DE3127460C2 - Schaltungsanordnung für einen leistungsbegrenzten Wechselrichter - Google Patents
Schaltungsanordnung für einen leistungsbegrenzten WechselrichterInfo
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Abstract
Es wird eine Schaltung für einen leistungsbegrenzten Wechselrichter für Notstromanlagen beschrieben, durch welche die Leistung des Wechselrichters im Kurzschlußfall auf der Lastseite in Richtung niedrigerer Spannung und höherer Stromstärke transformiert wird. Die Schaltung besteht aus einer in den Lastkreis geschalteten Meß- und Steuereinheit, die im Kurzschlußfall über eine Relaiseinrichtung den Lastkreis öffnet, gleichzeitig einen Transformator zwischen die lastseitigen Ausgangsklemmen des Wechselrichters schaltet und außerdem einen geeigneten Transformatorabgriff mit dem Lastkreis verbindet. Auf diese Weise wird erreicht, daß im Kurzschlußfall im Lastkreis ein Mehrfaches des Nennstromes fließt. Ein Zeitglied schaltet die Relaiseinrichtung nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit wieder in ihre Ruhestellung zurück. Bei überdimensionierten Sicherungen im Lastkreis schaltet ein Zählglied den ganzen Wechselrichter nach einer begrenzten Anzahl ergebnisloser Umschaltungen der Relaiseinrichtung anderweitig ab.
Description
40 schlußfall den mehrfach höheren Strom zur Verfugung
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- zu haben. Es ist auch bekannt, mit einem Stamm- und
durch gekennzeichnet daß die Sekundärseite des einem aufgesetzten Wechselrichter zu arbeiten, was
Transformators (4) mit mehreren Anzapfungen ver- ebenfalls nur auf eine modifizierte Überdimensioniesehen
ist, die wahlweise mit dem Kontakt (K 3) ver- rung hinausläuft.
bindbar ist 45 Derartige Überdimensionierungen sind jedoch kost-
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprächen 1 spielig und verteuern den Wechselrichter unnötig. Der
und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Transforma- Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltor
(4) ein leistungsangepaßter Transformator in tung für einen Wechselrichter anzugeben, durch die der
Sparschaltung ist. gesamte benötigte Ausbrennstrom aus der normalen
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- 50 Leistung des Wechselrichters entnehmbar ist.
durch gekennzeichnet, daß die Meß- und Steuerein- Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe durch eine
heit (5) ein Zeitglied enthält, das nach einer vorgege- Schaltung gelöst, welche die in dem Kennzeichen des
benen Zeit die Relaiseinrichtung (R) zur erneuten Anspruches 1 angegebenen Merkmale aufweist
Fehlererkennung in seine Ausgangsstellung zurück- Der wesentliche Gedanke der Erfindung besteht darschaltet. 55 in, im Kurzschlußfall lastseitig einen Transformator είπα. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 zuschalten, und aus diesem Transformator bei herabge- und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meß und setzten Spannung einen entsprechend starken Strom zu Steuereinheit (5) ein Zählglied enthält, das nach ei- entnehmen und diesen in den vorher vom Wechselrichner vorgegebenen Anzahl von erfolglosen Relais- ter abgetrennten Lastkreis zu schicken, und mit diesem Rückschaltungen den gesamten Wechselrichter (2) 60 starken Strom innerhlab einer vorgegebenen Zeit die abschaltet Sicherung des mit dem Kurzschluß behafteten Gerätes
Fehlererkennung in seine Ausgangsstellung zurück- Der wesentliche Gedanke der Erfindung besteht darschaltet. 55 in, im Kurzschlußfall lastseitig einen Transformator είπα. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 zuschalten, und aus diesem Transformator bei herabge- und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meß und setzten Spannung einen entsprechend starken Strom zu Steuereinheit (5) ein Zählglied enthält, das nach ei- entnehmen und diesen in den vorher vom Wechselrichner vorgegebenen Anzahl von erfolglosen Relais- ter abgetrennten Lastkreis zu schicken, und mit diesem Rückschaltungen den gesamten Wechselrichter (2) 60 starken Strom innerhlab einer vorgegebenen Zeit die abschaltet Sicherung des mit dem Kurzschluß behafteten Gerätes
auszubrennen. Wenn dies geschehen ist, wird der Trans-
formator wieder abgeschaltet und der Lastkreis an den
65 der die volle Spannung anliegt und die verbleibenden
['■ Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Verbraucher wieder mit Spannung bzw. Strom versorgt
[\\ einen leistungsbegrenzten Wechselrichter nach dem werden. Der Lastkreis erleidet dabei nur einen kurzzei-
[', Oberbegriff des Anspruches 1. Diese geht aus von einer tigen Spannungszusammenbruch von beispielsweise
3
03 sec. der Impedanz des Lastkreises begrenzter Kurzschluß-
Damit ist erreicht, daß ohne Überdimehsionierung strom geliefert werden, der zum Ausbrennen der betrefdes
Wechselrichters im Kurzschlußfall trotzdem aus der fenden Sicherung Si2 im gewünschten Zeitbereich
normalen Leistung des Wechselrichters die zum Aus- (03 see) führt
brennen der Sicherung erforderliche hohe Stromstärke 5 Die MeB- und Steuereinheit 5 enthält ein Zeitglied,
zur Verfügung steht das auf eine bestimmte Kurzschiußzeit voreingestellt ist
mator einen leistungsbegrenzten Transformator in 5 see) schaltet die Relaiseinrichtung in ihre Ruhestellung
Sparschaltung zu verwenden. zurück. Die Ausgangsspannung des Wechselrichters ist
Außerdem wird noch vorgeschlagen, in der Meß- und 10 sofort wieder im normalen Spannungsbereich, wenn die
Steuereinheit ein Zeitglied einzubauen, das auf die Re- Relaiseinrichtung zurückschaltet Daher erleiden die
laiseinrichtung einwirkt und diese nach Eintreten eines übrigen Verbraucher L\ und L3 nur ganz kurzzeitig ei-Kurzschlusses
nach einer vorbestimmten Zeit in ihre nen Spannungseinbruch.
schaltet 15 Last überdimensioniert ist wiederholt sich der Um-
Ferner wird vorgeschlagen, mit der Meß- und Steuer- schaltvorgang bis diese Sicherung ausgelöst wird,
einheit ein Zählgiied zu verbinden. Dieses tritt in Funk- Außerdem kann in der Meß- und Steuereinheit 5 noch
tion, wenn nach Rückschaltung der Relaiseinrichtung ein Zählglied enthalten sein, das nach einer vorbestimmder
Kurzschluß noch nicht behoben ist und die Relais- ten Anzahl von ergebnislosen Umschaltungen den
einrichtung daher sofort wieder in ihre Arbeitsstellung 20 Wechselrichter anderweitig abschaltet
schaltet Das Zählglied zählt die Anzahl der erfolglosen Falls ein Kurzschluß ohne zwischengeschaltete Impe-
Umschaitungen und schaltet nach einer vorgegebenen danz auftritt (z. B. Klemmkurzschluß) so bricht auch die
Anzahl den gesamten Wechselrichter ab. Ausgangswechselspannung des Wechselrichters auf ei-
In der Zeichnung ist die Erfindung in einen Prinzip- nen durch das Übersetzungsverhältnis des Transformaschaltbild
dargestellt In diesem Schaltbild ist mit 1 die 25 tors bestimmten Wert ein, bis der Kurzschluß aufgeho-Batterie
bezeichnet an die ein Wechselrichter 2 ange- ben wird.
schlossen ist Auf der Wechselstromsseite des Wechsel-
richters ist der Lastkreis an den Klemmen 3a, 36 ange- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
schlossen. Dieser Lastkreis enthält mehrere Einzella-
sten, die durch die Widerstände und Leitungsimpedanzen Li, Li und L3 symbolisiert sind; sie repräsentieren
einzelne Geräte im Lastkreis. Mit ihnen ist jeweils eine Sicherung Si\, Si2, S/3, in Reihe geschaltet
Die erfundene Schaltung besteht aus einem leistungsangepaßten
Transformator in Sparschaltung 4, einer Meß- und Steuereinheit S, einer Relaiseinrichtung R und
relaisgesteuerten Umschaltschützen mit den Kontakten Am, K2, K3, von denen die Schützkontakte K2 und K3 von
einem Schütz stammen.
Von diesen zwei Umschaltschützen schaltet das Schütz mit dem Kontakt K2 den Transformator 4 zwischen
die wechselstromseitigen Ausgangsklemmen 3a, 3/>
des Wechselrichters 2, und verbindet mit Kontakt K3
einen Transformatorabgriff mit dem Lastkreis. Die zur Betätigung der Umschaltschütze erforderliche Gleichspannung
wird hinter dem Einschalter 6 des Wechselrichters abgenommen. Die Betätigungsspannung der
Umschaltschütze richtet sich demzufolge nach der Eingangsspannung des Wechselrichters.
Im Normalfall wird die Ausgangsleistung des Wechselrichters
über das hierfür dimensionierte Schütz mit Kontakt Am an die Last abgegeben. Der lastseitige Spannungsabfall
ist dabei mit mindestens 6% der Nennspannung anzusetzen.
Im Störungsfall, d. h. bei Kurzschluß auf der Lastseite,
z. B. in der Einzellast L2, bricht die Ausgangsspannung
des Wechselrichters zusammen. Die Meß- und Steuereinheit 5 wird in diesem Fall bei Unterschreiten der
Ausgangsspannung von ca. 100 V aktiviert und betätigt die Relaiseinrichtung R. Durch das Schütz mit Kontakt
Am wird dabei die direkte Verbindung vom Wechselrichter
2 zur Last aufgetrennt und gleichzeitig wird über das zweite Schütz mit Kontakt Ki der Transformator 4 an
den Wechselrichterausgang gelegt, und ferner gleichzeitig mit Kontakt ATj die Last an eine geeignete Anzapfung
des Transformators 4 gelegt. Damit kann in den bestehenden Kurzschluß ein durch das Übersetzungsverhältnis
vorgegebener und den Spannungsabfall an
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung für einen leistungsbe- Kurzschlußschutz in der Form, daß bei ausgangsseitigrenzten
Wechselrichter, der ausgangsseitig mit 5 gem Kurzschluß der Eingang vcm Ausgang entkoppelt
mehreren Lastkreisen verbunden ist, gegen Kurz- wird.
Schluß in einem dieser Lastkreise, mit einem im Die Erfindung hat jedoch insbesondere eine Schal-
Kurzschlußfall ansprechenden Abschaltmittel, ge- tungsanordnung zum Gegenstand für Wechselrichter
kennzeichnet durch die folgenden Merkma- für Notstromanlagen des BEV-Typs (Besondere Ersatz-
Ie: ίο stromversorgung).
BEV-Anlagen dieser Art versorgen in bekannter Wei-
a) zwischen eine der Ausgangsklemmen (3a, 3b) se bei Netzausfall eine ganze Anzahl von Verbrauchern
des Wechselrichters (2) und die Lastkreise (L 1; ersatzweise mit Strom. Dabei kann es passieren, daß
L 2...) ist der Kontakt (K 1) eines ersten Schüt- während der Zeit dieser Notstromversorgung in einem
zes geschaltet, 15 der versorgten Verbraucher ein Kurzschluß auftritt, der
b) ein Transformator (4) ist primärseitig über den ein momentanes Absinken der Spannung infolge der
Kontakt (K 2) eines zweiten Schützes mit der Strombegrenzung (ca. 3.
2 In) im gesamten Lastkreis zur
gleichen Ausgangsklemmen (3a; 3b) des Wech- Folge hat Es fließt dabei in dem den Kurzschluß aufweiselrichters
(2) und sekundärseitig über den Kon- senden Verbraucher ein Kurzschlußstrom, der durch die
takt (K 3) mit den Lastkreisen (LX; L 2...) ver- 20 Impedanz des Lastkreises und die Strombegrenzung
bindbar, des Gerätes begrenzt wird. Dieser Kurzschlußstrom ist
c) jeder der Lastkreise (L 1; L 2...) verfügt in an meistens nicht ausreichend, um die Sicherung im betrefsich
bekannter Weise über eine eigene Siehe- fenden Lastkreis auszubrennen. Hierfür wird beispielsrung
(Si 1,5/2), weise ein Strom von 3 χ In oder 5 χ In benötigt, wenn
d) in den Lastkreisen (L 1; L2 ...) ist eine Meß- 25 das Ausbrennen der Sicherung innerhalb einer relativ
und Steuereinheit (5) vorgesehen, die bei Kurz- kurzen Zeit von ca. 0,5 see erfolgen soll (z. B. VDE-Vorschluß
eine Relaiseinrichtung ^betätigt, schrift), damit danach im Lastkreis wieder die normale
e) die Relaiseinrichtung (R) steuert im Kurz- Spannung herrscht und die übrigen Verbraucher wieder
schlußfall die beiden Schütze derart, daß der an der Nennspannung liegen und lediglich die Zuleitung
Kontakt (K 1) die Lastkreise (L 1; L 2 ...) von 30 zu dem den Kurzschluß aufweisenden Gerät unterbroder
einen Ausgangsklemme (3a; 3b) des Wech- chen ist
selrichters (2) abtrennt, und daß die Kontakte Bei einem strombegrenzten Wechselrichter besteht
(K 2; K 3) die Verbindung zum Transformator aber das Problem darin, den relativ starken Ausbrenn-
(4) herstellen, strom, der immer ein Mehrfaches des Nennstromes be-
f) die Übersetzung des Transformators (4) ist der- 35 trägt, aus der begrenzten Leistung des Wechselrichters
art bemessen, daß im kurzschlußbehafteten aufzubringen.
Lastkreis (L 1; L 2...) der zum Ausbrennen der Bei den Geräten nach dem Stand der Technik konnte
zugehörigen Sicherung (Si 1,5/ 2...) erforderli- dies nur dadurch erreicht werden, daß der Wechselrich-
che Strom fließt ter mehrfach überdimensioniert wurde, um im Kurz-
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813127460 DE3127460C2 (de) | 1981-07-11 | 1981-07-11 | Schaltungsanordnung für einen leistungsbegrenzten Wechselrichter |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813127460 DE3127460C2 (de) | 1981-07-11 | 1981-07-11 | Schaltungsanordnung für einen leistungsbegrenzten Wechselrichter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3127460A1 DE3127460A1 (de) | 1983-02-10 |
| DE3127460C2 true DE3127460C2 (de) | 1985-09-19 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE2643985C3 (de) * | 1976-09-29 | 1981-06-04 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Überlastschutzschaltung für einen Transistor-Sperrumrichter mit mehreren Ausgangsspannungen |
-
1981
- 1981-07-11 DE DE19813127460 patent/DE3127460C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE3127460A1 (de) | 1983-02-10 |
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