DE2529630A1 - Fahrbare gleisbearbeitungsmaschine - Google Patents
Fahrbare gleisbearbeitungsmaschineInfo
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Description
A 7794/74
Dipl.-lng. H. Stehmann Dipl.-Phys. Dr. K. Schweinzer
Dipl.-lng. Dr. M. Rau 65 NÜRNBERG ' Essenweinstrafie 4-6
Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft
m.b.H. in Wien
Fahrbare Gleisbearbeitungsmaschine
Ing.Ha/Ing.Bg/Lei/AT
609817/0291
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Gleisbearbeitungsmaschine
zum Anheben, Stopfen und bzw. oder Seitenrichten des Gleises, insbesondere im Bereich von Weichen,
Kreuzungen oder dgl,, mit einem auf beiden Schienen des Gleises verfahrbaren und mittels Hydraulikantrieben
quer zur Gleislängsachse und senkrecht zur Gleisebene verschieb- bzw. verstellbarem Werkzeugrahmen, der mit
Richtrollen zum Seitenrichten und zumindest je einem jeder Schiene zugeordneten, zum Angriff unterhalb des
Schienenkopfes ausgebildeten und mittels kraftbetätigter Antriebe verschiebbarem Hebehaken versehen ist.
Durch die deutsche Offenlegungsschrift Nr. 2 jj48 ol4·
wurde bereits eine Vorrichtung zum Korrigieren de"r Spurweite des Gleises bekannt, bei der jeder Schiene des
Gleises ein eigenes kombiniertes Rollhebe- und Richtaggregat zugeordnet ist, welches mittels eigener Zylinder
sowohl der Höhe als auch der Seite nach - quer zur Gleislängsrichtung und senkrecht zur Gleisebene - verstellt
werden kann. Zur Korrektur der Spurweite des Gleises sind die beiden einzelnen jeder Schiene zugeordneten
Rollhebe- und Richtaggregate über zwei parallel zueinander quer zur Gleislängsrichtung verlaufende ■Verstellantriebe
miteinander einstellbar verbunden. Es ist mit dieser Vorrichtung daher möglich, im Zuge der Gleislagekorrektur
auch gleichzeitig die Spurweite des Gleises zu verändern. Bedingt durch die ständig wechselnde Spurweite
des Gleises liegen die Richtrollen der einzelnen Aggregate jedoch nicht ständig an den beiden Schienen des Gleises
an.
Weiters wurde für das Ausrichten des Gleises im Bereich von Gleisverzweigungen, wie Weichen, Kreuzungen od. dgl.
auch bereits eine Hebevorrichtung bekannt - siehe DT-OS 1 5j54 o88 - die quer zur Gleislängsachse verschiebbar
gelagerten Gleisstopfwerkzeugen zugeordnet
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—■ Λ "~
und mit diesen gemeinsam verschiebbar ist und aus mindestens einem, den Schienenfuß untergreifenden Greifer
besteht. Eine ständige Anlage der Greifer an den Schienen ist bei dieser Hebevorrichtung nicht immer möglich.
Es sind aber auch schon Maschinen mit kombinierten Hebe- und Richtvorrichtungen bekannt geworden, bei welchen die
Hebe- und Riehtwerkzeuge auf einem gemeinsamen Werkzeugrahmen
gelagert sind. Bei diesen Hebe- und Richtvorrichtungen sind die Richtrollen am Werkzeugrahmen in starrem
Abstand voneinander angeordnet, wodurch es insbesondere durch das schrittweise Vorfahren bei Gleisstopfmaschinen
und dem Spurspiel zwischen den Richtrollen und den Schienen des Gleises am Beginn der Richtarbeiten in manchen
Fällen zu schlagartigen Beanspruchungen der Kleineisenteile, also der Befestigungsteile zwischen Schiene und
Schwellen kommen kann. Dadurch können diese Kleineisenteile in manchen Fällen gelockert werden.
Es konnten zwar mit den an den bekannten Maschinen angeordneten
Vorrichtungen zum Heben und Richten - insbesondere bei Rieht- und Nivellierstopfmaschinen - sehr gute
Resultate bei der Korrektur der Gleislage und gegebenenfalls der Spurweite in der Praxis erzielt werden, durch
die aber immer größer werdenden Anforderungen an den Oberbau auf Grund der hohen Zugsgeschwindigkeiten und
Zugsbelastungen soll jedoch eine übermäßige Beanspruchung bzw. Lockerung der Kleineisenteile möglichst vermieden
werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demnach
darin, eine Gleisbearbeitungsmaschine der eingangs genannten Art mit einer Hebe- und Richtvorrichtung auszustatten,
mit welcher eine Bearbeitung des Gleises erfolgen kann, die sehr wesentlich zur Schonung dieser Befestigungsteile
beiträgt und darüberhinaus auch für die Sicherheit des Gleisbetriebes schlechthin sorgt.
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Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß zur gleichzeitigen und kontinuierlichen Anlage der den beiden
Schienen zugeordneten Richtrollen an den Schieneninnenseiten ein Verstellantrieb vorgesehen ist, welcher zur
zeitweisen Verriegelung bzw. Herstellung einer starren Verbindung zwischen dem Werkzeugrahmen und zumindest
einer der Richtrollen - insbesondere bei Beginn des Richtvorganges - mit einem Steuerorgan, einer Ventilanordnung
oder dgl., in Verbindung steht. Durch Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann eine besonders feinfühlige
Bearbeitung des Gleises vorgenommen und die Anpassung der Richtrollen der Richtwerkzeuge auf wechselnde Spurweiten
des Gleises verbessert werden. Darüberhinaus wird in überraschender Weise zusätzlich die Gesamtgenauigkeit
des korrigierten Gleises wesentlich erhöht.
Weiters wird durch die erfindungsgemäße Merkmalskombination
erreicht, daß durch die stete Anlage der Richtrollen, vor allem am Beginn des Richtvorganges,an den beiden
Schienen stoßartige Beanspruchungen sowohl der Schienenbefestigungsmittel
als auch des Maschinenrahmens, insbesondere auch bei unmittelbar aufeinanderfolgenden wechselseitigen
Riehtbewegungen,vermieden werden können. Vor
allem wird durch die ständige Anlage der Richtrollen an den beiden Schienen des Gleises auch ein ununterbrochener
Kraftfluß zwischen dem Fahrgestellrahmen der Maschine bzw, den Richtantrieben sowie den Richtrollen und den Schienen
des Gleises'hergestellt, wodurch insbesondere auch die
Beanspruchungen der Achsfederungen der Fahrgestelle mittels quer zur Gleislängsachse gerichteten Kräften, insbesondere
rtiekartige Kraftspitzen, vermieden werden können.
Durch die spielfreie Anlage der Richtrollen wird aber auch über einen längeren Gleisbereich betrachtet, die erzielbare
Genauigkeit beim Ausrichten des Gleises erhöht, da die Betätigung der Riehtwerkzeuge viel exakter durchgeführt
werden kann.
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Darüberhinaus wird in einfacher Weise sichergestellt, daß die an der jeweils zu korrigierenden Stelle vorhandene
Spurweite während des Anhebens und Ausrichtens des Gleises nicht verändert wird, da die beiden Richtrollen in
der vorhandenen Spurweite zumindest während des Richtvorganges blockiert sind und solchermaßen keine Änderungen
im Abstand der beiden Schienen voneinander zulassen. Gleichermaßen kann damit aber auch bei entsprechender
Voreinstellung der Blockierung beim Anlegen der Hebehaken unterhalb des Schienenkopfes eine Korrektur der Spurweite,
beispielsweise bei lockeren Schienenbefestigungsmitteln vorgenommen werden.
Zusätzlich ist außerdem festzustellen, daß durch die erfindungsgemäße
Ausbildung der Vorrichtung zum Anheben und bzw. oder Ausrichten des Gleises auch bei Verwendung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung nur zum Ausrichten des Gleises dieselben Vorteile erzielt werden können, da durch
die Verwendung der quer zur Gleislängsrichtung relativ zueinander verschiebbaren Richtrollen auch in solchen
Fällen - ohne Verwendung der Hebehaken - eine spielfreie Anlage der Richtrollen an den Schienen des zu richtenden
Gleises erreicht wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß der Verstellantrieb als Hydraulikantrieb ausgebildet
ist und die beiden Einlasse des Zylinders mit der als Steuerorgan dienenden Ventilanordnung zusammengeschaltet
sind. Dadurch kann eine einfache Blockierung der Druckmittelzu- bzw. Abfuhr von bzw. zum Zylinder erreicht werden,
wobei überdies sichergestellt wird, daß durch die Zwischenschaltung eines Hydraulikmittels zwischen dem mit
der Richtrolle verbundenen und dem mit dem Werkzeugrahmen
verbundenen Teil des Hydraulikantriebes auch bei der Blockierung der beiden Einlasse infolge der Unzusammendrückbarkeit
von Flüssigkeiten keine Relativbewegungen bzw. Spiele auftreten können.
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Zur einwandfreien kontinuierlichen Anlage aller Richtrollen
an den beiden Schienen des Gleises sowie zur raschen und betriebssicheren Verriegelung der Richtrollen in der
jeweiligen Spurweite ist es vorteilhaft, wenn die Ventilanordnung ein verstellbares Hydraulikventil und ein Sperrglied
aufweist, welche wechselweise einen der beiden Einlasse des Zylinders an eine Rücklaufleitung und den anderen
an eine Druckmitte!zuleitung anlegt und zumindest den Einlaß
der während des Ausrichtvorganges über den Kolben des Verstellantriebes druckbelasteten Zylinderkammer über
das Sperrglied blockiert.
Insbesondere beim Korrigieren der Gleislage in Gleisbereichen mit lockeren Schienenbefestigungsmitteln bzw.
Nagelbefestigung ist es gemäß einer anderen Weiterbildung
der Erfindung vorteilhaft, wenn der hydraulische Verstellantrieb und die Ventilanordnung mit einer Spurweitenmeß-Anzeigevorrichtung
- zur Voreinstellung der Richtrollen auf eine gewünschte Spurweite - verbunden sind.
Dadurch können die beiden Schienen des Gleises im Zuge
des Ausrichtens des Gleises der Seite und der Höhe nach in die gewünschte vorgeschriebene Spurweite bzw. Spurweitentoleranz
verbracht werden.
Sind jeder Schiene des Gleises jeweils zwei in Gleislängsrichtung
hintereinander und z. B. im Abstand einer Schwellenteilung voneinander distanziert angeordnete Richtrollen
zugeordnet und über ein Querhaupt miteinander verbunden, welches sich über dem Verstellantrieb am Werkzeugrahmen
abstützt, wird eine gleichmäßige Anlage und eine gleichmäßige Aufteilung der Richtkräfte auf die beiden
in Gleislängsrichtung hintereinander angeordneten Richtrollen ermöglicht.
Um die Hebekräfte symmetrisch auf den Werkzeugrahmen der
kombinierten Gleishebe- und Richtvorrichtung aufzuteilen, ist.gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung vor-
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gesehen, daß zwischen den beiden einer Schiene zugeordneten
Richtrollen jeweils ein kraftbetätigbarer Hebehaken angeordnet ist.
Ist die Gleisbearbeitungsmaschine mit einem über Meßachsen spielfrei an der jeweiligen Leitschiene geführten Bezugssystem
zum Feststellen der Differenz zwischen der SoIl- und Ist-Lage des Gleises der Seite und bzw. oder der Höhe
nach ausgerüstet, und befindet sich hierbei die kombinierte Gleishebe- und Richtvorrichtung zwischen den beiden
Achsen der Maschine, erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Hydraulikantriebe zum Verschieben bzw. Verstellen
des Werkzeugrahmens mit den gegebenenfalls als Doppelspurkranzrollen
ausgebildeten Richtrollen und den beiden Hebehaken in Abhängigkeit von den mit dem Bezugssystem
festgestellten Differenzwerten zwischen der Soll- und Ist-Lage
des Gleises Steuer- bzw. verriegelbar sind. Durch Einbeziehen der durch das-Bezugssystem festgestellten
Differenzwerte zwischen der Soll- und Ist-Gleislage in
die Steuerung bzw. die Überwachung des Anpressens bzw. Versteilens und gegebenenfalls Verriegeins der einzelnen
Werkzeuge bzw. Richtrollen kann vor allem auch bei Verwendung von Doppelspurkranz-Richtrollen je nach der Fehlerabweichung
- nach links oder rechts - der jeweils zur Übertragung der Richtkräfte vorgesehene Spurkranz an
den beiden Schienen des Gleises angelegt werden, so daß auch bei Verwendung solcher speziell ausgebildeter Richtrollen
die Richtkräfte auf beide Schienen aufgeteilt werden können, ohne daß am Beginn des Riehtvorganges ein
Spiel zwischen den Richtrollen und den Schienen des Gleises vorhanden ist.
Das Anpressen und Verriegeln der Richtrollen insbesondere durch eine hydraulische Schaltungsanordnung ist dann möglich,
wenn gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
zur Anlage der Richtrolle an der Schiene eine der beiden Zylinderkammern des Verstellantriebes über ein
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Rückschlagventil mit einer Pumpe verbunden und die andere Zylinderkammer über eine hydraulische Dreiwegeweiche mit
einer Rücklaufleitung zum Hydrauliktank zusammengeschaltet
ist. Dadurch kann gegebenenfalls auf eine Steuerung der Ventilanordnung gleichzeitig mit dem Absenken oder
Anheben des StopfWerkzeugaggregates verzichtet werden.
Um ein universelles Angreifen des Hebehakens an der Schiene, insbesondere auch im Bereich von niedrigeren Schienenteilen,
z.B. Schienenlaschen, zu ermöglichen, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der
Hebehaken in seinem unteren Bereich zwei etwa stufenförmig
ausgebildete Wangen zum wechselweisen Angriff unter dem Schienenkopf oder einem anderen niedrigeren Schienenteil,
z.B. einer Schienenlasche, aufweist.
Zum besseren Verständnis wird die Erfindung an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispxeles
näher erläutert: Es zeigt die Fig.1 eine Seitenansicht einer Gleisstopf-Nivellier-Richtmaschine mit einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Anheben und Ausrichten des Gleises, die Fig.2 eine Draufsicht auf die kombinierte
Hebe- und Richtvorrichtung gemäß Fig.1 in größerem Maßstab, die Fig.3 eine Ansicht teilweise im Schnitt, gemäß
den Pfeilen III-III in Fig.2, mit einem rein schematischen
Schaltschema einer Schaltungsanordnung zur ständigen Anlage der Richtrollen an den beiden Schienen eines
zu richtenden Gleises und die Fig.4 eine weitere Ausbildung des den Schienenkopf untergreifenden Endes des Hebehakens
der Hebe- und Richtvorrichtung in größerem Meßstab.
Die in Fig.1 dargestellte Gleisstopf-Nivellier-Richtmaschine
besteht aus einem Fahrgestellrahmen 1, der mit Fahrwerken 2 auf dem aus Schienen 3 und Schwellen 4 gebildeten
Gleis verfahrbar ist. Zum Feststellen der Differenz zwischen der Soll- und Ist-Lage des Gleises der Höhe
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bzw. Seite nach weist die Maschine ein Nivellierbezugssystem 5 und ein Richtbezugssystem 6 auf. Die Meßachsen,
an welchen die Endpunkte bzw. Meßwertaufnehmer des Richtbezugssystems
6 befestigt sind, werden zur Ausschaltung der Spurdifferenzen mittels eigener Zylinder an die
Leitschiene spielfrei angepreßt. Im Bereich des in der mit einem Pfeil bezeichneten Arbeitsrichtung hinteren
Fahrwerkes 2 ist ein Stopfwerkzeugaggregat 7 mit in
Gleislängsrichtung beistell- und quer zur Gleislängsrichtung einzeln verschwenkbaren Stopfwerkzeugen zum Unterstopfen
der Schwellen 3 angeordnet. In Arbeitsrichtung unmittelbar davor befindet sich eine gemäß der Erfindung
ausgebildete kombinierte Hebe- und Richtvorrichtung 8. Diese kombinierte Hebe- und Richtvorrichtung 8 ist in
den Fig.2 und 3 in Draufsicht und Ansicht in größerem
Maßstab dargestellt.
Wie aus der Fig.2 ersichtlich, besteht diese kombinierte
Hebe- und Richtvorrichtung 8 aus einem Werkzeugrahmen 9*
an dessen Schmalseiten jeweils zwei, jeder der beiden Schienen 3 des Gleises zugeordnete, als Richtrollen Io
dienende Spurkranzräder drehbar gelagert sind. Diese Spurkranzräder Io dienen auch gleichzeitig zum Führen
des Werkzeugrahmens 9 entlang der Schienen 3 sowohl der Höhe als auch der Seite nach. Weiters ist an den beiden
Schmalseiten des Werkzeugrahmens 9 zwischen den beiden Spurkranzrädern Io jeweils eine Konsole 11 angeschweißt,
in der mittels eines Hydraulikantriebes 12 eine im vorliegenden Ausführungsbeispiel quadratische Führungsstange
13 quer zur Gleislängsrichtung verschiebbar ist. Auf dieser Führungsstange 13 ist mittels einer weiteren Zylinder-Kolben-Anordnung
14 - wie dies besser aus Fig.3 ersichtlich ist - jeweils ein die Schienenköpfe an den
voneinander abgewendeten Seiten der beiden Schienen untergreifender Hebehaken 15 der Höhe nach, d.h. also
senkrecht zur Gleisebene, verschiebbar gelagert. Zur Einstellung des Hebehakens 15 der Höhe nach auf die je-
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weils zu bearbeitenden Oberbauformen, wie Schienenhöhe
bzw. Schienenkopf höhe, ist am oberen Ende des Hebehakens 15 eine Einstellschraube vorgesehen, mit der der Abstand
des oberen Endes des Hebehakens 15 von der Führungsstange 13 eingestellt werden kann.
Darüberhinaus sind, wie aus den Fig.2 und 3 zu ersehen
ist, die der rechten Schiene - Fig.3 - zugeordneten Spurkranzräder
am Werkzeugrahmen 9 quer zur Gleislängsrichtung verschiebbar gelagert. Die beiden Achsstummel der
Richtrollen Io sind über ein Querhaupt 16 (Fig.2) miteinander
verbunden. An den beiden in Gleislängsrichtung voneinander distanzierten Enden des Querhauptes 16 ist
jeweils ein Verstell antrieb 17 mit seiner Kolbenstange
angelenkt. Der Zylinder des Verstell antr iebes 17 ist
am Werkzeugrahmen 9 gelagert.
am Werkzeugrahmen 9 gelagert.
Zum Aufsetzen der kombinierten Hebe- und Richtvorrichtung 8 auf die Schienen bzw. zum Abheben von denselben
am Beginn oder am Ende eines Arbeitseinsatzes sowie zum Anheben und bzw. oder Seitenrichten des Gleises sind die
Kolbenstangen von Hebeantrieben 18 und Richtantrieben an den Konsolen 11 bzw. dem Werkzeugrahmen 9 angelenkt.
Die Zylinder dieser Antriebe 18 und 19 sind jeweils am Fahrgestellrahmen 1 der Maschine gelenkig gelagert. Es
sei an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, daß der besseren Übersichtlichkeit wegen in der Fig.2 nur die
Anlenkstellen der Antriebe 18 bzw. 19 dargestellt wurden.
In Fig. 3 ist außerdem rein schematisch und sehr stark vereinfacht ein Schaltschema für die Steuerung der Verstellantriebe
17 dargestellt. Wie daraus entnehmbar ist, stehen die beiden Einlasse der als Verstellantriebe 17
dienenden, doppelt wirkenden Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen
mit einer Ventilanordnung 2o in Verbindung. Im vorliegenden Fall handelt es sich hierbei um einen
elektromagnetisch betätigbaren Hydraulikschieber. Die
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Ventilanordnung 2o ist weiters mit einer Druckmittelzuleitung
21 und einer Rücklaufleitung 22 zu einem Hydrauliktank
verbunden. Das Druckmittel, z.B. Hydrauliköl, wird hierbei von einer Pumpe 23 aus dem Tank angesaugt
und der Druckmittelzuleitung 21 zugeführt. Weiters steht diese Druckmittelzuleitung 21 mit einem weiteren Hydraulikschieber
24 in Verbindung, mit welchem die Druckmittelzufuhr zu einem Hydraulikantrieb zum Anheben und Absenken
des Stopfwerkzeugaggregates 7 überwacht bzw. gesteuert werden kann. Zur Steuerung der als elektromagnetische
Hydraulikventile ausgebildeten Ventilanordnung 2o und des Hydraulikschiebers 24 sind im Bereich des Arbeitssitzes der Bedienungsperson elektrische Schaltorgane
bzw. 26 (siehe auch Fig.l) angeordnet, die ihrerseits
mit einer Stromquelle verbunden sind.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist nun folgendermaßen:
Mit der Hydraulikpumpe 23 wird Druckmittel vom Hydrauliktank angesaugt und über die Druckmittelzuleitung 21 dem
Hydraulikschieber 24 und, gegebenenfalls über ein Druckreduzierventil,
der Ventilanordnung 2o zugeführt. Die dargestellte Stellung der Schaltorgane liegt z.B. dann vor,
wenn die in Fig.1 dargestellte Gleisstopf-Nivellier-Richtmaschine
angehalten worden ist, um eine Schwelle 3 des Gleises mit dem Stopfwerkzeugaggregat 7 zu unterstopfen.
Die Bedienungsperson hat das Schaltorgan 25 nach unten gedrückt, wodurch der Hydraulikschieber 24 mittels des
Elektromagneten dermaßen verstellt wird, daß die Druckmittelzuleitung
21 mit der oberen Zylinderkammer des Hydraulikantriebes für die Höhenverstellung des Stopfwerkzeugaggregates
7 und die untere Zylinderkammer mit der Rücklaufleitung 22 zum Tank verbunden ist. Infolge
dessen wird das Stopfwerkzeugaggregat 7 abgesenkt und die Stopfwerkzeuge tauchen in den Schotter ein. Da die
beiden Elektromagneten der Ventilanordnung 2o in diesem
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Fall stromlos sind, nimmt diese die Ruhestellung ein, d.h. die beiden Zuleitungen 27*28 zu den Zylinderkammerη der
Verriegelungsantriebe 17 sind blockiert, so daß weder ein Druckmittel austreten, noch ein Druckmittel zugeführt werden
kann. Während des nun einsetzenden Hebe- und Richtvorganges liegen daher, wie aus der zeichnerischen Darstellung
ersichtlich, die Richtrollen Io spielfrei an den beiden Schienen 3 an und die mittels der Hebeantriebe 18
und der Richtantriebe 19 auf den Werkzeugrahmen 9 ausgeübte Kraft kann daher spielfrei auf die Richtrollen Io
und auf die Schienen 3 übertragen werden. - Es kann dadurch ein geschlossener Kraftfluß erreicht werden.
Ist das Ausrichten und Anheben des Gleises sowie das Unterstopfen der Schwellen 4 beendet, schaltet die Bedienungsperson
das Schaltorgan 25 in die strichpunktiert gezeichnete Stellung, wodurch der Hydraulikschieber 24 nun die
untere Zylinderkammer des hydraulischen Antriebes zur
Höhenverstellung des StopfWerkzeugaggregates 7 mit der
Druckmittelzuleitung 21 und die obere Zylinderkammer mit
dem Tank verbindet. Gleichermaßen wird aber auch die von der quer zur Gleislängsrichtung verschiebbaren Richtrolle
Io abgewendete Zylinderkammer des Verstellantriebes 17 über die Zuleitung 27 mit der Druckmittelzuleitung 21
und die andere Zylinderkammer über die Zuleitung 28 mit der Rücklaufleitung 22 und dem Tank verbunden. Wird, wie
dargestellt, in der Zuleitung 28 eine hydraulische Dreiwegeweiche 29 vorgesehen, so ist die eine Zylinderkammer
über die Leitung 28 ständig mit dem Tank verbunden.
Während der Vorfahrt der Maschine zur nächsten zu unterstopfenden Schwelle wird durch die Beaufschlagung der von
der Richtrolle Io abgewendeten Zylinderkammern der Verstellantriebe
17 das ßuerhaupt 16 mit den daran befestigten Richtrollen Io gegen die in der Fig.3 rechte Schiene
3 angepreßt und bewirkt somit, daß alle vier den beiden Schienen 3 zugeordneten Richtrollen Io an diesen Schienen
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spielfrei anliegen. Hält die Maschine an, um die nächste Schwelle zu unterstopfen, betätigt die Bedienungsperson
wieder das Schaltorgan 25 in die voll gezeichnete Stellung und die spielfrei an den Schienen anliegenden Richtrollen
Io werden in der an der jeweiligen Richtstelle vorliegenden Stellung blockiert.
Bei Verwendung der Ventilanordnung 2o zum Anpressen bzw. Verriegeln der Richtrollen Io ist dabei insbesondere zu
berücksichtigen, daß die Verriegelung bzw. das Blockieren der Zuleitungen 27*28 insbesondere vor der Zufuhr
von Druckmittel zu den Riehtantrieben 19, aber zumindest
gleichzeitig mit der Zufuhr dieses Druckmittels zu den Richtantrieben erfolgt. In jedem Fall ist darauf zu achten,
daß am Beginn der Verschiebebewegung des Werkzeugrahmens relativ zum Fahrgestellrahmen 1 der Maschine die
Richtrollen Io in der der jeweiligen Spurweite an der Richtstelle des Gleises entsprechenden Position verriegelt
sind, so daß durch die kraft- und formschlüssige Verbindung - der dauernd an den Schienen anliegenden
Richtrollen über dem Werkzeugrahmen bis zum Fahrgestellrahmen der Maschine - ein besonders guter und unmittelbarer
Korrekturvorgang im Zusammenhang mit dem Bezugssystem,
das zur Feststellung der Differenzwerte zwischen der Soll- und Ist-Lage des Gleises dient, durchgeführt
werden kann. Andererseits ist es beim Ausrichten des Gleises ohne Anhalten der Maschine, dem sogenannten kontinuierlichen
Richten, erforderlich, die Richtrollen in
ihrem Abstand voneinander fast dauernd zu verriegeln, um eine einwandfreie Übertragung der Richtkraft zu gewährleisten.
In diesem Fall ist es beispielsweise auch möglich, jeweils dann, wenn durch das Bezugssystem keine
Differenz zwischen der Soll- und Ist-Lage festgestellt wird, die Richtrollen zu entriegeln, um wieder eine Anpassung
an die vorhandene Spurweite zu ermöglichen, so daß am Beginn des nächsten Korrekturvorganges - beim
Auftreten eines Fehlers - die Richtrollen wieder satt
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an den Schienen 3 des Gleises anliegen. Wichtig ist aber, insbesondere am Beginn einer Richtbewegung, daß vor der
Kraftübertragung auf die Schienen, die jeweiligen, zur Kraftübertragung bestimmten Richtrollen satt an den Schienen
3 anliegen.
Um ein einwandfreies sattes Anliegen der Richtrollen Io
an den Schienen 3 zu ermöglichen, ist der jeweilige Druck des von der Pumpe 23 geförderten Hydrauliköls entsprechend
hoch anzusetzen. Es ist hierbei aber zu beachten, daß andererseits die Anpreßkräfte nicht zu stark werden,
um eine Beschädigung der Schienenbefestigungsmittel, insbesondere in Weichenbereichen, zu vermeiden. So hat es
sich beispielsweise herausgestellt, daß beim Bearbeiten von Gleisen, bei welchen die Schienen lediglich mit Nägeln
auf den Schwellen befestigt sind, ein Druck von ungefähr 3 bis 5 at eine satte Anlage der Richtrollen an den Schienen
gewährleistet und es wird ein Kippen der Schienen bzw. eine Lockerung der Befestigungsmittel (Nägel) hinreichend
vermieden., Selbstverständlich ist bei anderen Oberbauarten gemäß der Erfindung möglich, die Drücke auch entsprechend
höher anzusetzen.
Das weitere in Fig.3 dargestellte Schaltorgan 26 ermöglicht
es der Bedienungsperson, beim Absenken der kombinierten Hebe- und Richtvorrichtung auf das Gleis ein Einspuren
derselben leicht vornehmen zu können. Darüberhinaus ist es mit diesem Schaltorgan 26 der Bedienungsperson möglich,
jederzeit durch einen manuellen Eingriff, die Richtrollen Io in der jeweils vorhandenen Stellung zu blockieren bzw.
auf ein gewünschtes Maß auseinanderzudrücken bzw. zusammenzustellen. Um diese Einstellung zu erleichtern, ist an
der Kolbenstange des Verstellantriebes 17 ein Zeiger einer Spurweitenmeß-Anzeigevorrichtung 3o fix montiert, der mit
einer auf dem Werkzeugrahmen 9 angeordneten Meßskala zusammenwirkt und solchermaßen jederzeit eine optische Kontrolle des an dieser Stelle vorhandenen Spurweitenmaßes
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bzw. eine maßgerechte Einstellung der Richtrollen Io auf
eine gewünschte Spurweite ermöglicht. Selbstverständlich kann diese dargestellte optische Maßskala durch jedwede
andere mechanische oder elektromechanische Mittel, Meßwertumformer
und Anzeigeorgane oder Registriergeräte ersetzt werden, so daß beispielsweise der jeweilige Abstand
der beiden jeder Schiene zugeordneten Richtrollen Io der Bedienungsperson am Führerstand der Maschine ersichtlich
gemacht werden kann.
In der Darstellung gemäß Fig.3 wurde in dünnen Linien
eine zusätzliche Verbindungsleitung 31 eingezeichnet, die die Druckmxttelzuleitung 21 über ein Rückschlagventil
mit den Zuleitungen 27 zum Verstellantrieb 17 verbindet. Wird diese in dünnen Linien dargestellte Ver- c
bindungsleitung 31 verwendet, so kann auf die Steuerung der Ventilanordnung 2o mittels des Schaltorganes 25 gegebenenfalls
verzichtet werden. In diesem Fall steht die Zuleitung 27 ständig mit der Druckmxttelzuleitung 21 in
Verbindung und das solchermaßen dem Verstellantrieb 17 zugeführte Druckmittel bewirkt ein ständiges Anliegen
der Richtrollen Io an den beiden Schienen 3 des Gleises. Wird nun der Werkzeugrahmen 9 mittels der Richtantriebe
19 zum Ausrichten des Gleises der Seite nach in der Fig. nach rechts verschoben, so versuchen die der rechten
Schiene 3 zugeordneten Richtrollen Io den Kolben der Verstellantriebe
17 entgegen der Wirkung des Druckmittels in der Leitung 27 bzw. 21 zu verschieben, d.h. also Druck
mittel aus der von der Schiene 3 abgewendeten Zylinderkammer hinauszupressen. Dies ist aber nicht möglich, da
sich die Ventilanordnung 2o bei Verwendung dieser Schaltvariante immer in der Null-Stellung befindet und daher
die Leitung 27 sperrt und andererseits das Druckmittel
31
auch durch das in der Verbindungsleitung/zwischengeschaltete
Rückschlagventil nicht verdrängt werden kann. In diesem Fall wird daher jederzeit sichergestellt, daß bei
der Vorfahrt der Maschine, wenn also keine Riehtbewegung
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durchgeführt wird, die Richtrollen Io an den beiden Schienen
3 des Gleises anliegen und während des Richtvorganges sich selbst blockieren. Bei Verwendung einer Schaltungsanordnung
mit der Verbindungsleitung 31 ist es jedoch erforderlich, daß zwischen dem Verstellantrieb 17 und der
Ventilanordnung 2o in jedem Fall die hydraulische Dreiwegeweiche 29 zwischengeschaltet ist, d.h. daß solange
die Ventilanordnung 2o mittels des Schaltorganes 26 nicht betätigt wird, die Zuleitung 28 mit dem Tank in Verbindung
steht. Diese sogenannte hydraulische Dreiwegeweiche 29 erlaubt es nämlich, Druckmittel aus der Druckmittelzuleitung 21 über die Ventilanordnung 2o und die Zuleitung
28 dem Verstellantrieb 17 und andererseits das Druckmittel über die zusätzliche Leitung dem Tank zuzuführen.
Eine weitere Ausführungsvariante für die Richtrollen Io
wurde in Fig. 2 in strichlierten Linien dargestellt und zwar können die Richtrollen Io beispielsweise auch mit
einem an der Schienenkopfaußenseite anliegenden Spurkranz loa versehen sein, so daß diese Richtrollen Io praktisch
als Doppelspurkranzrollen ausgebildet sind. In diesem Fall kann es sich als zweckmäßig erweisen, alle vier
Richtrollen Io mittels Verstellantrieben 17 zu versehen, so daß in Abhängigkeit von den mit den Bezugssystemen 5
bzw. 6 festgestellten Differenzen zwischen der Soll- und
Ist-Lage - je nach Richtung - die Spurkränze der Richtrollen an den entsprechenden Seiten beider Schienen 3
angelegt werden können. Soll beispielsweise bei Verwendung von Doppelspurkranzrollen das Gleis in Fig.2 in
Arbeitsrichtung gesehen nach rechts gerichtet werden, so würde die der unteren Schiene 3 zugeordnete Richtrolle
Io an den inneren Schienenkopfflanken dieser Schiene
und die der oberen Schiene 3 zugeordnete Richtrolle mit ihrem Spurkranz loa an der äußeren Schienenkopfflanke
zur Anlage kommen. Es ist daher auch bei Verwendung von Doppelspurkranzrollen sichergestellt, daß die kraftübertragenden
Teile der Richtrollen Io an beiden Schienen 3
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des Gleises anliegen, um solchermaßen einen ununterbrochenen Kraftfluß zwischen dem Rahmen der Maschine, den
Riehtantrieben 19 und dem aus Schienen 3 und Schwellen 4
bestehenden Gleis herzustellen.
Weiters sei noch aufgezeigt, daß die Steuerung der Hebeantriebe 18 und der Riehtantriebe 19 selbstverständlich
in Abhängigkeit von den mit den Meßwertgebern der Bezugssysteme 5 bzw. 6 festgestellten Differenzen zwischen der
Soll- und Ist-Lage des Gleises erfolgt. Hiezu können beispielsweise an sich bekannte Servoventile oder jegliche
andere elektrische oder hydraulische Steuerungen verwendet werden.
In Fig.4 ist dann auch noch eine andere Ausführungsform
des unteren Endbereiches eines Hebehakens 32 dargestellt. Dieser unterscheidet sich von dem Hebehaken 15 gemäß den
Fig. 2 und 3 dadurch, daß der untere Bereich zwei etwa stufenförmig ausgebildete Wangen aufweist, die zum wechselweisen
Angriff unter dem Schienenkopf der Schiene 3 oder unter einem vorspringenden Teil einer Schienenlasche
33 dienen. Vorteilhaft ist diese Ausbildung des unteren Teiles des Hebehakens 32, insbesondere in solchen
Staaten, wie in USA, wo Schienenlaschen 33 mit einem an ihrem oberen Ende vorspringenden Teil, ähnlich einem
Schienenkopf, ausgebildet sind. Die spezielle Ausbildung der beiden stufenförmig ausgebildeten Wangen ermöglicht
es, lediglich durch eine Verschiebung des Hebehakens 32 quer zur Gleislängsrichtung und parallel zur Gleisebene,
jedoch ohne eine Verstellung des Hebehakens senkrecht zur Gleisebene, unter dem Schienenkopf bzw. unter dem
vorspringenden Teil der Schienenlasche 33 anzugreifen.
Dies bringt insbesondere Vorteile bei der in den Fig.2
und 3 dargestellten Ausführungsformen, bei welchen am Ende des Unterstopfens einer Schwelle die beiden Hebehaken
15 in Richtung quer zum Gleis auseinanderbewegt
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werden, und nach der Vorfahrt der Maschine um eine Schwelle,
also nach dem Anhalten über der nächsten zu unterstopfenden Schwelle in der entgegengesetzten Richtung zum Angriff
unter den Schienenkopf bzw. unter den vorspringenden Teil der Schienenlaschen 33 zusammenbewegt werden. Diese Bewegungsmöglichkeit
bringt überdies eine Einsparung an Arbeitszeit, da bereits nach einer geringfügigen Bewegung
quer zur Gleislängsachse die Schiene von den Hebehaken 15 bzw. 32 freigegeben wird und die Vorwärtsbewegung der
Maschine zur nächsten Stopfstelle eingeleitet werden kann.
Bei dieser Ausführung kann es sich gegebenenfalls auch
als vorteilhaft erweisen, wenn der mit zwei etwa stufenförmig ausgebildeten Wangen versehene Hebehaken auch unterhalb
des Schienenfußes zum Angriff gelangt. Ist trotzdem ein Angriff des Hebehakens weder am Schienenkopf noch
an der Lasche noch am Schienenfuß möglich, kann der gesamte Werkzeugrahmen 9 mittels zweier hydraulischer Zylinder-Kolben-Anordnungen
34, die mit ihren Kolbenstangen am Werkzeugrahmen 9, beispielsweise über Gummigelenke,
und mit ihrem Zylinder am Fahrgestellrahmen 1 der Maschine befestigt sind, relativ zum Fahrgestellrahmen 1 der
Maschine in Gleislängsrichtung verschoben werden.
Weiters ist diese Verwendung der erfindungsgemäßen Gleishebe-
und Richtvorrichtung keineswegs auf die Anwendung bei Gleisstopfmaschinen beschränkt. Gleichermaßen kann
diese Vorrichtung sowohl bei Richtmaschinen als auch bei
Verdichtmaschinen, z. B. Gleislagefestigern od.dgl., und
gegebenenfalls auch bei Reinigungs- bzw. Schraubmaschinen
zum Einsatz gelangen. Mit besonderem Vorteil ist die erfindungsgemäße Hebe- und Richtvorrichtung jedoch, wie
dargestellt, bei Maschinen, mit welchen auch die Schwellen im Bereich von Kreuzungen und Weichen unterstopft
verwendbar,
werden können,/da durch die vielfältigen Bewegungsmöglichkeifcender Hebehaken bzw. des gesamten Aggregates ein einwandfreies Übertragen der Richtkraft ermöglicht wird,
werden können,/da durch die vielfältigen Bewegungsmöglichkeifcender Hebehaken bzw. des gesamten Aggregates ein einwandfreies Übertragen der Richtkraft ermöglicht wird,
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wobei darüberhinaus durch die ständige satte Anlage der Richtrollen gerade in den Weichenbereichen eine Überbeanspruchung
der sehr empfindlichen Führungsteile, wie Herzstück, Schienenlenker, Backenschienen od.dgl. vermieden
wird.
Zusammenfassend sei noch darauf hingewiesen, daß die
in den Zeichnungen dargestellten konstruktiven Details der erfindungsgemäßen Einrichtungen nur beispielsweise
Ausführungsvarianten darstellen, wobei insbesondere die einzelnen Schaltelemente sowie die Antriebe für die einzelnen
Bewegungen der Richtrollen bzw. des Hebehakens mannigfaltig abwandelbar sind, ohne von dem Grundgedanken
der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
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Claims (9)
1.J Fahrbare Gleisbearbeitungsmaschine zum Anheben,
Stopfen und bzw. oder Seitenrichten des Gleises, insbe-. sondere im Bereich von Weichen, Kreuzungen oder dgl.,
mit einem auf beiden Schienen des Gleises verfahrbaren,
mittels Hydraulikantrieben quer zur Gleislängsachse und senkrecht zur Gleisebene verschieb- bzw. verstellbarem
Werkzeugrahmen, der mit Richtrollen zum Seitenrichten und zumindest je einem jeder Schiene zugeordneten,
zum Angriff unterhalb des Schienenkopfes ausgebildeten
und mittels kraftbetätigter Antriebe verschiebbarem
Hebehaken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen und kontinuierlichen Anlage der
den beiden Schienen zugeordneten Richtrollen (lo) an den Schieneninnenseiten ein Verstellantrieb (17) vorgesehen
ist, welcher zur zeitweisen Verriegelung bzw. Herstellung einer starren Verbindung zwischen dem Werkzeugrahmen
(9) und zumindest einer der Richtrollen (lo) - insbesondere bei Beginn des Richtvorganges - mit einem
Steuerorgan, einer Ventilanordnung (2o) oder dgl., in Verbindung st eht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellantrieb (17) als Hydraulikantrieb ausgebildet
ist und die beiden Einlasse des Zylinders mit der als Steuerorgan dienenden Ventilanordnung (2o) zusammengeschaltet
sind.
3. Maschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilanordnung (2o) ein verstellbares
Hydraulikventil und ein Sperrglied aufweist, welche wechselweise einen der beiden Einlasse des Zylinders an eine
Rücklaufleitung (22) und den anderen an eine Druckmittelzuleitung (21) anlegt und zumindest den Einlaß der während
des Ausrichtvorganges über den Kolben des Verstell-
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antriebes (17) druckbelasteten Zylinderkammer über das Sperrglied blockiert.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Verstellantrieb
(17) und die Ventilanordnung (2o) mit einer Spurweitenmeß-Anzeigevorrichtung (3o) - zur Voreinstellung
der Richtrollen (lo) auf eine gewünschte Spurweite verbunden sind.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4j dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Schiene (3) des Gleises jeweils zwei in Gleislängsrxchtung hintereinander und
z.B. im Abstand einer Schwellenteilung voneinander distanziert angeordnete Richtrollen (lo) zugeordnet sind, die
über ein Querhaupt (16) miteinander in Verbindung stehen, welches sich über den Verstellantrieb (17) am Werkzeugrahmen
(9) abstützt.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den beiden einer Schiene zugeordneten Richtrollen (lo) jeweils ein kraftbetätigbarer
Hebehaken (15,32) angeordnet ist.
7· Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einem über Meßachsen spielfrei an der jeweiligen Leitschiene
geführten Bezugssystem, zum Feststellen der Differenz zwischen der Soll- und Ist-Lage des Gleises der Seite
und bzw. oder der Höhe nach, bei der die Gleishebe- und Richtvorrichtung zwischen den beiden Fahrwerken angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikantriebe (18,19) zum Verschieben bzw. Verstellen des Werkzeugrahmens
(9) mit den gegebenenfalls als Doppelspurkranzrollen (loa) ausgebildeten Richtrollen (lo) und den beiden
Hebehaken (15,32) in Abhängigkeit von den mit dem Bezugssystem (5,6) festgestellten Differenzwerten zwischen
der Soll- und Ist-Lage des Gleises Steuer- bzw. verriegelbar sind.
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8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet i daß zur Anlage der Richtrolle (lo)
an der Schiene (3) eine der beiden Zylinderkammern des
VerStellantriebes (17) über ein Rückschlagventil mit
einer Pumpe (23) verbunden und die andere Zylinderkammer
über- eine hydraulische Dreiwegeweiche (29) mit einer Rücklaufleitung zum Kydtrauliktank zusammengeschaltet ist.
9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der MefoehaJceß (32) in seinem unteren Bereich zwei
etwa s-fetiffesaiförmig ausgebildete Wangen aufweist, zum ■
wechselweisen Angriff unter dem Schienenkopf oder einem
anderen niedrigeren Schienenteil, z.B. einer Schienenlasche.
S09817/0291
Leerseite
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