DE19804277A1 - Dynamo mit einem statischen Magneten - Google Patents
Dynamo mit einem statischen MagnetenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dynamo, der eine
elektromotorische Kraft durch elektromagnetische Induktion
erzeugt, indem der Fluß verändert wird, der durch eine
Induktionsspule fließt bzw. verläuft. Insbesondere betrifft
die Erfindung einen Dynamo mit einem statischen Magneten,
der die Magnetfelder verändert, die durch eine
Induktionsspule verlaufen, ohne jedoch den Magnetanker oder
den Elektromagneten an sich zu drehen.
Dynamos, die zur Zeit praktisch eingesetzt sind, sind so
gebaut, daß sie eine elektromotorische Kraft durch
elektromagnetische Induktion erzeugen, indem der Fluß
verändert wird, der durch eine Induktionsspule verläuft.
Dynamos, die auf diese Art und Weise Energie erzeugen, gibt
es in vielen Ausführungen, wobei große Modelle in
Wasserkraftwerken, Wärmekraftwerken oder Atomkraftwerken
eingesetzt sind, und wobei kleine Modelle zum Beispiel in
einem Dieselmotor eingesetzt werden.
Bei allen oben erwähnten Dynamos werden der Magnetanker und
der Elektromagnet gedreht, um den Fluß zu verändern, der
durch die Induktionsspule fließt, wodurch in der
Induktionsspule durch die elektromagnetische Induktion die
elektromagnetische Kraft erzeugt wird. Zum Beispiel werden
der Magnetanker und der Elektromagnet durch die Drehkraft
einer Wasserturbine in einem Wasserkraftwerk zur
Stromerzeugung gedreht, oder in einem Wärmekraftwerk oder
einem Atomkraftwerk durch eine Dampfturbine, sowie durch
das Drehmoment eines Dieselmotors im Falle eines kleinen
Dynamos.
Dynamos, die die elektromotorische Kraft durch
elektromagnetische Induktion erzeugen, wie oben erläutert,
sind so aufgebaut, daß unabhängig von der Größe des
Dynamos der Magnetanker und der Elektromagnet gedreht
werden, um den Fluß zu ändern, der durch die
Induktionsspule fließt. Diese Dynamos sind mit Nachteilen
behaftet, da das Drehen des Magnetankers und des
Elektromagneten Schwingungen und Geräusche verursacht.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Dynamo mit einem statischen Magneten zu schaffen, der keine
drehmomentgebende Einrichtungen oder andere bewegliche
Teile aufweist, um Schwingungen und Geräusche zu vermeiden,
so daß die diversen, oben erwähnten Probleme gelöst sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe setzt sich die vorliegende
Erfindung wie folgt zusammen.
Der Dynamo mit einem statischen Magneten, in
Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, umfaßt:
zumindest einen Permanentmagneten; einen ersten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der die unterschiedlichen Pole des Permanentmagneten koppelt, um einen geschlossenen magnetischen Kreis auszubilden; einen zweiten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der mit dem geschlossenen magnetischen Kreis über ein paramagnetisches Material gekoppelt ist, um einen offenen magnetischen Kreis auszubilden; eine magnetisierte Spule, die lediglich um den Teil des ersten Kerns gewickelt ist, durch den der geschlossene magnetische Kreis gebildet ist; und eine Induktionsspule, die um den zweiten Kern gewickelt ist. Der Kern der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß die Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, indem eine Wechselspannung an die magnetisierte Spule angelegt wird, daß eine elektromotorische Kraft in der Induktionsspule durch elektromagnetische Induktion erzeugt wird, indem der Fluß des offenen magnetischen Kreises geändert wird, der durch Änderungen der Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises induziert wird.
zumindest einen Permanentmagneten; einen ersten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der die unterschiedlichen Pole des Permanentmagneten koppelt, um einen geschlossenen magnetischen Kreis auszubilden; einen zweiten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der mit dem geschlossenen magnetischen Kreis über ein paramagnetisches Material gekoppelt ist, um einen offenen magnetischen Kreis auszubilden; eine magnetisierte Spule, die lediglich um den Teil des ersten Kerns gewickelt ist, durch den der geschlossene magnetische Kreis gebildet ist; und eine Induktionsspule, die um den zweiten Kern gewickelt ist. Der Kern der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß die Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, indem eine Wechselspannung an die magnetisierte Spule angelegt wird, daß eine elektromotorische Kraft in der Induktionsspule durch elektromagnetische Induktion erzeugt wird, indem der Fluß des offenen magnetischen Kreises geändert wird, der durch Änderungen der Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises induziert wird.
Der nach der vorliegenden Erfindung vorgeschlagene Dynamo
mit einem statischen Magneten besteht aus zumindest einem
Permanentmagneten, aus einem ersten Kern, der aus einem
weichmagnetischen Material besteht, der einen geschlossenen
magnetischen Kreis bildet, indem die unterschiedlichen Pole
des Permanentmagneten gekoppelt werden, aus einem zweiten
Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, und
der einen bypassverschlossenen magnetischen Kreis bildet,
der mit dem ersten Kern so gekoppelt und angeordnet ist,
daß er den Permanentmagneten des geschlossenen
magnetischen Kreises umfaßt, aus einer magnetisierten
Spule, die nur um den Teil des ersten Kerns herum gewickelt
ist, der den geschlossenen magnetischen Kreis des ersten
Kerns bildet, und aus einer Induktionsspule, die nur um den
Teil des zweiten Kerns herum gewickelt ist, der den
geschlossenen magnetischen Kreis des zweiten Kerns bildet.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
elektromotorische Kraft in der Induktionsspule zu erzeugen,
nämlich durch elektromagnetische Induktion, indem die
Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises
geändert wird, indem ein Wechselstrom an die magnetisierte
Spule angelegt wird, und indem der Fluß des
bypassverschlossenen magnetischen Kreises geändert wird,
der durch Änderungen in der Richtung des Flusses des
geschlossenen magnetischen Kreises induziert wird.
Bei der oben erwähnten Konstruktion nach der vorliegenden
Erfindung besteht der Dynamo mit einem statischen Magneten
aus einem ersten Kern, der einen Permanentmagneten und
einen geschlossenen magnetischen Kreis umfaßt, aus einem
zweiten Kern, der mittels eines paramagnetischen Materials
einen offenen magnetischen Kreis umfaßt, aus einer
magnetisierten Spule, die nur um den Teil des ersten Kerns
gewickelt ist, der den geschlossenen magnetischen Kreis des
ersten Kerns ausbildet, und aus einer Induktionsspule, die
um den zweiten magnetischen Kreis gewickelt ist. Ein
solcher Dynamo ist so gebaut, daß er elektromotorische
Kraft in der Induktionsspule erzeugt, indem die Richtung
des Flusses des ersten Kerns geändert wird, indem eine
Wechselspannung an die magnetisierte Spule angelegt wird,
und indem der Fluß des zweiten Kerns geändert wird, der
durch Änderungen der Richtung des Flusses in dem ersten
Kern induziert wird.
Diese Anordnung ermöglicht es, den Fluß zu verändern, der
durch die Induktionsspule verläuft, ohne jegliche
drehmomentgebende Einrichtungen oder andere bewegte Teile,
und ermöglicht es, eine elektromotorische Kraft in der
Induktionsspule zu erzeugen, nämlich durch
elektromagnetische Induktion, wodurch eine Energieerzeugung
ohne eine Verursachung von Vibrationen oder Geräuschen
ermöglicht ist. Ein solcher Dynamo kann auch in kleinen
Größen gebaut werden und zu niedrigen Preisen verfügbar
gemacht werden.
Andere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
ersichtlich, unter Bezugnahme auf die zugehörigen
Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt einen prinzipiellen Aufbau eines Dynamos
mit einem statischen Magneten mit einem offenen
magnetischen Kreis, gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2 zeigt, wie ein Fluß in einer Richtung, nämlich
entgegengesetzt zu der Richtung des Flusses eines
Permanentmagneten, typischerweise in der
magnetisierten Spule auftritt;
Fig. 3 zeigt, wie der Fluß in dieser Richtung, nämlich
entgegengesetzt zu der Richtung des Flusses eines
Permanentmagneten, typischerweise in der
magnetisierten Spule endet;
Fig. 4 zeigt, wie ein Fluß in einer Richtung, nämlich
in der Richtung des Flusses eines
Permanentmagneten, typischerweise in der
magnetisierten Spule auftritt;
Fig. 5 zeigt eine erste Ausführungsform des Dynamos mit
einem statischen Magneten nach der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 6 zeigt eine zweite Ausführungsform des Dynamos mit
einem statischen Magneten nach der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 7 zeigt eine dritte Ausführungsform des Dynamos mit
einem statischen Magneten nach der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 8 zeigt eine vierte Ausführungsform des Dynamos mit
einem statischen Magneten nach der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 9 zeigt eine fünfte Ausführungsform mit einem
offenen magnetischen Kreis;
Fig. 10 zeigt einen prinzipiellen Aufbau eines Dynamos
mit einem statischen Magneten mit einem
geschlossenen magnetischen Kreis, gemäß der
vorliegenden Erfindung; und
Fig. 11 zeigt eine erste Ausführungsform des Dynamos mit
einem statischen Magneten mit einem geschlossenen
magnetischen Kreis nach der vorliegenden
Erfindung.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im
folgenden unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen
beschrieben.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 ist dort der grundlegende
Aufbau des Dynamos mit einem statischen Magneten mit einem
Permanentmagneten beschrieben. Die Fig. 2, 3 und 4
zeigen, wie der Dynamo mit einem statischen Magneten, der
in der Fig. 1 dargestellt ist, Energie erzeugt.
Wie es in den Figuren dargestellt ist, bildet der erste
Kern 2, der so ausgebildet ist, daß er den
Permanentmagneten 1 und die unterschiedlichen Pole des
Permanentmagneten 1 ringförmig koppelt, einen geschlossenen
magnetischen Kreis. Dieser geschlossene magnetische Kreis
wird dann mit einem zweiten Kern 3 versehen, und zwar
mittels eines paramagnetischen Materials, welches 10 µm bis
5 mm dick ist. Hierdurch wird ein offener magnetischer
Kreis ausgebildet, der aus einem Permanentmagneten 1, aus
einem Teil eines ersten Kerns 2, aus einem paramagnetischen
Material, sowie aus einem zweiten Kern 3 besteht. Der Teil,
der lediglich den geschlossenen magnetischen Kreis des
ersten Kerns 2 bildet, ist mit einer magnetisierten Spule
umwickelt. Der zweite Kern 3 ist dann mit einer
Induktionsspule 5 umwickelt, die vorgesehen ist, um eine
elektromotorische Kraft durch elektromagnetische Induktion
zu erzeugen.
Hierbei ist der Permanentmagnet 1 ein Magnet mit einer
hohen Restmagnetisierung bzw. Restflußdichte, mit einer
großen Koerzitivkraft, und mit einem großen maximalen
Energieprodukt, um den Wirkungsgrad der Energieerzeugung
zu erhöhen. Materialien, die typischerweise für einen
solchen Magneten verwendet werden, sind Neodym-Eisen-Borid
(Nd2Fe14B), Samarium-Kobalt (Sm2Co17) oder Samarium-Eisen-Ni
trid (Sm2Fe17N2).
Der erste Kern 2 und der zweite Kern 3 sind aus einem
weichmagnetischen Material hergestellt, welches eine hohe
Permeabilität, eine hohe anfängliche, maximale und andere
Niveaus der Permeabilität, eine hohe Restflußdichte und
Sättigungsmagnetisierung, sowie eine kleine Koerzitivkraft
aufweist, wodurch der Fluß in dem magnetischen Kreis zur
Erzeugung der Energie wirksam ausgenutzt wird.
Es folgen Beispiele, die permalloybasierte Legierungen
umfassen.
Die Materialien, die verwendbar sind, sind paramagnetische
Materialien, die eine spezifische Permeabilität aufweisen,
die vergleichbar der Permeabilität von Vakuum ist, wie etwa
Luft, Kupfer und Aluminium. Falls als paramagnetisches
Material Luft verwendet wird, d. h. wenn ein Spalt G
zwischen dem ersten Kern 2 und dem zweiten Kern 3
existiert, so wird der zweite Kern 3 von einem festen
paramagnetischen Material gehalten. In den Figuren sind
Ausführungsformen dargestellt, die einen Spalt G1
aufweisen, jedoch ohne ein festes paramagnetisches
Material, welches den zweiten Kern 3 festhält.
Im folgenden wird beschrieben, wie ein Dynamo mit einem
statischen Magneten, wie oben erläutert, die Energie
erzeugt.
Zuerst wird, wenn noch keine Spannung an die magnetisierte
Spule 4 des Dynamos mit einem statischen Magneten angelegt
ist, ein erster Fluß 11 in dem ersten Kern 2 ausgebildet,
und zwar in der Richtung ausgehend von dem Pol N zu dem Pol
S des Permanentmagneten 1. In diesem Zustand ist noch kein
Fluß in dem zweiten Kern 3 vorhanden bzw. ausgebildet, der
über den Spalt G angekoppelt ist.
Eine Spannung kann auf drei verschiedene Arten an die
magnetisierte Spule 4 angelegt werden, wie im folgenden
beschrieben.
Bei der ersten Art der Anlegung der Spannung, wie es in der
Fig. 2 dargestellt ist, wird eine Gleichspannung an die
magnetisierte Spule 4 angelegt, und zwar in einer Richtung,
in der diese Spannung den ersten Fluß 11 (die magnetischen
Kraftlinien) des ersten Kerns 2 abstößt bzw. ihm
entgegenwirkt, der durch den Permanentmagneten 1 erzeugt
ist, und umgekehrt, d. h., daß der zweite Fluß 12 in der
umgekehrten Richtung zum ersten Fluß 11 auftritt. Im
Ergebnis wirkt der erste Fluß 11 in entgegengesetzter
Richtung zu dem zweiten Fluß 12, und umgekehrt, so daß
der Fluß besonders einfach aus dem geschlossenen
magnetischen Kreis austritt. Der erste Fluß 11 und der
zweite Fluß 12, die besonders einfach aus dem
geschlossenen magnetischen Kreis austreten, fließen über
den Spalt G und treten in den zweiten Kern 3 ein, so daß
ein dritter Fluß 13 in dem zweiten Kern 3 induziert wird.
Darüber hinaus verändert die Induktion des dritten Flusses
13 den Fluß, der durch die Induktionsspule 5 verläuft, so
daß eine elektromotorische Kraft V1 in der Induktionsspule
5 auftritt, wodurch Energie erzeugt wird.
Wenn als nächstes die Gleichspannung entfernt wird, die an
die magnetisierte Spule 4 angelegt ist, versucht der erste
Kern 2 in den früheren Zustand zurückzukehren, in dem nur
der erste Fluß 11 ausgebildet war, wie es in der Fig. 1
dargestellt ist. Zu diesem Zeitpunkt weist der zweite Kern
3 einen Fluß in der umgekehrten Richtung zu dem dritten
Fluß 13 auf, d. h. einen vierten Fluß 14, wie er in der
Fig. 3 gezeigt ist, um den dritten Fluß 13 aufzuheben
bzw. zu neutralisieren. Dann verändert die Induktion des
vierten Flusses 14 den Fluß, der durch die Induktionsspule
5 verläuft, so daß eine elektromotorische Kraft V2 in der
Induktionsspule 5 auftritt, wodurch Energie erzeugt wird.
Die Erzeugung dieser Energie bei dieser ersten Art der
Anlegung der Spannung kann bei einem Dynamo mit einem
statischen Magneten nach der vorliegenden Erfindung
verwirklicht werden, indem eine Gleichspannungsquelle
vorgesehen ist, über die die Gleichspannung an die
magnetisierte Spule 4 angelegt wird, und mittels eines
Schaltkreises, der die Gleichspannungsquelle "Ein" und
"Aus" schaltet. Ein kontaktloser Schaltkreis kann verwendet
werden, falls ein Halbleiter-Schaltkreis, wie etwa ein
Thyristor verfügbar ist.
Das Anlegen der Spannung auf einer zweite Art ist nahezu
gleich zu der Anlegung der Spannung nach der ersten
Methode, mit dem Unterschied, daß der dritte Fluß 13 in
dem zweiten Kern 3 induziert wird, indem eine
Gleichspannung an die magnetisierte Spule 4 angelegt wird,
um so den zweiten Fluß 12 in der umgekehrten Richtung zu
dem ersten Fluß 11 zu erzeugen, und wobei der dritte Fluß
13 induziert wird, um eine elektromotorische Kraft V1 in
der Induktionsspule 5 zu erzeugen, wodurch die Energie
erzeugt wird.
Als nächstes erzeugt die Änderung der Polarität der
Gleichspannung, die an die magnetisierte Spule 4 angelegt
ist, in dem ersten Kern 2 den ersten Fluß 11, verursacht
durch den Permanentmagneten 1, sowie den fünften Fluß 15
in der gleichen Richtung verlaufend wie der erste Fluß 11,
verursacht durch die magnetisierte Spule 4. In diesem Fall
kommt zu dem ersten Fluß 11 der fünfte Fluß 15 hinzu, so
daß an dem zweiten Kern 3 der vierte Fluß 14 auftritt,
wie es in der Fig. 4 gezeigt ist, sowie darüber hinaus ein
sechster Fluß 12 auftritt, nämlich in der gleichen
Richtung verlaufend wie der vierte Fluß 14. Weiterhin
verändert die Induktion des vierten Flusses 14 und des
sechsten Flusses 16 den Fluß, der durch die
Induktionsspule 5 verläuft, so daß eine elektromotorische
(Elektrizität erzeugende) Kraft V3, die größer ist als die
elektromotorische Kraft V2 ist, in der gewickelten Spule
erzeugt wird, um Energie zu erzeugen.
Diese zweite Art des Anlegens einer Spannung erfordert
einen Schaltkreis zum Verändern der Polarität der
Gleichspannung, anstatt eines Schaltkreises, der der
Gleichspannung "Ein" und "Aus" schaltet, die bei der ersten
Spannungsanlegungsart an die magnetisierte Spule 4 angelegt
wird. Dieser Schaltkreis zum Schalten der Polarität kann
aus einem Halbleiter-Schalter hergestellt werden, ähnlich
wie bei dem Schaltkreis nach der ersten
Spannungsanlegungsart.
Bei der dritten Art der Spannungsanlegung wird eine
Wechselspannung an die magnetisierte Spule 4 angelegt,
anstatt eine Gleichspannung an die magnetisierte Spule 4
anzulegen, wie bei der zweiten Spannungsanlegungsart, bei
der die Polarität gewechselt wird. Der Fluß, der durch das
Anlegen der Wechselspannung an die magnetisierte Spule 4
erzeugt wird, wird zu einem alternierenden Fluß, der
zwischen dem zweiten Fluß 12 in der Fig. 2 und dem
fünften Fluß 15 in der Fig. 4 hin- und herwechselt. Dann
induziert dieser Fluß in dem zweiten Kern 3 den dritten
Fluß 13 (Fig. 2), wenn der zweite Fluß 12 erzeugt ist,
und der vierte Fluß 14 versucht den sechsten Fluß 16 und
den dritten Fluß 13 in der Fig. 4 aufzuheben, wenn der
fünfte Fluß 15 erzeugt wird. D.h., daß der Fluß, der in
dem zweiten Kern 3 induziert wird, ebenfalls ein
alternierender Fluß ist.
Bei der Erzeugung der Energie nach dieser dritten Art der
Spannungsanlegung wird eine Wechselspannung an die
magnetisierte Spule 4 angelegt, wodurch die Notwendigkeit
eines Schaltkreises für "Ein/Aus" oder eines Schaltkreises
für die Polarität aufgehoben ist, die bei der ersten oder
zweiten Methode des Anlegens der Spannung erforderlich
sind, so daß das Gerät einfacher ausgebildet ist. Darüber
hinaus ist der Fluß, der in dem ersten Kern 2 und in dem
zweiten Kern 3 induziert wird, ein alternierender Fluß,
der durch die Wechselspannung induziert ist, so daß der
Dynamo auch als ein Transformator wirkt bzw. arbeitet, der
einen Spalt G zwischen dem ersten Kern 2 und dem zweiten
Kern 3 aufweist. Es ist deshalb möglich, die
elektromotorische Kraft V weiter zu erhöhen, die durch die
elektromagnetische Induktion in der Induktionsspule 5
erzeugt wird.
Als nächstes wird die Wirksamkeit bzw. der Wirkungsgrad bei
der Erzeugung von Energie beschrieben, nämlich bei einem
Dynamo mit einem statischen Magneten nach der vorliegenden
Erfindung. Der Dynamo mit einem statischen Magneten kann
als ein Transformator angesehen werden, wenn der
Permanentmagnet 1 entfernt ist und dort ein Spalt G
vorhanden ist.
Ein Transformator verursacht einen Wirbelstromverlust Wv
und einen Ummagnetisierungsverlust Wh des Kerns, sowie
einen Verlust Wr infolge des elektrischen Widerstandes der
Spule. Diese Faktoren stehen in einer Beziehung zueinander,
wie folgt:
Gesamtverlust W1 = Wv + Wh + Wr (1)
Wenn der Aufwand (zugeführte Energie) mit Win und die
Leistungsabgabe (abgegebene Energie) mit Wo bezeichnet
werden, und dieser Aufwand gleich dem Gesamtverlust ist,
ist der Wirkungsgrad des Transformators gleich:
Eff = Wo/Win = Wo (Wv + Wh + Wr) < 1 (2)
In der Realität nach der Fig. 1 umfaßt der geschlossene
magnetische Kreis, der aus dem ersten Kern 2 besteht, einen
Permanentmagneten 1. Der Fluß dieses Permanentmagneten 1
trägt deshalb zu der Erzeugung bzw. Umsetzung der Energie
bei.
Deshalb ist nach der Fig. 1 der Aufwand mit Win2 und die
Leistungsabgabe mit Wo2 bezeichnet, so daß sich die
folgende Gleichung ergibt:
Wo2 = Wp + α Win2 (3)
Hierbei ist Wp der Energieanteil, der aus dem Fluß
resultiert, den der Permanentmagnet 1 zu der Umsetzung der
Energie beiträgt, und α stellt eine Umwandlungseffizienz
dar, die erhalten wird, wenn das Gerät als ein
Transformator mit einem Spalt G betrachtet wird.
Deshalb ist der Wirkungsgrad der Energieerzeugung wie
folgend anzusetzen:
Eff = Wo2/Win2 = (Wp + α Win2)/Win2
= (Wp/Win2) + α (4)
Falls α < 1 und Wp/Win2 < 1 ist, dann ist, wenn Energie aus
dem Fluß des Permanentmagneten 1 erhalten wird, der zu der
Energieerzeugung beiträgt, die erhaltene Energie größer als
die Dynamoleistung, die der magnetisierten Spule 4
zugeführt wird, so daß der Wirkungsgrad der
Energieumsetzung größer 1 ist, wobei das Gerät dann als
Dynamo wirkt.
Der Erfinder überprüfte deshalb, wie im folgenden
beschrieben, wie sehr der Fluß des Permanentmagneten 1 zu
der Induktion des dritten Flusses (nach der Fig. 2)
beiträgt. Zuerst baute der Erfinder Dynamos mit der
Anordnung nach der Fig. 1, einen Dynamo mit einem
Permanentmagneten 1 und einen Dynamo ohne Permanentmagneten
1. Der Erfinder verglich dann die Energieniveaus, die
erforderlich waren, um die Flüsse mit gleicher Flußdichte
in dem zweiten Kern 3 bei jeder Ausführung zu induzieren,
d. h. die Energiemengen, die zu der magnetisierten Spule 4
zugeführt wurden. Im Ergebnis erforderte eine Ausführung
mit einem Permanentmagneten 1 eine nur sehr niedrige
Energiemenge, die der magnetisierten Spule 4 zuzuführen
war. Es konnte beobachtet werden, daß die erforderliche
Energiemenge nur 1/40 der Menge betraf, die bei der
Ausführung ohne einen Permanentmagneten 1 erforderlich war,
abhängig von den Testbedingungen.
Bei einem Dynamo mit einem statischen Magneten nach der
vorliegenden Erfindung kann deshalb Win2 ausreichend
kleiner als Wp gemacht werden, so daß es möglich ist, die
folgende Beziehung zu realisieren: Wp/Win2 < 1.
Als nächstes wird als erste Ausführungsform ein Dynamo-Sys
tem mit einem statischen Magneten beschrieben, welches
sich aus zwei Dynamos mit statischen Magneten, wie in der
Fig. 5 erläutert, zusammensetzt.
In der Fig. 5(A) besteht ein Dynamo mit einem statischen
Magneten aus zwei Permanentmagneten 1 und aus zwei ersten
Kernen 2, die einen geschlossenen magnetischen Kreis
ausbilden, um so die unterschiedlichen Pole des einen
Permanentmagneten 1 mit den Polen des anderen
Permanentmagneten 1 kreisförmig zu koppeln bzw. zu
verbinden. Dieser geschlossene magnetische Kreis wird dann
mit einem zweiten Kern 3 versehen, und zwar mit einem Spalt
G dazwischen. Diese Anordnung bildet einen offenen
magnetischen Kreis, der aus einem Permanentmagneten 1, aus
einem Teil des ersten Kerns 2, aus einem paramagnetischen
Material, sowie aus einem zweiten Kern 3 besteht.
Dieser offene magnetische Kreis kann sich auf zwei Arten
zusammensetzen. Bei einer Ausführung, wie es in der Fig.
5(A) gezeigt ist, kann ein offener magnetischer Kreis aus
zwei Permanentmagneten 1 und aus zwei zweiten Kernen 3
bestehen. Bei einer anderen Ausführung, wie es in der Fig.
5(B) gezeigt ist, kann ein offener magnetischer Kreis aus
einem Permanentmagneten 1 bestehen und ein anderer kann aus
einem ersten Kern 2 bestehen. Die beiden Dynamos mit
statischen Magneten nach den Fig. 5(A) und 5(B)
unterscheiden sich hinsichtlich der Wirkungsweise kaum, mit
Ausnahme des Schemas, mit dem sie einen solchen offenen
magnetischen Kreis bzw. Pfad ausbilden.
Der Teil von jedem der ersten Kerne 2, der lediglich einen
geschlossenen magnetischen Kreis ausbildet, ist mit einer
magnetisierten Spule 4 versehen, die dort vorgesehen ist.
Jeder der zweiten Kerne 3 ist mit einer Induktionsspule 5
versehen, die dort gewickelt vorgesehen ist, um eine
elektromotorische Kraft durch elektromagnetische Induktion
zu erzeugen.
Dieser Dynamo mit einem statischen Magneten bildet einen
ersten Fluß 11 in dem ersten Kern 2 aus, und zwar in der
Richtung ausgehend von dem Pol N zu dem Pol S des
Permanentmagneten 1, wobei an die magnetisierte Spule 4
keine Spannung angelegt ist. Darüber hinaus ist die
Wirkungsweise dieses Dynamos, wenn eine Spannung an die
magnetisierte Spule 4 angelegt ist und wenn in der
Induktionsspule 5 eine elektromotorische Kraft durch
elektromagnetische Induktion erzeugt wird, um Energie zu
erzeugen, ähnlich der Wirkungsweise des Dynamos mit
statischem Magneten nach der oben beschriebenen
prinzipiellen Anordnung.
Der Dynamo mit statischen Magneten mit zwei
Permanentmagneten 1, wie oben erläutert, weist sehr
ausgeglichene magnetische Kreise auf. Da der Fluß der
Permanentmagneten 1 sehr effektiv ausgenutzt werden kann,
erreicht diese Ausführungsform einen höheren Wirkungsgrad
der Energieerzeugung als der Dynamo mit einem statischen
Magneten nach der oben beschriebenen prinzipiellen
Anordnung.
Die erste Ausführungsform umfaßt ein Dynamo-System mit
einem statischen Magneten, welches sich aus zwei Dynamos
mit statischen Magneten nach der oben beschriebenen
prinzipiellen Anordnung zusammensetzt. Auf ähnliche Art und
Weise kann ein Dynamo-System bzw. eine Dynamo-Anordnung
auch aus einer Kombination von drei oder mehr Dynamos mit
statischen Magneten nach der oben beschriebenen
prinzipiellen Anordnung aufgebaut werden. In diesem Fall
kann, ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform, ein
offener magnetischer Kreis auf zwei Arten ausgebildet
werden. Eine Anordnung entsteht durch Ausbildung eines
offenen magnetischen Kreises durch eine Koppelung aller
Permanentmagneten 1 mittels eines zweiten Kerns 3. Eine
andere Anordnung entsteht durch Ausbildung mehrerer offener
magnetischer Kreise, entsprechend der Anzahl der
Permanentmagneten 1, nämlich durch Koppelung des Nordpols N
jedes Permanentmagneten 1 mit dem Südpol S eines zweiten
Kerns 3.
Als nächstes werden weitere Ausführungsformen beschrieben,
wobei in der Fig. 6 die zweite Ausführungsform nach der
vorliegenden Erfindung, in der Fig. 7 die dritte
Ausführungsform, sowie in der Fig. 8 die vierte
Ausführungsform dargestellt ist. Bei diesen
Ausführungsformen ist die Wirkungsweise infolge des
Anlegens einer Spannung an die magnetisierte Spule 4 und
die Erzeugung der elektromotorischen Kraft in der
Induktionsspule 5 durch elektromagnetische Induktion
ähnlich der Wirkungsweise nach der oben beschriebenen
prinzipiellen Anordnung des Dynamos mit einem statischen
Magneten.
Die zweite und die dritte Ausführungsform, wie in den
Fig. 6 und 7 dargestellt, weisen den gleichen
prinzipiellen Aufbau auf wie die erste Ausführungsform, mit
der Ausnahme, daß der erste Kern 2 bei jeder
Ausführungsform eine unterschiedliche Gestaltung hat.
Bei der zweiten Ausführungsform ragt der Teil, der dem Ende
des zweiten Kerns 3 gegenüberliegt, vor, nämlich in
Richtung zu dem Ende des zweiten Kerns 3. Somit springt
bzw. verläuft der Leckage-Fluß infolge der Gegensinnigkeit
des ersten Flusses 11 und des zweiten Flusses 12, die in
dem ersten Kern 2 erzeugt werden, einfacher über den Spalt
G und tritt in den zweiten Kern 3 ein.
Die dritte Ausführungsform ist so aufgebaut, daß der Teil,
der den zweiten Kern 3 koppelt, der Teil des ersten Kerns 2
ist, der dem Permanentmagneten 1 am nächsten liegt, und, um
den offenen magnetischen Kreis noch weiter zu verkürzen,
sind die beiden Permanentmagneten 1 nahe beieinander
angeordnet. Da der (magnetische) Fluß dazu neigt, einen
geschlossenen magnetischen Kreis zu bilden, und zwar mit
dem kürzesten Abstand, verläuft der Leckagefluß infolge
der Gegensinnigkeit des ersten Flusses 11 und des zweiten
Flusses 12, die in dem ersten Kern 2 erzeugt werden, durch
den Spalt G hinweg und tritt in den zweiten Kern 3 ein.
Die vierte Ausführungsform, wie sie in der Fig. 8 gezeigt
ist, besteht, im Gegensatz zu einem Dynamo mit einem
statischen Magneten nach der prinzipiellen Ausführungsform,
aus einem ersten Ring, in dem mehrere Permanentmagneten 1
mit mehrfachen geschlossenen magnetischen Kreisen
kreisförmig angeordnet sind, wobei die Flüsse in der
gleichen Richtung orientiert sind, sowie aus einem
zweiten Ring, der mit einer dort herum gewickelten
magnetisierten Spule 4 versehen ist und der innerhalb des
ersten Ringes angeordnet ist. Darüber hinaus stehen die
Teile der ersten Kerne 2, die den ersten Ring mit dem
zweiten Ring koppeln, in Richtung aufeinander zu vor, mit
einem bestimmten Abstand bzw. Spalt dazwischen. Die Teile,
an denen der erste Kern 2 vorsteht, sind miteinander
gekoppelt, wobei ein zweiter Kern 3 mittels eines Spaltes G
vorhanden ist, um einen offenen magnetischen Kreis
auszubilden. Diese Anordnung verstärkt den Fluß der
Permanentmagneten 1 und vereinfacht es für den
Leckagefluß, infolge der Gegensinnigkeit des ersten
Flusses 11 und des zweiten Flusses 12, die in dem ersten
Kern erzeugt werden, quer über den Spalt G zu verlaufen und
in den zweiten Kern 3 einzutreten.
Die Anordnung eines Dynamos mit einem statischen Magneten,
wie nach der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, wurde
bisher anhand von Ausführungsformen beschrieben, bei denen
ein offener magnetischer Kreis mit dem ersten Kern 2 an
beiden Enden des zweiten Kerns 3 über ein paramagnetisches
Material verbunden ist. Die vorliegende Erfindung ist
jedoch nicht auf solche Ausführungsformen beschränkt.
D.h., daß, wie es in der Fig. 9 erläutert ist, der offene
magnetische Kreis auch so ausgeführt sein kann, daß zwei
beliebige Teile des ersten Kerns 2 sich in eine bestimmte
Richtung erstrecken, wobei sich diese beiden Enden einander
annähern, wodurch diese als Kernerweiterungen 6 definiert
werden, und wobei diese beiden Kernerweiterungen 6 durch
ein paramagnetisches Material gekoppelt sind. Diese
Ausführungsform kann auf alle oben erwähnten
Ausführungsformen angewendet werden.
Wie es in der Fig. 10 erläutert ist, besteht ein
geschlossener magnetischer Kreis aus einem
Permanentmagneten 1 und aus einem ersten Kern 2, der so
angeordnet ist, um die unterschiedlichen Pole des
Permanentmagneten 1 im wesentlichen kreisförmig zu koppeln.
Dieser geschlossene magnetische Kreis ist dann mit einem
zweiten Kern 3 ausgestattet, so daß er magnetisch gesehen
parallel mit dem Permanentmagneten 1 angeordnet ist, so
daß sich ein bypassverschlossener magnetischer Kreis aus
einem Permanentmagneten 1, aus einem Teil des ersten Kerns
2, sowie aus dem zweiten Kern 3 zusammensetzt.
Der Teil des ersten Kerns 2, der lediglich zur Ausbildung
des geschlossenen magnetischen Kreises dient, ist mit einer
dort herum gewickelten magnetisierten Spule 4 versehen. Der
zweite Kern 3 ist dann mit einer Induktionsspule 5
versehen, die eine elektromotorische Kraft durch
elektromagnetische Induktion erzeugt.
Die Arbeitsweise eines Dynamos mit einem statischen
Magneten zur Erzeugung bzw. Umsetzung von Energie gemäß der
oben beschriebenen Anordnung wird im folgenden erläutert.
Zuerst bildet der erste Kern 2, wenn noch keine Spannung an
die magnetisierte Spule 4 des Dynamos mit einem statischen
Magneten angelegt ist, einen ersten Fluß 11 in der
Richtung aus, die von dem Nordpol N zu dem Südpol S des
Permanentmagneten 1 verläuft. In diesem Zustand wird auch
ein Fluß in dem zweiten Kern 3 erzeugt, der dem Fluß in
dem ersten Kern 2 ähnlich ist.
Die siebente Ausführungsform wird im folgenden unter
Bezugnahme auf die Fig. 11 erläutert. Der Dynamo (System)
mit statischen Magneten setzt sich aus zwei Dynamos mit
einem statischen Magneten zusammen, basierend auf der
Grundkonfiguration, wie oben beschrieben, wobei die
relative Lage des Permanentmagneten verändert ist.
Bei diesem Dynamo mit statischen Magneten setzt sich ein
geschlossener magnetischer Kreis aus zwei Permanentmagneten
1 und aus zwei ersten Kernen 2 zusammen, so daß die
unterschiedlichen Pole des einen Permanentmagneten 1 mit
dem anderen Permanentmagneten 1 in einer kreisförmigen
Konfiguration gekoppelt sind. Dieser geschlossene
magnetische Kreis wird dann mit einem zweiten Kern 3
versehen. Hierdurch wird ein bypass-geschlossener
magnetischer Kreis ausgebildet, der aus einem
Permanentmagneten 1, aus einem Teil des ersten Kerns 2, aus
einem paramagnetischen Material, sowie aus einem zweiten
Kern 3 besteht.
Lediglich die Teile des ersten Kerns, die den geschlossenen
magnetischen Kreis bilden, sind mit einer magnetisierten
Spule 4 versehen. Jeder der zweiten Kerne 3 ist mit einer
Induktionsspule 5 versehen, die angeordnet ist, um durch
elektromagnetische Induktion eine elektromotorische Kraft
zu erzeugen.
Bei einem solchen Dynamo mit einem statischen Magneten, bei
dem noch keine Spannung an die magnetisierte Spule 4
angelegt ist, wird ein erster Fluß 11 in dem ersten Kern 2
in einer bestimmten Richtung ausgebildet, nämlich ausgehend
von dem Pol N zu dem Pol S des Permanentmagneten 1. Die
Arbeits- bzw. Funktionsweise beim Anlegen der Spannung an
die magnetisierte Spule 4 sowie die Erzeugung der
elektromotorischen Kraft in der Induktionsspule 5 durch
elektromagnetische Induktion, um Energie zu erzeugen, ist
ähnlich der Wirkungsweise eines Dynamos mit einem
statischen Magneten gemäß der Grundkonfiguration.
Bei dem zuvor erläuterten Dynamo mit einem statischen
Magneten, der die beiden Permanentmagneten 1 umfaßt, sind
die magnetischen Kreise in einer ausgewogenen Art und Weise
angeordnet. Dadurch wird es ermöglicht, den Fluß des
Permanentmagneten 1 effektiv zu nutzen, so daß die
Erzeugung der Energie, d. h. der Wirkungsgrad höher ist als
bei einem Dynamo mit einem statischen Magneten gemäß der
Grundkonfiguration.
Während der Kern der vorliegenden Erfindung eindeutig
beschrieben ist, können die Details der Konstruktion und
der Ausführungsformen verändert werden, und zwar mit bezug
zu dem, was beschrieben wurde und lediglich beispielhaft
erläutert wurde, falls vom Umfang der vorliegenden
Erfindung umfaßt, wie er in den zugehörigen Ansprüchen
definiert ist.
Claims (3)
1. Dynamo mit einem statischen Magneten, der zumindest
einen Permanentmagneten umfaßt, mit:
einem ersten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der die unterschiedlichen Pole des Permanentmagneten koppelt, um einen geschlossenen magnetischen Kreis auszubilden;
einem zweiten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der mit dem geschlossenen magnetischen Kreis über ein paramagnetisches Material gekoppelt ist, um einen offenen magnetischen Kreis auszubilden;
einer magnetisierten Spule, die lediglich um den Teil des ersten Kerns gewickelt ist, durch den der geschlossene magnetische Kreis gebildet ist; und
einer Induktionsspule, die um den zweiten Kern gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, indem eine wechselnde Spannung an die magnetisierte Spule angelegt wird,
daß eine elektromotorische Kraft in der Induktionsspule durch elektromagnetische Induktion erzeugt wird, indem der Fluß des offenen magnetischen Kreises geändert wird, der durch Änderungen der Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises induziert wird.
einem ersten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der die unterschiedlichen Pole des Permanentmagneten koppelt, um einen geschlossenen magnetischen Kreis auszubilden;
einem zweiten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der mit dem geschlossenen magnetischen Kreis über ein paramagnetisches Material gekoppelt ist, um einen offenen magnetischen Kreis auszubilden;
einer magnetisierten Spule, die lediglich um den Teil des ersten Kerns gewickelt ist, durch den der geschlossene magnetische Kreis gebildet ist; und
einer Induktionsspule, die um den zweiten Kern gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, indem eine wechselnde Spannung an die magnetisierte Spule angelegt wird,
daß eine elektromotorische Kraft in der Induktionsspule durch elektromagnetische Induktion erzeugt wird, indem der Fluß des offenen magnetischen Kreises geändert wird, der durch Änderungen der Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises induziert wird.
2. Dynamo mit einem statischen Magneten, der zumindest
einen Permanentmagneten umfaßt, mit:
einem ersten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der die unterschiedlichen Pole des Permanentmagneten koppelt, um einen geschlossenen magnetischen Kreis auszubilden;
einer Kernerweiterung, die zwei beliebige Abschnitte des ersten Kerns in einer Richtung derart verlängert, so daß sie sich einander nähern und wobei über ein paramagnetisches Material gekoppelt sind, um einen offenen magnetischen Kreis auszubilden; und
einer Induktionsspule, die um die Kernerweiterung gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, indem eine wechselnde Spannung an die magnetisierte Spule angelegt wird,
daß eine elektromotorische Kraft in der Induktionsspule durch elektromagnetische Induktion erzeugt wird, indem der Fluß des offenen magnetischen Kreises geändert wird, der durch Änderungen der Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises induziert wird.
einem ersten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der die unterschiedlichen Pole des Permanentmagneten koppelt, um einen geschlossenen magnetischen Kreis auszubilden;
einer Kernerweiterung, die zwei beliebige Abschnitte des ersten Kerns in einer Richtung derart verlängert, so daß sie sich einander nähern und wobei über ein paramagnetisches Material gekoppelt sind, um einen offenen magnetischen Kreis auszubilden; und
einer Induktionsspule, die um die Kernerweiterung gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, indem eine wechselnde Spannung an die magnetisierte Spule angelegt wird,
daß eine elektromotorische Kraft in der Induktionsspule durch elektromagnetische Induktion erzeugt wird, indem der Fluß des offenen magnetischen Kreises geändert wird, der durch Änderungen der Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises induziert wird.
3. Dynamo mit einem statischen Magneten, der zumindest
einen Permanentmagneten umfaßt, mit:
einem ersten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der die unterschiedlichen Pole des Permanentmagneten koppelt, um einen geschlossenen magnetischen Kreis auszubilden;
einem zweiten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der einen bypassverschlossenen magnetischen Kreis ausbildet und der mit dem ersten Kern so angeordnet ist, daß er den Permanentmagneten des geschlossenen magnetischen Kreis umfaßt;
einer magnetisierten Spule, die lediglich um den Teil des ersten Kerns gewickelt ist, durch den der geschlossene magnetische Kreis des ersten Kerns gebildet ist; und
einer Induktionsspule, die lediglich um den Teil des zweiten Kerns gewickelt ist, durch den der geschlossene magnetische Kreis des zweiten Kerns gebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, indem eine wechselnde Spannung an die magnetisierte Spule angelegt wird,
daß eine elektromotorische Kraft in der Induktionsspule durch elektromagnetische Induktion erzeugt wird, indem der Fluß des bypassverschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, der durch Änderungen der Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises induziert wird.
einem ersten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der die unterschiedlichen Pole des Permanentmagneten koppelt, um einen geschlossenen magnetischen Kreis auszubilden;
einem zweiten Kern, der aus einem weichmagnetischen Material besteht, der einen bypassverschlossenen magnetischen Kreis ausbildet und der mit dem ersten Kern so angeordnet ist, daß er den Permanentmagneten des geschlossenen magnetischen Kreis umfaßt;
einer magnetisierten Spule, die lediglich um den Teil des ersten Kerns gewickelt ist, durch den der geschlossene magnetische Kreis des ersten Kerns gebildet ist; und
einer Induktionsspule, die lediglich um den Teil des zweiten Kerns gewickelt ist, durch den der geschlossene magnetische Kreis des zweiten Kerns gebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, indem eine wechselnde Spannung an die magnetisierte Spule angelegt wird,
daß eine elektromotorische Kraft in der Induktionsspule durch elektromagnetische Induktion erzeugt wird, indem der Fluß des bypassverschlossenen magnetischen Kreises geändert wird, der durch Änderungen der Richtung des Flusses des geschlossenen magnetischen Kreises induziert wird.
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