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DE2643067A1 - Staubabsaugeinrichtung - Google Patents

Staubabsaugeinrichtung

Info

Publication number
DE2643067A1
DE2643067A1 DE19762643067 DE2643067A DE2643067A1 DE 2643067 A1 DE2643067 A1 DE 2643067A1 DE 19762643067 DE19762643067 DE 19762643067 DE 2643067 A DE2643067 A DE 2643067A DE 2643067 A1 DE2643067 A1 DE 2643067A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
extraction device
dust extraction
separator
suction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762643067
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Heinz Schmiegel
Wilhelm Dipl Ing Wahmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEUNER APPARATEBAU KG
Original Assignee
NEUNER APPARATEBAU KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NEUNER APPARATEBAU KG filed Critical NEUNER APPARATEBAU KG
Priority to DE19762643067 priority Critical patent/DE2643067A1/de
Publication of DE2643067A1 publication Critical patent/DE2643067A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B15/00Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
    • B08B15/02Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using chambers or hoods covering the area
    • B08B15/026Boxes for removal of dirt, e.g. for cleaning brakes, glove- boxes

Landscapes

  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

TlEDTKE " BüHLING - KlNNE - GfUPE
26Λ3067
Palentanwälte:
Dipl.-Ing. Tiedtke Dipl.-Chem. Bühling Dipl.-Ing. Kinne Dipl.-ing. Grupe
Bavarlarlng 4, Postfach 20 24
8000 München 2 Tel.: (0 89) 53 96 53-56 Telex:5 24 845tipat
cable. Germaniapatent München
24.-September 1976 B 7663
NEUNER Apparatebau KG 8000 München 60
Staubabsaugeinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Staubabsaugeinrichtung,· insbesondere für Bremstrommeln von Kraftfahrzeugen.
,; In zunehmendem Ausmaß werden die Schädigungen er-
kannt, die den Menschen direkt oder indirekt durch die Staubentwicklung in Industrie und Gewerbe entstehen. Insbesondere hat sich der an Bremstrommeln von Kraftfahrzeugen entstehende Asbeststaub als besonders schädlich erwiesen, da er sehr fein ist und da er nicht vom menschlichen Körper abgebaut und ausgeschieden wird. Bisher war es üblich, diesen Asbeststaub mittels eines Staubsaugers von der Bremstrommel abzusaugen.
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Dabei hat es sich als nachteilig erwiesen, daß sowohl beim Absaugen selbst als auch beim späteren Entleeren des Sammelbehälters des Staubsaugers noch sehr viel Staub frei wird, der dann zu Schädigungen führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Staubabsaugeinrichtung insbesondere für Bremstrommeln von Kraftfahrzeugen zu schaffen, mittels der beim Reinigen der Bremstrommeln oder dergl. jedes Entweichen von Staub in die Um-•jO gebungsluft vermieden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen
über die Staubquelle stülpbaren Staubfänger und einen an diesem über eine Saugleitung angeschlossenen Staubabscheider gelöst, dessen Ansaugstutzen innerhalb eines geschlossenen Abscheidebehälters in einer entspannten Flüssigkeit endet, oberhalb der eine unterdruckbeaufschlagte Absaugkammer ausgebildet ist.
Mit dieser erfindungsgemäßen Staubabsaugeeinrichtung wird der Staub am Entstehungsort, nämlich der zu reinigenden Bremstrommel mittels des staubdicht abgeschlossenen Staubfängers erfaßt und über die Saugleitung verlustlos dem Staubabscheider zugeführt, wobei das Entweichen des Staubs in die Umgebungsluft durch den Unterdruck in der Saugleitung verhindert wird, der durch den in der Absaugkammer des Staubabscheiders hervorgerufenen Unterdruck entsteht. Das über die Saugleitung in den Staubabscheider gelangende Staub-Luft-Gemisch wird in die entspannte Flüssigkeit gesaugt, die auf-30'' grund ihrer fehlenden oder geringen Oberflächenspannung den Staub einfängt und bindet. Der derart gebundene Staub kann nunmehr dem Abscheidebehälter ohne Entwicklung von Staubwolken entnommen und zur Abfallbeseitigung oder einer eventuellen Weiterverwertung gleichfalls ohne gefährliche Staubentwicklung gelagert und transportiert werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der schädliche Staub nicht während des Reinigens
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oder der Abfuhr nicht sofort oder nach zwischenzeitlichem Absetzen eingeatmet wird. Ferner ist vermieden, daß sich der Staub auf Lebensmitteln oder Nutzpflanzen absetzt und auf diese Weise in den menschlichen Körper gelangt.
Vorzugsweise ist der Abscheidebehälter als Standzylinder ausgebildet, wobei der Ansaugstutzen außermittig zum Zylinder und in dessen Umfangrichtung gerichtet in der Flüssigkeit endet. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Flüssigkeit und das Staub-Luft-Gemisch unter Entstehung großer Berührungsflächen verwirbelt werden, so daß die Bindung des Staubs erleichtert und verbessert ist. Der Ansaugstutzen kann dabei mit einer geeigneten Düse ausgestattet sein, mit der unter Vermeidung sich verstopfender Querschnitte eine für die Verwirbelung günstige Austrittsströmung des Staub-Luft-Gemisches wie beispielsweise in Form eines Fächers erreicht wird. Eine Vereinfachung des Aufbaus des Staubabscheiders sowie dessen Handhabung bei der Abfallbeseitigung ergibt sich dadurch, daß der Abscheidebehälter mittels eines
2Q Deckels verschließbar ist, der als Träger für ein Saugaggregat ausgebildet ist. Vorzugsweise trägt dieser Deckel auch den Ansaugstutzen. Auf diese Weise kann nach Abnehmen des Deckels der Abscheidebehälter bequem entleert werden oder abgestellt und durch einen weiteren Abscheidebehälte'r ersetzt werden, so daß durch Anschaffung eines Deckels mit Saugaggregat und Ansaugstutzen und mehrerer billiger Abscheidebehälter der Abfallabtransport sehr rationalisiert werden kann.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsge-
3Ö' mäßen Staubabsaugeinrichtung besteht darin, daß der Staubfänger ein länglicher, über eine Bremstrommel stülpbarer Rohraufsatz ist, der auf der Seite der Bremstrommel durch eine elastische mittig gelochte Folie abgedeckt ist und am entgegengesetzten Ende einen staubdichten Abschluß hat. Für die Folie wird vorzugsweise ein hochelastisches Material verwendet. Derartige Materialien können ohne Dauerverformung bis zu mehreren hundert Prozent gedehnt werden, so daß die daraus hergestellte
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Folie über die Bremstrommel geschoben werden kann und danach den Rohraufsatz gegen die Achse elastisch verschließt. Das Überstreifen der Tolie über die Bremstrommel wird vorteilhaft dadurch erleichtert, daß die Folie vom Rohraufsatz abnehmbar ist. Dabei kann ferner durch unterschiedliche Formung verschiedener Folien eine verbesserte Anpassung des Staubfängers für unterschiedliche Bremstrommel-und Achsen-Formen erzielt werden.
Die Reinigung der Bremstrommeln wird vorteilhaft dadurch erleichtert, daß der Abschluß des RohraufKatzes eine Druckluftdurchführung für eine Druckluftpistole und einen in das Innere des Rohraufsatzes weisenden Stulpenhandschuh zur Bedienung der Druckluftpistole besitzt. Mittels der über die Druckluftdurchführung versorgten Druckluftpistole kann der an der Bremstrommel sitzende Staub verbessert abgelöst werden. Die Druckluftpistole kann auch eine Druckluftspritzpistole sein, mit der zum Steigern der Reinigungswirkung zugleich ein geeignetes Lösungs-oder Reinigungsmittel aufgespritzt wird.
Ein besonders preisgünstiger Aufbau und eine Kontrollmöglichkeit ergeben sich dadurch, daß der Rohraufsatz im Querschnitt achteckig ist und eine seiner Seiten als durchsichtige antistatische Wand ausgebildet ist. Der achteckige Rohraufsatz kann bequem zwischen eine Bremstrommel und einen Kotflügel oder dergl. geschoben werden und ist dabei sehr einfach herstellbar. Durch die durchsichtige antistatische Wand kann der Zustand der Bremstrommel überprüft werden, ohne daß die Wand die Staubteilchen anzieht. Die durchsichtige Wand ist vorzugsweise austauschbar, damit an der Rohraufsatz-Innenseite anhaftende ölige Schmutzteilchen bequem entfernt werden können.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die ZeJ chnung näher erläutert.
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Fig. 1 ist ein schematischer Schnitt durch einen Staubfänger der Staubabsaugeinrichtung.
Fig. 2 ist ein schematischer Schnitt durch einen Staubabscheider der Staubabsaugeinrichtung.
Nach Fig. 1 weist ein Staubfänger 1 im wesentlichen einen Rohraufsatz 2 auf, der über eine Bremstrommel 3 geschoben werden kann. An dem über die Bremstrommel 3 geschobe-
^q nen Ende des Rohraufsatzes 2 ist dieser mittels einer Folie 4 abgeschlossen, während .er am entgegengesetzten Ende einen A schhiß 5 aufweist. Der Rohraufsatz 2 ist im Querschnitt achteckig, wobei die oben liegende Seite durch eine durchsichtige Wand 6 gebildet ist und die unten liegende Wand einen Absaugstutzen 7 für die Aufnahme einer Saugleitung 8 trägt. Die elastische Folie 4 ist aus hoch elastischem Material gefertigt und besitzt eine Mittelöffnung 9, die eine Acbse 10 der Bremstrommel 3 so aufnimmt, daß durch die Elastizität der Folie 4 die Achse 10 dicht umschlossen ist. Durch den Abschtuß 5 führen ein Druckluftdurchlaß 11 und ein Stulpenhandschuh 12, der in das Innere des Rohraufsatzes 2 ragt. An den Druckluftdurchlaß 11 ist außen eine Druckluftleitung 13 angeschlossen, während er im Rohrinneren eine Druckluftzuleitung 14 einer Druckluftpistole 15 aufnimmt.
Der Rohraufsatz 2 sitzt auf einem Ständer 16, der
mittels einer Klemmvorrichtung 17 in seiner Höhe verstellbar ist.
" Nach Fig. 2 weist ein Staubabscheider 18 einen Abscheidebehälter 19 und einen Deckel 20 auf, der ein Saugaggregat 21 und einen Ansaugstutzen 22 trägt. Der Ansaugstutzen 22 ist an die Saugleitung 8 angeschlossen und endet im Inneren des Abscheidebehälters 19 mit einer Düsenöffnung 23 in einer Entspannten Flüssigkeit 24, die beispielsweise mittels geeigneter chemischer Mittel versetztes Wasser sein kann, über der Flüssigkeit 24 liegt in dem Abscheidebehälter
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19 eine vom Deckel 20 abgeschlossene Absaugkammer 25, aus der mittels des Saugaggregats 21 über Filter 26 Luft abgesaugt wird, so daß in ihr Unterdruck entsteht.
Der Staubabscheider 18 steht auf einem Rahmen 27
und kann mit diesem zusammen unter Ankippen an einem Handgriff 28 auf Rädern 29 gefahren werden. Zum festen Aufstellen des Staubabscheiders 18 dienen Abstellfüße Der Abscheidebehälter 19 kann dabei an Handgriffen 31 von <„ dem Rahmen 27 abgehoben werden.
Zum staubfreien Reinigen der Bremstrommel 3 wird der Staubfänger 1 über die Bremstrommel 3 gesetzt, wobei die Folie 4 über die Bremstrommel 3 hinweg auf die Achse 10 gleitet und diese dicht umfaßt. Der Staubfänger 1 wird dann durch geeignete Verstellung seines Ständers 16 an der Klemmvorrichtung 17 in die richtige Arbeitslage gel rächt. Von der zu reinigenden Bremstrommel 3 kann nun unter Bedienung der Druckluftpistole 15 mit der durch den Stulpenhandschuh 12 gesteckten Hand der Staub gelöst werden, wobei dar Reinigungsfortschritt durch die durchsichtige Wand 6 hindurch beobachtet werden kann. Die Druckluftpistole 15 kann auch eine Druckluftspritzpistole sein, mittels der dabei eine geeignete Reinigungsflüssigkeit aufgespritzt wird. Das beim Reinigen entstehende Staub-Luft-Gemisch wird durch den Unterdruck in der Absaugkammer 25 über die Saugleitung 8 in die Flüssigkeit 24 gesaugt. Die Flüssigkeit nimmt den Staub aus dem Gemisch auf und bindet ihn, so daß die Luft in der Absaugkammer 25 weitgehend staubfrei ist. Die Filter 26 vor -dem Saugaggregat 21 brauchen demnach keinen Staub mehr abzuhalten. Sie können zum Ausfiltern restlicher mitgerissener Flüssigkeitströpfchen ausgelegt sein oder auch gegebenenfalls völlig entfallen. Der in der Flüssigkeit 24 gebundene Staub wird bei entsprechender Anreicherung der Flüssigkeit mit dieser zusammen abgelagert oder abtransportiert.
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Leerseite

Claims (9)

  1. 26U067
    B 7663
    Patentansprüche

    /1.J Staubabsaugeinrichtung, insbesondere für Bremstronuneln von Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch einen über die Staubquelle stülpbaren Staubfänger (1) und einen an diesen über eine Saugleitung (8) angeschlossenen Staubabscheider (18), dessen Ansaugstutzen (22) innerhalb eines geschlossenen Abscheidebehälters (19) in einer entspannten Flüssigkeit (24) endet, oberhalb der eine unterdruckbeaufschlagte Absaugkairaner (25) ausgebildet ist.
  2. 2. Staubabsaugeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abscheidebehälter (19) als Standzylinder ausgebildet ist und der Ansaugstutzen (22) außermittig zum Zylinder und in dessen Umfangsrichtung gerichtet in der Flüssigkeit (24) endet.
  3. 3. Staubabsaugeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abscheidebehälter mittels eines Deckels (20) verschließbar ist, der als Träger für ein Saugaggregat (21) ausgebildet ist.
  4. 4. Staubabsaugeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugstutzen (22) an dem Deckel (20) befestigt ist.
  5. 5. Staubabsaugeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Staubfänger (1)
    2Q ein länglicher, über eine Bremstrommel (3) stülpbarer Rohraufsatz (2) ist, der an dem auf die Bremstrommel aufschiebbaren Ende durch eine elastische, mittig gelochte Folie (4) abgedeckt ist und am entgegengesetzten Ende einen staubdichten Abschluß (5) hat.
  6. 6. Staubabsaugeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Folie (4) von dem Rohraufsatz
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    ORiGiNAL IMSPECTEO
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    (2) abnehmbar ist. ·**
  7. 7. Staubabr.augeinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß (5) des Rohraufsatzes (2) eine Druckluftdurchführung (11) für eine Druckluftpistole und einen in das Innere des Rohraufsatzes weisenden Stulpenhandschuh (12) zur Bedienung der Druckluftpistole besitzt.
  8. 8. Staubabsaugeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohraufsatz (2) im Querschnitt achteckig ist und eine seiner Seiten als durchsichtige, antistatische Wand (6) ausgebildet ist.
  9. 9. Staubabsaugeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtige Wand (6) austauschbar ist.
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