DE2527015A1 - Umlaufverschlussblatt-antriebsmechanismus fuer kameras - Google Patents
Umlaufverschlussblatt-antriebsmechanismus fuer kamerasInfo
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Description
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Nippon Kogaku Case 2?6
Tokio, Japan
Umlaufverschlußblatt-Antriebsmechanismus für Kameras
Die Erfindung betrifft einen Umlaufverschlußblatt-Antriebsmechanismus,
bei welchem die Antriebsenergie des UmlaufVerschlußblattes mit Hilfe einer Antriebsfeder des Verschlußblattes im Laufe der
Blattverzögerung wiedergewonnen wird.
Es ist (in der US-PS 3 672 282) bereits eine Verschlußblatt-Antriebseinheit
derart vorgeschlagen worden, bei welcher die für die Betätigung der Verschlußblätter verwendete Energie im Lauf
der Verzögerung der Blätter in der Einheit gleichzeitig absorbiert und akkumuliert wird, und derartige akkumulierte Energie wird für
die nächste Betätigung der Verschlußblätter verwendet. (Diese Verschlußart
wird im folgenden als Energieabsorptions-Verschlußart
München: Kramer · Dr. Weser - Hirsch — Wiesbaden: Blumbach · Dr. Bergen · Zwirner
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bezeichnet). Diese Verschlußblatt-Antriebseinheit weist jedoch viele Nockenflächen und Verriegelungsvorrichtungen auf, so daß
sie hinsichtlich ihres Mechanismus äußerst kompliziert ist. Außerdem geht bei dieser Antriebseinheit ein wesentlicher Teil
der Energie aufgrund von Reibungsverlusten verloren, die während der Bewegung der Blätter verursacht werden, so daß die fehlende
Energie in der letzten Aufzugsstrecke der nächsten Verschlußspannung von außen zugeführt werden muß. Polglich wird am Ende
des Verschlußspannens plötzlich eine große Kraft erforderlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Verschlußantriebsmechanismus
verfügbar zu machen, der sehr einfach im Aufbau ist.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Hauptanspruch gekennzeichnet und in den Unteransprüchen weitergebildet.
Bei dem erfindungsgemäßen Umlaufverschlußblatt-Antriebsmechanismus
ist die Antriebsenergie des Umlaufverschlußblattes, welches sich immer nur in einer Richtung dreht, während derjenigen Zeit absorbiert,
während welcher das Blatt feststehend bleibt, und solche absorbierte Energie wird für die nächste Betätigung des Verschlußblattes
verwendet.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsforai
j und
Pig. 2 und jj Vorderansichten zur Darstellung der Antriebenockenbetätigung.
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Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Ein halbkreisförmiges, erstes Verschlußblatt 1 ist
derart angeordnet, daß es die ihm gegenüberliegende Filmbelichtungsöffnung A schließt. Dieses erste Verschlußblatt 1 ist
an einer ersten Antriebswelle 10 befestigt, so daß sich ersteres entsprechend einer Drehung des letzteren im Uhrzeigersinn dreht
und der Film belichtet wird. Ein zweites Verschlußblatt 2, welches
ebenfalls halbkreisförmig ist, ist auf einer Verriegelungswelle 3 befestigt. Auf dieser Verriegelungswelle 3 ist ein Zahnrad 4 befestigt,
welches mit einem Zahnrad 5 kämmt, das auf einer zweiten Antriebswelle 20 befestigt ist und die gleiche Zähnezahl· wie das
Zahnrad 4 aufweist, so daß das zweite Verschlußblatt 2 sich bei einer im Gegenuhrzeigersinn verlaufenden Drehung der zweiten Antriebswelle
20 ebenfalls im Uhrzeigersinn drehen kann, um die Filmbelichtungsöffnung A zu schließen. Die erste AntrM)swelle 10
erstreckt sich durch das Innere der Verriegelungswelle 3 hindurch, und diese beiden Wellen werden je von einer (nicht dargestellten)
Lagerung getragen, so daß sie sich unabhängig voneinander drehen können.
Eine erste Nockenscheibe 11 und eine Verriegelungsscheibe 12 sind an einem Mittelteil bzw. einem Ende der ersten Antriebswelle 10
befestigt. Die Verriegelungsscheibe 12 ist in der Nähe ihres Umfangs mit zwei gegeneinander um l80° versetzten Kerben 12a (von
denen in der Zeichnung lediglich eine gezeigt ist) und einem Vorsprung 12b an ihrem Seitenteil versehen. Ein Ende eines mittels
einer Welle 13a schwenkbar gelagerten Auslösehebels 13 paßt in
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eine der Einkerbungen 12a in dieser Scheibe 12, um deren Drehung und damit die Drehung der ersten Antriebswelle 10 zu verhindern.
Der Auslösehebel I3 wird normalerweise durch eine (nicht dargestellte)
Feder zur Drehung im Gegenuhrzeigersinn gezwungen, und wenn sein anderes Ende durch Betätigung eines (nicht gezeigten)
Verschlußauslösegliedes in Pfeilrichtung gedrückt wird, dreht er sioh von der Einkerbung 12a weg. Eine Rolle 15, die mit der Antriebsnockenscheibe
11 zusammenzuwirken vermag, ist an einem Ende eines Mittels einer Welle 14a drehbaren Hebels 14 schwenkbar befestigt.
Das andere Ende des Hebels 14 ist mit einer Hauptantriebsfeder l6 verbunden, so daß dieser Hebel 14 normalerweise zu einer
Drehung im Gegenuhrzeigersinn gezwungen wird. Ein Anschlag 17 ist vorgesehen, um eine Drehbewegung des Hebels 14 zu begrenzen. Ein
auf einer Welle l8a drehbar gehaltenes Zahnrad 18 weist an seiner Seite einen Vorsprung l8b auf, welcher mit dem an der Scheibe 12
gebildeten entsprechenden Vorsprung 12 b in Eingriff bringbar ist. Ein Ende einer Schraubenfeder 19» die als Verschluß-Hilfsantriebsvorrichtung
dient, ist an dem Zahnrad 18 und deren anderes Ende ist an der Scheibe 12 befestigt, so daß dieser Feder durch eine
im Uhrzeigersinn verlaufende Drehung des Zahnrads 18 Energie zugeführt wird, um eine im Uhrzeigersinn gerichtete Drehkraft auf
die erste Antriebswelle 10 auszuüben.
Die zweite Antriebswelle 20, eine zweite Antriebsnockenscheibe 21, eine zweite Verriegelungsscheibe 22, ein zweiter Vorsprung 22b,
zweite Einkerbungen 22a, ein zweiter Auslösehebel 23, ein zweiter Hebel 24, eine zweite Rolle 25, eine zweite Hauptantriebsfeder 26,
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ein zweiter Anschlag 27, ein zweites Zahnrad 28 und eine zweite Hilfsschraubenfeder 29 haben alle im wesentlichen denselben Aufbau
und dieselbe Funktion wie ihre oben erwähnten jeweiligen ersten Gegenstücke, und folglich werden die Einzelheiten dieser
Glieder hier nicht erläutert, um Überflüssiges zu vermeiden.
Ein Zahnrad 30, das durch eine Welle 30a drehbar gehalten und durch eine (nicht gezeigte) Vorrichtung angetrieben ist, kämmt
über das Zahnrad 28 mit dem Zahnrad l8, so daß sich bei einer durch eine äußere Kraft bedingten, im Uhrzeigersinn verlaufenden
Drehung des Zahnrads 30 das Zahnrad 28 im Gegenuhrzeigersinn und
das Zahnrad 18 im Uhrzeigersinn dreht, und zwar je um l80°, um die Hilfsfedem29 bzw. 19 zusammenzudrücken. Eine Zahnklinke 31
ist zur Verhinderung einer Rückwärtsdrehung des Zahnrads 30 und
damit der Zahnräder 18 und 28 in der Lage.
Es wird nun das Positionsverhältnis zwischen Antriebsnockenscheibe
11 und Hebel l£ mit Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 beschrieben.
Die Antriebsnockenseheibe 11 ist an ihrem Umfang mit Beschleunigungsteilen
11a, 11a', nicht in Berührung tretenden Teilen 11b, 11b' und Verzögerungsteilen lic, lic' versehen. Die Nockenbeschleunigungsteile
11a, 11a' sind symmetrisch zu den Nockenverzögerungsteilen lic, lic' angeordnet. Wenn der Hebel 14 sich in Fig. 2 durch
die Wirkung der Hauptfeder 16 im Gegenuhrzeigersinn dreht, drückt die Rolle 15 gegen den Nockenbeschleunigungsteil 11a, um eine
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Drehung der Nockenscheibe 11 im Uhrzeigersinn zu bewirken.
Während dieser Zeit bleibt der Nockenbeschleunigungsteil in Berührung mit der Rolle 15· Der nicht in Berührung tretende
Teil 11b bleibt jedoch von der Rolle 15 entfernt, da die Drehbewegung des Hebels 14 durch den Anschlag 17 begrenzt wird, wie
es Pig. 3 zeigt.
Der Nockenverzögerungsteil lic steht ebenso wie der Nockenbesehleunigungsteill
11a mit der Rolle 15 in Berührung. Dasselbe Verhalten zeigen ein weiterer Beschleunigungsteil 11a', ein weiterer
nicht in Berührung tretender Teil 11b' und ein weiterer Verzö'gerungsteil C
Es wird nun die Arbeitsweise des Mechanismus beschrieben.
In dem in Fig. 1 gezeigten Zustand betätigt die bedienende Person ein (nicht gezeigtes) Verschlußauslöseglied, so daß ein Ende des
ersten Auslösehebels 1J> nach unten gedrückt wird, um den Eingriff
zwischen dem anderen Ende des Auslösehebels und der Einkerbung 12a in der Verriegelungsscheibe 12 aufzuheben, wodurch das erste
Verschlußblatt 1 entriegelt wird. Dies bewirkt, daß sich die erste Verriegelungsscheibe 12 infolge der Antriebskraft der ersten Hilfsfeder
19 im Uhrzeigersinn dreht. Zur selben Zeit wird der erste Hebel 14 durch die erste Hauptantriebsfeder 16 zu einer im Gegenuhrzeigersinn
verlaufenden Drehung gezwungen, und diese Drehbewegung wird über die erste Rolle 15 auf die erste Antriebsnockenscheibe
11 übertragen, um auf deren Beschleunigungsteil:11a zu
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drücken und diese Nockenscheibe 11 im Uhrzeigersinn zu drehen,
wie es Fig. 2 zeigt. Somit wird das erste Verschlußblatt 1 über die erste Antriebswelle 10 im Uhrzeigersinn gedreht, und zwar
durch die Drehung der Verriegelungsscheibe 12 und der Antriebsnockenscheibe 11, d.h. durch die Kraft der Hilfsfeder 19 und die
Hauptfeder 16, so daß die Belichtung des Films beginnt. Wenn die Berührung der Rolle 15 mit dem Nockenbeschleunigungsteil 11a aufhört,
stößt der Hebel 14 gegen den Anschlag 17* wodurch dessen Drehung beendet wird, so daß die Rolle 15 keinen Kontakt mit dem
nicht in Berührung tretenden Teil 11b hat, wie es in Fig. j5 gezeigt
ist. Folglich dreht sich die erste Antriebswelle 10 durch ihre eigene Trägheit und die Kraft der Hilfsfeder 19. Wenn dann der
Nockenverzögerungsteil lic mit der Rolle in Kontakt kommt, wird der Hebel 14 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Hauptfeder 16
gedreht, und kinetische Energie des Verschlußblattes 1, der Antriebswelle 10 und weiterer zugeordneter Glieder wird in potentielle
Energie der Hauptfeder 16 umgewandelt, um das Verschlußblatt 1 zu verzögern. Wenn sich die Antriebswelle 10 von der in Fig. 2 gezeigten
Position genau um l80° dreht, tritt ein Ende des Auslösehebels 13 mit einer anderen, gegenüber der Einkerbung 12a in der
Scheibe 12 um l80° versetzten Einkerbung in Eingriff, wodurch die Bewegung des Verschlußblattes 1, der Antriebswelle 10 und weiterer
zugeordneter Glieder gestoppt wird.
Wenn andererseits der zweite Auslösehebel 2J>
gedrückt wird, wird das zweite Verschlußblatt 2 durch die Kraft der zweiten Hauptfeder
26 und der zweiten Hilfsfeder 29 im Uhrzeigersinn gedreht, und zwar
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nach demselben Ablauf wie bei den Gegenstücken (erste Glieder),
und seine kinetische Energie wird durch die Feder 26 wieder erlangt. Dies erlaubt es dem zweiten Verschlußblatt 2, sich um
l8O° zu drehen, um an der Stelle anzuhalten, an welcher es die
Filmbelichtungsöffnung A schließt, wodurch die Filmbelichtung zu Ende geführt wird.
Wie aus obiger Erläuterung hervorgeht, wird die Belichtungszeit
bestimmt durch die Zeitdauer von Beginn der Betätigung des ersten Auslösehebels IjJ bis zum Beginn der Betätigung des zweiten AuslSsehebels
23.» so daß es möglich ist, eine gewünschte Belichtungszeit durch richtige Zeitsteuerung der Betätigungen dieser beiden
Auslösehebel IJ und 2J mit Hilfe eines (nicht dargestellten) Versehlußgeschwindigkeits-
oder Belichtungszeiteinstellers zu erhalten.
Die Hilfsfedeml9 und 29 dienen dazu, die Verluste an kinetischer
Energie zu ersetzen, welche durch Reibung oder andere Faktoren während der Bewegung der Verschlußblätter 1, 2, der Antriebswelle
10 und anderer Teile bewirkt werden. Das heißt genauer: Die Betätigung der Verschlußblätter 1, 2 beruht hauptsächlich auf der
Antriebskraft der Hauptfedem 16, 25, und die Verluste an kinetischer
Energie, welche durch Reibung und andere Faktoren während der Bewegung der Verschlußblätter bewirkt werden, werden durch
die Antriebskraft der Hilfsfedem 19, 29 ersetzt. D.h., der von
den Hauptfedern 16, 26 freigesetzte Teil an Energie wird vollständig
wiedergewonnen, wenn die Verschlußblätter verzögert werden. Somit besteht die gesamte von den Hilfsfedern geforderte Funktion
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darin, lediglich die von Reibung und anderen Ursachen herrührenden
Energieverluste zu ersetzen, so daß solche Hilfsfedern eine
weit geringere Federsteifigkeit als die Hauptfedern haben können.
Zur Durchführung der nächsten* Aufnahme wird zunächst der Film durch Betätigen des Aufzugshebels oder Antriebsmotors transportiert,
und das Zahnrad 30 wird im Uhrzeigersinn gedreht, um die Zahnräder 18 und 28 entsprechend in Pfeilrichtung zu drehen, wodurch
den Hilfsfedern 19 und 29 Energie zugeführt wird. Danach
zweite
wird diesesmal als erster der/Auslösehebel 23 gedrückt, um das zweite Verschlußblatt 2 zu bewegen, und darauf wird zur Bewegung des ersten Verschlußblattes 1 der erste Auslösehebel 13 gedrückt, wodurch eine Filmbelichtung bewirkt wird.
wird diesesmal als erster der/Auslösehebel 23 gedrückt, um das zweite Verschlußblatt 2 zu bewegen, und darauf wird zur Bewegung des ersten Verschlußblattes 1 der erste Auslösehebel 13 gedrückt, wodurch eine Filmbelichtung bewirkt wird.
Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die Reihenfolge der Betätigung der Auslösehebel 13, 23 umgekehrt, wenn eine zweite
Belichtung durchgeführt wird. Der Verschlußauslösemechanismus zur Durchführung einer solchen Betätigungsumkehr stellt jedoch keinen
Teil der vorliegenden Erfindung dar und wird hier folglich nicht beschrieben. Ein Beispiel eines solchen Mechanismus ist in der
japanischen Patentanmeldung Nr. 10772/1973 dargestellt.
Es wird nun die Beziehung zwischen den Vorsprüngen 12b, 22b an den Verriegelungsscheiben 12, 22 und den entsprechenden Vorsprüngen
l8b, 28b an den Zahnrädern 18, 28 beschrieben.
Diese Vorsprungpaare 12b, l8b und 22b, 28b sind so angeordnet, daß
sie sich berühren oder dicht nebeneinander stehen, wenn der Ver-
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Schluß gespannt ist, wie es Pig· I zeigt, so daß sie keinen Einfluß
auf irgendeinen Teil des Verschlußmechanismus ausüben, wenn letzterer normal arbeitet, wie es oben beschrieben ist. Wenn jedoch
auf das Verschlußblatt 1 und/oder andere Glieder während der Bewegung dieses Verschlußblattes aus der Position der Fig. 1 eine
unerwartete äußere Kraft ausgeübt wird, und das Verschlußblatt 1 angehalten wird, bevor es sich aus der Position der Pig. I um
l80° dreht (in diesem Fall wird auch der Vorsprung 12b angehalten, ohne sich um volle l80° gedreht zu haben),steht der Vorsprung l8b
zur Zeit des nächsten Verschlußspannens im Verlauf der im Uhrzeigersinn gerichteten Drehung dieses Zahnrads l8 im Eingriff mit
dem Vorsprung 12b, so daß dieser Vorsprung 12b sich von der ersten Stellung in die l80°-Stellung drehen kann. Dies zwingt das Verschlußblatt
1 und die Antriebswelle 10 dazu, sich ebenfalls in die l80°-Bosltion zu drehen, und dadurch wird die Hauptfeder 16
vollständig gespannt, erhält also die volle Energie zugeführt. Somit ist der Verschluß, immer gespannt, wenn das Zahnrad ^O gedreht
worden ist.
Wenn oben auch ein Umlaufverschlußmechanismus beschrieben worden ist, der mit zwei Versehlußblättern versehen ist, so spielt die
Anzahl solcher Verschlußblätter keine Rolle für das Prinzip der Erfindung. Beispielsweise kann ein erfindungsgemäßer Umlaufverschluß
mit lediglich einem Verschlußblatt versehen sein. In diesem Fall sind das zweite Verschlußblatt 2 und die zweite Antriebswelle
20 nicht erforderlich, und die erste Verriegelungsscheibe 12 ist mit lediglich einer Einkerbung versehen. Auch weist die Antriebs-
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nockenscheibe 11 eine solche Form auf, daß sie bei einer Entriegelung
durch den Auslösehebel 13 eine Umdrehung ausführt.
Wie aus obiger Beschreibung ersichtlich ist, ist es erfindungsgemäß
möglich, die Verschlußantriebsenergie für die nächste Verschlußbetätigung mit einem sehr einfachen Mechanismus wiederzugewinnen, so
daß das Verschlußspannen durch Zuführung lediglich einer geringen Energiemenge durchgeführt werden kann. Wenn ferner die Drehung der
Verschlußblätter gestoppt werden sollte, ist es, da die Hauptfedern ihre Energie bereits gänzlich wiedergewonnen haben, für eine Durchführung
des Verschlußspannens lediglich erforderlich, die Hilfsfedern
alleine zu betätigen, so daß ein solcher VerschlußSpannungsvorgang
von Anfang bis Ende weich ausgeführt werden kann. Da die kinetische
Energie der betätigten Verschlußblätter durch die Nockenverzögerungsteile zunehmend absorbiert wird, wird der Verschlußaufprall gelindert,
was zu einer Reduzierung des Verschlußbetätigungsgeräusches führt.
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Claims (1)
- BLUMBACH . WESER · BERGEN · KRAMERZWIRNER - HIRSCH 2 52701bPATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADENPostadresse München: Patentconsuit 8 München 60 Radeckestraße 43 Telefon (089)883603/883604 Telex 05-212313 Postadresse Wiesbaden: Patentconsuit 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (06121)562943/561998 Telex 04-1862373 o.h utzansprüchef1. /Umlaufverschlußblatt-Antriebsmechanismus, bei welchem die Antriebsenergie des Umlaufverschlußblattes mit Hilfe einer Antriebsfeder der Verschlußblattes im Laufe der Blattverzögerung wiedergewonnen wird,
gekennzeichnet durch(a) eine Hilfsbetätigungsvorrichtung (19; 29), welche eine in einer Richtung wirkende Drehkraft auf eine das Verschlußblatt in lediglich einer Richtung antreibende Antriebswellenanordnung (ΙΟ; 20) auszuüben vermag;(b) eine Drehnockenvorrichtung (11; 21), die auf der Antriebswellenanordnung befestigt ist, und an ihrem Umfang wenigstens ein Paar Beschleunigungs- (lla, 11a') und Verzögerungsteile (lic, lic') aufweist;(c) eine am Verschlußkörper schwenkbar gelagerte Schwinghebelanordnung (l4; 24), die ein mit den Nockenbeschleunigungsund -verzögerungsteilen in Eingriff bringbares Nockenfolgeglied (15; 25) aufweist;(d) eine Hauptbetätigungsvorrichtung (16; 26), welche auf die Schwinghebelanordnung eine Drehkraft im Sinne einer Kopp-München: Kramer · Dr. Weser · Hirsch — Wiesbaden: Blumbach · Dr. Bergen · Zwirner50Sd82/0732lung zwischen Nockenfolgeglied und Drehnockenvorrichtung (11; 21) auszuüben vermag;(e) eine Verriegelungsvorrichtung (12a, IJ; 22a, 25) zur Verriegelung der Antriebswellenanordnung (10; 20), wenn die jeweils vordersten Enden der Nockenbeschleunigungsteile (11a, 11a') mit dem Nockenfolgeglied (15; 25) der Schwinghebelanordnung (14; 24) in Eingriff steht, wobei die Nockenbeschleunigungsteile (lla, 11a') derart ausgelegt sind, daß sie die durch die Antriebskraft der Hauptbetätigungsvorrichtung (16; 26) verursachte Drehbewegung der Schwinghebelanordnung (l4; 24) aufnehmen, während deren Nockenfolgeglied (15; 25) aufgrund der Antriebskraft der Hauptbetätigungsvorrichtung (16; 26) gegen sie drückt, um die Nockenanordnung (11; 21) in der einen Richtung zu drehen, wenn die Verriegelung der Antriebswellenanordnung gelöst ist,wobei ferner die Nockenverzögerungsteile (lic, lic") derart ausgelegt sind, daß sie die Schwihghebelanordnung (14; 24) bei einer Drehung der Nockenvorrichtung (11; 21) über das Nockenfolgeglied (15; 25) in der der Antriebskraft der Hauptbetätigungsvorrichtung (l6; 26) entgegengesetzten Richtung drehen, so daß die Schwinghebelanordnung zum Anhalten der Antriebswellenanordnung in ihre ursprüngliche Position zurückkehrt,und wobei außerdem die Nockenvorrichtung (11; 21) derart ausgebildet ist, daß die Vorderenden der Nockenbeschleunigungsteile (lla, lla') an die Hinterenden der Nockenverzögerungsteile (lic, lic') angrenzen.2. Antriebsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlaufverschlußblatt einen ersten (l) und einen zweiten (2), je im wesentlichen halbkreisförmigen Sektor aufweist, von denen einer die Filmbelichtungsöffnung (A) bedeckt und den vorderen Vorhang bildet und der andere gegenüber dem ersten Sektor um l80° versetzt ist und den hinteren Vorhang bildet, wobei die Funktion von vorderem und hinterem Vorhang nach jeder Belichtung wechselt,daß die Antriebswellenanordnung eine erste (10) und eine zweite (20) Antriebswelle aufweist, die den ersten bzw. zweiten Sektor (1 bzw. 2) in lediglich einer Richtung drehen, daß die Hilfsantriebsvorrichtung eine erste (19) und eine zweite (29) Hilfsfeder aufweist, welche die erste bzw. zweite Antriebswelle (10 bzw. 20) anzutreiben vermögen, daß die Nockenvorrichtung eine erste (ll) und eine zweite (12) Hockenscheibe aufweist, die auf der ersten bzw. zweiten Antriebswelle (10 bzw. 20) befestigt sind und je ein Paar Beschleunigungsteile (lla, 11a') und ein Paar Verzögerungsteile (lic, lic') an ihrem Umfang aufweisen,daß die Hebelanordnung einen ersten (14) und einen zweiten (24) Hebel aufweist, die mit der ersten bzw. zweiten Nockenscheibe (11 bzw. 21) in Eingriff stehen,daß die Hauptbetätigungsvorrichtung eine erste (l6) und eine zweite (26) Hauptantriebsfeder zur Betätigung des ersten bzw. zweiten Hebels (14 bzw. 24) aufweist,daß die Verriegelungsvorrichtung ein erstes (12a, Ij5) und ein zweites (22a, 23) Verriegelungsglied zur Verriegelung der ersten bzw. zweiten Welle (10 bzw. 20) aufweist,509882/0732und daß die Zeitdauer von der Entriegelung eines der beiden Verriegelungsglieder bis zur Entriegelung des anderen der beiden Verriegelungsglieder der Belichtungszeit gleich ist.3· Antriebsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenvorrichtung (11; 21) Teile aufweist, die mit dem in Eingriff bringbaren Teil (15; 25) der Hebelanordnung (14; 24) nicht in Berührung kommen,und daß diese nicht in Berührung kommenden Teile (lib, lib') zwischen den Hinterenden der Beschleunigungsteile (11a, 11a") und den Vorderenden der Verzögerungsteile (lic, lic') angeordnet sind,so daß sich die Antriebswellenanordnung (10; 20) während derjenigen Zeit mit konstanter Geschwindigkeit dreht, während welcher sich die nicht in Berührung kommenden Teile (11b, 11b') an dem Nockenfolgeglied (15; 25) vorbeibewegen.4. Antriebsmechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Nockenscheibe Teile aufweisen, welche nicht mit den Nockenfolgegliedern (15; 25) des ersten 'und des zweiten Hebels (14; 24) in Berührung kommen, und daß diese nicht in Berührung kommenden Teile zwischen den Hinterenden der Beschleunigungsteile und den Vorderenden der Verzögerungsteile angeordnet sind,so daß sich die erste und die zweite Antriebswelle (10, 20) während derjenigen Zeit mit konstanter Geschwindigkeit drehen,B09882/0732- ιό - _während welcher sich die nicht in Berührung kommenden Teile (lib, lib') an den jeweiligen Nockenfolgegliedern (15; 25) des ersten und des zweiten Hebels (14; 24) vorbeibewegen.509 '8 82/0732
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1975
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- 1975-06-18 DE DE2527015A patent/DE2527015C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2527015C3 (de) | 1980-11-20 |
| US3982256A (en) | 1976-09-21 |
| JPS50161227A (de) | 1975-12-27 |
| DE2527015B2 (de) | 1980-03-13 |
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