -Uh) als Rückkopplungsspannung für den Schalttransistor (VX) oder als Vergleichs-EMK für
dessen Spannungsregelung verwendet sind.
5. Überlastschutzschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, so
daß die Hilfsschaltung einen Hilfstransistor (V7) enthält, dessen Kollektor-Emitterstrecke als steuerbarer
Widerstand einem Teil (V2) des Spannungsteilers parallelgeschaltet ist, der über ein an der
Summe der Hilfsspannungen liegendes WC-Glied «
(R 1, C3) gesteuert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762643985 DE2643985C3 (de) | 1976-09-29 | 1976-09-29 | Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren Ausgangsspannungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762643985 DE2643985C3 (de) | 1976-09-29 | 1976-09-29 | Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren Ausgangsspannungen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2643985A1 DE2643985A1 (de) | 1978-03-30 |
| DE2643985B2 true DE2643985B2 (de) | 1980-07-31 |
| DE2643985C3 DE2643985C3 (de) | 1981-06-04 |
Family
ID=5989227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762643985 Expired DE2643985C3 (de) | 1976-09-29 | 1976-09-29 | Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren Ausgangsspannungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2643985C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3127460A1 (de) * | 1981-07-11 | 1983-02-10 | Industrie Automation Halbleitergerätebau GmbH & Co, 7801 March | Schaltung fuer wechselrichter fuer notstromanlagen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL271628A (de) * | 1959-06-23 | 1900-01-01 | ||
| DE1186548B (de) * | 1963-01-16 | 1965-02-04 | Bosch Gmbh Robert | Schutzeinrichtung fuer den Haupttransistor eines Spannungsreglers fuer mit stark wechselnden Drehzahlen antreibbare Stromerzeuger, insbesondere von Fahrzeugen |
-
1976
- 1976-09-29 DE DE19762643985 patent/DE2643985C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3127460A1 (de) * | 1981-07-11 | 1983-02-10 | Industrie Automation Halbleitergerätebau GmbH & Co, 7801 March | Schaltung fuer wechselrichter fuer notstromanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2643985C3 (de) | 1981-06-04 |
| DE2643985A1 (de) | 1978-03-30 |
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Legal Events
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