DE2538105C3 - Waschvorrichtung eines Zylinders einer Druckmaschine - Google Patents
Waschvorrichtung eines Zylinders einer DruckmaschineInfo
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- DE2538105C3 DE2538105C3 DE19752538105 DE2538105A DE2538105C3 DE 2538105 C3 DE2538105 C3 DE 2538105C3 DE 19752538105 DE19752538105 DE 19752538105 DE 2538105 A DE2538105 A DE 2538105A DE 2538105 C3 DE2538105 C3 DE 2538105C3
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Description
Die Erfindung betrifft eine Waschvorrichtung eines Gummituch- oder Plattenzylinders einer Bogen- oder
Rotations-Offsetdruckmaschine mit einem Waschtuch, das von einer mit einer Bremse versehenen Vorratswalze
schrittweise abgewickelt, über eine an den Zylinder andrückbare Anpreßvorrichtung geführt und auf eine
Aufwickelwalze aufgewickelt wird, wobei diese über einen Klinkentrieb für jeden Transportschritt des
Waschtuches um ein»;n gleichbleibenden Winkel verdreht
wird.
Die Zylinder von Druckmaschinen und insbesondere deren Gummizylinder verschmutzen beim Betrieb der
Druckmaschinen nach einiger Zeit und müssen dann gereinigt werden. Gegenüber bekannten Reinigungsvorrichtungen,
die mit drehbaren, mit einer Waschflüssigkeit benetzten Bürsten arbeiten, die an dem zu
reinigenden Zylinder anliegen, hat die US-PS 25 25 982 schon einen gewissen Fortschritt dadurch gebracht, daß
entsprechend den eingangs genannten Merkmalen ein mit einer Reinigungsflüssigkeit benetztes Waschtuch an
die zu reinigende Oberfläche des betreffenden Zylinders angelegt wird. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist es
jedoch nachteilig, daß die Anpreßvorrichtung als Kissen ausgebildet ist. im Querschnitt ist das Kissen T-förmig
profiliert. Auf seinen von der zu reinigenden Oberfläche
XS weg weisenden Ansatz kann die Reinigungsflüssigkeit
aufgegeben werden. Durch diese Anordnung ist keine genaue zeitliche Steuerung des Befeuchtens des
Waschtuchs möglich, weil die Waschflüssigkeit stets einen Weg im Kissen bis zur Rückseite des Waschtuches
zurücklegen muß. In diesem dochtartigen Kissen sammelt sich außerdem stets eine gewisse Menge an
Waschflüssigkeit an, die zum Waschtuch gehen soll, um von dort auf die Oberfläche des zu reinigenden
Zylinders aufgebracht zu werden. Es ist daher nicht möglich, den gereinigten Zylinder trocken zu reiben.
Schließlich ist es nachteilig, daß das Kissen beim schrittweisen Vorrücken des Waschtuches nicht mitbewegt
wird, wodurch zusätzliche Kräfte auf das Waschtuch ausgeübt werden.
Des weiteren ist es bei der genannten vorbekannten Vorrichtung nachteilig, daß der Antrieb zum schrittweisen
Transport des Waschtuches an der Aufwickelwalze derart vorgesehen ist, daß diese bei jedem Schritt um
denselben Drehwinkel transportiert wird. Mit dem sich
5s ändernden Durchmesser des auf der Aufwickelwalze
befindlichen Waschtuches wird damit aber eine unterschiedliche Länge an Waschtuch am Kissen
vorbeigeführt und damit für den Reinigungsvorgang verbraucht.
fto Der Drehschritt für den Antrieb der Aufwickelwalze
muß so ausgelegt sein, daß bei Beginn des Aufwickelvorganges, wenn sich wenig Waschtuch auf der
Aufwickelwalze befindet, durch diesen Drehschritt eine ausreichende Länge an Waschtuch transportiert wird.
<'s Daraus ergibt sich aber, daß mit den anschließencen
Drehschritten immer größere Mengen an Waschtuch verbrauch 1 werden, d. h. es wird unnötig viel Waschtuch
verbraucht.
Die DE-OS 20 52 996 beschreibt eine Waschvorrichtung für einen Zylinder einer Druckmaschine, wobei ein
.■nit einer Beschichtung versehenes Waschtuch um einen
Andrückzylinder geführt an den zu reinigenden Zylinder zur Anlage gebracht wird. Die Waschvonichtung ist
relativ zum Zylinder schwenkbar angeordnet. Durch Schwerkraft wird sie an den Zylinder angestellt. Sobald
das Waschtuch mit dem Andrückzylinder an die nachlaufende Kante der Zylindergrube gelangt, erhclt
die Waschvorrichtung einen Stoß und schwenkt nach oben, wodurch der Andrückzylinder und damit das
Waschtuch über einen Klinkentrieb um einen vorbestimmten Winkel weiter transportiert wird. Mit dieser
vorbekannten Waschvorrichtung kann aber nur relativ
langsam gereinigt werden. Bei den heute üblichen Drehzahlen von etwa 10 000 Umdrehungen eines zu
reinigenden Zylinders steht bei der üblichen Größe der Zylindergrube für das Herunterfallen der Waschvorrichtung
eine Zeit von etwa 30 Millisekunden zur Verfügung. Diese Zeit reicht aber für eine genaue
Steuerung nicht aus. Entweder muß also der zu reinigende Zylinder und damit die gesamte Druckmaschine
im Schleichgang angetrieben werden, was naturgemäß unnötig lange Reinigungszeiten mit sich
bringt, oder es besteht die Gefahr, daß die Randbereiche der Zylindergrube n; ht gut gereinigt werden. Auch
besteht die Gefahr, daß die Waschvorrichtung beim Aufprall auf den Zylinder zurückfedert, wodurc ι sich
ebenfalls nicht gereinigte Zonen ergeben und die Gefahr von Beschädigungen gegeben ist.
Durch die DE-PS 11 79 223 ist eine Waschvorrichtung
für einen Zylinder einer Druckmaschine bekannt, bei der eine Aufwickelspule über eine schwache Reibungskupplung
an den Druckwerksantrieb angeschlossen ist, so daß ein ständiger Zug auf das Waschband ausgeübt
wird. Diese bekannte Vorrichtung macht sich für den Reinigungsvorgang eine unterschiedliche elektrische
Potentialaufladung zwischen Reinigungsband und zu reinigender Zylinderoberfläche zunutze, die ebenfalls
nur dann wirksam sein kann, wenn der Reinigungsvorgang sehr langsam abläuft. Die dort beschriebene
Vorrichtung hat sich in der Praxis auch nicht durchsetzen können.
Die US-PS 19 27 056 beschreibt eine Waschvorrichtung für einen Zylinder einer Druckmaschine mit einem
Klinkentrieb, der an der Aufwickelwalze des Waschtuches angreift. Damit ist der Nachteil verbunden, daß die
Transportschritte mit wachsendem Radius de-, Waschtuches auf der Aufwickelwalze immer größer werden,
was zu einem unnötig hohen Verbrauch an Waschtuch führt
Ausgehend von einer Waschvorrichtung der eingangs genannten Art liegt der Erfindung daher die Aufgabe
zugrunde, diese so auszubilden, daß ein gleichmäßiger Vorschub unter gleichbleibender Spannung des Waschtuches
gewährleistet ist, um den Verbrauch an Waschtuch klein zu halten.
Zur Lösung dieser Aufgabe bieten sich zwei Wege an. Der erste Weg ist dadurch gekennzeichnet, daß ein
Getriebezug mit einer Rutschkupplung eine von dem Klinkentrieb angetriebene Anpreßwalze mit der Aufwickelwalze
derart verbindet, daß der Drehwinkel der Aufwickelwalze bei jedem Schritt des Klinkentriebes
größer oder wenigstens gleich dem Drehwinkel der Anpreßwalze ist.
Durch diese Maßnahmen wird es erreicht, daß das Waschtuch bei jedem Transoortschritt um ein und
dieselbe Länge transportiert wird, wobei es über die angetriebene Anpreßwalze an den Zylinder angedrückt
wird. Unabhängig von der auf der Aufwickelwalze oder Magazinwalze befindlichen Länge des Waschtuches
bleibt das Waschtuch dabei stets gespannt, ohne daß unzulässig hohe Kräfte auf das Waschtuch ausgeübt
werden.
Um ein nicht beabsichtigtes Abwickeln der Vorratswalze zu verhindern, wird es bevorzugt, wenn eine
Verriegelungsklinke für die Vorratswalze vorgesehen
ίο ist, die über ein Gestänge die Vorratswalze vor
Betätigung des Klinkentriebes die Anpreßwalze entriegelt.
Dadurch wird es erreicht, daß zuerst die Vorratswalze entriegelt wird, ehe das Klinkengetriebe
die Anpreßwalze weiterschaltet.
■ 5 Hierbei wird es bevorzugt, wenn das Gestänge mit
einer Verriegelungsklinke für die Anpreßwalze in Verbindung steht. Dadurch wird sichergestellt, daß auch
die Anpreßwalze nicht unbeabsichtigt verdreht werden kann. In Sonderfällen kann die geschilderte Sperrung
der Anpreßwalze durch die Verriegelungsklinke entfallen.
Um zu verhindern, daß die Anpreßwalze angetrieben wird, wenn der Vorrat des Waschtuches auf der
Vorratswalze zu Ende geht oder ganz verbraucht ist, kann eine Abfühleinrichtung vorgesehen sein, die den
Klinkentrieb des Getriebezuges stillsetzt, wenn der Vorrat an Waschtuch auf der Vorratswalze eine
vorbestimmte Länge unterschreitet.
Für diese Fühleinrichtung gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine besonders betriebssichere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Fühleinrichtung
einen Fühlhebel aufweist, der an dem Waschtuch der VoTatswalze anliegt und bei seinem Verschwenken
durch Abnahme des Durchmessers der Vorratswalze in einer bestimmten Stellung über einen Schalter ein
Signal auslöst.
Eine andere Ausführungsform dieser Fühleinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Fülleinrichtung aus
einem Reflexionskopf besteht, der einen Lichtstrahl zur
Vorratswalze richtet. Bei einer Änderung des dort reflektierten Lichtes wird dann ein Signal ausgelöst.
Andere Ausführungsformen der Fühleinrichtung können kapazitiv oder über die Anzahl der Wickelumdrehungen
gesteuert werden. Auch kann die Abfühlung indirekt oder über die volle Aufwickelwalze erfolgen.
Bevorzugt wird es, wenn eine Steuerung vorgesehen ist, die den Klinkentrieb in Tätigkeit setzt, wenn die
Anpreßwalze sicn über der Grube des Zylinders befindet.
Dadurch wird sichergestellt, daß die Anpreßwalze und damit das Waschtuch während der gesamten
restlichen Umdrehung des zu reinigenden Zylinders am Zylinder anliegt und diesen wäscht. Die Spannung des
Waschtuches bleibt auch während dieses Zeitraumes erhalten. Die Waschvorrichtung wird hierbei nicht mehr
vom zu reinigenden Zylinder abgestellt, wie es bei der Vorrichtung nach der DE-OS 20 52 996 der Fall ist. Es
wird daher Zeit für den Reinigungsvorgang gewonnen, so daß mit einer geringen Anzahl von Zylinderumdrehungen
die Zylinderoberfläche gewaschen werden kann. Das Waschen kann auch im sogenannten Schleichgang
der Druckmaschine erfolgen, bei der der zu reinigende Zylinder sich sehr langsam dreht. Während
dieser Reinigungszeit kann die Bedienungsperson der
''5 Druckmaschine andere Arbeiten durchführen, beispielsweise
andere Bauteile der Druckmaschine reinigen, die Druckmaschine für den nächsten Druckvorgang vorbereiten
usw.
Die erwähnte zweite Lösung der Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Korrektureinrichtung vorgesehen
ist, die den Hub des Klinkentriebes abhängig vom Durchmesser des auf der Aufwickeln alze befindlichen
Waschtuches ändert.
Dadurch wird eine konstruktiv besonders einfache Waschvorrichtung geschaffen, bei der die Sperrklinken
an der Anpreßwalze und der Vorratswalze entfallen. Die Sperrklinken reduzieren sich vielmehr auf den als
Transportklinke wirkenden Klinkentrieb für die Aufwikkelwalze. Die Transportrichtung des Waschtuches muß
hierbei derart sein, daß das Waschtuch entgegen der Drehrichtung des zu reinigenden Zylinders transportiert
wird, so daß über den Reibungsschluß zwischen Zylinderoberfläche und Waschtuch die notwendige is
Spannung des waschtuches hervorgerufen wird.
Die Praxis zeigt, daß das Waschtuch auch mehrmals verwendet werden kann. Um in diesem Zusammenhang
zu ermöglichen, daß das V/aschtuch in der Waschvorrichtung zurückgespult wird, ohne daß es aus der
Druckmaschine herausgenommen werden muß, greift zum Rückspulen des Waschtuches ein Antrieb an der
Aufwickelwalze an. Die Bedienungsperson kann mit diesem Antrieb auch denjenigen Abschnitt des Waschtuches
zurückspulen, der beim vorhergehenden Waschgang zum Trocknen benutzt wurde. Das Waschtuch
kann dadurch also insgesamt besser ausgenutzt weiden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch in einer Seitenansicht die w wesentlichen Bauelemente einer Waschvorrichtung,
Fig.2 die Vorratswalze, Anpreßwalze und Aufwikkelwalze
der Vorrichtung mit Einzelheiten der Vorrichtung zur Erzielung der notwendigen Spannung des
Waschtuches, F i g. 3 einen Schnitt längs HI-Hl von F i g. 2,
F i g. 4 das Getriebe zur Erzielung der Schrittsteuerung mit Sperrung der Vorratswalze und der Anpreßwalze,
Fig.5 perspektivisch eine an der Welle der
Vorratswalze angreifende Bremsvorrichtung,
Fig.6 eine Ausführungsform einer Fühleinrichtung
für die Vorratswalze,
Fig. 7 eine andere Ausführungsform dieser Fühleinrichtung,
F i g. 8 eine Steuerung, die bewirkt, daß der Klinkentransport für die Anpreßwalze nur dann
eingeschaltet wird, wenn sich die Anpreßwalze gegenüber der Grube des zu waschenden Zylinders befindet,
Fig. 9 in einer Ansicht entsprechend Fig. 2 eine abgeänderte Ausführungsform, bei der die Aufwickelwalze
angetrieben wird,
F i g. 10 die Vorrichtung nach F i g. 9 mit zusätzlicher Korrektureinrichtung, die den Hub des Klinkentriebes
abhängig vom Durchmesser des auf der Aufwickelwalze befindlichen Waschtuches ändert,
F i g. 11 eine Ansicht entsprechend F i g. 4 zur
Erläuterung weiterer Einzelheiten,
Fig. 12 eine teilweise geschnittene Ansicht entsprechend
F i g. 3.
Zunächst sei die grundsätzliche Arbeitsweise einer Waschvorrichtung anhand von F i g. 1 erläutert Dort ist
ein Zylinder 1 gezeigt dessen Oberfläche 2 mittels einer als Ganzem mit 3 bezeichneten Vorrichtung gereinigt
werden soll. Der Zylinder 1 dreht in Pfeilrichtung 4. Er hat eine Zylindergrube 5.
Die Vorrichtung 3 besteht im wesentlichen aus einer Vorratswalze 6, einer Anpreßwalze 7 und einer
Aufwickelwalze 8. Ein handelsübliches Waschtuch 9 wird von der Vorratswalze 6 in Pfeilrichtung 10
abgewickelt und ist über die Anpreßwalze 7 zur Aufwickelwalze 8 geführt, auf die das verbrauchte
Waschtuch 9 aufgewickelt wird. Dabei wird das Waschtuch !) über Umlenkrollen 11, 12 geführt. In
Transportrichtung des Waschtuches 9 unmittelbar vor der Anpreßwalze 7 befindet sich ein Sprührohr 13 für
Reinigungsflüssigkeit. Über das Sprührohr 13 wird die
Reinigungsflüssigkeit in Pfeilrichtung 14 auf die Innenseite des Waschtuches 9 aufgesprüht, und zwar
direkt vor dor Berührung des Waschtuches c mit der
Anpreßwalzt: 7. Das Gehäuse der Vorrichtung ist mit 15 bezeichnet.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Das Wäsi-'iiiuch 5! einer Vorratswaize 8 mit frischem
Waschtuch 9 wird in der in Fig. 1 gezeigten Weise um
die Walzen 11, 7, 12, 8 gelegt und auf der Aufwickelwalze 8 befestigt. Hierzu wird die Vorrichtung
3 vom /'.ylinder 1 in Pfeilrichtung 16 abgestellt, so
daß zwischen der Anpreßwalze 7 und der Oberfläche 2 des Zylinders 1 Platz ist.
Soll die Oberfläche 2 gereinigt werden, so wird die Vorrichtung .3 durch Verschwenken gegen die Pfeilrichtung
16 in die in Fi g. 1 gezeigte Lage gebracht, in der das Waschtuch 9 über die Anpreßwalze 7 an die
Oberfläche 2 angedrückt wird. Reinigungsflüssigkeit wird über das Sprührohr 13 auf das Waschtuch 9
aufgesprüht. Ein weiter unten noch näher erläuterter Klinkentrieb 19 treibt die Anpreßwalze 7 an und
verdreht diese um einen vorbestimmten Winkel, so daß mit Waschflüssigkeit befeuchtetes Waschtuch 9 an der
Oberfläche 2 zur Anlage kommt. Der Zylinder 1 dreht in Pfeilrichiung 4, und zwar eine oder mehrere Umdrehungen.
Anschließend wird die Vorrichtung 3 durch Verschwenken in Pfeilrichtung 16 vom Zylinder 1
abgestellt, und ein neues, nicht verschmutztes Stück Waschtuch 9 durch Betätigung des Klinkentriebes 19
der Anpreßwalze 7 an die Anpreßwalze 7 gebracht Durch die Tätigkeit der nicht näher geschilderter
Steuerung für die Aufbringung der Reinigungsflüssigkeit ist auch dieses neue Stück Waschtuch 9 mil
Reinigungsflüssigkeit befeuchtet, so daß durch Wiederholung des beschriebenen Vorganges die Oberfläche 1
mehrfach abgewischt werden kann, bis sie vollständig sauber ist.
Anschließend wird die Oberfläche 2 trockengerieben Hierbei erfolgt zuerst ein Abstellen der Vorrichtung 2
durch Verschwenken in Pfeilrichtung 16 und anschlie ßendes Vorrücken von nicht befeuchtetem Waschtuch ί
in Pfeilrichtung 10, so daß trockenes Waschtuch 9 nach Verschwenken in Gegenrichtung des Pfeiles 16 zui
Anlage an die Oberfläche 2 gelangt Danach dreht dei Zylinder 1 einmal oder mehrere Male um 360°. Wi<
vorstehend beim Waschen mit befeuchtetem Waschtud 9 beschrieben, kann dieser Vorgang mit trockenen
Waschtuch 9 mehrmals wiederholt werden, bis dii
Oberfläche 2 vollständig trocken ist Anschließend win
die Vorrichtung 3 wieder abgestellt und deren Antriel ausgeschaltet Der Reinigungsvorgang ist damit been
det
Im folgenden werden Einzelheiten der Vorrichtung;
zunächst anhand der F i g. 2 und 3 erläutert In diesel und in den anderen Figuren bezeichnen dieselbei
Bezugsziffern dieselben Bauteile. Es ist erkennbar, dal ein später noch näher erläuterter Klinkentrieb an de
Anpreßwalze 7 angreift und diese bei jedem Schalt schritt um einen bestimmten Drehwinkel π 1 verdrehi
Hierzu sitzt ein Zahnrad 17 auf der Welle 18 der Anpreßwalze 7 (vgl. auch F i g. 3). Der Klinkentrieb ist in
F i g. 3 bei 19 angedeutet.
Mit dem Zahnrad 17 kämmt ein im Gestell 20 der Vorrichtung 3 drehbar gelagertes weiteres Zahnrad 21.
Mit dem Zahnrad 21 wiederum kämmt ein Zahnrad 22, welches drehfest mit der Welle 23 der Aufwickelwalze 8
verbunden ist. Die Übersetzung zwischen den Zahnrädern 17, 21 und 22 ist so gewählt, daß die
Aufwickelwalze 8 bei jedem Schritt der Anpreßwalze 7 um etwa den zweifachen Drehwinkel der Anpreßwalze
7 verdreht wird.
Die Kraftübertragung zwischen dem Zahnrad 22 der Aufwickelwalze 8 und der Aufwickelwalze 8 selbst
erfolgt über eine Rutschkupplung 24.
An der Welle 25 der Vorratswalze 6 greift eine Bremse 26 an, die weiter unten in Zusammenhang mit
Fig.5 noch näher erläutert wird. Außerdem sitzt auf der Welle 25 ein Klinkengesperre 27, welches in
Zusammenhang mit F i g. 4 noch näher erläutert wird.
Durch die in Zusammenhang mit F i g. 2 und 3 beschriebenen Maßnahmen wird sichergestellt, daß sich
unabhängig vom Wickeldurchmesser der Aufwickelwalze 8 diese stets schneller dreht als die angetriebene
Anpreßwalze 7. Deren größerer Drehwinkel wird über die Kupplung 24 ausgeglichen.
Wegen der an der Vorratswalze 6 angreifenden Bremse 26 bleibt das Tuch 9 zwischen den drei Walzen
6,7 und 8 stets straff gespannt.
Anhand von Fig.4 wird im folgenden die Schrittsteuerung
näher erläutert. Diese besteht aus einem Schrittschaltzyiinder 28, dessen Kolbenstange 29 gesteuert
in Richtung des Doppelpfeiles 30 bewegt werden kann. Mit der Kolbenstange 29 ist ein
zweiarmiger Hebel 31 gelenkig verbunden, dessen Schwenkachse 32 angedeutet ist. Der Hebel ist zwischen
einstellbaren Anschlägen 33,34 verschwenkbar.
Mit dem unteren Ende des Hebels 31 ist ebenfalls gelenkig eine Stange 35 verbunden. An einem Ende der
Stange befindet sich ein Langloch 36, in dem ein Stift 37 einer Sperrklinke 38 verschiebbar ist, die um einen
Bolzen 39 verschwenkt werden kann. Die Sperrklinke 38 wird über eine Feder 40 in Pfeilrichtung 41 an das
Klinkengesperre 27 der Vorratswalze 6 gezogen.
Am rechten Ende der Stange 35 ist ein weiteres Langloch 42 vorgesehen, in dem ein Stift 43 eines
Klinkentriebes 44 verschiebbar ist. Der Klinkentrieb 44 ist um die Welle 18 der Anpreßwalze 7 schwenkbar.
Eine Druckfeder 45 ist mit ihrem einen Ende an einem Klinkenschild des Klinkentriebes 44 befestigt. Das
andere Ende der Druckfeder 45 drückt an einen Hebelarm einer Transportklinke 46, die um einen
Bolzen 47 schwenkbar ist, und deren freies Ende mit dem Zahnrad des ersten Klinkentriebes 19 in Eingriff
kommt
Die Stange 35 hat einen Fortsatz 49, an dem ein Stift 48 befestigt ist Am Stift 48 liegt eine weitere
zweiarmige Sperrklinke 50 an, deren freies Ende über eine Druckfeder 51 gegen die Zähne eines Sperrades
19a gedruckt wird
Die in Zusammenhang mit Fig.4 beschriebene
Vorrichtung arbeitet wie folgt: Erhält der Schrittschaltzyiinder 28 einen Druckluftimpuls derart, daß seine
Kolbenstange 29 in der Ansicht der F i g. 4 nach links gezogen wird, so schwenkt der Hebel 31 um seine
Schwenkachse 32 im Gegenuhrzeigersinn. Dadurch verschiebt sich die Stange 35 nach rechts. Der Stift 37
wird also in der Ansicht der F i g. 4 nach rechts über das
Langloch 36 mitgenommen. Dadurch verschwenkt die Sperrklinke 38 im Gegenuhrzeigersinn und gibt das
Klinkengesperre 27 und damit die Vorratswalze 6 frei. Nach Beendigung eines Hubes L wird auch der
Klinkentrieb 44 dadurch im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, daß dessen Stift 43 an die linke Berandung des
Langloches 42 zur Anlage kommt. Dadurch wird über die Druckfeder 45 und den Klinkenhebel 46 der
Klinkentrieb 19 der Anpreßwalze 7 um einen Schritt weiter gedreht.
Vor der schrittweisen Drehung der Anpreßwalze 7 wurde die Sperrklinke 50 über den Stift 48 ebenfalls in
Gegenuhrzeigerrichtung verschwenkt und gab dabei das Sperrad 19a der Anpreßwalze 7 frei. Diese Sperrung
der Ap.preßwalze 7 durch die Sperrklinke 50 kann in Sonderfällen entfallen.
F i g. 5 zeigt Einzelheiten der an der Welle 25 der Vorratswalze 6 angreifenden Bremse 26. Diese besteht
aus einer Backenbremse, deren Bremskraft über eine Schraube 52 einstellbar ist. Am anderen Ende der
Backenbremse ist eine Gabel 53 ausgebildet, in der sich ein Stift 54 befindet, dessen anderes Ende mit dem
Gestell 20 fest verbunden ist. Das Gegenmoment der Bremskraft wird also vom Gestell 20 über den Stift 54
auf die Bremse 26 und von dort auf die Welle 25 übertragen.
Die F i g. 6 und 7 zeigen Einzelheiten einer Fühleinrichtung für die Vorratswalze, und zwar Fig.6 eine
mechanische Lösung und F i g. 7 eine optische Lösung.
In Fig.6 ist ein zweiarmiger Fühlhebel 55 gezeigt,
der um eine Welle 56 schwenkbar ist. Er wird über eine Feder 57 mit seinem einen Ende 58a an die Oberfläche
des auf der Vorratswalze 6 befindlichen Waschtuches 9 gedrückt. Mit fortschreitendem Reinigungsvorgang
wird das Waschtuch 9 verbraucht und der Durchmesser auf der Vorratswalze 6 verringert sich. Dadurch wird
der Fühlhebel 55 in Pfeilrichtung 58 verschwenkt. Befindet sich nur noch wenig Waschtuch 9 auf der
Vorratswalze 6, so betätigt das andere Ende 59 des Fühlhebels 55 ein Steuerventil 60, über welches von
einer Druckiuftquelle 61 jetzt Druckluft auf den Schrittschaltzylinder 28 (vgl. auch Fig.4) derart
gegeben wird, daß dessen Schalten unterbunden wird. Gleichzeitig kann über eine Leitung 62 eine Alarmvorrichtung
63 betätigt werden.
Bei der In F i g. 7 gezeigten Ausführungsform ist ein
Reflexionskopf 64 vorgesehen, der Lichtstrahlen 65 gegen die Vorratswalze 6 richtet Sobald sich kein
Waschtuch 9 mehr auf dieser Vorratswalze 6 befindet ändern sich die Reflexionsbedingungen für den Lichtstrahl
65 und der reflektierte Lichtstrahl 66 erzeugt bedingt durch die Änderung in den Reflexionsbedingungen,
ein Signal in dem Reflexionskopf 64, welches in dei beschriebenen Weise zum Anhalten des Schrittantriebes
für die Anpreßwalze 7 verwendet wird.
Fig.8 zeigt schematisch eine Steuerung, mit dei
erreicht wird, daß der Schrittantrieb für die Anpreßwalze 7 nur dann eingeschaltet wird, wenn sich die
Anpreßwalze 7 über der Zylindergrube 5 des Zylinders 1
befindet Eine Abstellung, wie vorher geschildert, uir
das Waschtuch weiterzuschalten, ist dann nicht erfor
derlich. Bei normalem Ablauf des Programms erfolgt die
An- und Abstellung der Vorrichtung 3 in Pfeilrichtuni 16 bzw. Gegenpfeilrichtung über einen Luftzylinder 67
der einen Hebel 68 und -damit die Vorrichtung 2
verschwenkt Der Luftzylinder 67 wird über eh Elektromagnetventil 69 mit Druck beaufschlagt Eil
Schalter 70 schaltet ein Elektromagnetventil 69 ein unc
Die Meldung über die Länge der Zylindergrube 5 und ihren zeitlichen Stand zur Waschvorrichtung 3 wird
über einen mit einem Nocken 71 gesteuerten Endschalter 72 vorgenommen. Der Nocken 71 ist auf die
jeweilige Grubenlänge einstellbar. Nur in den Zeitabschnitten, in denen die Zylindergrube 5 sich vor der
Anpreßwalze 7 befindet, kommt vom Nocken 71 das Kommando für die Schrittschaltung des Waschtuchtransportes
an den Luftzylinder 28 (vgl. auch F i g. 4), und zwar über ein Elektromagnetventil 73. Es läuft dann
das Waschprogramm mit Trocknen und Feuchten, aber ohne An- und Abstellen der Vorrichtung 3, ab, und zwar
vorzugsweise im Schleichgang des Zylinders 1. Der Nocken 71 ist mit der Welle des Zylinders 1 drehfest
verbunden.
Im folgenden wird anhand der Fig.9 und 10 eine Ausführungsform der Vorrichtung 3 beschrieben, bei
der nicht die Anpreßwalze 7, sondern die Aufwickelw;«!-
ze 8 schrittweise angetrieben wird. Gegenüber der Anordnung nach F i g. 1 ist in diesen Figuren die
Position der Vorratswalze 6 und der Aufwickelwche 8 vertauscht Bei gleichbleibender Drehrichtung des
Zylinders 1 in Pfeilrichtung 4 erfolgt außerdem der Transport des Waschtuches 9 bei der Ausführungsform
nach F i g. 9 und 10 in Pfeilrichtung 74, d. h. entgegen der Pfeilrichtung 10(F i g. 1).; Jei Anlage der Anpreßwalze 7
am Zylinder 1 erfolgt somit über den angetriebenen Zylinder 1 ein Zug in Gegenrichtung des Pfeils 74 auf
das Waschtuch 9. Zwischen den Walzen 6 und 8 in F i g. 9 ist der in Verbindung mit F i g. 2 und 3 erläuterte
Getriebezug 17,21,22 angeordnet.
An der Aufwickelwalze 8 ist ein Klinkentrieb 75 vorgesehen, der grundsätzlich wie der Klinkentrieb 19,
46 arbeitet, der in Zusammenhang mit F i g. 4 beschrie- 3S
ben wurde.
Sofern man den Nachteil in Kauf nehmen will, daß mit wachsendem Verbrauch größere Längen an Waschtuch
9 für einen Waschvorgang verbraucht werden, kann der in F i g. 9 gezeigte Antrieb verwendet werden. Bevorzugt
wird es jedoch, wenn eine Korrektureinrichtung vorgesehen ist, die sicherstellt daß unabhängig vom
jeweiligen Durchmesser der Aufwickelwalze 8 gleichlange Waschtuchstücke für jeden Waschvorgang
verwendet werden. Die Korrektureinrichtung wird anhand von F i g. 10 erläutert
Don ist mit dem zweiarmigen Hebel 31 (vgl. F i g. 4)
eine Stange 76 drehbar verbunden, deren anderes Ende mit einem dem Klinkenschild des Klinkentriebs 44 von
Fig.4 entsprechenden Klinkenschild 77 drehbar verbunden
ist Mit dem Klinkenschild 77 ist wiederum eine Achse 78 fest verbunden, um die eine Transportklinke
79 schwenkbar ist. Das freie Ende der Transportklinke 79 steht unter Wirkung einer Druckfeder 80 in Eingriff
mit der Verzahnung eines mit der Welle 23 der Aufwickelwalze 8 fest verbundenen Sperrades 81.
Dadurch wird erreicht, daß bei jedem Hub des Schrittschaltzylinders 28 das Sperrad 81 und damit die
Aufwickelwalze 8 um eine Zahnteilung weiter gedreht wird.
Ein Tasthebel 82 der Korrektureinrichtung 76, 89 ist schwenkbar auf einer gehäuseiesten Achse 83 gelagert.
Der Tasthebel ?2 wird über eine Druckfeder 84 an das Waschtuch 9 auf der Aufwickelwalze 8 gedruckt. Eine
Nase 85 des Tasthebels 82 liegt dabei ständig an der Außenseite des Tuchs an.
Mit dem freien Ende des Tasthebels 82 ist eine Stange 86 schwenkbar verbunden, deren anderes Ende mit
einem Hebel 87 schwenkbar verbunden ist, der auf die Welle 23 schwenkbar gelagert ist, und der eine
Korrekturkurve 88 trägt. An dieser Korrekturkurve 88 liegt eine Rolle 89 der Transportklinke 79 an.
Bei größer werdendem Durchmesser des Tuchs auf der Aufwickelwalze 8 wird der Tasthebel 82 in
Pfeilrichtung 90 verschwenkt. Dadurch gelangt die Rolle 89 an andere Stellen der Korrekturkurve 88.
Die Praxis zeigt, daß das Waschtuch oft zweimal verwendet werden kann. Hierzu soll die Bedienungsperson
die Möglichkeit haben, das Waschtuch zurückzuspulen, ohne es aus der Maschine herausnehmen zu müssen.
Die Fig. 11 und 12 zeigen, daß der auf dem
Klinkeiischild des Klinkentriebes 44 gelagerte Klinkenhebel 46 über eine Zugstange 91 in Pfeilrichtung 92
angehoben werden kann, wodurch der Klinkenhebel 46 vom Klinkenrad 19 ausgekuppelt wird. Die Zugstange
91 ist in einem Bolzen 93 verschiebbar gelagert damit sie der Schaltbewegung beim Normalbetrieb folgen
kann (F i g. 11). Sie ist über einen Gelenkzapfen 97 mit dem Klinkenhebel 46 gelenkig verbunden.
Fig. 12 zeigt, daß mit der Welle 23 der Aufwickelwalze 8 ein Kegeltrieb 94 drehfest verbunden ist, mit dem
über einen Mehrkant 95 das Waschtuch 9 von der Aufwickelwalze 8 zur Vorratswalze 6 zurückgespult
werden kann. Hierzu kämmt der Kegeltrieb 94 mit einem mit dem Mehrkant 95 drehfest verbundenen
Kegelrad 96.
Durch diese Anordnung hat die Bedienungsperson auch die Möglichkeit den Teil des Waschtuches
zurückzudrehen, der beim vorhergehenden Waschgang zum Trocknen benutzt wurde. Das Waschtuch kann
dadurch besser ausgenutzt werden.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Waschvorrichtung eines Gummituch- oder Plattenzylinders einer Bogen- oder Rotations-Offsetdruckmaschine
mit einem Waschtuch, das von einer mit einer Bremse versehenen Vorratswalze schrittweise abgewickelt, über eine an den Zylinder
andrückbare Anpreßvorrichtung geführt und auf eine Aufwickelwalze aufgewickelt wird, wobei diese
über einen Klinkentrieb für jeden Transportschritt des Waschtuches um einen gleichbleibenden Winkel
verdreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Getriebezug (17, 21, 22) mit einer
Rutschkupplung (24) eine von dem Klinkentrieb (19) angetriebene Anpreßwalze (7) mit der Aufwickelwalze
(8) derart verbindet, daß der Drehwinkel (n\)
der Aufwickelwalze (8) bei jedem Schritt des Klinkentriebes (19) größer oder wenigstens gleich
dem Drehwinkel (ni) der Anpreßwalze (7) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungsklinke (38) für die
Vorratswalze (6) vorgesehen ist, die über ein Gestänge (29, 31, 35) die Vorratswalze (6) vor der
Betätigung des Klinkentriebes (44) für die Anpreßwalze (7) entriegelt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (29, 31, 35) mit einer
Verriegelungsklinke (50) für die Anpreßwalze (7) in Verbindung steht
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1—3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abfühleinrichtung
(55—64 in Fig.6 und 7) vorgesehen ist, die den Klinkentrieb (19) des Getriebezuges (17, 21, 22)
stillsetzt, wenn der Vorrat an Waschtuch (9) auf der Vorratswalze (6) eine bestimmte Länge unterschreitet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühleinrichtung einen Fühlhebel
(55) aufweist, der an dem Waschtuch (9) auf der Vorratswalze (6) anliegt und bei seinem Verschwenken
durch Abnahme des Durchmessers der Vorratswalze (6) in einer bestimmten Stellung über einen
Schalter (60) ein Signal auslöst.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühleinrichtung (55—64) aus einem
Reflexionskopf (64) besteht, der einen Lichtstrahl (65) zur Vorratswalze (6) richtet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung
(67—73) vorgesehen ist, die den Klinkentrieb (19) in Tätigkeit setzt, wenn die Anpreßwalze (7) sich über
der Grube (5) des Zylinders (1) befindet.
8. Waschvorrichtung eines Gummituch- oder Plattenzylinders einer Bogen- oder Rotations-Offsetdruckmaschine
mit einem Waschtuch, das von einer mit einer Bremse versehenen Vorratswalze schrittweise abgewickelt, über eine an den Zylinder
andrückbare Anpreßvorrichtung geführt und auf eine Aufwickelwalze aufgewickelt wird, wobei diese
über einen Klinkentrieb für jeden Transportschritt des Waschtuches um einen gleichbleibenden Winkel
verdreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Korrektureinrichtung (76—89) vorgesehen ist, die
den Huh des Klinkentriebes (19, 46; 75) abhängig vom Durchmesser des auf der Aufwickelwalze (8)
befindlichen Waschtuches (9) ändert.
9. Vorrichtung .'.ich einem der Ansprüche 1 — 8.
dadurch uckenn/eichnet. daß der Antrieb des
Klinkentriebes (19) abschaltbar ist (Pfeil 82).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 —9,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Rückspulen des Waschtuches (9) ein Antrieb (95) an der Aufwickelwalze
(8) angreift
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| JP50109064A JPS5156306A (en) | 1974-09-11 | 1975-09-10 | Insatsukinohikudoshirindaosenjosurutamenosochi |
| FR7527738A FR2285997A1 (fr) | 1974-09-11 | 1975-09-10 | Dispositif de nettoyage d'un cylindre d'une machine a imprimer |
| IT27126/75A IT1042456B (it) | 1974-09-11 | 1975-09-11 | Dispositivo per la pulitura di un cilindro di una macchina da stampa |
| US05/612,324 US4058059A (en) | 1974-09-11 | 1975-09-11 | Mechanism for cleaning a cylinder of a printing press |
| GB37460/75A GB1525255A (en) | 1974-09-11 | 1975-09-11 | Device for the cleaning of a cylinder of a printing machine |
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2538105A1 DE2538105A1 (de) | 1976-04-01 |
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Family
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Family Applications (1)
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-
1975
- 1975-08-27 DE DE19752538105 patent/DE2538105C3/de not_active Expired
Also Published As
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