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DE2533370A1 - Verfahren und anordnung zum speichern von informationen in einem linearen magnetisierbaren speicherelement - Google Patents

Verfahren und anordnung zum speichern von informationen in einem linearen magnetisierbaren speicherelement

Info

Publication number
DE2533370A1
DE2533370A1 DE19752533370 DE2533370A DE2533370A1 DE 2533370 A1 DE2533370 A1 DE 2533370A1 DE 19752533370 DE19752533370 DE 19752533370 DE 2533370 A DE2533370 A DE 2533370A DE 2533370 A1 DE2533370 A1 DE 2533370A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
storage element
pulse
current
delay
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752533370
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Droesel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DROESEL HERMANN DIPL MATH
Original Assignee
DROESEL HERMANN DIPL MATH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DROESEL HERMANN DIPL MATH filed Critical DROESEL HERMANN DIPL MATH
Priority to DE19752533370 priority Critical patent/DE2533370A1/de
Publication of DE2533370A1 publication Critical patent/DE2533370A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C11/00Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor
    • G11C11/02Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements
    • G11C11/04Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements using storage elements having cylindrical form, e.g. rod, wire
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C8/00Arrangements for selecting an address in a digital store
    • G11C8/005Arrangements for selecting an address in a digital store with travelling wave access

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Semiconductor Memories (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zum Speichern von Informationen in einem linearen magnetisierbaren Speicherelement Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Speichern von Informationen in einem linearen Speicherelement mit direktem Zugriff zu dessen einzelnen, als Speicherzellen unterschiedlich magnetisierbaren Längenabschnitten, durch Erzeugen von Stromimpulsen von für dietgewünschte Magnetisierung geeigneter Stärke und Richtung in je einem oder mehreren angesteuerten Längenabschnitten des Speicherelements.
  • Lineare Magnetspeicher, z.B. in Form von Nagnetdrähten, Magnetbändern od.dgl., sind bekannt. In der Regel handelt es sich um bewegte Speicherelemente, die an einem feststehenden Schreib- und Lesekopf vorbeilaufen. Dabei ist kein direkter Zugriff zu den einzelnen Speicherzellen, die den selektiv magnetisierbaren Längenabschnitten des Speicherelementes entsprechen, möglich. Derartige Speicher haben somit relativ lange Zugriffzeiten; außerdem ist die Verwendung mechanisch bewegter Teile in der Regel unerwünscht. Es ist jedoch auch bekannt, lineare Speicherelemente wie Nagnetdrähte mit direktem Zugriff zu den einzelnen Speicherzellen zu verwenden, wobei für jede einzelne Speicherzelle ein das Speicherelement kreuzender und eventuell auch um ihn herumgewundener Schreib- und Lesedraht vorgesehen ist, so daß ein Natrixspeicher mit Speicherzellen an den Kreuzungspunkten entsteht. Ein solcher Speicher hat im Prinzip die Vor-und Nachteile eines Magnetkernspeichers, nämlich schnelle Zugriffzeiten durch direkten Zugriff, aber relativ komplizierten und kostspieligen Aufbau.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Anordnung zum Speichern von Informationen in einem linearen magnetisierbaren Speicherelement anzugeben, das keine matrixartige Anordnung mit direkten Zuleitungen zu den einzelnen Speicherzellen benötigt und dadurch mit einfacheren urdbilligeren Mitteln realisiert werden kann als Matrixspeicher, gleichwohl aber deren Vorteile des direkten Zugriffs und der kurzen Zugriffszeit bietet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man von beiden Enden des Speicherelementes her Stromimpulse von für die gewünschte Magnetisierung nicht ausreichender Stärke längs des Speicherelementes gegeneinander laufen läßt mit einer solchen Verzögerung des einen gegenüber dem anderen Impuls, daß sie sich in den jeweils angesteuerten Längenabschnitten des Speicherelementes zu einem Stromimpuls ausreichender Stärke überlagern.
  • Man benötigt somit im Prinzip nur zwei Anschlüsse an das Speicherelement an dessen beiden Enden, und die Ansteuerung der einzelnen Speicherzellen erfolgt nur durch die Wahl der Verzögerung zwischen den an beiden Enden erzeugten Impulsen. Die bei Matrixspeichern nötigen Zuleitungen zu den einzelnen Speicherzellen können somit entfallen, und der zur Ansteuerung der Speicherzellen nötige Aufwand beschränkt sich auf die schaltungstechnischen Mittel zum Erzeugen der Kurzzeitimpulse mit gewählter Verzögerung. Diese schaltungstechnischen Mittel brauchen jedoch nur einmal für eine im Prinzip beliebige Anzahl von Speicherzellen vorhanden zu sein.
  • Vorzugsweise läßt man die Impulse in einem oder je einem zum Speicherelement parallel laufenden, mit ihm induktiv gekoppelten Stromleiter laufen, wobei es von der Art des Schreibens (Verwendung von Impulsen gleicher oder entgegengesetzter Polarität) abhängt, ob zweckmäßigerweise ein Stromleiter oder zwei getrennte Stromleiter für die gegeneinander laufenden Impulse benutzt werden.
  • Für das Lesen der gespeicherten Information wird erfindungsgemäß die jeweilige Speicherzelle in gleicher Weise durch zwei gegeneinander laufende, sich an der Speicherzelle überlagernde Impulse angesteuert. Das Zusammenwirken dieses Uberlagerungsimpulses mit der die Information darstellenden Magnetisierung wird eine Schwächung der beiden Ansteuerungsimpulse und/oder die Induzierung entgegengesetzter Impulse in den Stromleitungen oder einer zusätzlichen Lese-Stromleitung bewirken. Die eine oder andere Erscheinung kann erfindungsgemäß zum Erkennen der ausgelesenen Information herangezogen werden.
  • Die Erfindung sieht auch eine Anordnung zum Speichern von Informationen in einem linearen Speicherelement mit direktem Zugriff zu dessen unterschiedlich magnetisierbaren Längenbereichen vor, wobei Mittel zum Ansteuern jedes einzelnen Längenabschnittes des Speicherelementes mit einem Stromimpuls von für dessen gewünschte Magnetisierung geeigneter Stärke und Richtung vorgesehen sind. Eine solche Anordnung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende des Speicherelementes je ein Impulsgeber an einen Stromleiter, der in oder entlang dem Speicherelement verläuft, angeschlossen ist und die Impulsgeber durch eine gemeinsame Auslösevorrichtung ansteuerbar sind, die ein Verzögerungsglied zum Erzeugen einer willkürlich wählbaren Verzögerung des einen gegenüber demanderen Impulsgeber aufweist.
  • Das Verzögerungsglied hat vorzugsweise eine Anzahl von wahlweise einzeln oder in Serie zueinander in den Weg der Auslöse signale schaltbaren Verzögerungsstrecken und mit unterschiedlich abgestufter Verzögerungszeit.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung des Speicherelementes so getroffen, daß parallel zu dem magnetisierbaren Speicherelement je ein an den einen und anderen Impulsgeber angeschlossener Schreibdraht und ein Lesedraht verlaufen. Eine vorteilhafte Anordnung ergibt sich, wenn die Schreibdrähte und der Lesedraht im Innern des rohrförmig ausgebildeten Speicherelementes angeordnet sind.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt ein schematisches Impulsdiagramm zur Verdeutlichung des Prinzips der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt ein Prinzipschaltbild eines Linearspeichers mit zugehöriger Schaltungsanordnung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Fig. 3 zeigen Prinzip schaltbilder für das Impulslängenbis 5 gatter, das Verzögerungsglied und die Schreibgatter der Schaltungsanordnung nach Fig. 1.
  • Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform eines Linearspeicherelementes mit Stromleitern für Schreiben und Lesen.
  • Fig. 1 zeigt in verschiedenen Phasen die Überlagerung zweier Stromimpulse gleicher Polarität, die in einem Stromleiter von dessen beiden Endpunkten A und 3 her gegeneinander laufen. Beide Impulse sind z.B. Rechteckimpulse mit der Amplitude 1, und der vom rechten Endpunkt 3 aus von rechts nach links laufende Impuls soll gegenüber dem anderen eine Verzögerung At haben, so daß der von A nach rechts laufende Impuls einen streckenmäßigen ~Vorsprung11 A 5 = v.2St hat, wenn v die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Impulse in dem Stromleiter ist. Die in Phase 1 startenden Impulse haben sich in Phase 2 einander angenähert, treffen in Phase 3 aufeinander und haben sich in den Phasen 4 und 5 teilweise bzw.
  • vollständig zu einem Impuls mit der doppelten Amplitude 21 überlagert, bevor sie in Phase 6 wieder auseinanderlaufen.
  • Der Ort der Überlagerung, d.h. sein Abstand von den Endpunkten A und B, hängt ab von der Verzögerung des einen gegenüber dem anderen Impuls. Auf diese Weise läßt sich ein bestimmter Punkt des Stromleiters exakt ansteuern. Ist dieser Stromleiter nun ein magnetisierbarer Draht oder läuft zu einem solchen parallel und ist mit ihm induktiv gekoppelt, dann werden die Impulse in dem Magnetdraht eine Magnetisierung bewirken. Wählt man die Magnetisierbarkeit des Magnetdrahtes so, daß zur Magnetisierung bzw. Ummagnetisierung eine Mindeststromstärke erforderlich ist, die zwischen 1 und 21 liegt, dann wird nur am Ort der Überlagerung der Impulse in dem Magnetdraht M ein für die Magnetisierung ausreichender Magnetisierungsimpuls IM erzeugt. Damit kann an dieser Stelle ein Informationsbit gespeichert werden.
  • Jeder auf diese Weise ansteuerbare und selektiv magnetisierbare Längenabschnitt des Magnetdrahtes stellt eine Speicherzelle dar, wobei die Länge jeder Speicherzelle mindestens gleich der Weglänge eines Impulses entspricht. Verwendet man Rechteckimpulse von z.B. 10 10 sec. Dauer und rechnet mit einer Ausbreitungsgeschwindigkeit von 200 000 km/sec in dem Stromleiter, so beträgt die Weglänge jedes Impulses und damit die notwendige Länge jeder Speicherzelle 2 cm, und in einem 1 m langen Draht können 50 Bit gespeichert werden.
  • In Wirklichkeit kann die Länge des selektiv magnetisierbaren Längenabschnitts (Speicherzelle) sogar etwas kleiner als die Impulslänge sein. Der Magnetisierungsvorgang an einer bestimmten Stelle hängt nicht nur von der Amplitude des Überlagerungsimpulses, sondern auch von seiner Dauer ab. Man kann nun leicht erkennen, daß der überlagerte Impuls mit der Stromstärke 21 an der Stelle x, wo die Impulsfronten aufeinandertreffen, am längsten dauert, nämlich so lange, bis die ganze Impulslänge durchgelaufen ist, während die zeitliche Dauer des Überlagerungsimpulses beiderseits der Stelle x abnimmt und in einem Abstand davon, die der Länge der Einzelimpulse entspricht, auf Null abgesunken ist. Unmittelbar am Punkt X steht somit der Überlagerungsstrom 21 länger zur Verfügung als entfernt davon, und man kann diese Tatsache dazu ausnutzen, um die Magnetisierung auf einen kleinen Bereich am Punkt X zu konzentrieren.
  • Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung für die Ansteuerung des Linearspeichers M mit sechzehn Längenabschnitten (O, 1, 2 90O 15) als Speicherzellen. Dabei sind mit 51 und 52 die Schreibdrähte und mit L der Lesedraht gekennzeichnet. Die Schreibdrähte 51, S2 sind jeweils über die Schreibgatter SG1, SG3 und SG2, SG4 und die Transistoren T1, T6 und T2, T5 mit dem Verzögerungsglied VG und dieses wiederum mit dem Impulslängengatter ILG verbunden0 Über die Transistoren T4, T7 und T3, T8 sind die Zuleitungen der Schreibdrähte 51, S2 mit dem entsprechenden Pol verbunden. Der Lesedraht L ist über den Transistor T9 mit dem Ausgang Z verbunden0 Die Schaltungsanordnung arbeitet wie folgt: Ein an die Leitung a angelegter Stromimpuls löst den Schreib/Lese-Vorgang aus0 Durch den Stromimpuls wird im Impulslängengatter ILG ein Kurzzeitimpuls erzeugt, dessen Länge von der gewählten Bemessung des Impulslängengatters ILG abhängig isto Dieser Kurzzeitimpuls wird im Verzögerungsglied VG geteilt0 Dabei wird der eine Stromimpuls durch eine Anzahl von wahlweise einzeln oder in Serie zueinander schaltbaren Verzögerungsstrecken verzögert0 Die unterschiedliche Verzögerungszeit, die den Wegunterschied der beiden Stromimpulse festlegt und damit die gewünschte Speicherzelle auswählt, kann durch entsprechende Potentiale an den Leitungen bi, b2, b3 und b4 stufenweise eingestellt werden.
  • Durch Anlegung eines unterschiedlichen Potentials an die beiden Leitungen dl, d2 (z.B. + und -) wird die Polarität der Stromimpulse und damit der Informationswert des zu schreibenden Bits festgelegt0 Bei dieser Wahl der Potentiale an den Leitungen dl, d2 sind die Transistoren T1, T3, T5 und T7 für die das Verzögerungsglied in einem bestimmten zeitlichen Abstand verlassenden Stromimpulse durchlässig, während die Transistoren T2, T4, T6 und T8 sperren0 Dabei öffnet der ~linke" (vgl. Figo 2) Stromimpuls das Schreibgatter SG1 für eine bestimmte Zeitdauer und erzeugt im Schreibdraht S1 einen von links nach rechts laufenden positiven Stromimpuls. Der ~rechte" Stromimpuls öffnet das Impulsgatter SG2 für eine bestimmte Zeitdauer und erzeugt im Schreibdraht S2 einen von rechts nach links laufenden positiven Stromimpuls. Die beiden einander entgegenlaufenden positiven Stromimpulse erzeugen am Ort der Uberlagerung in der Speicherzelle des Magnetdrahtes M einen für die Ummagnetisierung ausreichenden positiven Magnetisierungsimpuls IM, der eine Ummagnetisierung der Speicherzelle aber nur dann zur Folge hat, wenn diese nicht schon in dieser Richtung magnetisiert war.
  • Bei der anderen Wahl der an die Leitungen di, d2 (- und +) angelegten Potentiale sind entsprechend die Transistoren T2, T4, T6 und T8 durchlässig und die Transistoren T1, T5, T5 undT? gesperrt0 Der linke Stromimpuls öffnet dann das Schreibgatter SG2 und erzeugt einen von links nach rechts laufenden negativen Stromimpuls, während der rechte Stromimpuls das Schreibgatter SG3 öffnet und einen von rechts nach links laufenden negativen Stromimpuls erzeugt. Die betreffende Speicherzelle des Magnetdrahtes M wird auch hier nur dann von dem negativen Magnetisierungsimpuls IM ummagnetisiert, wenn sie nicht schon in dieser Richtung magnetisiert war0 Beim Lesevorgang wird ebenfalls durch zwei einander entgegenlaufende Stromimpulse am Ort der Überlagerung ein Magnetisierimpuls IM ausgelöst. Erfolgt dabei eine Ummagne tisierung, dçhe die Speicherzelle hatte vorher eine andere Magnetisierungsrichtung, so wird im Lesedraht L ein positiver oder negativer Stromimpuls erzeugt, der in der Antwortleitung Z einen verstärkten Stromimpuls nach sich zieht. Damit kann der Inhalt der ausgewählten Speicherzelle erkannt werden0 Das in Figo 3 dargestellte Impulslängengatter ILG steuert mit Hilfe des an die Leitung a angelegten Potentials über die Transistoren TR1, TR2, TR3, TR4 und TR5 den Haupt~ stromweg u-v. Dieser Hauptstromweg ist zunächst durch TR5 gesperrt0 Wird das Potential der Leitung a negativ, dann sperrt TR4, und TR5 wird durchlässig. Dies erfolgt zum Zeitpunkt #1 = aTR4+ eTR5 + t4 + t5 + t6 wenn das negative Potential zum Zeitpunkt O an der Stelle X anliegt. Dabei wird mit "a" die Ausschaltzeit und mit 'e" die Einschaltzeit des entsprechenden Transistors bezeichnet und mit ntn die Zeit, die der Potentialsprung für den entsprechenden Zuleitungsweg benötigt0 Mit ~t4'I ist insbesondere eine Verzögerungsleitung gekennzeichnet, die in der Form eines mit einem Dielektrikum umgebenen Leiters realisiert werden kann.
  • Andererseits sperrt der Transistor TR1, der Transistor TR2 wird durchlässig, und der ursprünglich durchlässige Transistor TR3 sperrt0 Dies erfolgt zum Zeitpunkt t aTRl + eTR2 +aTR3 + t1 + t2 + t3 Damit ergibt sich eine Durchlässigkeit des Hauptstromweges u-v im Zeitintervall T = t2 -Durch entsprechende Bemessung der Schaltungsanordnung des Impulslängengatters ILG kann damit eine gewünschte Zeitdauer erzielt werden0 Der dem Eingang des in Fig. 4 dargestellten Verzögerungsgliedes VG zugeführte Stromimpuls wird in einen ~linken" und ~rechten" Teilimpuls aufgeteilt. Dabei erfährt der rechte Teilimpuls entsprechend der an die Leitungen b1, b2, b3 und b4 angelegten Kombination aus positivem und negativem Potential eine entsprechende Verzögerung durch die Verzögerungsleitungen VL8> VL4, VL2 und VLI. Zum Beispiel tritt durch Anlegen eines negativen Potentials an b1 und b4 und eines positiven Potentials an b2 und b3 eine Verzögerung des Stromimpulses durch die Verzögerungsleitungen VL8 und VL1 auf e Damit kann bei geeigneter Kombination jeder Verzögerungswert zwischen O und 15 erhalten werden0 Der linke Impuls wird entsprechend so verzögert, daß bei der Kombination mit dem Verzögerungswert O die Speicherzelle O angesteuert wird.
  • In Fig. 5 ist die Schaltungsanordnung eines Schref> gatters SG in der Art einer monostabilen Kippstufe dargestellt. Im stabilen Zustand ist der linke Transistor durchlässig und der rechte gesperrt. Ein an ESG angelegter negativer Eingangsimpuls sperrt den linken Transistor und steuert den rechten durch, so daß am Ausgang ASG ein negativer Ausgangsimpuls auftritt. Nach einer von den Sigenschatten der Kippstufe bestimmten Zeit kehrt das Schreibgatter SG wieder in den stabilen Zustand zurück.
  • Fig. 6 zeigt im Querschnitt eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung, bei der die Schreibdrähte 51 und 52 und der Lesedraht L im Inneren des rohrförmig ausgebildeten Speicherelements N angeordnet sind.
  • Änderungen und Ausgestaltungen der beschriebenen Ausführungsform sind für den Fachmann ohne weiteres möglich und fallen in den Rahmen der Erfindung.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE
  2. Verfahren zum Speichern von Informationen in einem linearen Speicherelement mit direktem Zugriff zu dessen einzelnen, als Speicherzellen unterschiedlich magnetisierbaren Längenabschnitten, durch Erzeugen von Stromimpulsen von für die gewünschte Magnetisierung geeigneter Stärke und Richtung in je einem oder mehreren angesteuerten Längenabschnitten des Speicherelementes, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß man von beiden Enden des Speicherelementes (M) her Stromimpulse von für die gewünschte Magnetisierung nicht ausreichender Stärke längs des Speicherelementes (M) gegeneinander laufen läßt mit einer solchen Verzögerung des einen gegenüber dem anderen Impuls, daß sie sich in den jeweils angesteuerten Längenabschnitten des Speicherelementes (M) zu einem Stromimpuls ausreichender Stärke überlagern.
  3. 2o Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß man die Impulse in einem oder je mit ihm einem zum Speicherelement parallel verlauSenden,induktiv gekoppelten Stromleiter (51, 52) laufen läßt0 30 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß man auch zum Auslesen der Information in den jeweils angesteuerten Längenabschnitten des Speicherelementes (M) einen Uberlagerungsimpuls aus zwei einander entgegenlaufenden Einzelimpulsen erzeugte
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß man zum Erkennen der ausgelesenen Information die durch die Ent- oder Ummagnetisierung des angesteuerten Längenabschnitts bewirkte Schwächung des einen und/oder anderen Ansteuerimpulses benutzt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß man zum Erkennen der ausgelesenen en Information ein durch die Ent- oder Ummagnetisierung in dem Speicherelement (M) oder einem längs dazu verlaufenden Stromleiter (L) induzierten Stromimpuls benutzt.
  6. 6. Anordnung zum Speichern von Informationen in einem linearen Speicherelement mit direktem Zugriff zu dessen unterschiedlich magnetisierbaren Längenabschnitten und mit Mitteln zum Ansteuern jedes einzelnen Längenabschnittes des Speicherelementes mit einem Stromimpuls von für dessen gewünscht Magnetisierung geeigneter Stärke und Richtung, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß an jedem Ende des Speicherelementes (M) je ein Impulsgeber (SG1, SG2, SG3, SG4) an einen oder je einen Stromleiter (51, 52), der in oder entlang dem Speicherelement (M) verläuft, angeschlossen ist und die Impulsgeber durch eine gemeinsame Auslösevorrichtung angesteuert werden, die ein Verzögerungsglied (VG) zum Erzeugen einer willkürlich wählbaren Verzögerung des einen gegenüber dem anderen Impulsgeber aufweist.
  7. 70 Anordnung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Verzögerungsglied (VG) eine Anzahl von wahlweise einzeln oder in Serie zueinander in den Weg der Auslöseimpulse schaltbaren Verzögerungsstrecken mit unterschiedlich abgestufter Verzögerungszeit aufweist.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß parallel zu dem Speicherelement (M) je ein an den einen und anderen Impulsgeber angeschlossener Stromleiter (S1, S2) und ein Lesestromleiter (L) verlaufen0
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Stromleiter (51, 52, L) im Inneren des rohrförmig ausgebildeten Speicherelementes angeordnet sind.
    L e e r s e i t e
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2477500A (en) * 2010-02-03 2011-08-10 New Transducers Ltd Addressable devices in an array

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WO2011095792A3 (en) * 2010-02-03 2011-10-06 New Transducers Limited Method of addressing an array and data storage devices addressable by such a method

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