DE253736C - - Google Patents
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- DE253736C DE253736C DENDAT253736D DE253736DA DE253736C DE 253736 C DE253736 C DE 253736C DE NDAT253736 D DENDAT253736 D DE NDAT253736D DE 253736D A DE253736D A DE 253736DA DE 253736 C DE253736 C DE 253736C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/003—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
- E05B35/004—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits pivoting about an axis perpendicular to the main key axis
Landscapes
- Knives (AREA)
Description
2If fen = Cjempiar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 253736 KLASSE 68«. GRUPPE
HEINRICH LEIDINGER in FRANKFURT^. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sperrwerkzeug mit auswechselbarem, in der Gebrauchslage feststellbarem und in der Schaftrichtung
umlegbarem Bart.
Von bekannten Werkzeugen ähnlicher Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß der Bart auswechselbar an einem im Hohlschafte des Schlüssels verschiebbaren
Bolzen, der unter dem Einflüsse einer
ίο Rückzugfeder steht (wie es an sich bei
Schlüsseln mit dauernd festem Klappbart bekannt ist), derart angelenkt ist, daß das Gelenk
durch Druck auf den Bolzen zum Zwecke der Auswechselung freigelegt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Sperrwerkzeuges
in Gebrauchsstellung (im unteren Teil geschnitten),
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben mit umgelegtem Bart und
Fig. 3 ein Längsschnitt durch den unteren Teil des Werkzeuges bei der der Fig. 2 entsprechenden
Stellung.
Es bezeichnet α einen vorteilhaft aus Stahlblech
gepreßten und mit geeignetem Handgriff b versehenen hohlen Schaft, in dem ein
über das obere Schaftende hinausragender Bolzen c geführt ist. Dieser besitzt an seinem
i.o oberen Ende eine knopf artige Verstärkung d,
■ zwischen welcher und dem Schaftende 'eine spiralförmig um den Bolzen c gewundene
Feder e angeordnet ist. Das untere Ende des hohlen Schaftes α ist mit einem unten offenen
Schlitz f versehen, von einer Breite, welche der Stärke der zu verwendenden Barte g entspricht,
die in diesem Schlitze ihre Führung erhalten. Das untere Ende des Bolzens c ist
in Richtung des Schlitzes bis zu dessen Breite abgeflacht und mit einem festen Drehzapfen h
versehen, auf welchen der jeweils nötige Bart g nach vorausgegangenem Herausschieben des
unteren Bolzenendes aus dem hohlen Schaft einfach aufgesteckt wird. Nach erfolgtem
Einziehen des Bartes g in den Führungsschlitz f erhält der aufgesteckte Bart dann
seinen völlig ausreichenden Halt. Die Barte g sind aus entsprechend starkem Stahlblech gestanzt
und in einer solchen Anzahl und Gestaltung beigegeben, daß die verschiedenartigsten
Schlösser mit dem Werkzeug geöffnet oder geschlossen werden können.
Um den auf das Ende des Bolzens c aufgesetzten drehbaren Bart in seiner jeweiligen
Stellung (der Einführungsstellung oder Schließstellung) zu halten, ist er am Umfang seiner
Nabe mit einer den zwei verschiedenen Stellungen, in die er zu bringen ist, entsprechenden
Anzahl von Einschnitten oder Rasten i versehen, die sich auf die Grundkante
des Schaftführungsschlitzes f auflegen, sobald sie in eine entsprechende Lage mit derselben
kommen.
Das Auswechseln und Einsetzen eines Bartes
erfolgt auf einfachste Weise durch Druck auf den Bolzenknopf d, durch welchen das Heraustreten
des Bolzenendes aus dem hohlen Schaft α veranlaßt wird. Jetzt kann der alte
Bart von dem Drehzapfen h einfach abgenommen und ein neuer aufgesteckt werden,
der sofort gesichert ist, sobald man den Bolzenknopf freigibt und die Feder e ihn in den
Führungsschlitz f hineinziehen kann. Nachdem auf diese Weise ein für das zu sperrende
Schloß geeigneter Bart eingesetzt ist, bringe man denselben zunächst in die mit dem Schaft
gleichgerichtete Lage und führe ihn in das
Schaftloch des Schlosses so weit ein, bis er an der entgegengesetzten Schloßkastenplatte
anstößt. Bei der Einführung hat man nur darauf zu achten, daß der Bart nach erfolgter
Auslösung, die durch Druck auf den Bolzenknopf d erfolgt, sich nach unten drehen und
in das Schloß werk einfallen kann. In dieser Stellung ist dann das Sperrzeug gebrauchsfertig.
Beim Heraussziehen desselben braucht man nur durch Druck auf den_ Bolzenknopf d
den Bart auszulösen und das Sperrzeug zurückzuziehen, wobei sich derselbe in die Schaftrichtung
umlegt und durch das Schaftloch im Schloßblech herausziehen läßt.
Claims (3)
1. Sperrwerkzeug mit auswechselbarem,
in der Gebrauchslage feststellbarem und 3u
in der Schaftrichtung umlegbarem Bart, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe am vorderen Ende eines im hohlen Schaft (a)
verschiebbaren Bolzens (c) angelenkt und mit Rasten (i) versehen ist, die zur Sieherung
seiner jeweiligen Stellung sich auf die Grundkante seines Schaftführungsschlitzes
(f) auflegen.
2. Sperrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (c)
mit dem angelenkten Bart (g) unter der Wirkung einer Rückzugfeder (e) steht, die
das Bestreben hat, den Bart mit seinen Rasten stets gegen die Grundkante des Schaftführungsschlitzes zu ziehen, und
zwecks Versteilens des Bartes durch Druck auf den Bolzen (c) überwunden wird.
3. Sperrwerkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere
Ende des Bolzens (c) bis zur Breite des Schaftführungsschlitzes (f) abgeflacht und
mit einem Drehzapfen (Vj versehen ist, auf welchen der auswechselbare Bart lose aufgesteckt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253736C true DE253736C (de) |
Family
ID=511991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253736D Active DE253736C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253736C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1147140B (de) * | 1955-11-24 | 1963-04-11 | Alois Pyrzak | Schloss mit einer Schliesseinrichtung mit mehreren in Richtung der Schluesselachse aufeinanderfolgenden Einzelkammern |
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- DE DENDAT253736D patent/DE253736C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1147140B (de) * | 1955-11-24 | 1963-04-11 | Alois Pyrzak | Schloss mit einer Schliesseinrichtung mit mehreren in Richtung der Schluesselachse aufeinanderfolgenden Einzelkammern |
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