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DE2539004C3 - Mittels eines hydraulischen Hubelements höhenverfahrbarer Sprungturm für Schwimmbäder - Google Patents

Mittels eines hydraulischen Hubelements höhenverfahrbarer Sprungturm für Schwimmbäder

Info

Publication number
DE2539004C3
DE2539004C3 DE2539004A DE2539004A DE2539004C3 DE 2539004 C3 DE2539004 C3 DE 2539004C3 DE 2539004 A DE2539004 A DE 2539004A DE 2539004 A DE2539004 A DE 2539004A DE 2539004 C3 DE2539004 C3 DE 2539004C3
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DE
Germany
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column
lifting element
jump
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foundation body
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Expired
Application number
DE2539004A
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English (en)
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DE2539004A1 (de
DE2539004B2 (de
Inventor
Klaus 3100 Celle Schiron
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to US05/717,149 priority patent/US4079930A/en
Publication of DE2539004A1 publication Critical patent/DE2539004A1/de
Publication of DE2539004B2 publication Critical patent/DE2539004B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2539004C3 publication Critical patent/DE2539004C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B5/00Apparatus for jumping
    • A63B5/08Spring-boards
    • A63B5/10Spring-boards for aquatic sports

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Foundations (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen mittels eines hydraulischen Hubelementes höhenverfahrbaren Sprungturm für Schwimmbäder mit einer durch das Hubelement verfahrbaren Sprungplatte, wobei das Hubelement in einer schachtförmigen Ausnehmung eines Fundamentkörpers angeordnet ist.
Ein bekannter Sprungturm dieser Art (Zeitschrift »Sport- und Bäderbauten«, 1961, S. 160) besteht aus einer Stahlrahmenkonstruktion für die Plattform, die mit einem Bohlenbelag versehen ist und mit einem einzigen Hubelement angehoben wird. Da eine solche Anlage nicht schwingungsstabil ist, wurden in der Praxis Konstruktionen mit zwei oder drei Hubzylindern vorgesehen. Aber auch hier stellte es sich heraus, daß diese Anordnungen aufgrund ihrer leichten Bauart nicht eigensteif genug für den Sprungbetrieb sind und zu Eigenschwingungen neigen. Zudem sind mehrzylindrige Konstruktionen technisch sehr aufwendig und kompliziert. Ferner passen sich die bekannten Stahlkonstruktionen architektonisch schlecht in die übliche Betonbauweise von Schwimmbädern, speziell von Schwimmhallen ein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, höhenverfahrbare hydraulische Sprungtürme unter Beseitigung der bestehenden Mangel so zu verbessern, daß sie absolut starr und stabil sind und das einheitliche Bild eines Schwimmbades nicht stören.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Hubelement in einem Hohlraum einer zentralen, an ihrem oberen Ende fest mit der Sprungplatte verbundenen Säule angeordnet ist, daß der Fundamentkörper, die Säule und die Sprungplatte aus Beton und/oder Stahlbeton bestehen und daß die
ίο Säule durch jeweils mehrere, mindestens in zwei übereinanderliegenden Ebenen befindliche Führungskörper in der schachtförmigen Ausnehmung des Fundamentkörpers geführt ist.
Durch diese Ausbildung kann man einen Sprungturm in jeder Höhenlage starr und frei von Eigenschwingungen halten sowie sicher führen. Durch das verwendete Material erzielt mar. sowohl eine hohe Massenträgheit, die insbesondere zur hohen Stabilität und Resonanzfrequenz beiträgt, als auch ein einheitliches Gesamtbild des
ίο Bades ohne von außen sichtbare Unterschiede im Baustoff, und zwar u. a. zugleich eine Angleichung an die heute üblichen starren Betonsprungtürme, wobei weiter die Korrosionsbeständigkeit gegenüber den bekannten höhenverfahrbaren Stahlsprungtürmen wesentlich ver-
*5 bessert ist.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung können der Fundamentkörper, die Säule und die mit ihr verbundene Sprungplatte aus Beton- und/oder Stahlbeton-Fertigteilen bestehen, wodurch sich eine wirtschaftliehe Herstellung und ein einfacher Transport ergeben.
Um die Unterstützungsstelle der Sprungplatte möglichst nahe an die Absprungkante heranzuschieben, an der die Initiierung der Schwingungen erfolgt, kann vorzugsweise der Hohlraum in der Säule zu der Absprungkanle der Sprungplatte hin verschoben sein. Um die Stabilitätseigenschaften weiter zu verbessern und das aus Sprungplatte und Säule bestehende System weit oberhalb seines Schwerpunktes zu stützen, greift zweckmä3igerweise das Hubelement unmittelbar an oder in der Nähe der Sprungplatte an
Vorzugsweise können die Führungskörper aus extrudierten, gesinterten oder anionisch gegossenen Kunststoffelementen bestehen, die zwischen Fundamentkörper und Säule unter Vorspannung eingebracht und gehalten sind. Es handelt sich dabei um Lager- bzw Führungselemente, die im drucklosen Kunststoff-Gießverfahren hergestellt sind. Diese Führungskörper gewährleisten eine spielfreie Führung der Säule auch im Dauerbetrieb, wodurch die Schwingungsfreiheit auf beliebig lange Zeit erhalten bleibt.
Vorteilhaft kann der Fundamentkörper mit Ausspaiungen für die Aufnahme der Führungskörper versehen sein, wodurch man die erwünschte Vorspannung zwischen Säule und Fundamentkörper in den Führungen erreicht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 im Schnitt einen erfindungsgemäßen Sprungturm,
F i g. 2 einen Querschnitt durch den Sprungturm zwischen den beiden Ebenen der Führungskörper.
Ein Fundamentkörper 1 hat eine sich senkrecht nach unten in das Erdreich erstreckende schachtförmige Ausnehmung 11, die von sich jeweils paarweise gegenüberliegenden Längswänden 12, Querwänden 13 und Eckwänden 14 gebildet und durch einen Boden 16 nach unten abgeschlossen wird. Die Eckwände 14
weisen in zwei entfernt übereinanderliegenden Ebenen Aussparungen 15 auf, in denen nachstellbare Einsatzstücke 17 befestigt sind. Die schachtförnige Ausnehmung 11 erhält durch die unterschiedliche Länge der Längswände 12 und Querwände 13 einen gestreckten oktogonalen Querschnitt.
Der Außenquerschnitt einer Säule 2, die an ihrem oberen Ende eine Sprungplatte 3 trägi, entspricht in seiner Form derjenigen der schachtförmigen Ausnehmung 11, wobei zwischen zwei gegenüberliegenden Wänden der schachtförmigen Ausnehmung 11 und der Säule 2 jeweils annähernd gleiche Zwischenräume 21, 22 gelassen sind. An den Eckwänden 14 der schachtförmigen Ausnehmung 11 sind diese jeweils durch Führungskörper 4 ausgefüllt. Die Führungskörper 4 sind in die in den Aussparungen 15 der Eckwände 14 angebrachten Einsatzstücke 17 eingelassen und werden beim Einführen der Säule 2 unter Druck vorspannung eingesetzt. Ein im inneren der Säule 2 angeordneter Hohlraum 24 läßt Platz für die Unterbringung eines Hubelements 5, das z. B. aus einem einfach wirkenden Hydraulikzylinder 51 bestehen kann, in dem ein Kolben 52 mit einer Kolbenstange 53 geführt ist. Während der Zylinder 51 auf dem Boden 16 des Fundamentkörpers 1 abgestützt oder befestigt ist, greift das obere Ende der Kolbenstange 53 in einer entsprechenden Vertiefung der Sprungplatte 3 an. Für die Betätigung des Zylinders 51 zum Heben oder Senken der Sprungplatte ist arn Fuß des Zylinders 5* ein Steuerventil 55 angeordnet, das mit einer Fernbetätigung versehen ist und den Zufluß aus einer Druckleitung 54 bzw. die Entleerung durch eine Auslaßleitung 56 steuert.
ίο Fundamentkörper 1, Säule 2 und Sprungplatle 3 bestehen aus Stahlbeton-Fertigteilen, während die Führungskörper 4 aus Kunststoff-Formteilen (Blöcken oder Rollen) oder Halbzeug aus extrudiertem, gesintertem oder anionisch gegossenem Kunststoff, vorteilhafterweise der Typen höchstmolekularen Polyäthylens, Polyamids oder Polyteraphthalats bestehen.
Der hydraulische Antrieb sorgt für ausreichende Energie, um den Turm mit großer Kraft durch die Führungselemente hindurchzupressen. Diese können also als Klemmführungen ausgebildet sein und brauchen nicht entlastet zu werden bzw. sind nicht zusätzlich zu betätigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunccn

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Mittels eines hydraulischen Hubelementes höhenverfahrbarer Sprungturm für Schwimmbäder mit einer durch das Hub-element verfahrbaren Sprungplattc, wobei das Hubelement in einer schachtförmigen Ausnehmung eines Fundamentkörpers angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubelement (5) in einem Hohlraum (24) einer zentralen, dn ihrem oberen Ende fest mit der Sprungplatte (3) verbundenen Säule (2) angeordnet ist, daß der Fuiidanientkörper (1), die Säule (2) und die Sprungplaite (3) aus Beton und/oder Stahlbeton bestehen und daß die Säule (2) durch jeweils mehrere, mindestens in zwei übereinanderliegenden Ebenen befindliche Führungskörper (4) in der schachtförmigen Ausnehmung (11) des Fundamentkörpers(l)geführ( ist.
2. Sprungturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fundamentkörper (1), die Säule (2) und die mit ihr verbundene Sprungplatte (3) aus Beton- und/oder Stahlbeton-Fertigteilen bestehen.
3. Sprungturm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (24) in der Säule (2) zu der Absprungkante der Sprungplatte (3) hin verschoben angeordnet ist.
4. Sprungturm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubelement (5) unmittelbar an oder in eier Nähe der Sprungplatte (3) angreift.
5. Sprungturm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß tue Führungskörper (4) aus extrudierten, gesinterten oder anionisch gegossenen Kunststoffelernenlen bestehen, die zwischen Fundamentkörper (1) und Säule (2) unter Vorspannung eingebracht und gehalten sind.
6. Sprungturm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fundamentkörper (1) mit Aussparungen (15) für die Aufnahme der Führungskörper (4) versehen ist.
DE2539004A 1975-09-02 1975-09-02 Mittels eines hydraulischen Hubelements höhenverfahrbarer Sprungturm für Schwimmbäder Expired DE2539004C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2539004A DE2539004C3 (de) 1975-09-02 1975-09-02 Mittels eines hydraulischen Hubelements höhenverfahrbarer Sprungturm für Schwimmbäder
US05/717,149 US4079930A (en) 1975-09-02 1976-08-24 Swimming pool diving tower

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2539004A DE2539004C3 (de) 1975-09-02 1975-09-02 Mittels eines hydraulischen Hubelements höhenverfahrbarer Sprungturm für Schwimmbäder

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2539004A1 DE2539004A1 (de) 1977-03-03
DE2539004B2 DE2539004B2 (de) 1977-09-22
DE2539004C3 true DE2539004C3 (de) 1978-05-11

Family

ID=5955409

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2539004A Expired DE2539004C3 (de) 1975-09-02 1975-09-02 Mittels eines hydraulischen Hubelements höhenverfahrbarer Sprungturm für Schwimmbäder

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DE (1) DE2539004C3 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US4079930A (en) 1978-03-21
DE2539004A1 (de) 1977-03-03
DE2539004B2 (de) 1977-09-22

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