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DE2538964A1 - Verfahren und anordnung zum steuern des ausstanzens von blattzuschnitten aus einem tabakblatt - Google Patents

Verfahren und anordnung zum steuern des ausstanzens von blattzuschnitten aus einem tabakblatt

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Publication number
DE2538964A1
DE2538964A1 DE19752538964 DE2538964A DE2538964A1 DE 2538964 A1 DE2538964 A1 DE 2538964A1 DE 19752538964 DE19752538964 DE 19752538964 DE 2538964 A DE2538964 A DE 2538964A DE 2538964 A1 DE2538964 A1 DE 2538964A1
Authority
DE
Germany
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punching
sheet
tobacco leaf
blanks
leaf
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19752538964
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English (en)
Inventor
Rudolf George
Helmut Stoffers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber AG
Original Assignee
Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauni Werke Koerber and Co KG filed Critical Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority to DE19752538964 priority Critical patent/DE2538964A1/de
Priority to US05/715,693 priority patent/US4094325A/en
Priority to NL7609263A priority patent/NL7609263A/xx
Publication of DE2538964A1 publication Critical patent/DE2538964A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/04Devices for cutting cigar binders or wrappers

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

WaiuiL werke körber & co. kg. Hamburg Bergedorf, den 29. August 1975
" Patent Hf./Mo,-
Stw.: Zigarren—Zuschnitte stanzen-recanergesteuert — A 1390
Verfahren und Anordnung zum Steuern des Ausstanzens von Blattzuschnitten aus einem Tabakblatt
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern des Ausstanzens von Blattzuschnitten aus einem Tabakblatt zwecks Verwendung als Umhüllung für Zigarren.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Anordnung zum Steuern des Ausstanzens von Blattzuschnitten aus einem Tabakblatt zwecks Verwendung als Umhüllung für Zigarren.
Verfahren und Vorrichtungen der obigen Gattung dienen zur Herstellung von Zigarren bzw. gehen dem eigentlichen maschinellen Herstellungsprozeß auf sogenannten Überrollmaschinen unmittelbar voraus.
Bei den bekannten Verfahren werden in einem taktmäßigen Ablauf natürliche, von der groben Mittelrippe befreite und dadurch in Längsrichtung geteilte Tabakblätter, aus denen die Deckblätter für die Zigarren ausgestanzt werden sollen, von Hand einer Schneidvorrichtung aufgegeben. Hierbei wählt eine Bedienungsperson einen Abschnitt des Tabakblattes aus, der unversehrt und für einen Blattzuschnitt geeignet ist, breitet diesen Abschnitt faltenfrei über einem Schneideisen aus und leitet den ersten Stanzvorgang ein. Der ausgestanzte Blattzuschnitt wird anschließend abtransportiert und um einen Zigarrenwickel herumgerollt. Der nach dem ersten Stanzvorgang verbliebene Rest des Tabakblattes wird von der Bedienungsperson abgenommen und daraufhin geprüft, ob noch eine ausreichend große Blattfläche verblieben ist, um ein ganzes Deckblatt daraus auszustanzen. Ist dies der Fall, so ordnet die Bedienungsperson diesen Blattrest in einer neuen Stellung über dem Schneideisen an. Die Leistungskapazität bzw. Herstellungsgeschwindigkeit einer derartigen
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Stw.: Zigarren-Zuschnitte stanzen-rechnergesteuert — A 1390 Bergedorf, den 29. August 1975
Maschine ist im wesentlichen durch diese infolge visueller, manueller und geistiger Mitarbeit der Bedienungsperson entstehenden zeitraubenden Arbeitsgänge bestimmt, d.h. durch die Schnelligkeit, mit der die Bedienungsperson nacheinander die Tabakblätter bzw. Blattabschnitte über dem Schneideisen in Stellung bringen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Produktionsgeschwindigkeit der Zigarrenherstellungsmaschinen zu erhöhen und dabei eine wirtschaftliche Verarbeitung des Tabaks durch optimale Ausnutzung des Tabakblattes im Hinblick auf die Anzahl der möglichen Blattzuschnitte zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Tabakblatt nach Vorgabe vorbestimmter Umrißlinien der Blattzuschnitte abgetastet wird, und daß in Abhängigkeit der dabei gewonnenen Signale die Stanzvorrichtung gesteuert wird. Um auch bei relativ großen Tabakblättern eine einwandfreie Arbeitsweise zu garantieren, sowie von vornherein eine Trennung der Blatthälften in bezug auf die unterschiedliche Ausrichtung der Rippen zu gewährleisten, wird das Tabakblatt gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung entlang der Blattachse halbiert und von der Mittelrippe befreit sowie beide Blatthälften einem getrennten Tast— und Stanzvorgang unterworfen. Eine im Verhältnis zu einem geringen Aufwand ausreichend sichere Aussage darüber, ob ein Blattzuschnitt möglich ist oder nicht, ist nach einem weiteren Vorschlag dann gewährleistet, wenn die Blatthälften jeweils an zwei Punkten der vorgegebenen Umrißlinie der Blattzuschnitte abgetastet werden. Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß das Tabakblatt jeweils für einen zweiten Blattzuschnitt aus einer Blatthälfte abgetastet wird, da erfahrungsgemäß aus einer Blatthälfte nach einem ersten Blatt zuschnitt darüber hinaus noch bzw. nur noch ein weiterer Blattzuschnitt möglich ist.
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StM/.: Zigarren—Zuschnitte stanzen-rechnergesteuert —A 1390 Bergedorf, den 29. August 1975
Eine schnelle und sichere Handhabung der Tabakblätter im Hinblick auf den Tastvorgang und den Stanzvorgang ist gemäß einem zusätzlichen Vorschlag dann gewährleistet, wenn die Tabakblätter - bezogen auf die Ausrichtung ihrer Längsachse — eine zur Tast— vorrichtung und zur Stanzvorrichtung gleiche Lage beibehalten, wobei die Tabakblätter darüber hinaus unter gegenseitigem Abstand die Tastvorrichtung passieren.
Eine in Abhängigkeit von Signalen der Tastvorrichtung besonders schnelle, mit relativ wenigen Arbeitsschritten verbundene Steuerung der Stanzvorrichtung ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung dann gewährleistet, wenn die Stanzvorrichtung derart gesteuert ist, daß bei einer durch die Abtastung ermittelten, innerhalb der Fläche des Tabakblattes liegenden Zuschnittflache ein Blattzuschnitt von der Stanzvorrichtung zur Weiterverarbeitung abgegeben wird und bei einer zumindest teilweise außerhalb der Fläche des Tabakblattes liegenden Zuschnittfläche die Abgabe dieses Blattzuschnittes zur Weiterverarbeitung unterbleibt.
Die Vorrichtung der eingangs genannten Gattung ist gekennzeichnet durch eine das Tabakblatt entsprechend vorgegebenen Umriß— linien der Blattzuschnitte abtastende Tastvorrichtung sowie eine einerseits mit der Tastvorrichtung und andererseits mit der Stanzvorrichtung in Wirkverbindung stehende Steuerschaltung.
Ein schnelles Umsetzen von Steuersignalen der Tastvorrichtung im Sinne einer Steuerung der Stanzvorrichtung ist gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung dann sichergestellt, wenn die Stanzvorrichtung ein verfahrbares Stanzwerkzeug aufweist, welches bei einem Ausgangssignal der Tastvorrichtung in eine Abgabeposition zum Übergeben eines Blattzuschnittes verfahrbar ist. Der Wirkungsgrad der Vorrichtung wird erfindungsgemäß noch dadurch erhöht, daß für jede Längshälfte des Tabakblattes jeweils eine Tastvorrichtung, eine Steuerschaltung und eine Stanzvorrichtung vorgesehen ist.
Zweckmäßigerweise ist die Tastvorrichtung mit zwei Tastmitteln
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Stw.: Zigarren-Zuschnitte stanzen-rechnergesteuert - A 1390 Bergedorf, den 29. August 1975
versehen, welche zwei Punkte auf der Umrißlinie eines Blattzuschnittes markieren. Es wären zwar auch mehrere Tastmittel entlang der Umrißlinie der Blattzuschnitte denkbar, womit eine noch genauere Abtastung möglich wäre, jedoch bieten zwei Tastmittel, welche vorzugsweise an zwei Extrempunkten der Umriß— linie angeordnet sind, eine ausreichend sichere Aussage im Vergleich zum Aufwand.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Tast— vorrichtung jeweils aus zwei Fotozellen besteht, wobei allerdings auch andere Tastmittel, beispielsweise pneumatische Tastmittel, denkbar wären.
Eine räumlich bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung besteht aus einem Längsförderer und für jeweils eine Längshälfte eines Tabakblattes einem Querförderer sowie einem um 180 Grad verschwenkbaren Kreisförderer, die in Förderrichtung jeweils aufeinanderfolgend a±igeo~ Inet sind.
Um die Aufeinanderfolge der Fördervorgänge und Steuervorgänge innerhalb der Vorrichtung auszulösen, wird vorgeschlagen, daß dem Längsföderer, den Querförderern und den Kreisförderern jeweils Endschalter zugeordnet sind.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen :
Figur 1 eine schematische Draufsicht auf eine Fördervorrichtung zum Transportieren von abzutastenden und auszustanzenden Tabakblättern und
Figur 2 ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen Steuervorrichtung.
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Stw.: Zigarren-Zuschnitte stanzen-rechnergesteuert - A 1390 Bergedorf, den 29. August 1975
Figur 1 zeigt eine Fördervorrichtung bestehend aus einem um zwei Umlenkrollen 1 und 2 geführten Längsförderband 3, das von einem Motor 4 antreibbar ist.
Dem Längsförderband 3 sind linksseitig bzw. rechtsseitig ein um Umlenkrollen 6 und 7 geführtes und durch einen Motor 8 antreibbares Querforderband 9 sowie ein um Umlenkrollen 11 und 12 geführtes und durch einen Motor 13 antreibbares Querförderband 14 zugeordnet. Dem Querförderband 9 ist ein durch einen Motor 16 um eine Achse 17 antreibbarer Kreisförderer in Form eines Stanztisches 18 nachgeschaltet sowie dem Querförderer ein durch einen Motor 19 um eine Achse 21 antreibbarer Kreisförderer in Form eines Stanztisches 23 nachgeschaltet· Dem Längsförderer 3 sind darüber hinaus jeweils im Bereich der Querförderer 9 und 14 Tastvorrichtungen 24 bzw. 26 zugeordnet, die wiederum aus zwei Tastmitteln in Form von zwei Fotozellen 27, 28 bzw. 29, 31 bestehen, wobei der Längsförderer bzw. der Querförderer durchscheinend ausgebildet sind. Die Stanztische 18 und 23 sind jeweils mit zwei Aufnahmen in Form von Stanzwerkzeugen 32, 33 bzw. 34, 36 ausgestattet, die durch Motoren innerhalb der Stanztische 18 und 23 verschiebbar sind, wobei in der Zeichnung lediglich zwei Motore 37 und 38 für die Stanzwerkzeuge 32 und 36 dargestellt sind.
Den Stanztischen 18 und 23 sind ferner an ihrer von den Querförderern 9 und 14 abgewandten Seite Stanzrollen 39 bzw. 41 zugeordnet, die jeweils durch einen Motor 42 bzw. 43 über die Stanzwerkzeuge 32 bzw. 36 hinweg verfahrbar sind. Des weiteren ist den Stanztischen 18 und 23 auf der gleichen Seite jeweils ein Rollsauger 44 bzw. 46 zugeordnet, die durch jeweils einen Motor 47 bzw. 48 ebenfalls über die Stanzwerkzeuge 32 und 36 hinweg verfahrbar sind. Der Stanztisch 18, das Stanzwerkzeug sowie die Stanzrollen 39 bzw. der Stanztisch 23, das Stanzwerkzeug 36 sowie die Stanzrollen 41 bilden jeweils im erfindungsgemäßen Sinne eine Stanzvorrichtung 49 bzw. 51·
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Figur 2 zeigt eine die Tastvorrichtungen 24 und 26 und die Stanzvorrichtungen 49 und 51 wirkungsmäßig miteinander verknüpfende Steuerschaltung 52. Die Steuerschaltung 52 weist folgende Elemente auf :
Ein Handtaster 53 zum Inbetriebsetzen des Längsförderbandes 3, jeweils linksseitig und rechtsseitig den Querförderern 9, 14, den Stanztischen 18, 23, den Stanzrollen 39, 41, den Rollsaugern 44 und 46 sowie den Stanzwerkzeugen 32, 36 zugeordnete Endschalter 54 bis 63, Speicherglieder 64 bis 77, UND-Glieder bis 84, ODER-Glieder 86 und 87, Verzögerungsglieder 88 und 89, Zählglieder 91 und 92, Verstärker 93 bis 106, Taktgeber 107 und 108, diesen zugeordnete Näherungsinitiatoren 109 und m sowie zwei Schieberegister 112 und 113.
Nachfolgend sei die Wirkungsweise anhand der Figuren 1 und 2 näher erläutert :
Die Steuerschaltung 52 ist im nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel auf eine Blattfolge von Tabakblättern 114 abgestellt, bei der die Tabakblätter 114 jeweils in einem Abstand auf das Längsförderband 3 aufgegeben werden, der doppelt so groß ist wie ein Förderschritt vom ersten Querförderband zum zweiten Querförderband 9. Selbstverständlich könnte in einer abgewandelten Blattfolge eine entsprechend variierte Steuerschaltung vorgesehen sein.
Zunächst werden die Tabakblätter 114 auf das Längsförderband 3 aufgegeben, geglättet und auf bekannte, nicht weiter dargestellte und beschriebene Weise durch ein entsprechendes Schneidwerkzeug halbiert und von der Mittelrippe befreit. Auf diese Weise entstehen zwei Blatthälften 114a und 114b. Sobald die Fotozelle 31 von einer rechten Blatthälfte 114a eines Tabakblattes 114 ganz verdeckt ist, so löscht diese durch ein Signal über das ODER-Glied 86 den durch den Handtaster 53 zur Inbetriebnahme des.Längsförderbandes 3 gesetzten Speicher 77, so daß dessen Ausgangssignal verschwindet und der Motor 4 des Längsförderban-
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des 3 stillgesetzt wird. Gleichzeitig wird dieses Tastsignal der Fotozelle 31 auf das UND-Glied 82 gegeben. Falls nun in dieser Stoppstellung der Blatthälfte 114a auch die Fotozelle 29 ganz bedeckt ist, gibt sie ebenfalls ein entsprechendes Tastsignal auf das UND-Glied 82, so daß an dessen Ausgang ein Signal erscheint, was bedeutet, daß ein vollständiger Blattzuschnitt möglich ist. Dieses Ausgangssignal wird in das Schieberegister 113 eingegeben und mit Hilfe des Taktgebers 108 und des Näherungsinitiators 111 synchron zur Taktfolge durch das Schieberegister 113 geschoben. Ist die Fotozelle 29 nicht abgedeckt, so bedeutet dies, daß kein weiterer vollständiger Blattzuschnitt möglich ist} am Ausgang des UND-Gliedes 82 erscheint demzufolge kein Signal. Darüber hinaus setzt das Tastsignal der Fotozelle 31 über ein Verzögerungsglied 89 das Speicherglied 66, an dessen Ausgang ein Signal zum Anlaufen des Motors 13 des Querförderbandes 14 erscheint. Das Querförderband 14 übernimmt daraufhin über Kopf die Blatthälfte 114a, was auf bekannte Weise durch Zuschalten von Saugluft unterstützt wird, und transportiert sie zum Stanztisch 23. Der Endschalter 56 des Querförderbandes 14 gibt genau dann, wenn sich die Blatthälfte 114a über dem Stanzwerkzeug 34 des Stanztisches 23 befindet, ein Löschsignal auf den Speicher 66, dessen Ausgangssignal verschwindet und den Motor 13 des Querförderbandes 14 stillsetzt. Gleichzeitig gibt der Endschalter 56 ein Signal auf den Speicher 68 zum Anlaufen des Motors 19 für den Stanztisch 23, sowie ein Signal über das ODER-Glied 87 auf den Speicher 77 zur erneuten Inbetriebnahme des Motors 4 des Längsförderbandes 3. Auf diese Weise macht der Stanztisch 23, welcher die Blatthälfte 114a ebenfalls durch Saugluftunterstützung übernimmt, eine Schwenkbewegung um 180 Grad, welche durch den Endschalter 58 des Stanztisches 23 infolge eines Löschsignals auf den Speicher 68 und Stillsetzen des Motors 19 beendet wird, während die linke Blatthälfte 114b gleichzeitig einen weiteren Förderschritt mit dem
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Längsförderband 3 vollzieht, welcher genau so, wie auf zuvor beschriebene Weise - in diesem Fall durch die Fotozelle 28 beendet wird. Dieser Förderschritt des Längsförderbandes 3 hat zugleich das nächstfolgende Tabakblatt 114 einen Förderschritt weiter auf das Querförderband 14 zubewegt. Während nun das linke Querförderband 9, aktiviert durch die Fotozelle 28, die linke Blatthälfte 114b auf den Stanztisch 18 zubewegt, setzt das Signal des Endschalters 58 des Stanztisches 23 den Speicher 71, wobei der Motor 43 die Stanzrollen 41 über das Stanzwerkzeug 36 hinwegfährt, so daß zugleich ein erster Blattzuschnitt 116 und ein zweiter Blattzuschnitt 117 ausgestanzt werden. Auf dem Rückhub spricht der Endschalter 61 der Stanzrollen 41 an, löscht dadurch den Speicher 71, womit der Motor 43 abgeschaltet wird, während der Endschalter 54 des linksseitigen Querförderbandes dieses stillsetzt, den zugeordneten Stanztisch 18 anlaufen läßt sowie über das ODER-Glied 87 den Speicher 77 setzt und damit den Motor 4 des Längsförderbandes 3 erneut anlaufen läßt. Gleichzeitig setzt das Signal des Endschalters 61 der Stanzrollen den Speicher 73, welcher den Motor 48 zum Überfahren des Stanzwerkzeuges 36 durch den Rollsauger 46 aktiviert. Der Rollsauger 46 übernimmt auf diese Weise den ersten Blattzuschnitt 116 und überführt ihn auf dem Rückhub zu nicht weiter dargestellten Verarbeitungsvorrichtungen, beispielsweise einer Überrollmaschine für Zigarrenwickel, Hierbei gibt der Endschalter 63 des Rollsaugers 46 ein erstes Signal auf das UND-Glied 84f während gleichzeitig eine weitere Blatthälfte 114a des nächstfolgenden Tabakblattes 114 den Bereich des Querförderbandes 14 erreicht und durch ein Signal der Fotozelle 31 durch Stillsetzen des Längsförderbandes 3 placiert wird. Falls die Tastvorrichtung auf zuvor beschriebene Weise ein Signal in das Schieberegister 113 eingegeben hat, was bedeutet, daß bei dem zuvor beschriebenen Stanzvorgang zwei komplette Stanzzuschnitte 116 und 117 erhalten wurden, erscheint nunmehr ein entsprechendes, mit Hilfe des Taktgebers 108 durch das Schieberegister 113 geschobenes
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Signal an dessen Ausgang bzw. am Eingang des UND-Gliedes 84. Dessen Ausgangssignal setzt nunmehr den Speicher 76, so daß der Motor 38 des Stanzwerkzeuges 36 aktiviert wird. Auf diese Weise erfolgt gleichzeitig mit der erneuten Vorbewegung des Rollsaugers 46 eine Verschiebung des Stanztisches 36 in den Erfassungsbereich des Rollsaugers 46, so daß auch der zweite Blattzuschnitt 117 vom Rollsauger 46 übernommen und auf dem Rückhub abgefördert wird. Falls die Tastvorrichtung 26 einen zweiten kompletten Blattzuschnitt 117 zuvor verneint hatte, erscheint kein Ausgangssignal am UND-Glied 84 bzw. am Speicher 76, so daß das Stanzwerkzeug 36 nicht verschoben wird. Der Rollsauger 46 führt zwar auch einen zweiten Hub aus, kann aber den zweiten unvollständigen Blattzuschnitt 117 nicht übernehmen, da er nicht in seinen Erfassungsbereich gelangt. Bei diesem zweiten Überführungshub des Rollsaugers 46 — ob mit oder ohne Blattzuschnitt 117 - aktiviert gleichzeitig die Fotozelle 31 erneut das Querförderband 14, so daß die folgende Blatthälfte 114a dem Stanztisch 23 zugeführt wird. Beide Signale des Endschalters 63 des Rollsaugers 46 werden durch das Zählglied 92 registriert, wonach an dessen Ausgang ein Signal erscheint, welches den Speicher 73 löscht und damit den Motor 48 des Rollsaugers abschaltet. In dem Fall, in welchem das Stanzwerkzeug 36 einen Überführungshub in Form eines Doppelhubes (Vor- und Rückhub) ausgeführt hat, löscht ein Signal des zugeordneten Endschalters 60 während des Rückhubes des Stanzwerkzeuges 36 den Speicher 76, um durch Stillsetzen des Motors 38 einen weiteren Hub des Stanzwerkzeuges 36 zu verhindern, Zu diesem Zeitpunkt hat bereits die nächstfolgende Blatthälfte 114a den Stanztisch 23 erreicht, so daß der Taster 56 des Querförderbandes 14 dieses anhält und den Stanztisch 23 zur Ausführung eines weiteren Förderschrittes aktiviert. Die zuvor beschriebene Arbeitsfolge ist identisch mit der Arbeitsfolge, denen die linken Blatthälften 114b durch die Stanz-
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vorrichtung 51 unterworfen werden, so daß auf eine entsprechende Wiederholung verzichtet werden kann.
Im vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Tastvorrichtungen 24 und 26 so eingerichtet, daß jeweils zwei Fotozellen die Blatthälften auf einen zweiten möglichen Blattzuschnitt abtasten, wobei im vorliegenden Fall die Fotozellen an möglichst weit voneinander entfernten Punkten auf einer vorgegebenen Umrißlinie eines zweiten Blattzuschnittes angeordnet sind. Es ist selbstverständlich denkbar, noch weitere Fotozellen auf der Umrißlinie eines Blattzuschnittes anzuordnen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß zum einen zwei Bedienungspersonen zur Handhabung und Bewertung der Tabakblätter im Bereich der Stanzvorrichtungen eingespart werden können und daß zum zweiten die vollautomatische Abtastung und Steuerung der Stanzvorrichtungen für beide Blatthälften zugleich erheblich schneller durchgeführt werden kann.
Eine Steigerung der Herstellungsgeschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit der gesamten Maschinenkombination zur Zigarrenherstellung ist damit gewährleistet.
— Patentansprüche —
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Claims (14)

  1. Stw.: Zigarren-Zuschnitte stanzen-rechnergesteuert - A 1390 Bergedorf, den 29. August 1975
    Patentansprüche
    M J Verfahren zum Steuern des AusStanzens von Blattzuschnxtten aus einem Tabakblatt zwecks Verwendung als Umhüllung für Zigarren, dadurch gekennzeichnet, daß das Tabakblatt nach Vorgabe vorbestimmter Umrißlinien der Blattzuschnitte abgetastet wird, und daß in Abhängigkeit der dabei gewonnenen Signale die Stanzvorrichtung gesteuert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tabakblatt entlang der Blattlängsachse halbiert und von der Mittelrippe befreit wird, und daß beide Blatthälften einem getrennten Tast- und Stanzvorgang unterworfen werden.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blatthälften jeweils an zwei Punkten der vorgegebenen Umrißlinie der Blattzuschnitte abgetastet werden.
  4. 4. Verfahren nach einem oder m-ehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tabakblatt jeweils für einen zweiten Blattzuschnitt aus einer Blatthälfte abgetastet wird.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabakblätter - bezogen auf die Ausrichtung ihrer Längsachse - eine zur Tastvorrichtung und zur Stanzvorrichtung gleiche Lage beibehalten.
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabakblätter unter gegenseitigem Abstand die Tastvorrichtung passieren.
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    Stw.: Zigarren-Zuschnitte stanzen-rechnergesteuert - A 1390 Bergedorf, den 29. August 1975
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzvorrichtung derart gesteuert ist, daß bei einer durch die Abtastung ermittelten innerhalb der Fläche des Tabakblattes liegenden Zuschnittfläche ein Blattzuschnitt von der Stanzvorrichtung zur Weiterverarbeitung abgegeben wird und bei einer zumindest teilweise außerhalb der Fläche des Tabakblattes liegenden Zuschnittfläche die Abgabe eines Blattzuschnittes zur Weiterverarbeitung unterbleibt.
  8. 8. Anordnung zum Steuern des AusStanzens von Blattzuschnitten aus einem Tabakblatt zwecks Verwendung als Umhüllung für Zigarren, gekennzeichnet durch eine das Tabakblatt (114) entsprechend vorgegebenen Umrißlinien der Blattzuschnitte (117) abtastenden Tastvorrichtung (24 bzw. 26) sowie eine einerseits mit der Tastvorrichtung und andererseits mit der Stanzvorrichtung (49 bzw. 51) in Wirkverbindung stehende Steuerschaltung (52).
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzvorrichtung (49; 51) ein verfahrbares Stanzwerkzeug (32, 33, 34, 36) aufweist, welches bei einem Ausgangssignal der Tastvorrichtung (24; 26) in eine Abgabeposition zum Übergeben eines Blattzuschnittes (117) verfahrbar ist.
  10. 10. Anordnung nach den Ansprüchen 8 und/oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Längshälfte (i14a; 114b) eines Tabakblattes (114) jeweils eine Tastvorrichtung (24; 26), eine Steuerschaltung (52) und eine Stanzvorrichtung (49; 51) vorgesehen ist.
  11. 11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastvorrichtung (24; 26) mit zwei Tastmitteln (27, 28; 29, 31) versehen ist, welche zwei Punkte auf der Umrißlinie eines Blattzuschnittes (117) markieren.
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  12. 12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastvorrichtung aus zwei Fotozellen (27, 28; 29, 31) besteht.
  13. 13. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 12, gekennzeichnet durch einen Längsförderer (3), und für jeweils eine Längshälfte (i14a, 114b) eines Tabakblattes (114) einen Querförderer (9; 14) sowie einen um 180 Grad verschwenkbaren Kreisförderer (18; 23), die in Förderrichtung aufeinanderfolgend angeordnet sind.
  14. 14. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Längsförderer (3); den Querförderern (9, 14) sowie den Kreisförderern (i8, 23) jeweils Endschalter (28, 31; 54, 56; 57, 58) zugeordnet sind, welche die Aufeinanderfolge der Steuervorgänge auslösen.
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DE19752538964 1975-09-02 1975-09-02 Verfahren und anordnung zum steuern des ausstanzens von blattzuschnitten aus einem tabakblatt Withdrawn DE2538964A1 (de)

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US05/715,693 US4094325A (en) 1975-09-02 1976-08-19 Method and apparatus for making wrappers for cigar bunches
NL7609263A NL7609263A (nl) 1975-09-02 1976-08-20 Werkwijze en inrichting voor het besturen van het uitstampen van bladgedeelten uit een tabaksblad, alsmede het product van de werk- wijze.

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NL (1) NL7609263A (de)

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