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ArbeitabUhne Zusatz zu Patent . ... ... (Patentanmeldung P 19 04
441.08) Die Erfindung bezieht sich auf eine Arbeitsbühne, insbesondere zur Aufnahme
von und zur Arbeit an Flugzeugmotoren.
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S@ soll die Arbeit an Flugzeugmotoren ermöglichen, unabhängig davon,
in welcher Stellung sie sich befindet. Sie ist Jedoch nicht nur für die Arbeit an
Flugzeugmotoren gesignet, sondern kann rur viele andere Zwecke verwendet werden,
beispiels weise, um Bomben, Raketen und ähnliche Waffen an den Trag flächen von
Flugzeugen anzubringen oder diese auf einfache Weise heranzuführen, oder um andere
Gegenstände in verschiedener Höhe oder Lage einzubauen.
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Bs ist bereits bekannt, Arbeitsbühnen mit an einem Grundrahmen befestigten
und unabhängig voneinander in der Höhe verstellbaren Arbeitsplattformen vorzusehen,
die z.B. gemäss US-Patentschrift 2 430 179 in Form von zwei nebeneinanderliegenden
Plattformen zum Transport von Arbeitsmaterial im Baugewerbe dienen, um verschieden
große Konstruktionsteile oder andere Baumaterialien zu transportieren.
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Eine gemäss französischer Patentschrift 1 378 978 bekannte Arbeitsbühne
hat ebenfalls unabhängig voneinander in der Höhe verstellbare Arbeitsplattformen,
von denen eine Arbeitsplattform als rahmenförmige Lastaufnahmeplattform ausgebildet
ist und höher oder tiefer als die eigentliche Arbeitsplattform ausgefahren werden
kann. Alle diese Vorrichtungen ermöglichen es jedoch nicht, Gegenstände, wie beispielsweise
schwere Flugzeugmotoren in einer gewünschten Höhe und Winkellage einaubauen, bzw.
auszubauen, wobei es ferner entweder zur Durchführung von Reparaturen oder zur Vorbereitung
der einzelnen Anschlüsse möglich sein soll, den in die entsprechende Lage gebrachten
Gegenstand von allen Seiten bequem zu erreichen.
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Gemäss Haupt patent wird eine Arbeitsbühne mit an einem Grundrahmen
befestigten und unabhängig voneinander in der Höhe verstellbaren Arbeitsplattformen
vorgeschlagen, von denen eine Arbeitsplattform als rahmenförmige Lastaufnahmeplattform
ausgebildet ist und höher oder tiefer als die Arbeitsplattform ausgefahren werden
kann, und welche dadurch gekennzeichnet ist, daß auf der rahmenförmigen Lastaufnahmeplattform
ein Lastaufnahmer@hmen angeordnet ist, der an Jeder Rcke Uber hydraulisch betätigte
Stellzylinder mit den entsprechenden Eckbereichen der Lastaufnahmeplattform
verbunden
und in seiner Höhe und Lage gegenüber letzterer vorstellbar ist, Mit einer. solchen
Arbeitsbühne ist es nun möglich, Flugzeug.
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motore oder andere Gegenstände ohne weiteres von Arbeitsblihnen in
Flugzeugen einzubauen. Dadurch entfallen die bislang verwendeten Laufkräne oder
in den Montagehallen die Flaschenzüge, mit denen das Einsetzen und Einpassen von
schweren Gegenständen eine große Geschicklichkeit und einen erheblichen Arbeitsaufwand
erforderte. Mit der Arbeitsbühne läßt sich jetzt der anzubringende Gegenstand ,
beispielsweise der Motor ohne Schwierigkeiten mit einem Gabelstapler auf den abgesenkten
Lastaufnahmerahmen abladen; der dann bis unter die Tragfläche angehoben wird. Zu
diesem Zeitpunkt können dann die entsprechenden Anschlüsse des leicht zugängigen
Motors vorbereitet werden. Durch die Verstellbarkeit des Lastaufnahmerahmens hinsichtlich
seiner Lage, und weitere Feinverstellung hinsichtlich Höhe ist es also möglich,
den Motor ohne Zuhilfenahme von Flaschenzügen oder Laufkränen in der genau gewünschten
Stellung einzusetzen, während es mit den bisher vorhandenen Hebelvorrichtungen beispielsweise
nicht möglich war, einen Motor schräg unter einem Winkel von beispielsweise 5° gegenüber
der Längsachse
und 8° gegenüber der Hochachse und 4° gegenüber der
Querachse einzubauen.
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Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Hebebühne
oder Arbeitabilhne gemäss Hauptpatent zu verbessern und insbesondere die Zugänglichkeit
und das Arbeiten in verschiedenen Höhen an den auf dem Lastaufnahmerahmen befindlichen
Geräten leichter und besser zu ermöglichen.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird daher vorgeschlagen, daß zwei Arbeitsplattformen
beiderseits der Lastaufnahmeplatt form mit dem Lastaufnahmerahmen vorgesehen sind,
welche zwischen diesen beiden Arbeitsplattformen auf und ab bewegbar ist.
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Vorzugsweise sind'die beiden Arbeitsplattformen unabhängig voneinander
aber auch gemeinsam miteinander höhenverstellbar.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert;
es zeigen:
Fig. 1 - eine perspektivische Darstellung der ArbeitsbUhne
gemäss der Erfindung; Fig. 2 - einen Querschnitt durch eine teieskopartige' Hebevorrichtung,
wie sie zum Heben des Rahmens und der Plattform verwendet werden kann; Fig. 3 )
eine schematische Darstellung der Steuereinrichtung zur Betätigung der hydraulischen
Hebevorrichtung; Fig. 4 - eine Steuereinrichtung zum Heben und Verstellen des Lastaufnahmerahmens.
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Wie in Fig. 1 dargestellt, enthält die ArbeitstUhne gemäss der Erfindung
einen rechteckförmigen Grundrahmen 10 aus Profilen 12, 13, 14 und 15 sowie ein in
der Mitte angeordnetes Profil 16. Diese Profile, die hier U-förmig sind, bestehen
beispielsweise aus Eisen, Stahl oder ähnlichem.
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Sie sind hier miteinander verschweißt dargestellt, können Jedoch auch
durch Nieten, Schrauben oder ähnliches miteinander verbunden sein. In den Ecken
des Grundrahmens sind Ubliche schwenkbare Rollen 17 befestigt. Die Befestigung kann
beispielsweise durch Anschweißen von Platten 18 an die U-Profile erfolgen.
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In den Eckbereichen des Orundrchmens sind auf den Seitenstreben 13
und 15 vier hydraulische Zylinder 20, 21, 22
und 23 mit entsprechend
teleskopartig angeordneten Kolben befestigt. Diese hydraulischen Zylinder werden
über Hydraulikleitungen 25, 26, 27 und 28 über Steuerventile 30 und 31 betätigt,
die auf einer der beiden Plattformen 32 oder 33 und, wie im vorliegenden Fall gezeigt,
auf derPlattform 32 befestigt sind. Die Unterteile der hydraulischen Zylinder 20,
21, 22 und 23 sind mit dem grundrahmen verschweißt und können gegebenenfalls durch
zusätzliche Beschläge, wie beispielsweise duroh die Beschläge 54 und 35 zusätzlich
gehalten werden.
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Diese in ihrer Konstruktion identischen Kolben/Zylinder-Anordnungen
20, 2l, 22 und 23 sind auf gleiche Weise an dem Grundrahmen und an den Plattformen
befestigt und sollen im Zusammenhang mit der Zylinderanordnung 20 näher erläutert
werden. Der Teleskopkolben 36 besteht aus einer Hülse 37, die im Zylinder 20 angeordnet
ist und aus einem Kolben 38, der innerhalb der Hülse angeordnet ist. Die hydraulische
Flüssigkeit wird über eine Eintritts- bzw. Austrittsöffnung an der Unterseite des
Zylinders mit Druck auf die Bodenfläche des Kolbens zugeführt und die Unterfläche
der Hülse bewirkt dann ein Herausschieben der Hülse 37 und des Kolbens 38, woduroh
die Plattform angehoben wird.
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Die Kolben >7 und 38 fUhren durch eine Öffnung 40 in der Plattform
32, und das Element 38 besitzt an seinem oberen Ende eine Platte 41, welche mit
dem oberen Ende 42 eines Meta gehäuses 43 verschweißt oder verschraubt ist. Das
Gehause 43 ist über der öffnung 40 befestigt und mit der Oberfläche der Plattform
32 verschweißt.
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Wenn der Teleskopkolben 36 in dem Zylinder zurückgeführt wird, so
wird der Zylinder 20 von dem Gehäuse 43 auf der Plattform 32 aufgenommen, so daa
dadurch die Plattform 32 bis zur Berührung mit dem Grundrahmen 10 abgesenkt wird.
Von dieser unteren Stellung kann das Bedienungspersonal ohne Schwierigkeiten die
Plattform besteigen. Wenngleich das Netallgehäuse 43 einen rechteckigen Querschnitt
hat, kann es natürlich auch zylindrisch oder auf andere Weise ausgebildet sein,
solange es den Zylinder 20 aufnimmt.
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Ein rechtwinkliger Rahmen 44 aus Eisen, Stahl oder ähnlichem Werkstoff
ist auf den oberen Hülsen einer hydraulischen Teleskopanordnung 45 und 46 befestigt,
die an dem Querglied 16 befestigt sind. In Taschen 45 und 46 befinden sich hydraulische
Zylinder 50 bzw. 50', die Uber hydraulische Versorgungsleitungen 47 und 48 mit dem
Steuerventil 49 auf der Plattform 32 verbunden sind.
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In Fig. 2 ist die hydraulische Teleskopanordnung gemUss Erfindung
im Schnitt in voll ausgefahrener Stellung dargestellt. Sie enthält einen Hydraulikzylinder
50, der in einem Rechteckrohr 51 befestigt ist. Das obere Ende 58 des zugehörigen
Kolbens 56 tr4t zwei Spannrollen 59, über die Seile 60 und 61 geführt sind, welche
an oberen 62 und 69 am Rohr 51 sowie an Böcken 64 und 65 am Rohr 53 befestigt sind.
Am Rohr 53 sind im oberen Teil an einer drehbaren Achse ebenfalls zwei Spannrollen
66 befestigt, Uber die Seile 67 und 68 gerührt sind, welche an Böcken 69 und 70
am Rohr 52 und an Backen 71 und 72 am Rohr 54 befestigt sind. Die Befestigung der
Seile oder Kabel 60, 61, 67 und 68 kann auf irgendeine bekannte Weise erfolgen,
Die Böcke sind seitlich gegeneinander versetzt, so daB die Seile einander nicht
berühren.' Die oberen Flansche und ein Teil der Seitenwände der Rohre sind ausgeklinkt,
damit die Seile und Backe der verschiedenen Rohre durch den oberen Teil des benachbarten
Rohres geführt werden kennen, wenn sich die Hebevorrichtung auseinander- oder zusammenzieht.
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Die Spannrollen 59 und 66 und die Seile 60, 61 und 67, 68 dienen zur
Verstärkung der Linearbewegung, so daß die Betätigung des Hydraulikzylinders 50
zum Heben des Kolbens 56 eine Streckung der teleskopartigen Hebevorrichtung in eine
Stellung
oberhalb des oberen Teiles des Kolbens 56 sur Folge hat. Wenn der Kolben 56 herausgedrückt
wird, so heben die Seile 60 und 61 das Rohr 53. Dieses Rohr, in dem die Spannrollen
66 befestigt sind, wirkt als zweiter Kolben und hebt die Rohre 52 und 54, die Uber
die Seile 67 und 68 verbunden sind, welche über die spannrollen 66 geführt werden.
Die sperrenden Flansche der Rohre verhindern, daß die einzelnen Rohre zu weit angehoben
werden. Die Steuerung des Hebevorganges wird später erläutert werden.
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Auf einem Rahmen 44, der als Lastaufnahmeplattform dient, ist alt
Hilfe von vier Stellzylindern 76, 77, 78 und 79 ein rechteckförmiger Lastaufnahmerahmen
74 befestigt (Fig. 1).
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Die Stellzylinder bestehen aus hydraulischen Kolben/Zylinder-Anordnungen
und sind schwenkbar Jeweils an den Ecken der beiden Rahmen betestigt. Der Rahmen
74 ist kleiner als der Innenraum des Rahmens 44, so daß sich die Stellzylinder diqonel
nach oben und innen von den Rcken des Rahmens 44 weg erstrecken. Jeder Stellzylinder
weist an den Enden Augen 80 und 81 auf, über die er mit StUtzen 80, bzw. 82 mit
dem Rahmen verbunden wird. Die Verbindung erfolgt durch Stifte 85, die durch fluchtende
Löcher der Augen und der Stützen geführt werden, so daß eine Schwenkverbindung hergestellt
wird. Die Zylinder/Xolben.Anordnungen sind von
üblicher Bauart
und haben Einlaß-Auslaßöffnungen, die über Hydraulikleitungen 86, 87, 88 und 89
mit einer an der rahmenförmigen Lastaufnahmeplattform 44 befestigten Steuereinrichtun
verbunden sind. Die Steuereinrichtung ist ihrer seits mit einer unter Druck stahenden
Fluidquelle und einem Ausflußbehälter verbunden. Die Funktionsweise wird sinter
erläutert werden.
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Der Rahmen 74 ist so breit, daß ein ausreichender Zwischenraum zwischen
den oberen Rohrstücken der Hebevorrichtungen 45 und 46 und dem Lastaufnahmerahmen
74 besteht, so daß die Bewegung des Lastaufnahmerahmens nicht durch die Rohrstücke
der Hebevorrichtungen beeinträchtigt wird. Der Lastaufnahmerahmen trägt außerdem
entsprechende Lastaufnahmeeinrichtungen, die beispielsweise die Bewaffnung oder
den Flugzeugmotor aufnehmen, an denen gearbeitet wird und die am Flugzeug befestigt
werden sollen. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist diese Lastaufnahmeeinrichtung 92 schlittenförmig
und hat eine konkave Oberfläche, auf die Geräte beispielsweise mit Hilfe eines abelstaplers
gelegt und von dort aus unmittelbar am Flügel des Flugzeuges befestigt werden können.
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An der Plattform 32 ist ein Steuerpult 94 befestigt, mit dessen Hilfe
die Bedienungsperson jeweils die Plattform
32, bzw. 30 oder den
Rahmen 44 heben oder senken kann. Die Steuerung kann aur irgendeine bekannte Art
erfolgen, bei.
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spielsweise so wie sie im prinzip in Fig. 3 dargestellt ist.
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Das Hydraulik-Fluid wird von einer Pumpe P aus einem Behälter R über
eine Leitung 95 zu den Ventilen 30, 31 und 49 gepumpt (Fig. 3). Eine Betätigung
des Ventils 49 verbindet die Leitung 95 mit den Leitungen 47 und 48, wodurch das
unter Druck stehende Fluid in die Zylinder 50 und 502 der teleskopartigen Hebevorrichtungen
fließt und den zugehörigen Kolben 56 nach oben bewegt, wodurch sioh die Hebevorrichtungen
auseinanderziehen. Durch Verstellung des Ventils werden die Leitungen 47 und 48
mit der Auslaßleitung 96 verbunden, so daß das Fluid aus den Zylindern 50 und 50
herausströmt, wodurch die Kolben 56 und die hydraulischen Hebevorrichtungen 45 und
46 abgesenkt werden. Das Ventil 49 oder die Auslaßleitung 96 enthalten eine Verhängung,
die das Fluid nur mit einer begrenzten Geschwindigkeit aus dem Zylinder austreten
läßt, wodurch verhindert wird, daß sich die Hebevorrichtungen zu schnell senken.
Die Ventile 30 und 31 arbeiten in gleicher Weise wie das Ventil 49; in einer Stellung
gelangt das unter Druck befindliche Fluid von der Leitung 95 Uber die Leitungen
25, 26 oder 27 und 28 Jeweils in die Zylinder der teleskopartigen liebe.
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vorrichtungen, während in der anderen Stellung des Ventils
das
Fluid aus den Zylindern über diese Leitungen zur Auslaßleitung 96 und in den Behälter
fließt. Ebenso wie das Ventil 49 sind die Ventile 30 und 31 oder die Auslaßleitung
96 mit einer Verengung versehen, so daß ein zu schnelles Absenken der Plattform
verhindert wird0 Die Steuerung zur Betätigung der Stellzylinder 76, 77, 78 und 79
befindet stich am Rahmen 44. Sie kann Jedoch ebenfalls zusammen mit den anderen
Ventilen an der Plattform angebracht werden. Die Steuerung 90 kann aus irgendeiner
der bekannten Ventilanordnungen bestehen. Sie ist in Fig. 4 lediglich schematisch
dargestellt, um die Steuerung der Stellung und der Höhe des Lastaufnahmerahmens
zu beschreiben.
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Das Hydraulik-Fluid wird mit Hilfe einer Pumpe P von einem Behälter
R in die Leitungen 96, g7, 98 und 99 gepumpt, die sioh innerhalb der Steuerung 90
befinden. Diese Leitungen sind Jeweils mit den Ventilanordnungen 106, 107, 108 und
109 verbunden, die den Fluß des Hydraulik-Fluids durch die leitungen 86, 87, 88
und 89 zu und von den Kolben/Zylinder Anordnungen der Stellzylinder 76, 77, 78 und
79 regulieren.
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Die Ventilanordnungen haben Auslaßleitungen 116, 117, 118 und 119,
die mit einer gemeinsamen Auslaßleitung 120 ver bunden sind, die von der Steuerung
90 zum Behälter führt.
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Die Betätigung der Ventilanordnungen 106, 107, 108 und 109 erfolgt
mit Hilfe eines Steuerbebels 122, der es ermöglicht, die Ventilanordnungen jeweils
für sich, paarweise oder gemeinsam gleichzeitig zu betätigen. Vier wird dadurch
erreicht, daß der Steuerhebel 122 in einer Kugelpfanne oder ähnlichem betestigt
ist, so daß er in Jedem Winkel bezUglioh der Horizontalen gekippt werden kann.
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Auf diese Weise können die Verlängerungen 126, 127, 128 und 129 derart
geneigt werden, daß nur eine in Berührung mit einer Ventilanordnung kommt, oder
daß zwei der Verlängerungen in Beruhrung mit zwei Ventilanordnungen kommen. Wird
die Kugelpfanne in einer Federbuchse oder einer ähnlichen Vorrichtung befestigt,
so ermöglicht eine entsprechende Bewegung in senkrechter Richtung, daß alle Ventilanordnungen
gleichzeitig durch Druck auf den Steuerhebel 122 betätigt werden. Auf diese Weise
können von den Stellzylindern 76, 77, 78 und 79 ein oder zwei gestreckt oder zusommengezogen
werden, so daß sioh die Stellung bzw. Neigung des Lastaufnahmerahmens 74 ändert
oder es können alle Stellzylinder gleichzeitig zum Heben oder Senken des gesamten
Lastaufnahmerahmens betätigt werden.
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Die Ventilanordnungen 106, 107, 108 und 109 können von irgendeiner
Bauart sein. Es können entweder die Zufuhr-oder
die Auslaßleitungen
einzeln mit den hydraulischen' Kolben/Zylinder-Anordnungen verbunden werden. Eine
mögliche Form für die einzelne Ventilanordnung besteht aus einem zylindrischen Gehäuse
mit einem Kolben darin. Dieser Kolben kann nach oben unter Federdruok stehen und
eine Mittelbohrung aufweisen. Der Zylinder ist an beiden Enden verschlossen und
hat eine Zufuhröffnung am oberen Teil und eine Aus laß öffnung unterhalb dieser
Zufuhröffnung, und ferner eine Öffnung im Boden, die die Verbindung mit eineP hydraulischen
Kolben/Zylinder-Anordnung herstellt. In der äußeren Stel lung, in der das Ventil
nicht bestätigt ist, verdeckt der Kolben die Zufuhröffnung, läßt Jedoch die Auslaßöfftung
frei, so daß eine Verbindung zwischen der Auslaßöffnung und der Öffnung zur auseinanderziehbaren
hydraulischen KDlben/ZylindereAnordnung besteht. Ist der Kolben teilweise herunter
gedrückt, so bedeckt er mit seiner Lunge sowohl die Auslaß- als auch die Zufuhröffnung.
In dieser Stellung kann der Kolben gegen Axialbewegungen festgesetzt werden, falls
der Zufluß oder Abfluß zur bzw. von der hydraulischen KolbenJZylinder-Anordnung
verhindert werden soll. Bei weiterem Herunterdrücken des Kolbens wird die Zufuhröffnung
freigegeben, während die Auslaßöfftung weiterhin verdeckt bleibt. Dadurch erfolgt
eine Verbindung zwischen den Zufuhrleitungen und der hydraulischen Kolben/Zylinder-Anordnung
über die Öffnung im Kolben. Der Kolben ist selbstverständlich
mit
entsprechenden Dichtungsringen am Umfang versehen, um leckverluste zu vermeiden.
Obwohl die beschriebene Form des Ventils bevorzugt wird, können andere Ventilformen
verwendet werden.
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In den beschriebenen Ausführungsbeispielen werden hydraulische Steuerungen
und hydraulische Kolben/Zylinder-Anordnungen verwendet. Selbstverständlich können
auch pneumatische, elektrische und mechanische Einrichtungen und Kombinationen dieser
Einrichtungen verwendet werden, um die verschiedenen Elemente der Erfindung zu betätigen.
Obwohl die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde, ist es
klar, daß auch Abwandlungen und Änderungen unter die Erfindung fallen.