DE2530599C2 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Steuerung von Ein-/Ausgabe-Geräten - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Steuerung von Ein-/Ausgabe-GerätenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Steuerung von Eiin-/Ausgabe-Geräten
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
E/A-Geräte, die auf der Basis der prioritätsgesteuerten Zykluszuordnung im zugeordneten Betrieb arbeiten,
haben oft eine andere Datenrate als die Datenspeicher-Zugriffszyklen.
Vom Speicher zum E/A-Gerät über die Zentraleinheit (ZE) übertragene Daten können daher
verlorengehen, wenn das E/A-Gerät sie nicht schnell genug benutzen kann. Die bisherige Lösung dieses
Problems bestand in der Pufferung der Daten in der das E/A-Gerät steuernden Steuereinheit. Es kann jedoch
eine beträchtliche Pufferung erforderlich werden, sobald der Unterschied zwischen den Datenraten groß
genug wird.
Die Pufferung kann kostspielig werden und auf Kosten der Hauptspeicherkapazität gehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Erstellung einer verbesserten Schaltungsanordnung in einer
Datenverarbeitungsanlage und eines Verfahrens zur Steuerung von E/A-Geräten, von denen einige im
zugeordneten Betrieb und andere im nicht zugeordneten Betrieb und prioritätsgesteuert arbeiten, um mit
einer verringerten Pufferspeicherkapazität dieselbe Systemleistung zu erbringen.
Die Aufgabe der Erfindung wird gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst.
In der vorliegenden Erfindung gibt es eine Pufferung
nur im begrenzten Ausmaß von einer Stufe und die Steuereinheit für das E/A-Gerät ist so gebaut, daß sie
ίο prioritätsgesteuerte Zyklusanforderungen gruppiert
und einen prioritätsgesteuerten Zyklus zwischen Gruppen freigibt, wodurch Steuerungen so geschaltet
werden, daß dieser freigegebene prioritätsgesteuerte Zyklus einem anderen E/A-Gerät zugeteilt werden
kann. Dadurch wird das Ausmaß der Pufferung reduziert, die sonst erforderlich wäre und es werden
Systemelemente für ein anderes E/A-Gerät freigesetzt, - welches auf Bedienung wartet, und dadurch die
Gesamtleitung der Datenverarbeitungsanlage verbessert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird anschließend näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 in einem Blockdiagramm eine die Erfindung enthaltende Datenverarbeitungsanlage,
F i g. 2A, 2B und 2C zusammen gemäß F i g. 11 in
einem Schemadiagramm die Steuerschaltung für den Einzelpunktbetrieb und die prioritätsgesteuerte Zykluszuordnung,
Fig. 3a und 3b, wobei Fig. 3a links von Fig.3b liegt
in einem Schemadiagramm die Steuerschaltung des Einzelpunktadapters,
F i g. 4a und 4b, wobei F i g. 4a links von F i g. 4b liegt schematisch die Steuerschaltung im Erweiterungsteil,
F i g. 5 ein Impulsdiagramm für die Anpassungsschaltung für Einzelpunktbetrieb,
F i g. 5 ein Impulsdiagramm für die Anpassungsschaltung für Einzelpunktbetrieb,
F i g. 6 in einem Diagramm die zeitlichen Beziehungen bei der Anforderung eines im Einzelpunktbetrieb
laufenden Gerätes und dem Empfang von Speicherzyklen mit maximaler Datenräte,
F i g. 7 in einem Diagramm die zeitlichen Bedingungen für die Datenübertragung zurr Speicher durch die
AnschluGeinheit für das Einzelpunktgerät,
F i g. 8 in einem Diagramm die zeitlichen Beziehungen für die Datenübertragung vom Speicher in der
Anschlußeinheit für das Einzelpunktgerät,
Fig. 9 in einem Diagramm die zeitlichen Beziehungen für den Fall, daß der überlassene Speicherzyklus
nicht benutzt wird,
Fi g. 10 in einem Diagramm die zeitlichen Beziehungen
für den Fall, daß der Anschluß für das im Einzelpunktbetrieb laufende Gerät die Speicherzyklusanforderungen
nicht gruppiert und
F i g. 11 die relative Lage der F i g. 2a, 2b und 2c.
Fig. 1 zeigt eine Datenverarbeitungsanlage mit einem Speicher 10, einer zentralen Verarbeitungseinheit 20 nachfolgend ZE 20 genannt, zur Datenübertragung von und zum Speicher 10, zwischen der ZE 20 und dem Einzelpunktgeräteanschluß (Anpassungsschaltung für Einzelpunktbetrieb) 75 einen Zwischenspeicher (Steuereinheit für den Einzelpunktbetrieb) 40 und zwischen der ZE 20 und dem E/A-Gerät und der Anschlußeinheit (Ein-/Ausgabe-Geräte für zugeordneten Betrieb und dazugehörige Anpassungsschaltungen) 180 einen Er-Weiterungszwischenspeicher (Steuereinheit für den zugeordneten Betrieb) 130. Der Einzelpunktbetrieb ist definiert als die Art, in der Datenübertragungen zwischen dem Hauptspeicher und einem E/A-Gerät
Fig. 1 zeigt eine Datenverarbeitungsanlage mit einem Speicher 10, einer zentralen Verarbeitungseinheit 20 nachfolgend ZE 20 genannt, zur Datenübertragung von und zum Speicher 10, zwischen der ZE 20 und dem Einzelpunktgeräteanschluß (Anpassungsschaltung für Einzelpunktbetrieb) 75 einen Zwischenspeicher (Steuereinheit für den Einzelpunktbetrieb) 40 und zwischen der ZE 20 und dem E/A-Gerät und der Anschlußeinheit (Ein-/Ausgabe-Geräte für zugeordneten Betrieb und dazugehörige Anpassungsschaltungen) 180 einen Er-Weiterungszwischenspeicher (Steuereinheit für den zugeordneten Betrieb) 130. Der Einzelpunktbetrieb ist definiert als die Art, in der Datenübertragungen zwischen dem Hauptspeicher und einem E/A-Gerät
erfolgen. Im Einzelpunktbetrieb benutzt das E/A-Gerät
ausschließlich die E/A-Schnittstellenschaltungen und kein anderes E/A-Gerät kann Information über diese
Schnittstellenschaltungen übertragen oder empfangen.
Daten werden von der ZE 20 an die Z.wischenspeieher
40 und 130 über die Systemausgangssammelleitung 13 gesendet In ähnlicher Weise werden Daten von den
Zwischenspeichern 40 und 130 über die Systemeingangssammelleitung
12 an die ZE 20 übertragen. Die Sammelleitungen 11 und 12 bestehen aus Leitungen für
8 Informationsbit in Byteform plus einem Paritätsbit. Außer den Sammelleitungen 11 und 12 sind noch
verschiedene Steuerleitungen zwischen der ZE 20 und den Zwischenspeichern 40 und 130 vorgesehen, die im
einzelnen im Zusammenhang mit Fig.2 beschrieben
werden.
Der Zwischenspeicher 40 in F i g. 2 besteht aus einem Datenpuffer 41 zum Puffern von jeweils einem
Datenbyte und einer Steuerlogik 42 für den Einzelpunktbetrieb und die prioritätsgesteuerte Zykluszuordnung.
Der Datenpuffer 41 speichert vorübergehend ein vom Speicher 10 über die durch das UND-Glied 32
dargestellten UND-Glieder übertragenes Datenbyte. Das UND-Glied 32 wird vorbereitet durch den Ausgang
des UND-Gliedes 33, welches ein Ausgangssignal jedes Mal liefert, sobald Daten an die Systemausgangssammelleitung
11 zu übertragen sind. Das UND-Glied 33 empfängt einen Eingang vom Inverter 34, der ein
Ausgangssignal liefert, wenn ein später zu beschreibendes Signal CSY TRG fehlt. In diesem Fall wird das
Datenbyte in den Puffer 41 geladen unter Steuerung der Steuerlogik 42 und insbesondere des UND-Gliedes 67
über das ODER-Glied 69. Das Datenbyte im Puffer 41 kann dann an den Einzelpunkt-Geräteanschluß 75
übertragen werden. Dasselbe Datenbyte kann auch von der ZE 20 an den Erweiterungszwischenspeicher 130
übertragen werden. Die Steuerungen im Erweiterungszwischenspeiche··
130 bestimmen, ob das Byte zu laden ist oder nicht.
Der Datenpuffer 41 speichert auch vorübergehend ein Datenbyte, das vom Einzelpunkt-Geräteanschluß 75
kommt. In diesem Fall wird der Puffer 41 unter Steuerung des Inverters 70' und des UND-Gliedes 68
über das ODER-Glied 69 geladen. Die Daten im Puffer 41 werden an den Speicher 10 über UND-Glieder, die
durch das UND-Glied 35 dargestellt sind, in die ZE 20 übertragen. Das UND-Glied 35 wird vorbereitet durch
das Ausgangssignal des UND-Gliedes 36, welches mit anderen Eingängen Eingangssignale von den Invertern
37 und 38 empfängt.
Die in den Puffer 41 vom Datenspeicher 10 eingegebenen Datenbytes können Befehle zum Betrieb
der Einzelpunkteinheit 125 oder Daten sein, die von dieser Einheit zu benutzen sind. Die Einzelpunkteinheit
(Ein-/Ausgabe-Gerät für Einzelpunktbetrieb) 125 kann jede E/A-Einheit sein, die mit einer hohen Datengeschwindigkeit
arbeiten kann, wie beispielsweise ein Plattenspeicherantrieb. Die Lese-, Schreib- und Abfragekommandos,
die in der ZE 20 unter Programmsteuerung erzeugt werden, werden über den Zwischenspeicher
40 an den Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 übertragen. Die Einzelpunkteinheit 125 oder der Plattenspeicherantrieb
ist von allgemein bekannter Bauart. Wenn das Programm einmal bekannte Lese-, Schreib-
oder Abfragekommandos gibt, betätigt der Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 den Plattenspeicherantrieb
125 in der zugeordneten Art und Weise, außer wenn er Speicherzyklen freigibt die er nicht gebrauchen kann.
Dadurch können andere E/A· Geräte, wie beispielsweise das E/A-Gerät (Ein-/Ausgabe-Geräte für zugeordneten
Betrieb und dazugehörige Anpassungsschaltung) 189, die ebenfalls mit prioritätsgesteuerter Zykluszuordnunrj
arbeiten können, den freigegeoenen Speicherzyldus
belegen. Das E/A-Gerät 180 ist darstellungsgemäß an den Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 angeschlossen,
es hätte jedoch auch an den Zwischenspeicher 40 angeschlossen werden können.
Die vom Einzelpunkt-Geräteanschlaß 75 über den Zwischenspeicher 40 empfangenen Befehle werden in
das Befehlsregister 105 unter Steuerung eines Befehlsregister-Ladesignales auf der Leitung 106 eingegeben.
Der Befehl wird vom Befehlsdecodierregister 107 als Lese-, Schreib- oder Abfragebefehl decodiert. Der
decodierte Befehl wird an das UND-Glied 108 weitergeleitet, welches bei Empfang eines Signales vom
ODER-Glied 109 den Trigger 110 setzt Das Einschalt-Ausgangssignal
des Triggers 110 ist ein Taktsignal des Blockprozessors (F i g. 2b und 3a). Der Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 reagiert also auf den Befehl durch Erzeugung eints Blockprozessor-Taktsignales auf der
Leitung 71 in den Fig.2 und 3, welches an das ODER-Glied 43, das UND-Glied 44 und den Inverter45
der Steuerlogik 42 in F i g. 2 angelegt wird.
Das Blockprozessor-Taktsignal wird durch das ODER-Glied 43 an die ZE Takt-, Sperr- und
Vorschaltlogik 21 und an den T8-Trigger 22 in der
ZE 20 weitergeleitet. Die Logik 21 besteht aus konventionellen UND/ODER-Gliedern zur Ausführung
logischer Funktionen, mit denen bestimmt wird, wann die ZE-Taktsteuerungen 23 gestoppt und gestartet
werden können. Die ZE-Taktsteuerungen 23 enthalten Trigger zur Erzeugung der Zeitabschnitte 70 bis T6.
Diese Zeitabschnitte werden in der ZE für verschiedene Funktionen, einschließlich des Abrufes und Ausführens
von Befehlen benutzt. Einzelheiten der ZE sind der Einfachheit halber nicht dargestellt, die ZE 20 enthält
jedoch die konventionelle maschinelle Ausrüstung zum Betreiben einer Datenverarbeitungsanlage unter Programmsteuerung.
Die Logikschaltung 21 liefert also ein Signal auf die Leitung 24, um den ZE-Takt 23 nach
Abschluß eines Befehls zu sperren und so einen zugeordneten Betriebszustand herbeizuführen.
Der Taktgeber 23 liefert ein Zeitsignal Τβ über die
Leitung 25 und ein Taktvorschaltsignal über die Leitung 26 an die Logikschaltung 21, um dieser anzuzeigen,
wann sie den Taktgeber stoppen und starten kann. Diese beiden Signale werden an die Logikschaltung 21
gegeben, weil bei der Ausführung einiger Befehle der Taktgeber durch die Zustände TO bis Γ6 vorschaltet
und bei der Ausführung anderer Befehle nicht, und in diesem Fall wird das Taktvorschaltsignal an die
Logikschaltung 21 gesendet. Wenn der ZE-Taktgeber 23 gestoppt ist, liefert er ein Takt-Ausschaltsignal an das
UND-Glied 27, welches außerdem ein Signal von der Logikschaltung 21 empfängt und auf diese Signale durch
Weiterleiten eines Zeitsignales 7"7 auf der Leitung 28 einen Trigger 22 in der ZE 20, an die UND-Glieder 44
und 46 in der Steuerlogik 42, an den Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 und an den Erweiterungszwischenspeicher
130 reagiert.
Dar Trigger 22 wird nicht direkt durchgeschaltet,
sondern das vom UND-Glied 27 weitergeleitete Signal Tl ist ein Vorbereitungssignal. Die Steuerlogik 42
spricht auf das Signal Tl an und dadurch wird die Verriegelung 47 über das UND-Glied 44 verriegelt. Das
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30
UND-Glied 44 war durch das Blockprozessor-Taktsignal vom Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 und durch
Fehlen eines erweiterten Zyklustriggersignales auf der Leitung 31 vom erweiterten Zyklustrigger 48 vorbereitet
worden. Der Inverter 49 spricht auf das Fehlen des erweiterten Zyklustriggersignales an und liefert ein
Vorbereitungssignal an das UND-Glied 44. Das Signal von der Plattenverriegelung 47 wird auf der Leitung 50
an den Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 gesendet, um anzuzeigen, daß er Speicherzyklen anfordern kann. Ob
der Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 zu dieser Zeit einen Speicherzyklus anfordert, hängt davon ab, ob er gerade
in einem Betriebszustand arbeitet, in dem er die Speicherzyklen sofort benutzen könnte.
Das Zeitdiagramm in F i g. 5 zeigt einen Zustand des Einzelpunkt-Geräteanschlusses 75, in dem er die
Speicherzyklen nicht benutzen kann. Die Speicherzyklen werden durch Erzeugen von Zykluszuordnungs-Genehmigungssignalen
über das UND-Glied 101 und das ODER-Glied 102 in Fig.3 freigegeben, um
Speicherzyklen für den Erweiterungs-Zwischenspeicher
130 zu liefern.
Die Zykluszuordnungs-Genehmigungssignale werden vom Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 an das ODER-Glied
58 in der Steuerlogik 42 geleitet. Der Ausgang des ODER-Gliedes 58 ist mit dem Takteingang des Triggers
48 verbunden. Der Dateneingang zum Trigger 48 wird vorbereitet durch die Ausgabe des UND-Gliedes 49 vor
dem Ende des Zykluszuordnungs-Genehmigungssignales. Das UND-Glied 59 leitet aufgrund des erweiterten
Zyklusanforderungssignales auf der Leitung 132 und des Plattenbetriebsignales auf der Leitung 50 ein Signal
weiter. Wenn der Trigger 48 eingeschaltet ist, hefen er
ein erweitertes Zyklus-Triggersignal auf der Leitung
131 an den Erweiterungs-Zwischenspeicher 130. Wenn der Trigger 48 aufgrund eines erweiterten Zyklus-Anforderungssignales
auf der Leitung 132 vom Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 eingeschaltet ist. wird der
Speicherzyklus-Anforderungstrigger 52 über das UND-Glied 60 und das ODER-Glied 51 eingeschaltet,
wodurch das Speicherzyklus-Anforderungssignal an die ZE 20 gesendet wird.
Das Speicherzyklus-Anforderungssignal schaltet den T 8-Trigger 22 ein zur Einleitung eines Speicherzyklus
über die Speichertaktsteuerung 30. Der Speicherzyklus wird vom Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 belegt.
Während dieser Zeit wird die Verriegelung 67 durch die Ausgangssignale des Triggers 48 und des Inverters 62
zurückgestellt, die über das UND-Glied 61 und das ODER-Glied 63 laufen. Somit geht der Betrieb vom
Einzelpunkt-Betrieb in den erweiterten Zyklusbetrieb über, und nachdem der Speicherzyklub abgeschlossen
ist, kehrt der Betrieb in den Einzelpunktbetrieb zurück,
in dem die Verriegelung 47 über das UND-Glied 44 verriegelt wird. Der Trigger 48 wird am Ende des
Speicherzyklus zurückgestellt, weil sein Dateneingang vom UND-Glied 59 nicht erfüllt ist und der nächste
Taktimpuls durch das ODER-Glied 58 über das UND-Glied 64 veranlaßt die Rückstellung. Obwohl in
diesem speziellen Ausführungsbeispiel nur ein Speicherzyklus freigegeben wird, können natürlich auch mehrere
Zyklen freigegeben werden, wenn der Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem Datenspeicher 10 und
dem Einzelpunkt-Gerät i25 so ist daß der Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 so ausgelegt werden kann, daß mehr als ein Speicherzyklus freigegeben wird. Wenn der
Speicherzyklus beispielsweise doppelt so schnell ist und die Geschwindigkeit des Einzelpunktgerätes 125 diesel-
40
50
55
eo be bleibt, dann könnten mindestens zwei Speicherzyklen freigegeben werden.
Wenn der Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 immer noch nicht zur Benutzung des nächsten Speicherzyklus
bereit ist, wird die Operation in der beschriebenen Weise wiederholt. Wenn der Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 jedoch den nächsten Speicherzyklus benutzen kann, schaltet er den Zyklus-Anforderungstrigger 72, in
Fig.3, im Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 ein. Das Zyklus-Anforderungssignal auf der Leitung 73 wird
durch das ODER-Glied 51 auf den Dateneingang des Speicherzyklus-Anforderungstriggers 52 geleitet, der
dann eingeschaltet wird, wenn das A-Phasensignal von den Phasenlaktgebern 29 an den Takteingang des
Triggers 52 gelegt wird. Die Ausgangssignale vom Trigger 52 werden an den T 8-Trigger und die
Logikschaltung 22 angelegt, um deren Triggerteil einzuschalten. Der T 8-Trigger und die Logikschaltung
22 liefern darstellungsgemäß ein T 8-Zeitsignal an die Speichertaktsteuerungen 30, zusammen mit einem
durch die UND-Verknüpfung des Blockprozessor-Taktsignales und des T 7-Zeitsignales gebildeten logischen
Signal.
Die Speichertaktsteuerung 30 gibt Adreßwahlsignale über die Sammelleitung 14 an den Speicher 10 und ein
CSY-Triggersignal auf die Leitung 31 zum Rückstellen
des Speicherzyklus-Anforderungstriggers 52 über das ODER-Glied 53. Dieses Signal bildet auch den
Dateneingang zum Speicher-Abfragetrigger 54, der durch das A-Phasensignal von den Phasentaktgebern 29
getaktet wird. Das CSY-Triggersignal auf der Leitung 31 wird ebenfalls an den Zeinzelpunkt-Geräteanschluß
75 und den Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 gesendet, um einen ablaufenden Speicherzyklus anzuzeigen.
Der jetzt eingeschaltete Speicher-Abfragetrigger liefert ein Signal an das UND-Glied 55, welches zu dieser Zeit
durch ein Signal von der Plattenverriegelung 47 vorbereitet ist und wenn das CSY-Triggersignal inaktiv
wird, liefert der Inverter 57 ein Signal, wodurch das
UND-Glied 55 ein Abfragesignal auf der Leitung 56 an den Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 weiterleitet Das
Abfragesignal ist ein durch den Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 zum Laden von Daten in das Datenpufferregister
74 benutztes Taktsignal, wenn eine Schreib- oder Abfrageoperation stattfindet Das Schreib- oder Abfrage-Befehlsignal
wird zusammen mit dem Abfragesignal auf der Leitung 56 an das UND-Glied 76 angelegt,
dessen Ausgabe durch das ODER-Glied 77 weitergeleitet wird, um das Laden des Daten-Pufferregisters 74 zu
steuern.
Wenn das Abfragesignai auf der Leitung 56 endet wiiu über den inverter 78 ein Signa! an den Takteingang
des Triggers 79 gegeben, um diesen Trigger zurückzustellen, der über das UND-Glied 80 eingeschaltet wurde.
Das UND-Glied 80 hat einen Eingang zum Empfang eines Schreib- oder Abfragebefehles und einen Eingang
von der Position 5 des Bitringes 81. Die Übertragung vom Speichertrigger 79 kann jedoch erst zurückgestellt
werden, wenn das UND-Glied 82 ein Taktdatensignal liefert Das UND-Glied 82 liefert das Taktdatensignal
nur, wenn der Bytezähler 83 anzeigt, daß die notwendigen Speicherzyklen belegt wurden.
Speicherzyklen können natürlich auch während des Lesebetriebes genommen werden, in diesem Fall
werden jedoch Daten vom Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 zum Speicher übertragen. Ein Lesebefehl wird auf die
Leitung 84 gegeben, zur Vorbereitung des UND-Gliedes 85, welches auch ein Signal von der Position 3 des
Bitringes 81 empfängt, so daß es ein Ausgangssignal liefert, um die Übertragung vom Speichertrigger 87
einzuschalten. Der Einschaltausgang des Triggers 87 bereitet die UND-Glieder 88 bzw.89 vor.
Das UND-Glied 88 wird vorbereitet durch ein Einzelpunkt-Betriebsignal auf der Leitung 50 und durch
ein Signal von der Position 7 des Bitringes 81. Somit leitet das UND-Glied 88 ein Signal über das
ODER-Glied 90 zum Einschalten des Triggers 72. Das UND-Glied 89 wird zu dieser Zeit nicht vorbereitet, |()
weil hierzu ein negiertes Einzelpunkt-Betriebsignal vom Inverter 91 und ein Signal von der Position 6 des
Bitringes 81 erforderlich ist. Das negierte Einzelpunkt-Betriebsignal vom Inverter 91 liegt natürlich nicht an,
wenn ein Einzelpunkt-BetriebssignaS auf die Leitung 50 gegeben wird. Solange aiso der Trigger 72 eingesuhaHei
ist, steht auf der Leitung 73 ein Einzelpunkt-Zyklusanforderungssigna! zur Verfugung. Der Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 ist so konstruiert, daß Speicherzyklus-Anforderungen gruppiert werden, wodurch jeder vierte
Speicherzyklus freigegeben wird, und das geschieht durch Rückstellen des Triggers 72 zum entsprechenden
Zeitpunkt.
Wenn der vom Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 genommene Speicherzyklus während der Bitringzeit 6,7
oder 0 auftritt, ist genügend Zeit für den nächsten Speicherzyklus und für eine Speicherzyklus-Anforderung
für den nachfolgenden Speicherzyklus, ohne daß Daten verloren gehen. Die Positionen 0. 6 und 7 vom
Bitring 81 werden somit auf das ODER-Glied 92 geleitet und seine Ausgabe an das UND-Glied 93 angelegt. Die
Ausgabe des 'JND-Gliedes 93 wird über das ODER-Glied
94 an den Taktdateneingang des Triggers 72 angelegt, wodurch dieser durch das Triggcrsignal CSY
auf dem Leiter 31 zurückgestellt wird. Wenn der Trigger 72 zurückgestellt ist, liefert er ein vorbereitendes
Einschaltsignal an das UND-Glied 95, welches außerdem das Triggersignal CSY auf der Leitung 31
empfängt. Die Ausgabe des UND-Gliedes 95 ist ein Genehmigungssignal für die prioritätsgesteuerte Zykluszuordnung,
welches durch das ODER-Glied 102 über die Leitung 96 an die Steuerlogik 42 angelegt wird.
Wenn der Speicherzyklus für die Übertragung von Daten zum Speicher angefordert wurde, wurde der
Trigger 72 unter Steuerung des ODER-Gliedes 97 zurückgestellt, das Eingangssignale von den Positionen
0, 1 und 2 des Bitringes 81 empfängt. Der Ausgang des ODER-Gliedes 97 ist mit einem Eingang des UN D-Gliedes
98 verbunden, das auch ein Eingangssignal vom Einschaltausgang des Triggers 87 empfängt. Der
Ausgang des UND-Gliedes 98 wird an den Takt-Daten- «;ηπ^ηπ Aar τ·-;^,<»ο-γ τ» .-,k„. An* nncD r-.WaA οδ
Λ.1Ι1£<111£, XJt-O IltggVId » A. UUVI V«UO <-Tl^-L~IX «_»·1*-ν· S-W
angelegt
Wenn der erzeugte Zyklus durch den Erweiterungszwischenspeicher 130 benutzt wird, wird das Einzel-
punkt-Betriebssignal auf der Leitung 50 fallengelassen und somit bereitet der Inverter 91 die UND-Glieder 98
und 99 vor. Wie bereits gesagt, wird das UND-Glied 89 vorbereitet durch den Einschaltausgang der Übertragung
zum Speicherträger 87 und das UND-Glied 89 durch den Einschahausgang der Übertragung vom
Speichertrigger 79. Abhängig von der Richtung der Datenübertragung wird also entweder das UND-Glied
89 oder das UND-Glied 99 vorbereitet. Das UND-Glied 89 leitet jedoch ein Signal zum Einschalten des Triggers
72 erst zur Bitringzeit 6. Das UND-Glied 99 leitet ein Signal zur Bitringzeit 5. Wenn der erweiterte Zyklus
nicht genommen wurde, liegt das Einzelpunkt-Betriebssignal weiter auf der Leitung 50 und der Träger 72 wird
entweder über das UND-Glied 88 oder über das UND-Glied 100 eingeschaltet, abhängig davon, ob der
Trigger 87 oder der Trigger 79 eingeschaltet ist. Das UND-Glied 88 wird zur Bitringzeit 7 vorbereitet, das
UND-Glied 100 zur Bitringzeit 6. Abhängig davon, ob der genehmigte Zyklus von dem Erweiterungs-Zwischenspeicher
130 benutzt wird oder nicht, besteht ein zeitlicher Unterschied in der Anforderung des nächsten
Speicherzyklus.
Es gibt -Zeiten, zu denen der Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 die Speicherzyklen nicht benutzen kann und das ist primär dann der Fall, wenn die Taktgeber des
Plattenspeicherantriebs synchronisiert werden. Während dieser Zeit erzeugt der Einzelpunkt-Geräteanschiuß
75 ein Wartesignai, das an das UND-Glied 101 angelegt wird. Der Plattenspeicherantrieb 125 liefert ein
Dateischreibtaktsignal an das UND-Glied 101, welches dann als Ausgangssignal über das ODER-Glied 102 das
Genehmigungssignal für die prioritätsgesieuerte Zykluszuordnung liefert.
Der Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 gestattet also, prioritätsgesteuerte Zykluszuordnungen zu anderen
E/A-Geräten, wenn er den nächsten verfügbaren Speicherzyklus nicht benutzen kann. Die Reihenfolge
zur Anforderung von Speicherzyklen beginnt, so bald ein Lese-, Schreib- oder Abfragebefehl vorliegt. Diese
Befehle stammen aus der Ausführung des Programmes in der Zentraleinheit ZE 20. Diese sendet einen Befehl
auf der System-Sammelausgangsleitung 11 an den Zwischenspeicher 40 aus. Der Befehl wird im Datenpuffer
41 festgehalten und von dort über die MPXPO-Datenausgangssammelleitung
16 an das Datenpufferregisier 74 und cm Befehlsregister 105 angelegt. Das
Datenpufferregister 74 wird zu dieser Zeit nicht geladen, weil kein Puffer-Ladebefehl vom ODER-Glied
77 vorliegt. Das Befehlsregister 105 wird geladen, weil der Einzelpunki-Geräteanschluß 75 ein Register-Ladebefehlssignal
auf die Leitung 106 gibt. Der Inhalt des Befehlsregister 105 wird durch die Befehlsregister-Decodierschaltung
107 decodiert. Die Decodierschaltung 107 liefert eigentlich mehrere verschiedene Kommandos,
der Einfachheit halber ist hier jedoch nur gezeigt, daß sie ein Lese-, Schreib- oder Abfragekommando
liefert Jeder dieser Befehle wird dann an das UND-Glied 108 angelegt, das einen Eingang vom
ODER-Glied 109 empfängt und mit seinem Ausgangssignal den Trigger 110 einschaltet, um ein Blockprozessor-Taktsignal
auf die Leitung 71 zu geben. Das ODER-Glied 109 empfängt einen Sektorimpuls und einen Indeximpuls vom Plattenspeicherantrieb 125.
Wenn beispielsweise ein Lesebefehl vorliegt, werden Daten vom Plattenspeicherantrieb gelesen und in einen
Senen/Parallel-Wandler Ul kurz SERDESlIl genannt,
über die Leitung 112 eingegeben. Die Daten gelangen bitweise in den SERDES 111. Wenn ein Bit im
SERDES 111 steht wird es unter Steuerung des ODER-Gliedes 113 verschoben, das Eingänge von den
UND-Gliedern 114 und 115 empfängt Das UND-Glied 114 liefert zu dieser Zeit das Schiebesignal, weil es ein
Lesebefehlssignal und ein Datei-Lesetaktsignal vom Plattenspeicher 125 empfängt Wenn ein Schreibbefehl
vorliegt liefert das UND-Glied 115 das Schiebesignal zum bitweisen Ausschieben der Daten aus dem
SERDESlIl.
Nachdem in einer Leseoperation im SERDES 111 ein Datenbyte zusammengesetzt worden ist wird es unter
Steuerung des Pufferladesignales, das vom UND-Glied
116 über das ODER-Glied 77 kommt, in das Datenpufferregister übertragen. Das UND-Glied 116
empfängt ein Signal von der Position 7 des Bitringes 81 und ein Lesebefehlssignal. Das Datenbyte im Pufferregister
74 wird dann über die Leitschaltung 117, die durch das UND-Glied 118 vorbereitet wird, in das Register 41
übertragen. Das Register 4! wird unter Steuerung des ODER-Gliedes 69 in der Steuerlogik 42, F i g. 2, geladen.
Das UND-Glied 118 in Fig.3, empfängt Lesebefehle
und ein Einzelpunkt-Betriebssignal auf der Leitung 50. Der ZE 20 und dem Zwischenspeicher 40 werden die
Richtung der Datenübertragung vom UND-Glied 119 mitgeteilt, weiches ein Einzelpunkt-Betriebssignal auf
der Leitung 50 und ein Signal vom Ausgang der Übertragung vom Speichertrigger 79 empfängt. Wenn
also das UND-Glied 119 ein Lese/Schreib-Auswahlsignal
auf die Leitung 120 gibt, wissen die ZE 20 und der Zwischenspeicher 40, daß die Daten von der ZE 20 zu
den Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 übertragen werden. Wenn auf der Leitung 120 kein Lese/Schreib-Auswahlsignal
liegt, wissen die ZE 20 und der Zwischenspeicher 40, daß Daten vom Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 an
die ZE 20 übertragen werden.
Die Speicheradressen sind in nicht dargestellten Arbeitsregistern in der ZE 20 enthalten. Die die
Speicheradressen enthaltenden Arbeitsregister werden durch das UND-Glied 121 ausgewählt, das ein
Einzelpunkt-Betriebssignal auf der Leitung 50 und ein Datei· Identifizierungszeitsignal aus dem Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 empfängt. Die Ausgabe des UND-Gliedes 121 ist ein Arbeitsregister-Wahlsignal, das
direkt an die ZE 20 gesendet wird, um das die gewünschte Speicheradresse enthaltende richtige Arbeitsregister
auszuwählen. Das Datenbyte im Register 41 wird dann über die Systeseingangs-Sammeileitung i2
an die ZE 20 übertragen und in den Speicher 10 an der durch die Adresse im ausgewählten Arbeitsregister
angegebenen Stelle eingesetzt. Die Adressierung erfolgt eigentlich durch Übertragung der Adresse vom
ausgewählten Arbeitsregister in ein nicht dargestelltes Speicheradreßregister.
War der vorliegende Befehl ein Schreibbefehl, so werden die durch den Plattenspeicherantrieb 125 zu
schreibenden Datenbytes im Speicher 10 adressiert und über die ZE 20 zum Zwischenspeicher 40 in das Register
41 über die Systemausgangssammelleitung 11 übertragen. Das Datenbyte im Register 41 wird über die
Sammelleitung 16 übertragen und in das Datenpuffer-Register 74 unter Steuerung des UND-Gliedes 76 durch
das ODER-Glied 77 eingegeben, das ein Signal zum Laden des Puffers liefert, wenn die Schreiboperation
ablaufen soll. Das Datenbyte im Pufferregister 74 wird an den Serdes 111 unter Steuerung des UND-Gliedes
122 übertragen, welches ein Schreib- oder Abfragebefehlssignal und ein Signal von der Position 7 des
Bitringes 81 empfängt Die Daten werden dann bitweise unter Steuerung des UND-Gliedes 115 durch das
ODER-Glied 113 aus dem Serdes 111 ausgeschoben. Jedes aus dem Serdes 111 ausgeschobene Datenbit wird
an das UND-Glied 123 angelegt das durch ein Schreibleitsignal aus dem Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 vorbereitet ist Das durch das UND-Glied 123 geleitete Datenbit wird dann an die Schreibschaitung
des Plattenspeicherantriebes 123 angelegt
Der Bytezähler 80 verfolgt die Anzahl von Bytes, die
"während einer Lese- oder Schreiboperation gelesen,
bzw. geschrieben werden sollten. Wenn der Plattenspeicherantrieb
125 die richtige Anzahl von Bytes geschrieben hat, gibt der Bytezähler 83 ein Signal an das
UN D-Glied 82, welches den Trigger 79 zur Rückstellung vorbereitet. Die Übertragung vom Speichertrigger 79
wird dann zurückgestellt, wenn der Inverter 78 ein ■>
Signal an den Takteingang des Triggers 79 gibt. Bei einer Leseoperation liefert der Bytezähler 83 in
ähnlicher Weise ein Signal an das UND-Glied 86, das die Übertragung zum Speichertrigger 87 zur Rückstellung
vorbereitet, nachdem die richtige Anzahl von Bytes von
lü der Platte auf dem Plattenspeicherantrieb 125 gelesen
worden ist. Der Trigger 87 wird dann zurückgestellt, wenn das Triggersignal CSY auf der Leitung 31 nicht
mehr anliegt. Der Inverter 124 spricht auf das Fehlen dieses Signales an, indem er ein Signal zur Rückstellung
des Triggers 87 liefert.
Nimmt man jetzt an. daß entweder das UND-Glied 95 oder das UND-Glied iöl ein Ausgangssignai an das
ODER-Glied 102 gibt, dann steht auf der Leitung 96 das Genehmigungssignal zur prioritätsgesteuerten Zyklus-Zuordnung
zur Verfügung, welches an das ODER-Glied 58 in Fig.2 angelegt wird. Dessen Ausgabe ist ein
Taktsignal zum Einschalten des erweiterten Zyklustriggers 48, der zum Einschalten durch ein Signal vom
UND-Glied 59 vorbereitet ist. Das UND-Glied 59 hat einen Eingang zum Empfang des erweiterten Zyklusanforderungssignales
vom Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 über die Leitung 132 und einen Eingang von
der Plattenverriegelung 47. Der erweiterte Zyklustrigger 48 kann auch über das UND-Glied 46 eingeschaltet
werden, wenn der Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 im prioritätsgesteuerten Zyklus-Zuordnungsbetrieb
läuft und der Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 nicht im Einzelpunktbetrieb läuft Der Erweiterungs-Zwischenspeicher
130 liefert ein erweitertes Blockprozessor-Taktsignal über die Leitung i33 zum UND-Glied 46 und
zum ODER-Glied 43. Das UND-Glied 46 empfängt außerdem ein Signal 7~7 vom UND-Glied 27 und ein
Signal vom Inverter 45.
Der Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 liefert zu diesem Zeitpunkt kein Blockprozessor-Taktsignal. Mit dem
Ausgangssignal des erweiterten Zyklustriggers 48 wird die Plattenverriegelung 47 zurückgestellt, und zwar
über das UND-Glied 61. das ein Eingangssignal vom erweiterten Zyklustrigger 48 und einem Eingang vom
Inverter 62 empfängt der mit dem Ausgang des Speicherabfragetriggers 54 verbunden ist. Die Ausgabe
des UND-Gliedes 61 wird an das ODER-Glied 63 angelegt um die Plattenverriegelung 47 zurückzustellen.
Der Speicherzyklus-Anforderungstrigger 42 wird in diesem Fall unter Steuerung des UND-Gliedes 60
eingeschaltet das einen Eingang zum Empfang des erweiterten Zyklus-Anforderungssignales und einen
Eingang zum Empfang des erweiterten ZykiuvTi iggci signales
auf der Leitung 131 hat Wenn der Speicherzyklus-Anforderungstrigger
52 gesetzt ist werden der Trigger TS und die Schaltung 22 eingeschaltet und ein
Speicherzyklus in der vorher beschnebenen Art belegt Das Triggersignal Geliefert die Dateneingabe für den
Speicherabfragetrigger 54, der von der Hinterflanke des Taktimpulses der Phase A eingeschaltet wird. Wenn das
Triggersignal CSY nicht mehr anliegt wird der Speicherabfrage-Trigger 54 durch den Taktimpuls in
der Phase A zurückgestellt
Der Inverter spricht auf das Fehlen des Triggersignales CSY an, indem er ein Signal an das UND-Glied 64
liefert, das auch ein Signal vom Trigger 54 und das erweiterte Zyklustriggersignal vom Erweiterungs-Zwischenspeicher
130 empfängt Der Ausgang des UND-
Gliedes 64 bildet einen Takteingang zum erweiterten Zyklustrigger 48 über das ODER-Glied 58. Die
Dateneingabe des Triggers 48 ist zu dieser Zeit nicht vorhanden, weil die Plattenverriegelung 47 zurückgestellt
wurde und daher die Leitbedingungen des UND-Gliedes 59 nicht erfüllt sind. Somit wird der
erweiterte Zyklustrigger 48 durch das Taktsignal vom UND-Glied 64 zurückgestellt. Wenn der erweiterte
Zyklustrigger 48 zurückgestellt ist, wird das UND-Glied
44 über den Inverter 49 vorbereitet und der E-nzelpunkt-Geräteanschluß 75 kann die Plattenverriegelung
47 direkt verriegeln, so daß der nächste Speicherzyklus belegt wird. Wenn der Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 den Einzelpunktbetrieb nicht wieder aufgenommen hätte, würde der erweiterte Zyklustrigger
48 über das ODER-Glied 65 zurückgestellt, wenn der Erweiterur.gs-Zv/ischenspeicher !30 kein erweitertes
Blockprozessor-Taktsignal auf die Leitung 133 mehr liefert. Unter diesen Umständen liefert der Inverter 66
das Signal zur Rückstellung des erweiterten Zyklustriggers 48.
Die vorliegende Erfindung gestattet also dem E/A-Gerät und dem Anschluß 140 über den Erweiterungs-Zwischenspeicher
130 die Belegung von Speicherzyklen sowohl im Einzelpunktbetrieb als auch in anderen Betriebsarten. Wenn der Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 im Einzelpunktbetrieb arbeitet, wird dem E/A-Gerät und Anschluß 140 ein Speicherzyklus jedes
Mal genehmigt, wenn der Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 ein Genehmigungssignal für die prioritätsgesteuerte
Zykluszuordnung gibt. Wenn der Einzelpunkt-Geräte-Anschluß 75 nicht im Einzelpunktbetrieb läuft, kann das
E/A-Gerät unter Speicherzyklen über den Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 und Anschluß 140 selbständig
anfordern und empfangen.
Zum Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 gehört eine
Steuerschaltung, die für die Anforderung und Verarbeitung von prioritätsgesteuerten Speicherzyklus-Zuordnungsoperationen
für das E/A-Gerät und den Anschluß i80. gemäß Darstellung in F i g. 4, erforderlich ist. Ein an
den Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 über die System-Ausgangssammelleitung 11 angelegter Leseoder
Schreibbefehl wird in der Beiehisdecodierschaitung 134 decodiert, nachdem er unter Steuerung eines
Ladebefehlssignales auf der Leitung 168 geladen wurde. Die Befehlsdecodierschaltung 134 erzeugt ein E/A-Anschluß-Auswahlsignal
auf der Leitung 135, welches zusammen mit einem entsprechenden Signal zur Bezeichnung der Richtung der Datenübertragung
(Schreibanforderungssignal auf der Leitung 136 zum Leiten von Daten zum E/A-Gerät; Leseanforderungssignal
auf der Leitung 137 zum Leiten von Daten vom E/A-Gerät zum Speicher) an das E'A-Gerät ISO
weitergeleitet wird.
Wenn das E/A-Gerät für die Datenübertragungsoperation
bereit ist, sendet es ein E/A-Wahlsignal auf die
Leitung 138. Es wird dann durch das UND-Glied 140 mit dem Schreibanforderungssignal auf der Leitung 136
oder dem Leseanforderungssignal auf der Leitung 137 über das ODER-Glied 139 verknüpft wird. Das
Ausgangssignal des UND-Gliedes 140 ist ein erweitertes BPC-Signal auf Leitung 131. Wenn der Einzelpunkt-Geräteanschluß
75 nicht im Einzelpunktbetrieb läuft, wird das BPC-Signal auf der Leitung 133 als
Blockprozessor-Taktsignal durch das in F i g. 2 gezeigte ODER-Glied 43 weitergeleitet, um die ZE-Taktgeber 21
zu stoppen. Wenn die ZE-Taktgeber 2i gestoppt haben,
wird in der ZE 20 das Signal Tl auf der Leitung 28
erzeugt, um anzuzeigen, daß sie zur Ausführung von prioritätsgesteuerten Speicherzyklus-Zuordnungsoperationen
bereit ist.
Wenn der Einzelpunkt-Geräleanschluß 75 der Fig. 1 bereits im Einzelpunktbetrieb läuft, ist Tl schon aktiv
und die Anforderungen des E/A-Gerätes und Anschlusses 180 weiden durch die bereits beschriebene
Genehmigungsfunktion honoriert.
Das UND-Glied 140 bereitet auch das UND-Glied 144 vor. Das UND-Glied 144 empfängt auch das Signal
Tl, ein Signal vom Inverter 169 und ein Bedienungsanforderungssignal
auf der Leitung 143. Der Inverter 163 empfängt sein Eingangssignal von der Verriegelung 158,
die vor dem Beginn der prioritätsgesteuerten Speicherzyklus-Zuordnungsoperation über den Inverter 156
zurückgestellt wurde, als das E/A-Auswahlanschlußsigna! auf der Leitung 135 inaktiv war Wenn E/A-Gerät
und Anschluß 180 für die prioritätsgesteuerte Speicherzyklus-Zuordnungsoperation
bereit sind, wird das Bedienungs-Anforderungssignal auf der Leitung 143 zum UND-Glied 144 aktiviert, das dann das erweiterte
CSR-Signal auf der Leitung 132 zum Zwischenspeicher 40 erzeugt. Da:; erweiterte Zyklustriggersignal auf der
Leitung 131 vom Zwischenspeicher 40 zeigt an, daß die ablaufende Operation zum Erweiterungs-Zwischenspeicher
130 gehört Das erweiterte Zyklus-Triggersignal speist die UND-Glieder 141 und 142, mit denen die
Signale Lese/Schreibauswahl bzw. LSR-Auswahl erzeugt werden. Diese UND-Glieder empfangen auch
Leitsignale vom UND-Glied 140 und vom Inverter 145, der aktiv ist, wenn das Einzelpunkt-Betriebssignal auf
der Leitung 50 Fehlt. Das UND-Glied 142 ist daher aktiv, wenn das erweiterte Zyklus-Triggersignal auf der
Leitung 131 aktiv ist. Das UND-Glied 141 empfängt ein Lese-Anforderung'isignal über die Leitung 137. Das
Lese/Schreib-Auswahlsignal wird daher nur während
der erweiterten Zyklus-Triggerzeit aktiviert, wenn es sich um eine Leseoperation handelt.
Wenn eine Daten-Leseoperation vorliegt, setzen das E/A-Gerät und der Anschluß 180 ein zu übertragendes
Datenbyte auf die Dateneingangssammelleitung 167. bevor das Bedienungs-Anforderungssignal auf der
Leitung 143 erzeugt wird. Der Erweiterungs-Zwischenspeicher 130 erzeugt dann ein Lese-Abfragesignal über
das UND-Glied 155. das ein Bedienungs-Anforderungssignal auf der Leitung 143. ein Phasensigna1 A. ein
Lese-Anforderungssignal auf der Leitung 137 und ein Signal vom Inverter 152 empfängt, der aktiv ist, sobald
das Triggersignal CSYauf der Leitung 31 nicht aktiv ist.
Das Lese-Abfragesignal leitet dann das Datenbyte durch das UND-Glied 147 in ein Datenübertragungsregister
148. Die Daten werden anschließend auf die System-Eingangssammelleitung 12 fiher Ha·; 1IND-Glied
170 geleitet welches durch das erweiterte Zyklustriggersignal auf der Leitung 131 gesteuert wird.
Ein Bedienungs-Antwortsignal auf der Leitung 162 wird dann zum E/A-Gerät und Anschluß 180 über das
ODER-Glied 159 vom UND-Glied 160 geleitet, welches das Lese-Anforderungssignal auf der Leitung 137, das
Triggersignal CSY auf der Leitung 31 und das erweiterte Zyklus-Triggersignal auf der Leitung 131
empfängt Das Bedienungs-Antwortsignal zeigt dem E/A-Gerät und Anschluß 180 an, daß das Datenbyte
empfangen wurde und das nächste Datenbyte auf die Dateneingangssammelleitung 167 gesetzt werden kann.
Das auf die System-Eingangssammelleiiung 12 gesetzte Datenbyte wird während der Triggerzeit CSY in den
Speicher geschrieben.
Der beschriebene Prozeß läuft weiter, bis das E/A-Gerät und Anschluß 180 feststellen, daß der belegte
Speicherzyklus für das letzte Byte der Operation gilt. Dann wird das letzte Zyklussignal auf die Leitung 163
gegeben, die das UND-Glied 157 zum Verriegeln der Verriegelung 158 speist. Das UND-Glied 157 empfängt
auch das Triggersignal CSV auf der Leitung 31 und das erweiterte Zyklustnggersignal auf der Leitung 131. Der
Einschaltausgang der Verriegelung 158 schaltet das UND-Glied 144 über dem Inverter 169 ab, um den
Erweiterungs-Zwischenspeicher daran zu hindern, weitere Zyklen anzufordern, weil das erweiterte CSR-Signal
auf der Leitung 132 nicht zur Verfugung steht.
Eine ähnliche Folge läuft bei einer Schreiboperation ab. In diesem Fall wird ein Speicher-Abfragetrigger 151
über den Inverter 150 getaktet, wenn das Triggersignal
CSY aktiv ist. Der Inverter 150 empfängt ein Phasensignal A. Der Ausgang des Triggers 151 speist
das UND-Glied 153, welches die Dateneingabe des Triggers 154 steuert und das erweiterte Zyklus-Triggersignal,
das Schreibanforderungssignal und ein Signal vom Inverter 152 empfängt. Das UND-Glied 141 ist zu
dieser Zeit inaktiv, da es sich um eine Schreiboperation handelt und somit wird der zu dieser Zeit auftretende
Speicherzyklus von der ZE 20 dazu benutzt, ein Datenbyte auf die System-Ausgangssammelleitung 11
am Ende der Triggerzeit CSY zu setzen. Wenn der CSY-Trigger abschaltet, ist der Inverter 152 aktiv. Das
UND-Glied 153 spricht an und erzeugt ein Schreibabfragesignal auf der Leitung 165.
Das Schreib-Abfragesignal leitet das auf der System-Ausgangssammeüeitung
11 liegende Datenbyte durch das UND-Glied 149 in das Daten-Übertragungsregister 148, um es auf der Daten-Ausgangssammelleitung 166
zur Verfügung zu stellen. Das Schreib-Abfragesignal bereitet auch die Dateneingabe zum Trigger 154 vor,
der das UND-Glied 161 speist. Da eine Schreiboperation abläuft, wurde das UND-Glied 160 abgeschaltet
und es wurde kein Bedienungs-Antwortsignal als Antwort auf das Bedienungs-Anforderungssignal auf
der Leitung 143 erzeugt. Am Ende des ersten Impulses der Phase A nach Beendigung des CSY-Triggersignales
wird der Trigger 151 zurückgestellt und der Trigger 154 eingeschaltet. Das Schreib-Abfragesignal ist daher nicht
mehr vorhanden und das UND-Glied 161 wird über den Inverter 146 vorbereitet. Das UND-Glied 161 empfängt
außerdem ein Schreib-Anforderungssignal auf der Leitung 136, ein Signal vom Trigger 154 und ein
erweitertes Zyklus-Triggersignal auf der Leitung 131. Das UND-Glied 161 leitet ein Bedienungs-Antwortsignal
auf der Leitung 162 durch das ODER-Glied 159. Dieses Signal bleibt bestehen, bis entweder das
erweiterte Zyklus-Τι iggersignul durch den Zwischen
speicher 40 beendet oder der Trigger 154 zurückgestellt wird. Der Trigger 154 wird zurückgestellt durch den
nächsten Taktimpuls der Phase A. da uer Dateneingang zum Trigger 154 vom UND-Glied 153 nicht langer mehr
vorhanden ist.
Die beschriebene Operation läuft weiter, bis das E/A-Gerät und der Anschluß 180 feststellt, daß der
letzte Zyklus erreicht wurde. Die Operation wird dann wie vorher bei der Leseoperation gestoppt.
Wenn die Operation abgeschlossen ist, erzeugt das E/A-Gerät und Anschluß 180 ein Signal, »Ende auf der
Leitung 171«, um einen Befehl an die Decodierschaltung 134 zu geben, die wiederum das E/A-Anschlußwahlsignal
auf der Leitung 135 und das Schreib-Anforderungssignal bzw. Lese-Anforderungssignal auf den Leitungen
136 und 137 beendet. Dadurch endet auch das erweiterte
PBC-Signal auf der Leitung 133. Das erweiterte Zyklus-Triggersignal auf der Leitung 131 wurde wie
beschrieben, beendet. Die ZE 20 beendet dann das ϊ Signal 77 und nimmt die Verarbeitung von Befehlen
wiedftr auf, natürlich unter der Voraussetzung, daß der Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 nicht immer noch im
Einzelpunkt-Betrieb läuft Wenn das der Fall ist, bleibt das Signal Tl aktiv und die ZE 20 bleibt dem
ίο Einzelpunkt-Geräteanschluß 75 zugeordnet.-
Das Zeitdiagramm in F i g. 6 zeigt den Einzelpunktbetrieb des Plattenspeicherantriebs 125 und die Anforderung
und den Empfang von Speicherzyklen mit einer maximalen Datenrate. Es ist zu beachten, daß das
ι ί Blockprozessor-Taktsignal während der ganzen Operation
vorhanden ist. Die Taktgeber und Steuerungen 23 in der ZE sind inaktiv, das Signal Tl liegt jedoch an.
Genehmigungssignale für die prioritätsgesteuerte Zykluszuordnung werden zur Verfügung gestellt, bevor
das Einzefpunktzyklus-Anforderungssignal anliegt In diesem Fall erfolgt eine erweiterte Zykluszuordnungs-Anforderung,
nachdem die ersten beiden Genehmigungssignale für die prioritätsgesteuerte Zykluszuordnung
erzeugt v.jrden. Das erweiterte Zykluszuord-
¥> nungs-Anforderungssignal bleibt bestehen, ein
Speicherzyklus wird jedoch erst erzeugt, wenn das Zuordnungs-Genehmigungssignal wieder erzeugt wird.
In der Zwischenzeit werden Speicherzyklen genommen, um den Plattenspeicherantrieb 125 zu bedienen. Das
jo E/A-Gerät und der Anschluß 140 bekommen dann einen
Speicherzyklus und der nächstfolgende Speicherzyklus wird wieder vom Plattenspeicherantrieb 125 belegt.
Das Zeitdiagramm in F i g. 7 zeigt den Zustand, wenn der Platten-Speicherantrieb 125 im Einzelpunktbetrieb
läuft und Daten liest und sie in den Speicher 10 überträgt. Das Blockprozessor Taktsignal ist während
der ganzen Leseoperation vorhanden. Das Platten-Einzelpunktbetriebssignal
ist ebenfalls während der ganzen Operation vorhanden, wenn nicht das E/A-Gerät und
ίο der Anschluß 140 den freigegebenen Speicherzyklus
benutzt. Die Übertragungsdaten zum Speichertrigger 87 werden auf die Zeitposition 3 des Bitringes gesetzt.
Der Einzelpunktzyklus-Anforderungstrigger wird und bleibt eingeschaltet, wodurch nachfolgende Speicherzyklen
angefordert und belegt werden. Es ist zu beachten, daß der Einzelpunktzyklus-Anforderungstrigger zurückgestellt wird, um einen Speicherzyklus
freizugeben. Damit der freigegebene Speicherzyklus benutzt werden kann, muß das Triggersignal CSY
während der Zeit auftreten, in der ein Ausgangssignal vom ODER-Glied 94 kommt. Die vom Plattenspeicherantrieb
125 seriell gelesenen Daten werden in den Serdes 111 eingegeben und dann in den Datenpuffer 74
geladen. Das Datenbyte im Puffer 74 wird auf den Puffer 41 im Zwischenspeicher 40 übertragen. Das Datenbyte
ist auf der Dateneingangssammelleitung 17 zwischen den Zeiten gültig, in denen die Puffer 74 und 41 geladen
werden. Das Zeitdiagramm in Fig. 9 unterscheidet sich
von dem der F i g. 7 dadurch, daß der freigegebene
fen Zyklus nicht vom E/A-Gerät und Anschluß 140 benutzt
wird.
Das Zeitdiagramm in Fig.8 zeigt den Zustand, in
dem Daten vom Speicher zum Plattenspeicherantrieb 125 übertragen werden, während Daten im Einzelpunkt-
^ betrieb geschrieben werden. In diesem Fall ist das
Einzelpunktzyklus-Anforderungssignal vorhanden, so daß nacheinanderfolgende Speicherzyklen angefordert
werden, und es wird dann zurückgestellt, um den
nächsten Speicherzyklus freizugeben. Nachdem der freigegebene Speicherzyklus abgelaufen ist, ist das
Einzelpunktzyklus-Anforderungssignal wieder vorhanden, so daß der nächste Speicl srzyklus zur Übertragung
von Daten von den Plattenspeicherantrieb 125 angefordert wird.
Das Zeitdiagramm der Fi g. 10 zeigt den Einzelpunktbetrieb, wenn die Einzelpunkt-Zyklusanforderungen
nicht wie in der vorliegenden Erfindung gruppiert sind, so daß kein anderes E/A-Gerät prioritätsgesteuert
einen Zyklus zugeordnet bekommen kann. Dadurch werden die großen Vorteile der vorliegenden Erfindung
noch klarer herausgestellt
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen
230 234/194
Claims (3)
1. Verfahren zur Steuerung von Ein-/Ausgabe-Geräten,
die_mit einer zentralen Datenverarbeitungseinheit über Steuereinheiten für zugeordneten bzw.
Einzelpunktbetrieb und dazugehörige Anpassungsschaltungen verbunden sind, wobei alle Ein-/ und
Ausgabe-Geräte auf der Basis prioritätsgesteuerter Zykluszuordnung mit einem gemeinsamen Datenspeicher
innerhalb oder außerhalb der zentralen Verarbeitungseinheit verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ein-/Ausgabe-Gerät
(125) für Einzelpunktbetrieb mit beiden Steuereinheiten sowohl für den Einzelpunktbetrieb (40) als
auch für den zugeordneten Betrieb (1130) verbunden ist und daß Speicherzyklen für den Einzelpunktbetrieb
auf Anforderung immer dann freigegeben werden, wenn nach Synchronisation der Taktgeber
(21, 22, 23, 26, 27, 29, 30) der zentralen Verarbeitungseinheit (20) von diesen ein Wartesignal
für die Steuereinheit für den zugeordneten Betrieb (130) und ein Freigabesignal für die
Steuereinheit für den Einzelpunktbetrieb (40) und die dazugehörige Anpassungsschaltung (75) erzeugt
werden.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anpassungsschaltung (75) das Wartesigna! für die Steuereinheit für den zugeordneten
Betrieb (130) erzeugt, das an ein UND-Glied (101) gelangt, das an seinem anderen Eingang ein
Schreibtaktsignal bekommt, welches dann als Ausgangssignal über ein ODER-Glied (102) das
Genehmigungssignal für die prioritätsgesteuerte Zykluszuordnung liefert.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuereinheiten (40
und 130) über Steuerleitungen (131 bis 133 und 50) zur Steuerung der Zuordnung der Zyklen zu den
einzelnen Ein-/ und Ausgabe-Geräten (125 und 180) gegenseitig verbunden sind und außerdem mit der
genannten Anpassungsschaltung (75).
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1975
- 1975-05-15 GB GB2048775A patent/GB1471392A/en not_active Expired
- 1975-05-27 FR FR7517191A patent/FR2279153A1/fr active Granted
- 1975-06-24 JP JP50077121A patent/JPS5846728B2/ja not_active Expired
- 1975-07-09 DE DE2530599A patent/DE2530599C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1471392A (en) | 1977-04-27 |
| FR2279153A1 (fr) | 1976-02-13 |
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| JPS5846728B2 (ja) | 1983-10-18 |
| US3961312A (en) | 1976-06-01 |
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