DE2528509A1 - Verfahren und vorrichtung zum automatischen lagern von teilen aus elastomerem material - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum automatischen lagern von teilen aus elastomerem materialInfo
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Description
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT 2528509
2000 HAMBURG 50, 2^' Juni
KONIGSTRASSE 28 TELEFON: 381233 TELEGRAMME: KARPATENT
TELEX: 212979 KARP D
W. 26669/75 12/se
Industrie Pirelli S.p.A. Mailand (Italien)
Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Lagern von Teilen aus elastomerem Material.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung sowie auf eine vollständige Anlage zur
Aufnahme von Teilen aus elastomerem Material von einer Fläche, auf der sie kontinuierlich und regelmäßig ankommen,
beispielsweise am Austritt irgendeiner Anlage zum Behandeln dieser Teile, und zum nachfolgenden Transportieren
und Lagern dieser Teile an einer anderen Stelle, beispielsweise an einer Lagerungsebene oder am Eintritt
einer anderen Behandlungs- oder Verarbeitungsanlage.
Insbesondere können das Verfahren und die Vorrichtung sehr zweckmäßig dafür verwendet werden, die Laufflächenbänder
am Austritt der Extrudiervorrichtung aufzunehmen und an geeigneten Lagerstellen zu lagern.
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Gemäß der gegenwärtigen Technologie werden extrudierte Teile aus elastomerem Material, die zum
Aufbauen von Luftreifen erforderlich sind, wie Laufflächenbänder,
Seitenwände, schlauchförmige Elemente für Innenschläuche od.dgl., mittels einer Extrudiervorrichtung
in Form eines kontinuierlichen Elementes extrudiert, welches auf Rollenflächen gleitend und von
Förderbändern gezogen dann in Wassertanks abgekühlt und in Teile gewünschter Länge geschnitten wird. Die Teile
werden dann anderen wichtigen Arbeitsvorgängen unterworfen, die hier nicht betrachtet werden, da sie für
die vorliegende Erfindung nicht wesentlich sind.
Die auf diese Weise zugeschnittenen Teile werden dann von einer oder mehreren Bedienungspersonen aufgenommen
und auf sogenannten Buch-Fahrzeugen angeordnet» d.h. auf Fahrzeugen, die viele im Abstand übereinander
angeordnete rechteckige Platten haben, deren jede sich um eine der längeren Seiten dreht, wobei alle Drehachsen
auf der gleichen Seite liegen, um ein "Buch" zu bilden,
dessen "Seiten" durch diese Platten dargestellt sind.
Die beiden kurzen Seiten dieser Platten sind an dem Fahrzeuggestell mittels zweier Rückführfedern befestigt,
die es der Platte ermöglichen, zwei unterschiedliche Stellungen stabilen Gleichgewichts einzunehmen, nämlich
eine in einem Winkel von 45 schräg liegende Stellung
(nicht beladene Platte) und eine horizontale Stellung (beladene Platte), wobei alle Zwischenstellungen zwischen
den beiden oben genannten Stellungen Stellungen unstabilen Gleichgewibhts sind. Fahrzeuge dieser Art sind
bekannt.
Die Teile aus elastomerem Material verbleiben zum Ablagern mehrere Stunden auf diesen Platten, und zum
Zeitpunkt der Verwendung wird jedes Fahrzeug an eine Maschine herangefahren, in welcher diese Teile verwendet
bzw. verarbeitet werden.
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Die oben beschriebene Arbeitsweise hat viele ernsthafte Nachteile, und zwar sowohl technische als auch
wirtschaftliche Nachteile. Vor allem ist der Teil, wenn
er das Austrittsende der Extrudiervorrichtung erreicht,
trotz der Tatsache, daß er viel kühler ist, als er es zum Zeitpunkt des Austritts aus der Extrudiervorrichtung
war, noch sehr heiß und er hat daher eine beträchtliche Plastizität. Demgemäß wird der Teil durch den Aufnahmevorgang,
der von den Bedienungspersonen ausgeführt wird, und durch das nachfolgende Legen auf die Platte des Buch-Fahrzeuges,
vor allem in Längsrichtung und in einem Ausmaß verformt, welches um so größer ist, je größer das
Gewicht des Teiles ist, und zwar insbesondere bei Laufflächenbändern,
wodurch das von der Schneidvorrichtung richtig ausgeführte Schneiden teilweise nutzlos wird und
Bedingungen erzeugt werden, die dazu führen, daß der fertiggestellte Reifen wegen mangelnder Qualität als
Abfall betrachtet werden muß.
Weiterhin ist dieser Arbeitsvorgang unwirtschaftlich,
weil er die Verwendung teurer Arbeit erfordert, wobei die aufzuwendenden Kosten mit der Zunahme des Gewichtes des
Teiles schnell ansteigen, da die Anzahl der erforderlichen Bedienungspersonen größer wird, während die Anzahl je
Zeiteinheit gehandhabter Teile gleichzeitig abnimmt.
Andererseits ist dieser Arbeitsvorgang mechanisch und erfolgt wiederholt, so daß er alle erforderlichen
Eigenschaften hat, die zum vorteilhaften Mechanisieren
erforderlich sind.
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die gemäß dem Verfahren arbeitet,
um den oben genannten Arbeitsvorgang mechanisch auszuführen, wobei alle genannten Nachteile beseitigt sind.
Demgemäß ist ein erster Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zum automatischen Lagern von Teilen aus elastomerem
Material. Dieses Verfahren umfaßt folgende Schritte:
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Aufnehmen jedes der Teile von einer Sammelfläche,
Überführen des Teiles auf erste endlose Förderbänder, die um eine Mehrzahl von Rollen laufen, auf denen die
Bänder parallel zueinander und im Abstand voneinander derart angeordnet sind, daß eine Fläche geschaffen ist,
die sich kontinuierlich und gleichmäßig bewegt und die wenigstens teilweise entlang einer Ebene angeordnet ist,
welche eine erste Ebene für den Transport des Teiles darstellt,
Transportieren des Teiles mittels der Bewegung der
ersten Transportfläche nahe zu einer Lagerfläche, die gegebenenfalls auf einer kontinuierlich änderbaren Höhe
angeordnet ist, und
Auflegen des Teiles auf die Lagerfläche.
Ein solches Verfahren ist gemäß der Erfindung durch die nachstehend angegebenen Schritte gekennzeichnet:
Überführen jedes Teiles von der ersten Transportfläche auf eine zweite Transportfläche, die zu der ersten
nicht koplanar ist und mit dieser nicht übereinstimmt, jedoch zu dieser parallel liegt und in der gleichen
Richtung, jedoch mit höherer Geschwindigkeit als die erste Transportfläche bewegbar ist, wobei die zweite
Transportfläche durch zweite endlose Förderbänder gebildet ist, die um eine andere Mehrzahl von Rollen laufen,
auf denen die Bänder parallel zueinander und im Abstand voneinander angebracht sind, und zwar an den Zwischenräumen
zwischen den ersten Förderbändern.
Antreiben dieses Teiles, der auf der zweiten Transportfläche transportiert wird, bis zur Lagerfläche und
in eine Stellung über dieser, und
Entfernen der Tragfläche, d.h. der zweiten Transportfläche von dem transportierten Teil derart, daß der
Teil auf die darunterliegende Lagerfläche fällt.
Das beschriebene Verfahren kann mittels bekannter Maschinen nicht ausgeführt werden, und daher ist ein
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zweiter Gegenstand der Erfindung eine Vorrichtung, die gemäß dem beschriebenen Verfahren arbeitet für automatische
Lagerung von Teilen aus elastomerem Material auf Lagerflächen, die, falls erforderlich, auf kontinuierlich
variabler Höhe angeordnet werden können. Eine solche Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens
folgende Merkmale aufweist:
Eine erste Transporteinrichtung zur Aufnahme jedes der Teile aus elastomerem Material,
eine zweite Transporteinrichtung, die von der ersten Transporteinrichtung beschickt wird, um jeden der Teile
bis zu einer Lagerfläche und in eine Stellung über dieser zu transportieren, und
eine Einrichtung, die in der Lage ist, da« Herabfallen
der Teile von der Fläche der zweiten Transporteinrichtung auf die darunterliegende Lagerfläche hervorzurufen.
Im einzelnen umfaßt eine solche Vorrichtung folgende Merkmale:
Ein Gestell, welches am Erdboden befestigt ist und durch welches hindurch sich jeder der Teile aus elastomerem
Material von einer Sammelzone zu den Lagerflächen bewegt, wobei dieses Gestell zwei zur Richtung der Bewegung
rechtwinklig verlaufende gegenüberliegende Seiten hat, die als Eintrittsende bzw. Austrittsende bezeichnet
werden,
einen Wagen, der innerhalb des Gestells senkrecht in zwei Richtungen bewegbar ist und Förderbänder trägt, die
von wenigstens zwei Rollen getragen sind, welche an den gegenüberliegenden Enden des Wagens drehbar angebracht
sind und eine erste Rolle und eine zweite Rolle aufweisen, an denen die Bänder im Abstand voneinander angebracht
sind, wobei die Bänder eine Fläche hervorrufen, welche die Transportfläche der ersten Transporteinrichtung
bildet, die vom Eintrittsende zum Austrittsende
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läuft,
einen in dem Wagen angebrachten Rahmen, der senkrecht in zwei Richtungen zwischen einer unteren Stellung
und einer oberen Stellung verschoben werden kann,
einen weiteren Wagen, der an dem Rahmen angebracht ist, mit Bezug auf den Rahmen in Längsrichtung in Richtung
von dem Eintrittsende zum Austrittsende und umgekehrt ·zwischen einer hinteren und einer vorderen Stellung
bewegbar ist und der Förderbänder trägt, die von wenigstens zwei Rollen getragen sind, welche an den gegenüberliegenden
Enden des Wagens angebracht sind und als Eintrittsrolle und als Austrittsrolle bezeichnet werden,
von denen die Austrittsrolle mit einer Einrichtung versehen ist, die in der Lage ist, die Austrittsrolle relativ
zu dem Wagen in Richtung vom Eintrittsende zum Austrittsende und umgekehrt zwischen zwei Stellungen zu
verschieben, die zwei Abstände, nämlich einen maximalen und einen minimalen Abstand, der Austrittsrolle von der
Eintrittsrolle bestimmen, deren Achse mit Bezug auf den Wagen ortsfest ist, wobei die Förderbänder im Abstand
voneinander an den Rollen in einer Stellung entsprechend den Zwischenräumen zwischen den Förderbändern des Wagens
angebracht sind und eine Fläche bestimmen, welche die Transportfläche der zweiten Transporteinrichtung darstellt,
die in der gleichen Richtung wie die Förderbänder des Wagens laufen, und wobei diese Fläche eine solche
Lage hat, daß sie durch die Fläche der ersten Transporteinrichtung jedesmal hindurchgeht, wenn der Rahmen von
der unseren Stellung in die obere Stellung und umgekehrt hindurchgeht, und
eine Einrichtung zum Steuern der genannten Bewegung.
Die beschriebene Vorrichtung kann zweckmäßig in einer vollständigen Anlage zum Lagern von Teilen aus
elastomerem Material verwendet werden, und zwar von der Aufnahme der Teile an einer Ankunftsstelle bis zu ihrer
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Lagerung an in geeigneter Weise geschaffenen Lagerflächen.
Es ist bekannt, daß, wenn die Teile Laufflächenbänder sind, ihre Unterfläche mit einer Bahn aus nicht
vulkanisiertem Kautschuk überzogen ist, die besondere Klebeigenschaften hat und deren Aufgabe es ist, eine
sichere und zuverlässige Bindung der Lauffläche an der Karkasse zu gewährleisten.
Jedoch wird diese Bahn zerstört bzw. sie verschlechtert sich, wenn sie mit anderen Flächen in Berührung
bleibt, beispielsweise mit Lagerflächen, so daß es vorteilhaft ist, die Laufflächenbänder zum Ablagern
in umgekehrter Lage anzuordnen, in welcher die mit der klebrigen Bahn überzogene Fläche nach oben gewandt ist.
Dieser Arbeitsvorgang kann zweckmäßig ausgeführt werden am Beginn des oben beschriebenen Lagerungsverfahrens.
Daher ist ein dritter Gegenstand der Erfindung ein abgewandeltes Verfahren zum Lagern von Teilen aus elastomerem
Material, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es nach dem Aufnehmen des Teiles von einer Sammelfläche und vor
seinem Überführen auf die erste Transportfläche folgende
Schritte umfaßt:
Festlegen des Teiles an der Tragfläche,
Drehen des Teiles durch diese Fläche wenigstens um eine in dieser Fläche liegende und parallel zu einer der
Seiten des Teiles angeordnete Achse, und zwar vorzugsweise parallel zu der größeren Seite und derart, daß die
Lage von unterer Fläche und oberer Fläche des Teiles mit Bezug auf die Sammelfläche umgekehrt wird, und
Freigeben des Teiles von der Tragfläche, wobei das Aufnehmen, das Festlegen, das Drehen, das Freigeben, das
Überführen, das Transportieren und das Lagern ausgeführt werden, indem der Teil immer in der durch seine beiden
Hauptachsen bestimmten Ebene gehalten wird.
Die Vorrichtung, mittels welcher das Umdrehen der
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Laufflächenbänder ausgeführt wird, kann zweckmäßig die
gleiche Vorrichtung sein, wie sie für die Aufnahme der Abschnitte verwendet wird, die nachstehend als Umdreheinrichtung
bezeichnet wird, die in neuartiger Weise abgewandelt ist.
Demgemäß ist ein vierter Gegenstand der Erfindung eine Anlage zum Lagern von Teilen aus elastomerem Material
auf Lagerflächen, die, falls erforderlich, auf kontinuierlich variabler Höhe angeordnet sind, mit einer
Einrichtung zum Aufnehmen der Teile, die auf einer gegebenen Fläche und in einer vorgegebenen Richtung sowie
für ihre Überführung auf eine erste Transporteinrichtung vorbewegbar sind. Eine solche Anlage ist gemäß der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß die als Umdreheinrichtung bezeichnete Aufnahmeeinrichtung folgende Merkmale
aufweist:
Eine Einrichtung zum Sammeln jedes aus einer gegebenen Richtung ankommenden Teiles und zum Anordnen dieses
Teiles in vorbestimmter Ausrichtung,
eine Einrichtung zum Pestlegen jedes Teiles in der
ausgerichteten Stellung,
eine Einrichtung zum Umdrehen jedes Abschnitts
wenigstens um eine Achse parallel zu einer der Seiten des Teiles, vorzugsweise zur Seite größerer Länge, und
eine Einrichtung zum Überführen des Teiles in der umgedrehten Stellung zu der ersten Transporteinrichtung.
Viele andere Merkmale des Verfahrens und der Vorrichtung der Anlage stellen andere Gegenstände der Erfindung
dar, beispielsweise der Arbeitsschritt sowie die zu seiner Ausführung verwendeten Einrichtungen, um die Stellung wenigstens
der zweiten bewegbaren Transportfläche in Übereinstimmung
mit der kontinuierlich variablen Höhe der Lagerflächen einzustellen. Dieser Arbeitsschritt und die
entsprechende Einrichtung können fortgelassen werden, wenn die Höhenänderungen der Lagerflächen durch geeignete
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Bewegungen ausgeglichen werden. Wenn beispielsweise Buch-Fahrzeuge
verwendet werden, kann eine senkrecht bewegbare Plattform vorgesehen sein zum Tragen des beladenen
Fahrzeuges, wobei diese Plattform kontinuierlich derart gesenkt wird, daß die aufeinanderfolgend zu beschickenden
Lagerflächen mit Bezug auf das Fahrzeug immer auf der gleichen Höhe sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht der Gesamtanlage, Fig. 2 ist eine Teilseitenansicht der Umdreheinrichtung
und der die Teile überführenden Einrichtung.
Fig. 3 ist eine Draufsicht von Förderbändern der Umdreheinrichtung und der Uberführungseinrichtung.
Fig. k ist eine offene Seitenansicht der die Teile
Fig. k ist eine offene Seitenansicht der die Teile
lagernden Einrichtung.
Fig. 5 ist eine Draufsicht der Förderbänder der
Fig. 5 ist eine Draufsicht der Förderbänder der
Wagen.
Fig. 6 zeigt die die Teile lagernde Einrichtung
Fig. 6 zeigt die die Teile lagernde Einrichtung
während eines Schritts des Arbeitskreislaufs,
wobei der weitere Wagen sich in vorgeschobener Stellung und die Austrittsrolle sich in ihrem
maximalen Abstand von der Eintrittsrolle befindet.
Fig. 7 zeigt die die Teile lagernde Einrichtung während eines nachfolgenden Schrittes des
Arbeitskreislaufs, wobei der weitere Wagen sich auf seiner Rückkehrbewegung in einer
Zwischenstellung befindet, die Austrittsrolle sich in ihrem minimalen Abstand von der Eintrittsrolle
befindet und eine Einrichtung für das Wechseln der Lagerflächen sich in ihrer Arbeitsstellung befindet.
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Gemäß Fig. 1 weist die Anlage eine die Teile umdrehende Einrichtung B, eine die Teile überführende Einrichtung
R und eine Hebeeinrichtung auf die ein Gestell E aufweist, in welchem ein Wagen C senkrecht bewegbar
ist, der einen Rahmen T trägt, welcher einen Wagen S abstützt, der relativ zu dem Rahmen T waagerecht bewegbar
ist.
Die Umdreheinrichtung B und der Wagen C umfassen jeweils Förderbänder, welche dritten Förderbändern an
der Uberführungseinrichtung R verbunden sind. Weitere Förderbänder, welche mit diesen nicht verbunden sind,
sind an dem Wagen S angebracht.
Die extrudierten Teile G, die von der Umdreheinrichtung B aufgenommen sind, erreichen über die Uberführungseinrichtung
R die Förderbänder des Wagens C, von denen sie durch den Wagen S aufgenommen werden, um auf die
Platten des Buch-Fahrzeuges D aufgelegt zu werden, wie es nachstehend im einzelnen beschrieben wird.
Gemäß den Fig. 2 und 3 umfaßt die Umdreheinrichtung
B ein Gestell 1, welches einen Zylinder 2 abstützt, der waagerecht angeordnet und um seine Achse drehbar ist.
Die Drehung wird von einem Motor 3, der an dem Gestell 1 befestigt ist, mittels einer Kurbelhebeleinrichtung k
gesteuert.
Die abgewickelte Fläche des Zylinders 2 zeigt in zwei diametral gegenüberliegenden Zonen eine Fläche 5»
die durch zwei Halbflächen dargestellt ist, die sich entlang
einer Kante parallel zu der Achse des Zylinders treffen und zusammen eine in Richtung gegen die Zylinderaußenseite
gerichtete Konkavität bilden. Die Halbflächen sind Kugelflächen, welche die Gleitfläche für den Teil
G darstellen, und ihre gemeinsame Kante bildet die Verlängerung der Ankunfsrichtung der Teile G.
Der Zylinder 2 trägt weiterhin für jede Fläche 5 eine Einspanneinrichtung zum Festlegen des Teiles G
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gegen diese Flächen 5· Diese Einrichtungen weisen im wesentlichen eine Reihe von Hebeln 6 auf, deren eines
Ende entlang einer gleichen Drehachse 7 verschwenkbar ist, die parallel zur Achse des Zylinders 2 verläuft.
Die Hebel 6 können sich um ihre Drehachse drehen, bis ihr anderes Ende sich gegen die Fläche 5 legt» und zwar
an der Kante, die den beiden Kugelflächen gemeinsam ist.
In einer Stellung über der Fläche 5 des Zylinders 2 befindet sich ein Fühlelement 8, beispielsweise eine
Photozelle, welche die Lage des Teiles G feststellen kann und mit welcher Steuerungen für die Bewegung der Einspanneinrichtungen
6 und des Zylinders 2 zweckmäßig verbunden werden können.
Das Gestell 1 trägt Förderbänder 9i deren Transportfläche
unter dem Zylinder 2 liegt und deren Bewegungsrichtung mit Bezug auf die Drehachse des Zylinders 2
in der durch einen Pfeil F angedeuteten Richtung rechtwinklig verläuft. Die Förderbänder 9 weisen eine Mehrzahl
von Bändern 9 auf, die parallel zueinander und mit einem gewissen Abstand voneinander angeordnet sind und
um eine Mehrzahl von Rollen laufen, von denen eine, die Rolle Io, als vordere Rolle bezeichnet wird und an dem
Gestell 1 der Umdreheinrichtung B so angebracht ist, daß ihre Achse mit Bezug auf die Umdreheinrichtung B ortsfest
ist, während eine weitere Rolle 11, die am anderen Ende der Transportfläche angeordnet ist, als hintere Rolle
bezeichnet und an der Umdreheinrichtung B derart angebracht ist, daß ihre Achse parallel zu sich selbst relativ
zur Umdreheinrichtung B in zwei Richtungen parallel zum oberen Trum der Bänder 9 verschiebbar ist.
Die Verschiebung der Rolle 11 erzeugt eine Änderung der Länge des oberen Trums der Bänder 91 und diese
Änderung wird durch eine Rolle 12 ausgeglichen, die in senkrechten Führungen 13j welche an dem Gestell 1 der
Umdreheinrichtung B befestigt sind, frei verschiebbar
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ist und durch die Bänder 9 getragen ist. Die Rolle bewegt sich, wenn die Rolle 11 in Richtung gegen die
Rolle Io verschoben wird als Folge ihres Gewichtes nach unten, und sie wird aufwärts gezogen, wenn die Rolle
in entgegengesetzter Richtung verschoben wird, so daß konstante Spannung der Förderbänder 9 gewährleistet ist.
Die oben beschriebene Uradreheinrichtung B ist mit der Hebeeinrichtung E mittels der bereits erwähnten
Überführungseinrichtung R verbunden. Die Überführungseinrichtung R weist einen Rahmen Ik auf, der Förderbänder
15 trägt, die parallel zueinander und mit Abstand voneinander angeordnet sind und in Richtung des Pfeiles F
um eine Reihe von Rollen laufen, von denen eine, nämlich die Rolle 11, die bereits betrachtete Rolle ist, die
auch zu den Förderbändern 9 der Umdreheinrichtung B gehört, während eine Rolle l6, die am anderen Ende des
Rahmens l4 angeordnet ist, auch an dem Wagen C angebracht ist, wie es nachstehend ausführlicher erläutert
wird. Diese Rolle l6 gehört demgemäß auch zu den Förderbändern, welche an dem Wagen C angebracht sind.
Im wesentlichen aus diesem Grunde sind die oben beschriebenen Förderbänder in Abständen an den betreffenden
Tragrollen angebracht, um nämlich zu ermöglichen, daß zwei verschiedene Förderbandsysteme an einer gemeinsamen
Rolle angeordnet werden können. Es ist klar und auch aus Fig. 3 ersichtlich, daß an einer gemeinsamen
Rolle die Bänder kammartig angeordnet sind, was bedeutet, daß die Bänder eines Förderbandsystems zwischen
den Bändern des anderen Förderbandsystems derart angeordnet sind, daß eine Verschiebefläche ohne Unterbrechungen
geschaffen ist, wobei die einzelnen Bänder sich mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, laufen die Förderbänder 15 um eine weitere Rolle 15a, die in einer Richtung
rechtwinklig zu der Ebene, in welcher der obere
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Trum der Förderbänder 15 läuft, in einer Führung 15b
bewegbar ist, die in geeigneter Weise am Gestell der Uberführungseinrichtung angebracht ist. Hierdurch werden
Änderungen der Länge des oberen Trums der Förderbänder 15 zufolge Verschiebung der Rolle 11 aufgenommen.
Die Abstände zwischen den Bändern 9 der Umdreheinrichtung B dienen weiterhin dem Zweck, zu ermöglichen,
daß die Einspanneinrichtung 6 des Zylinders 2 durch die Transportfläche der Förderbänder 9 hindurchgehen kann.
Die betreffenden Hebel 6 sind hierfür an dem Zylinder 2 an Stellen entsprechend den Zwischenräumen zwischen den
Bändern 9 befestigt, so daß sie während der Zylinderdrehung die Bänder 9 nicht stören.
Die Hebeeinrichtung weist gemäß den Fig. k und 5
ein Gestell E auf, das durch vier Ständer 17 gebildet ist, die mittels Leisten l8 miteinander verbunden sind.
Die mit der Überführungseinrichtung R verbundene Seite des Gestells E wird als Eintrittsende bezeichnet,
während die gegenüberliegende Seite, die dem Buch-Fahrzeug D zugewandt ist, als Austrittsende bezeichnet wird.
Ein Wagen C ist innerhalb des Gestells E in senkrechter
Richtung bewegbar, und zwar mittels je einer Rolle oder Scheibe 19 an jeder Ecke des Wagens C (Fig.
5), die jeweils an einer Schiene laufen, die jeweils durch die Inneneckkante eines der vier Ständer 17 gebildet
ist.
Der Wagen C ist gemäß Fig. k durch Gegengewichte
2o ausbalanciert, und seine Bewegung wird durch eine Motor-Getriebe-Einrichtung 21 gesteuert, die am Oberende
des Gestells E angebracht ist.
Der Wagen C weist im.wesentlichen einen Rahmen auf,
der aus einem waagerechten Grundteil gebildet ist, der aus vier Balken 22 besteht, die miteinander fest verbunden
sind. Der Grundteil trägt vier Säulen 23, die einen zweiten waagerechten Grundteil abstützen, der aus
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vier Balken 2k gebildet ist, die miteinander und mit den Säulen 23 fest verbunden sind.
An einem Ende des Grundteiles 2k ist die Rolle l6 gemäß vorstehender Beschreibung befestigt, die als erste
Rolle bezeichnet ist, und am gegenüberliegenden Ende trägt der Grundteil 2k nahe dem Austrittsende eine weitere
Rolle 25» die als zweite Rolle bezeichnet ist. Die Rollen l6, 25 tragen Förderbänder 26, welche parallel
zueinander und im Abstand voneinander angeordnet sind, wie es oben für die anderen Förderbandsysteme beschrieben
ist.
Die Rolle 16, welche die Bewegung der drei Förderbandsysteme 9t 15) 26 der Umdreheinrichtung B, der Uberführungseinrichtung
R und des Wagens C steuert, ist an einen Motor 27 angeschlossen, der an einem mit dem Grundteil
2k einheitlichen Flansch befestigt ist.
Die zwei Balken 22, die zur Bewegungsrichtung der Förderbänder parallel verlaufen, sind mit den Gegengewichten
2o verbunden, und an jedem von ihnen sind weiterhin zwei Scheiben 19 befestigt, die entlang der
Inneneckkanten der Ständer 17 laufen, wie es oben beschrieben ist.
Am Austrittsende des Grundteiles 2k ist weiterhin
ein Arm 28 angebracht, der sich in einer senkrechten Ebene parallel zu der Bewegungsrichtung der Bänder 26
um eines seiner Enden dreht, und dessen anderes Ende die Bahn durchquert, welcher die Platten des Buch-Fahrzeuges
D folgen, wenn diese aus der unbeladenen Stellung in die beladene Stellung bewegt werden.
Ein Rahmen T, der im wesentlichen einen waagerechten Grundteil aufweist, der aus vier einheitlich miteinander
verbundenen Balken 29 besteht, legt sich gegen den Grundteil
22. Der Grundteil 29 trägt Säulen 30, die waagerechte
Balken 31 abstützen, an denen zwei metallene Profilstangen 32 angebracht sind, welche die Schienen
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für den Wagen S bilden.
Der Grundteil 29 trägt weiterhin an jedem Ende ein Kettenrad 33 bzw. Jk, um die eine Kette 35 läuft, die
das Zugelement für den Wagen S darstellt,an welchem die Kette 35 befestigt ist. Es ist zu bemerken, daß der Wagen
S in der gleichen Richtung wie die Förderbänder 26 waagerecht bewegbar ist. Für diesen Zweck ist das Kettenrad
33 mit einem koaxialen Zahnrad einheitlich oder einstückig gebildet, welches mit einer Zahnstange 36 in Eingriff
tritt, die abwechselnd in den beiden Bewegungsrichtungen von einem an dem Rahmen T befestigten Motor
37 über eine Pleuelstange oder dergleichen betätigt wird.
Der Rahmen T legt sich lediglich auf den Grundteil 22 und er kann von diesem abgehoben werden. Die Bewegung
wird durch nicht dargestellte Schuhsysteme oder durch irgendeine andere bekannte Einrichtung geführt.
Das Heben und nachfolgende Absenken werden erhalten mit einer Einrichtung, welche aus Hebeln 38 besteht, die
an den Balken 22 derart angelenkt sind, daß in der Ruhestellung eines ihrer Enden sich in Berührung mit zweckentsprechenden
Widerlagerflächen an dem Grundteil 29 befindet, wobei ihre gegenüberliegenden Enden mittels
zweier Stangen 39 miteinander verbunden sind, wie es in Fig. k deutlich dargestellt ist.
Die Stangen von doppeltwirkenden Zylindern ko, die
ebenfalls an dem Balken 22 angelenkt sind, sind mit einem Ende jeder Stange 39 verbunden.
Wie bereits oben erwähnt, ist der Wagen C mit den Führungen 32 des Rahmens T verbunden, und er läuft
an diesen Führungen 32 in der gleichen Richtung wie die Förderbänder 26.
Der Wagen S weist im wesentlichen einen Rahmen auf, der mit zwei Flanschen kl gebildet ist, die entlang senkrechter
Ebenen angeordnet sind parallel zu der Bewegungsrichtung des Wagens S und quer miteinander verbunden.
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Der Wagen S ist an den Führungen 32 mittels Rädern 42
bewegbar und er ist unten mit der Zugkette 35 verbunden.
Die Plansche 4l weisen in ihrem zum Austrittsende des Rahmens T gerichteten Teil über einen gewissen Abschnitt
eine Gestalt auf, durch welche eine Führung gebildet ist, entlang welcher sich ein kleiner Wagen 43
bewegt.
Die Flansche 4l sind weiterhin in Querrichtung durch die Achsen einer Reihe von Rollenverbunden, um
welche endlose Förderbänder 44 laufen, die ähnlich den bereits beschriebenen Förderbändern sind und die parallel
zueinander und im Abstand voneinander und an Stellen entsprechend den Zwischenräumen der Förderbänder 26 des
Wagens C angeordnet sind.
Die Transportfläche der Förderbänder 44 liegt in
einer Ebene parallel zu der Transportfläche der Förderbänder 26. Jedoch ist sie unter der letzteren angeordnet,
und der Abstand zwischen den beiden Transportflächen ist kleiner als die maximale Strecke, über welche der
Rahmen T über den Wagen C gehoben werden kann.
Eine der Rollen des Wagens S, nämlich die Rolle 45, die als Eintrittsrolle bezeichnet ist, ist mit einem
Motor 46, der an dem Rahmen des Wagens S befestigt ist, verbunden und steuert die Bewegung der Förderbänder 44.
Die Förderbänder 44 laufen um weitere vier Rollen, von denen eine, 47» sich innerhalb einer senkrechten
Führung 48 frei bewegen kann, die unter dem Wagen S befestigt und nach unten gerichtet ist, und diese Rolle
47 ist von den Förderbändern 44 getragen, die diese Rolle 47 in einer Art und Weise umschlingen, wie es in
Verbindung mit der analogen Rolle 11 der Umdreheinrichtung B beschrieben ist.
Eine weitere Rolle 49, die als Austrittsrolle bezeichnet
ist, ist an dem kleinen Wagen 43 befestigt, der weiterhin mit den Stangen 5o von doppeltwirkenden
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Zylindern 51 verbunden ist, die an den Flanschen 4l
befestigt sind.
Die letzten beiden Rollen sind übliche Rückkehrrollen.
Die Eintrittsrolle und die zweite Rolle haben eine besondere Gestalt. In der Praxis können sie durch
Schäfte dargestellt sein, auf welche in Abständen Antriebsscheiben aufgekeilt sein können, die etwa die
gleiche Breite wie die von ihnen getragenen Bänder 44 haben können und die eine freie Höhe haben entsprechend
dem Unterschied zwischen dem Durchmesser des Antriebsrades und dem Durchmesser des Schaftes, wobei diese
Höhe größer als das Zweifache der maximalen senkrechten Verschiebung des Rahmens T mit Bezug auf den Wagen C ist,
Die Flansche 4l des Wagens S tragen weiterhin zwei doppeltwirkende Zylinder 52, deren Stangen jeweils
mit einem Ende eines Mitnehmers 53 verbunden sind, welcher an dem Flansch 4l schwenkbar angebracht ist und
welcher an dem anderen Ende einen Magneten 54 trägt,
der an diesem Ende schwenkbar angebracht ist derart, daß er eine Teildrehung um dieses Ende ausführen kann.
Der Magnet 54 wird gegen die untere Fläche der Tragflächen
aus magnetischem Metall des Buch-Fahrzeuges D gebracht, welches gegenüber dem Austrittsende der Vorrichtung
im Stillstand steht. Er dient weiterhin dazu, diese Tragfläche aus der Ruhestellung in die beladene
Stellung zu bewegen, wie es nachstehend im einzelnen beschrieben wird.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben. Der Kreislauf beginnt, wenn ein Teil G
aus extrudiertem Material beispielsweise aus der Extrudiervorrichtung kommt und auf die Fläche 5 der
Umdreheinrichtung B gelangt, wobei, wie oben erwähnt, diese Fläche mit den beiden Kugelflächen erhalten ist.
Die von den beiden Flächen erzeugte Konkavität hat
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- i8 -
zur Folge, daß der Teil G eine Lage parallel zur Achse des Zylinders 2 einnimmt, während das Fühlelement 8,
welches von dem Teil G dadurch betätigt wird, daß dieser eine vorbestimmte Lage entlang der Kugelflächen erreicht,
das Schließen der Einspanneinrichtungen 6 steuert, wodurch der Teil G an der Fläche 5 festgelegt wird. Zu
diesem Zeitpunkt dreht sich der Zylinder 2 um seine Achse, um den Teil G in mit Bezug auf die Ankunftslage
umgedrehter Lage auf die Förderbänder 9 zu bringen. Zufolge
dieser Bewegung nimmt diejenige Zylinderfläche 5>
die der Fläche, auf welcher der Teil G liegt, diametral gegenüberliegt und welche zu der ersten Fläche 5 gleich
ist, die von der letzteren freigelassene Stellung ein und sie ist daher bereit, den nächsten Teil G aufzunehmen.
Selbstverständlich befindet sich, wenn die Teile G kontinuierlich und gleichmäßig ankommen und sich sehr
nahe beieinander befinden oder sich sogar berühren, wie es im Fall einer Extrudiervorrichtung der Fall ist, vor
der Umdreheinrichtung B eine die Teile G in einen Abstand voneinander bringende Einrichtung, die an sich bekannt
ist, so daß die Teile G die Umdreheinrichtung B in genügendem Abstand voneinander erreichen, damit Drehung
des Zylinders 2 möglich ist, ohne daß sich Störungen ergeben.
Sobald die Zylinderdrehung beendet ist, öffnen sich die Einspanneinrichtungen 6 und der Teil G, der nunmehr
mit Bezug auf seine anfängliche Lage umgedreht ist, kommt mit den Förderbändern 9 in Berührung, die ihn wegziehen
und auf die Förderbänder 15 der Überführungseinrichtuhg R bringen, die ihn ihrerseits auf die Förderbänder
26 des Wagens C abgeben.
Der Wagen C ist in dem Gestell E auf einer solchen Höhe angeordnet, daß die Transportfläche des Wagens S,
die von den Förderbändern kk gebildet ist, sich auf
einer Höhe befindet, die höher als die Fläche des Wagens
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C liegt, auf welcher der Teil oder mehrere Teile, falls erforderlich, gelagert werden.
Der Wagen C trägt, wie bereits gesagt, den Rahmen T, der mit Bezug auf den Wagen C zwischen zwei Stellungen
senkrecht bewegbar ist, und zwar mit Bezug auf die Tnansportfläche
der Förderbänder 26 zwischen einer unteren und einer oberen Stellung.
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Rahmen T in seiner unteren Stellung, und daher befindet er sich
direkt auf dem Wagen C.
Wie bereits gesagt, trägt der Rahmen T den Wagen S, der mit den Förderbändern kk ausgerüstet ist. Der
Wagen S ist mit Bezug auf den Rahmen T in der Richtung Eintrittsende-Austrittsende und umgekehrt zwischen zwei
Stellungen waagerecht bewegbar, die als hintere Stellung und vorgeschobene Stellung bezeichnet sind.
Weiterhin ist auch die Austrittsrolle 49, welche
die Förderbänder kk des Wagens S trägt, mit Bezug auf den Wagen S in der Ebene der Bewegung der Förderbänder
kk in beiden Richtungen bewegbar, da sie an dem kleinen Wagen kj angebracht ist. Die Grenzstellungen dieser Verschiebung
bestimmen zwei unterschiedliche Längen der Förderfläche, die von den Förderbändern kk geschaffen
ist. Diese Längen werden als maximale Länge und minimale Länge bezeichnet.
Zu diesem Zeitpunkt (Fig. k) befindet sich der Wagen S in seiner hinteren oder zurückgezogenen Stellung
und seine Förderfläche kk hat ihre maximale Länge, was bedeutet, daß die Rolle kS sich in der äußersten Stellung
befindet. In dieser Stellung verbleibt die Transportfläche des Wagens S innerhalb der Grundteilfläche
des Gestells E.
Der Teil G oder die Gruppe von Teilen, die auf den Förderbändern 26 läuft, befindet sich zu einem gewissen
Zeitpunkt in einer Stellung über der darunterliegenden
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Transportfläche des Wagens S. Nunmehr werden die Förderbänder
kk betätigt und gleichzeitig wird der Zylinder 4o
gestartet, so daß die Hebel 38 sich drehen und mit den
Widerlagerflächen an dem Grundteil 29 des Rahmens T in Eingriff kommen, wodurch der Rahmen T gehoben wird.
Als Folge des Hebens und zufolge der besonderen Gestalt der Rollen 25 und 45 geht die Transportfläche
des Wagens S durch die Fläche des Wagens C hindurch und hält an einer höheren Höhe an, wobei sie den Teil
G oder die Teile mit sich nimmt, die auf dem Wagen C angeordnet waren.
Wie bereits gesagt, ist die Gestalt der Rollen 25 und 45 derart, daß irgendeine Störung zwischen den Bewegungen
beim Kreuzen der Transportflächen vermieden ist.
Nunmehr befindet sich der Teil G auf der Transportfläche des Wagens S, die sich in Richtung gegen das Austrittsende
der Hebeeinrichtung E bewegt. Jedoch wird gleichzeitig der Wagen S durch Einwirkung des Motors
37 und daher durch Einwirkung der Einrichtung, welche die Zahnstange 36, das Zahnrad, das Kettenzahnrad 33
und die Kette 35 aufweist, gleichzeitig in seine vorgeschobene Stellung bewegt, so daß sein den kleinen Wagen
43 tragendes Ende sich über die Lagerplatte des Buch-Fahrzeuges
D erstreckt (siehe Fig. 6). Diese Fläche kann offensichtlich irgendeine Lagerfläche sein kann und
nicht nur eine Platte eines Buch-Fahrzeuges, sondern auch beispielsweise die Anfangsstation einer nachfolgenden
Verarbeitungsvorrichtung oder dergleichen.
Jedenfalls werden als Folge der kombinierten Transportbewegung der Förderbänder 44 und der Verschiebebewegung
des Wagens S der Teil G aus elastomerem Material oder die Anzahl von Teilen zu einem gewissen Zeitpunkt
über der Lagerfläche angeordnet. Mittlerweile wurde der Zylinder 52 betätigt, so daß der Mitnehmer 53 den an ihm
angelenkten Magneten 54 gegen die darüberliegende Lager-
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platte des Buch-Fahrzeuges D gebracht hat, wobei diese Lagerplatte sich noch in der Ruhestellung befindet und
in dieser Stellung durch die oben erwähnte Rückführfeder gehalten ist.
Nunmehr wird die Bewegung der Förderbänder 44 angehalten und gleichzeitig wird der Rahmen T in seine
untere Stellung gebracht, wobei der Wagen S ebenfalls abgesenkt wird und die Transportfläche des Wagens C
wiederum von der Transportfläche des Wagens S gekreuzt wird. Selbstverständlich befindet sich der Teil G nunmehr außerhalb der Grundfläche der Hebeeinrichtung E
oberhalb der Lagerfläche, so daß er nicht wieder mit der Transportfläche des Wagens C in Berührung kommt. Weiterhin ist dieses Absenken nicht ausreichend, um eine Störung zwischen dem Ende des Wagens S, welches aus der Hebeeinrichtung E vorragt, und der Lagerfläche des Buch-Fahrzeuges D hervorzurufen.
untere Stellung gebracht, wobei der Wagen S ebenfalls abgesenkt wird und die Transportfläche des Wagens C
wiederum von der Transportfläche des Wagens S gekreuzt wird. Selbstverständlich befindet sich der Teil G nunmehr außerhalb der Grundfläche der Hebeeinrichtung E
oberhalb der Lagerfläche, so daß er nicht wieder mit der Transportfläche des Wagens C in Berührung kommt. Weiterhin ist dieses Absenken nicht ausreichend, um eine Störung zwischen dem Ende des Wagens S, welches aus der Hebeeinrichtung E vorragt, und der Lagerfläche des Buch-Fahrzeuges D hervorzurufen.
Zu diesem Zeitpunkt (Fig. 7) wird, während der
Wagen S und daher auch die Achse der Eintrittsrolle 45 in der Stellung verbleiben, die sie einnehmen, der Zylinder 51 betätigt, so daß der kleine Wagen 43 und demgemäß die Austrittsrolle 49 sich in Richtung gegen die Eintrittsrolle 45 bewegen, bis die Stellung erreicht ist, welcher die minimale Länge der Transportfläche 44 entspricht. Als Folge dieser Bewegung wird die Transportfläche zunehmend unter dem Teil G oder der Mehrzahl von Teilen G entfernt bzw. weggezogen, so daß dieser bzw.
diese, die nicht langer abgestützt sind, auf die darunterliegende Lagerfläche des Fahrzeuges D fallen.
Wagen S und daher auch die Achse der Eintrittsrolle 45 in der Stellung verbleiben, die sie einnehmen, der Zylinder 51 betätigt, so daß der kleine Wagen 43 und demgemäß die Austrittsrolle 49 sich in Richtung gegen die Eintrittsrolle 45 bewegen, bis die Stellung erreicht ist, welcher die minimale Länge der Transportfläche 44 entspricht. Als Folge dieser Bewegung wird die Transportfläche zunehmend unter dem Teil G oder der Mehrzahl von Teilen G entfernt bzw. weggezogen, so daß dieser bzw.
diese, die nicht langer abgestützt sind, auf die darunterliegende Lagerfläche des Fahrzeuges D fallen.
Es ist zu bemerken, daß die Änderung der Länge der Transportfläche der Förderbänder 44, die sich aus der
Bewegung des kleinen Wagens 43 ergibt, durch die Rolle 47 aufgenommen wird, die in ihrer Führung 48 sich nach unten bewegt, so daß die Spannung der Förderbänder 44
konstant gehalten wird.
Bewegung des kleinen Wagens 43 ergibt, durch die Rolle 47 aufgenommen wird, die in ihrer Führung 48 sich nach unten bewegt, so daß die Spannung der Förderbänder 44
konstant gehalten wird.
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Der Wagen S wird nunmehr in seine zurückgezogene Stellung gebracht, indem der Motor 37 wiederum gestartet
wird, während der kleine Wagen k3 wiederum in seine äußere
Stellung gebracht wird durch Betätigung des Zylinders 51 in umgekehrter Richtung, wobei wiederum die maximale Länge
der Transportfläche kk des Wagens S hergestellt wird. Die
Rolle k7 steigt dabei in der Führung k8, wobei sie von
den Bändern kk, die von der Rolle '*9 gezogen werden,
gehoben wird.
Mittlerweile hat die Rückkehrbewegung des Wagens S über den am Ende des Hebels 53 befindlichen Magneten 5^»
der an der Unterfläche der ersten darüberliegenden Lagerfläche des Fahrzeuges D anhaftete, Abwärtsbewegung dieser
Lagerfläche veranlaßt. Nunmehr, bevor der Magnet 5k sich
von dieser Lagerfläche als Folge der vollständigen Rückkehr des Wagens S trennt, wird der Arm 28 betätigt, der
durch Drehung sein freies Ende auf die obere Fläche der Lagerfläche bringt und durch Überwinden der Wirkung der
Rückkehrfedern die Lagerfläche zwingt, ihre Abwärtsbewegung bis in eine waagerechte Stellung stabilen Gleichgewichts
zu vervollständigen, in der sie belassen werden kann und die der Stellung einer beladenen Fläche entspricht.
Offensichtlich kann irgendeine andere geeignete
Einrichtung, beispielsweise eine pneumatische Einrichtung, anstelle des Magneten 5k verwendet werden, wenn die Lagerflächen
des Fahrzeuges D aus nicht magnetischem Material gebildet sind.
Die nachfolgende Lagerfläche ist auf einer Höhe angeordnet, die über der Ebene liegt, in der die vorhergehende
Lagerfläche angeordnet war, so daß die Motor-Getriebe-Einrichtung
21 nunmehr wirksam werden kann, um den Wagen C über eine Strecke aufwärts zu bewegen, die
dem Unterschied der Höhen entspricht, an denen die vorhergehende und die jetzige Lagerfläche angeordnet war
bzw. ist.
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Als Folge der starren Verbindung zwischen den Rollen
l6 und 11, die durch die Überführungseinrichtung R dargestellt
ist, bewegt sich die Rolle 11 nunmehr waagerecht auf dem Gestell 1 der Umdreheinrichtung B und die Änderung
der Länge der Transportfläche der Förderbänder 9 zufolge dieser Bewegung wird durch die Rolle 12 aufgenommen,
die in ihrer senkrechten Führung I3 bewegbar ist, so daß die Spannung der Förderbänder 9 konstant gehalten
ist.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Vorrichtung bereit, einen neuen Kreislauf zu beginnen.
Wie oben erwähnt, kann der letzte Teil der Vorrichtung durch eine geeignete Einrichtung ersetzt werden,
beispielsweise durch eine bewegliche Plattform, welche das Buch-Fahrzeug D abstützt und mittels welcher
die Höhe der Lagerfläche auf eine festgelegte Austrittshöhe der Hebeeinrichtung E, nämlich der Transportfläche
kk des Wagens S, eingestellt werden kann.
Wenn das Fahrzeug D vollständig beladen ist, wird der Wagen C wiederum in seine untere Stellung gebracht,
und ein leeres Lagerfahrzeug D wird vor den Austritt der
Vorrichtung gefahren.
Bei Betrachtung des Arbeitskreislaufs ist zu bemerken,
daß die Teile G den Wagen C kontinuierlich und gleichmäßig und im Abstand voneinander erreichen. Es
wurde bereits gesagt, daß in Übereinstimmung mit der Größe der Teile G mehrere Teile gleichzeitig auf einer
Fläche oder Platte des Lagerfahrzeuges D gelagert werden
können. Wenn in der Beschreibung von einer Gruppe von Teilen G gesprochen wird, so sind darunter soviel Teile
zu verstehen, wie sie jeweils auf einer Lagerfläche des Lagerfahrzeuges D Platz finden.
Es ist zu bemerken, daß der Wagen S mit Bezug auf den Wagen C gehoben werden muß, wenn die ganze Gruppe
von Teilen G sich in entsprechender Lage befindet. Weiter-
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hin muß der Wagen S in die untere Stellung zurückkehren innerhalb einer Zeit, die nicht langer dauert als die
Zeit, welche von dem ersten Teil G der nächsten Gruppe von Teilen G benötigt wird, die Strecke zu überwinden,
die der Wagen S zurücklegt, um von der zurückgezogenen Stellung zur vorgeschobenen Stellung zu gelangen. Tatsächlich
würde sich im entgegengesetzten Fall eine Störung des auf den Förderbändern 26 des Wagens C laufenden
Teiles G mit den Antriebsscheiben der Rolle Ί5»
die sich noch in gehobener Stellung mit Bezug auf die Förderbänder 26 des Wagens C befinden, ergeben.
Weiterhin muß der Wagen S seinen Arbeitskreislauf in einer Zeit ausführen, die kürzer ist als die Zeit,
die der erste Teil G der zweiten nachfolgenden Gruppe von Teilen G braucht, um auf den Förderbändern kk des
Wagens S in dessen zurückgezogener Stellung anzukommen. Sonst würde im nächsten Kreislauf der Wagen S eine
größere Anzahl von Teilen G aufnehmen, die dann nicht auf einer Lagerfläche Platz finden könnten.
In der Praxis muß die absolute Verschiebegeschwindigkeit der Teile G auf dem Wagen S im Vergleich zu der Geschwindigkeit
der Förderbänder 9i 15 und 26 sehr hoch
sein, und diese hohe Geschwindigkeit wird erteilt, indem den Förderbändern kk des Wagens S und diesem selbst hohe
Geschwindigkeit erteilt wird, so daß die Summe dieser hohen Geschwindigkeiten den hohen Wert an Absolutgeschwindigkeit
schafft, der für das Arbeiten der beschriebenen Vorrichtung erforderlich ist.
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Claims (5)
- Patentansprüche\\ Verfahren zum automatischen Lagern von Teilen aus elastomerem Material, bei welchem jeder der Teile von einer Sammelfläche aufgenommen und auf erste endlose Förderbänder überführt wird, die um eine Mehrzahl von Rollen laufen, an denen die Bänder parallel zueinander und im Abstand voneinander derart angeordnet sind, daß eine sich mit kontinuierlicher und gleichmäßiger Bewegung bewegende Transportfläche hervorgerufen ist, wobei die Bänder wenigstens teilweise entlang einer Ebene angeordnet sind, die eine erste Ebene für den Transport des Teiles darstellt, der Teil mittels der Bewegung der ersten Transportfläche bis nahe zu einer Lagerfläche transportiert wird, die gegebenenfalls auf einer kontinuierlich variablen Höhe angeordnet ist, und bei welchem der Teil auf die Lagerfläche gelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin jeder Teil von der ersten Transportfläche auf eine zweite Transportfläche überführt wird, die mit der ersten Transportfläche nicht übereinstimmt und zu dieser nicht koplanar jedoch parallel zu ihr liegt und in der gleichen Richtung mit einer Geschwindigkeit bewegbar ist, die höher als die Geschwindigkeit der ersten Transportfläche ist, wobei die zweite Transportfläche durch zweite endlose Förderbänder gebildet ist, die um eine andere Mehrzahl von Rollen laufen, an denen die Bänder parallel zueinander und im Abstand voneinander und an den Zwischenräumen zwischen den ersten Bändern angeordnet sind, der Teil auf der zweiten Transportfläche bis zur Lagerfläche und in eine Stellung über dieser transportiert wird, und daß die zweite Transportfläche von dem Teil entfernt wird derart, daß der Teil auf die darunterliegende Lagerfläche fällt.5G9883/0383
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die zweite Transportfläche in beiden Richtungen senkrecht verschoben wird, um ihre Lage gemäß der kontinuierlich variablen Höhe der Lagerfläche einzustellen.
- 3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Überführen des Teiles von der ersten Transportfläche zu der zweiten Transportfläche erhalten wird durch Verschieben der zweiten Transportfläche zwischen zwei Stellungen, von denen eine unter und eine über der ersten Transportfläche liegt, und daß während der Verschiebung die zweite Transportfläche durch die erste Transportfläche hindurchgeht.
- k. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Aufnehmen des Teiles von der SammeIflache und vor dem Überführen des Teiles auf die erste Transportfläche der Teil an einer Tragfläche festgelegt wird, dem Teil durch die Tragfläche wenigstens eine Drehung um eine in dieser Fläche liegende Achse, die parallel zu einer der Seiten des Teiles verläuft, vorzugsweise parallel zu der längeren Seite, erteilt wird, so daß die Lage der unteren Fläche und der oberen Fläche des Teiles mit Bezug auf die Sammelfläche umgekehrt werden, der Teil von der Tragfläche freigegeben wird, und daß das Aufnehmen, Festlegen, Drehen, Freigeben, Überführen, Transportieren und Lagern ausgeführt wird, indem der Teil immer in der durch seine beiden Hauptachsen bestimmten Ebene gehalten wird.
- 5. Vorrichtung für automatische Lagerung von Teilen aus elastomerem Material auf Lagerflächen, die, falls erforderlich, auf einer kontinuierlich variablenJHöhe angeordnet sind, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine erste Transporteinrichtung (C, 26) zur Aufnahme jedes der Teile (G) aus elastomerem Material, eine zweite Transporteinrich-509883/0383tung (S, kk), die von der ersten Transporteinrichtung beschickt wird, um jeden der Teile bis zur Lagerfläche und in eine Stellung über dieser zu transportieren, und durch eine Einrichtung, die in der Lage ist, das Fallen der Teile von der Fläche der zweiten Transporteinrichtung auf die darunterliegende Lagerfläche hervorzurufen.6. Vorrichtung nach Anspruch 5» gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Einstellen der Lage wenigstens der zweiten Transporteinrichtung auf die kontinuierlich variable Höhe der Lagerflächen.7· Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein Gestell (E), welches am Erdboden befestigt ist, durch welches jeder der Teile (G) aus elastomerem Material sich von der Sammelzone zu den Lagerflächen bewegt und welches zwei zur Richtung der Bewegung rechtwinklig verlaufende gegenüberliegende Seiten hat, die als Eintrittsende und Austrittsende bezeichnet sind, einen Wagen (C), der in dem Gestell in zwei Richtungen senkrecht bewegbar ist und Förderbänder (26) trägt, die von wenigstens zwei Rollen (l6, 25) getragen sind, die an den gegenüberliegenden Enden des Wagens drehbar angebracht, als erste Rolle bzw. zweite Rolle bezeichnet sind und an denen die Bänder (26) im Abstand voneinander angeordnet sind, die eine die Transportfläche der ersten Transporteinrichtung bildende Fläche hervorrufen, die vom Eintrittsende aura Austrittsende läuft, einen Rahmen (T), der in dem Wagen (C) angeordnet ist und mit Bezug auf den Wagen (C) in zwei Richtungen senkrecht zwischen einer unteren und einer oberen Stellung bewegbar ist, einen an dem Rahmen angebrachten Wagen (S), der mit Bezug auf den Rahmen in zwei Richtungen in Längsrichtung zwischen dem Eintrittsende und dem Austrittsende zwischen einer zurückgezogenen und einer vorgeschobenen Stellung bewegbar ist und der Förderbänder (kk) trägt,S09883/0383die von wenigstens zwei Rollen (45, 49) getragen sind, die an den gegenüberliegenden Enden des Wagens (S) drehbar angebracht und als Eintrittsrolle und Austrittsrolle bezeichnet sind, von denen die Austrittsrolle (49) weiterhin mit Mitteln (43) versehen ist, die eine Verschiebung dieser Rolle relativ zu dem Wagen (S) zwischen dem Eintrittsende und dem Austrittsende in zwei Richtungen zwischen zwei Stellungen ermöglichen, die einen minimalen Abstand und einen maximalen Abstand der Austrittsrolle von der Eintrittsrolle bestimmen, deren Achse mit Bezug auf den Wagen (S) ortsfest angeordnet ist, wobei die Förderbänder an den Rollen an Stellen entsprechend den Zwischenräumen zwischen den Förderbändern (26) des Wagens (C) angeordnet sind und eine die Transportfläche der zweiten Transport" richtung darstellende Fläche bilden, die sich in der gleichen Richtung wie die Transportfläche der Förderbänder (26) des Wagens (C) bewegt und die eine solche Lage hat, daß sie durch die Fläche der ersten Transporteinrichtung jedesmal hindurchgeht, wenn der Rahmen (T) aus der unteren Stellung in die obere Stellung und umgekehrt bewegt wird, und durch eine Einrichtung zum Steuern dieser Bewegung.8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (E) eine Einrichtung trägt zum Betätigen des Wagens (G) mit variabler Geschwindigkeit.9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung wenigstens zwei unterschiedliche Verschiebungsgeschwindigkeiten des Wagens (C) ermöglicht, und zwar eine niedrigere Geschwindigkeit für die Aufwärtsbewegung und eine höhere Geschwindigkeit für die Abwärtsbewegung.lo. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9t dadurch gekennzeichn«·/:, daß der Wagen (C) eine Einrichtung zum Steuern der senkrechten Verschiebung desSG9Ö83/O383Rahmens (T) trägt.11. Vorrichtung nach Anspruch Io, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung Hebel (38) aufweist, die an dem Wagen (C) derart angelenkt sind, daß sie sich in senkrechter Ebene drehen und an einer solchen Stelle, daß zwei Arme unterschiedlicher Länge erzeugt sind, die so angeordnet sind, daß der kürzere Arm der Hebel während seiner Drehung um den Schwenkpunkt oder Anlenkpunkt über einen gewissen Kreisbogen mit Widerlagerflächen zusammenarbeitet oder im Eingriff steht, die an dem Rahmen in zweckentsprechender Weise gebildet sind, und daß die Hebel weiterhin an dem Ende des längeren Armes an den Stangen von doppeltwirkenden Zylindern (4o) angelenkt sind, die mit dem Wagen (C) verbunden sind.12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (T) eine Einrichtung zum Betätigen des Wagens (S) trägt.13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung zwei Kettenräder (33) aufweist, die an den gegenüberliegenden Enden des Rahmens (T) drehbar angebracht sind, und zwar am Eintrittsende und am Austrittsende, eines der Räder mit einem Zahnrad einheitlich gebildet ist, welches mit einer Zahnstange (36) gekoppelt ist, die über eine Kurbelhebeleinrichtung mit einem Motor (37) verbunden ist, der ebenfalls an dem Rahmen angebracht ist und mit dessen Hilfe die Zahnstange und daher die genannte Einrichtung abwechselnd in zwei Richtungen verschoben werden, wobei dem an dem Zahnrad befestigten Kettenrad eine analoge Drehung erteilt wird, um die Kettenräder eine endlose Kette (35) läuft, die mit dem Wagen (S) verbunden ist, der auf an dem Rahmen in zweckentsprechender Weise vorgesehenen Schienen läuft.Ik. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, die relative509883/0383Bewegung zwischen der Austrittsrolle (49) und dem Wagen (S) ermöglicht, einen Wagen (43) aufweist, der auf Schienen bewegbar ist, die an dem Rahmen des Wagens (S) in zweckentsprechender Weise vorgesehen sind, und daß die Austrittsrolle (49) in dem Wagen (43) drehbar angebracht ist, der mit den Stangen zweier doppeltwirkender Zylinder verbunden ist, die an dem Rahmen des Wagens (S) befestigt sind.15· Vorrichtung nach Anspruch l4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (S) an sich bekannte Mittel trägt, um eine Änderung der Länge der Transportfläche der Förderbänder (44), die sich als Folge von Bewegung des Wagens (43) in Richtung gegen die Eintrittsrolle und umgekehrt ergibt, derart anzugleichen, daß konstante Spannung der Bänder aufrechterhalten ist.l6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, welche ermöglicht, daß die Fläche (44) der zweiten Transporteinrichtung durch die Fläche (26) der ersten Transporteinrichtung bei jeder Bewegung des Rahmens (T) mit Bezug auf den Wagen (C) hindurchgeht, die zweite Rolle und die Eintrittsrolle (45) aufweist, deren jede aus einer Anzahl von Antriebsscheiben gebildet ist, deren Anzahl gleich der Anzahl der um sie laufenden Förderbänder ist und die in gleichachsiger Anordnung in Abständen, die nicht kleiner als die Breite der Förderbänder des anderen Förderbandsystems sind, angeordnet sind und einen Durchmesser haben, der nicht kleiner ist als die Summe der Dicke des Verbindungsschaftes (Achse) und der Breite der maximalen relativen Verschiebung zwischen dem Wagen (S) und dem Rahmen.17· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis l6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (S) eine Einrichtung zum Steuern der nachfolgenden Bewegung der Lagerfläche unter die Austrittsrolle aufweist.603883/038318. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung an dem Rahmen des Wagens (S) angelenkte Hebel (53) aufweist, die an einem Ende an sich bekannte Mittel (5^) zum Anhaften an der Lagerfläche aufweisen und die an ihrem anderen Ende mit Stangen von doppeltwirkenden Zylindern (52) verbunden sind, die ebenfalls an dem Rahmen des Wagens (S) angebracht sind.19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis l8, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (C) eine Einrichtung trägt, die mit der an dem Wagen (S) vorgesehenen Einrichtung zum Bewegen der Lagerflächen zusammenarbeitet.20. Anlage zum Lagern von Teilen aus elastomerem Material auf Lagerflächen, die, falls erforderlich, auf einer kontinuierlich variablen Höhe angeordnet sind, nach dem Verfahren nach Anspruch 1, mit einer Einrichtung zur Aufnahme der Teile, die sich auf einer gegebenen Fläche und in einer vorgegebenen Richtung bewegen, und zur Überführung der Teile auf eine erste Transporteinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die als Umdreheinrichtung (B) bezeichnete Aufnahmeeinrichtung eine Einrichtung zum Sammeln jedes aus einer gegebenen Richtung kommenden Teiles (G) und zum Anordnen des Teiles in vorbestimmter Ausrichtung, eine Einrichtung (6) zum Festlegen des Teiles in der ausgerichteten Stellung, eine Einrichtung (4) zum Umdrehen jedes Teiles wenigstens um eine Achse parallel zu einer der Seiten des Teiles, vorzugsweise zu der längeren Seite, und eine Einrichtung (9) aufweist zum Überführen des Teiles in der umgedrehten Stellung auf die erste Transporteinrichtung (26).21. Anlage nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung einen um seine Achse drehbaren Zylinder (2) aufweist, der an einem am Erdboden befestigten Gestell (l) angebracht ist, die Achse in dem509883/0303Gestell waagerecht angebracht ist und in der senkrechten Ebene liegt, die die Richtung der Ankunft des Teiles enthält, wenigstens eine Tragfläche (5) für den Teil vorgesehen ist, die erhalten ist durch zwei Flächen, die sich einander entlang einer Kante parallel zu der Achse des Zylinders treffen, die eine Länge hat gleich der Länge der Mantellinie des Zylinders sowie die Verlängerung der Ankunftslinie des Teiles darstellt, die beiden Flächen zusammen einen konkaven Winkel bilden, dessen Konkavität in Richtung zur Außenseite des Zylinders gerichtet ist, die Tragfläche (5) einen Teil der Seitenfläche des Zylinders bildet, eine Spanneinrichtung (6) zum Festlegen der Teile vorgesehen ist, die eine Reihe von Hebeln aufweist, deren eines Ende entlang einer Achse (7) parallel zu der den beiden Flächen gemeinsamen Kante angelenkt ist und die eine solche Gestalt haben, daß als Folge der Drehung um diese Achse das andere Ende mit der den beiden Flächen gemeinsamen Kante an der Seite der Konkavität in Eingriff kommt, die Drehbewegung vorzugsweise durch den Teil selbst gesteuert ist, und Förderbänder (9) vorgesehen sind, die um wenigstens zwei Rollen (Io, ll) laufen, die an dem Gestell (l) drehbar angebracht sind, die Bänder (9) eine Transportfläche bilden, die unter dem Zylinder liegt, die Rollen mit Bezug auf die Bewegungsrichtung der Transportfläche als vordere bzw. hintere Rolle bezeichnet sind, die Bewegung der Transportfläche von der vorderen Rolle zur hinteren Rolle stattfindet, die Förderbänder an den Rollen in Abständen voneinander angebracht sind, und die Abstände bzw. Zwischenräume zwischen den Förderbändern dort liegen, wo die Hebel (6) zum Festlegen der Teile angebracht sind.22. Anlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (5) zwei Kugelflächen für das Verschieben der Teile aufweist, welche die beiden sich entlang einer gemeinsamen Kante treffenden Flächen dar-609883/0383stellen.23· Anlage nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Tragflächen (5) vorgesehen sind, die in zwei diametral gegenüberliegenden Zonen entlang der Fläche des Zylinders (2) vorgesehen sind.24. Anlage nach einem der Ansprüche 21 bis 23, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (8) zum Feststellen des Vorhandenseins eines Teiles (G) an der Tragfläche (5)» die die Drehbewegungen der Festlegeeinrichtung (6) und des Zylinders (2) steuert.25· Anlage nach einem der Ansprüche 21 bis 2k, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdreheinrichtung (B) über eine dritte Transporteinrichtung (15) mit der Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 5 bis 19 verbunden ist.26. Anlage nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Transporteinrichtung einen Rahmen aufweist, der die hintere Rolle (ll) an der Umdreheinrichtung (B) mit der ersten Rolle (l6) in dem Wagen (C) verbindet und Förderbänder (15) trägt, die an den Rollen im Abstand voneinander an den Zwischenräumen der Förderbänder (9) der Umdreheinrichtung (B) und der Förderbänder (26) des Wagens (C) angeordnet sind, und daß die drei Förderbandsätze (9, 151 26) durch eine einzige Betätigungseinrichtung gesteuert sind und alle die gleiche lineare Geschwindigkeit haben.27· Anlage nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Rolle (ll) mit ihrer Achse mit Bezug auf das Gestell (l) der Umdreheinrichtung (B) in einer Ebene bewegbar angebracht ist, die parallel zu der von den Förderbänders (9) gebildeten Transportfläche liegt, und zwar in zwei Richtungen parallel zu der Bewegungsrichtung der Förderbänder.28. Anlage nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdreheinrichtung (B) eine an sich bekannte Einrichtung (l2, 13) aufweist, um eine Änderung der Länge509883/0383der Transportfläche der Förderbänder (9)1 die sich als Folge der Verschiebung der Achse der hinteren Rolle (11) in Richtung gegen die vordere Rolle (lo) und umgekehrt ergibt, derart auszugleichen, daß die Spannung der Bänder konstant gehalten ist.5 09883/0383
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