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DE2538320A1 - Permanentmagnetischer laeufer fuer dynamoelektrische maschinen und verfahren zu dessen herstellung - Google Patents

Permanentmagnetischer laeufer fuer dynamoelektrische maschinen und verfahren zu dessen herstellung

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DE2538320A1
DE2538320A1 DE19752538320 DE2538320A DE2538320A1 DE 2538320 A1 DE2538320 A1 DE 2538320A1 DE 19752538320 DE19752538320 DE 19752538320 DE 2538320 A DE2538320 A DE 2538320A DE 2538320 A1 DE2538320 A1 DE 2538320A1
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Description

Meinig · Lemke · Spott
Patentanwälte Büro Berlin:
!Berlin 19. Oldenburgallee 10
Meinig · Lemke · Spott
Patentanwälte Büro Berlin: 26 . August 1975
Inland 11 PERMANENTMAGNETISCHER LÄUFER FÜR DYNAMOELEKTRISCHE
MASCHINEN UND VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG
Die Erfindung bezieht sich auf Läufer für Gleichstrommaschinen der invertierten Bauweise, bei denen der Ständer mit einer Mehrzahl von Wicklungseinheiten ("Spulen") und damit magnetischen Polen versehen ist und deren Läufer zur Magnetfelderzeugung Permanentmagnete enthält.
Sie bezieht sich insbesondere auf solche Läufer, welche permanentmagnetisches Material mit hohem Energieprodukt und hoher Koerzitivkraft (im folgenden zusammenfassend als "Seltene Erden enthaltendes Magnetmaterial" bezeichnet) Verwendung finden, sowie auf die Herstellung derartiger Läufer.
Permanentmagnete aus einem Material, das Seltene Erden enthält, empfehlen sich wegen ihres hohen Energieproduktes und ihrer hohen Koerzitivkraft offenbar zum Aufbau derartiger Läufer. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, neben derartigem Magnetmaterial Alnico Magnete bzw. andere bekannt gewordene Magnetmaterialien zu benutzen, und durch die Kombination dieser Materialien im Verein mit entsprechend geformten Polstücken einen möglichst hohen Magnetfluß im Arbeitsluftspalt zu erzeugen.
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Magnetmaterialien, welche Seltene Erden enthalten, (nachfolgend "Seltene Erden Magnete" genannt), führen jedoch aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften zu Schwierigkeiten bei der Herstellung eines Läufers. Aufgrund des außerordentlich hohen magnetischen Feldes derartiger Permanentmagnete ist es praktisch nicht möglich, eine Bearbeitung im magnetisierten Zustand auszuführen, da die bei der Bearbeitung freiwerdenden Späne und Partikel aus ferromagnetischem Material außerordentlich fest anhaften und, wenn überhaupt, nur in außerordentlich langwieriger und unwirtschaftlicher Weise entfernt werden können. Andererseits gelingt es bei den bisher üblichen Läufer- und Polschuhkonstruktionen nicht, genügende Magnetisierungsfeldstärken an Formstücke aus Seltene Erden enthaltenden Magnetmaterialien heranzubringen, um diese in situ, also als Teil eines zusammengebauten Läufers, zu magnetisieren, wie dies üblicherweise bei Alnico-Magneten geschieht.
bekannten Läuferkonstruktionen mit permanentmagnetischem Material, beispielsweise bei Alnico-Magneten, ist es Stand der Technik, die aus magnetisch weichem Material hergestellten Polstücke so zu bemessen, daß der von den Permanentmagneten ausgehende Magnetfluß an keiner Stelle zu einer Sättigung in den Polschuhen führt.
Wie Untersuchungen der Anmelderin ergeben haben, erlaubt eine derartige Konstruktion nicht, ein magnetisches Feld an die Seltene Erden enthaltenden Formstücke heran-
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zubringen, das ausreichen würde, um dieses Material entsprechend zu magnetisieren.
Formstücke aus Seltene Erden enthaltenden Magnetmaterialien werden üblicherweise nach dem jetzigen Stand der Technik nur in relativ kleinen Abmessungen hergestellt. Typische Größen sind etwa 12,5 χ 12,5 χ 0,25 mm oder kleiner. Um zu Gleichstrommotoren mit größerer Leistung zu gelangen, ist es daher erforderlich, eine größere Anzahl solcher Formstücke zu benutzen und diese in geeigneter Weise in der Läuferkonstruktion geometrisch zu verankern. Es wurde bereits vorgeschlagen, hierzu einen Klebevorgang mit entsprechenden Kunstharzen zu verwenden. Ein solches Verfahren hat sich jedoch als wenig geeignet für die wirtschaftliche und technisch einwandfreie Herstellung derartiger Läufer erwiesen .
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Konstruktion von Läufern, bei denen die erwähnten Nachteile in vollem Umfange vermieden werden bzw. Verfahren zu deren wirtschaftlicher und einfacher Herstellung.
Läufer nach der Erfindung für Gleichstrommotoren mit invertiertem Aufbau besitzen Polstücke aus lameliiertem, magnetisch weichem Material, deren Querschnitt mindestens 1,5 mal größer dimensioniert ist als jener, der erforderlich ist, um den von den Permanentmagneten aus Seltene Erden enthaltendem Material in magnetisiertem Zustand gelieferten magnetischen Fluß ohne Sättigungserscheinungen aufzunehmen
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und weiterzuleiten und der ausreicht, um das im jungfräulichen oder pseudo-jungfräulichen Zustand eingebaute permanentmagnetisierbare Material unter Benutzung der Polstücke zur Weiterleitung des Magnetisierflusses und ohne Behinderung durch Sättigungserscheinungen in situ zu magnetisieren.
Vorteilhafterweise wird der Querschnitt der Polstücke etwa 2 bis 3 mal größer dimensioniert bzw. so gewählt, daß er ausreicht, um die im jungfräulichen bzw. pseudo-jungfräulichen Zustand befindlichen Formstücke aus permanentmagnetisierbarem Material in situ mit 12.000 Oersted und einem Feld von 10.000 Gauss zu magnetisieren, ohne daß der Magnetisierungsvorgang in den Polstücken durch Sättigung limitiert wird.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung derartiger Läufer wird zunächst der weichmagnetische Teil des Läufers aus Zuschnitten aus lamelliertem, magnetisch weichem Material zusammengesetzt, wobei diese Zuschnitte erste öffnungen zur Aufnahme des permanentmagnetisierbaren Materials enthalten sowie mit einem zweiten Satz öffnungen ausgestattet sind; und daß
hierauf die Formstücke aus permanentmagnetisierbarem Material, das sich im jungfräulichen oder pseudo-jungfräulichen Zustand befindet, in den Satz erster öffnungen eingesetzt wird, um hierauf nicht magnetisches, gießfähiges Material in den hierfür bestimmten Satz zweiter öffnungen zu gießen und zum Erstarren zu bringen, worauf der so gebildete Läufer-
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rohling mechanisch bearbeitet wird, um unter Ausbildung von diskreten Polstücken in seine Endform gebracht zu werden; und daß
anschließend das permanentmagnetisierbare Material des Läufers in situ und unter Benutzung der Polstücke bzw. des weichmagnetischen Materials des Läufers magnetisiert wird, um so permanentmagnetisch die gewünschte Stärke herzustellen,
Nach einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung wird die Läuferachse vor dem Vergießen eingesetzt und so beim Vergießvorgang mit verankert.
Vorteilhafterweise besteht diese Achse aus magnetisch leitfähigem Material. Als gießfähiges Material hat sich geschmolzenes Aluminium als besonders vorteilhaft erwiesen.
Durch den Gießvorgang wird eine geometrisch eindeutige und zuverlässige Verankerung der Formstücke aus magnetisierbarem Material erreicht; da dieses Material im jungfräulichen bzw. pseudo-jungfräulichen Zustand zum Einbau gelangt, werden auch alle Schwierigkeiten bei den nachfolgenden mechanischen Bearbeitung vermieden. Schließlich erlaubt die Dimensionierung des Materials der Polstücke im Verein mit dessen Lamellierung die gewünschte Magnetisierung des Magnetmaterials ohne Behinderung durch Sättigungserscheinungen.
Um sicherzustellen, daß das magnetisierbare Material der Formstücke sich vor der mechanischen Bearbeitung
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im unmagnetisierten bzw. pseudo-jungfräulichen Zustand befindet, werden diese bzw. der Rohläufer vor der mechanischen Bearbeitung in einer von magnetisch leitfähigem Material freien Umgebung für eine ausreichende Zeit auf eine Temperatur erhitzt, die geeignet ist, eine vorhandene Magnetisierung abzubauen.
Nach einer Ausgestaltung dieses erfindungsgemäßen Schrittes kann der Läufer nach dem Magnetisieren auf einen genau vorbestimmten Wert der Magnetisierung gebracht werden, indem er in einer von magnetisch leitfähigem Material freien Umgebung für eine Zeit erhitzt wird, die ausreicht, um die Magnetisierung der Permanentmagnete auf einen vorher bestimmten Wert zu bringen, wobei sich daran gegebenenfalls eine Magnetisierung in der ursprünglichen Richtung und auf einen gleichfalls vorbestimmten Wert anschließen kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen in beispielhafter Weise näher erläutert.
Abb. 1 zeigt im Querschnitt eine Gleichstrommaschine mit invertiertem Aufbau und ehern Läufer nach der Erfindung.
Abb. 2a ist eine Aufsichtdarstellung einer Lamelle aus weichem, magnetischem Material in beispielsweise Ausführung.
Abb. 2b ist die Querschnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Läufers, der mittels der Lamellen nach 2a aufgebaut ist.
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Abb. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Gleichstrommaschine mit invertiertem Aufbau und einem permanentmagnetischen Läufer. Hierbei sind 11 und 12 Gehäuseteile mit öffnungen 11a und 12a zur Aufnahme der Läuferachse 15. Der Ständer 16 besteht aus einem aus weichem magnetischem Blech aufgebauten Kern und einer Mehrzahl von Ständerwicklungsspulen 17, die aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht im einzelnen dargestellt sind. Die Ständerspulenwicklungsenden sind in bekannter Weise mit den Kommutatorlamellen 19 einer Schalteinrichtung 18 verbunden, die vorteilhafterweise (nach Patentanmeldung Inland 9/10) aufgebaut ist. In der vereinfachten Darstellung in Abb. 1 bedeuten
21 eine auf der Achse 15 befestigte Hülse, auf der sich das Trägerstück 30 befindet, das seinerseits die Halterung
22 für die Kontaktrollen 35 trägt. Auf der gleichen Hülse 21 befinden sich isoliert angebracht Schleifringe 23 und 24, die über Leitungen 37 und 37a verbunden sind. Auf den Schleifringen gleiten Stromzuführungsbürsten-Anordnungen 25 und 26, die ihrerseits stationär mit dem Ständeraufbau verbunden sind und (nicht dargestellt) die elektrische Verbindung mit je einem der Pole der Gleichstromquelle darstellen. Gleichfalls stationär auf dem Träger 20 verankert ist der Kommutator mit den Kommutatorlamellen 19. Durchbrüche 11a und 12a im Gehäuse dienen als Halterung für die Lager 13 und 14 der Läuferachse 15.
Der Läufer 44 enthält Polschuhe aus magnetisch weichem, lamelliertem Material, sowie Permanentmagnete aus Material, das Seltene Erden enthält, sowie andere geeignete
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Bauteile, die gleichfalls aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt sind.
Abb. 2a zeigt einen Zuschnitt einer Lamelle aus weichmagnetischem Material 200. Diese weist einen Satz öffnungen 201 zur Aufnahme von Formstücken 203 aus perv manentmagnetischem Material auf, sowie einen weiteren Satz öffnungen 202 und eine zentrale öffnung 206.
Abb. 2a ist der Bereich des Zuschnittes 201', jener der bei der Fertigstellung des Läufers zur Ausbildung der einzelnen Polschuhe 201" in Wegfall kommt.
Abb. 2b zeigt einen Querschnitt durch einen fertig bearbeiteten Läufer nach der Erfindung. Hierbei sind die Polschuhe aus lameliiertem magnetisch weichem Material mit 201" und die permanentmagnetischen Formstücke mit 203 sowie die Läuferachse mit 204 bezeichnet. Der nicht ausgefüllte Raum der öffnungen 201 sowie die hierfür vorgesehenen öffnungen 202 und der Raum 205 zwischen Läuferachse und der inneren öffnung des eigentlichen Läufers sind ausgegossen, vorzugsweise durch Eingießen von geschmolzenem Aluminium.
Die Zuschnitte aus magnetisch geeignetem Material besitzen eine Dicke von 0,5 mm; die Formstücke aus Seltene Erden enthaltendem, permanentmagnetisierbarem Material weisen typisch die Abmessungen 12 χ 20 χ 10 mm auf.
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Für eine Läuferlänge von 10 cm sind daher für
jeden Schlitz 10 derartige Formstücke erforderlich. Diese bestehen vorzugsweise aus Kobalt/Seltene Erden Magnetmaterial bekannter Zusammensetzung. Als Material für doe Läuferachse dient geeigneter Stahl.
Wie beschrieben, werden die Formstücke aus permanentmagnet! sierbarem Material im jungfräulichen bzw. pseudojungfräulichen Zustand in die Schlitze geführt, und erst
nach dem Ausgießen und der mechanischen Behandlung durch Anlegen geeigneter Felder magnetisiert.
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Claims (10)

  1. -PATENTANSPRÜCHE:-
    ΐ\ Läufer für Gleichstrommotoren mit invertiertem Aufbau, dessen Polstücke aus lameliiertem, magnetisch weichem Material bestehen und dessen Magnetfeld vermittels von Permanentmagnete aus der Klasse der seltenen Erdene enthaltenden Magnetmaterialien, gegebenenfalls im Zusammenwirken mit Magneten aus anderen bekannten magnetischen Materialien, erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, das der Querschnitt der Polstücke mindestens 1,5 mal größer dimensioniert ist als jener, der erforderlich ist, um den von den Permanentmagneten im magnetisierten Zustand gelieferten magnetischen Fluss ohne Sättigungserscheinungen aufzunehmen und weiterzuleiten;und der ausreicht, um das im jungfräulichen oder pseudo-jungfräulichen Zustand eingebaute permanentmagnetisierbare Material unter Benutzung der Polstücke zur Weiterleitung des Magnetisierflusses und uhne Behinderung durch Sättigungserscheinungen in situ zu magnetisieren.
  2. 2. Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Polstücke zwei- bis dreimal größer dimensioniert ist als jener, der erforderlich ist, um den von den Permanentmagneten gelieferten Fluß ohne Sättigungserscheinungen aufzunehmen und weiterzuleiten.
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  3. 3. Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Polstücke ausreichend dimensioniert ist, um das Magnetisieren des im jungfräulichen oder pseudo-jungfräulichen Zustand befindliche, permanentmagnet!sierbare Material in situ mit 12 000 Oersted und einem Feld von 10 000 Gauss zu magnetisieren.
  4. 4. Verfahren zum Herstellen eines Läufers nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der weichmagnetische Teil des Läufers aus Zuschnitten aus lameliiertem, magnetisch weichem Material zusammengesetzt wird, die erste Öffnungen zur Aufnahme des permanent magnetisiert^ren Materials sowie einen zweiten Satz Öffnungen besitzen; und daß
    Formstücke aus permanent magnetisierbarem Material, das sicn im jungfräulichen oder pseudo-jungfräulichen Zustand befindet, in die ersten Öffnungen eingesetzt werden; und dais nichtmagnetisches, gießfähiges Material in den Satz zwe.ter Öffnungen gegossen und zum Erstarren gebracht wird; und aa der so gebildete Läufer-Rohling mechanisch bearbeitet wira, um unter Ausbildung von diskreten Polstücken in seine Enoform gebracht zu werden; und daß
    anschließend das permanent magnetisierbare Material des Läufers in situ und unter Benutzung der Polstücke bzw. des weichmagnetischen Materials des Läufers magnetisiert wird, um so Permanentmagnete gewünschter Stärke herzustellen.
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  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet/ daß vor dem Vergießen die Läuferachse eingesetzt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse aus magnetisch leitfähigem Material besteht.
  7. 7. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet/ daß als gießfähiges Material geschmolzenes Aluminium verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke aus permanent magnetisierbarem Material vor oder nach dem Einbau, vorzugsweise jedoch vor der mechanischen Bearbeitung des Läuferrohlings und vor dem Magnetisieren dadurch in den pseudo-jungfräulichen Zustand gebracht werden, daß sie in einer von magnetisch leitfähigem Material freien Umgebung für eine ausreichende Zeit auf eine Temperatur erhitzt werden, die geeignet ist, eine vorhandene Magnetisierung abzubauen.
  9. 9. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet/ daß der Läufer
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    r 25383?0
    nach dem Magnetisieren in einer von magnetisch leitfähigem Material freien Umgebung für eine Zeit erhitzt wird, die ausreicht, um die Magnetisierung der Permanentmagnete auf einen vorbestimmten Wert zu verringern, wobei sich daran gegebenenfalls eine Magnetisierung in der ursprünglichen Richtung und auf einen gleichfalls vorbestimmten Wert anschließen kann.
  10. 10. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschnitte aus weichmagnetischem Material einen Satz öffnungen 201 zur Aufnahme von Formstücken aus permanentmagnetischem Material 203 besitzen, sowie einen weiteren Satz Öffnungen 202 und eine zentrale öffnung 206 aufweisen; und dass der Raum der öffnungen 202 sowie der öffnung 206 gegebenenfalls nach Einbau der Achse 204 mit gießfähigem Material, beispielsweise geschmolzenem Aluminium ausgegossen wird, wobei das gießfähige Material auch den nicht von den Formstücken 203 eingenommenen Raum der öffnungen 201 ausfüllt.
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DE19752538320 1974-08-30 1975-08-26 Läufer für Gleichstrommotoren mit invertiertem Aufbau und Verfahren zur Herstellung Ceased DE2538320B2 (de)

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