DE2539189C3 - Vorrichtung zum Einstellen der Hublänge eines Kurbelgetriebes - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen der Hublänge eines KurbelgetriebesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf e' ie Vorrichtung zum
Einstellen der Hublänge eines Kurbelgetriebes der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher erläuterten und aus
der GB-PS 1 64 140 bekannten Art
Bei dieser ist die Kurbelwelle innerhalb einer drehbaren Hülse angeordnet, die an einem Ende mit
einem äußeren Zahnkranz versehen ist, um über die Hülse und die mit dieser umlaufenden Kurbelwelle
einen Exzenter anzutreiben. Die Kurbelwelle weist a«i
ihrem freien, aus der drehbaren Hülse herausragenden Ende zwei unter Abstand angeordnete, umlaufende
Bünde auf, zwischen die eine Stellgabel greifen kann. Die Stellgabel verschiebt die Kurbelwelle in axialer
Richtung, was während des Betriebes geschehen kann, während die drehbare Hülse axial feststeht. Die
Stellgabel kann von Hand betätigt werden. Für eine Fernbedienung ist sie an einen Stellmotor angeschlossen,
der in geeigneter Weise elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch arbeitet. Unabhängig von der Art der
Betätigung ist ein Halteorgan erforderlich, das die Stellgabel und/oder die Kurbelwelle in der bestimmten
Betriebsstellung fixiert Für eine automatische Regelung sind noch ein Fühler und ein Regelkreis erforderlich, der
den Stellmotor auf den vorgegebenen Sollwert nachsteuert. Der gerätemäßige und steuerungstechnische
Aufwand ist damit für die bekannte Vorrichtung erheblieh, ohne daß eine feinfühlige Regelung sieherge'
stellt werden kann, da erhebliche Stellkräfte erforderlich sind, um über die Gabel die Kurbelwelle gegenüber
der drehbaren Hülse axial zu verstellen.
Die gleichen Nachteile ergeben sich bei einer ebenfalls bekannten Vorrichtung zum Einstellen der
Hublänge mittels einer Schraubenspindel (DE-GM 70 33 146), die gedreht wird, um die Kurbelwelle
gegenüber einem axial feststehenden Gehäuse in axialer Richtung zu verschieben. Da jedoch durch die
Schraubenspindel die gesamte Kurbelwelle bewegt werden muß, ist ein ziemlich hohes Drehmoment zur
Betätigung der Schraubenspindel erforderlich, so daß die miteinander im Eingriff stehenden Gewindeteile
einem hohen Verschleiß unterliegen. Abgesehen von der Bruchgefahr nutzen sich die Gewindeflanken ab,
und das axiale Spiel vergrößert sich entsprechend. Eine exakte Lageeinstellung der Kurbelwelle ist deshalb
bereits nach kurzer Betriebszeit nicht mehr möglich. Da
ίο andererseits auf die Schraubenspindel eine ziemlich
große Einstellkraft aufgebracht werden muß, hat man insbesondere für das automatische Einstellen einen
Servomotor vorgesehen, der jedoch in der oben beschriebenen Weise einen Regelkreis mit mindestens
einem Fühler und einem Stellglied erfordert Dieses gilt auch für die weiterhin bekannte Vorrichtung gemäß
FR-PS 15 91 673. Diese zeigt zwar nur eine Pumpe mit veränderbarer Förderleistung von radial angeordneten
Kolben, die durch einen Exzenter gesteuert werden, doch ist der Exzenter ebenfalls durch eine Kurbelwelle
verstellbar, die zwischen zwei koaxialen Drehkörpern eine schräge Welle aufweist Die schräge Welle und die
Drehkörper sind einstückig ausgebildet und die Drehkörper ihrerseits drehbar in Hülsen gelagert, die
einen äußeren Umfaogsflansch tragen, der als Kolben in jeweils einer Druckkammer geführt ist Eine der
feststehenden Hülsen steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder und eines Druckes, der ständig auf den
zugeordneten Kolben wirksam ist und bestrebt ist die Kurbelwelle in Richtung der anderen Hülse zu
verschieben, deren Stellung in axialer Richtung jedoch durch die Schraubenspindel festgelegt ist Die diese
Hülse umschließende Kammer ist damit keine Druckkammer, sondern nimmt lediglich Leck-Strömungsmit-
JS tel auf und leitet es in den Sammelbehälter zurück, von
dem aus es wieder dem Druckraum zugeführt wird, der die erste Hülse umschließt Sowoh! der Strömungsmitteldruck
als auch der Federdruck Haben die Aufgabe, das Spiel der Schraubenspindel und der einzelnen Lager
auszuschalten. Steuerfunktionen kommen ihnen nicht zu. Hierfür ist ausschließlich die Schraubenspindel
vorgesehen, der jedoch die genannten Nachteile anhaften.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei der Vorrichtung der eingangs näher erläuterten Art
eine leichtere und feinfühligere Einstellbarkeit und selbsttätige Nachstdlbarkeit zu erreichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden erfindungsgemäß die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch
so 1 vorgeschlagen.
Die Vorrichtung hat den Vorteil, daß die Hublänge leicht und besonders feinfühlig einstellbar ist und sich
bei Abweichungen von der Voreinstellung selbsttätig sofort nachstellt, ohne daß ein aufwendiger Regelkreis
mit Fühlern und einem Stellglied erforderlich wäre. Die Kurbelwelle ist nämlich selbst insofern als Stellglied
wirksam, als sie das Drosselventil unmittelbar steuert und damit ihre Abweichungen von der voreingestellten
Position sofort eine Druckverändemng in den beiden
w) Druckkammern auslösen, die das Zurückführen der
Kurbelwelle in die voreingestellte Position unmittelbar bewirkt. Trotz kleiner Steuerkräfte wirken in den
Druckkammern große Stellkräfte, so daß eine feinfühlige Steuerung möglich ist. Die Vorrichtung arbeitet
<·,->
verschleißfrei, und durch den Fortfall eines äußeren Regelkreises sind der konstruktive, fertigungstechnische
und Wartungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Zweckmäßigerweise besteht das Drosselventil aus
einer axial verstellbaren Nadel, mit der die Mündung der Axialbohrung zusammenarbeitet Gewöhnlich findet als
Strömungsmittel öl Anwendung, das der das Drosselventil aufweisenden Druckkammer zugeführt wird,
während die andere Druckkammer mit einer festen Auslaßöffnung versehen ist. Die Nadel des Drosselventils
ist unmittelbar von außen einstellbar und bestimmt den ölfluß von der einen zu der anderen Druckkammer
in der Weise, daß der Druck in beiden Druckkammern im Gleichgewicht ist, wobei jede gewünschte Hublänge
durch Verschieben der Kurbelwelle in axialer Richtung einstellbar ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, die anhand der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung,
Fig.2 bis 4 Details weiterer Ausführungsbeispiele
der Vorrichtung und
F i g. 5 die Vorrichtung gemäß F i g. 1 mit einer eingebauten öldruckpumpe.
In F i g. 1 bezeichnet 10 eine Kurbel, die aus zwei Drehkörpern 12,14, die einander gegenüberliegen, und
einer schrägen Welle 16 besteht, die zwischen den Drehkörpern 12, 14 liegt und mit diesen einstückig
ausgebildet ist Die schräge Welle 16 ist gegenüber der gemeinsamen Mittelachse der Drehkörper 12, 14 um
einen bestimmten Winkel geneigt Auf der Welle 16 sitzt ein Exzenter 18 zur Umwandlung der Drehbewegung
der Kurbel 10 in eine Hin- und Herbewegung bzw. eine Hubbewegung. Der Exzenter 18 ist über eine Verbindungsstange
20 mit dem Kolben 22 einer Pumpe (nicht gezeigt) verbunden.
Einer der Drehkörper 12 der Kurbel 10 ist an seinem einen Ende mit einem Hohlzylinder 24 versehen. Der
Drehkörper 12 ist von einer feststehenden Hülse 26 umgeben, deren äußeres Ende durch einen Endverschluß
30 hermetisch verschlossen ist, der an seiner Innenseite mit einem Hohlraum 28 versehen ist, in das
der Hohlzylinder 24 des Drehkörpers 12 eingreift.
Der Drehkörper 14 ist von einer Drehhülse 32 umgeben, die an ihrem einen Ende geschlossen ist.
Mit dem Verschluß 30 ist eine Öldruckleitung 34 verbunden, um eine Öldruckkammer A zusammen mit
dem Hohlraum 28 zu bilden.
Es ist eine Bohrung 36 vorgesehen, die sich von der Mitte des Drehkörpers 12 der Kurbel 10 durch die Welle
16 und durch das Innere des Drehkörpers 14 zu dessen äußerem Ende erstreckt, wo eine Öldruckkammer B an
dem äußeren Ende des Drehkörpers 14 vorgesehen ist, die von der Drehhülse 32 umgeben ist.
In der Öldruckkammer A, die in der oben beschriebenen Weije aufgebaut ist ist eine Nadel 40 in
den Verschluß 30 geschraubt, so daß sie in axialer Richtung vor- und rückwärts verstellbar ist. Die Nadel
40 liegt gegenüber dem offenen Ende 38 der Bohrung 36, um ein einstellbares Drosselventil zu bilden.
Die Drehhülse 37, ist an ihrem unteren Ende mit einer Auslaßöffnung 42 versehen, die sich zu der Öldruckkammer
B öffnet.
Wenn die Nadel 40 in der Öldruckkammer A in die gewünschte Stellung gebracht wird, fließt Arbeitsöl aus
der Öldruckkammer A durch die Bohrung 36 in der Kurbel 10 in die Druckkammer B, um den Druck in der
Öldruckkammer 5 zu erhöhen, so daß sich die Kurbel 10 in Richtung auf die Öldruckkammer A bewegt. Wenn
das offene Ende 38 der Bohrung 36 des Drehkörpers 12 sich dem unteren Ende 18 der Nadel 40 nähert, bildet
dieses offene Ende 38 zusammen mit der Nadel 40 ein Drosselventil, das das Arbeitsöl verringert, das von der
Öldruckkammer A in die Bohrung 36 strömt, so daß die Druckdifferenz zwischen der Öldruckkammer A und
der öldruckkammer B konstant gemacht wird.
Wenn die Druckdifferenz zwischen der öldruckkammer A und der öldruckkammer B konstant ist, ist die
axiale Bewegung der Kurbel 10 beendet
Die öldruckkammer B ist mit der Auslaßöffnung 42
Die öldruckkammer B ist mit der Auslaßöffnung 42
ίο versehen, so daß, wenn der Druck in der Öldruckkammer
A mit dem Druck in der öldruckkammer B im Gleichgewicht ist, das Arbeitsöl stets aus der öldruckkammer
A durch die Bohrung 36, die öldruckkammer B und die Auslaßöffnung 42 in den ölbehälter 50 fließt
Wenn Da der Innendurchmesser der öldruckkammer
A, DB der Innendurchmesser der öldnickkammer Sund
Da<Db ist, ist der Gleichgewichtszustand, in dem di°
Differenz zwischen dem Druck PA in der Öldruckkammer
A und dem Druck Pb in der !^druckkammer B
konstant ist durch die folgende Formel gegeben:
π D2.
Der Druck PA wird durch den Grad der öffnung des
einstellbaren Drosselventils bestimmt und die Kurbel 10 wird in einer Stellung gehalten, die durch diesen
Öffnungsgrad des einstellbaren Drosselventils bestimmt ίο wird.
Wenn aus diesem Gleichgewichtszustand die Nadel 40 z. B. nach oben verstellt wird, öffnet das Drosselventil,
so daß ein Druckabfall ΔΡΛ entsteht
Da DA < Db ist, ist die Kraft, der jedes Ende der
i'i Kurbel 10 unterliegt gegeben durch
Daher wird die Kurbel 10 nach oben geschoben und dann in einer Stellung angehalten, in der die obige
Formel (1) bei einem halbgeschlossenen Zustand des Drosselventils erfüllt ist
Wenn aus dem obigen Gleichgewichtszustand die Nadel 40 nach unten verstellt wird, schließt das
Drosselventil, so daß im wesentlichen kein Öl durch die Bohrung 36 in die öldruckkammer B fließt. Daher wird
der Druck in der Öldruckkammer B im wesentlichen
so Null. Dann veranlaßt nur der Druck in der Öldruckkammer A die Kurbel 10, sich nach unten zu verstellen, bis
der Gl-eiohgewichtszustand wieder hergestellt ist.
Wenn eine Einstellung der Lage der Nadel 40 gegenüber dem offenen Ende 38 der Bohrung 36 der
Kurbel 10 durchgeführt wird, wird die Kurbel 10 schnell und leicht verstellt und damit wird die relative Lage des
Exzenters 18 gegenüber der Kurbel 10 eingestellt, um den geraden Hub auf einfache Weise von 0 bis 100%
einzustellen.
bo Bei de»· vorliegenden Ausführungsform Ist die
Drehhülse 12 an ihrem Außenumfang mit einem Schneckenrad 44 versehen, das mit einer Schneckenwelle
46 im Eingriff steht, die mit einem Antriebsmechanismus (nicht gezeigt) verbunden ist Die Drehhülse 32 ist
b"> in einem Radiallager '48, das an dem ölbehälter 50
befestigt ist, drehbar gelagert.
Die Drehhülse 32 ist an ihrem oberen Ende mit einer Nut 52 versehen, in die eine Rippe 54 eingreift, die an
der Unterseite des Exzenters 18 vorsteht. Somit bilden die Drehhülse 32 und der Exzenter 18 einen einzigen
Drehkörper, der zum Betrieb der Pumpe (nicht gezeigt) eine Hubbewegung auf den Kolben 22 überträgt.
In Fig.2 ist eine weitere Ausführungsform der >
Hublängeneinstellvorrichtung gezeigt. Bei dieser Ausführungsform weist der Mechanismus zur Umwandlung
der Drehbewegung in die Hubbewegung eine Kurbel 62 auf, die aus zwei Drehkörpern 56,58 und einer schrägen
Welle 60 besteht, die zwischen die beiden Drehkörper in 56, 58 eingesetzt ist und eine Nut hat, sowie einem
Exzenterrad 64, das an der schrägen Welle 60 befestigt ist. Bei dieser Ausführungsform ist der Drehkörper 56
von einer feststehenden Hülse 66 umgeben, während der Drehkörper 58 von einer Drehhülse 68 umgeben ist.
Die äußeren Enden der beiden Drehkörper 56, 58 sind durch die feststehende Hülse 66 und die Drehhülse 65
umgeben, um eine Öldruckkammer A und eine Öldruckkammer flzu bilden.
Eine Bohrung 70 erstreckt sich durch die Drehkörper ?»
56, 58 und die schräge Welle 60, um die beiden Öldruckkammern A. β miteinander zu verbinden.
In der Öldruckkammer A ist eine Nadel 72 gegenüber dem offenen Ende der Bohrung 70 vorgesehen, um ein
einstellbares Drosselventil zu bilden. Die öldruckkam- r, mer B ist an ihrem geschlossenen unteren Ende mit
einer Auslaßöffnung 74 versehen.
Wenn die Nadel 72 in der Öldruckkammer A auf eine gewünschte Stellung eingestellt wird, kann die Hublänge
in der gleichen Weise wie bei der vorherigen jn Ausführungsform eingestellt werden.
F i g. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Hublängeneinstellvorrichtung. Bei dieser Ausführungsform
weist der Mechanismus zur Umwandlung der Drehbewegung in die Hubbewegung eine Kurbel 82 auf, s">
die aus zwei Drehkörpern 76, 78 und einer exzentrischen, mit einem Schraubengewinde versehenen Welle
80, die zwischen die beiden Drehkörper 76, 78 eingesetzt ist, und einem Exzenter 84, der mit der Welle
80 im Eineriff steht besteht. -to
Bei dieser Ausführungsform sind die Drehkörper 76, 78 von einer feststehenden Hülse 86 und einer
Drehhülse 88 umgeben, die die äußeren Enden der Drehkörper 76,78 umgeben, um eine Öldruckkammer A
und eine Öldruckkammer B zu bilden. j >
Eine Bohrung 90 erstreckt sich durch die Drehkörper 76, 78 und die exzentrische Welle 80, um die beiden
Öldruckkammern A, B miteinander zu verbinden. In der Öldruckkammer 4 ist eine Nadel 92 gegenüber der
Endöffnung der Bohrung 90 angeordnet, um ein einstellbares Drosselventil zu bilden. Die Öldruckkammer
B ist an ihrem unteren Ende mit einer Auslaßöffnung 94 versehen.
Auch bei dieser Ausführungsform ist es möglich, wenn
die Nadel 92 auf eine gewünschte Stellung eingestellt wird, eine gewünschte Hublängeneinstellung in der
gleichen Weise wie bei den vorherigen Ausführungsformen zu bewirken.
Fig.4 zeigt eine weitere Ausführungsform der
Hublängeneinstellvorrichtung. Bei dieser Ausführungsform weist der Mechanismus zur Umwandlung der
Drehbewegung in die Hubbewegung ein Exzenterrad 98 auf, das an einer Welle % befestigt ist, sowie eine
Schwingkurbei 100, die an dem Exzenterrad 98 schwenkbar befestigt ist An der Schwingkurbel 100 ist
ein Kurbelzapfen 102 verschiebbar angeordnet der mit einer Einstellwelle 104 verbunden ist Die Einstellwelle
104 ist von einem Gehäuse 105 umgeben, um eine Öldruckkammer A und eine Öldruckkammer B an den
äußeren Enden der Einstellwelle 104 zu bilden. Durch die Einstellwelle 104 erstreckt sich eine Bohrung 106, die
die beiden Öldruckkammern A, B miteinander verbindet.
In der Öldruckkammer A ist eine Nadel 108 gegenüber der Endöffnung der Bohrung 106 angeordnet,
um ein einstellbares Drosselventil zu bilden. Die Öldruckkammer B ist an ihrer Seitenwand mit einer
Auslaßöffnung 110 versehen
Wenn bei dieser Ausführungsform die Nadel 108 auf eine gewünschte Stellung eingestellt wird, ist es möglich,
die Lage des Kurbelzapfens 102 einzustellen und dadurch eine geeignete Hublängeneinstellung zu bewirken.
Bei der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform ist die Kurbel in vertikal In dem ölbehälter 50 angeordnet se
daß es möglich ist, die Teile des Mechanismus zu schmieren und das öl in dem ölbehälter 50 einer
öldruckpumpe 112 zuzuführen. Daher kann das öl in
dem ölbehälter 50 unter Druck umgewälzt werden.
Die öldruckpumpe 112 kann eine unabhängig
angetriebene Pumpe sein, sie kann jedoch am Ende einer Antriebisschneckenwelle einer Pumpe angeordnet
sein. Auf diese Weise kann die öldruckpumpe 112 von
der Antriebskraft zum Betrieb der Hauptpumpe
angetrieben werden.
Außerdem ermöglicht bei diesem Öldrucksystem die Anordnung einer kleinen öffnung 114 in der Öldruckleitung
34, ein mechanisches Teil ühsr dem ölpegel in dem
ölbehälter 50, z. B. den Drehkörper 12, ausreichend mit
öl zu versorgen, wobei ein teuerer Druckschmiermechanismus und dergleichen im wesentlichen entfallen
kann.
Die Vorrichtung ist in der Lage, die Kurbel unter
Öldruck durch Einstellung der Lage der Nadel gleichmäßig zu verstellen, so daß ein Handbetätigungsknopf
116, der einstückig mit der Nadel 40 ausgebildet
ist, verwendet werden kann, um eine Hublängeneinstelllehre
zu bilden. Es ist daher möglich, die Nadel 40 mittels einer extrem geringen Kraft einzustellen, so daß eine
automatische Hublängeneinstellung mittels eines extrem kleinen Antriebsmechanismus durchgeführt werden
kann.
Fig.5 zeigt eine weitere Ausführungsform der
Vorrichtung. Bei dieser Ausführungsform ist die Drehhülse 32 der Kurbel 10, die vertikal in dem
Ölbehälter 50 angeordnet ist an ihrem Außenumfang mit einem exzentrischen Nocken 118 versehen, Jer in
einen Kolben bzw. einen Stößel 120 eingreift um dessen Hubbewegung zu bewirken. Der Stößel 120 bildet das
Antriebsteil einer Öldruckkolbenpumpe 122, die in dem ölbehälter 50 angeordnet ist
Die öldruckpumpe 122, die in der oben beschriebenen
Weise aufgebaut und angeordnet ist ist mit einem Auslaßrohr 124 versehen, das über einen Speicher 126
mit der Öldruckleitung 34 verbunden ist die mit der Öldruckkammer A in Verbindung steht Auf diese Weise
ist es möglich, das öl in dem ölbehälter 50 als Arbeitsöl
zur Einstellung der Hublänge zu verwenden. Außerdem kann auch ein Mechanismus zur Betätigung der Kurbel
10 die öldruckpumpe 122 in einfacher Weise betreiben und damit kann die Vorrichtung insgesamt einfach
ausgebildet werden.
Wenn bei der vorliegenden Ausfuhrungsform der
Ausstoßhub der öldruckpumpe 122 in der Phase derart verstellt wird, daß dieser Auslaßhub dann durchgeführt
wird, wenn auch der Ansaughub der Hauptpumpe
durchgeführt wird, kann, da die Leistung zum Antrieb der Öldruckpumpe von dem Drehmoment der Hauptpumpe
geliefert wird, der Ausstoßhub der Hauptpumpe, der im wesentlichen keiner Belastung entspricht, als
öldruckarbeitslcistiing verwendet werden, ohne den
Antriebsmechanismus überflüssig zu belasten.
Bei der vorliegenden Ausführungsform kann die Kolbenantriebspumpe leicht an dem Exzenter des
Drehmechanismus zur Umwandlung der Drehbewegung in die Hubbewegung befestigt werden.
Hierzu 3 15IaIt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Einstellen der Hublänge eines Kurbelgetriebes, bestehend aus einer Kurbelwelle,
aus zwei Drehkörpern, die einander gegenüberliegen, einer schrägen Welle zwischen den beiden
Drehkörpern, die mit dieser einstückig ausgebildet sind, und einem Exzenter, der auf der schrägen Welle
geführt ist, wobei die Kurbelwelle in einem axial feststehenden Gehäuse axial verschiebbar gelagert
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (10; 62; 82) als Kolben ausgebildet ist,
daß das den Kolben aufweisende Gehäuse (26, 32; 66, 68; 86, 88) zusammen mit den Stirnseiten des
Kolbens zwei Druckkammern (A, B) für ein Strömungsmittel bildet, daß beide Druckkammern
über eine Axialbohrung (36; 70; 90) innerhalb des Kolbens miteinander in Verbindung stehen und daß
die an die Strömungsmitteldruckleitung (34) angeschlossene Druckkammer (A) ein voreinstellbares
und durch den Kolben nachstellbares Drosselventil aufweist, das mit der Achse des Kolbens fluchtet
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drosselventil aus einer axial versteilbaren Nadel (40; 72; 92) besteht, mit der die
Mündung (38) der Axialbohrung (36; 70; 90) zusammenarbeitet
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