DE2530319A1 - Landwirtschaftliches ladefahrzeug - Google Patents
Landwirtschaftliches ladefahrzeugInfo
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- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
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- A01D—HARVESTING; MOWING
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- A01D90/14—Adaptations of gearing for driving, loading or unloading means
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
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- B60P1/36—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using endless chains or belts thereon
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Description
- ??Landwirtschaftliches Ladefahrzeug" Die Erfindung bezieht sich auf ein landwirtschaftliches Ladefahrzeug, insbesondere Anhänger, mit einer, beispielsweise kippbaren, Ladefläche, die mit einem Rollboden ausgestattet ist und an deren hinterem Endbereich eine Dungstreuvorrichtung oder eine Verschlußklappe angeordnet ist.
- Es sind bereits Anhänger bekannt, die mit den vorgenannten Merkmalen ausgestattet, jedoch in der Praxis recht umständlich zu handhaben sind, da der Bedienungsmann sehr oft vom Traktor steigen muß, um etwas ein-, um- oder auszuschalten. Sehr zeitaufwendig ist dabei auch das Umrüsten des Anhängers mit oder ohne Dungstreuvorrichtung, da hierzu ein Lösen oder Befestigen von Ketten, Kettenspannern und meistens auch Abdeckungen und Schraubverbindungen nötig ist, außerdem ist hierbei der Antrieb des Rollbodens erstens ruckartig (schrittweise) und damit einem hohen Verschleiß ausgesetzt und zweitens oftmals mit anderen Antrieben direkt gekoppelt bzw. zusammengefaßt.
- Weiterhin haben die bekannten Anhänger den Nachteil, daß sie entweder auf vollkommen mechanischem Wege arbeiten oder bei Verwendung von Hydraulikkomponenten, z.B. zum Kippen der Ladefläche, vom Hydraulikaggregat des Traktors abhängig sind, das aber oftmals nicht die nötige Kapazität hat.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Ladefahrzeug nach der eingangs genannten Art als eine nahezu autarke Einheit aus zubilden, die zwar über eine mechanische Gelenkwelle mit der Kraftabgabewelle des Traktors verbunden ist, aber trotzdem die Vorteile hydraulischer Antriebe für sich nutzbar macht.
- Von der Gelenkwelle soll erstens die Kippvorrichtung, zweitens der Rollboden und drittens die Dungstreuvorrichtung in der jeweils günstigsten Geschwindigkeit, zum Teil regelbar, antreibbar sein.
- Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, die Dungstreuvorrichtung am Ladefahrzeug so zu lagern und mit dem Antrieb zu verbinden, daß sie in einfacher, sicherer und zeitsparender Weise ab- bzw. aufnehmbar ist.
- Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine anstelle der Dungstreuvorrichtung angebrachte Verschlußklappe so anzuordnen, daß die Bedienungsperson ohne Verlassen des Traktors über die geschlossene oder geöffnete Stellung bestimmen kann.
- Gemäß der Erfindung ist ein landwirtschaftlicher Anhänger dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Kraftabgabewelle der Zugmaschine koppelbare Gelenkwelle einerseits über eine Kupplung mit der Dungstreuvorrichtung und andererseits über eine Ö1-pumpe mit einem einen Rollboden antreibenden Ölmotor verbunden ist. Vorzugsweise ist mindestens zwischen ölpumpe und Ö1-motor, aber auch zwischen ölpumpe und Kippeinrichtung, ein regelbarer Mengenteiler angeordnet, wobei der Ölpumpe ein Ö1-behälter zugeordnet ist.
- Weitere Merkmale ergeben sch aus den anderen Unteransprüchen.
- Der Erfindungsgegenstand erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale der einzelnen Ansprüche, sondern auch auf deren Kombination.
- Der erfindungsgemäße landwirtschaftliche Anhänger ist einfach und kostensparend aufgebaut, sowie leicht und sicher in seiner Funktion. Er ermöglicht einen Betrieb hydraulischer Komponenten u-nabhängig von der Ausstattung der Zugmaschine und gewährleistet eine optimale Ausnutzung der einzelnen, in diesem Anhänger zusammengefaßten Einrichtungen, wie Rollboden, Kipp- und Dungstreuvorrichtung.
- Die Bedienungsperson hat auf der Zugmaschine ein Steuerpult, mit dem sie die Einrichtungen des Anhängers beeinflussen kann, ohne hierzu die Zugmaschine zu verlassen, was eine wesentlich erhöhte Effektivität erbringt. Durch den Ölmotor-Antrieb des Rollbodens kann die Verschlußklappe des Anhängers mit den Rollboden arretiert werden, was besonders bei waagerecht höhenbeweglichen und kippbaren Ladeflächen von großem Vorteil ist, da hierbei ein Lösen der Verschlußklappe vor dem Höhen-Bewegen entfällt, die Bedienungsperson braucht nur den Rollboden in Betrieb zu nehmen und die Verschlußklappe ist entweder arretiert oder gelöst, womit ein Entladen möglich ist.
- Die Dungstreuvorrichtung ist so angeordnet, daß sie einerseits an den Seitenwänden der Ladefläche festgelegt ist und andererseits ihr Antrieb über eine Abzieh-Kupplung mit der Gelenkwelle verbunden ist, was ein schnelles Ab- oder Aufnehmen der kompletten Dungstreuvorrichtung mit Getriebe durch Abziehen von der Gelenkwelle und Ausklinken von den Seitenwänden der Ladefläche möglich macht.
- Auf den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht im teilweisen Schnitt eines landwirtschaftlichen Ladefahrzeuges, Fig. 2 eine Draufsicht auf dasselbe Ladefahrzeug, Fig. 3 ein Detail über eine Verschlußklappe an demselben Ladefahrzeug in der geschlossenen Stellung, Fig. 4 eine Ansicht gemäß Fig. 3 in der geöffneten Stellung und Fig. 5 ein Detail einer Abzieh-Kupplung an demselben Ladefahrzeug im Schnitt.
- Ein erfindungsgemäßes landwirtschaftliches Ladefahrzeug lo, insbesondere Anhänger, hat einen Rahmen II mit einem Fahrwerk 12 und eine darüber angeordnete Ladefläche 13, in deren Randbereichen, vorzugsweise auf drei Seiten, Seitenwände 14 angeordnet sind.
- Unterhalb der Ladefläche 13 ist eine mit der Kraftabgabewelle der Zugmaschine koppelbare Gelenkwelle 15 angeordnet, die im vorderen Randbereich (zur Zugmaschine hin) der Ladefläche 13 unterhalb des Rahmens 11 an diesem gelagert ist und sich von dort aus bis in den hinteren Endbereich des Rahmens 11 erstreckt und da hinter einer weiteren, seitlichen , Lagerstelle 16 endet.
- Der hinter der Lagerstelle 16 befindliche Endbereich 15a ist in sich hohl und bildet eine Aufnahme für einen Wellenstumpf 17, wobei sich innerhalb der Aufnahme, auf deren Innenmantel und auf dem Umfang des Wellenstumpfes 17 mehrere längsgerichtete, parallel im Abstand zueinander verlaufende Federn 18 und Nuten 19 (Keilwellen- und Keilnabenprofil gemäß DIN 5463) befinden, die formschlüssig ineinanderfassen und dadurch eine Kraftübertragung (Drehbewegung) von der Gelenkwelle 15 auf den Wellenstumpf 17 ermöglichen, wobei sie jederzeit die Gewähr bieten, durch Auseinanderziehen in Längsrichtung getrennt werden zu können.
- Der Wellenstumpf 17 ist Teil eines Getriebes 20, das zur Dungstreuvorrichtung 21 gehört. Zur Umsetzung der Querdrehbewegung der Gelenkwelle 15 und damit des Wellenstumpfes 17 ist der der Gelenkwelle entgegengesetzte, im Getriebe 20 befindliche, Endbereich des Wellenstumpfes 17 als Kegelzahnrad ausgebildet, das mit einem weiteren Kegelzahnrad 23. kämmt und das die Drehbewegung in eine senkrechte Ebene führt, wodurch die Streuwalzen 24 mittels umlaufender Ketten5 Riemen und/oder Zahnräder 25 antreibbar sind.
- Die Dungstreuvorrichtung 21 ist obenendig, in den Seitenbereichen, vorzugsweise im oberen Eckbereich 26, an den Längs-Seitenwänden 14 lösbar festgelegt. Dieses geschieht beispielsweise durch winklige, waagerecht und senkrecht nach unten verlaufende, in den Eckbereichen 26 befindliche Nuten 27 und darin lagerbare, an der Dungstreuvorrichtung 21 zube befindliche Zapfen 28, was ein schnelles Ein- und Aushängen der Dungstreuvorrichtung 21 ermöglichst. Zur Sicherung der eingehängten Dungstreuvorrichtung 21 gegen Schwenkbewegungen bei Erschütterungen in unebenem Gelände lassen sich in den Seitenbereichen der Dungstreuvorrichtung 21 und der Seitenwände 14 Sicherungsmittel, wie Haken und Ösen anbringen.
- Die Gelenkwelle 15 hat jedoch nicht nur die Aufgabe, die Dungstreuvorrichtung 21 anzutreiben, sondern betreibt in ihrem vorderen, an der ersten Lagerstelle 16 gelegenen, Bereich 15b eine ölpumpe 29, die am Rahmen 11 gelagert ist.
- Die Ölpumpe 29 betreibt über Leitungen 40 einen Ölmotor 30, der über einen zwischen sich und der Ölpumpe 29 angeordneten Mengenteiler 31 von 0 bis maximal stufenlos regelbar ist und einen, um mindestens einen Teilbereich der Ladefläche 13 umlaufenden, Rollboden 32 antreibt.
- Weiterhin dient die ölpumpe 29 dazu, eine evtl. vorhandene Kippeinrichtung 33 zu versorgen, wobei zwischen Ölpumpe 29 und Kippeinrichtung 33 ebenfalls ein Mengenteiler 31 eingebaut sein kann, es würde aber auch reichen, ein Absperrventil einzubauen. Hierzu benötigt die Ölpumpe 29 in jedem Fall einen Vorratsbehälter (Ölbehälter) 34, der vorzugsweise in der Nähe der Ölpumpe 29, am (auf) Rahmen 11 befestigt angeordnet ist.
- In einer weiteren Ausführung, ohne Dungstreuvorrichtung 21 (abgebaut) ist es vorteilhaft, den hinteren Endbereich des Ladefahrzeuges 1o durch eine Verschlußklappe 35 verschließbar zu halten. Diese Verschlußklappe 35 wird vorteilhafterweise in der gleichen Art wie die Dungstreuvorrichtung 21 über Zapfen 28 und Nuten 27 in den Eckbereichen 26 schwenkbar und lösbar gelagert. Mit ihrer Höhe reicht diese Verschlußklappe 35 vorzugsweise von der Aufhängung 27/28 nach unten hin in den Einflußbereich des Rollbodens 32 so hinein, daß die Zugteile 36, Ketten, Drahtseile od.dgl., unter der Verschlußklappe 35 hindurchgleiten können, die Kratzstäbe 37 jedoch an den unteren Randbereich 35a anschlagen. Dieser Randbereich 35a ist vorzugsweise durch einen oder mehrere Beschläge 38 verstärkt, so daß die Kratzstäbe 37 keinen Schaden anrichten können. In den Seitenbereichen des Randbereiches 35a können Zapfen 39 oder ähnliche Anschläge angeordnet sein, die ein Hineinschwingen der Verschlußklappe 35 in den Bereich der Ladefläche 13 verhindern.
- Die Funktion dieses erfindungsgemäßen Ladefahrzeuges (Anhänger) ist einfach und sicher und geschieht wie im folgenden beschrie ben: Nachdem der Anhänger lo an die Zugmaschine (nicht dargestellt) angehängt worden ist, wird die Gelenkwelle 15 mit der Kraftabgabewelle (ebenfalls nicht dargestellt) des Traktors (Zugmaschine) gekoppelt. Wird nunmehr diese Kraftabgabewelle eingeschaltet, so betreibt sie die Gelenkwelle 15, die ihrerseits die Ölpumpe 29 und ggf. die Dungstreuvorrichtung 21 antreibt.
- Die Ölpumpe 29 wiederum bildet den Antrieb für den Ölmotor 30 des Rollbodens 32 und,sofern erforderlich, für die Kippeinrichtung 33, der unter Umständen eine Hubeinrichtung (nicht dargestellt) zugeordnet sein kann.
- Das Aufnehmen der Dungstreuvorrichtung 21 ist einfach und zeitsparend, da nur der Anhänger 1o in die richtige Position gebracht werden muß, um danach die Zapfen 28 zum Einfassen in die Nuten 27 zu bringen. Ist dieses erfolgt, so legt sich die Dungstreuvorrichtung 21 an die hinteren, senkrechten Kanten der Seitenwände 14 an und braucht danach nur noch ggf. arretiert zu werden, um unverrückbar festzuliegen. Wird nun der Wellenstumpf 17 in den Gelenkwellenteil 15a durch Einschieben in Längsrichtung eingekoppelt, so kann die Gelenkwelle 15 über den Wellenstumpf 17 und die Kegelzahnräder 22, 23, sowie die Ketten 25 usw. die Streuwalzen 24 antreiben. Das Abnehmen der Dungstreuvorrichtung 21 geschieht in umgekehrter Reihenfolge. Die Ölpumpe 29 treibt durch ihren Druck den Ölmotor 30 an, der durch einen zwischen Motor 30 und Pumpe 29 angeordneten Mengenteiler 31 im Bereich von null bis maximal regelbar ist, was vorzugsweise stufenlos geschieht und den Antrieb kontinuierlich macht, wodurch der natürliche Verschleiß gerng gehalten ist.
- Weiterhin betreibt die Ölpumpe 29 eine Kippeinrichtung 33 für die Ladefläche 13, was ebenfalls über einen Mengenregler (hierbei nicht dargestellt) oder beispielsweise einen Absperrhahn regelbar sein kann. Ist der Ladefläche 13 zwischen sich und Rahmen 11 eine Parallelhubeinrichtung zugeordnet, so kann diese ebenfalls über die Ölpumpe 29 bedienbar sein.
- In einer weiteren Ausführung ist es möglich, statt der Dungstreuvorrichtung 21 eine Verschlußklappe 35 mit Zapfen 28 in den Nuten 27 schwenkbar zu lagern und diese Verschlußklappe 35 mittels des Rollbodens 32 bzw. eines derer Kratzstäbe 37 zu arretieren, so daß sie nicht mehr hin und herschwingen kann.
- Dieses geschieht durch den den Rollboden 32 antreibenden Ö1-motor 31 dadurch, daß dieser einen Rücklauf des Rollbodens 32 bewirkt, bis einer der Kratzstäbe 37 am Randbereich 35a der Verschlußklappe 35 anliegt und diese mit ihren Zäpfen 39 gegen die Kanten der Seitenwandungen 14 gedrückt und somit arretiert ist. Dieses ist von besonderem Vorteil, wenn der Anhänger 10 mit einer Parallelhubeinrichtung ausgestattet ist, da die Bedienungsperson die Verschlußklappe 35 nun nicht mehr wie bei herkömmlichen Anhängern vor dem Anheben von Hand öffnen muß. Diese Art der Verschlußklappen-Arretierung ist durch den Ölmotor ermöglicht, da dieser bei Widerstand nachgibt und nicht die Verschlußklappe 35 beschädigt.
- Der Rollboden 32 ist umsteuerbar und gibt beim anderen Drehsinn als dem vorbeschriebenen die Verschlußklappe 35 frei.
- Diese Anordnung ist von Vorteil, da einerseits gleichzeitig mit dem Einschalten des Rollbodens 32 die Verschlußklappe 35 zum öffnen fürdas Entladen freigegeben und dadurch ein Stauen der Ladung vor der Verschlußklappe 35 (und die Möglichkeit von deren Beschädigung) vermieden wird; und andererseits der Entladevorgang, z.B. beim Aufschütten einer Miete, erst dann beginnt, wenn die Ladefläche 13 die richtige Stellung (so nahe wie möglich der Krone der Miete und erst in der End-Kippstellung) erreicht hat, so daß nicht schon während des Kippens, bei vorhergeöffneter Verschlußklappe 35, ein Teil des Ladegutes ungesteuert aus dem Fahrzeug 1o fällt und später in einem zusätzlichen Arbeitsgang an den richtigen Platz geschafft werden muß.
Claims (15)
1. Landwirtschaftliches Ladefahrzeug, insbesondere Anhänger, mit einer5
beispielsweise kippbaren, Ladefläche5 die mit einem Rollboden ausgestattet ist und
an deren hinterem Endbereich eine Dungstreuvorrichtung oder eine Verschlußklappe
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Kraftabgabewelle der Zugmaschine
koppelbare Gelenkwelle (15) einerseits über eine Kupplung (15a/17) mit einer Dungstreuvorrichtung
(21) und andererseits über eine Ölpumpe (29) mit einem einen Rollboden (32) antreibenden
Ölmotor (30) verbunden ist.
2. Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung
(15a/17) von einem im Gelenkwellen-Endbereich (15a) ausgeformten Keilnabenprofil
und einem auf einem Wellenstumpf (17) ausgeformten, in das Keilnabenprofil herausziehbar
einfassenden, Keilwellenprofil gebildet ist, wobei diese Profile nach DIN 5463 ausgeführt
sind.
3. Anhänger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch akennzeichnet, daß
der Wellenstumpf (17) Teil des Getriebes (20) der Dungstreuvorrichtung (21) ist,
das außerdem aus zwei miteinander kämmenden Kegelzahnrädern (22, 23) zur Anderung
der Drehebene und diese mit den Streuwalzen (24) verbindenden und antreibenden übertragungsmittel
(25), wie Ketten, Riemen und/oder Zahnräder, gebildet ist.
4. Anhänger nach den Ansprüchen lbis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wellenstumpf (17) und das eine Kegelzahnrad (22) ein einteiliges Werkstück bilden.
5. Anhänger nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß
die Dungstreuvorrichtung (21) in den oberen Eckbereichen (26) der Längs-Seitenwände
(14) lösbar festgelegt ist.
6. Anhänger nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindung zwischen der Dungstreuvorrichtung (21) und den Eckbereichen (26)
von Nuten (27) und Zapfen (28) gebildet ist.
7. Anhänger nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nuten (27) waagerecht und senkrecht nach unten verlaufend, winkelig, in den
Eckbereichen (26) angeordnet sind.
8. Anhänger nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
in die Nuten (27) Zapfen (28) einer Verschlußklappe (35) einfassen.
9. Anhänger nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschlußklappe (35) mit ihrer Höhe von den Zapfen (28) nach unten bis in den
Bereich des Rollbodens (32) hineinreicht.
lo.Anhänger nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Randbereich (35a) der Verschlußklappe (35) von einem vorzugsweise
einteiligen Beschlag (38) umfaßt wird, der in den Seitenbereichen der Verschlußklappe
(35) beispielsweise in Zapfen (39) endet.
11.Anhänger nach den Ansprüchen 1 und 8 bis lo, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugteile (36) des Rollbodens (32) unter dem Beschlag (38) bewegbar sind,
jedoch die Kratzstäbe (37) an demselben anschlagen.
12.Anhänger nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkwelle (15) in ihrem vorderen, an der
nseite Zugmaschine
geiegenen, Bereich (15b) mit der ölpumpe (29), die am Rahmen (11) festgelegt ist,
gekoppelt ist.
13. Anhänger nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die ölpumpe (29) durch Leitungen (40) mit dem, den Rollboden (32) stufenlos
von 0-max. regelbar antreibenden, Ölmotor (30) verbunden ist.
14. Anhänger nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen ölpumpe (29) und ölmotor (30) ein ein Regeln des Ölmotors ermöglichender
Mengenteiler (30) angeordnet ist.
15. Anhänger nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die ölpumpe (29) eine der Ladefläche (13) zugeordnete Hub- und/oder Kippeinrichtung
(33) für dieselbe betreibt, wobei ihr ein Vorratsbehälter (34) zugeschaltet ist.
Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752530319 DE2530319C2 (de) | 1975-07-08 | 1975-07-08 | Landwirtschaftliches Ladefahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752530319 DE2530319C2 (de) | 1975-07-08 | 1975-07-08 | Landwirtschaftliches Ladefahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2530319A1 true DE2530319A1 (de) | 1977-01-27 |
| DE2530319C2 DE2530319C2 (de) | 1983-02-03 |
Family
ID=5950902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752530319 Expired DE2530319C2 (de) | 1975-07-08 | 1975-07-08 | Landwirtschaftliches Ladefahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2530319C2 (de) |
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- 1975-07-08 DE DE19752530319 patent/DE2530319C2/de not_active Expired
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Also Published As
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Legal Events
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