DE2640045B2 - Vorrichtung zur automatischen Steuerung einer Tür zwischen ihrer geschlossenen und ihrer geöffneten Stellung - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen Steuerung einer Tür zwischen ihrer geschlossenen und ihrer geöffneten StellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Steuerung einer Tür zwischen ihrer geschlossenen und ihrer geöffneten Stellung, bestehend aus einem
umsteuerbaren Elektromotor, der über ein Untersetzungsgetriebe mit der Tür in Antriebsverbindung steht,
um diese zu bewegen, einer Einrichtung zur Erzeugung eines Antriebssignals für die Öffnungsbewegung, einer
Ortsbestimmungseinrichtung zur Bestimmung des Ortes
der Tür während ihrer öffnungs- und Schließbewegung,
um ein Ermittlungssignal zu erzeugen, einem mit einer Spannungsquelle verbundenen Motorantriebskreis, wobei der Motorantriebskreis sowohl auf das Antriebssignal anspricht, um den Motor in seiner normalen
Richtung anzutreiben, als auch auf das Ermittlungssignal, um den Elektromotor zu verlangsamen und die
Bewegung der Tür zu bremsen, einer auf das Ermittlungssignal ansprechenden Einrichtung zum Ab-
schalten des Elektromotors, um die TQr genau an den
Enden ihres öffnungs- und Schließhubes anzuhalten,
und aus einer Einrichtung, um den Elektromotor eine bestimmte Zeitdauer nach Beendigung der Erzeugung
des Antriebssignals für die Öffnungsbewegung in der Schließrichtung anzutreiben.
Bei einer in der FR-PS 8 52 356 beschriebenen Vorrichtung dieser Gattung besteht die Ortsbestimmungseinrichtung
aus einem im Bewegungsbereich der Tür am feststehenden Türrahmen befestigten Unterbrecher
und aus einem diesem zugeordneten Betätigungsteil, das an der Tür befestigt ist
Derartige herkömmliche Ortsbestimmungseinrichtungen haben sich jedoch nicht als voll zufriedenstellend
erwiesen, weil zur Ausrichtung und Einstellung des Unterbrechers ein beträchtlicher Aufwand erforderlich
ist Ein anderer Nachteil dieser herkömmlichen Ortsbestimmungseinrichtungen besteht darin, daß sie
eine häufige Wartung und Nacheinstellung erfordern, um eine genaue Arbeitsweise beizubehalten. Diese
Schwierigkeit beruht auf der Tatsache, daß der bzw. die an dem äußeren Türrahmen befestigten Unterbrecher in
ihrer Arbeitsweise von dem mechanischen Eingriff mit den Betätigungsteilen abhängen.
Bei einer Einrichtung zur selbständigen Betätigung von Garagentoren ist es aus der DE-OS 15 84 159 auch
bereits bekannt, daß in der Einfahrt zum Garagentor ein Magnetschalter verdeckt angebracht ist, der durch
einen am Kraftwagen angebrachten Dauermagneten beim Überfahren betätigt wird, wobei er einen
Steuerimpuls an die Betätigungseinrichtung für das Garagentor abgibt
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ermitteln des Ortes einer hin- und
herbewegbaren Tür zu schaffen, die leicht einzustellen, betriebssicher und einfach zu warten ist
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst daß die Ortsbestimmungseinrichtung aus einer Signalerzeugungseinheit
und aus einer Betätigungseinheit besteht, wobei die Signalerzeugungseinheit zwei Reed-Schalter
und zwei Permanentmagnete umfaßt, die im Abstand von und in Deckung mit den zugeordneten
Reed-Schaltern angeordnet sind, und wobei die Betätigungseinheit eine mit einer Ausgangswelle des
Untersetzungsgetriebes gekuppelte Antriebswelle und eine magnetische Abschirmeinrichtung umfaßt die mit
der Antriebswelle drehfest verbunden ist um sich mit dieser in jeder Richtung zwischen ihrer ersten und
zweiten Stellung zu verdrehen, wobei diese Verdrehung genau dem Türhub entspricht, und daß die magnetischen
Abschirmteile in einer zwischen den Reed-Schaltern und den Permanentmagneten liegenden Ebene verdrehbar
sinu und im Verlauf des öffnungs- und des Schließhubes der Tür zwischen den Reed-Schaltern und
den Permanentmagneten hindurchtreten, um das von den Permanentmagneten erzeugte Magnetfeld von den
Reed-Schaltern abzuschirmen und dadurch die Reed-Schalter zum Erzeugen des Ermittlungssignals zu
betätigen.
Die erfindungsgemäße Ortsbestimmungseinrichtung läßt sich leicht einstellen, weil lediglich die magnetischen
Abschirmteile auf der Antriebswelle in der erforderlichen Weise verdreht zu werden brauchen. Da es sich um
einen berührungslos arbeitenden Schalter handelt, wird eine große Betriebssicherheit erreicht. Der Umstand,
daß die Ortsbcsiirtrmungsemrichtung nicht im Bereich
der Bewegungsbahn der Tür angeordnet sein muß. sondern in der Nähe des Antriebsmotors angeordnet
sein kann, ist hinsichtlich der Wartung von Vorteil.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich pus den Unteransprüchen.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungcbeispiele
der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 eins perspektivische Darstellung eines Bereichs
einer Türbaugruppe, die mit einer Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Tür versehen ist
ίο wobei eine erfindungsgemäße Ortsbestimmungseinrichtung
veranschaulicht ist
F i g. 2A, 2B und 2C Vorder- und Rückansichten einer ersten Platte der Ortsbestimmungseinrichtung,
F i g. 3A und 3B Vorderansichten einer zweiten Platte ι ϊ der Ortsbestimmungseinrichtung,
Fig.4 eine Seitenansicht der Ortsbestimmungseinrichtung,
Fig.5 eine Vorderansicht der Ortsbestimmungseinrichtungr
Fig.6 eine Vorderansicht der ersten Platte, wobei
sich magnetische Abschirmteile in riner ersten Stellung befinden,
F i g. 7 eine Darstellung ähnlich wie F i g. 6, wobei sich die magnetischen Abschirmteile jedoch in einer zweiten
Stellung befinden,
F i ^. 8 eine Vorderansicht einer abgewandelten
Ortsbestimmungseinrichtung,
Fig.9 einen Querschnitt durch die abgewandelte Ortsbestimmungseinrichtung nach der Linie IX-IX in
Fig.8,und
Fig. 10 ein Blockschaubild eines in Verbindung mit
der automatischen Türbaugruppe verwendeten Überwachungssystems.
Wie dies in F i g. 1 gezeigt ist besteht eine automatische Türbaugruppe 10 im allgemeinen aus
einer freitragenden Tür 11, die in einem (nicht gezeigten) äußeren Türrahmen horizontal verschiebbar
ist der in einem Portal in einem Gebäude angeordnet ist, um das Portal zu öffnen und zu schließen, vobei der
Türrahmen zwei einander gegenüberliegende vertikale Seitenpfosten und eine sich zwischen den Seitenpfosten
e; streckende horizontale Traverse umfaßt
Die automatische Türbaugruppe 10 umfaßt ferner eine Antriebsbaugruppe 12, die an einem der Seitenpfosten
befestigt ist, eine (nicht gezeigte) angetriebene Baugruppe, die an dem anderen Seitenpfosten angeordnet
ist und eine (nicht gezeigte) über-Kopf-Laufschienenbaugruppe, die zwischen der antreibenden und der
angetriebenen Baugruppe abgestützt ist Wie dies in F i g. 1 gezeigt ist, umfaßt die Antriebsbaugruppe 12
eine Befestigungseinrichtung oder ein Gehäuse 13, das mit Gewindebolzen oder ähnlichen Befestigungselementen
an dem genannten einen Seitenpfosten ortsfest anf enrdnet ist Die Antriebsbaugruppe 12 umfaßt ferner
einen Antriebsmechanismus 14 zum Bewegen der Tür 11 innerhalb dfs äußeren Türrahmens wobei der
Antriebsmechanismus 14 aus einem umsteuerbaren Elektromotor IS und aus einem Untersetzungsgetriebe
16 besteht, das in einem an dem Gehäuse 13 befestigten Gehäuse 17 angeordnet ist. Die Antriebswelle des
Motors 15 ist mit dem Untersetzungsgetriebe 16 gekuppelt und eine Antriebsseilscheibe 18 <st an der
Ausgangswelle 19 des Untersetzungsgetriebes 16 angeordnet. Die angetriebene Baugruppe umfaßt eine
hr) Leerlaufseilscheibe. Ein endloses Drahtseil 20 od. dgl. ist
um die treibende und un, die angetriebene Seilscheibe herumgelegt.
Die Tür 11 hat einen Innenrahmen 21. bestehend aus
zwei Streben 22, von denen nur eine in den Zeichnungen
(Fig. I) gezeigt ist. am einer oberen Schiene 23 und aus einer (nicht gezeigten) unteren Schiene, die an ihren
Enden miteinander verbunden sind, um eine rechteckige öffnung zu begrenzen, in der eine Glasscheibe 24
angeordnet ist.
Es sind mindestens zwei Rollenbaugruppen 25 vorgesehen, von denen nur eine in den Zeichnungen
(Fig. 1) gezeigt ist, um die Tür M an einer horizontal verlaufenden Schiene der Laufschienenbaugruppe aufzuhängen,
wobei jede RollenBaugruppe aus einem an der Oberseite der oberen Schiene 23 befestigten
Aufhängebauteil oder Bügel 26 und aus einer in dem Bügel 26 drehbar gelagerten Rolle 27 zum Rolleingriff
mit der Laufschiene besteht. Jeder der Bügel 26 umfaßt ferner eine Einrichtung 28 zum Befestigen der
Rollenbaugruppe 25 an dem unteren Abschnitt des Drahtseils 20.
Gemäß der Erfindung ist eine Ortsbestimmungseinrichtung 29 vorgesehen, um die Abbremsstellungen der
sich bewegenden Tür 11 zu ermitteln, wobei die Ortsbestimmungseinrichtung einen Teil eines Überwa
chungssystems (Fig. 10) bildet, das eine automatische
Verringerung der Geschwindigkeit der Tür während eines abschließenden und öflnenden Bereichs der
Türbewegung bewirkt, und das die Tür am Ende ihres Bewegungshubes genau anhält. Die Ortsbestimmungseinrichtung 29 besteht aus einer Signalerzeugungseinheit
30 und aus einer Betätigungseinheit 31, die beide an einem Befestigungsbereich 32 befestigt sind, der von
dem Getriebegehäuse 17 vorspringt.
Wie dies am besten aus F i g. 4 ersichtlich ist. besteht die Signalerzeugungseinheit 30 aus einer ersten Platte
33 aus einem elektrisch isolierenden Material und aus einer zweiten Platte 34 aus einem unmagnetischen
Material, wobei die erste und die zweite Platte 33 bzw.
34 rechteckig und gleichförmig sind und mittels zweier Abstandsteile 35 im Abstand parallel und deckungsgleich
angeordnet sind. Wie dies aus F i g. 4 hervorgeht, ist die Signalerzeugungseinheit 30 mittels zweier
Gewindebolzen 36 an dem Befestigungsbereich 32 befestigt, die jeweils durch die zweite Platte 34, das
Abstar.dsteil 35 und die erste Platte 33 hindurch in den
Befestigungsbereich 32 eingesetzt sind. Ein weiteres Abstandsteil 37 ist zwischen dem Befestigungsbereich
32 und der ersten Platte 33 angeordnet.
Zwei Reed-Schalter 38, 39 und eine Verbindungsklemme 40 mit drei Anschlüssen sind an der dem
Befestigungsbereich 32 abgekehrten Oberseite der ersten Platte 33 befestigt, und ein Leitermuster 41
(Fig. 2B) ist auf die gegenüberliegende Oberseite der
ersten Platte J3 aufgedruckt, um eine gedruckte Schaltung zu bilden, durch welche die Reed-Schalter 38,
39 mit einem eine Spannungsquelle enthaltenden Motorantriebskreis 42 verbunden sind.
Zwei stabförmige Permanentmagnete 43a, 43b sind
an einer Oberfläche der zweiten Platte 34 in gegenüberliegender Beziehung zu den Reed-Schaltern
38, 39 befestigt, wobei die Magnete 43a, 436 im
wesentlichen die gleiche Länge wie die Reed-Schalter 38,39 haben und mit den zugeordneten Reed-Schaltern
38, 39 genau fluchtend angeordnet sind, um das magnetische Feld zu bilden, das erforderlich ist, damit
die Reed-Schalter 38,39 eine Relaisfunktion erfüllen.
Wie dies in den F i g. 4 und 5 gezeigt ist, besteht die
Betätigungseinheit 31 aus zwei magnetischen Abschirmteilen 44, 45, einem zwischen den magnetischen
Abschirmteilen 44, 45 angeordneten Abstandsteil 47,
zwei die magnetischen Abschirmteile 44, 45 zwischen sich aufnehmenden Halteplatten 48, zwei Halteplatten
49, 49, von denen die eine zwischen dem Befestigungsbereich 32 und der Halteplatte 48 und die andere
zwischen der Halteplatte 48 und einer Dichtungsscheibe 50 angeordnet ist, und aus einer Antriebswelle 51, die
sich von dem Befestigungsbereich 32 durch diese Bestandteile hindurch erstreckt und die an ihrem freien
Ende ein Gewinde zum Eingriff mit einer Mutter 52 besitzt, um diese Teile miteinander zu verspannen,
wobei sich die Antriebswelle 51 parallel zu der Achse der Ausgangswelle 19 des Untersetzungsgetriebes 16
und rechtwinklig zu den Ebenen der ersten und der zweiten Platte 33, 34 erstreckt. Die Antriebswelle 51 ist
mit der Ausgangswelle !9 des Untersetzungsgetriebes 16 gekuppelt, und ihre Drehzahl ist mittels eines (nicht
gezeigten) zwischengeschalteten Getriebemechanismus reduziert.
ledes der maenetischen Abschirmteile 44, 45 besteht
aus einem Blech aus einem Material mit hoher magnetischer Leitfähigkeit, wie z. B. Eisen, und es
umfaßt einen scheibenförmigen Basisbereich 53. durch den die Antriebswelle 51 hindurchragt, einen gegenüber
dem Basisbereich 53 parallel versetzt angeordneten Sektor 54, (55) und einen den Basisbereich 53 mit dem
Sektor 54, (55) verbindenden Verbindungsbereich 53a. Wie dies in F i g. 4 gezeigt ist, werden die Basisbei eiche
53 dup-h das Abstandsteil 47 im gegenseitigen Abstand parallel gehalten, und die identisch ausgebildeten
Sektoren 54, 55 sind gegenüber ihrem Basisbereich 53 derart zueinander hin versetzt, daß sie in einer
gemeinsamen Ebene liegen, die sich zwischen den Ebenen der Basisbereiche 53 und parallel zu den Ebenen
der ersten und der zweiten Platte 33,34 erstreckt.
Die magnetischen Abschirmteile 44, 45 sind mit der Mutter 52 auf der Antriebswelle 51 drehfest angeordnet,
so daß sie sich mit dieser um deren Achse verdrehen. Die Sektoren 54, 55 sind im Abstand voneinander
angeordnet, und dieser Abstand ist entsprechend der Läng.: der Bewegungsbahn der Tür 11 zwischen ihrer
geschlossenen und ihrer offenen Stellung innerhalb des äußeren Türrahmens zu bestimmen. Die Sektoren 54,55
sind in einer Ebene verdrehbar, die zwischen der ersten und der zweiten Platte 33, 34 liegt, so daß während der
öffnungs- oder der Schließbewegung der Tür jeder Sektor 54, (55) zwischen dem zugeordneten Reed-Schalter
38, (39) und dem Magnet 43a, (43b) hindurchtritt, um das von diesem Magnet erzeugte Magnetfeld abzuschirmen,
woraufhin die Reed-Schalter 38, 39 zu einem nachfolgend noch näher erläuterten Zweck abgeschaltet
werden.
Die Reed-Schalter 38, 39 sind in einer in Fig. 5 strichpunktiert wiedergegebenen Kreisbahn 56 angeordnet,
die durch die bogenförmigen Außenränder 57, 57 der Sektoren 54, 55 erzeugt wird, wenn sich diese
zwischen ihrer ersten und zweiten Stellung (F i g. 6 und 7) verdrehen, wobei sich der Mittelpunkt des Kreises 56
auf der Achse der Antriebswelle 51 befindet Die Reed-Schalter 38, 39 sind im gleichen Winkelabstand
von einer vertikalen Mittelebene angeordnet, die rechtwinklig und mittig zu der Länge der ersten und der
zweiten Platte 33, 34 verläuft, wobei eine Längsachse eines jeden Reed-Schalters durch den Mittelpunkt des
Kreises 56 hindurchgeht Es ist erkennbar, daß die Winkellage der Reed-Schalter 38, 39 und demzufolge
der mit diesen fluchtend angeordneten Magnete 43a 43Z) die Länge des Bremsweges der Tür 11 bestimmt
Wenn sich die Tür 11 in ihrer vollständig geschlosse-
nen Stellung befindet, dann werden die Sektoren 54, 55
in ihrer ersten oder vollständig im Uhrzeigersinn verdrehten Lage (Fig. 6) gehalten, wobei ein Seitenrand
58 des Sektors 54 in der vorstehend genannten vertikalen Mitttlebene angeordnet ist. Wenn sich die
Tür 11 in ihrer vollständig geöffneten Stellung befindet,
so werden die Sektoren 54, 55 auf ähnliche Weise in ihrer zweiten oder vollständig im Gegenuhrzeigersinn
verfVihten Lage (Fig. 7) gehalten, wobei eine Seitenkante
J9 des Sektors 55 in der vorstehend genannten vertikalen Mittelebene angeordnet ist. Die Verdrehung
der Sektoren 54, 55 zwischen ihrer erste.ι und zweiten Lage entspricht daher genau dem Bewegungshub der
Tür zwischen ihrer geschlossenen und ihrer geöffneten Stellung.
Ls sind zwei Zeitschalter 60, 61 (F ig. 10) vorgesehen,
die mit dem Motorantriebskreis 42 betriebsmäßig vereinigt sind Der zweite Zeitschalter 61 ist mit den
Reed-Schaltern 39, 38 verbunden. Fir wird betätigt.
abgewandelten Ausführungsform der Erfindung haben die Halteplatten 48a, 48<?der Betätigungseinheit 31 zwei
Ringe 6J, 63, die an ihren gegenüberliegenden Oberflächen befestigt sind, wobei die Ringe 63, 63 aus
einem Material mit verhältnismäßig großem Reibungswiderstand hergestellt sind. Das Abstandsteil 47a ist aus
irgendeinem geeigneten Kunstharz hergestellt, das einen niedrigen Reibungskoeffizient hat. Die Mutter 52
wird derart angezogen, daß d:e Ringe 63, 63 mit den Basisbereichen 53, 53 der magnetischen Abschirmteile
44, 45 in Reibungseingriff gehalten werden, so daß sich die magnetischen Abschirmteile 44, 45 normalerweise
mit der Antriebswelle 51 verdrehen. Falls jedoch die Verdrehung der magnetischen Abschirmteile 44, 45
behindert sein sollte, dann dreht die Antriebswelle 51 leer durch.
Die erste Platte 33 ist mit drei Öffnungen 64 (F i g. 2C) versehen, die in geringem gegenseitigem Abstand
angeordnet sind, wobei die Öffnungen 64 geringfügig
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werden, sobald die Sektoren 55, 54 im Lndbercich des
öffnungs- und Schließhubes der Tür zwischen die zugeordneten Reed-Schalter 39, 38 und Magnete 43b,
43a eindringen. Der zweite Zeitschalter 61 dient zur Bestimmung eines Zeitraums, nachdem der Motor 15
abgeschaltet wird, um die Tür H genau am finde ihres öffnungs- oder Schließhubes anzuhalten. Der erste
Zeitschalter 60 dient zur Bestimmung eines Zeitraums, nachdem der Motor wieder eingeschaltet wird, um
diesen in umgekehrter Richtung anzutreiben, so daß die
Tür 11 ihre Schließbewegung beginnt.
D'<·. Arbeitsweise der automatischen Türbaugruppe
10 wird nachfolgend anhand eines in Fig. 10 gezeigten Blockschaubilds des Überwachungssystems erläutert.
Wenn eine Person eine Türmattc 68 betritt, so wird ein
unter der Matte angeordneter druckempfindlicher Schalter betätigt, um dem Motorantriebskreis 42 ein
Antriebssignal zuzuführen, woraufb1 der Motor 15 die
Tür 11 in ihrer Öffnungsrichtung antreibt. Die Tür 11 beginnt die Öffnungsbewegung, d. h. gemäß F i g. 1 nach
rechts. Gleichzeitig beginnen die magnetischen Abschirmteile 44,45 sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen
(F i g. 6). Nach dem Eindringen des Sektors 55 zwischen den Reed-Schalter 39 und den Magnet 436, wird der
Reed-Schalter 39 abgeschaltet, um dem Motorantriebskreis 42 ein Signal zuzuführen, um den Motor 15 zu
steuern, wodurch der Motor 15 gebremst wird, um die Tür 11 mit einer geringeren Geschwindigkeit anzutreiben,
bis die Tür das Ende ihrer Öffnungsbewegung erreicht. Dieses Signal wird ferner gleichzeitig dem
/weiten Zeitschalter 61 zugeführt, um den Motor 15 abzuschalten, so daß die Tür ίΐ genau am Ende ihres
Öffnungshubes angehalten wird. Der erste Zeitschalter 60 wird erneut betätigt, um dem Motor eine bestimmte
Zeitspanne, nachdem die Person die Türmatte 68 überschritten hat in entgegengesetzter Richtung
anzutreiben, wodurch die Tür 11 in ihrer Schließrichtung bewegt wird. Wenn der Sektor 54 zwischen den
Reed-Schalter 38 und den Magnet 43a eindringt, wird der Reed-Schalter 38 abgeschaltet, um dem Motorantriebskreis
42 ein Signal zuzuführen, um den Motor 15 zu steuern, wodurch der Motor 15 abgebremst wird, um
die Tür 11 mit einer geringeren Geschwindigkeit anzutreiben, bis die Tür das Ende ihres Schließhubes
erreicht Dieses Signal wird auch dem zweiten Zeitschalter 61 zugeführt um die Tür 11 genau am Ende
ihres Schließhubes anzuhalten.
Gemäß einer in den Fig.8 und 9- gezeigten
man sie in eine," Richtung rechtwinklig zu der Ebene der
ersten Platte 33 betrachtet, und wobei die mittlere Öffnung 64 in der vorstehend genannten vertikalen
Mittelebene angeordnet ist, die rechtwinklig und mittig durch die Länge der ersten Platte 33 hindurchgeht. Auf
ähnliche Weise ist die zweite Platte 34 mit drei Öffnungen 65 versehen, die mit den entsprechenden
Öffnungen 64 fluchten. Eine oder zwei der drei Paare von Öffnungen 64, 65 werden entsprechend der
gewünschten Länge des Abbremsweges der Tür 11 ausgewählt. Rei der gezeigten Ausführungsform ist ein
stabförmiges Anschlagteil 66 in den mittleren Öffnungen 64, 65 in der ersten und zweiten Platte 33, 34
abgestützt, und es erstreckt sich zwischen diesen wie in Fig. 8 gezeigt.
Bei dieser Ausbildung kann die Ortsbestimmungseinrichtung 29a leicht eingestellt werden, wenn die
erfindiingsgemäße Vorrichtung an der automatischen Türbaugruppe 10 angebracht werden soll. Die magnetischen
Abschirmteile 44, 45 werden zunächst derart an der Antriebswelle 51 angebracht, daß ein verhältnismäßig
großer Zwischenraum zwischen den Sektoren 54,55 besteht. Sodann wird die Tür 11 manuell in ihre
geöffnete Stellung bewegt, damit die Sektoren 54,55 im Gegenuhrzeigersinn verdreht werden. Nachdem die
Seitenkante 59 des Sektors 55 an dem Anschlagteil 66 zur Anlage gebracht wurde, um die Drehbewegung des
Sektors 55 zu beenden, verdreht sich die Antriebswelle 51 leer, bis die Tür 11 das Ende ihres Öffnungshubes
erreicht, wodurch die Radialstellung des Sektors 55 in bezug auf die Antriebswelle 51 festgelegt ist.
Dann wird auf ähnliche Weise die Tür 11 manuell in
ihre geschlossene Stellung bewegt, um die Sektoren 54, 55 im Uhrzeigersinn zu verdrehen. Nachdem die
Seitenkante 58 des Sektors 54 an dem Anschlagbauteil 66 zur Anlage gebracht wurde, um die Drehbewegung
des Sektors 54 zu beenden, verdreht sich die Antriebswelle 51 leer, bis die Tür 11 das Ende ihres
Schließhubes erreicht wodurch die Radiaisteilung des Sektors 54 in bezug auf die Antriebswelle 51 bestimmt
ist. Falls die Seitenkante 58 des Sektors 54 kurz vor dem Anschlagbauteil 66 anhalten sollte, wenn sich die Tür 11
in ihre vollständig geschlossene Stellung bewegt hat dann wird der Sektor 54 von Hand weiter verdreht um
die Seitenkante 58 an dem Anschlagbauteil 66 zur Anlage zu bringen.
Da die magnetischen Abschirrntciic 44, 45 lediglich
zwischen die Reed-Schalter 38,39 und die Magnete 43a,
9 10
43ft einzudringen brauchen, um die Abbremsstellungen Ie 51 angeordneten magnetischen Abschirmteile 44. 45
der Tür 11 zu ermitteln, gewährleistet die erfindungsge- kann die Ort' bestinmungseinrichtung 29 (29a) bei der
mäße Ortsbestimmungseinrichtung 29 (29a; eine genaue Anbringung an der automatischen Türbaugruppe 10
und zuverlässige Arbeitsweise der automatischen Tür unabhängig von der Länge der Bewegungsbahn der Tür
II. Infolge des Vorhandenseins der auf der Antriebswel- . 11 leicht eingestellt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zur automatischen Steuerung einer Tür zwischen ihrer geschlossenen und ihrer geöffneten Stellung, bestehend aus einem umsteuerbaren
Elektromotor, der über ein Untersetzungsgetriebe mit der Tür in Antriebsverbindung steht, um diese zu
bewegen, einer Einrichtung zur Erzeugung eines Antriebssignals für die Öffnungsbewegung, einer
Ortsbestimmungseinrichtung zur Bestimmung des Ortes der Tür während ihrer öffnungs- und
Schließbewegung, um ein Ermittlungssignal zu erzeugen, einem mit einer Spannungsquelle verbundenen Motorantriebskreis, wobei der Motorantriebskreis sowohl auf das Antriebssignal anspricht,
um den Motor in seiner normalen Richtung anzutreiben, als auch auf das Ermittlungssignal, um
den Elektromotor zu verlangsamen und die Bewegung der Tür zu bremsen, einer auf das Ermittlungssignal ansprechenden Einrichtung zum Abschalter,
des Elektromotors, um die Tür genau an den Enden ihres öffnungs- und Schließhubes anzuhalten, und
aus einer Einrichtung, um den Elektromotor eine bestimmte Zeitdauer nach Beendigung der Erzeugung des Antriebssignals für die Öffnungsbewegung
in der Schließrichtung anzutreiben, dadurch gekennzeichnet, daß, die Ortsbestimmungseinrichtung (29) aus einer Signalerzeugungseinheit
(30) und aus einer Betätigungseinheit (3t) besteht, wobei die Signalerzeugungseinheit (30) zwei Reed-Schalter (38,39) und zwei Permanentmagnete (43a,
43ο; umfaßt, die im Abstand von und in Deckung mit
den zugeordneten Reed-Srhaltern angeordnet sind, und wobei die Betätigungseinheit (31) eine mit einer
Ausgangswelle (19) des Untersetzungsgetriebes (16) gekuppelte Antriebswelle (51; und eine magnetische
Abschirmeinrichtung (44, 45) umfaßt, die mit der Antriebswelle (51) drehfest verbunden ist, um sich
mit dieser in jeder Richtung zwischen ihrer ersten und zweiten Stellung zu verdrehen, wobei diese
Verdrehung genau dem Türhub entspricht, und daß die magnetischen Abschirmteile in einer zwischen
den Reed-Schaltern und den Permanentmagneten liegenden Ebene verdrehbar sind und im Verlauf des
öffnungs- und des Schließhubes der Tür zwischen den Reed-Schaltern und den Permanentmagneten
hindurchtreten, um das von den Permanentmagneten erzeugte Magnetfeld von den Reed-Schaltern
abzuschirmen und dadurch die Reed-Schalter zum Erzeugen des Ermittlungssignals zu betätigen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalerzeugungseinheit (30) eine
erste und eine zweite rechteckige Platte (33, 34) umfaßt, die im gegenseitigen Abstand parallel
angeordnet sind, daß die Reed-Schalter (38, 39) an der ersten Platte (33) befestigt sind, daß die Magnete
(43a, 43b) an der zweiten Platte (34) befestigt sind, daß die Reed-Schalter im gleichen Winkelabstand
von einer Ebene angeordnet sind, die rechtwinklig und mittig zur Länge der ersten Platte (33) verläuft,
daß die Magnete den gleichen Abstand von dieser Ebene aufweisen, so daß sie mit den Reed-Schaltern
deckungsgleich angeordnet sind, und daß die Achse der Antriebswelle (51) in dieser Ebene liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reed-Schalter (38,39) wie auch die
Magnete (43a, 43 b) im Winkelabstand von dieser Ebene angeordnet sind, wobei die Achse eines jeden
Reed-Schalters wie auch die Achse eines jeden Magneten durch die Achse der Antriebswelle (51)
hindurchgeht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Abschirmeinrichtung
aus zwei Platten (44, 45) besteht, die jeweils einen
scheibenförmigen Basisbereich (53), einen zum Basisbereich parallel angeordneten Sektor (54, 55)
und einen den Basisbereich mit dem Sektor
ίο verbindenden Veibindungsbereich (53a; aufweisen,
wobei die Sektoren von dem Basisbereich weg derart zueinander hin versetzt sind, daß sie in einer
gemeinsamen Ebene zwischen der ersten und der zweiten Platte (.33, 34) liegen, und wobei die
Antriebswelle (51) durch den Basisbereich hindurchgeht
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Abschirmplatten (44,
45) auf der Antriebswelle (51) angeordnet sind und
μ mit dieser reibschlüssig in Eingriff stehen, so daß sie
sich normalerweise zusammen mit dieser verdrehen, daß sich aber im Falle einer Verhinderung der
Abschirmplatten an einer Verdrehung die Antriebswelle leer verdreht, bis die Tür am Ende ihres
Bewegungshubes anlangt
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalerzeuguregseinheit (30) ein
Anschlagbauteil (66) aufweist, das sich zwischen der ersten und der zweiten Platte (33,34) erstreckt und
von diesen abgestützt ist wobei der eine der Sektoren (54.55) mit dem Anschlagbauteil in Eingriff
bringbar ist, wenn die magnetische Abschirmeinrichtung (44,45) in die erste Stellung verdreht wird, und
der andere Sektor mit dem Anschlagbauteil in
Eingriff bringbar ist, wenn die magnetische Abschirmeinrichtung in die zweite Stellung verdreht
wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Signalerzeugungseinheit (30) einen
auf der ersten Platte (33) ausgebildeten gedruckten Schaltkreis (41) und eine Verbindungsklemme (40)
aufweist die auf der ersten Platte angeordnet und mit dem gedruckten Schaltkreis verbunden ist durch
den die Reed-Schalter (38,39) mit dem Motorsteuer
kreis (42) und mit den Einrichtungen (61, 60) zum
Abschalten des Motors (15) und zum Antreiben des Motors in der Schließrichtung verbunden sind.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP50108684A JPS5233339A (en) | 1975-09-08 | 1975-09-08 | Automatic door controlling device |
| JP50108683A JPS5233338A (en) | 1975-09-08 | 1975-09-08 | Automatic door controlling device |
| JP50108685A JPS5233340A (en) | 1975-09-08 | 1975-09-08 | Automatic door controlling device |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2640045A1 DE2640045A1 (de) | 1977-05-26 |
| DE2640045B2 true DE2640045B2 (de) | 1981-01-08 |
| DE2640045C3 DE2640045C3 (de) | 1981-09-24 |
Family
ID=27311292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |